Marion Henneberg Schwert und Lilie

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Inhaltsangabe zu „Schwert und Lilie“ von Marion Henneberg

Vor der jungen und schönen Lukardis von Wartenberg liegt ein aussichtsreiches Leben. Doch als die Burg ihres Vaters infolge einer Fehde mit dem Abt zu Fulda im Jahr 1265 zerstört wird und sie eine Pflichtehe eingehen muss, beginnt ein wahrer Alptraum. Erst die nicht standesgemäße, aber tiefe Freundschaft mit der Kaufmannswitwe Hilda lässt Lukardis frischen Lebensmut schöpfen. Als sie dem Ritter Raban von Elfershausen begegnet, erkennt Lukardis entsetzt, wer hinter der unheilvollen Fehde steckt. Nun muss sich Lukardis zwischen der Loyalität zur Familie und der Sehnsucht zweier Herzen entscheiden.

Wenn das Leben einen auf die Probe stellt, dann ist das Schicksal nicht weit.

— Janinezachariae
Janinezachariae

Das schicksalhafte Leben einer starken Frau im Mittelalter des 13. Jahrhundert im Raum Fulda! Intensiv und bewegend! WOW!

— Floh
Floh

Der Autorin gelingt es - genau wie in ihren Bänden - davor, den Leser völlig einzufangen. Bitte mehr davon

— BuecherwurmDiekholzen
BuecherwurmDiekholzen

sehr schönes Buch,gut geschrieben und spannend.Die Männer im Mittelalter waren teilweise ganz schön brutal!

— Goldammer
Goldammer

Ein Buch zum darin versinken, ausdrucksstark und ungemein fesselnd! Mittelalterfans aufgepasst: UNBEDINGT LESEN!!!

— DarkReader
DarkReader

Fesselnde Geschichte zum Abtauchen ins Mittelalter - wobei die heutige Zeit auch einige Vorteile hat

— elisabethjulianefriederica
elisabethjulianefriederica

Eine interessante und spannende historische Geschichte, in der man sofort gefangen ist. Absolute Leseempfehlung kommt hier von mir.

— ginnykatze
ginnykatze

Danke Marion Henneberg für viele spannende und lehrreiche Lesestunden

— Gudrun67
Gudrun67

Rund um die wahren und historisch belegten Begebenheiten hat die Autorin hier eine wunderbare und fessselnde Geschichte geschrieben.

— tinstamp
tinstamp

Ein super spannender historischer Roman. Der Kampf umd die Macht zwischen kirchlichen und weltlichen Herrschern. Dazwischen eine junge Frau.

— Gelinde
Gelinde

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  • Wer ein historisches Buch sucht, ist hier richtig

    Schwert und Lilie
    Janinezachariae

    Janinezachariae

    21. June 2016 um 08:52

    1265.Lukardis von Wartenberg heiratet den Burgherrn Hermann von Ebersberg, der nicht der Mann ist, der er zu sein vorgibt - denn er birgt ein dunkles Geheimnis, welches auch seine Frau in einen Strudel reißen lässt, den niemand vorhersehen konnte.Lukardis hat es nicht einfach in ihrer Ehe. Sie spürt den Zorn ihres Mannes immer wieder und versucht verzweifelt, dem standzuhalten. Doch wie lange kann eine junge Frau all das aushalten?Viel passiert und wir begleiten Lukardis und ihr Schicksal etwa sechs Jahre lang. Während sie ihr Dasein mit vielen blauen Flecken überstehen muss, lernen wir andere Personen und Orte kennen. Viele Personen kreuzen im Laufe der Zeit den Weg, was manchmal etwas mühselig ist, aber interessant. Ich musste unbedingt wissen, was aus Lukardis wird und aus denen, die auch sie geholfen hat. Es ist ein spannendes Buch (welches sich manchmal etwas in die Länge gezogen hat) über Verantwortung, Liebe, Hass und Verzweiflung. Wenn die Wahrheit ans Licht kommt, wem kann Lukardis dann noch vertrauen und kann ihr Herz gerettet werden?Vielen Dank an Marion Henneberg für das signierte Buch! Ich hab viel gelernt und mitgenommen. Selten habe ich ein Buch über den Deutschen Adel mehr verschlungen.

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  • Das schicksalhafte Leben einer starken Frau im Mittelalter des 13. Jahrhundert im Raum Fulda!

