Marion Zimmer Bradley Die Feuer von Troia

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Inhaltsangabe zu „Die Feuer von Troia“ von Marion Zimmer Bradley

Die Feuer von Troia. Roman. Aus dem Amerikanischen von Manfred Ohl und Hans Sartorius * Aufl. 1988 * Versand innerhalb 24h, Rechnung mit ausgewiesener MwSt, zuverlässiger Service (Quelle:'Fester Einband/01.01.1990')

Ich habe das Buch nach langer langer Zeit wieder gefunden. Da meine Mutter mir wegen dem Buch meinen Namen gegeben hat, hab ich das Buch bestimmt schon 3-4 mal gelesen. Aber weil so viele aufregende Sachen passieren, freue ich mich auf ein freies Wochenende, an dem ich mich mit dem Buch hinsetzten kann. Weg legen ist da nämlich nicht drin ;)

— Juniregen

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    Die Feuer von Troia

    Buchgespenst

    31. March 2016 um 19:36

    Kassandra ist eine troianische Prinzessin, Tochter des Priamos, doch ihr Schicksal ist hart. Von der Erdgöttin auserwählt und Apollon gerufen steht sie zwischen zwei Göttern, zwei Lebenswelten und wird von den Ereignissen zerrissen. Als Seherin muss sie mit anschauen wie ihre Heimatstadt, ihre Familie und Freunde ihrem Untergang entgegengehen, ohne etwas an dieser Tatsache ändern zu können. Die Unabwendbarkeit hält sie nicht davon ab, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um sie zu retten. Doch in einer von Männern domestizierten Welt, hat sie keine Chance. So viel habe ich mir von dem Buch versprochen! Keine Neuigkeiten, dafür kenne ich die Geschichte von Troia nur zu gut, aber Spannung, Fantasy – eben alles, was eine Großmeisterin der Fantasywelt zu bieten hat. Gefunden habe ich Frust und Abscheu. Nicht ein Charakter, mit dem ich etwas anfangen konnte. Ich konnte für absolut gar nichts in diesem Buch Sympathie entwickeln. Die gezeichnete Welt hat in mir nur den Wunsch geweckt, das Buch in kleine Stückchen zu reißen. Würde ich einer derartigen Welt leben müssen, wäre die erste Klippe meine – und sei sie noch so niedrig. Ich gestehe dem Buch zu, dass es sehr gut geschrieben ist. Sprachlich einwandfrei, toller Spannungsbogen mit interessanter Sichtweise der Kassandra. Neu ist die Grundgeschichte nicht für den, der griechische Sagen, Tragödien und/ oder Homer kennt. Ich konnte dem Buch rein gar nichts abgewinnen. Selbst jetzt empfinde ich nur Widerwillen. Zwei Sterne, weil von der Autorin an sich nichts falsch gemacht wurde. Es war nur so gar nicht meine Welt (und ich habe die griechischen Sagen und Tragödien gerne gelesen…).

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Die Griechische Sage um den Trojanischen Krieg einmal anders

