Marion Zimmer Bradley Die Nebel von Avalon

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Inhaltsangabe zu „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer Bradley

Es ist Morgaine, die Hohepriesterin des Nebelreichs Avalon und Schwester von Artus, die hier die wahre Geschichte von ihrem königlichen Bruder erzählt, von den Rittern seiner Tafelrunde, allen voran Lancelot, und von den Mysterien diesseits und jenseits dieser Welt. Wohl zum ersten Mal erzählt eine Frau diese wundersame Geschichte, zeigt die christlich stilisierten Heldengestalten in einem neuen Licht und erinnert daran, daß einst Frauen die Macht in den Händen hielten: Sie lenken im Verborgenen das Geschick ihrer Zeit und setzen den König der Legenden auf den Thron, geben ihm das heilige Schwert Excalibur, mit dem er die Sachsen für immer vertreibt.§ Aber es geht um mehr bei diesem Kampf auf Leben und Tod. Rituale, Magie, visionäre Einsichten, Versagen und Größe fordern die Menschen heraus, die um den richtigen Weg des Glaubens und des Lebens ringen. In der Enthüllung des Mysteriums vom Heiligen Gral erfüllt sich das Schicksal von König Artus und seinen Rittern. Es ist Höhepunkt und Abstieg zugleich, denn Avalon, die Insel der Apfelbäume, die alte Welt der Naturreligion, versinkt unwiederbringlich in den Nebeln der Zeit.§

Ein Blick auf die Artus sage aus weiblicher Sicht

— TashaWinter
TashaWinter

Sehr gutes buch

— Wihteblack
Wihteblack

sehr seicht

— Beust
Beust

Für die meisten mag "Die Nebel von Avalon" ein Roman sein, der sie in seinen Bann zieht. Einige werden den Ruf der Großen Göttin vernehmen.

— GilbertvonLuck
GilbertvonLuck

ein schöner Klassiker

— realmopsi
realmopsi

Eine schöne Nacherzählung der Artussage aus Sicht der Lady Morgaine. Ein Muss für alle Fans der Saga um König Artus!

— buchbunt
buchbunt

Meine erste Berührung mit der englischen Mythologie

— Surfer-H
Surfer-H

Für echte Fantasy Fans! Eine Geschichte über mehrere Generationen. Das macht es spannend, stellenweise aber auch langatmig. :)

— Bandelo
Bandelo

Das Buch endlich einmal beendet. Kann man lesen, muss man aber nicht.

— DerFraggel
DerFraggel

Grandioses Epos um die König-Arthus-Saga. Kurzweilig, mächtig und imposant!

— Peridot98
Peridot98

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  • Die andere Seite der Legende!

    Die Nebel von Avalon
    cissy97

    cissy97

    30. March 2017 um 18:22

    Jedem sollte die berühmte Legende von König Artus, der Taffelrunde bestehend aus den edelsten Rittern des Landes und seiner Frau Gwenhwyfar bekannt sein. Artus, der Exalibur aus dem Stein zog. Diese Teil ist der berühmte Part, doch der Roman "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley, beschreibt die ganze Saga: Angefangen von Igraine, Schwester von Vivian, die Hohepriesterin von Avalon ist und die besondere Gabe besitzt, die Zukunft deuten zu können. ("Das Gesicht") Avalon ist eine Insel, die nur von Gläubigen betreten werden können. Aber zurück zur Geschichte: Igraine und Uther Pendragon, der neue König von Britannien, sind dazu bestimmt sich zu verlieben. Wie es auch von Vivian vorausgesagt wird, bekommt Igraine ihr zweites Kind und den zukünftigen König von Britannien: Artus. Wichtig dabei zu wissen ist, dass Igraine vorher eine Tochter bekommen hat: Morgaine, die ihre Geschichte sozusagen erzählt. Artus ist dazu bestimmt das Königreich zu vereinigen und durch seine Verbindung zu Avalon, die Insel zurück in die Erinnerung der Bevölkerung zu holen, da Avalon in Vergessenheit gerät und somit im Nebel versinkt. Morgaine und Artus sind getrennt voneinander aufgewachsen. Artus wächst bei Pflegeeltern auf in aller Abgeschiedenheit und Morgaine wird zur Hohepriesterin auf Avalon ausgebildet.Eines Tages erscheint Morgaines Cousin Lancelot auf der Insel, Sohn von Vivian und Morgaine verliebt sich in ihn, während er sich in Gwenhwyfar verliebt. Wenig später nachdem Lancelot die Insel verlassen hat, schmiedet Vivian Pläne wie Avalon zurück in die wirkliche Welt kehren kann. Der erste Teil war die Zeugung Artus. Nachdem sein Vater Uther gestorben ist, schickt sie ihn zum "Lauf mit den Hirschen", wo er den Hirschkönig repräsentiert, der überleben muss um um Mitternacht dies mit der jungfräulichen Jägerin, die Morgaine darstellt, zu feiern. Sie erkennen sich nicht und so trägt Morgaine das Kind ihres Halbbruders. Artus wird König und stellt sein Heer auf, die edelsten und klügsten Ritter des Landes. Unter anderem auch Lancelot, der zum besten Freund des Königs wird. Schließlich lernt Artus zufällig Gwenheyfar kennen und heiratet sie, da er nicht weiß, dass Lancelot sie liebt. Es entsteht eine tragische Drei-Eck-Beziehung. Doch ist sie unfruchtbar und somit ist der einzige Erbe des Königreichs, Morgaines Inzest-Sohn. Durch zahlreiche Wendungen und Intrigen, scheitert doch der Plan von Vivian und Avalon gerät in Vergessenheit und verschwindet im Nebel. Ich bin in diesem Roman versunken. Marion Zimmer Bradley beschreibt diese Legende in einer unglaublich stilvollen Sprache. Durch die detaillierte Beschreibung und mithilfe von Metaphern wird dem Leser "die alte Religion" näher gebracht. Der Roman hat mich soweit gefesselt, dass ich sogar beim Lesen an die Göttin geglaubt habe und fest überzeugt war, dass irgendwo vor Groß Britannien noch die Insel Avalon liegen muss. Für mich ist dieser Roman ein Muss für jede Leseratte, denn auch wenn die Dicke oder die Anzahl der Seiten abschreckt, war für mich das Buch nicht lang genug und ich wäre gern noch länger in diesem Buch versunken. 

