Marion Johanning Aelia, die Kämpferin

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Inhaltsangabe zu „Aelia, die Kämpferin“ von Marion Johanning

Trier, im Jahr 441: Der Zerfall des Weströmischen Reiches ist nicht mehr aufzuhalten. Trier, einst blühende Kaiserresidenz, ist nach mehreren Frankenüberfällen nur noch ein unbedeutender Außenposten an der Reichsgrenze. Verfall und Verbrechen herrschen in der Stadt. Die junge Waise Aelia lebt bei einem reichen Händler, der Waisenmädchen zu Kämpferinnen ausbilden lässt. Die Mädchen müssen Schaukämpfe bei abendlichen Gastmählern vorführen. Als ihre Freundin eines Abends nicht zurückkehrt, folgt ihr Aelia und gerät in einen Kampf auf Leben und Tod, den sie nur mit Mühe überlebt. Dabei wird der Militärpräfekt der Stadt auf sie aufmerksam. Er zwingt sie, für ihn bei den Franken zu spionieren. Ihre gefährliche Mission führt Aelia nach Dispargum, an den Hof des gefürchteten fränkischen Königs Chlodio. Als sie sich ausgerechnet in den Königssohn verliebt, verschärft sich ihre Lage, während sich die Grenzen zwischen Freund und Feind aufzulösen scheinen. Aelia muss eine Entscheidung treffen, die ihr Leben für immer verändern wird.

Kurzweilig geschrieben, gut zu lesen. Aelia hätte meiner Meinung nach allerdings mehr 'Kämpferin' sein dürfen.

— Carmen_Mayer
Carmen_Mayer

Kurzweilig zu lesen, gut aufgebaut.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

gut geschrieben,spannend und kurzweilig

— Goldammer
Goldammer

unterhaltsamer und spannender historischer Roman, der eine interessante Geschichte rund um eine toll ausgearbeitete Protagonistin erzählt.

— steffis-und-heikes-Lesezauber
steffis-und-heikes-Lesezauber

Gut zu lesender historischer Roman mit starker Frauenfigur

— Saphir610
Saphir610

Das Buch ist allen Freunden historischer Romane wärmstens zu empfehlen.

— Taschenkrebs
Taschenkrebs

Mitreißender Roman über ein junge Heldin, die es wahrlich versteht zu "kämpfen"!

— Rebecca1493
Rebecca1493

Ein fantastischer, spannender historischer Roman, den ich nur weiterempfehlen kann. Absolute Leseempfehlung!!!

— Losnl
Losnl

geballte, spannende und fesselnde Handlung, so macht das Lesen Spaß

— Engel1974
Engel1974

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  • Aelia, die Kämpferin

    Aelia, die Kämpferin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. June 2016 um 10:38

    Inhalt: Trier, im Jahr 441: Der Zerfall des Weströmischen Reiches ist nicht mehr aufzuhalten. Trier, einst blühende Kaiserresidenz, ist nach mehreren Frankenüberfällen nur noch ein unbedeutender Außenposten an der Reichsgrenze. Verfall und Verbrechen herrschen in der Stadt. Die junge Waise Aelia lebt bei einem reichen Händler, der Waisenmädchen zu Kämpferinnen ausbilden lässt. Die Mädchen müssen Schaukämpfe bei abendlichen Gastmählern vorführen. Als ihre Freundin eines Abends nicht zurückkehrt, folgt ihr Aelia und gerät in einen Kampf auf Leben und Tod, den sie nur mit Mühe überlebt. Dabei wird der Militärpräfekt der Stadt auf sie aufmerksam. Er zwingt sie, für ihn bei den Franken zu spionieren. Ihre gefährliche Mission führt Aelia nach Dispargum, an den Hof des gefürchteten fränkischen Königs Chlodio. Als sie sich ausgerechnet in den Königssohn verliebt, verschärft sich ihre Lage, während sich die Grenzen zwischen Freund und Feind aufzulösen scheinen. Aelia muss eine Entscheidung treffen, die ihr Leben für immer verändern wird. Bewertung: Ein Buch, das in einer abenteuerlichen Zeit des Umbruchs spielt. Lange war das Römische Reich prägend, jetzt fängt es an zu zerbrechen. Spürbar ist das auch und besonders in Trier, das schon immer eher eine Grenzregion war. Die Autorin hat diese Stimmung und diese Veränderungen sehr schön dargestellt. Mehr oder minder zeitlos ist auch der Konflikt - wer war zuerst da, wer hat das Vorrecht auf Grund und Boden, wessen Kultur ist die bessere? Nicht vollständig gelungen fand ich die Hauptperson, Aelia. Sie war für mich wenig greifbar, teils auch sehr zwiespältig. Ausgebildet zur Sklavenkämpferin setzt sie ihre Fähigkeiten aber kaum ein. So bleibt sie die meiste Zeit nur ein spionierendes Mädchen, das wenig Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen an den Tag legt. Das Ende ist nett, aber auch sehr vorhersehbar. Alles in allem ein lesenswerter historischer Roman, der schön den gesellschaftlichen Umbruch beim Zusammenbruch des Römischen Reichs thematisiert.

