Marion Poschmann

 3,6 Sterne bei 137 Bewertungen
Autorin von Die Kieferninseln, Die Sonnenposition und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Marion Poschmann

Marion Poschmann ist eine deutsche Schriftstellerin, besonders bekannt für ihre Prosa und Lyrik. Sie wurde 1969 in Essen geboren und studierte Germanistik, Philosophie und Slawistik zunächst in Bonn, später in Berlin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Ernst Meister-Preis für Lyrik (2011), den Deutschen Preis für Nature Writing (2017) und den Düsseldorfer Literaturpreis (2017). Sie lebt als freie Schriftstellerin in Berlin und ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Alle Bücher von Marion Poschmann

Cover des Buches Die Kieferninseln (ISBN: 9783518469217)

Die Kieferninseln

 (83)
Erschienen am 12.11.2018
Cover des Buches Die Sonnenposition (ISBN: 9783518465462)

Die Sonnenposition

 (25)
Erschienen am 15.09.2014
Cover des Buches Hundenovelle (ISBN: 9783627001490)

Hundenovelle

 (8)
Erschienen am 25.08.2008
Cover des Buches Geistersehen (ISBN: 9783518421291)

Geistersehen

 (3)
Erschienen am 19.04.2010
Cover des Buches Schwarzweissroman (ISBN: 9783627001247)

Schwarzweissroman

 (2)
Erschienen am 01.09.2005
Cover des Buches Geliehene Landschaften (ISBN: 9783518425220)

Geliehene Landschaften

 (2)
Erschienen am 07.03.2016
Cover des Buches Mondbetrachtung in mondloser Nacht (ISBN: 9783518466667)

Mondbetrachtung in mondloser Nacht

 (2)
Erschienen am 07.03.2016
Cover des Buches Nimbus (ISBN: 9783518429242)

Nimbus

 (2)
Erschienen am 17.02.2020

Neue Rezensionen zu Marion Poschmann

Cover des Buches Die Kieferninseln (ISBN: 9783518469217)Paperboats avatar

Rezension zu "Die Kieferninseln" von Marion Poschmann

Zen-Feeling beim Lesen
Paperboatvor 4 Monaten

Gilbert ist ein etwas kauziger Dozent und übernimmt eine Projektarbeit, die ihn über Bärte und deren individuelle kulturelle Bedeutung forschen lässt. Kurzerhand jedoch steigt er in das nächste Flugzeug Richtung Tokyo, nachdem er einen Traum darüber hatte, dass seine Frau ihm untreu wird. Dieser Traum begleitet ihn und wird zunehmend realer. Kaum in Japan gelandet, fällt ihm ein Buch eines berühmten Wanderdichters Bashō in die Hände, dessen Reiseweg Gilbert nachfühlen will – allerdings nicht zu Fuß, sondern bequem mit dem Hochgeschwindigkeitszug. Er lernt den jungen Japaner Yosa kennen, der seinem Leben ein Ende bereiten will. Für beide sind das Ziel die Kieferninseln. Gilbert mit seinem Buch von Bashō und Yosa mit seiner Ausgabe des „Complete Manual of Suicide“ wirken sofort wie zwei unterschiedliche Seiten einer Münze.

Marion Poschmann kleidet ihren Roman in poetische Worte. Die beiden Figuren stellen an sich nichts besonderes dar, sogar ganz im Gegenteil hat Gilbert mir mehr als einmal ein genervtes Augenrollen entlockt. Dennoch musste ich weiterlesen, die Reise des bemitleidenswerten jungen Yosas und dem ewig meckernden Gilbert macht erst Poschmanns Sprache zu einem philosophischen Lesegenuss zwischen Traum und Realität. Wer ein bisschen Zen-Feeling beim Lesen bekommen möchte, dem kann ich diesen Roman auf jeden Fall ans Herz legen. Für mich ist Marion Poschmanns „Die Kieferninseln“ einer der wenigen japanischen Romane eines nicht-japanischen Autors/Autorin, den ich gerne gelesen habe!

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Cover des Buches Die Kieferninseln (ISBN: 9783518469217)Leselampe_s avatar

