Marion Hübinger Water Love

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Inhaltsangabe zu „Water Love“ von Marion Hübinger

Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird …

Eine tolle Dystopie mit starken Protagonisten!

— Kirja_Fairy

Spannende Dystopie, die einen nicht mehr los lässt.

— Michaela11

Sehr interessante Dystopie, mir fehlte nur der Tiefgang an manchen Stellen etwas und die Sprache war etwas umgangssprachlich. Trotzdem gut!

— Mortalitas

Eine wunderschöne Dystopie, die realistischer gar nicht mehr sein kann.

— Saphira1415

eine wirklich gelungene, faszinierende Dystopie, mit realen bedrohenden Themen gelungen.

— Fleur_de_livres

Klare Leseempfehlung für junge Erwachsene, die Dystopien mögen

— Samaina

Das Buch behandelt ein sehr interessantes Thema (Smog, Umwelt), hat mir auch gut gefallen, dennoch ist noch Luft nach oben. 3,5 Sternchen.

— Mina1705

Ich kann dieses Buch jedem Dystopie Liebhaber nur ans Herz legen :)

— Cadness

Tolles Buch das mich sofort in den Bann gezogen hat.

— NicoleDauchenbeck

Leben im Smog verseuchten Kiel unter Entbehrung und den Tod im Auge oder unter Dauerkontrolle der Waters.

— Rajet

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  • zum nachdenken anregendes Jugendbuch

    Water Love

    banditsandra

    10. August 2017 um 13:48

    Dieses Buch durfte ich im Zuge einer Leserunde lesen. Es spielt in einer gar nicht so weit entfernten Zukunft. Die Umweltverschmutzungen zeigt ihre Konsequenzen. Die Welt wird von einer Umweltkatastrophe bedroht. Wir dürfen mit den Protagonisten Sintje und Bela alles miterleben. Zwei Gruppen haben sich gebildet, Waters und Landers. Die Waters ziehen sich ins Wasser zurück während die Landers an Land schauen müssen wie sie überleben. Und mehr will ich auch gar nicht verraten. Das Buch hat einen sehr angenehmen Schreibstil, man kommt schnell in die Geschichte rein. In der Mitte hat es fü mich etwas längen gehabt. Aber man wird mit einem spannenden Ende belohnt. Was mich ein wenig gestört hat sind die offenen Stränge die sich gebildet haben. Mittlerweile ist das ein wenig relativiert, da eanscheinend doch eine Fortsetzung geplant ist. Ohne die, wäre das Ende für mich doch recht unbefriedigend gewesen. Ich denke, das der Autorin ein sehr spannendes und auch zum nachdenken anregendes Werk gelungen ist, für die Zielgruppe Jugendbuch.

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  • Leserunde zu "Water Love" von Marion Hübinger

    Water Love

    MarionHue

    An alle Dystopiefans, wer ist mutig genug, um in die Welt von Bela und Sintje, einer Waters und einem Landers einzutauchen? Eine Welt, die von einer giftigen Smogwolke verschlungen wird? Im März ist mein Buch WATER LOVE im Drachenmond Verlag erschienen und ich möchte euch sehr gern zur Teilnahme an dieser Leserunde einladen und wünsche mir, jede Menge Austausch über das Abenteuer meiner Protagonisten, das von Lesern unter anderem als „erschreckend realistisch“ bezeichnet wird. Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben.  Nicht,  nachdem seine Eltern  vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der  jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird.  Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel  Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird… Ich verlose unter allen Bewerbern 10 E-Books, die der Drachenmond Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet doch einfach folgende Frage: Wenn euch nicht mehr als ein paar Minuten für eine Entscheidung bliebe, würdet ihr diejenigen, die ihr liebt, vor einer Katastrophe versuchen zu retten oder euch selbst in Sicherheit bringen? Ihr könnt euch bis zum 21.6. bewerben, die Gewinner erhalten eine PN für die Formatabfrage (sofern nicht schon angegeben), und ab dem 26.6. sollten wir startklar sein. +++ Wichtig zu wissen+++ Ihr solltet mindestens 2-3 Rezensionen in Eurem Profil haben,  mit Erhalt eines Rezensionsexemplars verpflichtet ihr euch zu einer aktiven Teilnahme an der Leserunde durch zeitnahe Kommentare zu den Leseabschnitten und anschließendes Rezensieren des Buches. Ich freue mich auf Euch!  

