Marion L. Becker Alles im Bild: Viktor von Trutzens erster Fall

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Inhaltsangabe zu „Alles im Bild: Viktor von Trutzens erster Fall“ von Marion L. Becker

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  • Rezension zu "Alles im Bild: Viktor von Trutzens erster Fall" von Marion L. Becker

    Alles im Bild: Viktor von Trutzens erster Fall
    Gerritje

    Gerritje

    11. December 2012 um 11:30

    Die Geschichte im historischen Berlin erweckt zunächst einen eher ruhig-beschaulichen Eindruck, der zum einen aufgrund der dieser Zeit überaus angemessenen, distanziert-altertümlichen Erzählsprache entsteht, zum anderen wegen der anfänglich noch eher unspektakulären Ereignisse: Viktor von Trutzen (sehr gelungene Namensfindung) muss nach dem Tod seines Vaters aus den USA nach Berlin zurückkehren, um dort für die nun mittellose Mutter und seine minderjährige Schwester Ria zu sorgen. Er eröffnet ein Auskunftsbüro, wo er bald von einer Dame einen vermeintlich recht simplen Auftrag erhält. Doch der Schein trügt, und von Trutzen findet sich plötzlich in den Ermittlungen zu einem überaus üblen und komplexen Fall wieder. Mehr zum - ausgesprochen spannenden - Inhalt sei an dieser Stelle nicht verraten, dafür aber dies: "Alles im Bild" ist eine klug konstruierte und gut strukturierte Geschichte, bei der es der Autorin glänzend gelingt, über unterschiedliche Handlungselemente sukzessive immer mehr Spannung aufzubauen. Zu Beginn wird das Interesse dabei geschickt über das historische Umfeld - zudem noch in einem Detektivbüro - und die bedrückende familiäre und finanzielle Situation von Trutzens geweckt, im weiteren Verlauf über das kriminalistische Geschehen gesteigert, das inhaltlich völlig ungeahnte Dimensionen entwickelt und der Erzählung unerwartet viel Tempo verleiht. Ein Krimi, der nicht nur durch den historischen Hintergrund aus der Masse heraussticht, sondern auch zahlreiche Überraschungmomente in sich birgt. Rundum absolut gelungen.

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