Water Love

von Marion Hübinger 
4,0 Sterne bei55 Bewertungen
Water Love
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laurasworldofbookss avatar

Tolle, spannende Dystopie!!!

B

Schöne Idee einer Romanze in einem Dystopie-Szenario mit Lust auf mehr!

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Inhaltsangabe zu "Water Love"

Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959912587
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:312 Seiten
Verlag:Drachenmond-Verlag
Erscheinungsdatum:27.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    laurasworldofbookss avatar
    laurasworldofbooksvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle, spannende Dystopie!!!
    Spannende Dystopie!

    Das Cover ist sehr schön gestaltet, es erinnert an etwas romantisches. Ich liebe einfach das Cover und es passt perfekt zum Buch.  Der Protagonist Bela war mir symphtisch, er hat sich sehr um alle gesorgt und will alles schaffen, auch alleine. Sintje ist ein herzerwärmender Mensch, obwohl sie eine Waters ist. Sie denkt an andere und nicht nur an sich, dabei begibt sie sich in einige Gefahren genauso wie Bela. Ich möchte zum Inhalt nicht viel sagen, da es dann spoilern könnte. Der Schreibstil der Autorin Marion ist Anfangs eher jugendlich gehalten, dennoch ließ sich das Buch flüssig und einfach lesen. Mich hat die Geschichte überrascht, ich hatte vom Cover eher an eine schnulzige Lovestory gedacht. Klar, war dies auch ein bisschen dabei, aber es war sehr spannend und eine atemberaubende Geschichte mit einigen Stellen die zum Nachdenken anregen. Im Allgemeinen war das echt ein tolles Buch, das mehr Aufmerksamkeit bekommen sollte. Die Spannung ist da, auch die Romantik und die Geschichte ist einfach toll. Das Setting ist teilweise düster, dies gefiel mir aber sehr gut. 
    4,5 Sterne

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    B
    Barbara_Mathisvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Idee einer Romanze in einem Dystopie-Szenario mit Lust auf mehr!
    Water oder Landers? Für welche Seite schlägt Dein Herz?

    Nein, ich mag keine Romanzen. Überhaupt nicht. Aber im Rahmen der Drachenmond Lesechallenge bin ich nun doch über Water Love gestolpert! Versteht mich nicht falsch! Ich habe nichts gegen eine kleine, nette, wegen mir auch etwas komplizierte Beziehungskiste, die gut in eine Geschichte eingebettet ist. Aber alles Schnulzige ist einfach nichts für mich. Daher meide ich in der Regel alles, was in erster Linie unter diesen Begriff "Romance" fällt.


    In Water Love geht es um die typische Geschichte zweier Charaktere, die einfach nicht zusammenpassen sollen. Denn in der Zukunft hat uns der Smog im Griff. Die Welt ist in zwei Lager gespalten - die Landers und die Waters. Während die Waters quasi die Macht übernommen und ihr Leben durch eine Art übergroße U-Boote gesichert haben, sind die Landers gezwungen, im Falle des Super-GAUs an Land und in ihren Bunkern zu bleiben und zu hoffen, dass sich der Smog doch noch einmal verzieht. Denn sonst sind sie dem Tode geweiht.


    In diesem Szenario begegnen sich nun Bela, seines Zeichens ein Landers, und Sintje, eine Waters. Beide kümmern sich kurze Zeit gemeinsam um behinderte Kinder und kommen sich langsam näher. Bis der Super-GAU tatsächlich - und natürlich im ungünstigsten Moment - eintritt und die beiden trennt.


    Viel mehr möchte ich zum Grundriss der Geschichte auch gar nicht erzählen. Ich möchte lieber auf die Stärken und Schwächen eingehen. Zunächst einmal ist es für mich angenehm, dass hier nicht einfach die Schnulzenstory abgerufen wird. Ganz im Gegenteil: die beiden versuchen natürlich, wieder zueinander zu finden, aber dieser Weg ist gut eingebettet in die Hintergrundgeschichte. Ja, es gibt Lügen, Intrigen und Herzschmerz, aber dazu auch Rebellion, Freundschaft und Zusammenhalt.