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  • Real anmutende und spannende Dystopie

    Water Love

    Michaela11

    08. August 2017 um 20:25

    2046 - die Erde hat sich verändert. Unser Planet wurde von einer Smogwolke riesigem Ausmaße heimgesucht. Die Weltbevölkerung schrumpfte auf unter 5 Millionen und nichts ist mehr wie es war. Die Bevölkerung wurde in zwei Lager gespalten, die Landers und die Waters. Bela und Sintje könnten kein unterschiedlicheres Schicksal teilen, gehören sie doch jeweils den Landers und den Waters an. Die Lage spitzt sich langsam zu, bis eine Smogwolke, nie da gewesener Art, Kiel heimsucht. Schnell muss reagiert werden und die Wege von Bela und Sintje trennen sich. Während Sintje ein relativ sicheres Leben auf einem Watership lebt und vor dem Smog geschützt ist, muss sich Bela weiterhin in Kiel durchschlagen und dem Smog trotzen. Werden sich die Wege von Bela und Sintje wieder treffen? Was passiert in Kiel und wie dramatisch wird die Situation für die Weltbevölkerung? Diese Dystopie könnte realistischer nicht sein. Die Folgen der allgegenwärtigen Umweltverschmutzung sind schon jetzt deutlich zu spüren. Die Erde erwärmt sich, die Polkappen schmelzen und der Smog lässt auch manche Großstadt schlecht atmen. Für alle Dystopien-Fans, junge Erwachsene, Erwachsene und Jungegebliebene ist diese Geschichte ein wahrer Page-Turner. Einmal begonnen, kann das Buch kaum aus der Hand gelegt werden. Spannende Wendungen und immer wieder neue Hinweise und Erkenntnisse auf das Leben unter dem Smog und die zwei gespaltenen Lager, lassen die Spannung nicht abreißen. Eine absolute Leseempfehlung! Spannend, fesselnd und realitätsnah.

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  • Water Love

    Water Love

    Fleur_de_livres

    15. July 2017 um 16:01

    Meinung: Das Cover gefiel mir auf den ersten Blick sehr gut. Es ist ein Blick auf einen Vollmond mit Sicht auf das Meer. Ein wirklich schönes Cover. Ich muss gestehen, dass ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten mit dem Schreibstil der Autorin hatte und einige Zeit benötigte, um in die Geschichte zu kommen. Der Schreibstil ist sehr jugendlich, aber passt sehr gut zu den jungen Protagonisten. Die Themen Klimawandel, Smog, Reich gegen Arm – hier Waters gegen Landers, sind die zentralen Punkte dieses Buches. Der Autorin ist es sehr gut gelungen, diese wirklich realen Bedrohungen einzubauen, ohne dass es übertrieben wirkt. Diese reale Bedrohung des Smogs bedroht auch die beginnende Freundschaft von Bela und Sintje. Bela versucht – obwohl er zu den unpriveligierten Landers gehört, Sintje wieder zu finden. Besonders spannend fand ich Watership 5 und das Leben auf diesem. Und auch dass es der Autorin gelungen ist, die ganzen Informationen – wie ist die Einteilung, was bedeutet es zu den Landers oder den Waters zu gehören usw. einzubringen, so dass sie Sinn machen und diese Geschichte so spannend machen. Fazit: Der Autorin ist eine wirklich gelungene, faszinierende Dystopie, mit realen bedrohenden Themen gelungen.

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  • Klare Leseempfehlung für junge Erwachsene, die Dystopien mögen

    Water Love

    Samaina

    14. July 2017 um 18:40

    Ich hatte das Glück im Rahmen einer Leserunde ein Rezensionsexemplar zu gewinnen. Hier sind meine Eindrücke: Titel und Cover Die Aufmachung gefällt mir wirklich sehr gut. Das Cover ist nicht überladen, aber die Farben, das Bild und der Titel harmonieren super. Obwohl "Love" ja im Titel groß vorkommt, Ich finde es wirkt trotz Strand und Sonnenuntergang überhaupt nicht kitschig, sondern sogar leicht bedrohlich. InhaltDer neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben.  Nicht,  nachdem seine Eltern  vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der  jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird.  Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel  Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird…RezensionCharaktere: Wie der Klappentext vermuten lässt, sind die beiden Hauptcharaktere Bela und Sintje, die sich ineinander verlieben, jedoch vom Eintreten der Katastrophe getrennt werden. Bela ist ein sympathischer, junger Kerl, den die Umstände gefühlt früh haben altern lassen. Ich mochte ihn sehr, da er den unschönen Tatsachen zwar absolut ins Auge sieht, sich jedoch nicht entmutigen lässt, sondern nur umso entschlossener entsteht für die Dinge, die ihm wichtig sind. Da sieht man als Leser auch gern drüber weg, dass er sich schon wirklich übertrieben schnell in die kluge Sintje verliebt. Mit ihr konnte ich persönlich mich noch mehr identifizieren. Trotz ihrer hohen Geburt als Waters hatte sie es im Leben nicht leicht und ihre Herkunft erlegt ihr so einige Bürden auf. Sie ist unglaublich loyal und hat das Herz genau am rechten Fleck. Story: Klar ist eine Liebesgeschichte zwischen Mädchen aus gutem Haus und einem normalen Jungen, die von grausamen Umständen getrennt werden an sich nichts Neues. Aber die Art, wie Marion Hübinger ihre Welt inszeniert und die Handlung der 2 Hauptpersonen geschickt und spannend in die sich rasant verschlechternden Lebensumstände einbaut, ist absolut gelungen. Einzig die Tatsache, dass viele Sachen bis ca. zu 2/3 des Buches doch recht vorhersehbar waren, schmälert das Lesevergnügen ein wenig. Aber man kann sich auf ein Ende mit einigen offenen Fragen und - wie die Autorin selbst sagt - wohl mit etwas Geduld auch auf Band 2 freuen. FazitDie Dystopie "Water Love" von Marion Hübinger bekommt  von mir 4,5 von 5 Sterne und damit eine klare Leseempfehlung. 