    Die Feuer von Troia

    BlueNa

    30. November 2013 um 15:02

    Die Geburt der Zwillinge von Königin Hekabe steht unter keinem guten Stern. In einem schlimmen Traum sieht sie voraus, dass ihr ungeborener Sohn für den Untergang Troias verantwortlich sein würde. König Priamos von Troia bestimmt, dass Paris vor den Toren seiner Heimat als Ziegenhirte aufwachsen soll. Die Zwillingsschwester darf Hekabe behalten und tauft sie auf den Namen Kassandra. Doch natürlich nützt dies alles nichts und Paris bricht den Trojanischen Krieg vom Zaun nachdem er Jahre später seine königliche Herkunft entdeckt und die schöne Helena aus Griechenland entführt hat. Kassandra wächst unterdessen behütet im königlichen Palast auf und wendet sich aufgrund ihrer Sehergabe einem Leben als Apollon Priesterin zu. Doch die Zukunft Troias ist besiegelt… Marion Zimmer Bradley ist eine einmalige Erzählerin und sie hat mich mit „Die Nebel von Avalon“, in dem sie die Artussage aus Morgaines Sicht neu erzählt total in ihren Bann geschlagen. In „Die Feuer von Troia“ versucht sie dieses Konzept nochmals anzuwenden, indem sie eine altbekannte Sage aus der Perspektive von Kassandra der Seherin und Priesterin, neu auflegt. Leider hat sie mich mit diesem Buch nicht so richtig überzeugen können, obwohl erzählerisch alles stimmt. Die Kulisse an sich ist spannend, aber man merkt einfach, dass Marion Zimmer Bradley in der keltischen Mythologie zu Hause ist und nicht in der Griechischen. Was in „Die Nebel von Avalon“ absolut stimmig ist, wirkt hier konstruiert und zusammengeschustert. Damit meine ich vor allem den religiösen Part, den Frauenkult, der hier auch angesprochen wird und der natürlich von den männlichen Göttern, bzw. den Männern, ausgelöscht wird. Der Schreibstil an sich ist absolut einwandfrei und flüssig zu lesen. Marion Zimmer Bradley ist für mich eine der besten Erzählerinnen des letzten Jahrhunderts und das merkt man natürlich auch in diesem Buch. Es wird niemals langweilig, die Geschichte zu verfolgen, ihre Worte zu lesen und alles zu einem großen Ganzen zusammenfließen zu lassen. Was mir aber hier absolut gefehlt hat waren die wunderbaren erotischen Szenen, die man von „Den Nebeln“ kennt. MZB hatte die Begabung solche Szenen mit einer natürlichen Erotik einzuweben, so dass sie absolut passend und stimmig wirken und niemals obszön oder etwa too much. Auf solche Szenen muss man in „Due Feuer von Troia“ fast gänzlich verzichten, was ich überaus schade finde! Die Protagonisten waren mein großen Problem, das ich mit diesem Buch hatte. Ich hatte Schwierigkeiten mich so richtig in Protagonistin Kassandra hineinzuversetzen und ihre Gefühle und Ängste zu meinen zu machen. Zumindest zu Beginn der Geschichte konnte sie mich noch mitnehmen zu ihren Abenteuern bei den Amazonen oder in die Stadt Kolchis. Aber immer wenn Kassandra in Troia ist, geht sie unter in einem Meer von anderen blassen Figuren, wie König Priamos, den Helden, Hector, Paris oder Aeneas, denen als Gegner bekannte Namen wie Menelaos, Agamemnon, Odysseus oder Achilleus entgegenstehen. Von den Männern kommt Aeneas noch am besten weg, er ist der sympathischste von Allen, während Hector manchmal ein aufgeblasener Gockel oder Paris ein intoleranter Blödmann ist. Die interessante Figur Achilles wird zum mordlüsternen Monster degradiert, wobei ich nicht glaube, dass ihm das gerecht wird. Der Schutzumschlag des gebundenen Buches ist sehr düster gehalten. Man sieht Kassandra mit ihren Schlangen in düsterer Nacht vor den brennenden Mauern von Troia stehen. Es passt sehr gut, ist mir aber ein wenig zu dunkel. Fazit: Leider, leider konnte mich meine Lieblingsautorin Marion Zimmer Bradley mit „Die Feuer von Troia“ nicht vom Hocker hauen und ich habe mich stellenweise ein wenig durch das Buch gequält. Wer noch nichts von der Autorin gelesen hat, der sollte lieber zu „Die Nebel von Avalon“ oder „Das Licht von Atlantis“, sowie den weiteren Bänden aus der Avalon-Saga greifen! Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen!

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  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    MeHoneyAndI