    Schwert und Lilie
    Floh

    Floh

    Ein fesselnder und mitreißender historischer Roman zu Zeiten des 13. Jahrhunderts . „Schwert und Lilie“ ist ein sehr intensiver und ortsverbundener historischer Roman, der den Leser mitnimmt in eine andere Zeit. Das Mittelalter, die Rechte der Frauen, Gesellschaftskonflikte, Adel, Politik und Kirche, sowie atemberaubende und authentische Passagen auf Burgen und Dörfer des 13.Jahrhunderts. Von Freundschaft und Vertrauen ist die Rede, von Verrat und Betrug. Auch die Liebe hat hier ihren Platz gefunden. „Schwert und Lilie“ von der ambitionierten Autorin Marion Henneberg erzählt eine sagenhaft spannende und nahezu auf realen Säulen gebaute Geschichte. Einen Roman von Neid, Verrat, Tod und die überdauernde Liebe in Zeiten des schwarzen Todes. Mit fesselnder Spannung, atemberaubenden Kulissen und zeitgemäßer Schreibkunst und Artikulation zur handelnden Epoche fasziniert diese Autorin und liefert eine bewegende Geschichte. Ein geballter und thematisch hoch interessanter historischer Roman mit vergangenem Lokalcharakter. Erschienen im Ullstein Verlag (http://www.ullsteinbuchverlage.de/)Inhalt:"Ein mitreißendes Frauenschicksal im Mittelalter – lebendig und berührendVor der jungen und schönen Lukardis von Wartenberg liegt ein aussichtsreiches Leben. Doch als die Burg ihres Vaters infolge einer Fehde mit dem Abt zu Fulda im Jahr 1265 zerstört wird und sie eine Pflichtehe eingehen muss, beginnt ein wahrer Alptraum. Erst die nicht standesgemäße, aber tiefe Freundschaft mit der Kaufmannswitwe Hilda lässt Lukardis frischen Lebensmut schöpfen. Als sie dem Ritter Raban von Elfershausen begegnet, erkennt Lukardis entsetzt, wer hinter der unheilvollen Fehde steckt. Nun muss sich Lukardis zwischen der Loyalität zur Familie und der Sehnsucht zweier Herzen entscheiden."Die Handlung (eventuell wird etwas aus dem Inhalt verraten!):Das Jahr 1265. Unruhen und Spannungen verunsichern die Bürger der Region. Die Auseinandersetzungen zwischen dem Abt von Fulda und den ortsansässigem Adel werden immer bestimmter und brenzliger. Der bestimmte Abt beruft sich auf eine alte Verordnung, und stellt Besitzansprüche Grund und Ländereien, die der Adel unrechtmäßig erworben hat. Die Existenz der Burgen, Herrenhäuser und Ländereien ist in Gefahr. Aber es geht auch um Macht, Geld und Einkunft. So geschieht es auch mit dem Anwesen des Heinrich von Wartenberg. Dieser hat sich durch harte Arbeit und Ehrlichkeit seinen Besitz geschaffen, nun droht ihm der Ruin und er muss beinahe tatenlos zusehen, wie man seine Burg nach und nach zurückbaut und ihm sein Lebensinhalt nimmt… Seine einzige Hoffnung besteht darin, dass Heiratsversprechen mit Herman von Ebersberg und seiner einzigen und über alles, geliebten Tochter Lukaridis einzufordern. So begibt sich die Familie von Wartenberg zu Hofe des Herman von Ebersberg. Wenn auch zu veränderten Bedingungen, hofft von Wartenberg mit der Heirat seiner Tochter seine Existenz zu sichern. Doch diese Ehe steht unter einem schlechten Stern. Herman macht Lukardis, bedingt auch durch die Kinderlosigkeit, das Leben wirklich schwer. Die anfängliche Abneigung von Lukardis gegenüber ihrem Mann vertieft sich mit den Jahren immer mehr, zunehmend auch durch sein tyrannisches Verhalten ihres Mannes und seiner Verachtung ihr gegenüber. Außerdem scheint Lukardis Mann krumme Geschäfte zu tätigen und an Überfällen und Räubereien beteiligt zu sein. Eine schicksalhafte Begegnung bringt die beiden Frauen Hilda und Lukardis zusammen. Lukardis lernt die fröhliche Hilda bei einem ihrer seltenen Ausflüge kennen. Hilda, die Ehefrau eines überfallenden Kaufmanns. Und so befindet sich Lukardis plötzlich an einem Scheideweg ihres Lebens. Soll sie weiterhin bei ihrem ungeliebten und möglichen Mittäter bei den Überfällen bleiben oder hilft sie Hilda? Wie wird sie sich entscheiden? Eine Frau geht ihren Weg und bahnt sich ihr Schicksal in einer harten und schwierigen Zeit… Zum Schreibstil:Die Autorin Marion Henneberg besitzt genau das richtige Stilmittel, was ich in historischen Romanen so sehr schätze und begrüße. Die Autorin hat sich sofort in mein Herz geschrieben, ich mag ihre gewählte Erzählweise, die Dramaturgie ohne jeglichen Kitsch, die fundierten Fakten und Hintergründe, die sich zu einer äußerst fesselnden Geschichte bündeln und von großem Können sprechen. Die Autorin M. Henneberg schafft Nähe und Verbundenheit, sie nimmt den Leser völlig selbstverständlich mit in eine andere Zeit. Sie entführt ihre Leserschaft an historische Orte, lässt den Leser die Gerüche und Atmosphäre wahrnehmen, sie teilt das Leid und die Liebe der Charaktere mit den Lesern. Hier liest man nicht nur, nein, hier ist man um 1265 spürbar dabei. Ein spannungsgeladener, fundierter und atmosphärischer Roman. Sehr bemerkenswert und gekonnt formuliert Marion Henneberg zeitgemäße Dialoge ohne überladen oder aufgesetzt zu erscheinen. Ein feines Händchen und eine gelungene Gratwanderung zwischen den Epochen. Keinesfalls gekünstelt, sehr anmutig, gehoben und der einstigen Zeit entsprechend. Neben der Sprachkunst des historischen Romans setzt sie auch auf entsprechendes Flair und Atmosphäre, und entsprechend eingestreut und verwebt sind all die historischen Fakten, Gepflogenheiten und Bräuche, und das Verderben Sitten, Gebräuche, Frauenbilder, Gesetzgebung und Landbesitzansprüche. Autorin Marion Henneberg versteht ihr Können, selbstsicher und mit ausgiebiger Recherche begibt sie sich in die vergangene Zeit. Wenn man sich über die Autorin informiert und auch das interessante Nachwort zum Roman liest, wird man sehen und anerkennen, welche Verbundenheit sie zu ihren Romanen pflegt. Ganz großartig und lobenswert! Schauplätze:Wie ein lebendig gewordener Streifzug durch das Mittelalter und Fuldas Archive. Die geformten, realen und überaus detaillierten Schauplätze überzeugen durch Atmosphäre, Gerüche, Gesellschaft und vielen authentischen Details. Eine Vergangenheit wird neu zum Leben erweckt. Hier gibt es nicht nur Orte des Ansehens, des Adels und der Macht der Kirche, nein hier gibt es auch Orte der Zuflucht, der Hilfe und Hoffnung. Ein Streifzug durch Gassen, Familien, Medizinischer Herausforderung und dem Regierungsgefüge im Raum Fulda mit seinen Burgen und Stadtmauern. Hier gibt es enorme Atmosphäre, Gesellschaftsformen, Handel, Kirche und die Härte des damaligen Lebens. All die atemberaubenden Kulissen aus Marktplatz, Flussufer und Gassen Fuldas laden zu einem geschichtlichen Streifzug ein. Historische Atmosphäre, die Kluft zwischen Arm und Reich, das Verderben, der Egoismus und die Hilflosigkeit und der Aberglaube. Autorin Henneberg gibt in ihrem Roman