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  • Realitätsnahe Dystopie

    Water Love

    Romanticbookfan

    14. July 2017 um 11:43

    Der 19-Jährige Bela steht kurz vor seinem Abschluss und lebt mit seinem Großvater Lazlo zusammen, seitdem seine Eltern ums Leben gekommen sind. Doch seine Zukunft sieht eher düster aus, denn Bela ist ein Landers. Der Smog und der Klimawandel bedrohen das normale Leben auf der Erde und als Landers darf sich zwar in die Bunker flüchten, jedoch nicht auf die hochmodernen Schiffe der Waters, die ein luxuriöses Leben versprechen. Ausgerechnet Sintje, eine Waters, lässt sein Herz höher schlagen, doch dann schlägt der Katastrophenalarm los...Der Leser wird in eine düstere, erschreckend realistische, Zukunft entführt, in der die Gesellschaft sich in Landers und Waters teilt. Die Klimakatastrophe steht kurz bevor, die ein normales Leben an der Erdoberfläche unmöglich machen wird. Bela muss als Landers an Land bleiben, während sich die Waters auf ihre hochmodernen Schiffe zurückziehen, die ihr Überleben garantieren.Bela ist Künstler und hilft bei der Betreuung von Kindern mit Behinderung und bringt ihnen das Malen bei. Hier trifft es ihn wie ein Blitz und er lernt die Waters Sintje kennen. Doch viel Zeit zusammen ist ihnen nicht vergönnt, denn der Katastrophenalarm schlägt an.Die Autorin beschreibt auf sehr realistische Weise die Auswirkungen der Klimakatastrophe sowohl was die Natur angeht, als auch, was es für Auswirkungen auf die Gesellschaft hat. Plünderungen und Gewalt sind an der Tagesordnung und es gilt das Recht des Stärkeren. Die Waters hingegen führen ein strenges Reglement, in dem keine Verstöße geduldet werden und stoßen dabei bei der freiheitsliebenden Sintje auf Widerstand.Die Geschichte wird nach den ersten Kapiteln aus Sintjes und Belas Sicht erzählt, die dem Leser die Welt der Waters und Landers näher bringen. Dabei sind die Gegensätze wahnsinnig groß: auf der einen Seite viel Anarchie,aber Freiheit und der Kampf ums Überleben, auf der anderen Seite absolute Kontrolle, aber auch Luxus. Doch beide sind fest entschlossen, zum jeweils anderen zurückzukehren. Ein erschreckend realistischer Blick in eine düstere Zukunft, in der die Klimakatastrophe nicht mehr abzuwenden ist, bei der es aber immer wieder Hoffnungsschimmer gibt.

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  • Interessant umgesetztes Thema

    Water Love

    Mina1705

    11. July 2017 um 15:28

    Inhalt:Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird …Meinung:Ich finde das Cover einfach wundervoll, schon allein deswegen würde ich mir das Buch kaufen und ins Regal stellen. Einfach zum angucken. Das muss einfach Beachtung in der Rezi finden, auch wenn ich ein Buch danach nicht beurteile.Bela und Sintje. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist eine Waters, Er ein Landers. Die Waters haben das Privileg, sich vor dem tödlichen Smog in Sicherheit zu bringen, während die Landers ihrem Schicksal überlassen werden. Ich mochte die Beziehung der beiden zueinander. Es gab Höhen und Tiefen und auch Punkte, an dem beide aufgeben wollten. Aber es wurde wieder einmal bewiesen, dass es sich doch lohnt, für die Liebe zu kämpfen.Als Alarmstufe Rot ausgerufen wird, müssen alle Landers in ihre Bunker. Die Waters auf die Waterships. Bela will das aber nicht einfach so hinnehmen und Sintje finden. Die Suche nach Sintje ist aufregend, spannend und teilweise echt nervenaufreibend. Die Autorin hat mit den Waterships eine ganz neue Welt konstruiert, die mir sehr gut gefallen hat. Dass aber nicht alles so perfekt ist, wie es scheint, merkt Sintje sehr schnell. Irgendetwas geht hier vor, was hat die Führungsriege der Waterships zu verheimlichen? Das war sehr spannend, mit zu verfolgen. Der Sprachstil hat mir persönlich leider nicht so zu gesagt und mich teilweise echt genervt aufstöhnen lassen. Es war so sehr auf jugendlich getrimmt und es wurden ständig Ausdrücke wie „voll krass“, „ey Alter“ oder „Nullchecker“ benutzt. Mag sein, dass Jugendliche sich heutzutage so verständigen, aber lesen möchte ich das nicht so gerne.Das Finale war spannend, allerdings auch sehr schnell wieder vorbei. Es bleiben viele Fragen offen. Eventuell wird es einen zweiten Teil geben, das steht aber noch nicht fest. Ich würde es mir jedenfalls wünschen, denn insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Auch das Thema, Smog, Umweltverschmutzung, etc, sollte deutlich mehr Beachtung bekommen. Das war von der Autorin alles sehr gut durchdacht und gar nicht mal so unrealistisch.Fazit:Ein gutes Jugendbuch, mit toll umgesetztem Thema. An dem Sprachstil könnte noch etwas gefeilt werden und da noch sehr viele Fragen zum Ende hin offen bleiben, wäre ein zweiter Teil wünschenswert. Es lohnt sich aber definitiv das Buch zu lesen. Ich werde die Autorin auch weiter verfolgen und mir ihre anderen Werke anschauen. 3,5 Sternchen.

