Marissa Meyer Scarlet

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Inhaltsangabe zu „Scarlet“ von Marissa Meyer

The second book in The Lunar Chronicles series by Marissa Meyer. This is not the fairytale you remember. But it's one you won't forget. SCARLET BENOIT'S grandmother is missing. The police have closed her case. The only person Scarlet can turn to is Wolf, a street fighter she does not trust, but they are drawn to each other. Meanwhile, in New Beijing, Cinder will become the Commonwealth's most wanted fugitive - when she breaks out of prison to stay one step ahead of vicious Queen Levana. As Scarlet and Wolf expose one mystery, they encounter Cinder and a new one unravels. Together they must challenge the evil queen, who will stop at nothing to make Prince Kai her husband, her king, her prisoner . . . ***Red Riding Hood-meets-Percy Jackson in a thrilling new spin on Grimm by Marissa Meyer, the author of Cinder.*** (Quelle:'E-Buch Text/07.02.2013')

Wow!

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  • Rotkäppchen und der große, böse Wolf auf Rettungsmission

    Scarlet
    Wortmagie

    Wortmagie

    20. September 2017 um 07:26

    Der zweite Band der „Lunar Chronicles“, „Scarlet“, spielt in Südfrankreich. Warum ausgerechnet Südfrankreich? Der Autorin Marissa Meyer wurde diese Frage oft gestellt. Südfrankreich verfügt über eine Besonderheit, die sie für sich nutzen wollte: einen historisch tief verwurzelten Glauben an Werwölfe. Es ist die Heimat der „Bestie des Gévaudan“, die zwischen 1764 und 1767 etwa 100 Menschen getötet haben soll. Bis heute ist nicht geklärt, was damals tatsächlich vorgefallen ist, doch die Bewohner_innen des Gévaudan waren fest überzeugt, dass sie von einem Loup Garou heimgesucht wurden – von einem Werwolf. Ein passenderes Setting für „Scarlet“ ist daher schwer vorstellbar. Schließlich handelt es sich um eine Variation des Märchens von „Rotkäppchen“ und dem großen, bösen Wolf. Scarlet Benoit ist kurz davor, durchzudrehen. Ihre Großmutter ist seit über zwei Wochen spurlos verschwunden. Michelle Benoit mag exzentrisch sein, aber niemals würde sie ihre Enkelin und ihren kleinen Bauernhof im französischen Rieux ohne Nachricht verlassen. Scarlet ist überzeugt, dass ihr etwas zugestoßen ist. Verzweifelt klammert sie sich an jeden Strohhalm und lässt sich auf den zwielichtigen Straßenkämpfer Wolf ein, der behauptet, zu ahnen, wo ihre Großmutter festgehalten wird. Ohne zu wissen, ob sie Wolf trauen kann, begibt sie sich an seiner Seite auf eine halsbrecherische Rettungsmission, während sie pausenlos darüber nachgrübelt, warum ihre Großmutter entführt worden sein könnte. Hatte sie Geheimnisse vor Scarlet? Erst als die beiden der flüchtigen Cyborg Cinder begegnen, ergibt plötzlich alles einen Sinn… Ich vergebe meine Sterne-Bewertungen nach Bauchgefühl. Manchmal kann ich an der Beurteilung, die mein Bauch im Alleingang vornimmt, intellektuell noch etwas drehen und ihn davon überzeugen, dass die Fakten eine andere Sprache sprechen, aber meistens ist er unbelehrbar und mir obliegt es, herauszufinden, warum er ein Buch so und nicht anders bewertet. Nach der Lektüre von „Scarlet“ bestand der Bauch auf eine 3-Sterne-Bewertung und schickte mir ein diffuses Gefühl von Enttäuschung. Es ist eindeutig, dass ich „Cinder“ besser fand – jetzt musste ich nur noch definieren, wieso. Leichter gesagt als getan. Ich grübelte lange. Erst dachte ich, die Enttäuschung stamme daher, dass ich keine solide Verbindung zur Protagonistin Scarlet aufbauen