    Ein Charakter, der leider in meinen Augen etwas zu kurz kommt, ist der Großvater Laszo des Hauptprotagonisten. Eine Künstlerseele, der wohl auch sein Talent im Malen an seinen Enkel vererbt hat. Viel mehr erfahre ich leider im Buch auch nicht über ihn.


    Dafür geht es eigentlich mehr um die Waters, deren System nicht gerade dem entspricht, was sich die vielen Hoffnungssuchenden erhofft haben. 


    Alles in allem fehlt mir im Endeffekt aber doch etwas mehr Background, wie und wodurch die Erde so geworden ist, wie sie ist. Leider ist das alles doch in der Geschichte sehr komprimiert dargestellt. Ein paar Seiten an der Stelle wären doch deutlich aufschlussreicher gewesen. 


    Allerdings ist das Ende auch kein echtes Happy End, sondern recht offen gehalten. Vielleicht geht also hier die Geschichte noch weiter und Marion Hübinger wird uns eines Tages mit mehr Water Love überraschen.

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    Losnls avatar
    Losnlvor 8 Monaten
    Beängstigend realistisch

    Von Dystopien war ich bisher nicht sonderlich angetan. Doch als ich „Water Love“ von Marion Hübinger aus dem Drachenmond Verlag, im Rahmen einer Challenge gelesen habe, war ich von der Geschichte mehr als gefesselt. Dieses Zukunftsszenario wurde äußerst bildlich und realistisch dargestellt, so dass es mich komplett vereinnahmte.

    Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird … 

    Der Einstieg fiel mir Dank des flüssigen Schreibstils der Autorin sehr leicht. Ich konnte mich direkt in die bedrückende Atmosphäre einfühlen, in der unsere zukünftige Welt von Naturkatastrophen und Smog bedroht wird.

    In dieser Welt lernen wir Bela und Sintje kennen. Zusätzlich herrschen hier zwei Gesellschaftsschichten vor, die unterschiedlicher nicht sein können. Auf der einen Seite gibt die Landers und auf der anderen die Waters.

    Den Waters ist es durch ausreichende finanzielle Mittel vergönnt, ein Leben auf einem Unterwasserschiff zu führen, um dem giftigen Smog zu entkommen. Den Landers hingegen bleibt nichts anderes übrig, als in einem Schutzbunker auszuharren und zu hoffen, dort nicht zu verhungern.

    Bela ist ein Landers, Sintje eine Waters, der bereits ein Platz auf dem Unterwasserschiff gesichert wurde. Die beiden lernen sich bei der Arbeit, in einer Einrichtung für behinderte Kinder kennen. Bela absolviert hier ein Praktikum, indem er den Kindern das Malen beibringt. Seit dem ersten Augenblick, als Bela Sintje in die Augen blickt, kann er sie nicht mehr vergessen. Doch die Lage wird zunehmend ernster und bedrohlicher…

    Durch den Zwiespalt der Gesellschaftsstruktur, hebt sich eine Rebellengruppe hervor, die eines der Unterwasserschiffe kapern möchte. Hierbei wirken die Struktur, die Zustände und der Klimawandel äußerst realistisch und beängstigend. Dennoch zieht sich das erste Drittel des Buches etwas in die Länge. Erst nachdem Sintje auf dem Schiff untergebracht ist, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf.

    Die Autorin setzt auf zwei Erzählperspektiven, in denen die Story aus Belas und Sintjes Sicht geschildert wird. Folglich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn durch die unterschiedlichen Perspektiven, wird die Spannung enorm gesteigert.