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  • Bela und Sintje

    Water Love

    Cadness

    03. July 2017 um 21:53

    Water Love zählt zu den Büchern aus dem Drachenmond Verlag, die ich zwar schon mal im Blick hatte, weil der Klappentext sehr ansprechend klang, aber dann im Laufe der Zeit durch die vielen Neuerscheinungen einfach bei mir untergegangen ist – Was ich mittlerweile bereue, denn hinter diesem Buch verbirgt sich einer wahrer Schatz. Auf authentische Art und Weise berichtet die Autorin von einer Welt, in der weite Teile des Landes von einer Smogwolke umhüllt und Leben vernichtet wurde. Sie erzählt von Menschen, die anfingen, einander zu misstrauen und in zwei Klassen zu unterteilen. Und zwischen all dem Chaos und der Zerstörung erzählt sie von einer Liebe, die so schön und tiefgründig ist – und die es eigentlich nicht geben dürfte. Denn Bela ist ein Landers und Sintje eine Waters.. Die Geschichte beginnt langsam. Man erhält einige Hintergrundinformationen, lernt den Alltag und die Charaktere näher kennen. Was mir dabei besonders gut gefallen hat, ist, dass die Autorin keine Protagonisten erschaffen hat, die eine Art Heldenrolle einnehmen, sondern solche, die ihre Ängste und Unsicherheiten haben. Die oftmals an ihre Grenzen stoßen, verzweifeln und doch nie ganz aufgeben. Die Hoffnung in sich tragen. Die es mit ihrer besonderen Art schaffen, das Unmögliche möglich zu machen – Und die man genau deswegen einfach gern gewinnt.  Die Handlung hatte zwar ein-zwei Momente, die sich etwas in die Länge gezogen haben, konnte aber gleichzeitig mit viel Abwechslung und Unvorhersehbarkeit punkten, so dass man über ersteres leicht hinwegsehen kann. Ich bin wirklich begeistert und kann das Buch jedem Dystopie Liebhaber oder solchen, die es noch werden wollen, nur ans Herz legen.

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  • Die Erwartungen waren zu hoch

