Marion Leng , Kirstin Schild Genug genügt

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Inhaltsangabe zu „Genug genügt“ von Marion Leng

Wie sieht das Leben der Menschen aus, die möglichst wenig Ressourcen verbrauchen und suffizient, also genügsam, leben möchten? Welche Einstellungen und Werte motivieren sie, so zu leben? Welche Faktoren erleichtern ihnen einen solchen Lebensstil, was macht es ihnen schwer? Kann ein suffizienter Lebensstil zu mehr Lebenszufriedenheit führen und ein gutes Leben begünstigen?
Die Autorinnen haben auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen Menschen aus der Schweiz befragt, die einen suffizienten Lebensstil pflegen. Und sie haben mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutiert, wie ein solcher Lebensstil salonfähig gemacht werden könnte.
Denn klar ist: Nur wenn wir unseren Lebensstil anpassen, kann es gelingen, unseren Ressourcenverbrauch zu verringern und die damit verbundenen ökologischen und sozialen Auswirkungen zu begrenzen.

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  • Lebenszufriedenheit durch Genügsamkeit

    Genug genügt

    michael_lehmann-pape

    10. September 2016 um 13:33

    Lebenszufriedenheit durch Genügsamkeit„So viel wie nötig, so wenig wie möglich“ ist ein geflügelter Satz, der in seiner Einfachheit auf so gut wie jede Lebensäußerung anzuwenden ist.Das schon genügend vorhanden ist von dem, was für das individuelle Empfinden für ein „gutes Leben“ den Ausschlag gibt, dass aber eine freiwillige Begrenzung in der Menge tatsächlich auf das ausgerichtet wird, was genügt, das ist der Grundgedanke der Suffizienz, der in diesem Werk von verschiedenen Seiten aus differenziert und in Auswertung einer wissenschaftlichen Studie her beleuchtet wird.Und damit durch die gesamte Lektüre hindurch bis zum Ende eben auch verdeutlicht, dass „Verzicht“ nicht gleich „Mangel“ bedeutet, sondern im Gegenteil in einer anderen, achtsameren Lebensweise durch „Verzicht“ ein gar hoher „Gewinn“ entstehen kann. Und das (was die Lektüre trotz des eher trockenen Stils anregend gestaltet) stellen die Autorinnen nicht nur trockene Theorie in den Raum, sondern führen vielfache praktische Beispiele aus dem alltäglichen Leben vor, an denen griffig deutlich wird, wie Suffizienz ein „Mehr an Wohlbefinden“ in sich tragen kann.Auch wenn die befragten Personen in ihrer Ausrichtung und sozialen Verankerung nicht unbedingt dem Mittel der Gesellschaft entsprechen, bei aller Individualität der Bedürfnisse und der persönlichen Ausrichtung finden sich im Buch durchaus motivierende Anstöße für die zumindest ersten Schritte in ein „suffizienteres Leben“ auch für den Leser.Dabei werden auch die negativen Seiten, manches Scheitern, manche Unzufriedenheit und damit einhergehend die Notwendigkeit für eine „Feinjustierung“ der eigenen Lebenshaltung und Lebensumstände keineswegs verschwiegen. Möglichkeiten, Schwierigkeiten, kreative Ansätze und Stolperfallen somit gleichermaßen dem Leser vor Augen geführt.Dabei setzten die Autoren zunächst den theoretischen Rahmen ihrer analytischen Betrachtung von 16 konkreten, suffizienten Lebensentwürfen. Aus diesen heraus generieren die Autorinnen im Verlauf des Buches eine überzeugend argumentierte Zusammenfassung, in der die wesentlichen Elemente eines suffizienten und dennoch befriedigenden Lebensstils verallgemeinernd vor Augen des Lesers geführt werden.Hemmende und fördernde Faktoren werden differenziert herausgestellt, bevor über die individuellen Möglichkeiten hinaus die Ergebnisse der konkreten Analysen auf gesamtgesellschaftliche Notwendigkeiten zur breiten Verankerung suffizienten Lebens hin weitergedacht werden.Was ist gesellschaftlich und politisch, gerade aus der Sicht der vorgestellten Personen im Buch, notwendig und wichtig an Veränderung, um auf breiterer Ebene Nachhaltigkeit und Genügsamkeit statt Effizienz und ständiges Wachstum als Werte zu setzen?Eine interessante, auch praktisch informierende Lektüre, die nicht nur noch einmal den Begriff Suffizienz schärft und die notwendigen Schritte auf breiter Ebene anmahnt, sondern dies sehr konkret und anschaulich dem Leser vor Augen führt. Wobei die Wissenschaftlichkeit auch im Stil und die manches Mal dem allgemeinen Alltag doch eher ferne Lebensgestaltung der Teilnehmer an der Studie ein direktes Verständnis für das eigene Leben nicht unbedingt immer befördert.

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