Marion Keup Internationale Kompetenz

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Inhaltsangabe zu „Internationale Kompetenz“ von Marion Keup

Anhand von typischen Fallbeispielen aus der Unternehmenspraxis zeigt das Buch, wie der eigene internationale Auftritt über kulturelle Grenzen hinweg gelingt und welche Stolpersteine dabei existieren.

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  • Rezension zu "Internationale Kompetenz" von Marion Keup

    Internationale Kompetenz
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    06. May 2011 um 12:27

    Handreichung zum globalen Wirtschaften Der kulturelle Einfluss auf die internationale Zusammenarbeit, persönliche Begegnungen auf internationaler Ebene gestalten, Verhandlungen führen und Präsentationen halten, Führungsaufgaben wahrnehmen auch unter kulturell andersartigen Gegebenheiten, erfolgreich kommunizieren, Konflikte bearbeiten, ein Teamwork installieren bzw. sich in ein solches einbringen, sogar noch einen Blick auf die Rolle der eigenen Familie in der Fremde werfen, dass sind jene Eckpunkte und Themen, denen sich Marion Keup in ihrem Buch zuwendet. Eckpunkte eines beruflichen Handelns in einer internationalen Wirtschaftswelt. Sicher ist mittlerweile jedem international wirtschaftlich Tätigen in groben Zügen deutlich und klar, dass der Umgang mit anderen Ländern und Kulturen eben auch andere Sitten beinhaltet, die es tunlichst sich anzueignen gilt, will man erfolgreich bestehen. Und ebenso sicher ist auch allen Beteiligten klar, dass auch in Bezug auf wirtschaftlicher Sprache und wirtschaftlichen Umgangsweisen Unterschiede bestehen, deren Kenntnis und Beachtung durchaus über Erfolg und Misserfolg einer internationalen, geschäftlichen Unternehmung oder eines Arbeitens im Ausland entscheiden können. Trotz dieses Wissens ist es gut, dass Marion Keup nun eine fundierte, systematisch aufgebaute und umfassende Handreichung zur internationalen Kompetenz vorlegt. Denn in dieser konzentrierten Form bietet das Buch einen überaus hilfreichen Einstieg in das , in Teilen immer noch, „Abenteuer Fremde“. In einer vernetzen und globalisierten Welt üben mehr und mehr Mitarbeiter auf allen Ebenen international ausgerichtete Tätigkeiten aus und sind, so konstatiert Keup zu Beginn, fast immer nicht ausreichend darauf vorbereitet. Allseits übrigens, denn auch die andere Seite hat ja zunächst ein eigenes Befremden deutscher und europäischer (Wirtschafts-) Kultur gegenüber. Ohne mehr als nötig im Abstrakten du Theoretischen zu verweilen, wendet sich Marion Keup von Beginn an der Praxis zu. Als eine Art „Selbstlernbuch“ baut sie ihre Einlassungen auf, versieht die Kapitel mit prägnanten Beschreibungen, Checklisten , Fallbeispielen und läst ebenso präzise konkrete notwendiges „Business Englisch“ einfließen, so dass sich nach der Lektüre bereits nach kurze Zeit Aha-Effekte einstellen. Hierzu gehört auch eine ehrliche Selbsteinschätzung und Reflektion eigener Haltungen, zu denen Keup ebenso anleitet, wie sie im Kern das eigentliche Problem internationalen Umgangs, die eigene Unsicherheit, einer strukturierten Bearbeitung zuführt. In den vielfachen Themenfeldern wird immer wieder die notwendige Kompetenz vermittelt, sich selber auf tragfähigeren Boden im Umgang mit fremden (und befremdlichen) Eigenarten zu schulen. Dies trifft übrigens nicht nur auf „exotische“ Länder zu. Allein schon die Einlassungen der verschiedenen „Präsentationskultur“ zwischen deutschen Gepflogenheiten und amerikanischer Haltung führen auf, wie sinnvoll es ist, sich auch im vermeintlich vertrauten Setting im Vorfeld Klarheit über Unterschiede zu verschaffen. Mithilfe ihres strukturellen Aufbaus in Reflektion, grundlegenden Fakten, tabellarischen und übersichtlichen Darstellungen der Unterschiedlichkeiten, vielfachen Hinweisen und je einer Zusammenfassung für erfolgreiche Änderungen des eigenen Verhaltens für die Zukunft vermittelt die Autorin anhand konkreter und alltäglicher Beispiele schnell und anschaulich die „Knackpunkte“ der Kommunikation. Besonders wichtig sind solche Einsichten dort, wo, anders als selber gewohnt, der Wunsch nach Vermeidung offener Konflikte und der „Wahrung des Gesichtes“ höher steht als die vermeintliche Effektivität des Ergebnisses. Mehr personennah statt sachorientiert die eigene Kommunikation aufzubauen ist einer der Gewinne der Lektüre des Buches. Was übrigens, in Maßen, auch der innerdeutschen Wirtschaftskultur durchaus hier und da gut tun würde. Kompetent, praxisnah, verständlich und mit umfassenden Hinweisen versehen ist das Buch von Marion Keup ein Gewinn für jeden, der seine Kompetenz im inernationalen Umgang vertiefen und schärfen möchte.

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