    Water Love

    TillyJonesbloggt

    03. July 2017 um 14:54

    Inhalt/MeinungDon´t judge a book by its Klappentext. Oder so ähnlich…Der Klappentext fixte mich allerdings dermaßen an, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Eine gesellschaftskritische Dystopie, die die Menschen in Waters und Landers trennt, die über Leben und Tod entscheidet. Ich mein ehrlich, wie geil ist das denn?Überlebten wir am Ende oder starben wir doch einen qualvollen Tod?Die Idee der Geschichte sprach mich wirklich sofort an! Ich steh auf Dystopien, auf Endzeit-Szenarien und dergleichen. Die Geschichte fängt auch ziemlich gut an. Das Thema Smog steht im Raum. Aber leider auch nicht mehr. Der Smog steht eher am Rand und guckt zu. Es wird kaum darauf eingegangen und auch als der Smogalarm ausgerufen wird, kommt meiner Meinung nach einfach nicht genug Spannung auf. Es ist einfach zu wenig, es ging eher schleppend voran und auf die allgegenwärtige Bedrohung wird kaum eingegangen. Klar, jeder spricht davon, aber dennoch machen alle weiter, als wäre nix.Was die ganze Smog und Klimasache angeht, geht es leider auch so weiter. Der Smog ist da, er wird kurz schlimmer und dann war es das. Er ist da. Punkt. Sonst passiert mit der Klimakatastrophe nichts weiter. Ich als Leser erfahre darüber auch nichts weiter, außer dass es die Menschen krank macht, was mir aber von Anfang an klar war. Die Stadt versinkt in einem Nebel, in dem kaum was zu erkennen ist und dann müssen sie gucken, wie sie klar kommen. Es gibt Bunker, in welche sich die Menschen „retten“ können. Und wenn man ein Waters ist, dann kann man in eine Stadt unter dem Meer, in der man mit Sicherheit überlebt.Wie diese Unterteilung stattfindet ist mir auch nicht klar. Wer entscheidet, wer zu einem Landers und wer zu einem Waters wird? Geht es nach dem Geld? Reiche gegen Arme? Das wäre meiner Meinung nach doch etwas zu einfach, aber ich glaube, so war es. Schade um die gute Idee. Die Landers sind hier die Armen, denn sie müssen an Land bleiben und sich in die Bunker retten, die vollkommen überbelegt sind. Leider kommen auch die Bunker irgendwie zu kurz. Sie müssen riesig sein, denn Männer und Frauen werden getrennt untergebracht und dennoch gehen nur alle paar Tage eine Handvoll Leute raus, um die Vorräte aufzustocken. Das geht logistisch gesehen einfach nicht. Ich weiß auch nicht, ich hätte gerne einfach mehr von der Stadt gesehen, als dauernd nur zu lesen, wie gemein die Waters sind und wie toll Bela Sintje findet.Warum das so ist, konnte ich leider auch nicht ganz nachvollziehen, denn aus seiner Sicht machte sie oftmals einen leicht arroganten Eindruck auf mich. Sie will zwar keine Waters sein, aber in einigen Gesten kommt das eben schon rüber. Bela und Sintje sind verschieden und kennen sich quasi gar nicht. Und doch muss Bela sie suchen, als er die Gelegenheit dazu bekommt. Auch da ging mir die Spannung etwas flöten, weil alles irgendwie immer funktioniert. Es läuft alles immer irgendwie gerade so glatt und auch wenn Bela ein paar blaue Flecken einsammelt, passiert ihm nichts weiter.Sintje ist eine Waters, die bei Smogalarm auf Watership5 gehen und dort leben darf. Ihr Freund hat dafür gesorgt, dass alles so läuft, wie es soll und wenn etwas nicht so funktioniert, wie er das will, dann kann der Gute schon mal die Nerven verlieren. Leider macht er nichts anderes. Watership5 ist eine Stadt unter dem Wasser. Eine megagroße Stadt, die wohl mehrere Etagen weit runter geht. Jedenfalls sagt mir das die Anzeige im Fahrstuhl. Sintje darf natürlich oben leben. Sobald sie dort angekommen ist, stellt sie urplötzlich fest, dass sie unsterblich in Bela verliebt ist. Tja und das war es dann auch schon mit ihrer Initiative. Flucht? Pah! Sintje geht lieber Turmspringen üben!Ich würde gerne schreiben, dass die zwei in Liebe entbrannt sind und alles füreinander tun würden, um zusammen zu sein. Der einzige, der hier entbrannt ist, ist Bela, denn er tut wirklich alles, um zu Sintje zu kommen. Er hat keine Ahnung, wo sie ist  und dennoch will sie nicht aufgeben. Das könnte man romantisch finden, wirkt die meiste Zeit aber einfach nur besessen. Alles andere ist ihm vollkommen egal, er setzt alles aufs Spiel für eine Frau, die er kaum kennt.Leider gehen mir zwischen den beiden auch die ganz großen Gefühle verloren, die so ein Verhalten rechtfertigen würden.Ich würde jetzt auch gerne schreiben: „Und wenn sie nicht gestorben sind…“, aber das Ende ist mir zu offen. Mehr möchte ich dazu nicht schreiben, denn ich will euch nicht das Ende verraten. So etwas ist nicht nett.Lasst euch einfach gesagt sein, dass das Ende für mich einfach kein Ende war.Fazit„Water Love“ ist für mich ein Reinfall gewesen, denn leider waren meine Erwartungen, hervorgerufen durch den Klappentext, einfach höher. Die gute Idee wird aufgrund einer Liebesgeschichte nach hinten gestellt und spielt nur eine kleine Nebenrolle, wobei die Liebesgeschichte selbst, auch nicht ganz überzeugt.

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  • Tolles Buch

    Water Love

    NicoleDauchenbeck

    03. July 2017 um 10:07

    Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es war die erste Dystopie die ich gelesen habe und es hat mich umgehauen. Die Geschichte dreht sich um den Landers Bela und seine Liebe der Waters Sintje. Als der Alarm los geht wegen der Smogwolke müssen sie sich trennen. Er geht zu seinen Großvater und seinen Freunden um mit ihnen in den Bunker zu gehen. Sie wird von ihrem Freund auf das Watership5 gebracht. Bela hat sich geschworen er wird sie wieder finden und zu sich zu holen. Marion Hübinger versteht wie sie den Leser in eine andere Welt entführen kann. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Klare Leseepfehlung.