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  • Morgaines Geschichte

    Die Nebel von Avalon
    TashaWinter

    TashaWinter

    10. February 2017 um 16:26

    Dieses Buch habe ich im Alter von ca. dreizehn Jahren gelesen. Ich weiß nicht, ob es mich heute noch so extrem beeindrucken würde. Vermutlich war ich damals gerade in einem Alter in dem man empfänglich ist für diese Art von Geschichte. auf jeden Fall hat es mich vollkommen verzaubert. Die Geschichte um König Arthus hatte mich schon vorher interessiert, weil ich, kaum dass ich lesen konnte, die Prinz Eisenherz Comics von meinem Vater geklaut und sie gelesen habe. Und auch danach hat mich die Thematik immer fasziniert, zum Beispiel in dem Film "Excalibur". In diesem Roman wird die Geschichte um König Artus nun aus der Sicht seiner Halbschwester Morgaine erzählt, die in den meisten der Werke, die ich vorher gelesen hatte als böse und hinterhältige wenngleich schöne Hexe dargestellt wurde. Es war für mich eine neue Erfahrung, eine Perspektive auf diese Art zu wechseln und dadurch quasi eine ganz andere Sicht der Dinge präsentiert zu bekommen. Außerdem hat es mich noch weiter dahingehend geprägt, dass ich für die Artus-Sage, die Ritter der Tafelrunde und alles was damit zu tun hat ein extremes Interesse entwickelt habe. In der Uni habe ich dann ein Hauptseminar zu dem Thema belegt und eine meiner wichtigsten Arbeiten über "Der rote Ritter" von Adolf Muschg geschrieben. In dem Roman geht es um Parzival.

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  • Die Nebel von Avalon - eine zugegebenermaßen subjektive Buchbesprechung

