Kopfsache schlank

von Marion Reddy und Iris Zachenhofer
4,0 Sterne bei4 Bewertungen
Kopfsache schlank
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vielleser18s avatar

Sehr gut verständliche Erklärung, wie wir uns "umprogrammieren" können um abzunehmen.

sommerleses avatar

Sehr informativ und mit alltäglichen Beispielen wird hier der Kampf vom Abnehmen erklärt.

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Inhaltsangabe zu "Kopfsache schlank"

Mit der Macht der Gewohnheit gegen die Macht der Gewohnheit.

Schluss mit aussichtslosen Hungerdiäten und Jojo-Dauerfrust – die Neurochirurginnen Marion Reddy und Iris Zachenhofer haben den Schlank-Code entschlüsselt! Das Geheimnis liegt in unserem Kopf, genauer in den Basalganglien, einem Gehirnareal, in dem gespeichert ist, wie wir essen und worauf wir Appetit haben. Wie es gelingt, diese so zu programmieren, dass Dickmacher wie Pizza oder Cola keine Heißhungerattacken mehr auslösen, zeigt dieser humorvolle Ratgeber. Er präsentiert neurologisch-psychologisch fundierte Ernährungsstrategien und Verhaltenstipps, die auch bei Stress noch funktionieren. Sämtliche Empfehlungen sind dabei praxiserprobt – die Autorinnen selbst erreichten mithilfe ihres Programms dauerhaft ihr Wunschgewicht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442222117
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:15.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    vielleser18s avatar
    vielleser18vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gut verständliche Erklärung, wie wir uns "umprogrammieren" können um abzunehmen.
    wie wir uns "umprogrammieren" können

    Im Buch erklärt die österreichische Neurochirurgin und Autorin Dr. Iris Zachenhofer eigentlich ihre eigene Geschichte. Wie sie durch stressige Zeiten im Beruf immer weiter ziemlich wahllos Kalorienbomben zu sich genommen hat, als Belohnung, Ausgleich, Nervennahrung. Eine Spirale setzte ein, immer die gleichen Wege zur Konditorei, immer größer Gewichtszunahme und damit einhergehende Unzufriedenheit.
    Als Neurochirurgin beschäftigt sie sich mit dem Gehirn des Menschen. Daher war es für sie naheliegend, sich einfach mal hinzusetzen und ihre "Steuerungszentrale" mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Was treibt uns an ? Wie funktioniert unser Belohnungssystem ? Was steuert unsere Nahrungsaufnahme ? Was für Aufgaben haben die Basanganglien, der Hypothalamus, der präfrontale Cortex ?

    Langsam tastet sie sich heran, führt Listen, steckt sich Ziele, belohnt sich für Fortschritte. Dabei können wir als Leser teilnehmen. Alles, auch wenn so einiges aus dem medizinischen Fachjargon kommt, ist verständlich - auch für Laien - erklärt. Nachvollziehbar, einleuchtend.
    Dr. Iris Zachenhofer hat es - trotz beruflicher Einspannung und fünf Kindern geschafft dauerhaft abzunehmen und sich damit viel gesünder und zufriedener zu fühlen. Es gilt eingefahrene Wege zu verlassen, sich langsam, aber stetig "umzuprogrammieren" um Verhaltensweisen dauerhaft zu ändern.

    Mir hat vor allem die sehr persönliche Sicht der Autorin gefallen. Man muss nicht 100% den gleichen Weg für sich selbst wählen, dass stellt sie aber auch klar. Sie zeigt Wege auf, wie und vor allem wieso wir hier ansetzen müssen um dauerhaft von einseitigen Diäten und Jojo-Effekten wegzukommen.

    Fazit:
    Ein sehr interessantes Buch, das zum Nachdenken und Nachahmen anregt und bestärkt.

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    sommerleses avatar
    sommerlesevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr informativ und mit alltäglichen Beispielen wird hier der Kampf vom Abnehmen erklärt.
    Abnehmen ist Kopfsache

    Informativ, aufschlussreich, aber als Buch schwierig zu beurteilen.

    Dr. med. Marion Reddy und Dr. med. Iris Zachenhofer sind Neurologinnen. Ihr gemeinsames Buch heißt "Kopfsache schlank", es erscheint im Goldmann Verlag.

    Eigentlich weiß jeder, dass Abnehmen allein durch die Art des Essens oder eine geringere Menge zu schaffen ist. Auch die Bewegung spielt eine große Rolle zur Verbrennung von Kalorien. Entscheidend ist die Willensstärke! Schafft man es, auf etwas zu verzichten oder das Lebensmittel mit der geringeren Kalorienzahl zu essen? Dann ist man auf dem richtigen Weg, hat man aber durch Gewohnheit, Stressfaktoren oder Unzufriedenheit Frust, dann wird man sicherlich diese Willensstärke nur schwer aufbringen.