konnte. Ich finde sie seltsam flach charakterisiert, da ihr aufbrausendes Temperament die einzige Eigenschaft ist, die sie auszeichnet. Ich sah in ihr wenig Individualität und empfand sie als ernüchternd austauschbar. Ihr männlicher Gegenpart Wolf ist deutlich interessanter, weil ihm seine Unsicherheit auf die Stirn geschrieben steht und ich furchtbar neugierig war, welche Geheimnisse er hinter seiner distanzierten, verschlossenen Fassade verbirgt. Für mich war offensichtlich, dass Wolf kein normaler Mensch ist. Ich war entsetzt, wie blind Scarlet gegenüber seinen Eigenheiten ist. Sie vertraut ihm und entwickelt – typisch YA – innerhalb kürzester Zeit Gefühle für ihn, obwohl alles an Wolf nach einer gesunden Portion Skepsis schreit. Sie reist mit ihm durch die wunderschön atmosphärisch beschriebene Landschaft Südfrankreichs, ohne sein Verhalten anzuzweifeln. Ich glaube, Marissa Meyer wollte so die vertrauensvolle Naivität nachbilden, die Rotkäppchen dem großen, bösen Wolf entgegenbringt. Leider funktioniert diese Form von Beziehung nur im Märchen. In einem modernen Roman wirkt sie unrealistisch. Strukturell folgt „Scarlet“ grob dem Märchen, doch die idiosynkratischen Wiedererkennungsmerkmale fand ich, abgesehen von Scarlets feuerroten Haaren und ihrem roten Hoodie, weniger auffallend als im ersten Band. Der Großteil wurde mir erst nach der Lektüre bewusst. Vielleicht hatte Marissa Meyer nicht genügend Raum, um sie hervorstechend zu inszenieren, da sie zum ersten Mal intensiv mit Perspektivwechseln arbeitete. Ich war positiv überrascht, dass Cinder einen eigenen Handlungsstrang erhält, weil ich mit ihr besser zurechtkomme als mit Scarlet. Cinder gelingt es, aus dem Gefängnis zu flüchten, indem sie sich mit dem selbstbewussten, charmanten Kleinkriminellen Carswell Thorne verbündet, den ich trotz müheloser Sympathie kaum ernstnehmen konnte. Seine Rolle fungiert meiner Meinung nach ausschließlich als Gegenpol zu Cinders Schwermut; er ist der witzige Sidekick, dessen Aufgabe darin besteht, Situationen aufzulockern. Seine Figur ist nicht in sich selbst motiviert, sondern nur in seinem Verhältnis zu anderen Figuren. Ich fand ihn unecht und übertrieben. All diese Kritikpunkte sind gute Gründe, „Scarlet“ lediglich mit 3 Sternen zu bewerten. Doch der Bauch war mit diesen Erklärungen noch nicht zufrieden. Er ließ mir keine Ruhe und zwang mich, tiefer zu graben. Ich grub und grub, bis ich endlich den Ursprung meiner sachten Enttäuschung freilegte: „Scarlet“ ist weniger originell als „Cinder“. Für mich enthält es zu wenig frische Ideen. Es unterscheidet sich kaum von einer popeligen YA-Dystopie aus der Durchschnittsecke und deshalb verdient es dem Bauch zufolge auch nur eine durchschnittliche Bewertung. „Scarlet“ ist meiner Meinung nach schwächer als der Vorgänger „Cinder“. Trotz der respektvollen, angemessenen Verarbeitung des Märchens „Rotkäppchen“ büßt es durch die enge Anlehnung an genretypische Strukturen deutlich an Reiz ein. Das taffe Mädchen, der geheimnisvolle fremde Junge, Insta-Love und eine gefährliche Rettungsmission – sagt mir nicht, dass euch das nicht bekannt vorkommt. Leider lenken diese Elemente von der kreativen Gestaltung des futuristischen Universums ab, das Marissa Meyer im zweiten Band erfreulicherweise öffnet und erweitert. Ich bin gespannt, welche neuen Facetten ich im dritten Band „Cress“ erleben werde und wie Meyer die Jonglage mit drei Protagonistinnen meistert. Aschenputtel, Rotkäppchen und Rapunzel vereint – das verspricht, interessant zu werden.

