Marion Henneberg Die Tochter des Münzmeisters

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Inhaltsangabe zu „Die Tochter des Münzmeisters“ von Marion Henneberg

Goslar im 11. Jahrhundert: Die junge Hemma, Tochter des Vogts, muss nach der Enteignung der Familie und dem Tod des Vaters durch die Hand eines adligen Verehrers aus Not den Sohn des örtlichen Münzmeisters heiraten. Gleich bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt Hemma. Ihre Tochter Henrika wächst ohne Mutter bei dem sie liebevoll umsorgenden Vater auf. Als Henrika sich in einen Gefolgsmann des Königs verliebt, erlangt sie Zugang zu gesellschaftlichen Kreisen, in denen sich auch der Mörder ihres Großvaters bewegt …

Fazit: Ein unterhaltsam erzählter Historischer Roman, der durch ausgefeilte Charaktere, einer informativen und stellenweise sehr spannenden Story und einem hervorragenden Hintergrundwissen der Autorin überzeugen kann.

— Bellexr
Bellexr

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  • Leserunde zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    ginnykatze

    ginnykatze

    Die Leserunde ist eröffnet! Der Ullstein_Verlag stellt 20 Freiexemplare für die Leserunde zur Verfügung. Bitte bewerbt Euch bis zum 11. Juli 2012 12.00  Uhr für eines dieser Exemplare. Die Gewinner werden noch am Abend bekanntgegeben. Die Leserunde startet am 22. Juli 2012. Die Autorin Marion Henneberg wird diese Leserunde begleiten und steht ab sofort für Fragen zur Verfügung. Die Tochter des Münzmeisters da eine Freundin mit das Buch geschenkt hat, habe ich mal bei Marion Hennenberg nachgefragt, ob sie bereit wäre, hierzu eine LR mit uns Lesern zu machen. Sie wäre einverstanden. Wenn sich genug Leser melden würden, damit eine LR überhaupt Sinn macht, würde sie sogar versuchen vom Verlag ein paar Reziexemplare zu ergattern. Na wäre das was für Euch? Hier mal der Klappentext zum Buch: Die Tochter des Münzmeisters Eine junge Frau im Kampf um die Liebe ihres Lebens und die Ehre ihrer Familie Goslar im 11. Jahrhundert: Die junge und Schöne Henrika lebt mit ihrem Vater, dem Münzmeister, ein abgeschiedenes und ruhiges Leben. Bis sie eines Tages vom tragischen Schicksal ihrer verstorbenen Mutter und von der Intrige gegen ihren Großvater, einst Vogt der Kaiserpfalz, erfährt. Henrika ist entschlossen, sich den Männern entgegenzustellen, die ihre Familie ins Unglück gestürzt haben. An ihrer Seite steht Randolf von Bardolfsburg, ein junger Gefolgsmann des Königs und - entgegen aller Vernunft - die Liebe ihres Lebens. Gemeinsam nehmen sie den Kampf um die Ehre von Henrikas Familie auf... LG ginnykatze

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    katja78

    katja78

    08. October 2012 um 21:30

    Klappentext Goslar im 11. Jahrhundert: Die junge Hemma, Tochter des Vogts, muss nach der Enteignung der Familie und dem Tod des Vaters durch die Hand eines adligen Verehrers aus Not den Sohn des örtlichen Münzmeisters heiraten. Gleich bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt Hemma. Ihre Tochter Henrika wächst ohne Mutter bei dem sie liebevoll umsorgenden Vater auf. Als Henrika sich in einen Gefolgsmann des Königs verliebt, erlangt sie Zugang zu gesellschaftlichen Kreisen, in denen sich auch der Mörder ihres Großvaters bewegt … Zum Buch Wir sind im Jahre 1156, ein blutiger Überfall auf das Gut des Vogts der Goslarer Pfalz, soll noch Jahre später in Tragik weitergehen. Damals starb der Vogt bei dem grausamen Überfall, Henrikas Großvater. Als nun ihre Heirat zwischen Intrigen und Missgunst zur Sprache kommt, erfährt Henrika nun nach und nach von den schrecklichen Ereignissen von vor 16 Jahren, aber nur langsam fügen sich die Bruchstücke zusammen. Ob Ritter Randolf ihr in der Zeit beistehen kann? Spannung, Schreibstil, Charaktere Dies ist mein erster Roman von der Autorin Marion Hennenberg und was mich wirklich überrascht hatte, waren die vielen politischen Geschehnisse, gespickt mit schrecklichen Ereignissen rund um die Kaiserpfalz. Geschichte um König Heinrich, und es ist wirklich wahr! Recherche rund ums Buch ist wichtig und macht es, wenn es richtig mit einer eigenen Geschichte verbunden wird, zu einer absoluten Zeitreise. Bei dem Schreibstil der Autorin fühlte ich mich total zeitversetzt beim lesen und auch nach einer Lesepause, ist man gleich wieder mitten im Geschehen. Ich fand den Roman auf seine Weise richtig spannend, man muss Historische Romane aber mögen, auf jeden Fall aber sehr unterhaltsam und informativ. Es gibt einige Charaktere in diesem Roman, aber diese sind doch recht facettenreich beschrieben, so das man nicht durcheinander kommt, das hab ich schon anders erlebt und bin immer froh, wenn durch verschiedene Charaktereigenschaften Unterschiede geschaffen werden das jeder einzelne wirklich ein Individuum ist. Mein Fazit Ein rundrum gelungenes Regionales Historisches Buch das durch die gute Recherche der Autorin besticht. Absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    Wildpony