immer ein authentisches und zeitgemäßes Bild der Schauplätze wieder. Dies bezieht sich nicht nur auf das Stadtbild, nein, sie entführt den Leser an die Örtlichkeiten, zeigt das Leben und Leiden der Familien, der Obrigkeiten, der Adelshäuser, durchforstet alte Berichte, besucht Familien und Gesindel, durchdringt die Kirche und baut das Bild eines zeitgemäßen Romans. Hier lobe ich die intensive und authentische Recherche der Autorin. Sie schreibt mit viel Hintergrund, eigenem Wissen und Erfahrungen und ausgiebiger Kenntnis. Hier spürt der Leser viel Herzblut und Verbundenheit zur Epoche und zur Geschichte Fuldas. Sehr genau hat sie die Eindrücke eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Marion Henneberg hat in trefflichen Momenten immer ein sehr genaues Bild der Umgebung geschaffen und überzeugt und überrascht mich genau damit vollkommen.Charaktere:Bei der Wahl der Charaktere punktet die Autorin, denn die wichtigen Hauptcharaktere und auch die treffenden Nebenrollen bieten ein vollkommenes Bild und repräsentieren die damalige Zeit und die Gesellschaftsformen. Zur einprägsamen Kulisse hat Henneberg genauso einprägsame Persönlichkeiten in ihrem historischen Roman erschaffen. Bei der Ausformung und Darstellung der einzelnen Charaktere aus Haupt- und Nebenrollen hat die Autorin aus den Vollen geschöpft. Die Autorin Marion Henneberg zeigt ein bewegendes Frauenbild, dass durch ihre Protagonistin Lukardis ganz nah und intensiv erscheint. Henneberg schafft hier ein stimmiges Bild der Persönlichkeiten und formt das passende Umfeld, die passende Aura und den Status der Charaktere gleich dazu. Eine sehr runde und feine Mischung aus Hauptprotagonisten und wichtigen Nebenrollen. Lukardis von Wartenberg wird an Hermann von Ebersburg verheiratet. Auch wenn Vernuftsehen damals üblich waren und zur Gesellschaft gehörten, ist das Schicksal der jungen Frau dennoch besonders hart und bewegend. Herman schikaniert und demütigt seine Frau, um sie absolut unter seiner Fuchtel zu haben und ihr jegliches eigenständige Denken und Handeln auszutreiben. Er verbietet ihr schließlich sogar, die Burg ohne sein Wissen zu verlassen und engt sie immer weiter ein. Lukardis gibt sich große Mühe, eine gehorsame Ehefrau zu sein, verliert sich darüber aber beinahe selbst. Was hat sie auch für eine andere Wahl?Eine weitere wichtige Schlüsselrolle spielt Hildas Bruder Raban, der mit einer Botschaft unterwegs zum Fuldaer Abt ist und vom Überfall auf seine Schwester erfährt. Er hält sie zuerst für tot und es dauert eine Weile, bis dieser Irrtum wieder aufgeklärt wird. Auf der Suche nach den Schuldigen lernt er Lukardis kennen und trotz aller Schwierigkeiten scheinen sich diese beiden zueinander hingezogen zu fühlen. Wird Lukardis sich bei ihm endlich als ehrbare Frau fühlen? Welches Risiko geht sie damit ein? Meinung:Eine Autorin mit Suchtpotential. Zuerst möchte ich die einzigartige Schreibkunst und Nähe dieser Autorin hervorheben. Vor vielen Jahren habe ich "Die Wanderhure" von Iny Lorentz gelesen und blieb unvergessen. Mit Marion Henneberg habe ich mein Faible für historische Romane wiederentdeckt. Authentische Schauplätze und Personen mischen sich hier mit der Fantasie der Autorin, so stammt ein wunderbar glaubwürdiges und unterhaltsames Werk aus der Feder dieser ambitionierten und verbundenen Autorin. Hier ist einmal der Umgang mit den hiesigen Sitten, die Schauplätze, die Kleider und Speisen, die Wortwahl und die nahen und intensiven Dialoge, der Hass, der Verrat, die Gesetze und Kaltblütigkeit… Zwischen all dem Verderben wächst eine großartige Liebe. Hier hat die Autorin sehr genau auf das Ausmaß geachtet um nicht in einen Liebesroman abzuschweifen und ich finde es ist ihr sehr galant gelungen. Eine perfekte Mischung und ein perfekter Mix aus zwei wichtigen Säulen, auf denen dieser historische Roman gebaut ist.Ich wurde unterhalten, durfte gespannt die Dinge verfolgen, wurde in die Irre geführt und fühlte mich in das Geschehen samt Nervenkitzel eingebunden.Marion Henneberg bedient viele historische Fakten und bewegende Emotionen und glänzt mit Spannungsspitzen und Erholungsinseln und Überraschungen und den vielen Problemen der vergangenen Zeit und auch den Problemen auf den Weg zur Selbstbestimmtheit und leiser Emanzipation. Dramatische Verstrickungen, abgründige Hintergründe und die Schicksale spielen hier eine zentrale Rolle im Roman, das macht das Buch erst zum richtigen Lesegenuss, gepaart mit unschlagbaren Charakteren.Nur ungern vergleiche ich Autoren und dessen Werke untereinander, aber hier muss ich es einfach mal erwähnen. Die Autoren Iny Lorentz haben mich einst zu historischen Romanen geführt, durch Marion Henneberg habe ich diese Leseleidenschaft wieder entdeckt....Parallel erfahren wir mehr über die politischen Querelen jener Zeit und den Konflikt zwischen Kirche und Adel. Der Fürstabt von Fulda hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ländereien wieder in den Besitz der Kirche zu bringen, die die Adligen sich im Laufe der Zeit widerrechtlich angeeignet haben. Daraus ergibt sich natürlich reichlich Zündstoff! Sehr interessant fand ich die in die Handlung eingewobenen historischen Hintergründe, die gemeinsam mit der fiktiven Geschichte um Lukardis einen unterhaltsamen und lehrreichen historischen Roman ergeben.Kritikpunkt:Die Namensähnlichkeiten waren manchmal sehr verwirrend. Zwar ordnet und organisiert ein Personenregister die Zusammenhänge und Wurzeln, im Lesefluss fiel es mir dennoch manchmal schwer, Heinrich von und Herman von... zu unterscheiden und auch den Rat, Adel und Kirchenstand zu differenzieren. Zudem überschlug sich im letzten Drittel einiges an Ereignissen und ich habe an Lukardis oft gezweifelt, was sich jedoch später zu einem sinnigen und stimmigen Bild verknüpfte und dann wieder besonnen stimmte. Diese Kritik ist "Meckern" auf hohem Niveau, denn der Roman ist stimmig, begeisternd, nah, authentisch und rund.Die Autorin:"Marion Henneberg wurde 1966 in Goslar geboren. Nach einem betriebswirtschaftlichen Studium in Stuttgart ist sie seit mehreren Jahren in der Erwachsenenbildung und in der Finanzabteilung eines gemeinnützigen Unternehmens tätig. Sie lebt heute mit ihrer Familie in Marbach am Neckar."Zum Cover:Das Cover ist eine stimmige Einladung zum spannenden, dramatischen und bewegenden historischen Roman. Stimmig gewählt und dem Genre entsprechend. Fazit:Das Buch lässt mich zurück, mit einem wirklich positiven Gefühl für einen sehr gut recherchierten und mit Herzblut geschriebenen Roman zu Zeiten des 13. Jahrhunderts in und um Fulda. Aber Achtung: diese Autorin besitzt einen Suchtfaktor, ihre Bücher begeistern!