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  • Even in the future be aware of the big bad wolf

    Scarlet
    Lupina15

    Lupina15

    27. August 2017 um 11:42

    Content:Scarlet Benoit's grandmother is missing. The police have closed her case. The only person Scarlet can turn to is Wolf, a street fighter she does not trust, but they are drawn to each other. Meanwhile, in New Beijing, Cinder will become the Commonwealth's most wanted fugitive - when she breaks out of prison to stay one step ahead of vicious Queen Levana. As Scarlet and Wolf expose one mystery, they encounter Cinder and a new one unravels. Together they must challenge the evil queen, who will stop at nothing to make Prince Kai her husband, her king, her prisoner . . .My opinion:The second book in the Lunar Chronicles follows Scarlet. Together with her grandmother Michelle she owns a farm and delivers fresh vegetables to the city. But her grandmother is missing and Scarlet is desperate to find out about her whereabout. When she meets Wolf, a street fighter, who seems to know more about the people who kidnapped her grandman, the adventure begins. Parrallel to her hunt, Cinder manages to escape the jail together with handsome captain Thorne. They try to find out more about the missing princess Selene, whereas Prince Kai is forced to find Cinder to return her to evil queen Levana.The story is as awesome as the first book. The new characters are lovely, they have their failure and everything but you just fall in love with them from page to page. The writing style is simple, sometimes abit scientific. But the novel is an easy read, so even people who are not so ggod in english are able to understand everything.The story is full of mysteries and one gets never tired of reading. It is a perfect sequel to Cinder, and I can't wait to get my hands on Cress, because the story is so addicitve.I recommend this series to every fantasy and science fiction fan, but also a fairytale lover will find some pleasure reading it.

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  • But Grandmother...?

    Scarlet
    Nicks

    Nicks

    27. December 2016 um 10:47

    I had prejudices because of who I am as a person.Also, I have some issues with letting go, obviously. Since I really liked Cinder´s story and connected to it, I was convinced another MC would destroy the dynamics. Talking story line and development Scarlet certainly surpasses [book:Cinder|11235712]. It took me all but 10 pages to be hooked. Scarlet, yes like the hair, is a powerful girl with stubborn will and open minded principles. Instead of sharing Earth´s low opinion on everything she actually stops to look behind the curtain. The influence of media obviously never ceased to loose its power, but Scarlet is enough of her own person to not let herself be guided by it. Her plot line - especially where it crosses Cinder´s - is intriguing on its own, but there surely is one thing that raises it on another level: Wolf. I´m not the one searching for romance in every tidbit of story I can get, but. Ladies and Gents, Scarlet - a Lunar novel - presents the first bad boy ever to not only be blessed with smartness and hauntingly good looks, but also the rarest trait ever seen of his species: shyness and fear. Not of the world and its dangers, but of the fear and disgust one could evoke when telling the hard truth. He compliments Scarlet as much as he completes her. And really, although pressed into a few days time, their shared story burns slowly and deeply. Next one. Thorne. Seth Cohen´s brain meets Chuck Bass´ arrogance. Give me the pirate any time, any era, any place and I´ll immediately love him with all my heart. Thorne is the missing piece in the squad- talkative, overly confident, slightly cowardly, absolutely comfortable with every specter of his being and in a love-hate relationship with law and legality. Whoever he ends up with- she won´t be enough. He feels like the linking part between quiet Wolf and ernest-charming Kai. Speaking of, I want to pause for a moment in honor of the perfectly done dynamics between the various characters. The constant bickering between Cinder & Thorne, their growing friendship, their non-existing romance. I´ll cry fat baby tears if anything happens to their relationship. Fortunately Meyer also refrained from turning Kai´s and Cinder´s little romance into a big, star-crossed story that sucks up most of the plot. Instead, Cinder is able to call him an idiot and think of herself and her mission first. She´s neither solely focused on the guy nor lovestruck to stupidity. Also, Kai deserves some applause. Look at his life!! It´s the worst!I readily admit that I fell in love with a story, of which I didn´t think I´d ever give it a try. 