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  • Spannende Dystopie um das blanke überleben

    Water Love

    Rajet

    26. June 2017 um 16:38

    Ich bin vom Buch beeindruckt. Eine interessante Dystopie und mit einem realistischen Hintergrund, Klimaveränderungen,andauernder Smog. es müssen Ideen gefunden werden um die Menschheit am Leben zu erhalten. Die Frage ist Privilegiert unter Dauerkontrolle oder ein Leben im Smog unter Entbehrungen und Tod. Dieser Endscheidung sehen sich die beiden Hauptprotagonisten gegenüber. wie werden sie sich entscheiden? Spannende bis zur letzten Seite, Cover und Klappentext halten ihr Versprechen.Zum Inhalt:Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird …

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  • Gänsehautfeeling

    Water Love

    monika_schulze

    09. June 2017 um 13:08

    Inhalt: „Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird … .“ (Quelle: https://www.drachenmond.de/titel/water-love/)   Seit sich die Auswirkungen des Klimawandels drastisch verschlechtert haben, wurden die Menschen in Deutschland in zwei Kategorien eingeteilt: Die Landers und die Waters. Während die Waters im Ernstfall ein neues Leben auf einem Schiff unter Wasser beginnen werden, sollen die Landers in Bunkern an Land ausharren und darauf warten, dass die Smogwelle wieder verschwindet. Bela ist ein Landers, deshalb macht er sich auch keine großen Hoffnungen für seine Zukunft. Das ändert sich jedoch schlagartig, als er Sintje, eine Waters kennenlernt und sich in sie verliebt. Plötzlich gibt es für ihn einen Grund zu überleben. Doch bevor die beiden Pläne schmieden können, wird die  Alarmstufe Rot ausgelöst und die beiden werden getrennt. Bela macht sich große Sorgen. Er muss Sinjte finden, koste es was es wolle, selbst sein Leben … .   Meine Meinung: Eine Dystopie aus der Feder von Marion Hübinger? Die musste ich unbedingt lesen. Im Prolog befinden wir uns gemeinsam mit Bela und seinem Freund Fabio bereits im Bunker und Bela ist krank vor Sorge, weil er Sintje nicht finden kann. Das machte mich mehr als neugierig darauf, ob es für beide eine Zukunft geben würde. Danach springt man ein paar Monate zurück und erlebt, wie Bela Sintje kennenlernt. Diese Szenen waren für mich etwas ganz Besonderes, da dies in einer Fördereinrichtung für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen passiert. Da ich selbst in diesem Bereich gearbeitet habe, war ich sehr gespannt, wie Marion Hübinger dies umsetzen würde und ich war richtig begeistert. Sehr einfühlsam, aber trotzdem authentisch beschreibt die Autorin die Menschen und ihre besonderen Bedürfnisse. Auch den Umgang mit diesen in der Fördereinrichtung und die Vorurteile, die außerhalb herrschen bringt die Autorin sehr wahrheitsgetreu in ihrer Geschichte unter. Es hat mir wirklich große Freude bereitet, diese Szenen zu lesen und ich war auch sofort begeistert von Sintje, deren Herz an „ihren“ Kindern hängt. Genauso habe ich auch empfunden und konnte die Protagonistin deshalb zu 100 % verstehen. Sintje ist überhaupt ein toller Charakter. Allein ihr Aussehen mit Dreadlocks war für mich so ungewöhnlich und wollte nicht in mein Bild von den privilegierten Waters passen. Sie versteht nicht, wieso Menschen, die jede Menge Geld haben, mehr wert sein sollen, als z.B. Kinder mit Behinderung. Deshalb weigert sie sich auch, sich sofort auf das Schiff zu begeben, sobald die Situation sich zuspitzt, obwohl sie bereits ein Ticket dafür hat. Sie möchte viel lieber bei „ihren“ Kindern bleiben und diesen beistehen. Wirklich sehr sympathisch, dass sie sich nicht auf ihren Privilegien ausruht. Bela hatte es in seinem Leben noch nie wirklich leicht. Seit er seine Eltern verloren hat, lebt er mit seinem Großvater zusammen und beide gehören zu den Landers, womit ihr Schicksal quasi besiegelt ist. Doch er beginnt erst wirklich gegen dieses Schicksal zu rebellieren, als er Sintje kennenlernt, die ihm die Ungerechtigkeiten der Aufteilung erst so richtig vor Augen führt. Trotzdem mochte ich auch ihn sofort sehr gerne. Sintje und Bela sind wirklich ein tolles Paar, das zwar teilweise sehr gegensätzlich ist, sich dann aber doch wieder super ergänzt. Hach, es passt einfach wunderbar und ich fieberte jede Minute mit ihnen mit. Anfangs war ich richtig kribbelig, weil ich mehr über die Waters und Landers erfahren wollte. Wie kam es zu der Einteilung, wie wird man ein Waters und überlebt und was passiert mit dem Rest der Bevölkerung? Doch all diese Informationen hat die Autorin erst nach und nach in ihre Geschichte eingewebt, so dass man zu Beginn nicht von den ganzen Informationen total erschlagen wird. Stück für Stück bringt sie ihren Lesern ihre Welt nahe und verleitet sie dazu, sich selbst Gedanken über dieses System zu machen. Sehr überrascht war ich, als die Geschichte plötzlich nicht mehr nur aus Belas, sondern auch aus Sintjes und aus Sicht anderer Charaktere erzählt wurde. Das fand ich richtig klasse, da ich das Leben auf Watership5 sehr spannend fand und Sintje gerne begleitet habe. Ein bisschen erinnerte mich das Ganze an den Film „2012“, so zumindest habe ich mir diese gigantischen U-Boote, die ein Leben unter Wasser ermöglichen, vorgestellt. Es ist wirklich sehr interessant zu lesen, wie dieses System funktioniert und was Menschen alles mitmachen, nur um „sicher“ zu sein. Wirklich erschreckend, was man alles akzeptiert, wie weggeschaut wird, wie Leute sich nur noch um sich selbst kümmern … erschreckend, aber absolut realistisch und genau das macht die Gänsehautstimmung in diesem Buch aus. Mir lief es jedenfalls mehrere Male eiskalt den Buckel hinunter. Eigentlich dachte ich ja, dies wäre ein Einzelband, doch je weiter ich in der Geschichte kam, desto eher wurde mir klar, dass der Stoff viel zu vielschichtig ist, um so schnell erzählt zu sein. Nach einem grandiosen und spannenden Showdown gönnt die Autorin ihren Lesern zwar erst einmal Ruhe, doch das ist nur die Ruhe vor dem Sturm, denn die Story rund um die Waters und die Landers ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Ich freue mich jedenfalls sehr darauf, zu erfahren ob Bela und Sintje die Geschichte und ihr Schicksal am Schluss noch umschreiben können. Fazit: Mit „Water Love“ hat die Autorin Marion Hübinger wirklich eine faszinierende und doch auch erschreckende Dystopie geschaffen. Die Protagonisten sind wirklich einzigartig und vor allem Sintje, die „ihre“ Kinder aus der Fördereinrichtung so sehr ins Herz schließt war mir total sympathisch. Doch am meisten hat mich das Leben auf dem Unterwasserboot fasziniert. Es ist wirklich gruselig, was dort passiert, doch lest selbst, es lohnt sich auf jeden Fall. Von mir bekommt das Buch 5 Punkte von 5.