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    • 3
    clary999

    clary999

    17. May 2016 um 20:25
  • Buchverlosung zu "Schwert und Lilie" von Marion Henneberg

    Schwert und Lilie
    MarionHenneberg

    MarionHenneberg

    Hallo ihr Lieben,es gibt drei signierte Exemplare meines letzten Historischen Romans "Schwert und Lilie" zu gewinnen!Es ist die Geschichte der jungen Lukardis, die aufgrund einer Fehde die Ehefrau eines tyrannischen Mannes wird und erst durch die Bekanntschaft mit einer Kaufmannswitwe den Mut fasst, aus ihrer verhassten Ehe auszubrechen. Doch die jahrelang zurückliegende Fehde lässt sie nicht los und Lukardis muss sich zwischen Loyalität zur Familie und der Liebe entscheiden.Dazu habe ich mir folgendes Thema ausgesucht:Was fesselt Euch an Geschichten aus zurückliegenden Jahrhunderten, speziell am Hochmittelalter?Mitmachen könnt Ihr bis zum 24.04.2016. Ich wünsche Euch viel Glück und freue mich schon sehr auf Eure Beiträge!HerzlichstMarion HennebergNEU:Hallo liebe "Schwert und Lilie"-BewerberInnen,ich freue mich sehr über das große Interesse an meinem Roman! Da die Frist heute um Mitternacht abläuft und der morgige Tag ein ganz normaler Montag und damit Arbeitstag für mich ist, wollte ich euch nur mitteilen, dass die GewinnerInnen erst am Abend bekannt gegeben werden.ich drücke allen die Daumen und wünsche euch einen schönen Sonntag :-)Herzliche GrüßeMarion HennebergPS. Auf dem angehängten Foto könnt ihr übrigens die Burgruine Ebersburg in der Nähe von Fulda sehen!

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    • 196
  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    Schwert und Lilie
    Chrissie007

    Chrissie007

    Der Roman handelt vom schicksal einer adligen jungen Frau namens lukardis. Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel verraten,  sonst spoilere ich noch. Wie auch schon das erste Buch der Autorin "das Amulett der Wölfin" hat mich auch dieser historische roman absolut uberzeugen können.  Hätte ich kein reales leben,  so hätte ich das buch in einem rutsch durchlesen können.  Der schreibstil der autorin ist so flüssig,  dass man gsr nicht merkt wie viel man bereits gelesen hat bzw wie schnell dir Geschichte dahin fließt.  Auf jeden Fall habe ich sehr mit lukardis und Raban mitgelitten und habe mitgefiebert.  Ich werde auch die nächsten Bücher von Frau henneberg lesen und freue mich jetzt schon drauf. 

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    • 5
  • Unterhaltsamer und lehrreicher historischer Roman

    Schwert und Lilie
    Spatzi79

    Spatzi79

    30. September 2014 um 13:24

    Fulda, im Jahr 1265. Lukardis von Wartenberg wird an Hermann von Ebersburg verheiratet. Auch wenn Pflichtehen damals üblich und an der Tagesordnung waren, ist das Schicksal der jungen Frau dennoch besonders hart. Hermann ist kein freundlicher Mann, er quält und demütigt seine Frau, um sie absolut unter seiner Fuchtel zu haben und ihr jegliches eigenständige Denken und Handeln auszutreiben. Er verbietet ihr schließlich sogar, die Burg ohne sein Wissen zu verlassen und engt sie immer weiter ein. Lukardis gibt sich große Mühe, eine gehorsame Ehefrau zu sein, verliert sich darüber aber beinahe selbst. Als sie eines Tages beinahe Zeugin eines brutalen Überfalls wird und die eine schwerverletzte Frau gerade noch retten kann, regt sich ihr Widerstandsgeist und der Wunsch, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Sie kümmert sich trotz der Gefahr für sich selbst um Hilda, deren Mann bei dem Überfall getötet wurde, und ihren kleinen Sohn, der wie ein Wunder überlebt hat. Parallel dazu erfahren wir mehr über die politischen Querelen jener Zeit und den Konflikt zwischen Kirche und Adel. Der Fürstabt von Fulda hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Ländereien wieder in den Besitz der Kirche zu bringen, die die Adligen sich im Laufe der Zeit widerrechtlich angeeignet haben. Daraus ergibt sich natürlich reichlich Zündstoff! Eine weitere wichtige Rolle spielt Hildas Bruder Raban, der mit einer Botschaft unterwegs zum Fuldaer Abt ist und vom Überfall auf seine Schwester erfährt. Er hält sie zuerst für tot und es dauert eine Weile, bis dieser Irrtum wieder aufgeklärt wird. Auf der Suche nach den Schuldigen lernt er Lukardis kennen und trotz aller Schwierigkeiten scheinen sich diese beiden zueinander hingezogen zu fühlen. Das letzte Drittel des Buches fand ich aufgrund der vielen Missverständnisse unter den Protagonisten etwas anstrengend. Es war zwar durchaus nachvollziehbar, warum sie nicht offen miteinander umgehen konnten, dennoch hätte ich als Leser sie zwischendurch am liebsten mal ein bisschen geschüttelt und in die richtige Richtung geschubst. Sehr interessant fand ich die in die Handlung eingewobenen historischen Hintergründe, die gemeinsam mit der fiktiven Geschichte um Lukardis einen unterhaltsamen und lehrreichen historischen Roman ergeben.

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  • Eine Frau, muss sich entscheiden