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  • Die Kämpferin

    Aelia, die Kämpferin
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    06. June 2016 um 14:39

    Im Jahr 441 hat Trier an Bedeutung verloren. Der Händler Dardanus nimmt Waisenmädchen bei sich auf, um sie zu Kämpferinnen ausbilden zu lassen, die ihr Können bei Schaukämpfen unter Beweis stellen müssen. Die junge Aelia ist eine von ihnen. Nach einem Kampf auf Leben und Tod, flieht Aelia und macht sich auf die Suche nach ihrer verschwundenen Freundin Verina. Die wurde von dem Militärpräfekt Tertinius gefangen genommen. Aelia will, dass ihre Freundin freikommt und wird daher von Tertinius gezwungen, und als Faustpfand eingesetzt, als Spionin an den Hof des fränkischen Königs Chlodio  zu gehen. Für Aelia beginnt eine nicht ungefährliche Zeit, denn Intrigen sind dort am Hofe gang und gäbe. Obwohl der Schreibstil dem historischen Roman angepasst ist, lässt er sich angenehm flüssig lesen. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Aelia erzählt. Die Charaktere sind glaubhaft und ausführlich beschrieben. Aelia ist eine sympathische und mutige junge Frau, der Freundschaft sehr viel bedeutet. Nur deshalb gelingt es Tertinius, sie zu zwingen, dieses gefährlichen Unternehmen durchzuziehen. Da passt es eigentlich gar nicht, dass sie sich in den Sohn von Chlodio verliebt, aber wer kann schon für seine Gefühle. Immer wieder gerät sie in brenzlige Situationen. Kaum hat sie eine Schwierigkeit gemeistert, als es schon die nächste zu bewältigen gilt. Ich habe mit ihr gefühlt und gezittert. Oft hätte ich sie gerne vor drohenden Gefahren gewarnt. Die weiteren Informationen am Ende des Buches finde ich sehr hilfreich. Eine unterhaltsame und spannende Geschichte mit einer starken Frau.  

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  • unterhaltsam und spannend

    Aelia, die Kämpferin
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    17. May 2016 um 12:16