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  • Das taffe Rotkäppchen und ihr (böser) Wolf

    Scarlet
    Blintschik

    Blintschik

    11. December 2016 um 19:57

    In "Scarlet" liegt der Schwerpunkt auf der Rotkäppchengeschichte. Passend dazu trägt die Hauptperson Scarlet immer einen roten Pullover, was total passend ist. Es ist auch witzig, dass sie doch eher eine hartgesottene Farmerin ist, obwohl man sich das Rotkäppchen im klassischen Märchen eher als kleines, süßes Mädchen vorstellt. Der zweite Teil der "Lunar Chronicles" Reihe entpuppt sich als richtiges Abenteuer, da Scarlet mithilfe von Wolf nach ihrer Großmutter sucht und dafür nach Paris reisen muss und auf der anderen Seite versuchen Cinder mit Thorn aus dem Gefängnis zu fliehen und nicht wieder eingefangen zu werden. Dabei lässt Levana ihre Wolfsoldaten auf die Erde los. Die Persektive wechselt immer zwischen den verschiedenen Chrakteren und man will immer wissen wie es bei den anderen weitergeht, da sie teilweise in schwierigen Situationen stecken und man nie richtig weiß, welche Personen vertrauenswürdig sind und welche nicht. Es waren schon so manche Stellen im Buch bei denen ich kurz das Buch weglegen musste, weil ich so erstaut war, dass manche Dinge sich anders entwickelt haben als ich dachte oder weil ich Parallelen zu den klassischen Märchen gefunden habe, die wirklich wahnsinnig gut in die Geschichte eingearbeitet wurden. Wer von Cinder noch nicht ganz überzeugt gewesen ist, der wird es mit diesem Buch sein. Es wird mit jeder Seiter spannender und man kann ein atemberaubendes Abenteuer erleben.

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  • Rezension zu „Scarlet“ von Marissa Meyer

    Scarlet
    Cari_f

    Cari_f

    21. September 2016 um 23:42

    Dieser zweite Band der Lunar Chronicles schließt direkt an den ersten Band, „Cinder“ an. Cinder flieht aus ihrer Haft im Gefängnis des Palastes. Dabei trifft sie Carswell Thorne, einen Deserteur und notorischen Charmeur, der sich ihr anschließt. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach Informationen über Cinders Vergangenheit, während sie ständig auf Gefahr laufen, entdeckt zu werden.Unterdessen muss Emporer Kai einen Weg finden, die Lunar Königin Levana zu besänftigen und sein Reich zu beschützen. Außerdem lernen wir Scarlet Benoit kennen, deren Großmutter entführt wurde. Als die Polizei die Ermittlungen einstellt, macht sie sich selbst auf die Suche nach ihr. Dabei hilft ihr der geheimnisvolle Wolf, ein junger Straßenkämpfer, der scheinbar mehr über die Umstände der Entführung weiß. In „Scarlet“ werden einige neue Charaktere in die Luna Chronicles eingeführt. Besonders angetan hat es mir dabei Thorne. Während er mir anfangs nicht so recht sympathisch war und mir einen eher einfältigen Eindruck gemacht hat (zwischenzeitlich hielt ich ihn sogar für einen alten senilen Mann), entwickelt er sich doch zu dem Charakter des Buches, der mir am meisten Spaß gemacht hat. Seine selbstüberzeugte Art und ironischen Kommentare sind wahre Highlights. Herrlich ist es auch, wie er in dem ach so beherrschten Kai prompt einen Anflug von Eifersucht auslöst. Scarlet und Wolf sind beide starke Charaktere, zu denen (und deren Beziehung) ich persönlich aber keine so rechte Verbindung aufbauen konnte. Trotzdem ist ihr Handlungsstrang spannend und führt uns in das Herz der europäischen Federation.Cinder wird mir immer sympathischer. Sie wirkt auf mich etwas reifer als im ersten Band und ich bin gespannt darauf, wie sie mit ihren Aufgaben wächst. Das gleiche gilt auch für Kai. Im Vergleich zu „Cinder“ gibt es weniger Parallelen zum Märchenvorbild, aber das stört nicht weiter. Eine tolle Idee ist es, dass Rotkäppchen statt dem bekannten Cape einen abgenutzten roten Hoodie trägt – eine knallige Kombination zu ihren feuerroten Haaren. „Scarlet“ ist ebenso düster und konsequent wie der Vorgänger und man erfährt mehr über die düsteren Machenschaften der Lunar-Königin, aber auch wie diese Welt in der Zukunft aufgebaut ist. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, die sich sehr schnell liest und gut unterhält. Mir kam sie aber mehr wie ein Verbindungsband vor und mich konnte sie bis auf ein paar gute Dialoge und Kampfszenen nicht so recht vom Hocker hauen.

