Marion Zimmer Bradley Herrin der Falken

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Inhaltsangabe zu „Herrin der Falken“ von Marion Zimmer Bradley

Bestsellerautorin Marion Zimmer Bradley ("Die Nebel von Avalon") hat mit dem opulenten Darkover-Zyklus eine einzigartige Romanreihe geschaffen: Die fesselnde Geschichte einer geheimnisvollen fremden Welt und ihrer Bewohner ist Kult! Während ein erbitterter Krieg zwischen den herrschenden Königsfamilien von Darkover tobt, wächst weit entfernt in den Bergen ein außergewöhnliches Mädchen heran: Romilly besitzt die Gabe, mit Tieren sprechen zu können. Als Herrin der Falken ist sie eine wertvolle Verbündete - oder aber eine mächtige Gegnerin. Und so versuchen die skrupellosen Kriegsherren, Romilly auf ihre Seite zu zwingen - koste es, was es wolle...

Romilly MacAran - die Herrin der Falken - ist seit jeher eine meiner liebsten Romanfiguren.

— lifesayshello

Vor 30 Jahren mein Einstieg in die Welt von Darkover und es ist immer noch mein Lieblingsbuch der Serie.

— Tichiro

Etwas zu simpel und einfach geschrieben, aber zeigt, in welche Richtung sich der Zyklus für die nächsten Bände entwickelt.

— BettinaR87

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  • Die Herrin der Falken

    Herrin der Falken

    lifesayshello

    22. March 2017 um 20:53

    Die Geschichte dreht sich um Romilly MacAran, die Herrin der Falken. Zu Beginn der Geschichte ist sie ein junges Mädchen, welches nicht in die Rolle der Lady passen will. Viel lieber reitet sie aus, bringt ihren Hunden Tricks bei und richtet Falken ab. Da sie die besondere Fähigkeit ihrer Familie geerbt hat, mit Tieren zu kommunizieren, fällt ihr das nicht schwer.Der Klappentext ist leider irreführend, was schade ist, denn die Handlung, die den Leser erwartet ist viel spannender als das. Romilly läuft eher zufällig mitten diesen Krieg hinein. Immer wieder begegnen ihr Menschen, die für den einen oder anderen Kriegsherren sind und am Ende fällt sie ihr Urteil, ob und für wen sie kämpfen will.Die ganze Geschichte um Romilly hat mich sehr berührt, denn sie ist nicht einfach nur eine fantastische Erzählung, sie ist auch eine lehrreiche Story mit einer starken Protagonistin. Als Teil der Darkover-Reihe, gehört das Buch zum ersten Zeitalter, dem des Chaos. Doch es lässt sich ohne Probleme als Einzelroman lesen, denn die Handlung ist in sich geschlossen und (leider) endet die Geschichte um Romilly MacAran und ihre Falken in diesem Buch.Die ganze Rezension gibt es in meinem Blog.

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  • Ein Mädchen auf der Suche nach Freiheit und Emanzipation

