Marion Wiesler

 4.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autorin von Culm 27 v. Chr., Walnussfrau und Wurzelmann und weiteren Büchern.
Marion Wiesler

Lebenslauf von Marion Wiesler

Aufgewachsen in der Filmproduktion ihrer Eltern neben dem ORf Zentrum - schon mal eine Vorgabe für das weitere Leben, das sie, welch Zufall, in den Film- und Theaterbereich führte. Dann Mann, Kinder, Reisen (rund um die Welt im Wohnmobil), aufs Land ziehen... Lange als Tourguide arbeiten, als Nachhilfelehrerin, dann zur Berufung Erzählerin gekommen. Das Schreiben - immer schon eine Leidenschaft, die erste längere Geschichte mit 12 verfasst, damals ein begeisteter Karl May Fan, also wen wunderts, dass diese erste Geschichte von der (von Karl May verschwiegenen) kleinen Schwester von Old Shatterhand handelte...

Alle Bücher von Marion Wiesler

Culm 27 v. Chr.

Culm 27 v. Chr.

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Erschienen am 01.02.2016
Rosenmaid und Eichenfreund

Rosenmaid und Eichenfreund

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Erschienen am 24.03.2016
Lumpenkind und Silberbaum

Lumpenkind und Silberbaum

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Erschienen am 08.02.2016
Chulm Anno Domini 1349

Chulm Anno Domini 1349

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Erschienen am 10.10.2016
Kulm 1918

Kulm 1918

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Erschienen am 06.02.2018
Walnussfrau und Wurzelmann

Walnussfrau und Wurzelmann

 (0)
Erschienen am 15.02.2018

Neue Rezensionen zu Marion Wiesler

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Rezension zu "Culm 27 v. Chr." von Marion Wiesler

Culm 27 v. Chr.
_Hekate_vor 2 Jahren

Das Buch "Culm 27 v. Chr." spielt, wie der Titel schon sagt, vor mehr als 2000 Jahren am Berg Kulm, wo der Leser einen keltischen Druiden durch eine turbulente, spannende Zeit begleiten wird.
Gair, ein ehemaliger Krieger und nun Druidenschüler, lernt die schöne Aislin kennen - doch dann sagt ein Omen über sie, dass nur sie Unheil von Kulm abwenden kann. Doch dazu muss die Frau des Fürsten Centigern von Ardudunum, Gairs Heimat, werden. Und Gair steht plötzlich vor der Frage, wem seine Loyalität gehört: Seiner Heimat Ardudunum, seinem Milchbruder und Fürsten Centigern, oder der Frau, die er liebt?

Das Buch ist nicht schlecht geschrieben, aber der Schreibstil sticht auch nicht besonders heraus. Auch die Handlung ist zwar kurzweilig, aber eher eine Liebesgeschichte als besonders spannend. (Wer Liebesgeschichten mag, findet das wahrscheinlich sehr gut, ich bin eher ein Fan von Action.) Was an dem Buch wirklich hervorscheint, ist, wie gut recherchiert es ist. Wenn man es liest, lernt man zugleich auch auf recht spannende und unterhaltsame Weise viel vom Leben der Kelten.

Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen. Zum einen bin ich kein großer Fan von Liebesgeschichten, zum anderen gibt es nur sehr wenige Bücher die in der Keltenzeit spielen und dieses hier ist sogar besonders gut recherchiert. Vorerst bekommt es von mir 4 Sterne, kann aber sein, dass ich die Wertung später noch ändere.

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Rezension zu "Culm 27 v. Chr." von Marion Wiesler

Zeitenwende der Kelten
SiriBvor 2 Jahren

Eine keltische Siedlung in der Steiermark, Anno 27 vor Chr.
Ardudunum liegt am Fuß des Berges Culm. Die Bewohner leben seit 30 Jahren in Frieden und Wohlstand, dank der klugen Führung des keltischen Fürsten. Doch jetzt kündigen magische Zeichen eine große Veränderung an.
Gair, Schüler des Druiden Aonghas, war zuvor ein Krieger. Ein Unfall zwang ihn jedoch einen anderen Weg einzuschlagen und sein einst 
brüderliches Verhältnis zu Centigern, dem Sohn des Fürsten, der an diesem Unfall nicht ganz unschuldig war, hat Risse bekommen. Dennoch zieht er mit dessen zwielichtigem Seher Enrik los, um stellvertretend für Centigern dessen Braut abzuholen. Diese Braut stellt sich ausgerechnet als Aislin heraus, eine Geschichtenerzählerin, die Gair bereits kennen gelernt hat und die er ebenfalls begehrt. Als der alte Fürst, der sich bisher geweigert hat zugunsten seines Sohnes abzutreten, eines Tages tot in seinem Bett gefunden wird, beginnt das Unheil Gestalt anzunehmen ….

Marion Wiesler erweckt in ihrem Roman mühelos eine Zeit zum Leben, über die wir wenig wissen. Mit einem flüssigen Erzählstil, einer spannenden Handlung und lebendigen Figuren, fesselt sie die Leser von der ersten Seite an. Sie erzählt von einer Zeitenwende, in der sich die Kelten und ihre naturverbundene Kultur mit der Übermacht der römischen Eroberer konfrontiert sehen. Es geht um Anpassung oder blutigen Untergang. Marion Wiesler gelingt es, uns diese Zeitenwende glaubwürdig nahe zu bringen. Sie vermittelt dabei nicht nur Fachwissen, sondern zeigt auch durch ihre Protagonisten, wie das keltische Alltagsleben in dieser Zeit stattgefunden haben könnte. Mich hat dieser Roman sofort gepackt und überzeugt.