    Was will uns dieses Buch also zu diesem Thema sagen? Können wir unser Gehirn dahingehend programmieren, dass wir abnehmen?

    Die Antwort ist eindeutig "Nein". Aber das Gehirn und die Funktionen zu kennen, macht es einfacher, sich diesem Thema zu nähern und an seinen eigenen Gewohnheiten Fehler zu erkennen und sie dann anpacken zu können.

    Dieses Buch bringt auf unterhaltsame Weise medizinisches Fachwissen näher, zeigt Vorgänge im Gehirn und erklärt ablaufende Prozesse auf verständliche Art und Weise. Mit lebensnahen Beispielen aus dem Leben der Autorinnen wird hier Fachchinesisch klar gezeigt. So gesehen ist es eigentlich kein reines Sachbuch.

    Zu den Inhalten: wer weiß schon, welche Programme im Gehirn ablaufen, die uns bei all den guten Vorsätzen zum Abnehmen scheitern lassen.

    Die Sache ist komplexer als man glaubt, nicht nur guter Schlaf und Zufriedenheit sind wichtig, auch bestimmte Hormone und ein funktionierender Blutzuckerspiegel. Gerade dieser lässt uns nicht bis zur nächsten Mahlzeit warten, sondern zu kleinen Snacks greifen. Ein fataler Fehler, den man vielleicht mit dem Hintergrundwissen dieses Buches umgehen kann, weil man die Falle kennt.

    Für mich war dieses Buch kein Versuch um abzunehmen, sondern mich hat interessiert, inwiefern das Gehirn unser Essverhalten steuert und wie man dort ansetzen kann.

    Hunger ist für den Körper ein Zeichen von Stress. Im Gehirn wird z. B. beim Essen das Belohungshormon Dopamin freigesetzt, dieses baut das Stresshormon Cortisol ab. Das Ziel des Körpers ist also, Nahrung zu bekommen. Diese ist entscheidend für den Blutzuckerspiegel, geht der nach schnellem Anstieg in den Keller, haben wir Heißhunger. Es gibt aber Nahrungsmittel, die einen geringen glykämischen Index haben, die den Blutzuckerspiegel relativ konstant halten können. Die Folge wäre: die Hungerattacken werden geringer.

    Im Buch gibt es eine Liste von Lebensmitteln mit niedrigem glykämischen Index.
    Stellt man seine Nahrung daraufhin um, ist das im Grunde eine Umstellung auch der alten Muster im Gehirn.

    Wir brauchen Dopamin, fehlt die Gabe durch die hochglykämische Nahrung, so müssen wir andere Wege finden, das Dopamin ausgeschüttet wird.


    Statt im Essen gibt es weitere Dopaminquellen. Diese erzeugen wir auch durch sportliche Betätigung, durch positive Erlebnisse wie in der Natur, bei der Musik, bei schönen Dingen oder in einer Wohlfühlatmosphäre in der eigenen Wohnung.

    "Je mehr wir eine Mahlzeit inszenieren, desto intensiver kann die Dopaminausschüttung ausfallen." Zitat S. 120
    Fachwort: Verhaltensverstärkung, wenn Dinge Spaß machen, wiederholen wir sie.

    Abnehmen durch Wohlfühlen wird sicherlich einfacher zu bewerkstelligen sein als durch Verzicht und Frusthungern.


    Dieses Buch klärt auf über unsere Essgewohnheiten, erklärt die medizinischen Hintergründe und Fakten und gibt einige Beispiele zum eigenen Gebrauch. Die interessanten Einblicke klären auf über unser Gehirn, ob man dank dieser Erkenntnisse wirklich abnehmen kann, steht noch zu beweisen.

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    L
    Liisaaa_thvor 9 Monaten
    Informativ!

    ALs dieses kleine Büchlein bei mir ankam, war ich ersteinmal positiv überrascht das es doch recht dünn ist.
    Das versprach schonmal kein ellenlanges Lesen und unnötiges wiedergeben irgendwelcher komplizierter Vorgänge die sich so in unserem Körper abspielen.


    Wer jetzt allerdings gedacht hat das Buch liefert die absolute Formel wie man dauerhaft schlank sein kann und offenbart das Geheimrezept schlecht hin, ist hier an der falschen Adresse.

    Natürlich ist klar das eine gesunde Ernährung und Sport maßgebend für einen gesunden Körper sind. Allerdings wird hier sehr gut erläutert wie alles zusammenhängt. Welche Prozesse in unserem Körper ablaufen und damit waas bewirken. WOrauf man achten sollte und was der Körper meint wenn er bestimmte Signale sendet.

    Das fand ich wirklich sehr interessant und informativ. Man kann sich den ein oder anderen Tipp mitnehmen und versteht besser auf seinen Körper zu achten!

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    B
    blue-starvor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

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