    Die Nebel von Avalon
    GilbertvonLuck

    GilbertvonLuck

    31. October 2016 um 16:55

    Da liest man seit Jahren in jeder freien Minute. ´Zigmal läuft man in Romanboutiquen und Büchereien an dem Buch vorbei. Schließlich drückt einem eine Bekannte das Buch in die Hand, das sie aussondert, und wie es der Zufall will, hat man gerade nichts anderes zu lesen.Über 1100 Seiten! Ich lese bis mir die Augen zufallen. Aufgewühlt kann ich nicht einschlafen. Nach 2 Stunden Schlaf ruft der Wecker zum Arbeitstag.Ich bin Romanliebhaber, gerade des Genres SF und dessen, was man oft geringschätzig als Horror bezeichnet. Marion Zimmer-Bradleys Werk hat mit Fiktion zu tun, allerdings solcher mit historischem Hintergrund.Abgeklärt bin ich aufgrund literarischer Konsum-Erfahrung auch. Meist lächle ich gönnerhaft, wenn ich lese: so wenig Neues, so viele Romane schon, die mich in ihren Bann zogen, faszinierten oder schwärmen ließen. Doch kein Roman hat mich je so sehr ergriffen wie Die Nebel von Avalon:Die Römer zogen sich aus Britannien zurück. Von Avalon und den Druiden toleriert, breitete sich das Christentum über die Instrumentalisierung von Schuld immer weiter aus. Mit der Machtzunahme der Christen einher ging der Prozess ihrer Missbilligung des Alten Glaubens. Der Kontrast zwischen der Religion der Liebe, der Toleranz und Lebensbejahung Avalons und der Großen Göttin einerseits und dem Dogmatismus, der Finsternis und neurotischen Engherzigkeit des damaligen Christentums andererseits wird deutlich.Die Druiden wissen (und verkünden immer wieder die altbekannte Weisheit), dass der Glaube der Menschen ihre Welt und Wirklichkeit formt, und demgemäß versinkt Avalon immer weiter hinter den Nebeln im Sommersee und in den Unschärfen der Zeit. Was ihr folgte, ist bekannt: das Zeitalter der Dunkelheit, der Menschenverbrennungen, der Krankheiten, Religionskriege und des Imperialismus.Artus, Sohn der Linie der Göttin und derjenigen der Könige und Herzöge, wird Großkönig und einigt Britannien dank der ihm von der Göttin verliehenen Macht. Doch seiner Macht und seiner christlichen Gattin wegen verrät er Avalon. Erst im Todeskampf weiht er sich ihr wieder und findet zurück zur Großen Göttin und zur Herrin vom See.Morgaine ist Hohepriesterin, Herrin vom See und Inkarnation der Großen Göttin auf Erden geworden. Zerrissen im Kampf für die Einheit Britanniens und den Erhalt Avalons in dieser Welt muss sie versagen. Doch sie wächst über sich hinaus, kämpft märtyrerhaft und trägt letztendlich dazu bei und versteht, dass die Große Göttin das, was das Christentum an Hellem und Schönem beinhaltet, von Avalon in die `reale Welt´ überträgt. Denn ohne die Große Göttin, die ja Naturgewalt und Lebenskraft ist, würden selbst heute die Felder verdorren!Ungefähr 1500 Jahre lag Avalon nun hinter den Nebeln des Vergessens und der Missachtung. Nur in Sagen und Märchen lebte sie in unserer Zeit fort, und die Kinder, die bekanntlich ohne Gefühl für Zeit Vergangenes und Zukünftiges in die Gegenwart verdichten, glaubten an sie in dem Moment, in dem sie von ihr hörten. Wie wenig Zeit verging demzufolge dort in den 1500 Jahren, bis sich das Christentum zu überleben begann?Schon vor Veröffentlichung des Buches gab es in Großbritannien den "Orden der Großen Göttin". Aufgeforstet wird auch wieder und der vorhandene Wald - wenigstens besser als früher - geschützt - vielleicht sogar ein heiliger Hain?Vor mir liegt ein Fischer-Taschenbuch des 890. Tausends vom November 1993. Über 1 Million Bücher sind jetzt im deutschen Sprachraum verbreitet, etliche mehr in Englisch und vielen anderen Sprachen. Millionen Menschen könnten mittlerweile Kunde von Avalon vernommen haben. 1982 erschien das Buch in den USA. Im selben (!) Jahr veröffentlichte der Brite Brian Ferry mit seiner Rockmusikgruppe Roxy Music den Titel Avalon, eine eigenwillige Huldigung an die Große Göttin ("I see you coming out of nowhere"). Nach dem Titel wurde das ganze Album benannt, beides wurde ein Riesenerfolg.Wer ist eigentlich gegenwärtig Merlin von Britannien?Das, was die Menschen glauben, was sie zu wissen meinen und was sie hoffen, formt diese Welt. Jeder Mensch, der Seele hat und Die Nebel von Avalon liest, hofft inständig für Avalon, liebt sie und mancher betet danach für sie. Jeder Leser glaubt unwillkürlich an Avalon, er erbebt bei ihrem Untergang und lebt mit ihrem Aufleben auf. Bald muss es mehr Menschen so gehen, als damals in Britannien, Irland und der Bretagne gelebt haben.Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf überraschende geographische Neuigkeiten aus England, auf solche eben, mit denen in unserer ach so erforschten Welt niemand mehr gerechnet hat.Viermal, zur Sommersonnenwende 98, zu Beltane 99, Beltane 2000 und Beltane 2003, war ich nun in Glastonbury. Mir erschien es, als rücke Avalon unserer Welt wieder in kleinen Schritten näher.Der Wille der Göttin geschehe!