    12. April 2012 um 22:23

    Jeder kennt sie, die Geschichte vom Untergang Trojas. Hier wird sie erzählt aus der Sicht von Kassandra von Troja, der Zwillingsschwester von Paris, die mit der Gabe der Prophezeihung gesegnet ist. Sie sagt voraus Troja würde fallen, doch niemand glaubt ihr. Erzogen von Amazonen lernt sie eine Welt kennen, die ihr in Troja nicht erlaubt ist. Als Kind wird sie vom Sonnengott Apollon gerufen und wird seine Priesterin. Als Paris zurückkehrt und Helena von Sparta raubt, sieht Kassandra das Unheil kommen und will warnen, doch ihre Gabe wird zum Fluch. . Ein wunderschöner historischer Roman. Gut recherchiert und dargestellt lernt man die Geschichte Trojas aus einer ganz anderen Perspektive kennen, einer Seite, in der es nicht um die Helden der Antike geht, sondern um die Stärke der Frauen, die hinter den Männern stehen. Und um den törichten Stolz der Menschen, die sich über die Warnungen der Götter erheben. . Sehr empfehlensewerter Roman, der auch beim dritten, vierten oder auch fünften Lesen immernoch begeistert, als wäre es das erste Mal. . 5/5 Sternen und nochmal 5 Sterne Plus.

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  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    hanna_lorelei

    08. January 2012 um 18:19

    bradley beschreibt hier den untergang von troja aus der sicht der seherin kassandra. dabei wird vorerst ihr leben (als art biografie) begleitet, dass nicht immer in troja selbst spielt. dabei ist ihre person natürlich besonders tragisch, da ihr schicksal damit gebeutelt ist, dass niemand ihren visionen glaubt. auch wer die sage um troja kennt, findet hier viele überraschungen, denn bradley hält sich in ihrem werk nicht in allen punkten an die verschiedenen sagen.

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  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. December 2011 um 11:14

    Ich habe vor einigen Jahren die Avalon Reihe von Bradley gelesen und war insbesondere von den ersten Romanen begeistert. Ich hatte große Erwartungen an die Feuer von Troja, da ich mich sehr für griechische Mythologie interessiere. Leider wurden mein Erwartungen nicht ganz erfüllt. Die Interpretation der Kassandra als zentrale Figur im trojanischen Krieg find ich eigentlich gut gewählt. Die Ilias lässt da genug Interpetationsraum für eine spannende Geschichte. Leider konnte der Hauptcharakter mich nicht ganz überzeugen. Bradley versucht Kassandra als emanzipierte Frau darzustellen, die sich gegen die Regeln ihrer Gesellschaft stellt. Meiner Meinung nach bleibt Kassandra an dieser Stelle nicht konsequent genug und bleibt doch Gefangene ihres gesellschaftlichen Umfeldes. Schon früh beginnt sie einige Überzeugungen und den blinden Gehorsam gegenüber der Götter zu hinterfragen, schafft es aber auch hier nicht konsequent zu handeln und fügt sich ihrem vorbestimmten Schicksal, was eine passive Haltung darstellt. Wenn der Roman den Anspruch erhebt ein starke Frauenpersönlichkeiten zu interpretieren, geht das mir bei Kassandra nicht weit genug. Besser gelingt ihr die Darstellung der emanzipierten Nebencharaktere (Penthesilea, Imandra, Klytaimnestra), die konsequenter handeln. Die Männer kommen bis auf einige Ausnahmen nur schlecht weg, was ich ein bisschen schade fand, die männlichen Charaktere nur als kriegslüsterne Egoisten darzustellen (einseitig). Mehr Chraktere wie Aeneas hätte der Geschichte bestimmt gut getan um auch das Dilemma der männlichen Rollen zu veranschaulichen. Außerdem finde ich die Vermischung der griechischen Mythologie mit der von Bradleys Interpretation der "Großen Mutter" nicht überzeugend. Diese Religion passt meiner Meinung nach eher in die Avalon Romane. Die Vermischung von beiden wirkt an einiger Stelle konfus. Trotzdem war es spanned das Buch zu lesen und den Kampf um Troja aus einer anderen Perspektive zu sehen. Die weibliche Sicht ist sicher eine Bereicherung für das große Epos der griechischen Mythologie.