    Wildpony

    08. October 2012 um 09:56

    Die Tochter des Münzmeisters - Marion Henneberg Kurzbeschreibung Amazon: Goslar im 11. Jahrhundert: Die junge Hemma, Tochter des Vogts, muss nach der Enteignung der Familie und dem Tod des Vaters durch die Hand eines adligen Verehrers aus Not den Sohn des örtlichen Münzmeisters heiraten. Gleich bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt Hemma. Ihre Tochter Henrika wächst ohne Mutter bei dem sie liebevoll umsorgenden Vater auf. Als Henrika sich in einen Gefolgsmann des Königs verliebt, erlangt sie Zugang zu gesellschaftlichen Kreisen, in denen sich auch der Mörder ihres Großvaters bewegt … Mein Leseeindruck: Die Tochter des Münzmeisters ist ein sehr gut recherchierter historischer Roman aus dem frühen Mittelalter in Goslar und Umgebung. Erzählt wird von der Tochter des Münzmeisters Henrika, die als Hauptprotagonistin den Leser sofort dazu veranlasst, sie ins Herz zu schließen. Erzählt wird in der Gegenwart der Hauptprotagonistin und es gibt immer wieder die notwendigen Rückblenden in die Vergangenheit, damit man das Buch genießen kann und die Zusammenhänge dem Leser deutlich werden. Das Buch selbst ist von der Autorin sehr angenehm geschrieben und lässt sich leicht lesen. Nur am Anfang mußte ich manchmal nachlesen da ich die Namen der ganzen Protagonisten am Anfang ein wenig verwirrend fand. Wenn man richtig drin ist in dem Buch dann liest es sich ganz flott und eine durchgehende Spannung zieht sich durch das ganze Buch. Dann mag man es auch gar nicht mehr aus der Hand legen. Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen - und ist für mich Geschichte in seiner schönsten Form. Vergebe dem Buch uneingeschränkt 5 Sterne und kann es nur weiter empfehlen. Auch für Einsteiger in historische Genre unbedingt zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    Blaustern

    Blaustern

    29. August 2012 um 12:17

    „Die Tochter des Münzmeisters“ ist ein historischer Roman, der im 11. Jahrhundert in Goslar spielt. Henrikas Mutter starb bei ihrer Geburt, ihr Großvater wurde zur damaligen Zeit ermordet. Sie wächst bei ihrem Vater, dem Münzmeister, und ihrer Großmutter Edgitha auf. Dort führen sie ein abgeschiedenes Leben fernab den Aufständen der Sachsen. Doch als Henrika zu einer schönen jungen Frau herangewachsen war, beschloss König Heinrich IV., sie mit Dietbert, den Sohn Burchards, der für all das Leid in der Familie verantwortlich war, zu verheiraten. Das versucht Randolf von Bardolfsburg, der Gefolgsmann und Vertrauter des Königs und seinerzeit Knappe bei Henrikas Großvater Gottwald, Heinrich auszureden, da er auf das Wohl der Familie bedacht ist und auch mehr für Henrika empfindet als er dürfte. Doch Heinrich lässt sich nicht von seinem Plan abbringen und Randolf muss die schlechte Botschaft dem Münzmeister überbringen. Gemeinsam beschließen sie, das unbedingt zu verhindern und auch die Ehre Gottwalds wieder herzustellen. Sie erzählen Henrika endlich von der Vergangenheit ihrer Familie, ihrem leiblichen Vater und all den Grausamkeiten. Erzählt wird hier die Geschichte von Henrika im Hauptstrang, die häppchenweise immer mehr aus der Vergangenheit ihrer Familie erfährt, hauptsächlich von ihrer Mutter Hemma, was zwischendurch als Rückblenden in kursiver Schrift mit eingeschoben wird. Das erhöht die Spannung und lässt die Gegenwart leichter verstehen. Beides sind starke Frauen der damaligen Zeit mit viel Mut und Durchsetzungskraft. Der Roman ist gut recherchiert mit historischen und politischen Fakten, aber auch teils eine romantische Liebesgeschichte. Durch den angenehmen einfachen Schreibstil ist das Buch flüssig zu lesen. Die Personen sind realistisch dargestellt mit ihrer Denk- und Handelsweise. Besonders sympathisch war mir Goswin, Hemmas Onkel. Er ist mir wirklich richtig ans Herz gewachsen.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    passionelibro

