Die Nebel von Avalon

von Marion Zimmer Bradley 
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Die Nebel von Avalon
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Diese Buch hat Sie berühmt gemacht Arthus Saga etwas anders

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Inhaltsangabe zu "Die Nebel von Avalon"

Es ist Morgaine, die Hohepriesterin des Nebelreichs Avalon und Schwester von Artus, die hier die wahre Geschichte von ihrem königlichen Bruder erzählt, von den Rittern seiner Tafelrunde, allen voran Lancelot, und von den Mysterien diesseits und jenseits dieser Welt. Wohl zum ersten Mal erzählt eine Frau diese wundersame Geschichte, zeigt die christlich stilisierten Heldengestalten in einem neuen Licht und erinnert daran, daß einst Frauen die Macht in den Händen hielten: Sie lenken im Verborgenen das Geschick ihrer Zeit und setzen den König der Legenden auf den Thron, geben ihm das heilige Schwert Excalibur, mit dem er die Sachsen für immer vertreibt.§ Aber es geht um mehr bei diesem Kampf auf Leben und Tod. Rituale, Magie, visionäre Einsichten, Versagen und Größe fordern die Menschen heraus, die um den richtigen Weg des Glaubens und des Lebens ringen. In der Enthüllung des Mysteriums vom Heiligen Gral erfüllt sich das Schicksal von König Artus und seinen Rittern. Es ist Höhepunkt und Abstieg zugleich, denn Avalon, die Insel der Apfelbäume, die alte Welt der Naturreligion, versinkt unwiederbringlich in den Nebeln der Zeit.§

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783898971072
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:1104 Seiten
Verlag:Weltbild
Erscheinungsdatum:27.01.2005
Das aktuelle Hörbuch ist am 03.11.2004 bei Random House Audio erschienen.

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    Faidits avatar
    Faiditvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein moderner Klassiker! Sehr plastisch und gefühlvoll ist auch die Darstellung des keltischen Lebens auf dieser legendären Insel!
    "Die Welt ist nur das, was die Menschen glauben..."

    „Die Welt ist nur das, was die Menschen glauben...“

    Wie viel Wahrheit liegt doch in diesem Zitat aus dem Buch und wie viel Wahrheit liegt auch im tieferen Sinn in diesem Buch!

    Inwieweit tatsächlich die ursprünglichen alten und keltischen Riten und Glaubensinhalte in diesem Roman der Wahrheit entsprechen, wissen heutzutage allerdings noch nicht einmal die Historiker zu belegen. Die Autorin hat sich jedoch nach eigener Aussage, die sie im Anhang ausführt, sehr um Authentizität bemüht, wie man beim Lesen auch spürt.
    Natürlich ist es nur ein Roman, der auch der Fantasie sehr viel Raum gibt. Und mindestens eine Stelle konnte ich finden, die bei der Recherche wohl nicht überprüft wurde, als nämlich ein Rosenkranz am Gürtel einer edlen Dame auftaucht, der doch erst im 13. Jahrhundert vom sogenannten Heiligen Dominikus erfunden wurde. Aber die wenigen Kritikpunkte, wie auch die etwas verwirrend dargestellte Persönlichkeit der Gwenhwyfar, erscheinen unwichtig angesichts des gesamten Werkes und schlagen sich darum nicht in meiner Punktevergabe nieder. Es gibt viele wunderbar weise Aussagen die man hier als Aphorismen wiedergeben könnte. Dabei ist die Geschichte von König Artus, die hier aus der Sicht von seiner Halbschwester Morgaine erzählt wird, superspannend, wunderschön gefühlvoll und sprachlich ausgewogen fließend zu lesen.