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    • 2
  • Dritter Band der Avalon Trilogie

    Die Nebel von Avalon
    Minje

    Minje

    28. September 2016 um 12:59

    "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley erschien im Oktober 1999 als Fischer Taschenbuch. Das amerikanische Original "The mists of Avalon" erschien 1982. Thema Gaben- ausüben oder nicht? (was sagt der christliche Glaube dazu?), Sterbehilfe und Sterbebegleitung, Hilfe durch Medizin gute Hilfe oder Hexerei? Inhalt Die Schicksale der Schwestern Igraine, Viviane und Morgause sowie Igrains Kindern Morgaine und Arthur. Meinung Mit Spannung habe ich Band 1 und 2 gelesen. Auch dieser Band ist gelungen. Auch dieser Band ist 5 Sterne wert. Allerdings ist mir das Buch an einigen Stellen zu langatmig. Etwas weniger Seiten wäre schön gewesen... Struktur Das Buch besteht aus 4 Büchern sowie Prolog und Epilog. Perspektive Wie auch in Band 1 und 2 finden Perspektivwechsel statt, so dass einiges in der Ich Perspektive erzählt wird. Mir gefällt das. Charaktere In Buch 1 (Die Hohepriesterin) werde ich erschüttert. Igraine macht eine Aussage, die aus medizinischer Sicht richtig ist. Die anderen Frauen werden misstrauisch, sagen, eine Bibel ins Bett zu dem Säugling legen, wäre sinnvoller. Erschreckend, wie engstirnig damals das Denken mancher Menschen war, wie unwissend. Igraines Gefühlswelt wird toll geschildert. Morgaine gefällt mir richtig gut. Es gibt einen Dialog, in dem Morgaine (4 Jahre) sich mit ihrer Mutter und einem Priester unterhält. Dieser Dialog ist unglaublich humorvoll geschrieben. Im weiteren Verlauf des Buches tut Morgaine mir lei, wegen der Liebe. Morgause lernen wir gut in Buch 2 (Die Königin) kennen. Grausam und machthungrig erscheint sie da. Gwenhwyfar ist die Person, die ich am interessantensten finde in diesem Buch. Sie ist Christin. Sie ist naiv und sehr ängstlich. Dabei hat sie ein leider völlig negatives Frauenbild durch den christlichen Glauben. Dies wird mehrmals deutlich. Auf Seite 463 lesen wir wohl das beste Beispiel für eine wirklich schlechte Sterbebegleitung. Wie kann man nur permanent eine sterbende Person so nerven, anstatt ihren Willen zu respektieren? Das hat mich erschüttert, zeigt aber auch, wie verbohrt Gwenhwyfar ist, wie respektlos. Auch gegenüber Arthur wird dies deutlich in Bezug auf seinen Glauben und seinen Schwur. Je länger ich über Gwenhwyfar gelesen habe, um so größer wurde mein Zorn auf sie. Im weiteren Verlauf des Buches (3. Buch) lesen wir: "Sie schrie", "sie kreischte", "ohnmächtiger Zorn", sie fauchte" und "Ich wünschte, sie wäre in der Hölle". Was für ein Gegensatz zu der Gwenhwyfar, der wir am Anfang des Buches begegnen. Sie hat sich verändert... Sie hat darunter gelitten, das sie immer tun musste, was andere ihr befehlen. Und nun bringt es ihr Spaß, wenn sie über den Kopf einer Person hinweg bestimmen kann, wer wen heiratet. Und das soll christlich sein? Insgesamt gesehen wird bei allen Charakteren in die Tiefe gegangen und es ist spannend, die Entwicklungen zu verfolgen. Wer ist wer? Ich habe mir in diesem Buch eine Namensübersicht gemacht, da es je immer wieder verstreut Hinweise gibt, wie die einzelnen Personen früher hießen. Falls man mit dem Gedanken spielt, "Das Licht von Atlantis" lesen zu wollen, macht das durchaus Sinn, sich schon im Vorfeld damit beschäftigt zu haben. Fazit Ein weiteres spannendes Buch von Marion Zimmer Bradley.

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  • Wunderbare Nacherzählung der Artussage

    Die Nebel von Avalon
    Aramara

    Aramara

    31. August 2016 um 15:21

    Ich habe es gelesen, weil ich es noch von meiner Großmutter im Regal hatte. Ich war erst etwas abgeschreckt von der Menge der Seiten, aber es liest sich sehr gut und ich konnte gar nicht mehr aufhören. Die Sprache war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber man liest sich sehr schnell ein. Fasziniert hat mich die wunderbare Nacherzählung der Sage, weil sie sich nicht gezogen hat. Alles in allem bin ich wirklich begeistert. Ein Buch, das man gelesen haben muss, weil auch jeder schonmal etwas von König Artus gehört hat.