    Kurzbeschreibung:Trier, im Jahr 441: In der einst blühenden römischen Kaiserresidenz herrschen Verfall und Verbrechen. Die junge Aelia lebt bei einem reichen Händler, der Waisenmädchen zu Kämpferinnen ausbilden lässt, um mit ihnen bei Schaukämpfen Geld zu verdienen. Als ihre Freundin eines Abends verschwindet, macht sich Aelia auf die Suche nach ihr. Dabei wird sie in Ereignisse verwickelt, die sie als Spionin an den Hof des gefürchteten, fränkischen Königs Chlodio führen.Meinung:Auch wenn historische Romane nicht unbedingt mein Hauptgenre sind, lese ich zwischendurch doch ganz gerne mal einen. So hat mich der Klappentext von „Aelia, die Kämpferin“ auch sofort angesprochen. Nicht nur, dass die Zeit in der es spielt recht früh ist und ich darüber noch nicht viel gelesen habe, sondern auch die Frage, wie es weiblichen Kämpferinnen zu der Zeit erging fand ich sehr spannend.Dabei geht es abgesehen vom Beginn viel weniger ums Kämpfen, als eigentlich gedacht. Doch das fand ich nicht schlimm, da die Handlung um die Protagonistin herumerzählt wird und wir so eine spannende Geschichte, eingebettet in ein interessantes historisches Setting, erhalten.So gibt es einige Wendungen und Überraschungen und auch wenn manches dazu dann doch wieder ein bisschen vorhersehbar ist, ergibt sich eine gute Mischung und ein ereignisreicher und unterhaltsamer Handlungsverlauf.Aelia ist eine mutige Protagonistin, der Freundschaft viel bedeutet und die dem Leser schnell ans Herz wächst. Ihre Figur ist sehr gut ausgearbeitet und da die Geschichte auch noch aus ihrer Sicht erzählt wird, kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen. Dies ist von Anfang an sehr spannend, da sie immer wieder in Zwiespälte kommt und sich eindrucksvoll mit diesen auseinandersetzt.Auch die anderen Figuren fand ich im Großteil sehr gut beschrieben und passend zur Geschichte und zur dargestellten Zeit. Manche hätten vielleicht noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt, aber ich war auch so zufrieden.Der Schreibstil ist an die historische Zeit angepasst, aber auch nicht zu viel und deshalb gleichzeitig flüssig und gut lesbar. Ich fand es schön, dass es keine seitenlangen Kämpfe gab und alles logisch und glaubhaft beschrieben wurde.Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber angenehm im Hintergrund bleibt und nie zu präsent ist.Das Ende ist zufriedenstellend, lässt aber auch noch Raum für eine mögliche Fortsetzung. Und perfekt abgerundet wird das Buch das kurze Glossar und die Einordnung der beschriebenen historischen Ereignisse im Nachwort.Fazit:Ein unterhaltsamer und spannender historischer Roman, der sich sehr gut lesen lässt und eine interessante Geschichte rund um eine toll ausgearbeitete Protagonistin erzählt. Von mir gibt es deshalb gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Buchverlosung zu "Aelia, die Kämpferin" von Marion Johanning

    Aelia, die Kämpferin
    MarionJohanning

    MarionJohanning

    Liebe Fans von historischen Romanen, im  März 2016 hat es mein Roman „Aelia, die Kämpferin“ im Bereich History auf die Midlist des Skoutz-Awards 2016 geschafft. Aus Freude darüber verlose ich 5 Taschenbücher, die der Verlag edition oberkassel freundlicherweise zur Verfügung stellt. Und darum geht‘s im Buch: Trier, im Jahr 441: In der einst blühenden römischen Kaiserresidenz herrschen Verfall und Verbrechen. Die junge Waise Aelia lebt bei einem reichen Händler, der Waisenmädchen zu Kämpferinnen ausbilden lässt, um mit ihnen bei Schaukämpfen Geld zu verdienen. Als ihre Freundin eines Abends nicht zurückkehrt, macht sich Aelia auf die Suche nach ihr. Dabei wird sie in Ereignisse verwickelt, die sie als Spionin an den Hof des gefürchteten fränkischen Königs Chlodio führen. Es geht um Liebe, Freundschaft und Verrat in den Wirren des untergehenden römischen Reiches. Ich freue mich über Bewerber/innen, die das Buch anschließend auf LovelyBooks, Amazon und/oder einem eigenen Blog rezensieren möchten. Wenn ihr mehr über mich und meine Bücher erfahren wollt, schaut doch mal auf meiner Seite www.marion-johanning.de nach. ***Nachtrag: Ihr Lieben, da so viele ihr Interesse an dem Buch bekundet und sich beworben haben, habe ich die Anzahl der zu verlosenden Bücher auf zehn erhöht!*** Herzliche Grüße! Eure Marion Johanning  