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  • Rotkäppchen mal neu

    Scarlet
    Mara12345

    Mara12345

    10. April 2016 um 20:10

    Scarlets Großmutter ist verschwunden und die Polizei ist sich sicher, dass sie abgehauen ist. Doch Scarlet ist sich sicher, dass sie entführt wurde und versucht sie selbst zu finden. Als sie auf Wolf trifft, einen Jungen Mann, der scheinbar in die Sache verwickelt ist macht sie die sich mit ihm auf den Weg, um ihre Oma zu retten.Cinder bricht zusammen mit einem Verbrecher aus dem Gefängnis aus, die Regierung auf den Versen. Sie versucht sich klar zu werden, wer sie wirklich ist.Und Kai sieht sich gezwungen die Königin Lunars zufrieden zustellen.Meine Meinung :Ich fand die Geschichte zwischen Wolf und Scarlet sehr gelungen. Spannend und doch Rotkäppchen ähnlich. Man konnte Wolf die ganze Zeit über nicht wirklich durchschauen und das hat ihn interessant gemacht. Auch Scarlet setzt sich für ihrer Familie ein und würde alles für ihre Großmutter tun. Sie ist stark und setzt sich durch. Auch Cinders Fortsetzung fand ich sehr gelungen. Ich fand ihren Begleiter total lustig, der hat wirklich Humor in die Sache gebracht. Kais Seite konnte ich acuh sehr gut verstehen, weil er ja im Endeffekt keine andere Wahl hatte, als Cinder wieder einzufangen und er glaubt ja auch, dass sie ihn die ganze Zeit belogen und manipuliert hat. Sehr spannend geschrieben, mir gefallen die mehreren Perspektiven.Das Englisch war auch wieder gut zu verstehen, außer die ganzen mechanischen Begriffe, die Cinder immer benutzt.Fazit: Ein absolut gelungener zweiter Teil, der noch ein weiteres Märchen mit Cinders Geschichte verknüpft und das geht super auf! Tolle Märchen Neuerzählung, ich bin schon gespannt, wie es weitergeht!

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  • Very magnifique!

