Marion Henneberg

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Interview mit Marion Henneberg

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Meinen ersten Roman habe ich 2004 geschrieben. Eigentlich mehr für mich, um meinen langjährigen Wunsch in die Tat umzusetzen. Der Gedanke, für meine Geschichte einen Verlag zu suchen, kam dann erst nach der Fertigstellung und dem Zuspruch aus der Familie und dem Freundeskreis. Nach fast dreijähriger Suche und einer „Fast-Zusage“ hatte ich Erfolg! Die Einsendung meiner Leseprobe und des Exposés bei der Agentur Schlück brachte mir drei Tage später einen Vertrag mit dem Ullstein-Verlag ins Haus. Weihnachten fiel damit im Jahr 2007 für mich auf November und ein Jahr später erschien mein erstes Buch „Die Entscheidung der Magd“!

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Viele AutorInnen haben mich auf meinen verschiedenen Lebensabschnitten begeistert. Ken Follett ist einer der Autoren, der meiner Meinung nach besonders vielschichtig und fesselnd schreibt. Es gibt aber noch andere, die mir sehr gut gefallen. Davon ab denke ich, muss man seinen eigenen Stil finden und immer weiter daran arbeiten.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal inspirieren mich besonders geschichtsträchtige Orte oder faszinierende historische Persönlichkeiten. Oft stolpere ich auch bei Recherchearbeiten über ein spannendes Thema. Bei meinem zweiten Roman steht meine Heimatstadt Goslar im Mittelpunkt, das ergab sich einfach, denn dort wird man praktisch von der Historie umfangen.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Ich habe seit einen knappen halben Jahr eine Homepage und biete dort die Möglichkeit, Kontakt mit mir aufzunehmen. Außerdem entstehen bei meinen Lesungen oft nette Gespräche mit LeserInnen. Dieser Kontakt ist für mich sehr wichtig. Und nun kommt noch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme bei der Homepage von lovelybooks.de dazu – eine schöne Idee!

Wann und was liest Du selbst?

Meine Zeit zum Lesen ist leider sehr knapp bemessen. Wenn ich an einem neuen Buch arbeite, lese ich natürlich viele Sachbücher zu dem jeweiligen Thema. Ansonsten bleibt noch die Fahrt mit der S-Bahn zu meiner (anderen) Arbeitstelle. Eine wundervolle Möglichkeit ohne schlechtes Gewissen zu lesen! Pro Woche schaffe ich auf diese Weise ungefähr ein Buch. Abends im Bett bin ich dagegen oft zu müde – mehr als ein paar Seiten sind da meistens nicht drin. Während der Zeit, in der ich selbst an einem Roman arbeite, lese ich keine historischen Romane, sondern hauptsächlich Thriller und Krimis. In der Urlaubszeit greife ich aber immer noch gerne nach einem guten historischen Roman!