    passionelibro

    22. August 2012 um 21:32

    Geschichte hautnah erleben Goslar im 11. Jahrhundert: Henrika lebt bei ihrem Vater, dem Münzmeister, zusammen mit ihrer Großmutter. Henrika ahnt, dass es etwas in ihrer Vergangenheit gibt, worüber keiner sprechen möchte. Dabei geht es um ihre Mutter Hemma, die an ihrer Geburt verstarb. Dies ändert sich, als König Heinrich IV. beschließt, Henrika mit dem Sohn des Mannes, der für das Leid ihrer Familie verantwortlich ist, zu liieren. Randolf von Bardolfsburg, ein enger Vertrauter des Königs, Bekannter der Familie und Überbringer der Nachricht versucht die Familie zu überzeugen, Henrika die Vergangenheit zu erzählen. Henrika ist für ihre Zeit eine selbstbewusste und starke Frau, die die Ehre ihrer Familie wieder herstellen möchte, und dies mit Hilfe von Randolf. Die Schreibstil von Marion Henneberg ist leicht zu lesen und entführt den Leser in das frühe Mittelalter in Goslar. Dabei wird die Geschichte sehr detailliert mit eingewoben, die eine Hauptrolle in diesem Buch spielt. Interessant sind die Rückblenden, die eine Geschichte in der Geschichte erzählen und dem Leser Stück für Stück die Geschichte von Hemma näher bringen. Ein sehr gut geschriebener mittelalterlicher Roman, der nur an wenigen Stellen durch viele ungewohnte aber auch zugleich ähnlich klingende Namen den Leser verwirrt, aber insgesamt die Spannung auf über 500 Seiten aufrecht erhalten kann.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    ChrissiH

    ChrissiH

    21. August 2012 um 18:10

    Ein Buch über Ehre und die wahre Liebe Henrika lebt wohlbehütet bei ihrem Vater dem Münzmeister, als sie von der tragischen Geschichte ihrer Mutter und der Intrige gegen ihren Großvater erfährt. Nun setzt sie alles daran die Ehre ihrer Familie wieder herzustellen. "An ihrer Seite steht Randolf von Bardolfsburg, ein junger Gefolgsmann des Königs und - entgegen aller Vernunft - die Liebe ihres Lebens." In diesem Buch dauert die "Einlesephase" etwas länger, denn die Vielfalt an handelnden Personen mit ähnlich klingenden Namen ist anfangs etwas schwierig zu verstehen. Diese sorgen dann im Laufe der Geschichte jedoch für eine facettenreiche und spannungsgefüllte Story. Ein besonderer Pluspunkt ist der Verlauf der Geschichte über 2 Generationen, da in der eigentlichen Handlung immer wieder Erinnerungsszenen auftauchen, die einige Jahre zurückliegen und die Beweggründe der einzelnen Personen besser verstehen lassen. Der Roman findet eine gute Balance zwischen Liebesgeschichte und historischen Geschehnissen. Letztere waren leider für den Laien etwas zu komplex gestaltet, so dass manchmal die Frage offen blieb, ob man denn, für das Verständnis wichtige, Informationen überlesen hat. Letztendlich sind diese Detailinfos jedoch nebensächlich. Deshalb lässt sich zusammenfassend sagen, dass "Die Tochter des Münzmeisters" ein sehr gefühlvolles Buch ist, das einen interessanten historischen Kontext aufgreift. Beides in Kombination sorgt für ein perfektes Leseerlebnis, das ich nur jedem empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    mecedora

