Marion deSanters Vergesst Wagner? - Teil 2

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Inhaltsangabe zu „Vergesst Wagner? - Teil 2“ von Marion deSanters

Richard wird nach seinen Erlebnissen anlässlich der ersten beiden Übertragungen des Ring des Nibelungen (Rheingold und Die Walküre) immer mehr in erotische Irrungen und Wirrungen hinein gezogen, die zuletzt in einem unvergleichlichen Erlebnis in Brno (Brünn) kulminieren, wohin er von Regina gebeten wird, um für eine Freundin einzuspringen, die im letzten Moment abgesagt hat. Allein die Fahrt nach Brno mitsamt einer weiteren erotischen Episode mit einer ihm vollkommen unbekannten Frau, erscheint ihm wie im Traum und in Brünn angekommen, von Harald, Reginas Mann abgeholt, wird diese private Taxifahrt zum Hotel zu einem erotischen und literarischen Erlebnis zugleich, wie er es in seinem Leben zuvor nicht für möglich erachtet hat... …. (Probe) Und wie Regina ihm einen blies auf dieser Fahrt durchs Zentrum von Brno – einfach göttlich. Und Harald, ihr Mann, dem fiel zum Teil nichts anders ein, oder kaschierte damit seine Gefühle in einem Aus­maß, dass es einem schreienden Wahnsinn gleichkommen musste. Wie in aller Welt konnte er Mephistopheles aus der Walpurgisnacht spre­chen lassen, indem er den unveränderten Worten durch ent­sprechende Betonung der ersten beiden Zeilen so eine andere und in diesem Fall sogar schon eindeutige Bedeutung zukommen ließ. Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn Und Richard und Harald – das indirekte Spiel ihrer beider Augen über den Spiegel hinweg … oh nein, in was lasse ich mich da ein immer tiefer und weiter, konnte es nur noch in Richards Kopf surren. Und, schlimmer als alles, was er sich je vorgestellt hatte, es gefiel ihm, es fing an ihm zu gefallen, ja mehr noch, geiler zu machen … wiederum zugleich auch das Gefühl zu spüren, dass er ihm zeigte, zu was seine Frau al­les geformt werden konnte. Dass Regina sich wie Wachs in seinen Händen zu einer im­mer geiler werdenden Schlampe formen ließ, o Richard – in welche Art von Götter­dämmerung kann das nur hinführen, sagte er sich und genoss umso mehr, wie ihre Lip­pen ihn fordernd und immer fester beglückten. Was Harald sich dabei konkret dachte, was er fühlte – es wirkte auf ihn als zusätzlicher Anreiz, jetzt wo die anfängliche Hemmnis und Scham davor, es so offen vor den Augen des Gehörnten zu tun, gefallen war. …
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