    Ich habe diesen Roman, der einen Blick auf das Leben der Frauen im beginnenden Mittelalter wirft, sehr genossen. Dieses Buch ist ein moderner Klassiker, der sehr plastisch die vorchristliche Zeit Europas durch das Beispiel der legendären Insel darstellt. Ein grandioses Epos, geschrieben um 1983, inspiriert von den alten Sagen um König Artus und durchdrungen von einer modernen Spiritualität, die durchaus ihren Ursprung in alten Religionen haben könnte. Ein absolutes Muss für jeden Liebhaber der Historie!

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    C
    cissy97vor einem Jahr
    Die andere Seite der Legende!

    Jedem sollte die berühmte Legende von König Artus, der Taffelrunde bestehend aus den edelsten Rittern des Landes und seiner Frau Gwenhwyfar bekannt sein. Artus, der Exalibur aus dem Stein zog. 


    Diese Teil ist der berühmte Part, doch der Roman "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley, beschreibt die ganze Saga: Angefangen von Igraine, Schwester von Vivian, die Hohepriesterin von Avalon ist und die besondere Gabe besitzt, die Zukunft deuten zu können. ("Das Gesicht") Avalon ist eine Insel, die nur von Gläubigen betreten werden können. 
    Aber zurück zur Geschichte: Igraine und Uther Pendragon, der neue König von Britannien, sind dazu bestimmt sich zu verlieben. Wie es auch von Vivian vorausgesagt wird, bekommt Igraine ihr zweites Kind und den zukünftigen König von Britannien: Artus. 
    Wichtig dabei zu wissen ist, dass Igraine vorher eine Tochter bekommen hat: Morgaine, die ihre Geschichte sozusagen erzählt. 
    Artus ist dazu bestimmt das Königreich zu vereinigen und durch seine Verbindung zu Avalon, die Insel zurück in die Erinnerung der Bevölkerung zu holen, da Avalon in Vergessenheit gerät und somit im Nebel versinkt. 
    Morgaine und Artus sind getrennt voneinander aufgewachsen. Artus wächst bei Pflegeeltern auf in aller Abgeschiedenheit und Morgaine wird zur Hohepriesterin auf Avalon ausgebildet.
    Eines Tages erscheint Morgaines Cousin Lancelot auf der Insel, Sohn von Vivian und Morgaine verliebt sich in ihn, während er sich in Gwenhwyfar verliebt. 
    Wenig später nachdem Lancelot die Insel verlassen hat, schmiedet Vivian Pläne wie Avalon zurück in die wirkliche Welt kehren kann. 

    Der erste Teil war die Zeugung Artus. Nachdem sein Vater Uther gestorben ist, schickt sie ihn zum "Lauf mit den Hirschen", wo er den Hirschkönig repräsentiert, der überleben muss um um Mitternacht dies mit der jungfräulichen Jägerin, die Morgaine darstellt, zu feiern. 
    Sie erkennen sich nicht und so trägt Morgaine das Kind ihres Halbbruders. 
    Artus wird König und stellt sein Heer auf, die edelsten und klügsten Ritter des Landes. Unter anderem auch Lancelot, der zum besten Freund des Königs wird. Schließlich lernt Artus zufällig Gwenheyfar kennen und heiratet sie, da er nicht weiß, dass Lancelot sie liebt. Es entsteht eine tragische Drei-Eck-Beziehung. 
    Doch ist sie unfruchtbar und somit ist der einzige Erbe des Königreichs, Morgaines Inzest-Sohn. 
    Durch zahlreiche Wendungen und Intrigen, scheitert doch der Plan von Vivian und Avalon gerät in Vergessenheit und verschwindet im Nebel. 


    Ich bin in diesem Roman versunken. Marion Zimmer Bradley beschreibt diese Legende in einer unglaublich stilvollen Sprache. Durch die detaillierte Beschreibung und mithilfe von Metaphern wird dem Leser "die alte Religion" näher gebracht. Der Roman hat mich soweit gefesselt, dass ich sogar beim Lesen an die Göttin geglaubt habe und fest überzeugt war, dass irgendwo vor Groß Britannien noch die Insel Avalon liegen muss. 
    Für mich ist dieser Roman ein Muss für jede Leseratte, denn auch wenn die Dicke oder die Anzahl der Seiten abschreckt, war für mich das Buch nicht lang genug und ich wäre gern noch länger in diesem Buch versunken. 