    mecedora

    13. August 2012 um 20:22

    Goslar im 11. Jahrhundert: Henrika wächst bei ihrem Vater, dem Münzmeister, und ihrer Großmutter Edgitha auf und führt ein eher beschauliches Leben, bis sie immer mehr aus der Vergangenheit ihrer Familie erfährt - einer turbulenten, fehdenreichen, von tragischen Schicksalsschlägen gezeichneten Vergangenheit. Ihre Mutter starb schon sehr früh, ihr Großvater wurde grausam ermordet, eine weit reichende Intrige steht noch immer im Raum und die Nachfahren der Täter gibt es genauso wie die Nachfahren der Opfer, sodass die Fehden und Ereignisse, auch wenn sie schon lang zurück liegen, nicht wirklich zum Ruhen kommen, sondern bis in die Gegenwart hineinreichen und immer wieder neu entfacht werden.. Unter der Oberfläche brodelt es, Henrika erfährt immer mehr von vergangenen und gegenwärtigen Intrigen und Verschwörungen und die junge Frau gerät mitten hinein in die ereignisreiche Zeit der Herrschaft Heinrichs VI. Sie kämpft um die Ehre ihrer Familie, um Gerechtigkeit - und um die Liebe Randolfs, treuen Gefolgsmann des Königs - und vermählt. Marion Henneberg schreibt mit "Die Tochter des Münzmeisters" einen ganz klassischen historischen Roman mit der üblichen Vielzahl an Figuren, politischen Widrigkeiten, einer Liebesgeschichte und einer starken Frau. Und das ist ihr gut gelungen. Die Sprache ich angenehm und flüssig zu lesen, ohne zu einfach zu sein und die Geschichte ich gut konstruiert. Erzählt wird auf zwei Ebenen: auf der der Gegenwart Henrikas und der Ereignisse ihrer Zeit und auf der der Vergangenheit, die sich nach und nach wie ein Puzzle aus einzelnen Rückblenden (die leserfreundlich kursiv gekennzeichnet sind) zusammensetzt. Gerade die Rückblenden sind spannend und erhellen die oft nicht leicht zu durchschauenden Gegebenheiten in der Gegenwart. Marion Hennebergs Figuren sind angenehm und wirken realistisch, wenngleich einige beizeiten ein wenig eindimensional erscheinen und gleich bei ihrem ersten Auftreten ganz klar ist, ob sie gut oder böse sind. Ich persönlich wünsche mir immer ein wenig mehr Ambivalenz in den Charakteren, aber ihre Rolle erfüllen alle Figuren im Buch gut. Die politische Situation zur Zeit Heinrichs VI ist kompliziert - und bleibt es für mich auch leider nach der Lektüre dieses Buchs. Für mich neben der Eindimensionalität einiger Figuren das einzige Manko des Romans. An vielen Stellen fiel es mir schwer, den Geschehnissen zu folgen und einzuordnen, wer weshalb wem gegenüber einen Unmut hegt oder gar zum Kampf vorstößt. Einen kleinen Wunsch habe ich außerdem: ein kleines Personenregister wäre schön gewesen bei der kaum überschaubaren Vielzahl an Figuren und Nebenfiguren, die einzuordnen mir anfangs recht schwer fiel. Vielleicht würde das das Verständnis der politischen Ereignisse beim Leser auch ein wenig erleichtern. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte: ein gelungenes Buch mit viel Tempo, das gut unterhält und durch die die Vergangenheit erst nach und nach erhellenden Rückblenden spannend bleibt. Von mir vier Sterne für "Die Tochter des Münzmeisters"

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    DieBerta

    DieBerta

    10. August 2012 um 23:01

    Goslar im Jahr 1056: Die junge Hemma, Tochter des Vogts der Goslarer Kaiserpfalz, muss nach dem Tod des Vaters durch die Hand eines abgewiesenen Verehrer und der Enteignung der Familie aus Not den Sohn des örtlichen Münzmeisters heiraten. Bei der Geburt ihres ersten Kindes stirbt sie. 16 Jahr später ist ihre Tochter Henrika zu einer schönen, jungen Frau herangewachsen. Zusammen mit ihrem Vater lebt Henrika ein abgeschiedenes Leben in Goslar, das zunächst unberührt bleibt von den Aufständen der unterdrückten sächsischen Bevölkerung gegen Heinrich IV. Die Situation ändert sich, als König Heinrich IV. beschließt, Henrika mit dem Sohn des Mannes, der für das Leid ihrer Familie mitverantwortlich ist, zu verheiraten. Randolf von Bardolfsburg, Gefolgsmann des Königs und Überbringer der Nachricht war als Junge Knappe von Henrikas Großvater und ist der Familie noch immer zugetan. Gemeinsam nehmen sie den Kampf um die Ehre der Familie auf. • Taschenbuch: 528 Seite • Verlag: Ullstein Taschenbuch (9. September 2009) • Sprache: Deutsch • ISBN-10: 3548269605 • ISBN-13: 978-3548269603 • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,8 x 3,2 cm Als ich von dem Roman gelesen habe war ich sehr interessiert, weil die Handlung in der Nähe meines Heimatortes spielt. Es ist doch immer sehr interessant von den Örtlichkeiten zu lesen, die man oft selbst besucht hat. Nicht nur weil ich mindestens einmal pro Woche durch die Graf OttoStraße fahre ist mir der Herr ein Begriff. Auch ansonsten ist er in meinem jetzigen Wohnort ständig im Gespräch. Das Cover des Buches ist sehr hübsch – Henrika, nehme ich an, trägt ein wunderschönes Kleid, in meiner Lieblingsfarbe Grün. Im Hintergrund – dunkelrote Ornamente, an einer leuchtend roten Wand. Auch die goldene Schrift des Titels passt meiner Meinung nach gut zu dem historischen Roman. Man fühlt sich gleich ein paar Jahrhunderte zurückversetzt. So ein Buch nimmt man gern in die Hand und dann möchte man es natürlich auch gern lesen. Dann lese ich zuerst immer die Rückseite: Eine junge Frau im Kampf um die Liebe ihres Lebens und die Ehre ihrer Familie. Goslar im 11. Jahrhundert … Das hört sich ja dramatisch an und da mich die Geschichte, insbesondere die in Heimatnähe sehr interessiert, war ich gleich Feuer und Flamme. Am Anfang des Buches ist man vielleicht noch ein bisschen verwirrt, weil man noch nicht den Überblick hat über die vielen Personen und die Handlung ist auch gleich so aufregend – da fragt man sich schon: Bleibt das Buch bis zum Ende so spannend? Die Antwort ist: Ja! Marion Henneberg ist es gelungen einen gleichermaßen lehrreicher, wie auch unterhaltsamer Roman zu schreiben und viele historische Begebenheiten unterzubringen, ohne dass die Romanhandlung darunter leidet. Man befindet sich mit Henrika im 11. Jahrhundert, darf mit ihr auf ihre Familiengeschichte zurückblicken und erfährt gemeinsam mit ihr von Familiengeheimnissen und historischen Begebenheiten. Oft unterscheide ich zwischen leichtem „Sommer- bzw. Urlaubsbuch“ und anspruchsvolleren Romanen. Hier hatte ich beides in einem Buch, das auch auf 528 Seiten – waren es tatsächlich so viele? – bis zum Schluss spannend geblieben ist und geradezu nach einer Fortsetzung schreit. Dies war der erste Roman, den ich von Marion von Henneberg gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht der letzte. „Die Entscheidung der Magd“ wartet schon im Regal und da gibt es ja sicherlich auch noch mehr. Ein Dankeschön an die Autorin für dieses Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    CarmenM