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  • Ein Buch mit viel Potential

    Water Love

    jaylinn

    01. June 2017 um 08:36

    Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com. Allgemeines: Im Februar 2017 ist Water Love als erstes Buch der Autorin Marion Hübinger beim Drachenmondverlag erschienen. In meiner Rezension zum letzten Buch aus diesem Verlag gab es eine kurze Verlagsvorstellung, da der Drachenmondverlag damals noch nicht jedem Leser ein Begriff war. Mittlerweile sollte sich das jedoch geändert haben, da immer mehr Bücher bei den Drachen publiziert werden. Water Love hat 312 dicht beschriebene Seiten und ist ein Softcover mit dem für den Verlag typischen, etwas ungewöhnlichen Format. Für mich stehen die Einbände des Drachenmondverlags nicht unbedingt für Qualität. Sie sehen schnell benutzt aus, egal wie vorsichtig man liest. Auf dem Foto sehen die Farben des Covers besonders schön aus, aber auch in echt kann es sich sehen lassen. Inhalt: „Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird …“ (Quelle: Drachenmondverlag) Meine Meinung: Water Love spielt in Kiel und der Protagonist heißt Bela. Das rief natürlich sofort positive Assoziationen bei mir hervor (Bela B, die Ärzte, etc.). Als waschechtes Nordlicht habe ich mich richtig gefreut, eine Stadt als Handlungsort zu haben, die nur etwa eine Autostunde entfernt von mir liegt. Aber irgendwie.. hätte das Buch auch ganz woanders spielen können. Den erhofften Bezug habe ich fast gar nicht entdecken können. Natürlich habe ich nicht das Kiel erwartet, das heute existiert..wir haben es ja mit einer Dystopie zu tun. Aber eine Version von Kiel, die diesem zumindest ähnelt, spukte schon in meinem Kopf herum. Zudem irritierten mich viele sprachliche Ausdrücke, die man im Norden so gar nicht kennt und die nicht typisch sind. Beispielsweise hupt das Handy des Protagonisten. Kriegt er eine SmS? Oder kann sein Handy hupen wie ein Auto? So drückt man das im Norden nicht aus. Ich wusste anfangs nicht, was damit gemeint ist und habe wirklich darüber nachgedacht, was da gerade passiert ist. Ich hätte mir als Handlungsort dann lieber eine fiktive Stadt gewünscht, in der die Geschichte genauso passieren könnte wie sie passiert. Das wirkt vielleicht authentischer. Insgesamt ist die von Hübinger verwendete Sprache häufig auf einer Ebene, die möglicherweise an Jugendsprache erinnern soll. Leider wirkt das auf mich gewollt. So sprechen Jugendliche in der realen Welt nicht und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie bald so sprechen werden. Deshalb fällt es mir als Leser schwer, mich mit ihnen zu identifizieren. Gleiches gilt für einige von der Autorin erdachte Begriffe. Dass es Waters und Landers gibt.. das ist in Ordnung, aber doch recht simpel gedacht. Landers leben eben auf dem Land und Waters auf dem Wasser. Aber, dass die Lebensorte der Waters dann auch noch schlicht und einfach Waterships heißen –  da hätte ich mir etwas mehr Komplexität oder Kreativität gewünscht. Leider kann auch die Story an sich mich nicht komplett von sich überzeugen, obwohl das gewählte Thema Smog sehr faszinierend und spannend ist! Wir sollten uns öfter Gedanken über die Konsequenzen unseres Lebensstils und die dadurch erzeugte Umweltverschmutzung machen. Ich habe bisher selten Dystopien zu diesem Thema gelesen, für das gewählte Thema gibt es also eindeutig Pluspunkte. Mir fehlte es aber während der Lektüre an Innovation und echten Gefühlen. Einige der Protagonisten bleiben  zu blass und vor allem die Beweggründe von Sintje, die eigentlich eine starke Protagonistin ist, konnte ich nicht nachvollziehen. Nichtsdestotrotz hatte ich während der Lektüre das Gefühl, weiter lesen zu wollen. Und aus diesem Grund gebe ich dem Buch drei Bewertungsherzen. Irgendwas hat mich gefesselt und das ist für mich ein Grund, ein Buch zu lesen, mich in dieses Buch zu vertiefen und mehr wissen zu wollen. Fazit: Ein Buch mit viel Potential und einigen Schwächen in der Umsetzung. Dadurch konnte mich Water Love nicht vollständig von sich überzeugen. Ich möchte aber trotzdem gerne mehr von Marion Hübinger lesen, um zu sehen, wie sich ihre Schreibideen weiter entwickeln.