    Scarlet
    marthamaria

    marthamaria

    27. March 2016 um 00:31

    the second installment of the Lunar Chronicles takes place in France,.. well at least a big part of it does. And that fact is a very important one since I thought I would read about this totally new protagonist, Scarlet Benoit, without getting any more chapters out of Cinder's point of view. Oh boy, was I wrong, and gladly so! Marissa Meyer just keeps adding new PoVs and I looove it! Now onto a quick summary. The story picks up where we left in "Cinder". Cinder had just been visited in her prison cell by Doctor Erland who helped her escape by giving her new, improved cyborg parts. She then breaks into the prison cell of a handsome, young criminal named Cadet Carswell Thorne, err I mean, Captain(!) Carswell Thorne as she tries to make her way out of the prison. Thorne turns out to be a thief and happens to have stolen a ship, the Rampion, that the two of them locate after escaping. They manage to take off and Cinder immediately proposes a new goal to pursue: tracking down Michelle Benoit, a former military pilot, who might have some information about the lost Princess Selene, aka Cinder herself. Ultimately, they head towards Rieux, Michelle's hometown in France. Meanwhile, Scarlet Benoit is very concerned about her grandmother, Michelle. She has been missing for about two weeks and cannot seem to be found. Scarlet knows, something is off and her grandmother is not crazy or has ran away, but has rather been kidnapped. One day, Scarlet delivers fresh vegetables, harvested from her and her grandmother's own little farm, to a restaurant, where she encounters Wolf, a street fighter, who somehow captures her attention. They talk a little and she notices a strange tattoo on his upper arm, consisting of various numbers and letters. Shortly after that, Scarlet returns to her home, only to find her father waiting for her. Her father who abandoned her a long time ago, now crawling back to her, bruised and wounded. He claims to have been tortured by a man with a strange tattoo of numbers and letters, who captured Michelle and tortured him to make her talk about important information she supposedly holds back. Scarlet immediately thinks of Wolf and confronts him about the issue. Turns out he is not the one she was looking for but knows exactly who Scarlet's father was talking about and where to find him. Eventually he agrees to help Scarlet find her grandmother and without spoiling the end, yes, they do encounter Cinder at some point which ties the storylines together. Next paragraph may include spoilers! Everyone was right about "Scarlet", it gets so much better with every chapter! This series unfolds in such a great way, I am way to excited to see how it goes on! Specific things I liked: Captain Carswell Thorne is so wonderfully sassy and witty, gotta love his sarcasm. Definitely a great addition to the series! And Scarlet is so strong and feisty, very determined and strong-willed. I love how much power she has, really. Her and Wolf make a great couple, however I preferred their platonic relationship more because their romance bordered on insta-love in the end. Yet I don't really mind because I know there is a lot of development in their relationship to come in the following books. With this novel, I just couldn't keep myself from reading, although I have so much school work to do at the moment! It is just that good, how all the pieces come together and everything falls into place... The world building was perfectly done by Meyer so far, not too overwhelming but rather told little by little. The best thing was the fight in the opera house because I happened to be at a musical that evening (of course I took my book with me lol) and said musical took place in an old, beautiful opera house. It was literally amazing to be reading about a fight... in an old opera house... when you are sitting right there... in an old opera house... I won't ever forget this great reading experience! It may sound awkwardly fangirlish but I was looking forward to these Kai chapters soooo much! His inner fight, feelings toward Cinder, her betrayal, all the responsibility that now lays upon him... How he copes with it is very relatable. And cute. Ahh Kai. He is such a cinnamon roll and a perfect fictional boyfriend really. To conclude this, everybody in that fictional world is just so good-looking, pretty or handsome. Why is that so? I do not know but it's great and a little frustrating tbh I need to get back to reading "Cress" now, I am already halfway through and I can't stop hah

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  • Was für ein Buch!