Rezension zu "Die Kieferninseln" von Marion Poschmann

Ein außergewöhnlicher Roman
Leselampe_vor 4 Monaten

Um von seiner womöglich untreuen Frau Abstand zu gewinnen, flieht Gilbert impulsiv mit dem Flugzeug von Deutschland nach Tokio. Am Flughafen fällt ihm ein Klassiker der japanischer Literatur in die Hände: eine Reiseschilderung des wandernden Dichters Matsuo Bashō, der einst nach Matsushima pilgerte, um über den Kieferninseln den Mond zu betrachten. Ergriffen von der Vorstellung, dort selbst den Mond im Meer zu sehen, möchte Gilbert der Route des alten Dichters folgen. Schnell wird klar: dies wird keine asketische Pilgerreise im Sinne der alten Wandermönchen, sondern eine moderne Pilgerfahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug quer durch Japan. Begleitet wird Gilbert von dem jungen Studenten Yosa, der ihm nach einem Suizidversuch in Tokio nicht mehr von der Seite weicht. Stets bei sich trägt Yosa das "Complete Manual of Suicide" (gibt es sogar verrückterweise wirklich), ein Suizidhandbuch, das die besten Orte zum Selbstmordbegehen innerhalb Japans vorstellt, Tips zum Knüpfen von Henkersknoten gibt und die besten Arten zu Sterben vorstellt. Auf der Suche nach dem perfekten Ort für Yosa, um sich das Leben zu nehmen, unterbrechen die beiden von Zeit zu Zeit ihre gemeinsame Reise, gehen in eine traditionelle Kabuki-Vorstellung ins Theater, nächtigen im Aokigahara, dem berüchtigten Suizidwald am Fuße des Fuji, und kommen sich trotz sprachlicher Verständigungsprobleme durch das Schreiben von Haikus näher. Wer gerne Haikus liest, wissen möchte, warum sich weibliche Rotkiefern zum Suizid besser eignen als männliche Schwarzkiefern, wer etwas über die japanische Philosophie und Spiritualität, den Zen-Buddhismus und die japanische Suizidkultur lernen möchte, dem sei dieses Buch ganz dringend ans Herz gelegt. Auf knapp 170 Seiten reihen sich unsagbar viele konträre Themen und wirklich interessante Informationen aneinander, dass ich es kaum aus der Hand legen wollte. Die Sprache ist überwiegend leicht, aber teilweise auch zutiefst philosophisch, ich habe es geliebt. Ganz ganz große Leseempfehlung!

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Cover des Buches Die Kieferninseln (ISBN: 9783518427606)SunnySues avatar

Rezension zu "Die Kieferninseln" von Marion Poschmann

Marion Poschmann "Die Kieferninseln"
SunnySuevor 5 Monaten

Marion Poschmann hat mit "Die Kieferninseln" ein tiefgründiges und poetisches Buch geschaffen, in dem es darum geht, ob das Leben am Ende nur ein Traum ist.

Gilbert ist Privatdozent und forscht im Rahmen eines Projektes über Bärte und deren Bedeutung in verschiedenen Kulturen. Als er eines Nachts träumt, dass seine Frau ihn betrügt, stürzt er sich Hals über Kopf ins nächste Flugzeug nach Japan. Dort angekommen kauft er sich die Reiseberichte des Dichters Bashõ und möchte in alter Wandermönchmanier den Mond über den Kieferninseln sehen. Auf dem Weg in die U-Bahn läuft im Yosa über dem Weg. Dieser ist Student und empfindet sich als des Lebens unwürdig und möchte seinem Leben ein Ende setzen. Gilbert nimmt sich des jungen Mannes an und zusammen begeben sie sich auf die Pilgerreise.

Dieser Roman handelt von Licht und Schatten, von Leben und Tod, dem Über-Ich, dem Shintoismus und der Dichtkunst der Haikus. Er ist tiefgründig und trotzdem leicht und angenehm zu lesen. 

Mich persönlich hat dieser Roman jedoch nicht gepackt und die Geschichte ließ micht nicht so richtig an sich heran.

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Gespräche aus der Community

Hallo!
Bis zum 14.6. um 17:00 Uhr verlose ich 4 Bücher, darunter "Die Sonnenposition", auf meinem Blog.
Es würde mich sehr freuen, wenn ihr vorbeischauen und teilnehmen würdet.
https://warmersommerregen.wordpress.com/2015/06/01/%f0%9f%8f-%86%f0%9f%8e-100-beitrag-verlosung-%88%f0%9f%8e-%88%f0%9f%8f/

Viel Glück,
Sommerregen
1 BeiträgeVerlosung beendet
Liebe lovelybooks-Community,

auf booknerds.de - literatur & mehr gibt es dieses Jahr im Rahmen von Blogger schenken Lesefreude bei uns insgesamt 21 Bücher, 1 Hörbuch und 10 Lesezeichen zu gewinnen, und einer der Titel ist der oben genannte.

Wo? Hier: http://www.booknerds.de/2014/04/gewinnspiel-blogger-schenken-lesefreude-2014/

(Bitte nur dort antworten und nicht hier kommentieren! Sollte das Formular nicht funktionieren, bitte eine E-Mail an verlosung äääät booknerds puuuunkt de oder eine Direktnachricht via Facebook (facebook.com/booknerds.de)

Liebe Grüße,
Chris und die booknerds

(Buchcover/Auflage kann von der abgebildeten bei älteren Titeln abweichen!)
0 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Marion Poschmann wurde am 15. Dezember 1969 in Essen (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 209 Bibliotheken

von 69 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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