    CarmenM

    09. August 2012 um 19:37

    Der historische Roman "Die Tochter des Münzmeisters" spielt in Goslar im 11.Jahrhundert. Die junge Hemma ist die Tochter des Vogts der Goslarer Pfalz. Nachdem ihre Familie durch eine Intrige enteignet, und ihr Vater im Kampf getötet wurde heiratet sie in ihrer Not den Sohn des Münzmeisters. Bei der Geburt ihrer Tochter Henrika stirbt sie und das Kind wächst beim Vater und der Großmutter mütterlicherseits auf. Bald merkt Henrika dass es in ihrer Vergangenheit Geheimnissse gibt und sie gibt keine Ruhe, bis sie vom Vater, der Großmutter, ihren beiden Onkeln und dem damaligen Knappen ihres Vaters stückchenweise die Wahrheit erfährt. Hierzu erfahren wir von der Autorin in Rückblenden was vor Henrikas Geburt geschehen ist. Der Roman ist nicht nur einfach eine Liebesgeschichte in historischem Rahmen, es handelt sich vielmehr um eine gut recherchierte Handlung mit geschichtlichen und politischen Hintergründen. Mir ist es zuerst nicht leicht gefallen, mich bei den Personen und Ereignissen zurechtzufinden. Es ist deshalb sehr hilfreich sich auf der Internet-Seite der Autorin umzusehen. Dort findet man ausführliche Informationen zu den historischen Personen, Ereignissen und Stätten. Für mich war es sehr interessant das Leben der Menschen im 11.Jahrhundert mit all seinen Schwierigkeiten, Intrigen und Machenschaften kennenzulernen. Besonders Hemma und Henrika sind Frauen, die für diese Zeit viel Mut und Durchsetzungsvermögen besaßen. Das Buch hat mit sehr gut gefallen und ich freue mich darauf noch mehr von Marion Henneberg zu lesen.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    KatesLeselounge

