Marischa Sommer Talking Dirty

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Inhaltsangabe zu „Talking Dirty“ von Marischa Sommer

Marischa Sommer war jung – und sie brauchte Geld. Da sie in ihrem Beruf keine Stelle fand, begann sie für eine Sex-Hotline zu arbeiten. Sie lernte, wie man die Männer möglichst lange in der Leitung hält und wie man sie verbal befriedigt. Manche wählten sich ein, um sie stöhnen zu hören, andere, um zu reden, wieder andere, um ihre Phantasien auszuleben, weil es in der Realität nicht möglich war. In ihrem schonungslos offenen Buch erzählt Marischa Sommer von den skurrilen Aspekten dieses Jobs, von den tagtäglichen Erfahrungen mit den Anrufern, von der Kluft zwischen der Realität und dem, was sie den Männern erzählt – und den Abgründen, die sich offenbaren, wenn man mit den sexuellen Phantasien von Männern konfrontiert ist.

Erst fand ich es sehr interessant, aber iwann war man doch froh, wenn man das Buch durch hat ..

— sunny1987
sunny1987

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  • Talking Dirty

    Talking Dirty
    _Sahara_

    _Sahara_

    Marischa Sommer war jung und brauchte das Geld. Da sie in ihrem Beruf keine Stelle fand, begann sie für eine Sex-Hotline zu arbeiten. Doch wie ist das, die Männer am anderen Ende der Leitung zu befriedigen - und abzuzocken? Also ich fande es ganz interessant wie eine "Flirtline" funktioniert. Wie hinter den Kulissen die Strippen gezogen werden. Aber ehrlich gesagt hatte ich nicht wirklich immer den Durchblick. Marischa lernt im Zug Katharina kennen, die bei einer Hotline arbeitet. Eigentlich will sich Marischa die Arbeit der Bekannten nur mal anschauen. Aber dann unterschreibt sie einen Vertrag. Was nur Übergangsweise angedacht war, zieht sich über Monate hin und Marischa verliert sich immer mehr in der Line. Sie hat quasi kein Privatleben mehr. Marischa erzählt in dem Buch von Kunden und deren Vorlieben. Ich sage immer "Jedem das Seine" aber manche Phantasien sind einfach nur krank. Und da kann es einem manchmal schon anders werden. Das Buch muss man nicht unbedingt gelesen haben. Aber schlecht ist es auch nicht ;) Lieben Dank an Beate (lord-byron) fürs Leihen! (Rezi vom 25.03.2012)

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    Arun

    Arun

    18. April 2014 um 16:30
  • Rezension zu "Talking Dirty" von Marischa Sommer

    Talking Dirty
    illunis

    illunis

    10. August 2012 um 18:32

    Naja, für zwischendurch und aus der Wühlkiste ja mal ganz ok, aber kein Burner! Sie erzählt zuerst mal wie sie Katharina kennenlernte und ich finde... der Anfang zieht sich wie Kaugummi und auch später, will sie wohl irgendwie erzählen wie so ein Job einen verändert... aber zwischen den ganzen Gesprächen kommt das einfach gar nicht so rüber... man kann sich kaum einfühlen in sie und auch nicht in die Gespräche die sie geführt hat. Interessant war es schonmal zu erfahren wie es hinter den Kulissen von solchen Hotlines läuft... das wars dann aber auch schon!! Eigentlich würde ich gerne nur 2,5 Sterne verteilen... so sind es halt doch immerhin 3!! (wegen Emily und Katharina) ;-)

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  • Rezension zu "Talking Dirty" von Marischa Sommer