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    • 2
  • Artussage aus Lady Morganas Sicht

    Die Nebel von Avalon
    Monika_Grasl

    Monika_Grasl

    18. July 2016 um 18:07

    Eindeutig ein Klassiker, den ich bisher schon zwei Mal gelesen habe. Die Sprache mag nicht jedermanns Sache sein. Es ist auf manchen Seiten etwas schwer verständlich, aber wenn man sich an ein historisches Buch wagen will und sich in einer Welt verlieren möchte, die etwas mystisches mit sich bringt kann man beruhigt zu diesem Werk greifen. Enttäuscht wird man davon ganz sicher nicht.   Fazit: Die Sprachweise der Figuren ist ein wenig schwierig, aber wenn man viel liest lässt sich dies leicht ausblenden. In jedem Fall ein Buch an dem man nicht so einfach vorbei kommt.

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    • 5
  • Packend und Spannend

    Die Nebel von Avalon
    Ponybuchfee

    Ponybuchfee

    04. July 2016 um 10:30

    Das Buch hatte mich gepackt und war sogar super spannend. Ich hab es nur so verschlungen. Freue mich schon sehr auf die Weiteren Bücher der Reihe.

  • Sehr beeindruckend

    Die Nebel von Avalon
    Kellenbay

    Kellenbay

    14. June 2016 um 22:30

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher - ich gebe diesem Buch die Schuld daran, dass ich heute so gerne Fantasy-Bücher lese. Die Geschichte um die Artus-Saga wird sicherlich allen bekannt sein. Hier wird die Handlung hauptsächlich aus Sicht von Morgaine, seiner Schwester, erzählt. Ich habe mit ihr gefühlt und gelitten. Aber auch alle anderen Personen sind wunderbar und überzeugend dargestellt. Dieses Buch regt zum Denken an und greift einige, immer noch aktuelle Themen Ufer.Eine absolute Leseempfehlung, das dicke Buch lohnt sich!

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  • Ein Muss für alle Fans der Artussaga!

    Die Nebel von Avalon
    buchbunt

    buchbunt

    25. May 2016 um 09:28

    Eine schöne Nacherzählung der Artussage aus Sicht der Lady Morgaine. Ein Muss für alle Fans der Sage um König Artus. Insgesamt ein schönes Werk, allerdings zeitweise für meinen Geschmack etwas zu detailliert umschriebene Szenen. Mit über 1100 klein beschriebenen Seiten eine Herausforderung für Wenig-Leser, aber eine gelungene Abwechslung für geübte Leser - denn die Geschichte zieht einen in seinen Bann und man kann das Buch wirklich kaum weglegen :-) Spannend!

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  • Für mich das Basis-Werk des historischen Romans.

    Die Nebel von Avalon
    Surfer-H

    Surfer-H

    17. May 2016 um 12:53

    Seit mich diese Sage von König Arthur als sechzehnjähriger in den Bann schlug, sind mir nicht viele historische Romane (auch, wenn das Buch zu weilen als Fantasy klassifiziert wird) begegnet, die es mit diesem Frühwerk der neuen historischen Romane aufnehmen können. Für mich ist es der Zugang zum Denken des Mittelalters und seiner Mythen.Es beginnt mit dem Lauf des Jägers Hörn durch den nebelschwadenen Ur-Wald, später so oft in Filmen zu sehen & daher verbraucht, doch damals frisch & für mich neu. Ein Weg zum Gefühl, zum Unterbewussten, dem ich folgen konnte.Sprachlich erinnere ich mich an den Fluss gefühlsschwerer Worte, die ich im Friedrich-Lied (ohne Vorlage) nachzubauen suchte.Wie im Spiegel eines alten, als langatmig empfundenen Films hat sich die Erzählgeschwindigkeit dieses Buches heute überlebt. Dennoch, die Nebel von Avalon bleiben für mich wichtig & unerreicht.

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  • Ein beeindruckender Epos, in dem alles enthalten ist

    Die Nebel von Avalon
    Hilde1945

    Hilde1945

    27. March 2016 um 16:44

    Liebe, Abenteuer, Intrigen, Spannung, Verrat, Hass, Machstreben - DIE NEBEL VON AVALON beinhalten alles. Neben dem Hauptstrang um die Hoheoriesterin Morgaine gibt es noch viele Nebengeschichten, die sich über Generationen hinweg fortsetzen. Das Buch ist nicht neu und ich habe es schon vor längerer Zeit gelesen, dennoch zählt es nach wie vor zu meinen Lieblingsbüchern. Marion Zimmer Bradley war eine beeindruckende Autorin, und ich sehe in diesem Werk ihr Meisterstück.