    Die Charaktere sind authentisch und sympathisch dargestellt. Mir ist es ausgezeichnet gelungen, mich in diese hineinzuversetzen. Sintje ist eine rebellische junge Frau, die ihr Herz am rechten Fleck trägt. Sie setzt sich für die Rettung der behinderten Kinder ein, ohne auch nur über die Folgen ihres Handelns nachzudenken. Auf dem Schiff hingegen, wirkt sie schlussendlich etwas zurückhaltender. Hierbei scheint sie sich mit ihrer Lage sehr schnell abzufinden, ohne auch nur wirklich dagegen anzukämpfen.

    Bela folgt ebenfalls seinem Herzen und handelt auch danach. Er beweist Stärke, Mut und versucht seine neu gewonnene Liebe zu retten. Dafür lässt er Familie und Freunde im Bunker zurück, was in ihm eine emotionale Zerrissenheit auslöst.

    Das Ende gestaltet sich offen und hinterlässt den Leser mit einigen offenen Fragen. Auch wenn es zu diesem Buch, keinen zweiten Band geben sollte, bin ich dazu angeregt worden, die offenen Fragen durch meine Fantasie, selbst zu beantworten.

    Fazit

    Die Autorin Marion Hübinger hat mit ihrem Buch „Water Love“, eine realistische Dystopie erschaffen, die mich völlig vereinnahmte. Die Idee ist äußerst erschreckend und beängstigend, was mir echt gut gefiel. Durch Hoffnung, Vertrauen und Liebe erscheinen die Charaktere äußerst authentisch und sympathisch. Ich kann das Buch gut und gerne weiterempfehlen und werde auch zukünftig, des Öfteren, zu Dystopien greifen.

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    leben.lachen.lesens avatar
    leben.lachen.lesenvor 8 Monaten
    Spannende Dystopie

    Marion Hübinger hat in ihrem Buch meiner Meinung nach ein gar nicht so abwegiges Weltuntergangsszenario erschaffen. Das Buch spielt im Jahr 2045 und die Welt wie wir sie kennen geht komplett zugrunde, verursacht durch die Folgen des Klimawandels. Außerdem denken und leben die meisten Menschen hier nur noch in einer Zweiklassengesellschaft.
    Die von der Autorin geschaffenen Charakter sind alle sehr unterschiedlich und jeder auf seine Art und Weise interessant.
    Den größten Teil der Geschichte liest man aus der Sicht von Bela, was ich persönlich als sehr erfrischend empfunden habe. Da ich nicht viele Bücher bisher gelesen habe die aus der Sicht eines Jungen/Mannes geschrieben waren. Besonders gut gefallen hat mir das man die Geschichte immer mal wieder durch die Augen der verschiedenen Protagonisten erzählt bekommt. Dadurch erfährt man, was sich gerade bei Waters abspielt oder wie die Situation bei den Landers ist.
    Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig und einfach lesen und ist gerade zu Anfang sehr jugendlich gehalten.
    Das Ende fand ich an sich super, jedoch muss ich sagen, dass ich mir unbedingt eine Fortsetzung wünsche, da ich noch einige offene Fragen habe.

    Alles in allem ist das Buch meiner Meinung nach eine gelungene Dystopie mit einem ernsten Hintergrundthema die einen zum Nachdenken anregt.

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    laraundlucas avatar
    laraundlucavor 8 Monaten
    Water Love

    Inhalt:
    Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben. Nicht, nachdem seine Eltern vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird. Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird …

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist locker und frisch, sehr modern und auf jugendlich getrimmt, dennoch schnell und flüssig zu lesen. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Obwohl ich vor dem Lesen zuerst etwas skeptisch war, ob die Geschichte wirklich etwas für mich ist, hat es mich vollkommen überrascht und gepackt.