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  • Unruhige Zeiten

    Aelia, die Kämpferin
    Saphir610

    Saphir610

    09. May 2016 um 22:07

    Das römische Reich löst sich langsam auf, Trier um 440 ist nicht mehr die blühende Kaiserresidenz. Hier lebt Aelia, deren Mutter getötet wurde und der Vater verschwunden ist. Als Waisenkind wächst sie bei einem Händler auf, der sie als Kämpferin ausbildet. Nach einem Kampf auf Leben und Tod kann sie fliehen und wird und wird in gefährliche Ereignisse verwickelt. Sie soll bei den Franken spionieren, doch es kommen die Gefühle dazwischen. Die Figuren im Roman sind grob an historische Figuren angelehnt. Man bekommt einen guten Eindruck von den damaligen politischen Zuständen. Intrigen und Spione, und wem kann man überhaupt trauen, Aelia ist mutig, gibt nicht auf um ihren Weg zu verfolgen. Ein wirklich interessant zu lesender Roman, in dem die Geschichte von Aelia gut verwebt ist. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Eine klare Leseempfehlung für Liebhaber von historischen Romanen mit starken Frauenfiguren.

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  • Spannender Roman mit einer starken Frauenfigur

    Aelia, die Kämpferin
    Taschenkrebs

    Taschenkrebs

    04. May 2016 um 23:01

    Der Roman spielt in der Spätantike, als im 5. Jahrhundert die römischen Legionen bereits vom Rhein abgezogen waren und Teile von Trier zum von den "Barbaren" verwüstetes Ruinengelände verkommen waren. Aelia fühlt sich als Römerin, doch ihr Vater war ein in römischen Diensten stehender Franke. Ihre fränkischen Sprachkenntnisse und ihre Ausbildung zur Kämpferin machen sie zur idealen Spionin. Mehr sei nicht zu den spannenden Abenteuern der Titelheldin verraten, die sie von Trier an den Hof des gefürchteten fränkischen Königs Chlodio und ins römische Truppenlager zurück führen. Die Geschichte ist flüssig und spannend erzählt und es gibt sogar eine Liebesgeschichte. Das Buch ist allen Freunden historischer Romane wärmstens zu empfehlen.

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  • Absolute Leseempfehlung!