    Schwert und Lilie
    starone

    starone

    25. September 2014 um 09:15

    Zum Inhalt:  Wir schreiben das Jahr 1265 und die Auseinandersetzungen zwischen dem Abt von Fulda und den ortsansässigem Adel wird immer heftiger. Denn der Abt beruft sich auf alte Verordnung, die besagt das sich hier der Adel Land und Besitz der Kirche unrechtmäßig angeeignet hat und der Abt dieses nun zurückfordert. Was dem Adel klar nicht gefällt, denn keiner mag einfach seine Burg mit den dazu gehörenden  Ländereien und Menschen einfach abtreten.  So geschieht es auch mit dem Anwesen des Heinrich von Wartenberg. Durch Treu und harte Arbeit als Vasall des Grafen von Ziegenhain hat er dieses erreicht. Leider verweigert ihm sein Lehnsherr jede Unterstützung und so muss er fast tatenlos zu sehen, wie man seine Burg schleift, also mehr oder minder abgetragen wird und somit als Bauwerk verschwindet.  Gott sei Dank, hatte er vor längerer Zeit ein Heiratsversprechen mit Heinrich von Ebersberg vereinbart zu Gunsten seiner einzigen und über  alles, geliebten Tochter Lukarids gemacht. So begibt sich Heinrich, seine Ehefrau und Tochter Lukarids auf den Weg in der Hoffnung das Heinrich von Ebersberg, wenn auch zu veränderten Bedingungen sein Versprechen hält. Er hält es. Leider ist Heinrich kein netter Zeitgenosse und macht Lukarids, bedingt auch durch die Kinderlosigkeit das Leben wirklich schwer. Die anfängliche Abneigung von Lukarids gegenüber ihrem Mann vertieft sich mit den Jahren immer mehr,  zunehmend  auch durch das tyrannischen Verhalten ihres Mannes gegenüber ihr.  Auch steht Hermann zusammen mit seinen Brüdern Heinrich und Albrecht im Verdacht Überfalle auf Kaufleute und Pilger zu verüben.  Durch einen Zufall lernt, Lukarids bei einem ihrer selten Ausflüge, Hilda, die Ehefrau eines überfallenden Kaufmanns kennen.   Und so befindet sich Lukarids plötzlich an einem Scheideweg ihres Lebens. Soll sie weiterhin bei ihrem ungeliebten und möglichen Mittäter bei den Überfällen bleiben oder hilft sie Hilda? Wie wird sie sich entscheiden?  Meine Meinung:  Geschickt verknüpft die Autorin Marion Hennenberg historische Fakten mit ihren eigenen Ideen  und Gedanken. So entsteht ein spannender und unterhaltsamer Roman. Manche Situationen und Ansichten stimmen auch nachdenklich. So fiebert man, als Leserin auch gerne mit der ein oder anderen Figur mit.  Deshalb möchte ich auch gerne das Buch so weiterempfehlen

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  • Schwert und Lilie

    Schwert und Lilie
    nirak03

    nirak03

    22. September 2014 um 19:13

    Im Jahre 1265 wird auf betreiben des Abtes zu Fulda, die Burg von Wartenberg erobert und zerstört. Lukardis und ihre Familie verlieren dadurch nicht nur ihr Heim sondern auch ihr Vermögen. Für Lukardis bedeutet dies, sie muss die Ehe mit einem Mann eingehen den sie nicht liebt und nicht will, aber sie hat keine Wahl. So wird sie die Frau von Hermann von Ebersberg und zieht auf die Ebersburg. Ihr Leben wird zu einem Alptraum. Erst nach Jahren kann sie sich daraus befreien. Die ungewöhnliche Freundschaft zu einer Kaufmannsfrau Hilda und die Begegnung mit dem jungen Ritter Raban von Elfershausen tragen dazu bei. Der Roman von Marion Henneberg „Schwert und Lilie“ lässt sich leicht und locker lesen. Dies ist bereits ihr vierter, historischer Roman und wieder einmal schafft sie es scheinbar mühelos den Leser in eine vergangene Zeit mitzunehmen. Mit der Protagonistin Lukardis  kann der Leser schnell mit fiebern und bangen. Sie wirkt sympathisch und nett, aber manchmal auch ein bisschen unbeholfen. Zu Beginn der Geschichte ist sie aber auch noch ein ganz junges Mädchen. Sie muss viel erdulden bis aus ihr eine selbstbewusste junge Frau wird. Der Leser begleitet sie auf diesem Weg. Der Charakter der Lukardis ist zwar fiktiv, die Geschichte aber rund um die Ereignisse der Ebersburg und um den Abt von Fulda Bertho II. ist historisch belegt. So wie die Autorin die Ereignisse hier schildert, könnten sie sich durchaus zugetragen haben. Sie wirken jedenfalls glaubwürdig und authentisch. Geschickt hat es Frau Henneberg geschafft Fiktion und Wahrheit hier miteinander zu verbinden und so zu vermischen, dass eine lebhafte Geschichte aus dem 13.Jahrhundert entstanden ist. Mit Höhen und Tiefen und mit Protagonisten die einige Intrigen zu durchstehen hatten. Mit Hilda, der Kaufmannsgattin wurde Lukardis ein Charakter an die Seite gestellt, die ihr hilft den richtigen Weg zu finden. Auch wird durch die Verbindung zu Hilda klar, wie wichtig gerade Freundschaften in Krisenzeiten sind. Raban von Elfershausen ist hier der strahlende Held und sorgt mit seinen blauen Augen für die nötige Romantik. Denn auch eine Liebesgeschichte gibt es hier. Es macht einfach Spaß zu sehen wie er und Lukardis sich kennenlernen und wie sie umeinander schleichen. Bei aller Leichtigkeit wird aber trotzdem deutlich wie schwer es gerade für eine Frau in dieser Zeit war sich zu behaupten. Henneberg schildert dies in anschaulichen Worten. Dieser historische Roman startet gleich mit einem Personenregister in welchem die historischen Protagonisten gekennzeichnet sind. Der Prolog versetzt den Leser unmittelbar auf die Wartburg und schmeißt ihn sozusagen mitten in das Geschehen. Ein Epilog lässt die Geschichte dann am Ende sanft ausklingen und ein Nachwort der Autorin erklärt ausführlich Fiktion und Wahrheit. „Schwert und Lilie“ ist ein historischer Roman, der den Leser mitnimmt auf Burgen und in Dörfer des 13.Jahrhunderts. Von Freundschaft und Vertrauen ist die Rede, von Verrat und Betrug. Auch die Liebe hat hier ihren Platz gefunden. Die Geschichte liest sich locker und flüssig und sorgt so für angenehme Lesestunden.     

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  • Spannend, fesselnd und lesenswert! Als "Einstiegsdroge" in dieses Buchgenre unbedingt zu empfehlen!