    Scarlet
    Isabella_

    Isabella_

    20. March 2016 um 19:25

    Ich werde niemals verstehen, warum ich so lange gezögert habe, diese Reihe überhaupt erst angefangen. Niemals hätte ich gedacht, dass man "bloße" Märchen so kunstvoll und fantasiereich nacherzählen kann. Aber die Lunar Chroniken als bloße Nacherzählung zu bezeichnen, wäre falsch - ich bin schwer begeistert von Marissa Meyers Welt, die vor meinem inneren Auge so lebhaft, so detailliert geschaffen worden ist.Mit Scarlet tritt das erste weitere "Pärchen" abgesehen von Cinder und Kai auf - Scarlet und Wolf. Ich hab mir bis dato nicht vorstellen können, wie das Ganze denn funktionieren soll, wie es gelingen kann, so viele Handlungsstränge aufrecht zu erhalten. Aber auch diese Sorgen sind nach Scarlet verschwunden. Meyer hat nicht nur einen Vorgeschmack darauf gegeben, was noch kommen kann/wird, sondern auch bewiesen, WIE gut sie die Fäden in den Händen hält. Es wird nicht nur aus Scarlets und Cinders Perspektive berichtet, sondern auch aus Thornes, Kais, selbst Levanas. Die Diversität ist beeindruckend.Bisher habe ich noch gar keinen Favoriten, was die Pärchen anbetrifft - obwohl mein Herz ja schon etwas für Cinder und Kai schlägt (bei denen ich ausdrücklich hoffe, dass sie ein ordentliches Happy End bekommen). Aber auch Scarlet und Wolf haben ihren Reiz, da ihre Beziehung immer von einer gewissen (An)Spannung geprägt ist. Scarlet ist eine dieser Protagonistinnen, die mit unglaublicher Stärke und einem noch größeren Willen beeindrucken. So wie Cinder einst für Peony kämpfte, so setzt Scarlet alles in Bewegung, um ihre Großmutter zu retten.Wolf hat als Straßenkämpfer und Ex-Zugehöriger einer Bande etwas Mystisches an sich, das ihn sehr spannend und undurchsichtig macht - vor allem, da durch das Buch hindurch immer wieder animalische Merkmale angesprochen wurden wie Eckzähne oder ein Knurren. Ich war stellenweise kurz davor, ihn für einen Werwolf zu halten. Echt jetzt. (Aber Meyers Lösung ist viel cooler. Wie gesagt, die Frau weiß, was sie tut!)Es gibt allerdings einen Punkt, in dem Scarlet noch besser ist als Cinder - und das soll was heißen. Um was es sich dabei handelt? Schlichtweg die Spannung. Ich habe selten ein Buch in der Hand gehabt, das mit solch einem enormen, konstanten Spannungsbogen bestückt war. Im Ernst. Es dauerte nicht mal drei Kapitel, bis ich von der Geschichte begeistert war, und ich verfluchte mich, das Buch morgens vor der Schule begonnen zu haben. Eines Nachmittags konnte ich mich erst gar nicht mehr lösen - und fand mich plötzlich zwei Stunden später wieder vor, das Buch ausgelesen. Ein Plottwist folgte auf den anderen, und ich wusst zeitweise gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Es steht daher außer Frage, dass ich die Serie weiter lese. Scarlet ist für mich ein weiterer absoluter Favorit und ich kann es kaum abwarten, die Cress und Winter kennen zu lernen.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.
    stebec

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Habe eine Steigerung erwartet ...

    Scarlet
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. May 2015 um 20:19

    Das Buch und ich hatten keinen guten Start, was an mehreren unglücklichen Faktoren liegt. Zum einen wäre da Band 1 ›Cinder‹, der mir nur mittelmäßig gefallen hat – nichts Herausragendes, aber auch nichts dramatisch Schlechtes. Mittelmaß eben. Angst und Schrecken eines jeden Autoren. Aber gut, ich war letztendlich neugierig genug, mir Teil 2 zu kaufen. Faktor 2. Blogger und bekannte Leser haben die Reihe in den Himmel gelobt und versichert, dass sie von Band zu Band besser wird. Blöde, gemeine Erwartungen, die natürlich nur enttäuscht werden können. Faktor 3. Perspektivenwechsel. Ich bin kein Fan davon – insbesondere wenn es andauernd passiert und plötzlich aus der Sicht einer Figur geschrieben wird, die in Band 1 nicht ein einziges Mal erwähnt worden ist. Dies ist hier der Fall. Ich lese die erste Seite und denke ›Who the f**k is Scarlet?‹. Teil 2 beginnt aus der Sicht von Scarlet Benoit, der Enkelin von Michelle Benoit, die auch schon mal Erwähnung in ›Cinder‹ fand. Scarlet repräsentiert das Märchen Rotkäppchen, welches die Autorin wirklich gut in die Geschichte einwebt. Großes Lob! Mein Problem allerdings war, dass ich von Anfang an eine Abneigung gegen Scarlet hegte und nicht mit ihr sympathisieren konnte. Ich musste andauernd daran denken, dass sie feuerrote Haare hat und trotzdem ständig einen knallroten Pullover trug. Und es wurde auch noch ständig wiederholt! Ich meine, das muss sich doch einfach total beißen! Grausig, anscheinend hat die liebe Autorin keinen Sinn für Mode … In meiner Vorstellung sah Scarlet immer wie eine Tomate aus, die jemand in Brand gesteckt hat. Das ist Säure für’s ganze Buch, insbesondere wenn 3/4 aus Scarlets Sicht geschrieben wurde und ich eigentlich nur Cinders Passagen gut fand. Jetzt habe ich Angst davor, zu Teil 3 zu greifen. Zwar gefällt mir der Schreibstil nach wie vor [er ist klar, fokussiert und präzise], doch ich habe zur Fortsetzung gegriffen, um mehr über Cinder zu erfahren und nicht über Rotkäppchen. Ich hoffe, dass Cress wieder mehr auf das Cyborgmädchen eingeht. Ansonsten werde ich die Reihe wohl nicht beenden …