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  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    thiefladyXmysteriousKatha

    11. October 2011 um 14:14

    die Feuer von Troia Hätte ich einen Mann geliebt, wie sie Paris geliebt hat, und er wäre von mir gerissen worden-man sehe sich Andromache an! Ich liebe Aeneas, aber wenn er mich verläßt, bleibe ich, was ich bin. Wenn er sterben und mich verlassen würde, um zu Kreusa zurückzukehren, würde ich seinen Tod über alle Maßen betrauern. Aber es würde mich nicht so völlig zerstören, wie Hektors Tod Andromache zerstört hat. Inhalt In diesem Buch befasst sich die berühmte Autorin Marion Zimmer Bradley mit den Mythen der Antike und den Sagen um den Untergang Troias. Protagonistin ist Prinzessin Kassandra von Troia, die Tochter von König Priamus und Königin Hekabe. Schon als kleines Kind merkt Kassandra, dass sie nicht wie andere Frauen in Troia ist. Zu dieser Zeit ist es die Aufgabe der Frauen im Haus zu bleiben und zu nähen oder andere Hausarbeiten zu erledigen. Doch Kassandra würde viel lieber wie ein Junge draußen kämpfen oder über die Wiesen reiten. Ihre Mutter war einst eine Amazone und Kassandra träumt davon auch eine zu werden, doch ihr steht das langweilge Leben am Hof bevor. Als sie eines Tages im Tempel des Sonnengottes Apollon ist und dieser ihr eine Botschaft schickt, weiß sie sofort: Sie ist auserwählt eine seiner Priesterinnen zu werden, doch jeder hält Kassandra verrückt, man sagt ihr sie habe sich Apollon nur eingebildet. Ihr Vater will, dass Kassandra weggeschickt wird also lässt Hekabe ihre Schwester rufen, die Anführerin der Amazonen. Kassandra soll bei ihr aufwachsen. Auf den Reisen mit den Amazonen wird Kassandra zu einer echten Kriegerin und sie entdeckt ihre Fähigkeiten. Irgendwann findet sie heraus, dass sie einen Zwillingsbruder hat, der ausgesetzt wurde. Er lebt auf dem Land und scheinbar ist sie mit ihm verbunden. Als Kassandra zusammen mit Andromache, der Tochter der Königin von Kolchis zurück nach Troia kehrt, will ihr Vater sie verheiraten, doch Kassandra geht in den Tempel des Gottes Apollon und wird dort Priesterin. Plötzlich taucht Paris, ihr verschollener Zwillingsbruder auf und ihre Eltern wollen ihn zurück. Andromache heiratet Kassandras Bruder Hektor und Kassandras Schwester Kreusa bekommt einen Ehemann aus der Ferne, den jungen Aeneas. Kassandra verliebt sich in ihn, doch als Jungfrau des Sonnengottes ist ihr die Beziehung zu einem Mann verboten. Und dann taucht die schöne Helena aus Sparta auf, wird Paris Frau und entfesselt einen großen Krieg. Denn Helena war bereits verheiratet, mit dem König der Aichier. Und dieser will sie zurück und Troia untergehen sehn. Meinung Ich bin begeistert von diesem tollen Buch. Mythen und alte Sagen haben mich schon immer fasziniert und besonders die um Troia, deswegen war ich froh als ich dieses Buch durch einen Büchertausch erhielt. Bradley schreibt sehr spannend auf jeder Seite und bringt einem nebenbei Wissen über die Antike bei. Das Buch enthält viele Informationen über die griechischen Götter und das Leben der Menschen. Auch die Amazonen sind ein spannendes Thema. Kassandra ist eine tolle Protagonistin und man versteht ihren Konflikt den ihr die Liebe bringt sehr gut. Des weiteren finde ich es schön, dass Kassandra sich gegen ihren Vater auflehnt und die auf das hört was andere über sie sagen. Sie ist sehr charakterstark. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der sich für Geschichte interessiert. Den Stern Abzug gibt es für die ersten 100 Seiten, die nicht mit dem Rest des Buches mithalten können.

