Marisa Merico

 3.8 Sterne bei 18 Bewertungen

Alle Bücher von Marisa Merico

Mafia Princess

Mafia Princess

 (17)
Erschienen am 25.09.2010
Mafia Princess

Mafia Princess

 (1)
Erschienen am 18.01.2012

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MissSweety86s avatar

Rezension zu "Mafia Princess" von Marisa Merico

Mafia Princess
MissSweety86vor einem Jahr

Inhalt
Marisa Merico, einzige Tochter des Clan-Chefs Emilio DiGiovine, war 17, als sie ihren Vater kennen lernte. Sie war in England aufgewachsen, die Kindheit im Schoße der Mafia lag weit zurück. Marisa besuchte ihren Vater im Gefängnis - und verfiel der Sogkraft der Cosa Nostra, dem Leben im unermesslichen Reichtum, der Idee der Prinzessin im eigenen Reich. Sie heiratete Bruno Merico, die rechte Hand ihres Vaters, und wurde zur Mittäterin, schmuggelte Waffen, Geld und Drogen. Bis sie in einem spektakulären Prozess verurteilt wurde und beschloss auszusteigen. Ihr Leben verbindet echte Familiengefühle, Gewalt und Kriminalität und umspannt alle Höhenflüge und Abgründe der Mondo Mafia.


Meinung
Das Buch ist eine Biografie von Marisa Merico. Sie erzählt in diesem Buch was es heißt die Tochter eines Mafia Bosses zu sein und hinterlässt einen Eindruck wie schnell man in kriminelle Machenschaften hinein gezogen wird und das ganze Leben verändert werden kann.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen der Schreibstil ist locker wie es sich für eine Biografie auch gehört.

Fazit
Wenn man in das Leben einer Mafia Tochter blicken möchte ist das Buch sehr gut.
"Mafia Princess" von Marisa Merico ist im Bastei Lübbe Verlag erschienen hat 320 Seiten und gibt es als Taschenbuch gebraucht oder als ebook für 7,49€ bei Amazon.

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supersusis avatar

Rezension zu "Mafia Princess" von Marisa Merico

langweilig und enttäuschend, schlecht geschrieben
supersusivor einem Jahr

Ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen. Irgendwie spannender, mehr Insight usw.

Dies hier ist mehr eine Familiengeschichte gepaart mit einer Auflistung von den immer gleichen Vergehen (Geld- und Drogentransporte). Auch sprachlich ist es eher dürftig. Allerdings hat die ehemallige Mafiatochter das Buch für ihre Kinder geschrieben und das ist ihr gelungen, denn dort erfahren die Kinder viel über ihre italienische Familie (die zu der Zeit fast alle im Knast saßen) und können anhand der Schilderungen nachvollziehen, warum ihre Mutter in die kriminellen Machenschaften verwickelt war.

Für die Kinder eine wertvolle Familienchronik. Für alle anderen eher öde. Für die Autorin ein wichtiges Stück Vergangenheitsbewältigung.

Es gibt aber weitaus spannendere Mafia- Lektüre aus Insidersicht, wo geschäftliche Zusammenhänge aufgedeckt werden und die auch sprachlich reizvoller sind.

Dies Buch kann ich nicht empfehlen.

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SonnenBlumes avatar

Rezension zu "Mafia Princess" von Marisa Merico

Mafia Princess - Marisa Merico
SonnenBlumevor 3 Jahren

Marisa wurde in die Mafia hineingeboren, aber ihre Mutter versuchte alles, um sie so weit wie mölich aus allem heraus zu halten. Einmal im Jahr besuchen die beiden den italienischen Teil der Familie, aber diese Freiheit des "Besuchs" haben sie nur, weil Marisas Mutter nur in die Familie eingeheiratet hat. Den Rest des Jahre verbringen die beiden in Großbritannien.

Marisa würde gerne mehr Zeit in Italien verbringen, denn sie begreift nicht, was ihre Großmutter, ihr Vater, ihre Onkel und Tanten, Cousins und Cousinen wirklich treiben. Das Wort 'Mafia' wird nicht ausgesprochen.

Als Marisa dann achtzehn wird, beschließt sie, zu studieren. Es ist aber nur halb so spannend, wie sie gehofft hatte, weshalb sie nach Italien geht. Sehr zum Leidwesen ihrer Mutter, denn diese ist sehr besorgt um ihre einzige Tochter.

Marisa wird zur Mafia Prinzessin ihres Vaters und führt die Aufträge ihres Vaters aus, als diese im Gefängniss einsitzen muss.

 

Mit Mafia hatte ich bisher nicht viel zu tun, aber eines steht fest: Mit einem Italiener lege ich mich nicht an, man weiß ja nie, mit wem er verkehrt oder verwandt ist.

Der Einblick in die Welt des organisierten Verbrechens war sehr interessant, besonders weil es authentisch gestaltet wurde. Mir gefiel der Schreibstil, er war nicht wie in einem Thriller, aber es ist nun einmal ein Sachbuch.

Die Autorin hat es einem einfach gemacht, zu folgen, auch wenn ich die Familienverhältnisse bis zum Schluss nicht durschaut habe. So ist das wahrscheinlich bei Großfamilien, den Überblick hat man nie so ganz.

Ich finde es bewundernswert, dass Marisa Merico diesen Schritt gewagt hat und mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit ging, denn sie hat sicher vielen Menschen Unrecht getan, die es möglicherweise auf sie abgesehen haben. Und trotzdem: Sie steht dazu, dass sie kein braves Mädchen ist und das finde ich einen starken Charakterzug, denn immerhin hat sie ihre Strafe dafür auch abgesessen.

In jedem Fall hat mir das Buch sehr gut gefallen, da es, wenn man nicht viel Ahnung von der Materie hat, von Grund auf aufbaut. Man muss keien Ahnung von der Mafia haben, als Grundlagenliteratur reicht es völlig es und wurde in meinen Augen auch gut aufgebaut. Mich würde nun nur noch interessieren, ob sie ausgeliefert wurde bzw. ihr Prozess nun schon stattfand.

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