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  • "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon
    Jacynthe

    Jacynthe

    08. October 2015 um 13:48

    Inhalt Die geheimnisvolle Welt Avalon droht in den Nebeln zu versinken, weil Britannien nicht mehr an die Große Göttin glaubt und die christlichen Priester immer mächtiger werden. Viviane, die Herrin vom See, hat jedoch einen Plan, wie sie das verhindern kann. Ein König soll auf dem Thron sitzen, dem die Anhänger aller Religionen folgen. Artus wird geboren. Und während er zum Mann heranwächst, wird seine Schwester Morgaine auf Avalon zur Priesterin ausgebildet. Doch damit sind Vivianes Pläne noch nicht beendet. Allerdings kommt nicht immer alles so, wie sie es wünscht... Meine Meinung Lange, mindestens 10 Jahre, lag dieses Buch jetzt auf meinem SuB. Zum einen, weil mich die vielen dicht beschriebenen Seiten abschreckten, zum anderen, weil ich glaubte, durch den Film schon alles Wichtige über die Frauen rund um die Sagengestalt Artus Pendragon zu wissen. Doch weit gefehlt: der Film nahm sich so viele Freiheiten, dass man, ohne den Film an sich schlecht machen zu wollen, schon von Verfälschung sprechen könnte. Das Buch ist sehr vielschichtig und tiefgründig, und erzählt über den Zeitraum einiger Jahrzente die Artus-Sage aus einem völlig neuen Blickwinkel. Der Konflikt zwischen der alten Religion rund um die große Göttin und dem Christentum steht dabei im Mittelpunkt, denn die Christenpriester werden immer mächtiger und nutzen ihren Einfluss auf Herrscher, um heidnische Rituale im Land zu verbieten. So bilden sich zwei Fronten, an denen die Frauen in der ersten Reihe stehen. Ich kenne zwar kaum andere Artus-Geschichten, doch ich bin sicher, dass in keiner anderen die Frauen so stark gewichtet sind wie hier. Viviane, Igraine, Morgause, Morgaine und Gwenhwyfar - sie sind die wahren Helden dieser Sage rund um König Artus, Lancelot und die anderen Ritter der Tafelrunde. Die weiblichen Hauptpersonen sind besonders detailiert beschrieben. Sie sind sehr menschlich, haben Ecken und Kanten, und selbst Morgaine ist vor Charakterzügen wie Eifersucht und Missgunst nicht gefeit. Das macht das Buch abwechslungsreich und spannend, und, trotz aller Magie, sehr bodenständig. Besonders Morgause hat mich überrascht. Sie wird im Film als böse und hinterhältig dargestellt, hat im Buch jedoch weit mehr positive Seiten und es in besonderem Maße emanzipiert. Doch auch für die fromme Gwenhwyfar kann ich jetzt mehr Verständnis aufbringen, kann nachvollziehen, wie sehr sie ihre Zerrissenheit zwischen ihrer Liebe zu einem anderen Mann und ihrem Glauben quälen muss. Morgaine wurde im Film im Großen und Ganzen gut getroffen, obwohl das Buch natürlich tiefgründiger ist und von vielem mehr erzählt, das der Film auslässt. Ihre Wankelmutigkeit störte mich aber an manchen Stellen, wenn sie sich wieder mal nicht sicher ist, ob sie Lancelot jetzt tatsächlich liebt oder nicht. Manchmal heißt es, es sei nie wirklich Liebe gewesen, andermal heißt es, es sei eine lebenslange Liebe. Hier hat sich die Autorin vielleicht vertan, andererseits ändern sich Ansichten ja auch über die Zeit. Die männlichen Charaktere sind weniger ausführlich beschrieben und entwickeln sich kaum bis gar nicht weiter. Das heißt jedoch nicht, dass sie bloß plumpe Nebencharaktere sind. Jeder von ihnen hat seine Rolle zu erfüllen, die das Schicksal aller bestimmt. Besonders gefallen hat mir die Andeutung homosexueller Liebe zwischen Artus und Lancelot, die sehr gut zu dem sehr emanzipierten Roman passt. Der Name des zweiten Merlins von Britannien hat mich jedoch ziemlich gestört und ich verstehe nicht, wie die Autorin damit die besondere Atmosphäre, die die anderen alten Namen gemeinsam heraufbeschwören, zerstören konnte: Kevin. Kevin! Ich kann es immer noch nicht glauben... Erzählt wird die Geschichte von einem auktorialen Erzähler mit kapitelweise wechselndem Schwerpunkt. So geht es beispielsweise im ersten der vier Kapitel "Die Hohepriesterin" hauptsächlich um Morgaine und ihre Ausbildung und im zweiten Kapitel "Die Königin" um Gwenhwyfar. Zwischendurch gibt es immer wieder mit "Morgaine erzählt" übschriebene Passagen, die von Morgaine in der Ich-Form erzählt werden und ihre Person damit in den Mittelpunkt des Romans stellen. Sie ist der Fixpunkt und alle Charaktere sind irgendwie mit ihr verbunden, wodurch sich ein roter Faden durch das ganze Buch zieht. Bei aller Religion ist das Buch aber kein religiöser Roman. Es ist in erster Linie eine emanzipierte Fantasy-Rittergeschichte, durch die der Leser in das Land der Magie und sogar gelegentlich in das Feenreich entführt wird. Auch Liebe, Hass, Neid, Freundschaft, gelegentlich sogar feurige Erotik kommen nicht zu kurz, und schließlich entspinnt sich eine ganz neue Idee von der Entstehung des sagenumwobenen Heiligen Grals. Diese Vielfalt machte diesen Wälzer mit den 1116 dichtbedruckten Seiten für mich zu einem richtigen Page-Turner und ich war in verhältnismäßig kurzer Zeit damit durch. Ich vergebe 4 von 5 Wolken. An dieser Stelle noch eine Anmerkung zur Autorin. Im Jahr 2014, also 15 Jahre nach ihrem Tod, wurde Marion Zimmer Bradley von ihrer Tochter vorgeworfen, sie habe sie jahrelang sexuell missbraucht und ihre Kindheit sei von Gewalt geprägt gewesen. Es gibt viele, die ihre Romane seither verpönen und nichts mehr von ihr lesen wollen. Ich finde jedoch, dass man Autor und Werk trennen sollte, vor allem in einem solchen Fall, in dem posthum etwas behauptet wird, zu dem sich die Angeklagte selbst nie mehr äußern können wird. Ich möchte keinesfalls das Leid herunterspielen, dass der Tochter möglicherweise widerfahren ist, doch ich finde nicht, dass großartige Werke aufgrund Verfehlungen des Schaffers grundsätzlich verbannt werden sollten. Wir hören schließlich auch immer noch Wagner, obwohl er Antisemit und Hitlers Lieblingskomponist war, und auch Michael Jackson läuft immer noch im Radio und ist in fast jedem CD-Regal vertreten. Eure Meinung zu dem Thema würde mich sehr interessieren!