    Schwert und Lilie
    DarkReader

    DarkReader

    Das ist nun schon mein viertes Buch von Marion Henneberg und ich muss sagen, sie steigert sich mit jedem neuen Werk. Wenn ich von den drei Vorgängern schon begeistert war, so hat sich das bei diesem Buch vervielfacht! Spannend und packend von der ersten bis zur letzten Seite kommt dieses Buch um die junge Lukardis daher und gewährt dem geneigten Leser tiefe Einblicke in die Machtverhältnisse des Mittelalters. Doch auch das normale Leben auf einer Burg und in den dazu gehörigen Dörfern kommt nicht zu kurz. Die Autorin schildert das Leben ihrer Protagonisten so spannend, interessant und facettenreich, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und es binner 2er Tage - und Nächte! - verschlungen hatte! Die Charaktere dieses Buches sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht und doch haben sie Eines gemeinsam: sie sind wunderbar gezeichnet. Deshalb konnte ich auch mit ihnen mitleiden, besonders mit Lukardis, der Hauptperson dieses Buches. Wie habe ich mit dem armen Mädchen gezittert, wenn ihr abscheulicher Ehemann ihr wieder Übles angetan hatte und wie gern hätte ich ihn dafür verprügelt. Aber auch die Nebendarsteller - die diese Bezeichnung nicht verdienen - sind so interessant und vielschichtig, dass ich so manches Mal den Kopf geschüttelt und mich gefragt habe: wie macht die Frau das bloß? Diese Frage zog sich allerdings durch das ganze Buch, denn ich darf nicht vergessen, ein weiteres Highlight dieses Werkes zu erwähnen: die genaue Recherche der geschichtlichen Hintergründe! Ich bewundere Frau Henneberg sehr dafür, dass sie es schafft, ihren Lesern die "echte" Geschichte und ihre Protagonisten nahezubringen und sie mit fiktiven Figuren zu verknüpfen, die nie gelebt haben und ihrer Phantasie entspringen. Und das tut sie so geschickt, dass für mich als Leserin alles so lebendig und wirklichkeitsnah wirkt, als wäre es eine wahre Begebenheit, die ich da lese. Ihr Schreibstil ist plastisch, ich konnte die Burgen und die Menschen vor meinem geistigen Auge sehen, es war mein geliebtes Kopfkino vom Feinsten! Besonders lobend erwähnen möchte ich noch das Personenregister am Anfang des Buches. Mir gefiel es sehr gut, die Protagonisten schon ein klein wenig zu "kennen", bevor ich angefangen habe zu lesen. Ebenfalls begeistert war ich von dem Nachtrag welcher schildert, was aus den historisch belegten Personen wurde nach dem Ende des Buches. Ich möchte hier nicht spoilern und zu viel verraten, nur so viel: ich habe das Buch sehr befriedigt aus der Hand gelegt - mit einem kleinen Wehmutstropfen allerdings, weil es zu Ende war. Und wie gern würde ich eines von Marion Hennebergs Büchern verfilmt sehen!! Am Liebsten natürlich dieses, obwohl auch ihre anderen Werke wahre Schätze unter den Büchern dieses Genres sind. Ich hoffe, dass diese ausdrucksstarke und einfühlsame Autorin weiter schreibt. Sollte das so sein, so freue ich mich schon jetzt auf den neuen Henneberg! Danke, Marion für informative, gefühlvolle und absolut spannende Lesestunden!

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    • 2
    clary999

    clary999

    22. September 2014 um 18:55
  • Eine tolle Zeitreise nach Fulda im 13. Jahrhundert

    Schwert und Lilie
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    22. September 2014 um 13:53

    Nahe Fulda, 1265: zwischen dem Fürstabt von Fulda und den Adeligen der Umgebung herrscht seit Jahren eine erbitterte Fehde, in deren Folge immer mehr adelige Besitztümer im Kampf an das Fuldaer Kloster übergehen – der Hass auf den Abt Bertho II. wird immer größer. Von der Fehde ist auch die Familie der jungen Lukardis von Wartenberg betroffen: nachdem die Burg ihres Vaters durch den Abt geschleift wird, bleibt ihr nichts anderes übrig als eine Pflichtehe mit dem Ritter Hermann von Ebersberg einzugehen. Die Ehe ist leider nicht von Liebe geprägt, Hermann behandelt Lukardis wie seinen Besitz, die junge Frau beginnt immer mehr zu resignieren. Erst die dramatische Bekanntschaft mit der Kaufmannsfrau Hilda reißt sie aus ihrer Lethargie, dabei entdeckt sie einen neuen Lebensmut, der sie selber überrascht. Als sie noch Hildas Bruder Raban von Elfershausen kennenlernt, der vorübergehend im Dienst des Abtes steht, geraten ihre Gefühle ziemlich durcheinander und sie muß ihre Loyalität neu überdenken. Die Autorin führt mich mit diesem Roman in eine Zeit und an einen Ort, dessen Geschichte mir bislang gänzlich unbekannt war. Geschickt verwebt sie Fiktion und Historie zu einem sehr unterhaltsamen Roman, der mich mit einigen Wendungen überraschen konnte. Die junge Lukardis wurde von ihrer Mutter dazu erzogen, alles zu tun, um ihrem zukünftigen Gemahl untertan zu sein, daher zieht sie sich während ihrer lieblosen Ehe immer mehr in ihr Schneckenhaus zurück. Bei den Dorfbewohnern und den Dienstboten ist sie sehr beliebt, nur leider sieht Hermann das nicht gerne. Als sie Hilda kennenlernt, findet Lukardis neuen Lebensmut und beginnt, ihr Leben nicht einfach mehr so hinzunehmen. Manchmal zögert sie immer noch etwas zu lange – in einer bestimmten Situation hätte ich sie am liebsten geschüttelt, weil sie nicht zum Zuge kommt. Hermann Ebersberg wurde mir immer unsympathischer, es mag sein, daß er Lukardis auf seine Weise irgendwie geliebt hat, aber im Endeffekt hat er sie wie eine Leibeigene behandelt. Sein jüngerer Bruder Albrecht begegnet Lukardis mit offenem Hass, der zweitälteste Bruder Heinrich dagegen ist mit seiner fröhlichen und höflichen Art ein Lichtblick im Haushalt der Ebersberger. Die Kaufmannsfrau Hilda führt mit ihrem gutmütigen Mann Wigbert eine harmonische Ehe, in der sie sich mit Respekt begegnen. Ganz toll ist die Liebe zwischen Hilda und ihrem Bruder Raban von Elfershausen, einem Gelehrten, der zukünftig in das Priesteramt eintreten möchte. Raban hat mir sehr gut gefallen, weil er alles andere als unterwürfig ist, sondern zu seiner Meinung offen steht. Außerdem geht er mit offenen Augen durch das Leben und hinterfragt dabei festgefahrene Ansichten. Mir hat der Ausflug nach Fulda sehr gut gefallen und da es mein erstes Buch der Autorin ist, bin ich nun neugierig auf ihre bisherigen Bücher geworden.

