Marion deSanters Vergesst Wagner? - Teil 1

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Inhaltsangabe zu „Vergesst Wagner? - Teil 1“ von Marion deSanters

Richard, Student der Literatur an der Uni Wien, besucht wegen erweiterten Studien zu seinem Geschichtswerk über die Nibelungensage auch Richard Wagners Oper »der Ring der Nibelungen«, die in manch ausgewählten Cineplexx-Kinos parallel mit der Original Met-Aufführung übertragen wird. Offenbar rein zufällig sitzt er neben einer attraktiven Pensionistin, die nicht nur an Musik ihre Liebhaberei beweist, wie sich immer mehr und intensiver im Verlauf der Tetralogie im Ring der Nibelungen herausstellt. Nach anfänglichen "Geplätscher" und einer offenkundig von ihrem Gatten tolerierten und offenkundig sogar eingefädelten Liebelei auf Rheingold folgend, besucht Regina den Studenten auch in seiner Wohnung – was in einer heftigen Liebesnacht ausartet, in der beide sich ineinander und miteinander austoben. Auf diesen wild erotischen Ritt der "Walküre" folgend, schüttet Regina immer mehr ihr Herz bei ihrem jungen Geliebten aus – und ist auch bereit, Dinge für ihn und mit ihm zu tun, an die sie bisher nicht einmal zu denken gewagt hatte.. Und immer weiter und tiefer sieht sich Richard in eine Verstrickung aus Liebe und Leidenschaft hinein gezogen, die in dieser ausufernden Intensität selbst dem jungen Literaturstudenten unbekannt ist. Als bisherige teils ganz harmlose Begegnungen mit anderen Frauen hinter Reginas Rücken immer häufiger zu weiteren Abenteuern zu entarten beginnen, fängt Richard zu zweifeln an, ob er in einem Traum gefangen ist, aus dem ihn nur noch eine Art von »Götterdämmerung« erretten kann. Enthält die Episoden: Rheingold Kein R(h)einfall Die Walküre Der Ritt der Walküre Die Erzählung der Walküre La forza del destino (Die Apothekerin) ===== Als hätte sie ihn unter Strom gesetzt – aber lediglich die Fingerspitzen, die seinen Oberschenkel, noch weiter unten zum Knie hin berührten, sie hatten ihn schon fast explodieren lassen … und seine Erregung hatte sich binnen Sekunden zu einem durchaus enormen Problem erwachsen lassen und schmerzte unter dem doppelten Gefängnis von Hose und Boxershort. Regina tat, als wäre ihr nicht bewusst, was sie so nebenbei bewirkte und atmete ruhig weiter, die Augen auf die Szenen des Bildschirms gerichtet, während sie jedoch langsam und zielstrebig ihre Finger bewegte. Manchmal ein wenig weiter nach oben streichelte, leichten Druck ausübte und es wohl offenkundig genoss, dass sie auf den jungen Mann neben ihr immer noch besten Eindruck erregen konnte. Sie ließ ihn die Andeutung ihrer langen gepflegten Fingernägel spüren, keineswegs ein Kratzen, nur ein Hauch davon – den Rest schien alles seine Phantasie zu bewirken … wie sie sich in seinen Rücken bohren würden … zum geeigneten Zeitpunkt, der ihn fast unmerklich durchatmen ließ. Auch eines war in ihrer Bewegung unbestreitbar gewiss – binnen Sekunden hätte sie die Hand zurück ziehen können und so tun, als wäre nichts geschehen, maximal ein Irrtum, oder ein Anfall von Müdigkeit, wodurch ihre Hand über die Lehne gesunken wäre … Zufall und Unabsichtlichkeit vorgebend, wenn es nötig und besser wäre, so zu heucheln, aber nein … da war schon höherer Plan und Absicht dahinter, frohlockte er innerlich. Wonnige Spiele spenden wir dir: flimmert der Fluß, flammet die Flut, umfließen wir tauchend, tanzend und singend im seligem Bade dein Bett! Rheingold! Rheingold! Heiajaheia! Wallalalalala leiajahei! In keck aufreizender Weise turnten die drei Rheintöchter verführerisch und der Minne nicht abhold vor Alberich auf und ab, faszinierend untermalt von ihrem Gesang und orchestralem Getöse, bestens harmonisiert mit der als »the machine« zu Ruhm gelangten Bühnentechnik … ein wahres Feuerwerk, in dem hier Woglinde, Wellgunde und Flosshilde spielten, sagen und schwammen. Richard hatte die Augen geschlossen – immer wieder kurz nur, und die Szenen der Bühnen wechselten ab mit den Bildern vor seinen Augen und dem fast nicht beschreibbaren wunderbaren Gefühl der Vorstellung, wie sich denn ihre Lippen über seiner Erregung anfühlen würden, wie ihre Zunge ihn sanft ...
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