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  • Die Rezension zu "Die Nebel von Avalon"

    Die Nebel von Avalon
    Cookiecatty

    Cookiecatty

    25. June 2015 um 12:22

    Die Geschichte ist von dem Standpunkt des Charakters Morgaine erzählt. Morgaine die (zukünftige) Hohepriesterin von Avalon, berichtet über Britanniens politische Lage und über ihren Bruder Gwydion, der auch König Artus genannt wird, der von Morgaines und Artus Sohn Gwydion (II.) gestürtzt werden soll. 

  • Autorenkolumne von Aileen P. Roberts: "Fantasy ist tot – es lebe die Fantasy!" + Buchverlosung

    Das Reich der Dunkelelfen
    TinaLiest

    TinaLiest

    Fantasy ist tot – es lebe die Fantasy! Aileen P. Roberts war Fantasy-Autorin mit Leib und Seele. Sie hat fremde Welten erfunden, haucht fantastischen Geschöpfen Leben ein und zieht ihre Leser damit seit Jahren in ihren Bann. Für LovelyBooks hat sie 2015 eine Autorenkolumne geschrieben und  mit euch zum Thema "Fantasy ist tot - es lebe die Fantasy!" diskutiert. Hier könnt ihr Aileens Kolumne nachlesen: Man mag es kaum glauben, aber mittlerweile ist es 14 Jahre her, dass Aragorn, Legolas und Gimli – letzterer zwergentypisch wenig elegant :-) - über den Bildschirm galoppiert sind. Fantasy boomte, neue Autoren die in diesem Genre schreiben wurden gesucht, ja, es wurden sogar neue Fantasyverlage gegründet oder bestehende Großverlage bauten diese Sparte aus. Es folgte der grandiose Erfolg von Harry Potter, ausnahmsweise mal keine amerikanische Schriftstellerin, sondern eine Engländerin. Danach kamen Vampire - mal glitzernd, mal klassisch böse, Werwölfe und andere Wesen der Unterwelt. Neue, unbekannte Autoren schossen wie Pilze aus dem Boden, auch vielen deutschen Autoren gelang es, sich einen Namen zu machen. Und plötzlich platzte die Fantasyblase. Leser und Markt schienen übersättigt. Wo früher ganze Wände voll mit Fantasygeschichten standen, mussten sie jetzt wieder Liebesromanen, Krimis und Alltagsgeschichten weichen. Die Fantasyregale schrumpften. Nun hieß es bei Agenturen und Verlagen „keine Fantasy“ oder „schwer vermittelbar“. Aber ist das tatsächlich so? Möchten die Leser, oder zumindest ein Großteil von ihnen, keine phantastischen Geschichten mehr lesen? Oder ist es nicht eher so, dass sie vielleicht von einem Einheitsbrei übersättigt sind? Viele Verlage rennen den Trends aus den USA hinterher, wollen Bücher „so wie Twilight“ so wie xyz. Vielleicht sind diese Zeiten tatsächlich vorbei. Aber es kann ja sein, dass in der Schublade eines deutschen Autors ein ganz wunderbarer High- oder Urban Fantasyroman schlummert, der – mit entsprechender Werbung und Unterstützung – doch wieder Millionen Leser mitreißen würde. Brauchen wir wirklich immer einen Vorreiter aus den USA? Wenn ich den Erfolg von „Game of Thrones“ betrachte, glaube ich nicht, dass Fantasy tatsächlich „tot“ ist. Mag sein, dass nicht mehr „jeder“ sich berufen fühlt, Fantasy lesen zu müssen, nur weil gerade Herr der Ringe oder Harry Potter in ist und man unbedingt mitreden will. Aber wenn ich mir Emails von Lesern, Foren, Leserunden, Conventions, Mittelalterveranstaltungen etc. anschaue, bin ich mir durchaus sicher, dass es auch weiterhin Fantasyleser geben wird. Einige mögen sich sogar noch immer für