    Aelia, die Kämpferin
    Losnl

    Losnl

    01. May 2016 um 12:19

    Ich durfte das Buch „Aelia, die Kämpferin“ von Marion Johanning, dank einer Buchverlosung lesen. Dieses ist am 16.02.2016 im Verlag Edition Oberkassel erschienen. Inhalt: Trier im Jahre 441: Die 17 jährige Aelia wird von dem reichen Händler Dardanus zur Kämpferin ausgebildet. Um mit Schaukämpfen zusätzlich Geld zu verdienen, ist Aelia nicht die einzige Waise, die unter Aufsicht ihres Herrn ausgebildet wird. Nach einem Kampf auf Leben und Tod, gelingt es Aelia schließlich zu fliehen. Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer spurlos verschwundenen Freundin Verina. Diese wird von Tertinius gefangen gehalten. Um gemeinsam, ein Leben in Freiheit zu genießen, verlangt er von Aelia, als Spionin an den Hof des Königs Chlodio zu reisen. Eine aufregende, spannende Reise beginnt... Meinung: Die Autorin Marion Johanning hat einen wundervoll flüssigen und fesselnden Schreibstil. Somit ist es ihr gelungen, mich von der ersten bis zur letzten Seite an das Buch zu fesseln. Die Handlung wird aus der Sicht von Aelia erzählt. Sie ist für ihr Alter ein sehr tapferes und mutiges Mädchen, die für ihre Freundschaft einsteht und versucht ihre Freundin Verina um jeden Preis zu beschützen. „...>>Das habe ich getan, um dich zu schützen! Sonst hätte der Herr bestimmt wieder dich genommen, das weißt du genau!<< Verina sah nun auch wütend aus, was sehr ungewöhnlich für sie war. Dabei hatte sie Recht – wenn sie Aelia nicht besiegt hätte, wäre Dardanus´ Wahl sicher wieder auf Aelia gefallen, wie bei den meisten Kämpfen. Aber nun war es noch schlimmer. Nicht auszudenken, wenn Verina etwas bei dem Kampf zustoßen würde.“.... ( S. 34 ) Das Buch ist in drei Abschnitte eingeteilt, in denen die verschiedenen Ereignisse um Rache, Freundschaft, Liebe und Verrat sehr detailliert und spannend beschrieben werden. Es gibt absolut keine Längen, ganz im Gegenteil. Sobald Aelia ein Geschehnis überwunden hat und man denkt, jetzt wird sich alles zum Guten wenden, schlittert sie auch schon in die nächste Situation, die es zu überwinden gilt. Ich konnte mich an den jeweiligen Schauplätzen wiederfinden und fühlte mich als stiller Beobachter. Aelia ist mir dabei so ans Herz gewachsen, dass ich sie in einigen Situationen am liebsten gewarnt oder auch getröstet hätte. Das Cover ist wunderbar auf den Inhalt abgestimmt. Darauf ist eine junge Frau im römischen Gewand zu sehen, sowie ein Messer, was mich sehr neugierig machte sowie meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Die Autorin Marion Johanning versuchte sich bereits mit 13 Jahren am Schreiben. Im Urlaub verfasste sie im Alter von 15 Jahren, ihr erstes Manuskript. Dies wurde leider von keinem Verlag angenommen. Das Schreiben ließ sie dennoch nicht los. Sie wagte sich erneut an einen historischen Roman. Mit Hilfe literarischer Kurse bei der Bundesakademie Wolfenbüttel, gelang es ihr, den Debüt Roman „Aelia“, Verlagen anzubieten. Mit Hilfe und Unterstützung ihres Verlages, ist sogar ein zweiter historischer Roman auf den Markt erschienen. Fazit: Ich bin überwältigt von diesem tollen historischen Roman. Er wurde sehr gut recherchiert und fesselt den Leser mit spannenden Szenen. Es gelingt, komplett in die Epoche einzutauchen und mit Aelia mitzufühlen. Von mir gibt es für dieses tolle Werk, eine absolute Leseempfehlung!!

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  • Fesselnder Historienroman zur Zeit des Niedergangs des römischen Reiches

    Aelia, die Kämpferin
    Rebecca1493

    Rebecca1493

    30. April 2016 um 23:08

    Aelia die Kämpferin, erschienen am 16. Februar 2016 im Edition oberkassel VerlagIm Jahr 441 n. Chr. muss sich das Waisenmädchen Aelia als Schaukämpferin des Dardanus durch ihr Leben schlagen. Als eine ihrer Freundinnen nach einem Wettstreit nicht ins Haus ihres Herren zurückkehrt, ahnt Aelia nichts Gutes und versucht bei ihrem nächsten "Auftritt" mehr über den Verbleib ihrer Mitstreiterin herauszufinden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um einen Schaukampf, sondern um ein Gefecht, bei dem es um Leben und Tot geht, das Aelia nur knapp überlebt. Die Ereignisse überschlagen sich und das junge Mädchen findet sich bald als Spionin am Königshof des fränkischen König Chlodios wider. Auf sich allein gestellt taucht sie immer weiter in eine Welt voller Intrigen und Gewalt, aber auch Liebe und Freundschaft ein.Das Cover zeigt die Zeichnung einer junge Frau (Aelia) auf einer Marmorwand , die in eine Tunica gehüllt ist. Meiner Meinung nach stimmt dieses Bild mit der Beschreibung überein. Auch das Messer, das einen Großteil des Titelbilds einnimmt, ist ein wichtiger Teil der Geschichte. Der Titel des Buches in roten Lettern symbolisieren das Blut, das einige Male im Buch fließt. Fazit: Schlicht, aber durchaus ein Blickfang.Wie bei anderen historischen Romanen, habe ich ein bisschen Zeit gebraucht, vollkommen in die Geschichte einzutauchen. Dann hat sie mich allerdings nicht mehr losgelassen und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.Die Handlung wird aus der Sicht der Hauptperson Aelia erzählt. Marion Johanning versteht es, einfühlsam den Zwiespalt, in dem sich das Mädchen als Halbrömerin und Halbfränkin befindet, zu vermitteln. Man leidet richtig mit und würde Eghild, die als Gegenspielerin Aelias auftritt, manchmal gerne den Kopf abreißen ;)Auch der romantische Aspekt kommt nicht zu kurz, beherrscht aber die Erzählung nicht, sondern fügt sich stimmig ein, denn dadurch ist es möglich Aelias Verhalten besser nachzuvollziehen. Ich hätte mit allerdings gerne ein Kapitel aus der Sicht der männlichen Hauptperson gewünscht und auch seine Intention zu verstehen.Auch das Ende ist gut gelungen und wirkt weder kitschig noch zu sehr konstruiert, auch wenn wirklich die Götter im Spiel sein müssen bei den vielen Hindernissen, die der jungen Römerin im Weg stehen.Alles in allem ein rundum gelungener historischer Roman, der alles mitbringt, um Fans dieses Genre glücklich zu machen!An dieser Stelle möchte ich mich noch für die Möglichkeit bedanken dieses Buch lesen zu dürfen, ich bin wirklich begeistert davon und werde es weiterempfehlen! .