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    TashaWinters avatar
    TashaWintervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Blick auf die Artus sage aus weiblicher Sicht
    Morgaines Geschichte

    Dieses Buch habe ich im Alter von ca. dreizehn Jahren gelesen. Ich weiß nicht, ob es mich heute noch so extrem beeindrucken würde. Vermutlich war ich damals gerade in einem Alter in dem man empfänglich ist für diese Art von Geschichte. auf jeden Fall hat es mich vollkommen verzaubert. Die Geschichte um König Arthus hatte mich schon vorher interessiert, weil ich, kaum dass ich lesen konnte, die Prinz Eisenherz Comics von meinem Vater geklaut und sie gelesen habe. Und auch danach hat mich die Thematik immer fasziniert, zum Beispiel in dem Film "Excalibur". In diesem Roman wird die Geschichte um König Artus nun aus der Sicht seiner Halbschwester Morgaine erzählt, die in den meisten der Werke, die ich vorher gelesen hatte als böse und hinterhältige wenngleich schöne Hexe dargestellt wurde. Es war für mich eine neue Erfahrung, eine Perspektive auf diese Art zu wechseln und dadurch quasi eine ganz andere Sicht der Dinge präsentiert zu bekommen. Außerdem hat es mich noch weiter dahingehend geprägt, dass ich für die Artus-Sage, die Ritter der Tafelrunde und alles was damit zu tun hat ein extremes Interesse entwickelt habe. In der Uni habe ich dann ein Hauptseminar zu dem Thema belegt und eine meiner wichtigsten Arbeiten über "Der rote Ritter" von Adolf Muschg geschrieben. In dem Roman geht es um Parzival.

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    GilbertvonLucks avatar
    GilbertvonLuckvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für die meisten mag "Die Nebel von Avalon" ein Roman sein, der sie in seinen Bann zieht. Einige werden den Ruf der Großen Göttin vernehmen.
    Die Nebel von Avalon - eine zugegebenermaßen subjektive Buchbesprechung



    Da liest man seit Jahren in jeder freien Minute. ´Zigmal läuft man in Romanboutiquen und Büchereien an dem Buch vorbei. Schließlich drückt einem eine Bekannte das Buch in die Hand, das sie aussondert, und wie es der Zufall will, hat man gerade nichts anderes zu lesen.
    Über 1100 Seiten! Ich lese bis mir die Augen zufallen. Aufgewühlt kann ich nicht einschlafen. Nach 2 Stunden Schlaf ruft der Wecker zum Arbeitstag.
    Ich bin Romanliebhaber, gerade des Genres SF und dessen, was man oft geringschätzig als Horror bezeichnet. Marion Zimmer-Bradleys Werk hat mit Fiktion zu tun, allerdings solcher mit historischem Hintergrund.
    Abgeklärt bin ich aufgrund literarischer Konsum-Erfahrung auch. Meist lächle ich gönnerhaft, wenn ich lese: so wenig Neues, so viele Romane schon, die mich in ihren Bann zogen, faszinierten oder schwärmen ließen. Doch kein Roman hat mich je so sehr ergriffen wie Die Nebel von Avalon:

    Die Römer zogen sich aus Britannien zurück. Von Avalon und den Druiden toleriert, breitete sich das Christentum über die Instrumentalisierung von Schuld immer weiter aus. Mit der Machtzunahme der Christen einher ging der Prozess ihrer Missbilligung des Alten Glaubens. Der Kontrast zwischen der Religion der Liebe, der Toleranz und Lebensbejahung Avalons und der Großen Göttin einerseits und dem Dogmatismus, der Finsternis und neurotischen Engherzigkeit des damaligen Christentums andererseits wird deutlich.
    Die Druiden wissen (und verkünden immer wieder die altbekannte Weisheit), dass der Glaube der Menschen ihre Welt und Wirklichkeit formt, und demgemäß versinkt Avalon immer weiter hinter den Nebeln im Sommersee und in den Unschärfen der Zeit. Was ihr folgte, ist bekannt: das Zeitalter der Dunkelheit, der Menschenverbrennungen, der Krankheiten, Religionskriege und des Imperialismus.
    Artus, Sohn der Linie der Göttin und derjenigen der Könige und Herzöge, wird Großkönig und einigt Britannien dank der ihm von der Göttin verliehenen Macht. Doch seiner Macht und seiner christlichen Gattin wegen verrät er Avalon. Erst im Todeskampf weiht er sich ihr wieder und findet zurück zur Großen Göttin und zur Herrin vom See.
    Morgaine ist Hohepriesterin, Herrin vom See und Inkarnation der Großen Göttin auf Erden geworden. Zerrissen im Kampf für die Einheit Britanniens und den Erhalt Avalons in dieser Welt muss sie versagen. Doch sie wächst über sich hinaus, kämpft märtyrerhaft und trägt letztendlich dazu bei und versteht, dass die Große Göttin das, was das Christentum an Hellem und Schönem beinhaltet, von Avalon in die `reale Welt´ überträgt. Denn ohne die Große Göttin, die ja Naturgewalt und Lebenskraft ist, würden selbst heute die Felder verdorren!

    Ungefähr 1500 Jahre lag Avalon nun hinter den Nebeln des Vergessens und der Missachtung. Nur in Sagen und Märchen lebte sie in unserer Zeit fort, und die Kinder, die bekanntlich ohne Gefühl für Zeit Vergangenes und Zukünftiges in die Gegenwart verdichten, glaubten an sie in dem Moment, in dem sie von ihr hörten. Wie wenig Zeit verging demzufolge dort in den 1500 Jahren, bis sich das Christentum zu überleben begann?
    Schon vor Veröffentlichung des Buches gab es in Großbritannien den "Orden der Großen Göttin". Aufgeforstet wird auch wieder und der vorhandene Wald - wenigstens besser als früher - geschützt - vielleicht sogar ein heiliger Hain?
    Vor mir liegt ein Fischer-Taschenbuch des 890. Tausends vom November 1993. Über 1 Million Bücher sind jetzt im deutschen Sprachraum verbreitet, etliche mehr in Englisch und vielen anderen Sprachen. Millionen Menschen könnten mittlerweile Kunde von Avalon vernommen haben. 1982 erschien das Buch in den USA. Im selben (!) Jahr veröffentlichte der Brite Brian Ferry mit seiner Rockmusikgruppe Roxy Music den Titel Avalon, eine eigenwillige Huldigung an die Große Göttin ("I see you coming out of nowhere"). Nach dem Titel wurde das ganze Album benannt, beides wurde ein Riesenerfolg.
    Wer ist eigentlich gegenwärtig Merlin von Britannien?

    Das, was die Menschen glauben, was sie zu wissen meinen und was sie hoffen, formt diese Welt. Jeder Mensch, der Seele hat und Die Nebel von Avalon liest, hofft inständig für Avalon, liebt sie und mancher betet danach für sie. Jeder Leser glaubt unwillkürlich an Avalon, er erbebt bei ihrem Untergang und lebt mit ihrem Aufleben auf. Bald muss es mehr Menschen so gehen, als damals in Britannien, Irland und der Bretagne gelebt haben.
    Richten wir unsere Aufmerksamkeit auf überraschende geographische Neuigkeiten aus England, auf solche eben, mit denen in unserer ach so erforschten Welt niemand mehr gerechnet hat.
    Viermal, zur Sommersonnenwende 98, zu Beltane 99, Beltane 2000 und Beltane 2003, war ich nun in Glastonbury. Mir erschien es, als rücke Avalon unserer Welt wieder in kleinen Schritten näher.
    Der Wille der Göttin geschehe!