    Das Setting gefällt mir richtig gut. Diese dystopische Welt ist sehr faszinierend, detailliert und realistisch dargestellt. Die beiden Gesellschaftsschichten und die Welt sind sehr interessant. Vor allem ist das alles gar nicht so abwegig, was das Ganze sehr erschreckend gestaltet. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass zu diesem Szenario nicht mehr viel fehlt. Der Smog, die Klimaerwärmung und die Naturkatastrophen - alles denkbar und durchaus möglich. 
    Mich hat überrascht, dass diese Welt, dieses System, die Naturkatastrophe und das Verhalten dieser machtbesessenen und kontrollsüchtigen Menschen mich eigentlich nicht im Geringsten überrascht haben - in dem Sinne, dass ich mir das absolut so vorstellen kann. Es wirkt so unheimlich real, so könnte es wirklich passieren...und das ist schon etwas alarmierend und unheimlich.



    Die Handlung und deren Verlauf hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wurde von Seite zu Seite spannender, so dass ich am Ende das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Rasant, aufregend und nervenaufreibend. 
    Das Buch endet mir allerdings viel zu offen, viele Fragen sind noch ungeklärt, so dass man nicht weiß, was am Ende wirklich passiert. Ich würde mich über eine Fortsetzung wirklich freuen.


    Die Charaktere sind sehr facettenreich und unterschiedlich gezeichnet. Auch die Nebenfiguren sind sehr vielfältig und bringen viel Abwechslung in die Handlung. In diesem Extremzustand ist die Entwicklung der Charaktere wirklich interessant zu verfolgen.


    Ich möchte zum Inhalt und den Charakteren gar nichts weiter verraten. Entdeckt diese Welt selbst, begleitet Sintje und Bela selbst auf ihrem Weg. Es lohnt sich!


    Eine interessante, fesselnde und packende, dabei so realistische Zukunftsvision, die mich überrascht und wirklich umgehauen hat.


    Fazit:


    Spannend und rasant. Leseempfehlung.

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    Chucksters avatar
    Chuckstervor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Waters oder Landers, wie willst du die letzten Tage der Welt erleben?
    Waters oder Landers, wie willst du die letzten Tage der Welt erleben?

    Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Buch kaufen soll, da ich Angst hatte, dass das Buch zu sehr auf die Lovestory fokusiert war. Das war zum Glück nicht der Fall und ich war froh, dass ich dieses Buch nach einem Gespräch mit der Autorin gekauft habe.

    Das Buch wird zunächst aus der Sicht von Bela erzählt, anschließend wechseln sich Bela und Sintje ab. Bela ist ein Landers, während Sintje eine Waters ist, aber eher der rebellischen Art. Vielleicht sind die Charaktere etwas stereotyp, es sind zwei Typen, die man oft in Dytsopien liest. Bela aus der unteren Schicht, der eigentlich kein Rebell ist, aber so reinrutscht und Sintje aus der Oberschicht, die gar keine Lust auf ihre Stellung hat und deswegen anfängt zu rebellieren. Dennoch sind mir beide Charaktere schnell sympathisch geworden und ich konnte gut mit ihnen mitfühlen, auch wenn ich gerade auf dem Watership5 Sintjes Verhalten nicht immer ganz genau nachvollziehen konnte.

    Es sind liebevolle Charaktere in dem Buch und einige habe ich in mein Herz geschlossen. Manchmal hätte ich mir gerne noch etwas mehr Vielschichichtigkeit von den Charakteren gewünscht, sie waren mit überwiegend zu sehr in "gut" und "böse" eingeteilt.

    Die Geschichte hat ein sehr gutes Tempo und hat mich richtig mitgenommen. Ich habe mitegfiebert und bin sehr in die Welt eingetaucht. Das Leben auf dem Watership5 und im Bunker wird sehr gut beschrieben und ist wirklich sehr ausführlich. Alles in Allem konnte mich die Geschichte sehr überzeugen, ich war gefesselt und gut unterhalten.