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  • Ein beeindruckendes Buch

    Schwert und Lilie
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    20. September 2014 um 16:10

    1265: Da die Burg ihres Vaters eingenommen wird, muss Lukardis sich in eine Ehe mit dem ungeliebten Hermann von Ebersberg fügen. Trostlose Jahre liegen vor ihr, und mehr und mehr verliert Lukardis ihre Lebensfreude. Doch dann lernt sie Hilda kennen und freundet sich mit ihr an. Dadurch kehren ihr verloren geglaubter Mut und ihr Lebenswille zurück. Beides braucht sie nun auch, denn es kommen unruhige und gefährliche Zeiten auf sie zu, und sie muss eine schwere Entscheidung treffen. Mein Leseeindruck: Liebhaber Historischer Romane werden bestimmt viel Freude an diesem Buch haben, denn die Geschichte ist wirklich sehr lesenswert und hat vieles zu bieten: Spannung, Gefühl, eine bewegende Handlung und einen gut recherchierten Hintergrund. Die Hauptprotagonistin Lukardis war mir von Anfang an sehr sympathisch. Die Figur ist sehr gut beschrieben und wirkt echt und lebendig, so dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte und mit ihr gefühlt habe. Doch auch die anderen Figuren sind gut dargestellt worden und wirken authentisch. Einige Protagonisten sind fiktiv, aber andere haben einen geschichtlichen Hintergrund und haben tatsächlich gelebt, was für mich immer einen ganz besonderen Reiz der Lektüre ausmacht. Sehr gut gefallen hat mir in diesem Zusammenhang auch das Personenregister, das gleich zu Anfang der Geschichte steht. Hier bekommt man gleich schon einen guten Überblick über die handelnden Figuren und kann auch sofort erkennen, welche Charaktere fiktiv sind und welche nicht. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen, doch ist die Handlung sehr durchdacht und man erkennt die gute Recherche der Autorin. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses schöne Buch zu lesen! Es war spannend und informativ und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

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  • Schwert und Lilie

    Schwert und Lilie
    Klusi

    Klusi

    17. September 2014 um 21:51

    Im Jahr 1265 führt die langjährige Fehde zwischen Heinrich von Wartenberg und dem Abt von Fulda dazu, dass Burg Wartenberg geschleift wird. Heinrichs Tochter Lukardis muss sich in eine arrangierte Ehe mit dem Ritter Hermann von Ebersberg fügen. Für die junge Frau beginnt damit ein jahrelanges Martyrium, denn ihr Ehemann ist rücksichtslos und gewalttätig. Als Lukardis die Kaufmannswitwe Hilda kennenlernt, spürt sie ihre eigene Stärke und erkennt, dass ihr Ehemann sie zwar unterdrückt hat, ihren Willen jedoch nicht brechen konnte. Nun merkt sie erst deutlich, was sie an der Seite Hermanns für ein freud- und rechtloses Leben geführt hat. Umso mehr wird ihr bewusst, dass sie etwas ändern muss, als sie Hildas Bruder, dem Gelehrten Raban von Elfershausen, begegnet. Er öffnet ihr die Augen für Zusammenhänge, die sie schon lange insgeheim erahnt hat. Nun ist es an ihr, eine Entscheidung für die Zukunft zu treffen. Wird Lukardis letztendlich das Richtige tun und Zufriedenheit und Glück in ihrem Leben finden? Von der ersten Seite an hat mich der Roman über das Schicksal der schönen Lukardis fasziniert. Wie ich das von der Autorin kenne, ist auch diesmal der Schreibstil sehr gefällig, leicht lesbar und zugleich der Zeit angepasst, in der sich die Geschichte abspielt. Das ausführliche Personenregister, gleich am Anfang des Buches, war mir eine große Hilfe, denn gerade zu Beginn, wenn viele neue Namen zu verarbeiten sind, von denen manche auch mehrfach auftreten, finde ich es gut, wenn ich mich gelegentlich vergewissern kann, dass ich alle Personen richtig einordne. Lukardis, die Protagonistin des Romans, ist sehr sympathisch dargestellt, und ich mochte sie auf Anhieb. Die bitteren Erfahrungen, die sie während ihrer Ehe machen muss, können die junge Frau nicht brechen, sondern machen sie stärker. Lukardis wächst im Lauf der Geschichte über sich hinaus. Doch es kommt auch zum Ausdruck, dass so eine Persönlichkeitsentwicklung kein geradliniger Weg ist, sondern dass es immer auch Rückschläge zu überwinden gilt. Das fiktive Frauenschicksal der Lukardis von Wartenberg ist eingebettet in eine sehr realistische historische Szenerie. Einen Großteil der Personen hat es wirklich gegeben, und viele Ereignisse haben in ähnlicher Weise stattgefunden, wie sie beschrieben sind. Diese Nähe zur historischen Realität ist immer eine Herausforderung, welche die Autorin wieder brillant gemeistert hat. Hier wird man mit Episoden und Ereignissen deutscher Geschichte konfrontiert, die man so detailliert und unterhaltsam in keinem Geschichtsunterricht erfahren könnte. Einige kleine Veränderungen, die Marion Henneberg an der wahren Geschichte vorgenommen hat, um die Gegebenheiten ihrem Roman anzupassen, sind im Nachwort explizit erwähnt. „Schwert und Lilie“ ist ein historischer Roman, der nicht nur hervorragend unterhält und jede Menge Spannung sowie Gefühl vermittelt, sondern auch noch historisches Interesse weckt und lehrreich ist. Was könnte man sich mehr von einem guten Buch wünschen?

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  • Eine junge Frau zwischen Liebe und Loyalität

    Schwert und Lilie
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. September 2014 um 14:19

    Das Schicksal meint es nicht gut mit der jungen und schönen Lukardis von Wartenberg. Nachdem ihr Vater seine Burg verliert, bleibt ihr nichts anderes übrig als eine Pflichtehe einzugehen, die sich als Alptraum entpuppt. Trotzdem entwickelt sie einen immer stärkeren Charakter, der sie allerdings auch in brenzlige Situationen bringt und sie sich dann zwischen der Loyalität zur Familie und zu ihren neuen Freunden, der Kaufmannswitwe Hilda und dem Ritter Raban von Elfershausen, hin und her gerissen fühlt. Es ist gerade diese Entwicklung der Figur Lukardis, die mir sehr gut gefallen hat. Gerade auch weil ich ihr Verhalten nicht immer gutheissen konnte, empfand ich sie als realistische und lebendige Protagonistin. Auch die anderen Figuren wurden von Marion Henneberg einfühlsam und wirklichkeitsnah gezeichnet. Und auch in diesem Buch schaffte es die Autorin mit ihrem flüssigen und angenehmen Schreibstil und einem sich stetig ansteigenden Spannungsbogen mich für sich und ihre Geschichte einzunehmen. Als Leser erfährt man so einiges Wissenswertes, z.B. auch über die Residenz in Würzburg. Viele Details liessen die damalige Atmosphäre des 13. Jahrhunderts lebendig werden und das Personenregister, in dem die historischen Persönlichkeiten speziell gekennzeichnet sind, runden ein überaus gelungenes Leseerlebnis ab. Mein Fazit: Ich fühlte mich tatsächlich in das 13. Jahrhundert versetzt und konnte so die damaligen Verhältnisse auf mich wirken lassen. Die spannende Geschichte hat mir kurzweilige und angenehme Lesestunden beschert, so dass ich mich heute schon auf Marion Hennebergs nächstes Buch freue. Ich vergebe begeisterte 4 Sterne und spreche gerne eine klare Leseempfehlung für alle Freunde des historischen Romans aus.