Vampire, Zauberschüler oder Werwölfe begeistern, wenn die Geschichte neu und innovativ ist. Andere suchen vielleicht eine ganz andere Welt abseits des Mainstream oder sie wollen eine phantastische Verknüpfung unserer Welt mit einer, die jenseits unserer Vorstellungskraft liegt. Was sagt ihr, liebe Leserinnen und Leser dazu? Was lest ihr noch immer gerne, wovon habt ihr die Nase voll? Und braucht es tatsächlich immer Bestseller aus anderen Ländern oder Buchverfilmungen, um Massen zu begeistern? Und diejenigen, die mit Fantasy so gar nichts anfangen können – was stört euch daran, oder mit welchen Themen könnte man euch vielleicht doch locken? Ich freue mich auf eure Antworten! :-) Eure Aileen P. Roberts Was ist die Autorenkolumne? Wir möchten, dass ihr auch außerhalb von Leserunden und Fragefreitagen die Gelegenheit habt, euch mit Autoren zusammen in das eine oder andere brennende Thema zu vertiefen. Denn an kontroversen Meinungen zu ganz vielen verschiedenen Fragen mangelt es ja bekanntlich nie! In dieser Kolumne beschäftigt sich Aileen P. Roberts in der mit der Frage, ob Fantasy überhaupt noch zeitgemäß ist und ob es überhaupt sein kann, dass ein Genre sozusagen aus der Mode kommt. Wie ist eure Meinung dazu? Lest ihr noch immer gerne Fantasy? Braucht  es in euren Augen tatsächlich immer Bestseller aus anderen Ländern oder Buchverfilmungen, um Massen zu begeistern? Und diejenigen, die mit Fantasy so gar nichts anfangen können – was stört euch daran, oder mit welchen Themen könnte man euch vielleicht doch locken? Ich freue mich sehr, wenn ihr hier eure Meinung zum Thema sagt, plaudert und euch austauscht!

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    • 366
  • Die Artus Saga mal anders

    Die Nebel von Avalon
    hannelore259

    hannelore259

    08. April 2015 um 09:58

    Ich habe soviele positive und begeisterte Meinungen über dieses Buch gehört, dass ich es mir einfach kaufen musste. Die Artus Saga aus weiblicher Sicht, dass hörte sich einfach spannend an, aber beim Lesen mußte ich leider schnell feststellen, dass mich diese Geschichte kaum fesseln konnte. Nachdem die ersten 50 Seiten noch ziemlich flüssig zu lesen waren, mußte ich mich dann durch die nächsten Passagen quälen. Ich fand es einfach zu langatmig erzählt und konnte den mystischen und religiösen Dingen überhaupt nichts abgewinnen. Erschwerend kam hinzu, dass mich die meisten Personen mit ihrer Art nur genervt haben. Gerade wenn die Geschichte zu Artus Gemahlin wechselte, hätten mir Hörner wachsen können. Auch die Frage welche Religion nun die Wahre ist, zog sich wirklich durch das gesamte Buch und ging mir auf den Geist. Ich konnte auch viele mystische Dinge nicht nachvollziehen und für mich waren sie Blödsinn, gerade die Geschichte mit dem gehörten Hirschgott. Da könnte ich gleich wieder nur den Kopf schütteln. Einzig die Geschichte von Morgaine mit ihren Intrigen und Machtspielchen hat mich wirklich interessiert. Aber bis es dazu kam, habe ich mich durch die Hälfte des Buches kämpfen müssen. Alles in allem war dieses Buch nichts für mich. Es war einfach zu langatmig und esoterisch mit ganz vielen unsymphatischen Charakteren, die für mich keinerlei Identifizierungspotential hatten.

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