    Jetzt kommen wir aber zu dem Punkt, an dem ich einen Stern abziehen muss. Es gibt sehr viele lose Enden, es wird kaum etwas aufgeklärt und es sind am Ende Fragen über Fragen in meinem Kopf. Wenn ich hudertprzentig wüsste, dass es einen zweiten Teil gibt und das es damit so gewollt ist, würde ich dem Buch fünf Sterne geben, aber da ich der Meinung bin, dass es ein Einzelband ist, gebe ich nur vier Sterne, da es einfach zu viele lose Enden gibt und zwar so viele Geheimnisse, die mich wirklich brennend interessiert haben.

    Nichts destotrotz habe ich das Buch unheimlich gerne gelesen und ich würde auch eine Fortsetzung sofort kaufen.

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    AnikaKs avatar
    AnikaKvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Schreibstil, tolles Setting. Für meinen Geschmack zu viel Fragen offen. Luft nach oben.
    nicht ganz zu Ende gedacht

    Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht denn ich liebe Dystopien.

    Das COVER fällt ins Auge und passt super zur Story.
    Der Schreibstil der Autorin ist gut ausgearbeitet und leicht zu lesen. Man findet gut in die Geschichte und bis auf ein paar Schreibfehler (z.B. Fabian statt Fabio etc.) sehr flüssig zu lesen.
    Die ersten Kapitel sind aus Belas Sicht geschrieben. Man lernt Ihn, seinen Kumpel und seinen Großvater kennen und wird langsam in die nicht abwegige Welt des Klimawandels und der Luftverschmutzung eingeführt. Wenn das wirklich mal so sein sollte dann ist das mehr als erschreckend.

    Man bekommt das erste Kennenlernen mit Sintje aus seiner Sicht mit und ab einem gewissen Kapitel wechseln sich die beiden ab.
    Das Schicksal nimmt seinen Lauf.
    Die Gefühle zwischen den beiden kamen bei mir zu Beginn nicht wirklich an auch blieben mir beide zu oberflächlich beschrieben. Was der Spannung aber keinen Abbruch getan hat.

    Auch bestimmte Nebencharaktere die eine wichtige Rolle in der Geschichte aus meiner Sicht hatten, blieben bis zum Ende hin verschollen und es sind viele Fragen nicht beantwortet worden. Also für mich definitv viel zu offenes Ende. Da könnte ruhig noch ein zweiter Teil folgen den ich gerne lesen würde.

    Ein schönes Buch für Zwischendurch das aber durchaus Potenzial nach oben hat da sehr viele Fragen unbeantwortet bleiben.

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    Napfkuchenvor 9 Monaten
    Realistische Dystopie


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    S
    Selina_Mvor 10 Monaten
    Schöne, spannende Dystopie

    Die Geschichte um Bela und Sintje hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Obwohl sie aus zwei unterschiedlichen Gesellschaftsschichten sind (den Waters und Landers), spielt für beide nur die Liebe zueinander eine wichtige Rolle, die man auf jeder Seite spürt. Auch die unterschiedlichen Erzählweisen aus Sicht der Protagonisten verhelfen dem Leser die Beweggründe der Protagonisten besser verstehen zu können und sich mit den Gedanken und Gefühlen dieser auseinander zu setzen.
    Die Mischung aus Liebe, Freundschaft,Familie und Gefahr (Smog und Naturkatastrophen seitens der Klimaerwärmung) machen dieses Buch meines Erachtens zu einem Buch für jedermann, weil diese Genres gleichermaßen vertreten sind, sodass eine gute Abwechslung geschaffen ist.
    Auch der Schreibstil von Marion Hübinger ist sehr angenehm zu lesen, sodass man sehr leicht in einen schnellen Lesefluss verfällt. Das Cover ist einfach nur wunderschön und macht sich sehr gut im Bücherregal. 
    Mein Fazit: Für mich ist Water Love ein sehr spannendes und tolles Buch, was mich dazu verleitet mehr Bücher dieses Genres zu lesen :). 