    KatesLeselounge

    07. August 2012 um 18:02

    Henrika wächst bei ihrem Vater, Clemens, dem Münzmeister, auf. Zusammen mit ihrer Großmutter leben die drei ein einfaches und bescheidenes Leben. Doch Henrika weiß, dass es etwas in ihrer Vergangenheit gibt, worüber die Beiden schweigen. Die Vergangenheit über ihre Mutter, Hemma, die bei ihrer Geburt gestorben ist. Eine Vergangenheit die schlimmer ist als Henrika es sich je vorzustellen vermag. Als der König einer Ehe mit Henrika zustimmt, die der Sohn des Mannes sich wünscht, welcher für das Leid ihrer ganzen Familie verantwortlich ist, versucht ein Mann dies mit aller Macht zu verhindern - Randolf. Als damaliger Knappe der Familie und heutiger Vertrauter des Königs, weiß er um das Geschehene und warnt die Familie. Als Henrika die ganze Wahrheit erfährt, möchte sie nichts mehr als den Ruf ihrer Familie wieder herzustellen. An ihrer Seite Randolf, der selbst einen Schwur zu erfüllen hat... "Die Tochter des Münzmeisters" ist mein zweiter Roman von Marion Henneberg und ich bin wieder mal einfach nur begeistert, wie bereits zuvor beim Buch "Das Amulett der Wölfin". Die Autorin hat es geschafft, das Goslar des 11. Jahrhunderts vor meinen Augen entstehen zu lassen. Die Schreibstil von Marion Henneberg ist wunderbar zu lesen. Er entführt den Leser auf eine Reise, sodass man praktisch selbst auf einem Pferderücken sitzt oder in einen Kampf verwickelt ist und dem Blutrausch verfallen ist. Zu keinem Zietpunkt kommt es in diesem Buch auch nur im entferntesten zu Langatmigkeit, obwohl es sich in diesem Buch eher um den geschichtlichen Aspekt, als um die Liebesgeschichte, dreht. Gewürzt wird dieses Buch mit Rückblenden, die eine Geschichte in der Geschichte erzählen. Schon allein diese Rückblenden sind ein pures Lesevergnügen, da sie die Spannung nochmals steigern. Nach und nach erfährt der Leser mehr was damals wirklich in der Vergangenheit geschehen ist. Wie kleine Appetithäppchen, die die Lust auf den Hauptgang steigern. Die verschiedenen Charaktere waren alle liebevoll heraus gearbeitet. Besonders Henrika, Randolf und auch Goswin, Henrikas Onkel, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich habe sie unheimlich gerne auf ihrer Reise in die Zukunft und durch die Vergangenheit begleitet. Aber auch Hemma war eine tolle Figur in dem Buch. Eine starke Frau, die ein wirklich tragisches Schicksal hatte. Dazu kommen noch viele Nebenfiguren, die die Geschichte nochmals abrunden. Natürlich gab es auch in diesem Buch Personen, die typische Antihelden sind. Marion Henneberg hat ein Händchen für diese Charaktere, sodass sie mehr als glaubhaft sind und man nicht anders kann, als ihnen Antipathie entgegen zu bringen. Das Ende lässt den Leser Atemlos zurück. Schlag auf Schlag geschehen die Ereignisse, sodass die Seiten nur so verfliegen. Am Ende war ich mehr als zufrieden, auch wenn eine Nebenfigure sich vielleicht nicht ganz nach meinem Geschmack entwickelt haben. Fazit: Ich hatte ein paar wirklich tolle und spannende Lesestunden, die nur so verflogen sind. Mein nächstes Buch der Autorin "Die Entscheidung der Magd" werde ich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch wieder verschlingen.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    Linny

    Linny

    06. August 2012 um 10:39

    Ein wunderbar geschriebener Roman der in Goslar spielt, und seine Anfänge im Jahr 1056 hat. Die junge Henrika erfährt in jungen Jahren das ihre Mutter und ihr Großvater- Vogt der Goslarer Kaiserfalz einer Intrige zum Opfer fielen. Henrika nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand, sie wird unterstützt von Randolf von Bardolfsburg. Der trotz aller Vernunft ihre große Liebe wird. Dieser Geschichte zeigt auch immer wieder in Rückblicken die wichtigen zusammenhänge, die diesen Roman so lebendig machen. Henrika zeigt mit Herz und Verstand. Aber auch mit Mut und Entschlossenheit das eine junge Frau im 11. Jahrhundert es schafft ihre Rechte durchzusetzen.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    Moosbeere

    Moosbeere

    05. August 2012 um 16:09

    “Doch auch als nichts mehr von ihm zu sehen war, stand Henrika noch eine ganze Weile da und blickte zu der Stelle, an der er eben noch gegangen war. In ihrer Hand fühlte sie die Wärme der Münze, und tief in ihrem Herzen die Gewissheit, dass er eines Tages zu ihr zurückkommen würde.“ Inhalt Deutschland, Goslarer Pfalz, 1072. Die Tochter des Münzmeisters, das junge Fräulein Henrika, erfährt endlich die dunklen Familiengeheimnisse und damit auch vieles über die Vergangenheit ihrer Mutter, Hemma, die sie nie kennengelernt hat. Damit verwoben ist auch eine Intrige gegen ihren Großvater, die die ganze Familie ins Unglück gestürzt hat. Gemeinsam mit Randolf, einem Gefolgsmann des Königs und ihre heimliche Liebe, versucht sie die Ehre ihrer Familie wieder herzustellen.... Meine Meinung Vor der Kulisse des beginnenden Sachsenaufstandes erzählt Marion Hennenberg die feselnde Geschichte um zwei Frauen verschiedener Generationen. Der Leser erfährt mit Henrika zusammen mittels Rückblenden die bewegte Geschichte ihrer Mutter Hemma und fiebert mit, wenn diese Freunden und Feinden der Familie begegnet. Mir haben leider die zahlreichen Namen und Beziehungen (sei es durch Familie, Intrige oder Feindschaft...) zwischen den Personen besonders am Anfang Probleme bereitet. Eine Übersicht der Personen wäre hier zusätzlich zu der historischen Chronologie der Ereignisse hilfreich gewesen. Auch die vielen politischen Hintergründe waren für mich teilweise schwer nachzuvollziehen und haben den Lesegenuss ein klein wenig geschmälert... Die Passagen um Henrika (also der Romanplot an sich) waren aber dank der besonderen Erzählweise der Autorin wunderbar zu lesen. Fazit Für „Die Tochter des Münzmeisters“ vergebe ich 4 Sterne. Leider war es im direkten Vergleich zu „Das Amulett der Wölfin“ etwas geschichtslastiger und damit etwas weniger mein Fall. Fans von historisch genau recherchierten Romanen sind mit diesem Buch bestens beraten.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    irishlady