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  • Leserunde zu "Schwert und Lilie" von Marion Henneberg

    Schwert und Lilie
    ginnykatze

    ginnykatze

    Hallo liebe Historienleser, heute darf ich Euch wieder zu einer tollen Leserunde einladen. Wir lesen zusammen mit der Autorin Marion Henneberg ihren neuen Roman: Schwert und Lilie. Hierfür stellt der Ullstein Verlag 10 Freiexemplare zur Verfügung. Vielen Dank dafür. Bewerben könnt Ihr Euch bis zum 06. Juli 2014, 24.00 Uhr. Am 07. Juli 2014 wird Marion Henneberg dann die Verlosung vornehmen und die Gewinner verkünden. Die Leserunde beginnt, wenn die Bücher bei allen Gewinnern angekommen sind. Anfangen werden wir dann gemeinsam. Also ist der jetzt folgende Termin auch noch nach hinten verschiebbar. Die Leserunde startet am Sonntag, dem 13. Juli 2014, um 13.07 Uhr. Wir hatten es ja angedeutet und nun verschieben wir den Leserundenstart einfach mal auf  Mittwoch, den 16. Juli 2014,16.07 Uhr. Da es sich hier um eine autorenbegleitende Leserunde handelt, möchte ich darum bitten, sich nur zu bewerben, wenn die Zeit für die Beteiligung und Rezension vorhanden ist. Und darum geht es: Klappentext: Vor der jungen und schönen Lukardis von Wartenberg liegt ein aussichtsreiches Leben. Doch als die Burg ihres Vaters infolge einer Fehde mit dem Abt zu Fulda im Jahr 1265 zerstört wird und sie eine Pflichtehe eingehen muss, beginnt ein wahrer Alptraum. Erst die nicht standesgemäße, aber tiefe Freundschaft mit der Kaufmannswitwe Hilda lässt Lukardis frischen Lebensmut schöpfen. Als sie dem Ritter Raban von Elfershausen begegnet, erkennt Lukardis entsetzt, wer hinter der unheilvollen Fehde steckt. Nun muss sich Lukardis zwischen der Loyalität zur Familie und der Sehnsucht zweier Herzen entscheiden. Die Autorin wurde 1966 in Goslar geboren und lebt seit Ende der 1980er Jahre in Baden-Württemberg. Nach einem betriebswirtschaftlichen Studium setzte sie 2004 ihren langgehegten Wunsch um und schrieb ihren ersten historischen Roman, der vier Jahre später im Ullstein-Verlag unter dem Titel "Die Entscheidung der Magd" erschienen ist. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit in einem Gemeinnützigen Unternehmen hat sie seitdem weitere Romane geschrieben. Ihr aktueller Historischer Roman "Schwert und Lilie" erschient Im Juli 2014. Besucht Marion Henneberg auch im Internet unter: www.marion-henneberg.de oder auf Facebook. Nun kann ich nur noch sagen: Viel Glück bei der Verlosung. Eure ginnykatze

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    • 480
    MarionHenneberg

    MarionHenneberg

    25. August 2014 um 16:28
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    Blaustern schreibt Hier ist meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Marion-Henneberg/Schwert-und-Lilie-1100253944-w/rezension/1108823843/ Danke, dass ich mitlesen durfte. Ich stelle die Rezi auch noch bei ...

    Ich danke dir herzlich für dein Interesse an meinem Roman und die schöne Rezi mit der 5-Sterne-Bewertung!

  • Schwert und Lilie

    Schwert und Lilie
    Blaustern

    Blaustern

    25. August 2014 um 12:22

    Anno Domini 1265: Fürstabt Bertho von Leibholz stürmt die Burg von Wartenberg. Da sich Burgherr Heinrich nicht zur Wehr setzt, wird diese eingenommen und die Familie in Armut gestürzt. Die siebzehnjährige adlige Lukardis verliert so ihr Elternhaus; der Burgherr Hermann von Ebersberg hält aber trotzdem sein Eheversprechen. Doch ob das ein Segen ist, sollte sich später noch herausstellen. Sie liebt ihn zwar nicht, hätte sich aber arrangieren können. Herrmann ist jedoch unerträglich und überhäuft sie mit Schlägen. Lukardis nimmt oft am Dorfleben teil und hilft, wo sie kann. Als Hermann davon Wind bekommt, sperrt er sie kurzerhand ein, und seine Schläge führen zu der ersten Fehlgeburt. Fortan verlässt sie die Burg nur noch, wenn Herrmann wieder auf einem seiner Ritterzüge ist. Dabei entdeckt sie die schlimm zugerichtete Witwe Hilda mit ihrem kleinen Sohn, die gerade einem Raubüberfall entkommen ist. Sie versteckt sie bei der Kräuterfrau und hat schon bald eine schreckliche Befürchtung. „Schwert und Lilie“ ist wieder mal ein wunderbar recherchierter historischer Roman von Marion Henneberg. Man fühlt sich sofort in die Begebenheiten des Jahres 1265 versetzt, und man kann sich gut in die Figuren, die in dieser Zeit leben, hineinversetzen und mitfühlen. Lukardis ist eine einfühlsame, hilfsbereite und sympathische junge Frau, die aber auch sehr zurückhaltend und schwach wirkt und sich gern mehr Mut wünscht, um aus ihrem entsetzlichen Dasein und ihrem brutalen Ehemann zu entkommen. Schwierig für eine Frau in dieser Zeit. Weitere Charaktere sind sehr verschieden, aber auch gut gezeichnet. Mit Spannung beginnt der Roman gleich und steigert sich immer weiter hin bis zum Ende, welches mir dann aber doch ein bisschen zu schnell abgehandelt wurde. Offene Fragen gibt es aber keine. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr schön, und das Buch lässt sich angenehm lesen. Sehr nützlich sind auch das Personenregister und die historischen Fakten, die am Ende erklärt werden.

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