Marion Reinhardt Unverhofft

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Inhaltsangabe zu „Unverhofft“ von Marion Reinhardt

Robert Schneider, fünfunddreißigjähriger Anglistikdozent und überzeugter Junggeselle, verabscheut den Weihnachtsrummel und die damit verbundenen sentimentalen und kommerziellen Umstände.
Ein Freisemester scheint ihm endlich die Gelegenheit zu bieten, sich den Festivitäten gänzlich zu entziehen. Beschwingt malt er sich aus, wie er rasch das alte Haus, das er soeben erworben hat, renoviert und sich danach, fern von Kommerz und klammem Winterwetter, unter Südseepalmen räkelt.
Doch ein Telefonanruf setzt seinen Plänen ein jähes Ende.
Sarah Farnham, mit der ihn nur eine kurze, längst vergessene Affäre verbindet, fordert aufgrund eines beruflichen Notfalls plötzlich seine – vertraglich geregelten – Vaterpflichten ein.
Und so sieht sich Robert von einem Tag auf den anderen mit der Anwesenheit seines bereits neunjährigen Sohnes Oliver konfrontiert, den er zwar als Baby zeitweise versorgt, dessen Existenz er jedoch seit dem Tag verdrängt hat, als Sarah mit dem Kleinen nach England zog.
Auf einmal ist er nicht nur gezwungen, seiner stets um ihn besorgten Zwillingsschwester das lang gehütete Geheimnis zu beichten, er muss darüber hinaus auch noch Sorge tragen, dass keiner seiner Freunde und Kollegen von seiner unfreiwilligen und vorübergehenden Vaterschaft erfährt. Schließlich gilt es, die eigenen Prinzipien zu verteidigen, die viel mit Unverbindlichkeit und Vergnügen und wenig mit Verantwortung zu tun haben.
Oliver zeigt ihm jedoch, dass seine egozentrische Einstellung auf tönernen Füßen steht – so sehr er sich auch dagegen wehrt.
Nicht nur, dass der Kleine tapfer gegen die von seiner Mutter mitverschuldeten Probleme ankämpft – mit seinen makellosen Umgangsformen, seiner Einfühlsamkeit und seiner altklugen Weltsicht stürzt er Robert in ein ungewohntes Gefühlschaos. Das steigert sich noch, als Oliver sich mit der neuen Nachbarin anfreundet. Mit dieser hat es nämlich eine besondere Bewandtnis.
Roberts bisherige Welt steht plötzlich Kopf und beschert ihm eine Vorweihnachtszeit, die für alle Beteiligten weit reichende Konsequenzen nach sich zieht.

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  • Rezension zu "Unverhofft" von Marion Reinhardt

    Unverhofft

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2009 um 21:31

    Das Buch ist äusserst unterhaltsam geschrieben, auch wenn es vielleicht manchmal etwas schnell geht... Die Autorin schreibt aus der Sicht eines Mannes, sie zeigt sehr einfühlsam seine Ängste, Zweifel und "typisch Mann"-Ansichten. Das Buch beginnt mit einem Prolog, in welchem Robert Schneider erklärt, dass er gerne Fotos in Alben klebt, auch wenn dies im Zeitalter der Digitalisierung altmodisch erscheinen mag. Oder dass er sich lange "selbst in die Tasche gelogen hat", weil das manchmal unumgänglich ist; und dass das eigene Leben plötzlich aus den Fugen geraten kann. Das Buch geht weiter in einer Art Tagebuch, beginnend am 1. Dezember. Alle Tage geschieht etwas, wie in einem Adventskalender kann man nun lesen, wie das Leben auf Robert Schneider einstürzt. Das Finale ist mit dem 24. Dezember datiert, hört dort aber nicht einfach auf. Die Figuren sind spannend und treffend beschrieben. Sie kommen einem irgendwie vertraut vor. Man wünscht ihnen, dass alles gut ausgeht und dass es so ausgeht, wie man sich das in Gedanken vorstellt...

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