    Herrin der Falken

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. September 2014 um 13:32

    Marion Zimmer Bradley war die Grande Dame des Fantasy-Genres. Ihr Darkover-Zyklus hat eine riesige Fangemeinde und spricht vielfach die feminine Seite der Bevölkerung an. Mich hat damals, als ich das (chronologisch) erste Buch der Saga "Landung auf Darkover" las, besonders das Aufeinandertreffen von hochtechnologischer Zivilisation und einer mittelalterlichen Gesellschaft, in der verschiedene Formen von Telephatie (Laran genannt) selbstverständlich sind, interessiert. Die daraus resultierenden Konflikte spielen in dem von mir gelesenen Roman "Herrin der Falken" keine Rolle. Hier geht es vielmehr um die Rolle der Frau in einer von Männern dominierten Welt. Die Autorin - Nur ganz kurz Über die 1930 in Albany, New York, geborene Autorin Marion Zimmer Bradley (gestorben 1999), oft auch kurz nur "MZB" genannt, gibt es zahlreiche Kommentare, Abhandlungen und Biographien. Daher sei an dieser Stelle lediglich noch einmal erwähnt, dass MZB neben des weltberühmten Darkover-Zyklus noch eine ganze Reihe weiterer Romane, Zyklen und Erzählungen verfasst hat, die sie insgesamt zu einer der aktivsten Schriftstellerinnen überhaupt machten. Wer mehr über die Autorin wissen möchte, findet bei Wikipedia einen ausführlichen Artikel. Flucht aus gesellschaftlichen Zwängen Das Buch "Herrin der Falken" spielt chronologisch im Zeitalter des Chaos. Es ist die Zeit der großen Kriege etwa 1000 Jahre nach der Landung der menschlichen Siedler auf Darkover. Das 15-jährige Mädchen Romilly wächst als Tochter des reichen Gutsherrn McAran in behüteten Verhältnissen auf. Ihr Vater liebt seine Tochter über alles, ist jedoch gefangen in den fest strukturierten Formeln einer Gesellschaft, in der Männer nur Männerarbeit machen und Frauen sich wie Frauen zu geben haben. Deshalb stört es ihn auch, dass seine Tochter es schafft, einen wilden Falken zu zähmen - etwas, das sonst nur Männern gelingt. Doch Romilly hat eine besondere Form von Laran, eine Fähigkeit, die es ihr erlaubt, gedanklich mit Tieren zu kommunizieren. McAran hält von Laran überhaupt nichts und als er Romillys gezähmten Falken ihrem Bruder schenkt und sie auch noch dem schmierigen Sohn einer reichen Familie zur Frau verspricht, reißt das Mädchen aus. Es beginnt eine Odyssee, in deren Verlauf sich Romilly, als junger Falkner verkleidet, einer Gruppe von Anhängern des gestürzten Königs Carolin anschließt. Als sie schließlich als Frau enttarnt wird, hilft ihr die Fähigkeit, mit wilden Tieren zu kommunizieren, Akzeptanz in der Männerwelt zu erlangen. Doch bringt sie sich dadurch auch in Lebensgefahr. Träger Start und versöhnliches Ende Wieder hat MZB sich mit einem Thema befasst, das heute aktueller denn je ist: Die Frau in einer von Männern dominierten Welt. Verpackt in eine Fantasy-Geschichte, beschreibt sie den Freiheitskampf eines jungen Mädchens, das es Leid ist, vorgefertigten Normen zu entsprechen. Sie wird zur Rebellin, muß aber auch bald schmerzhaft feststellen, dass gleiches Recht auch gleiches Leid mit sich bringen kann - bis hin zu dem Punkt, dass sich die junge Frau gar wünscht, doch den von Männern vorgezeichnet Weg eingeschlagen zu haben. Am Ende steht ein Kompromiss, der aus der Feder von MZB geradezu versöhnlich wirkt. Doch bis zu diesem Punkt hat der Leser es zunächst etwas schwer. Mit viel Gedankenwelt und Leidensschmerz beschreibt die Autorin in der ersten Hälfte des Buches, wie Romilly gegen ihren herrischen Vater, die Umgangsformen am Hof und ihren inneren Zwiespalt zwischen Pflicht und Aufruhr ankämpft. Erst als es zum Bruch mit ihrem Vater und zur nächtlichen Flucht aus der Heimat kommt, nimmt die Handlung wirklich Fahrt auf. Die Abenteuer als vermeintlich männlicher Falker von Dom Carlo und seinen Mannen und die sich daraus ergebenden Verwicklungen und überraschenden Wendungen sind dann durchaus unterhaltsam und spannend. Dabei verliert MZB allerdings nie ihr ganz offensichtliches Anliegen aus den Augen, nämlich den Konflikt zu beschreiben, in dem sich eine selbständige und freiheitsliebende Frau in einer männerdominierten Gesellschaft befindet. Manchmal wirkt dabei das Zusammenspiel von Romillys Gedanken und der Situation, in der sie sich gerade befindet, allzu plakativ. Je düsterer das beschrieben Szenario, desto trübsinniger und pessimistischer ist auch das Mädchen. Als Leser hat man, wenn auch unbewusst, dieses Konzept schnell durchschaut und man ahnt oft schon, was als nächstes kommt. Doch gelingt es der Autorin zumindest in der zweiten Hälfte des Romans durchaus, den Leser zu fesseln und bei der Stange zu halten. Das Ende, das hier natürlich nicht verraten werden soll, wirkt allerdings ganz so, als habe MZB plötzlich Bedenken bekommen, ja als wolle sie die allzu heftige Kritik am Patriarchat gar durch versöhnliche Töne relativieren. Fazit Mit dem Buch "Herrin der Falken" bleibt Marion Zimmer Bradley ihrem Stil treu, der die Frau in den Mittelpunkt stellt und dabei emanzipatorische Missstände deutlich macht. Das Darkover-Universum dient hier lediglich als Rahmen und spielt, mit Ausnahme des allgegenwärtigen Larans, kaum eine Rolle für die Handlung. Sie hätte ebenso gut am Hof von König Artus spielen können. Im Vergleich zu anderen Darkover-Romanen schlägt "Herrin der Falken" allerdings deutlich gemäßigtere Töne an. Als Mann fühlt man sich daher weniger "schuldig" und angegriffen. Der gehobene Zeigefinger, der manchmal bei den MZB-Geschichten durchklingt, bleibt aus. Trotz des trägen Anfangs lässt sich das Buch gut lesen und birgt mehr Spannung als vergleichbare Bücher der Autorin. Die Beschreibungen sind lebhaft und man kann sich gut in die Szenerie und die Handlung hinein denken. In den zahlreichen Schilderungen der Gefühlswelt von Romilly wurde jedoch stellenweise etwas zu plakativ auf die Emotionen abgezielt und manchmal ist die Protagonistin geradezu ärgerlich uneinsichtig. Insgesamt ist der Roman über ein Mädchen in einer mittelalterlichen Welt gut lesbar und, obwohl zeitweise recht düster, unterhaltsam. Etwas mehr Handlung und etwas weniger Gefühlsdarstellung hätten aber gut getan.