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  • Einfach Hammer!

    Water Love

    Franzis-Lesewelt

    21. May 2017 um 11:58

    KlappentextDer neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird …*Die AutorinMarion Hübinger ist am Bodensee aufgewachsen und lebt mit Mann und drei Töchtern seit 25 Jahren in München. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur Buchhändlerin stand viele Jahre das Lesen und Verkaufen von Büchern im Vordergrund. Doch sie hat ihren Wunsch, etwas Eigenes mit Worten zu schaffen, nie aus den Augen verloren. Im Genre Jugendbuch fand sie dann vor wenigen Jahren ihren schriftstellerischen Hafen. Heute arbeitet Marion Hübinger in einer kleinen Buchhandlung mit Schwerpunkt Kinder/Jugendbuch. Wenn sie jetzt nachhause kommt, wartet nicht nur ihre Familie sondern auch ein Schreibtisch voller Hefte, Blöcke, Stifte und Notizen auf sie. Ihre fantastischen Geschichten fließen immer zuerst auf unzählige Seiten Papier.*Meine MeinungDieses Buch ist etwas ganz besonderes für mich, zum einen da wir es von der lieben Marion als "Wanderbuch" gestellt bekommen haben (mehr dazu erfahrt ihr noch) , und zum anderen da ich zu Marion eine ganz besondere Freundschaft habe.Es war mein erstes Buch von ihr und ich dachte mir *das Thema wird heftig da es so aktuell is* und ich sollte recht behalten.Sie hat diesen Ausnahemzustandt so realistisch beschrieben man könnte meinen sowas kann jeden Moment passieren.Aber nun der Focus auf die liebes Geschcihte dahinter, man hofft mit beiden Protagonisten das es ein Happy End wird, die gedanken und gefühle der beiden sind so toll umschrieben ich war direkt mitten drin.Danke Marion für dieses Tolle Buch das mich dahin schmelzen lies und auch zum nachdenken gebracht hat.

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  • Atemberaubend!

    Water Love

    SandraHoerger

    05. May 2017 um 16:16

    In den Büchern, die ich lese, ist die Welt schon auf vielerlei Arten zugrunde gegangen: von Kriegen verwüstet, von Viren verseucht, von der Sonne verbrannt … Von einer erstickenden Smogwolke verschlungen wurde sie jedoch noch nicht. Zumindest nicht so eindrucksvoll wie in „Water Love“. Hin und wieder war Smog mal eine Begleiterscheinung oder eine graue Hintergrundfarbe, doch das Setting von „Water Love“ nimmt einem buchstäblich den Atem. Alles ist derart realistisch und packend beschrieben, dass ich während des Lesens öfter mal gegen ein Halskratzen anräuspern musste und von nun an jeden Auspuffqualm und jeden rauchenden Schornstein mit neuen Augen sehen werde. Die Geschichte um die beiden Liebenden Sintje (eine Waters, die dem Tod in einem U-Boot entkommen könnte) und Bela (ein Landers, der an Land zum Sterben verurteilt ist) hat mich gefesselt und sie wird mich auch so schnell nicht wieder loslassen. So einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt nur ein wirklich gutes Buch.

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