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    Minjes avatar
    Minjevor 2 Jahren
    Dritter Band der Avalon Trilogie

    "Die Nebel von Avalon" von Marion Zimmer Bradley erschien im Oktober 1999 als Fischer Taschenbuch. Das amerikanische Original "The mists of Avalon" erschien 1982.

    Thema
    Gaben- ausüben oder nicht? (was sagt der christliche Glaube dazu?), Sterbehilfe und Sterbebegleitung, Hilfe durch Medizin gute Hilfe oder Hexerei?

    Inhalt
    Die Schicksale der Schwestern Igraine, Viviane und Morgause sowie Igrains Kindern Morgaine und Arthur.

    Meinung
    Mit Spannung habe ich Band 1 und 2 gelesen. Auch dieser Band ist gelungen. Auch dieser Band ist 5 Sterne wert. Allerdings ist mir das Buch an einigen Stellen zu langatmig. Etwas weniger Seiten wäre schön gewesen...
    Struktur
    Das Buch besteht aus 4 Büchern sowie Prolog und Epilog.
    Perspektive
    Wie auch in Band 1 und 2 finden Perspektivwechsel statt, so dass einiges in der Ich Perspektive erzählt wird. Mir gefällt das.
    Charaktere
    In Buch 1 (Die Hohepriesterin) werde ich erschüttert. Igraine macht eine Aussage, die aus medizinischer Sicht richtig ist. Die anderen Frauen werden misstrauisch, sagen, eine Bibel ins Bett zu dem Säugling legen, wäre sinnvoller. Erschreckend, wie engstirnig damals das Denken mancher Menschen war, wie unwissend.
    Igraines Gefühlswelt wird toll geschildert.
    Morgaine gefällt mir richtig gut. Es gibt einen Dialog, in dem Morgaine (4 Jahre) sich mit ihrer Mutter und einem Priester unterhält. Dieser Dialog ist unglaublich humorvoll geschrieben. Im weiteren Verlauf des Buches tut Morgaine mir lei, wegen der Liebe.
    Morgause lernen wir gut in Buch 2 (Die Königin) kennen. Grausam und machthungrig erscheint sie da.
    Gwenhwyfar ist die Person, die ich am interessantensten finde  in diesem Buch. Sie ist Christin. Sie ist naiv und sehr ängstlich. Dabei hat sie ein leider völlig negatives Frauenbild durch den christlichen Glauben. Dies wird mehrmals deutlich. Auf Seite 463 lesen wir wohl das beste Beispiel für eine wirklich schlechte Sterbebegleitung. Wie kann man nur permanent eine sterbende Person so nerven, anstatt ihren Willen zu respektieren? Das hat mich erschüttert, zeigt aber auch, wie verbohrt Gwenhwyfar ist, wie respektlos. Auch gegenüber Arthur wird dies deutlich in Bezug auf seinen Glauben und seinen Schwur. Je länger ich über Gwenhwyfar gelesen habe, um so größer wurde mein Zorn auf sie. Im weiteren Verlauf des Buches (3. Buch) lesen wir: "Sie schrie", "sie kreischte", "ohnmächtiger Zorn", sie fauchte" und "Ich wünschte, sie wäre in der Hölle". Was für ein Gegensatz zu der Gwenhwyfar, der wir am Anfang des Buches begegnen. Sie hat sich verändert...
    Sie hat darunter gelitten, das sie immer tun musste, was andere ihr befehlen. Und nun bringt es ihr Spaß, wenn sie über den Kopf einer Person hinweg bestimmen kann, wer wen heiratet. Und das soll christlich sein?
    Insgesamt gesehen wird bei allen Charakteren in die Tiefe gegangen und es ist spannend, die Entwicklungen zu verfolgen.
    Wer ist wer?
    Ich habe mir in diesem Buch eine Namensübersicht gemacht, da es je immer wieder verstreut Hinweise gibt, wie die einzelnen Personen  früher hießen. Falls man mit dem Gedanken spielt, "Das Licht von Atlantis" lesen zu wollen, macht das durchaus Sinn, sich schon im Vorfeld damit beschäftigt zu haben.