Sehr informativ und für die Leser hilfreich sind die zu Beginn des Buches aufgeführte Personenliste mit der keltischen Bedeutung der einzelnen Namen, sowie die nachfolgende Liste wichtiger keltischer Begriffe, die erklärt werden. Die Buchgestaltung verdient ein besonderes Lob. Das Cover passt perfekt zur Geschichte und auch die Kapitel sind liebevoll mit Ornamenten ausgestattet.

Die Autorin kennt sich zweifellos aus mit dem Thema über das sie in ihrem Buch schreibt, denn sie arbeitet seit 2008 im ersten urgeschichtlichen Freilichtmuseum Keltendorf Kulm, wie man im Nachwort erfährt. Interessierte finden weitere Infos unter: http://www.kulm-keltendorf.at/

Wer neugierig ist, wie es am Schicksalsberg „Culm“, „Chulm“ oder „Kulm“ Jahrhunderte später weitergeht, hat die Chance im 2. Band, „Chulm, Anno Domini 1349, Das Jahr der Pest“, mehr zu erfahren.

Marion Wiesler arbeitet auch als Märchenerzählerin und hat bereits zwei Märchenbücher heraus gebracht. Eines davon, „Lumpenkind und Siberbaum“, erzählt Märchen in der keltischen Tradition.

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OmaInges avatar

Rezension zu "Culm 27 v. Chr." von Marion Wiesler

Schicksaljahr eines keltischen Dorfes
OmaIngevor 2 Jahren

Die Bewohner des keltischen Dorfes Ardudunum leben in Frieden am Gipfel des Kulm. Doch das Jahr 27 vor Christus wird zum Schicksalsjahr der Kelten. Beim Beltanefest wirft ein dunkles Omen seine Schatten voraus. Der alte Fürst Goraid setzt auf Handel aber sein Sohn Centigern sieht im Kampf die Zukunft Ardudunums.
„Schicksalsjahr der Kelten“ so der Untertitel des Buches und das ist die Geschichte um Gair den Druidenschüler. Er ist der Milchbruder Centigerns denn seine Mutter war die Amme des Fürstensohnes. Zusammen wachsen sie auf und werden zu Kämpfern ausgebildet. Ein Unfall macht Gair zum Krüppel aber er findet Erfüllung in der Ausbildung zum Druiden. Beim Beltanefest in Ardudunum lernt er Aislin kennen. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, verlieren sich aber wieder aus den Augen. Mir sind Gair und Aislin während der Geschichte ans Herz gewachsen. Beide haben schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen aber auch die Zukunft birgt nicht nur Gutes.
Die Geschichte war von Anfang bis Ende fesselnd, Langeweile kam bei mir nicht auf. Im Gegenteil, ich konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen. Es ist ein Roman, der das Leben der Kelten kurz vor Christi Geburt beschreibt. Die Autorin, Marion Wiesler, schreibt im Nachwort, dass sie möglichst „korrekt“ gearbeitet hat aber einige Informationen aus ungewöhnlichen Quellen für den Roman genutzt hat. Marion Wiesler ist eine Geschichtenerzählerin und das merkt man dem Buch an. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, war nur traurig als die Geschichte zu Ende ging.
Am Anfang des Buches ist ein Personenregister mit der keltischen Bedeutung der Namen. Das Namensregister hat mir besonders am Anfang der Geschichte sehr geholfen. Einige Worte und Kleidungsstücke werden ebenfalls erklärt.
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Ebenso haben mir die Zeichnung und die Kapitelbordüren gefallen. Sie sind, genau wie das Cover, von Veronika Tanton gestaltet worden.
Ein sehr lesenswertes Buch für alle die historische Romane mögen. Ein angenehmer Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen.

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Gespräche aus der Community

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MarionWieslers avatar
Zu meinem Einstieg bei Lovelybooks möchte ich fünf Bücher meines ersten Romans verlosen.

Wir befinden uns im keltischen Kernland Norikum (der heutigen Steiermark). Die Kelten Ardudunums blicken auf dreißig Jahre des Friedens zurück. Die strategisch günstige Lage am Gipfel des Culm hat allen Wohlstand durch Handel gebracht. Doch ein dunkles Omen beim Beltanefest verändert das Dorf. Trotz drohender Vorzeichen möchte der alte Fürst seine Macht nicht abgeben. Ungewöhnliche Verbündete und mächtige Gegner warten auf den Druidenschüler Gair im Kampf um sein Leben, seine Liebe und die Zukunft Ardudunums.

Eine Leseprobe findet ihr hier

Der Kulm (bei Weiz) ist übrigens mein Hausberg, auf den ich jeden Tag blicke. Die positiven Rückmeldungen zu diesem ersten Roman haben einen zweiten - Chulm Anno Domini 1349 - folgen lassen und gerade arbeite ich am Abschluss der Trilogie - Kulm 1918.
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