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    A
    Anna_Kokovor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Empfehlenswert!
    Gelungene Dystopie – mitten in Deutschland

    Dies war mein erstes Buch von Marion Hübinger und ich bin begeistert.

    Es geht hier um Sintje und Bela, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
    Die Geschichte spielt in der Zukunft, in der sich der Klimawandel noch viel weiter verschärft hat. Es gibt regelrechte Smog-Wellen.

    Die sogenannten Waters haben die Möglichkeit der Smog-Welle zu entkommen und sich auf ein Schiff zu flüchten, die Landers gehen leer aus.

    Genau deshalb war mein erster Gedanke „was eine aussichtslose Liebe“ ….


    Marion Hübinger hat es geschafft die Spannung in dem Buch zu halten. Durch ihren Schreibstil hatte ich während des Lesens immer wieder Bilder vor Augen wie es aussehen würde, wäre ich dabei. Außerdem fand ich es super, dass die Dystopie in Deutschland spielt.

    Auch das Cover finde ich sehr passend.


    Viele kleine Gänsehautmomente und bis zum Schluss spannend!

    Vielleicht wird es irgendwann wirklich so eine Welt geben? Erschreckend!


    Kommentare: 1
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    MarionHues avatar

    An alle Dystopiefans,

    wer ist mutig genug, um in die Welt von Bela und Sintje, einer Waters und einem Landers einzutauchen? Eine Welt, die von einer giftigen Smogwolke verschlungen wird?

    Im März ist mein Buch WATER LOVE im Drachenmond Verlag erschienen und ich möchte euch sehr gern zur Teilnahme an dieser Leserunde einladen und wünsche mir, jede Menge Austausch über das Abenteuer meiner Protagonisten, das von Lesern unter anderem als „erschreckend realistisch“ bezeichnet wird.

    Der neunzehnjährige Bela erwartet nicht mehr viel vom Leben.  Nicht,  nachdem seine Eltern  vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück umgekommen und sein Großvater Laszlo, ein berühmter Maler, aus Ungarn zu ihm gezogen war. Erst recht nicht in einer Zeit, in der  jeder die drastischen Bedrohungen des Klimawandels nervös verfolgt und sich fragt, wie er überleben wird.  Wer zu den Waters gehört, wird das Glück haben gerettet zu werden. Seit Bela zurückdenken kann, regieren die Waters das Land. Doch Bela ist ein Landers, einer, der dazu verdammt ist, an Land zu bleiben, sollte es zur Katastrophe kommen. Warum muss ausgerechnet er sich in eine Waters verlieben? Warum muss genau in dem Moment die Smogwelle über Kiel  Alarmstufe ROT auslösen und ihn und Sintje viel zu schnell wieder trennen? Als Bela im Bunker festsitzt, fragt er sich jeden Tag, ob es eine Hoffnung für ihre Liebe geben wird…


    Ich verlose unter allen Bewerbern 10 E-Books, die der Drachenmond Verlag freundlicherweise zur Verfügung stellt. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet doch einfach folgende Frage:

    Wenn euch nicht mehr als ein paar Minuten für eine Entscheidung bliebe, würdet ihr diejenigen, die ihr liebt, vor einer Katastrophe versuchen zu retten oder euch selbst in Sicherheit bringen?

    Ihr könnt euch bis zum 21.6. bewerben, die Gewinner erhalten eine PN für die Formatabfrage (sofern nicht schon angegeben), und ab dem 26.6. sollten wir startklar sein.

    +++ Wichtig zu wissen+++

    Ihr solltet mindestens 2-3 Rezensionen in Eurem Profil haben,  mit Erhalt eines Rezensionsexemplars verpflichtet ihr euch zu einer aktiven Teilnahme an der Leserunde durch zeitnahe Kommentare zu den Leseabschnitten und anschließendes Rezensieren des Buches.

    Ich freue mich auf Euch!

     

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