    irishlady

    05. August 2012 um 14:34

    Dieser historische Roman handelt von der jungen Henrika, der Tochter eines Münzmeisters, zu Zeiten des Königs Heinrich den IV. Neben den politischen Unruhen muss Henrika sich auch mit Unruhen in ihrem eigenen Leben auseinandersetzen. Sie erfährt Geschichten über ihren Großvater und über ihre Mutter, die Auswirkungen auf ihr eigenes Leben und auf ihre Zukunft haben. Gerade die Geschichte ihrer Mutter, die bei Henrikas Geburt verstarb, sorgt für viel Wirbel. Denn sie soll nun den Sohn des Mannes heiraten, der so viel Unglück über die Familie brachte. Dies ist erst der Stein des Anstoßes und führt dazu, dass Henrika sich vermehrt mit ihrer Familiengeschichte auseinandersetzt und die Ehre der Familie wiederherstellen möchte. Unterstützung erfährt sie durch Randolf von Bardolfsburg, der ebenfalls den Großvater von Henrika kannte. Beide werden Teil der großen deutschen Geschichte und mit hineingezogen in die damaligen kriegsähnlichen Zustände im Lande. Auf 522 Seiten schafft es Marion Henneberg mit ihrem Buch "Die Tochter des Münzmeisters" die Zeit um 1072 wiederaufstehen zu lassen und bietet dem Leser sehr viele Bilder und Vorstellungen. Der Sprachstil der Autorin ist überzeugend und bereitet ein großes Lesevergnügen. Eine Liebesgeschichte muss es natürlich auch in diesem Roman geben, die allerdings ist eher eine Nebengeschichte. Hauptaugenmerk liegen auf die Schilderung der Familiengeschichte, der Intrigen und der politischen Situation. Gerade letzere hätte ich mir jedoch noch etwas detaillierter und deutlicher beschrieben gewünscht. Der Leser wird teilweise in die politische Situation hineingeworfen und muss schauen, ob sich dieses in späteren Kapiteln klärt oder nicht. An einigen Stellen hat man so das Gefühl, dass man etwas nicht mitbekommen hätte und man daher nicht die ganzen Verstrickungen verstehen kann. Auch die Liebesgeschichte fällt typisch aus. Wunderbar beschrieben wurden die Charaktere des Buches, aber auch hier war es selten möglich, sich voll und ganz mit den Protagonisten zu identifizieren, wurde doch zu oft die Sichtweise im Buch geändert. Teilweise waren einige Stellen zu langatmig beschrieben, sodass man anfing, einige Stellen zu überfliegen. Dies darf bei diesem Buch allerdings nicht passieren, denn dieser Roman bedarf einen aufmerksamen Leser, damit er/ sie alles versteht, was geschildert wird. Neben meinen Kritikpunkten hat mir das Buch aber dennoch gefallen, weil ich die ganze Zeit in einer vergangenen Zeit verweilte und zu jeder Zeit wunderbare Bilder im Kopf hatte.