    Fazit
    Ein weiteres spannendes Buch von Marion Zimmer Bradley.

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    Aramaras avatar
    Aramaravor 2 Jahren
    Wunderbare Nacherzählung der Artussage

    Ich habe es gelesen, weil ich es noch von meiner Großmutter im Regal hatte. Ich war erst etwas abgeschreckt von der Menge der Seiten, aber es liest sich sehr gut und ich konnte gar nicht mehr aufhören. Die Sprache war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber man liest sich sehr schnell ein. Fasziniert hat mich die wunderbare Nacherzählung der Sage, weil sie sich nicht gezogen hat. Alles in allem bin ich wirklich begeistert. Ein Buch, das man gelesen haben muss, weil auch jeder schonmal etwas von König Artus gehört hat.

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    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor 2 Jahren
    Artussage aus Lady Morganas Sicht

    Eindeutig ein Klassiker, den ich bisher schon zwei Mal gelesen habe. Die Sprache mag nicht jedermanns Sache sein. Es ist auf manchen Seiten etwas schwer verständlich, aber wenn man sich an ein historisches Buch wagen will und sich in einer Welt verlieren möchte, die etwas mystisches mit sich bringt kann man beruhigt zu diesem Werk greifen. Enttäuscht wird man davon ganz sicher nicht.

     

    Fazit:

    Die Sprachweise der Figuren ist ein wenig schwierig, aber wenn man viel liest lässt sich dies leicht ausblenden. In jedem Fall ein Buch an dem man nicht so einfach vorbei kommt.

    Kommentare: 5
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    Ponybuchfees avatar
    Ponybuchfeevor 2 Jahren
    Packend und Spannend

    Das Buch hatte mich gepackt und war sogar super spannend. Ich hab es nur so verschlungen. Freue mich schon sehr auf die Weiteren Bücher der Reihe.

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    Kellenbays avatar
    Kellenbayvor 2 Jahren
    Sehr beeindruckend

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher - ich gebe diesem Buch die Schuld daran, dass ich heute so gerne Fantasy-Bücher lese. 
    Die Geschichte um die Artus-Saga wird sicherlich allen bekannt sein. Hier wird die Handlung hauptsächlich aus Sicht von Morgaine, seiner Schwester, erzählt. Ich habe mit ihr gefühlt und gelitten. Aber auch alle anderen Personen sind wunderbar und überzeugend dargestellt. Dieses Buch regt zum Denken an und greift einige, immer noch aktuelle Themen Ufer.
    Eine absolute Leseempfehlung, das dicke Buch lohnt sich!

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    buchbunts avatar
    buchbuntvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine schöne Nacherzählung der Artussage aus Sicht der Lady Morgaine. Ein Muss für alle Fans der Saga um König Artus!
    Ein Muss für alle Fans der Artussaga!

    Eine schöne Nacherzählung der Artussage aus Sicht der Lady Morgaine. Ein Muss für alle Fans der Sage um König Artus.

    Insgesamt ein schönes Werk, allerdings zeitweise für meinen Geschmack etwas zu detailliert umschriebene Szenen. Mit über 1100 klein beschriebenen Seiten eine Herausforderung für Wenig-Leser, aber eine gelungene Abwechslung für geübte Leser - denn die Geschichte zieht einen in seinen Bann und man kann das Buch wirklich kaum weglegen :-) Spannend!

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