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  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    callunaful

    05. May 2011 um 10:19

    Im Grunde mag ich die Bücher von Marion Zimmer Bradley. Und obwohl "Die Feuer von Troia" ein typischer Bradley-Roman ist, konnte mich dieses Buch nicht so ganz überzeugen. Das hängt zum einen damit zusammen, dass ich mich mit der Protagonistin Kassandra überhaupt nicht identifizieren können. Zwar werden Kassandras Gefühle und Gedanke einem sehr nahe gebracht, sodass man ihre Person und ihr Handeln gut nachvollziehen kann, aber dennoch glaube ich, dass ich mit ihr niemals anfreunden könnte, wenn ich ihr mal wirklich begegnen würde. Kassandra ist zum einen ein wenig naiv (wobei sie im Lauf der Geschichte durchaus eine Entwicklung durchläuft) und zum anderen zu mannsweibisch. Was auch nicht verwunderlich ist, da sie eine Zeit bei den Amazonen verbringt. Obwohl sie oft sehr einfühlsam ist, versteht sie nicht immer ihre weiblichen Mitgenossinnen und so hinterfragt sie ständig die Beziehung zwischen Mann und Frau, was für mich manchmal nervig war und worüber ich teilweise nur die Augen rollen konnte. Wer das Buch gelesen hat, wird vielleicht verstehen was ich meine... Schön fand ich, dass die griechische Göttermytholigie gut in die Geschichte eingebaut wurde. Was ich auch noch an diesem Roman bedaure: Die Story war komplett vorhersehbar. Die Basis der Geschichte wird wohl fast jedem geläufig sein, so weiß jeder schon von Anfang an vom Fall Troias. Leider wird durch Kassandras ständigen Visionen immer vorhergesagt was in etwa als nächstes geschieht. Und man weiß schon so ziemlich am Anfang des Buches wer alles sterben wird oder wer der Nächste sein wird. Dadurch fällt leider oft der Überraschungseffekt aus und das Buch hat kaum Wendepunkte zu bieten. Schade!

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  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. August 2010 um 20:46

    Eines der wenigen Bücher, die ich schon mehrmals gelesen habe und immer wieder lesen kann.

    Es ist faszinierend, wie M. Zimmer-Bradley aus der Sicht von Kassandra die Sage um Troja nacherzählt.

    Besonders toll fand ich die Zeit Kassandras bei Pentheselia und den Amazonen.

    Ein toll geschriebenes Buch, das ich immer weiterempfehlen werde.

  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    Bini1005

    13. August 2010 um 18:06

    GANZ NEUE ASPEKTE ZU EINER ALTEN SAGE
    Ein wirklich gutes Buch! Ganz besonders hat mir der "Ausflug" in die Welt der Amazonen gefallen. Die fantastischen Geschichten haben hier ein ganz reales Gesicht gekommen, so dass die Geschichte vom Kampf um Troja beinahe eine historische Erzählung sein könnte.

  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    DoraLupin-AliceCullen

    24. April 2010 um 09:02

    wieder mal ein klasse buch von bradley,diesmal um den untergang von troja.eher anspruchsvoll aber auf jeden fall zu empfehlen;)

  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    PrinzessinMurks

    05. April 2010 um 19:49

    Das bereits bekannte Erfolgsrezept von Zimmer Bradley: Große Geschichte aus der Sicht einer Frau erzählt. Diesmal widmet sie sich Kassandra. Ich mag den verschobenen Blickwinkel und die neu entdeckten Zusammenhänge - vor allem den zwischen dem Aufeinandertreffen von Patriarchat und Matriarchat mit den antiken Sagen und Helden. - Wirklich lesenswert.

  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    Sternschwester

    07. March 2010 um 11:58

    Dieses Buch habe ich schon viele Jahre und habe es auch immer wieder mal gelesen. Ich finde die Mischung aus Geschichte und Mythologie gut gelungen, es ist ansprechend geschrieben und die Charaktere sind abwechslungsreich und interessant gestaltet.

  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    Bücherwurm

    22. February 2010 um 21:50

    Wirklich tolles Buch, spannend, was war mit Troja wirklich? Wer war Kassandra? Was für eine rolle spielte sie damls? Wirklich toll und fesselnd.

  • Rezension zu "Die Feuer von Troia" von Marion Zimmer Bradley

    Die Feuer von Troia

    pat_ricia

    20. December 2009 um 16:19

    Auch beim zweiten Mal eine spannende Einsicht in ein grosses geschichtliches Thema. Besonders auch mal aus der Sicht einer Frau ! Eins der wenigen Bücher, das ich behalten werde. Es ist immer wieder lesenswert.

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