Marion Schreiner Vielleicht gab es keine Schuld

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Inhaltsangabe zu „Vielleicht gab es keine Schuld“ von Marion Schreiner

Wer Psychothriller gerne liest, wird dieses Buch lieben!

— Linume
Linume
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    Vielleicht gab es keine Schuld
    Linume

    Linume

    27. December 2015 um 14:32

    Wahrscheinlich wäre ich nie auf das Buch gekommen, wenn meine Mutter nicht so davon geschwärmt hätte ;) Das Cover gefällt mir jetzt nicht so wirklich gut, aber es passt einfach zum Buch! Das allerdings habe ich erst zwischendrin gemerkt.  Kurz zur Geschichte:  Christopher, ein kleiner Junge, wird von seiner Mutter und ihrem Lebensgefährten Brad großgezogen. Sein Vater war ein Psychopath, der nach einem Amoklauf einige Menschen getötet hat. Er wurde bei der Geburt von Christopher erschossen.  Man erlebt die Geschichte hautnah mit, wie Christopher zuhause nicht geliebt und misshandelt wird. Dann stirbt seine Mutter und er bleibt mit Brad alleine. Bis dann Brad völlig ausrastet...  Der Schreibstil dieses Buches ist mal anders als ich es kenne. Was aber auf keinen Fall den Lesefluss beeinträchtigt. Man lernt im ersten Teil des Buches Bob kennen. Er arbeitet als Psychotherapeut in dem Heim, das Christopher aufnimmt. Und er fordert von Chris, dass er seine Lebensgeschichte so aufschreibt, wie er sie erlebt hat. So ändert sich die Ausdrucksweise. So erlebt man mit, wie Chris wirklich denkt und fühlt. Ab und an ist es dann doch so, dass man sich fragt, wer hier eigentlich schizophren ist und wer nicht.  Ich muss gestehen, dass ich mich ertappte, Christopher wirklich nett und sympathisch zu finden. Mitleid zu haben.. und einige Seiten weiter konnte ich nur noch den Kopf schütteln und fragte mich, wie gut Kinder mit dieser Vorgeschichte eigentlich schauspielern können. Oder liegt es doch am Therapeut?  Auch sind teilweise die Situationen so beschrieben, dass man als Leser schlucken muss. Grad weil es das Thema Kinder und Misshandlung aufwirft.  Der Schluss ist meiner Meinung nach wirklich grandios. Irgendwie hab ich es mir schon so gedacht, dennoch lässt es für mich einige Fragen offen und ich wünsche mir eine Fortsetzung und Aufklärung! :)  FAZIT:  Wer Psychothriller gerne liest, wird dieses Buch lieben! Auf jeden Fall anders.. aber dennoch große Klasse!

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  • Rezension zu Vielleicht gab es keine Schuld

    Vielleicht gab es keine Schuld
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    Nach dem Tod seines Vaters wächst Christopher Gelton bei seiner psychisch kranken und tablettensüchtigen Mutter auf. Unerwünscht, unbeachtet und ausgestoßen aus ihrem Leben und vom neuen Lebensgefährten körperlich misshandelt, so erlebt Christopher seine ersten Lebensjahre. Als der Junge mit 11 Jahren nicht mehr in der Schule erscheint wird das Jugendamt aufmerksam und findet ihn schwer verletzt unter seinem Bett kauernd. Aber nicht nur sein Körper hat Schaden erlitten.... Dies ist der letzte Teil der Trilogie um Däne Gelton und seinem Sohn, vor dem lesen War mir dies aber nicht bewusst. Ich finde das man diesen Teil auch versteht ohne die Vorgänger zu kennen, da die Zusammenhänge ausreichend erläutert werden. Bei diesem Teil geht es vorwiegend um Christopher Gelton, während die beiden ersten Teile von seinem Vater handeln. Das Buch an sich ist eigentlich in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil erzählt der 12-jährige Christopher in einem Aufsatz, den er in der Psychiatrie schrieb, sein bisherigen Lebensweg. Man begleitet hier Christopher durch seine Welt oder besser gesagt wie er die Welt sieht, dabei schafft er sich eine ganz eigene Realität mit absurden Erklärungen und Wendungen. Als Leser musste ich hier manchmal schmunzeln und auch mit dem Kopf schütteln. Erschreckend fand Ich die Passagen in denen Christopher misshandelt wurde, er erzählt es in einfachen banalen Worten, als wäre es nicht wirklich schlimm. Der zweite Teil beinhaltet die Aufzeichnungen von Dr. Bob Koran, der Christopher betreute. Hier bekommen Christopher Aufzeichnungen eine ganz neue Dimension und man fragt sich immer mehr, was von den Aufzeichnungen eigentlich stimmt. Im dritten Teil kommt es zu einem Showdown zwischen den Protagonisten,  für mich spannend und überraschend erzählt,  leider ließ mich das Ende doch ein wenig unbefriedigt zurück,  hier hätte ich gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt. Mein Fazit: Ein spannender Psychothriller, der anders ist und mich dadurch begeistern konnte. Ich werde auf jeden Fall auch die beiden Vorgänger noch lesen um die ganze Geschichte der Familie kennen zu lernen.  Leseempfehlung für alle die gerne auch mal einen ungewöhnlichen Thriller lesen.

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