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  • Rezension zu "Herrin der Falken" von Marion Zimmer Bradley

    Herrin der Falken

    LaLecture

    17. March 2013 um 14:57

    Vielschichtiger High Fantasy vom feinsten Inhalt Sehr zum Missfallen ihres Vaters verbringt die 15-jährige Romilly ihre Zeit lieber im Freien, beim Training mit Hunden, Pferden und Falken, als standesgemäß den typisch weiblichen Beschäftigungen wie Nähen und Sticken nachzugehen. Als sie dann auch noch mit dem widerwärtigen Dom Garris zwangsverheiratet werden soll, läuft der Wildfang von Zuhause weg und gerät geradewegs zwischen die Fronten, denn es herrscht Krieg um den Königsthron und Romilly könnte mit ihrer wertvollen Gabe entscheidend zu einem Sieg beitragen. Meinung Was habe ich lange gebraucht, um mich an dieses Buch zu gewöhnen! Beinahe die Hälfte der gesamten Lesezeit dauerte es, bis ich mit dem recht altmodischem Schreibstil von Marion Zimmer Bradley warm geworden bin und mich an die ungewohnte Welt mit den vielen neuen Namen und Begriffen gewöhnt habe. Trotzdem habe ich es keinesfalls bereut, „Herrin der Falken“ nicht abgebrochen zu haben, denn die Geschichte die hinter dem unscheinbaren Buchdeckel steckt ist fantastisch und für alle (High) Fantasy – Fans zu empfehlen! In „Herrin der Falken“ (und vermutlich auch allen anderen Darkover-Romanen) entwirft Marion Zimmer Bradley eine Welt, die dem Leser zunächst fremd erscheint, bei genauerem Hinsehen aber einige Parallelen aufweist. Ich weiß nicht wie das bei dem ersten Roman im Darkover-Zyklus ist, doch in „Herrin der Falken“ wird man erst einmal mit fremden Begriffen, Namen, Orten und Ritualen bombardiert. Wenn man sich aber in die Welt eingefunden hat, erkennt man Gemeinsamkeiten mit unserer Welt, beispielsweise die Cristoferos, die an den Lastenträger glauben, der all ihre Sünden trägt. Erinnert uns das nicht an eine Weltreligion? Zudem spricht Bradley Themen an, die auch in unserer Welt eine große Rolle spielen, zum Beispiel die Behandlung von Frauen, Homosexualität bzw. die Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität und die Frage, inwiefern man Tiere für seine Zwecke (aus-)nutzen darf. Auch andere ethische Fragen, beispielsweise nach Sinn und Zweck eines Krieges, finden Erwähnung und verleihen dem Buch Tiefe. Die Charaktere haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Romilly ist – genau wie ich es mag – eine starke und mutige Hauptfigur, die sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Trotzdem hat sie ihre Ecken und Kanten, ist beispielsweise recht aufbrausend und ein klein wenig eingebildet, als sie sich ihrer mächtigen Gabe bewusst wird. Die Autorin stellt dabei ihre Zerissenheit zwischen dem Vertrauen, dass sie für die Königstreuen empfindet und ihren Zweifeln angesichts der vielen Toten und des Leids sehr überzeugend dar. Auch wenn dem Leser die meiste Zeit aufgrund des personalen Erzählstils vor allem Romillys Gedanken und Gefühle nähergebracht werden, wachsen einem auch die anderen Nebencharaktere, vor allem der kleine Caryl, an’s Herz. Andere, beispielsweise ihr geliebter Bruder Ruyven, blieben mir leider eher fremd. Dass die Handlung mich erst gegen Ende hin wirklich gepackt hat, könnte einerseits an dem etwas gewöhnungsbedürftigen, schleppenden Schreibstil, andererseits aber auch am Showdown auf den letzten Seiten und den eher langwierigen Reisen und Ritten davor liegen. Leider war die Lektüre gerade durch die zähe erste Hälfte etwas anstrengend, was auch die tollen Ideen und Charaktere nicht wieder wett machen können. Fazit „Herrin der Falken“ ist ein toller und von der Idee her unglaublich spannender High Fantasy Roman mit tollen Charakteren und durchaus gelungenen Ansätzen. Für Nicht-Kenne der Darkover-Bücher ist der Anfang jedoch etwas zäh und es dauert lange, bis man wirklich in die Geschichte eintauchen kann, weshalb ich nur 4 Sterne vergebe.

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  • Rezension zu "Herrin der Falken" von Marion Zimmer Bradley

    Herrin der Falken

    Buecherdiebin

    12. August 2009 um 19:07

    Ein Mädchen kann die Gedanken von Tieren wahrnehmen und mit ihnen kommunizieren. Sie wird zum Spielball der Herrscher.

  • Rezension zu "Herrin der Falken" von Marion Zimmer Bradley

    Herrin der Falken

    Orca4380

    30. June 2009 um 15:38

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher über Darkover. Romilly geht ihren Weg trotz aller Widerstände. Ein Buch, das einen von Anfang bis Ende fesselt.

  • Rezension zu "Herrin der Falken" von Marion Zimmer Bradley

    Herrin der Falken

    ShayaMcKenna

    05. November 2007 um 21:31

    Sozusagen Frühgeschichte Darkovers. Sehr schön und sehr fies

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