    Talking Dirty
    Zabou1964

    Zabou1964

    18. October 2011 um 07:09

    Jeder hat bestimmt schon von diesen Sex-Hotlines gehört. Aber hat man sich je Gedanken darüber gemacht, wer dort eigentlich arbeitet? Oder wer eigentlich bei den „Telefondamen“ anruft? Als ich das Buch im Katalog des Droemer Knaur Verlags entdeckte, beschloss ich spontan, es lesen zu wollen. Und ich betrat an der Hand der Autorin mir völlig unbekannte Welten. Marischa Sommer hat ein Studium als Modejournalistin abgeschlossen, steht aber ohne feste Stelle, und somit auch ohne Einkommen, da. Sie hangelt sich von Praktika über Nebenjobs und Hartz IV durch ihr Leben, ohne zu wissen, wie sie ihre Kredite oder ihre nächste Miete bezahlen soll. Da begegnet sie im Zug Katharina, die bei einer Sex-Hotline arbeitet. Zufällig wird dort eine neue Kollegin gesucht und Marie, wie die Autorin sich selbst im Buch nennt, beschließt, sich den Job einmal anzuschauen. Ohne großartige Einarbeitung wird sie ins kalte Wasser geworfen. Zunächst telefoniert sie von zu Hause, später übernimmt sie im Büro die Stelle des Operators, was ihr zumindest einen festen Stundenlohn beschert. Die Autorin beschreibt anhand von diversen Beispielen die unterschiedlichen Typen von Männern, die bei dieser Hotline anrufen. Wer meint, dass sich dort nur Männer melden, die ihre sexuellen Fantasien ausleben wollen, liegt falsch. Es gibt tatsächlich nicht wenige, die sich eine feste Beziehung mit der Gesprächspartnerin erhoffen. Die Männer gehen davon aus, dass sie mit Privatpersonen telefonieren und investieren viel Geld in die Gespräche, bis hin zum finanziellen Ruin. Der Betreiber der Hotline, den keine der Frauen kennt, hält die Telefonistinnen dazu an, die Gutgläubigkeit der Männer skrupellos auszunutzen. Marischa Sommer schildert aber auch, welche Auswirkungen dieser Job auf sie hat. Die Gespräche mit den Kunden verfolgen sie bis in ihr Privatleben. Sie verliert ihr eigentliches Ziel, Modejournalistin zu werden, aus den Augen. Am Ende kommt es gar soweit, dass sie in jedem Mann einen potenziellen Kunden sieht und ihren Freund verdächtigt, sie zu betrügen. Gerade noch rechtzeitig zieht sie einen Schlussstrich und kündigt. Die Autorin erzählt ehrlich, jedoch nicht ohne Ironie, von ihren Erfahrungen in der Branche. Sie zeigt die Gefahren auf und führt dem Leser die Skrupellosigkeit der Betreiber vor Augen. Das Buch hat mich amüsiert, aber auch nachdenklich gemacht. Schockiert war ich darüber, dass die Frauen ohne jegliche Einarbeitung auf teilweise kranke Männer, z. B. Pädophile, treffen. Fazit: Offen, ehrlich und mit einem Augenzwinkern berichtet die Autorin über ihre pikante Tätigkeit.

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  • Rezension zu "Talking Dirty" von Marischa Sommer

    Talking Dirty
    pat_ricia

    pat_ricia

    14. August 2011 um 19:30

    Der Umschlag verspricht witzige Anekdoten. Das Buch dagegen hält viel mehr. Skrupel, seltsame Wünsche, sogar Verrat an Personen, die Hilfe benötigen - das alles wegen der Einnahmen. Sehr gut !

  • Rezension zu "Talking Dirty" von Marischa Sommer

    Talking Dirty
    kleinerstern

    kleinerstern

    30. July 2011 um 17:20

    Talking Dirty - Talking Klartext Nachdem ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt und den Klappentext zu „Talking Dirty“ von Marischa Sommer gelesen hatte, war ich gespannt was mich erwarten würde. Mein erster Eindruck war äußerst positiv – die Kapitel wurden liebevoll aufgeteilt, sie handeln immer von einem bestimmten Vorgang (entsprechend der Überschrift) und die Autorin schildert ehrlich ihren ungewöhnlichen Job und die Auswirkungen auf ihr eigenes Leben und ihr Umfeld. Lockerleicht mit frechen Sprüchen beschreibt sie die Ereignisse – und lässt einen auch an ihren Zweifeln und persönlichen Veränderungen teilhaben. Kritisch hinterfragt sie ihren Job bzw. die ganze Welt hinter der Telefon-Hotline und konfrontiert auch gekonnt und teilweise auf schockierende Weise den Leser mit ihrer männlichen Kundschaft und den damit verbundenen außergewöhnlichen Vorlieben. Bis dahin war ich sehr begeistert von dem Roman, aber für mich persönlich kam das Ende überraschend. Ich hätte mich gefreut, mehr Details am Ende zu haben oder ein Nachwort zu dieser Lebensgeschichte. Alles in allem aber trotzdem empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Talking Dirty" von Marischa Sommer

    Talking Dirty
    Sophia!

    Sophia!

    29. July 2011 um 00:26

    Skurile Nebenjobs kennen wir alle. Sie sind anstrengend, nervend und nicht selten auch furchtbar peinlich. Dennoch haben wir uns für den Job entschieden, schließlich sind wir jung und brauchen das Geld. Aber was lässt sich wirklich ertragen und ab wann wird eine Grenze überschritten? _ Mischa Sommer berichtet in ihrem autobiographisch geprägten Werk "Talking Dirty" von den Erfahrungen während ihrer Arbeit bei einer Flirtline, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Von Männern auf der Suche nach der großen Liebe oder solchen, die beim Telefonsex ihre intimsten Phantasien ausleben wollen und wie man am anderen Ende der Leitung mit diesen speziellen Wünschen bestenfalls umgeht. Anfängliche Irritationen, schockierende Entdeckungen und witzige Dialoge bündeln sich in den einzelnen Erzähungen der Protagonistin. Als Leser wird man Teil der jeweiligen Situationen sowie des außergewöhnlichen Berufsalltags und darf über die ein oder andere Unterhaltung staunen. Es stellt sich die Frage, ob Männer wirklich leichte Opfer sind, die von den Mitarbeiterinnen der Flirtline ausgenommen werden. _ Fazit: Kurzweiliges, amüsantes Lesevergnügen. Ironisch, witzig, spritzig! Die ideale Sommerlektüre!

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