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  • Aelia, die Kämpferin

    Aelia, die Kämpferin
    Engel1974

    Engel1974

    31. March 2016 um 16:58

    Mit ihrem historischen Roman „Aelia die Kämpferin“ entführt die Autorin Marion Johanning ihre Leser nach Trier ins Jahr 441. Einer Zeit, in der im einst blühenden römischen Kaiserreich Verfall und Verbrechen herrschen.  Inhalt: Die junge Aelia ist Sklavin eines reichen Händlers, dieser bildet das Waisenmädchen zur Kämpferin aus und lässt sie bei Schaukämpfen antreten und somit Geld verdienen. Eines Tages verschwindet ihre Freundin, die ebenfalls als Sklavin und Kämpferin ihres Herren war, spurlos. Bei einem Kampf gelingt Aelia die Flucht und sie macht sich auf die Suche nach der Freundin. Diese ist dann auch schnell gefunden, wird aber gefangen gehalten um Aelia zu erpressen. Ihr Auftrag führt sie als Spionin an den Hof des gefürchteten, fränkischen Königs Chlodio. Meinung: Mit einer geballten, spannungsgeladenen Handlung überzeugt der Roman. Ereignisse um Ereignisse geschehen und die Spannung flacht zu keinem Zeitpunkt ab. Geschickt werden immer wieder unvorhersehbare Wendepunkte eingebaut, die den Leser in den Bann ziehen. Sympathische Hauptprotagonisten tragen ihr übriges zur Spannung bei und lassen den Leser mitfiebern. Der Schreibstil ist hervorragend, sehr bildlich werden die einzelnen Szenen in Licht gesetzt, so das man sich wie Mitten in der Handlung fühlt. Trotz dieses Schreibstils hat es die Autorin geschafft sich ans Wesentliche zu halten und so kommt zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Insgesamt liest sich der Roman flüssig und schnell, ich konnte mit dem lesen gar nicht mehr aufhören und habe das Buch regelrecht „verschlungen“. Ein kurzes Glossar und historische Informationen am Ende des Buches ergänzen die Geschichte hervorragend und runden es sehr gut ab. Das Ende ist ebenfalls sehr gelungen, hier könnte ich mir durchaus noch eine Fortsetzung vorstellen. Auch hoffe ich auf weitere Romane der Autorin die es hoffentlich bald geben wird. In Kürze: Schreibstil: detailliert mit einer Orientierung am Wesentlichen Charaktere: wirken realistisch und lassen den Leser mitfiebern Inhalt: geballte, spannende und fesselnde Handlung Fazit: geballte, spannende und fesselnde Handlung, so macht das Lesen Spaß

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