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    nirak03

    nirak03

    04. August 2012 um 21:17

    Inhalt Erzählt wird die Geschichte zweier junger Frauen im 11 Jahrhundert. Zum einen Henrika, die junge Tochter des Münzmeisters zu Goslar und zum anderen die traurige Geschichte ihrer Mutter Hemma die bei ihrer Geburt starb. Henrika wächst behütet auf und erst als junge Erwachsene will sie ihre Wurzeln kennen und verstehen lernen. Sie will herausfinden warum ihre Familie ermordet wurde und die Ehre des Großvaters wieder herstellen. Dieser war der Vogt der Kaiserpfalz. Meine Meinung: Der bildhafte und flüssige Erzählstil der Autorin machte es mir möglich sehr schnell in dieser Geschichte zu versinken. Gerade das hier nicht nur die Geschichte der fiktiven Hemma und ihrer Familie erzählt wird sondern auch die politischen Verhältnisse des Königreichs erläutert werden hat mir gut gefallen. Marion Henneberg hat sich bei diesem Roman dazu entschieden zwei Lebensgeschichten zu erzählen und diese mit Hilfe von Rückblenden miteinander verbunden. So lernt der Leser zunächst im Prolog Hemma und ihre Familie kurz kennen. Im ersten Kapitel ist es dann 16 Jahre später und man ist bei der jungen Henrika der eigentlichen Protagonistin dieser Geschichte. In einigen Rückblenden erzählen jetzt die einzelnen Protagonisten wie z.B Henrikas Onkel Goswin oder ihre heimliche Liebe Randolf von dem Leben und der Liebe Hemmas. Mir haben gerade diese Rückblenden sehr gut gefallen. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl direkt in den Gedanken des jeweiligen Protagonisten zu sein der gerade von dieser Zeit vor 16 Jahren sprach oder dachte. Auch fand ich, dass die Autorin diese Episoden sehr geschickt eingebaut hat eigentlich immer dann, wenn es um Henrika spannend wurde und ich eigentlich lesen wollte wie es bei ihr weitergeht. Dadurch wurde aber auch die Spannung im Buch schön hoch gehalten und gerade dies hat mir gut gefallen. Die einzelnen Charaktere sind facettenreich gestaltet und haben ihre Ecken und Kanten. Gut gefallen hat mir, dass sie sich im Laufe der Geschichte entwickeln und nicht von Anfang an stark und gut sind. Dadurch wird die Handlung lebendig und es machte mir Spaß sie zu lesen. Sehr interessant fand ich die politischen Hintergründe dieser Zeit. Fr. Henneberg versteht es wunderbar dem Leser die historischen Begebenheiten näher zu bringen. Vor allem da ich die Verwicklungen um die Könige aus dem 11 Jahrhundert schon immer etwas verworren fand, hier hatte ich das Gefühl ein bisschen dazu gelernt zu haben ohne dabei ein Geschichtsbuch zu lesen. Für den Geschichtsinteressierten Leser gibt es am Schluss noch eine kleine Zeittafel die die chronologischen Abläufe der Zeit erklärt. Ich fand es interessant. Leider gibt es kein Nachwort der Autorin und so wird es wohl ein Geheimnis bleiben ob die Protagonistin Henrika ein reales Vorbild hatte oder ob ihre Familie tatsächlich gelebt hat. Auf jeden Fall ist die Geschichte hier so gut erzählt, dass sie sich genauso zugetragen haben könnte. Mein Fazit: „Die Tochter des Münzmeisters“ ist ein toller historischer Roman mit einem sehr gut recherchierten historischem Hintergrund, einer Liebesgeschichte die Glaubwürdig und authentisch ist dabei aber zugleich nicht aufdringlich wirkt sondern das Gesamtbild erst abrundet. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Ich vergebe hier 4,5 Sterne für ein tolles Buch!

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  • Rezension zu "Die Tochter des Münzmeisters" von Marion Henneberg

    Die Tochter des Münzmeisters
    Riannah

    Riannah

    04. August 2012 um 20:38

    Vor einiger Zeit hatte ich das Vergnügen, bei einer Leserunde mit Marion Henneberg mitzumachen. Da sie diese schon beim letzten Mal so toll begleitet hatte, habe ich mich wieder angemeldet. Wie so eine Leserunde abläuft? Das Buch wird in verschiedene Abschnitte eingeteilt und dann haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Kommentare abzugeben, Kritik zu äußern und Fragen zu stellen. Marion Henneberg hat Bilder zu einzelnen Abschnitten eingestellt, damit man sich richtig schön einstimmen konnte :) Sie hat jede einzelne Frage ausführlich beantwortet und sich viel Zeit für unsere Runde genommen, dafür gebührt ihr ein richtig dickes Dankeschön :) Aber nun zum Buch selber: Vorneweg sei gesagt, dass dieses Buch nichts für Leute ist, die nur eine romantische Liebesgeschichte vor historischer Kulisse erwarten. Dieses Buch ist viel mehr lebendig gewordene Geschichte, in der es auch eine Liebesgeschichte gibt ;) Im Mittelpunkt steht der Sachsenkrieg um Heinrich IV, Die politischen Ereignisse werden detailliert dargestellt, sind aber auch manchmal etwas verwirrend - mir hat da die Homepage von Marion Henneberg sehr geholfen, auf der man die Hintergründe zu den historischen Personen, Ereignissen und Stätten nachlesen kann. Schon der Prolog zieht den Leser mitten hinein in das 11.Jahrhundert, der dann auch bis zum Ende nicht mehr losgelassen wird. Die Geschichte um Henrika, einer jungen, aber starken Frau, ist äußerst spannend erzählt und mit den historischen Begebenheiten wunderbar verknüpft. Mir haben besonders gut die Rückblenden gefallen, die immer wieder eingestreut werden und in denen die Geschichte Hemmas erzählt werden. Es ist wie ein Mosaik, immer wieder kommen neue kleine Steinchen dazu, die das Gesamte bilden. Ich möchte dieses Buch gerne jedem ans Herz legen, der Interesse an deutscher Geschichte hat, der Freude an einer schönen Sprache hat, Buchfiguren gerne ganz nahe kommt und der es mag, wenn historische Ereignisse und fiktive Elemente verknüpft werden!

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