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  • Rezension: Scarlet - Marissa Meyer

    Scarlet
    rosebud

    rosebud

    28. March 2015 um 16:21

    Original-Rezension: The emotional life of books Meine Meinung: Ich muss ja zugeben, dass mir Cinder nicht so gut gefallen hat wie allen anderen, auch wenn ich es durchaus nicht schlecht fand, nur eben nicht überragend. Daher habe ich mich auch nicht so auf Scarlet gefreut wie alle anderen, was, wie ich zugeben muss, ein Fehler war, denn Scarlet ist so viel besser als Cinder! Einer der wenigen Aspekte, die mir bei Cinder nicht gefallen habe, war, dass die Geschichte so vorhersehbar ist. Natürlich liegt das teilweise daran, dass es eine Fairy Tale Retelling ist. Scarlet hat jedoch bewiesen, dass das alleine keine Entschuldigung ist. Denn Scarlet konnte mich durchaus überraschen und das nicht zu selten. So viele Dinge haben mich schockiert, mir Angst eingejagt, mich fröhlich oder traurig gemacht. So viele Dinge, die ich niemals vorhersehen hätte können! Der Anfang ist vorwiegend aus Scarlets Perspektive erzählt. Später jedoch kommen Cinders und Kais Perspektive hinzu, wobei Kais Perspektive relativ selten vorkommt und Cinders Perspektive etwa eine genauso große Rolle spielt wie Scarlets. Mir hat der Mix aus den verschiedenen Perspektiven mit unterschiedlichen Handlungssträngen sehr gut gefallen. Der Leser kann so zwei zunächst komplett verschieden erscheinende Geschichten entdecken, die dann durch eine geschickte und überraschende Wendung zusammengeführt werden. Man findet in Scarlet übrigens mehrere solcher überraschender Wendungen. Cinders Perspektive hat mir nebenbei bemerkt am besten gefallen. Ich kann es nicht genau benennen warum, aber vielleicht liegt es daran, dass ich Cinder schon aus dem ersten Teil der Lunar Chronicles kannte und mich so bei ihr am wohlsten fühlte. Oder daran, dass es bei ihrer Perspektive am meisten Action gab. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass die anderen Perspektiven langweilig sind, denn auch diese sind aufregend und spannend gestaltet, nur setzte Cinders Perspektive einfach noch eins drauf.  Marissa Meyers Schreibstil hat mir übrigens auch sehr gut gefallen. Er ist schnell und flüssig zu lesen. Man kann regelrecht durch das Buch fliegen! Es macht so viel Spaß die Geschichte zu erleben, wenn der Schreibstil haargenau dazu passt! Darüber hinaus haben auch die Charaktere mir wirklich gut gefallen. Natürlich kannte und liebte ich Cinder und Kai schon davor, aber auch Scarlet konnte ich nach ein paar Seiten in mein Herz schließen. Was ich allerdings von Wolf halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Irgendwie bin ich mit ihm nicht recht warm geworden. Da ist immer dieser Sicherheitsabstand zwischen uns geblieben, nicht dass er auf einmal auf die Idee kommen sollte, mich anzuspringen. Oh, und Thorne fand ich ziemlich nervig. Seine Kommentare konnten zwar lustig sein, in den meisten Fällen fand ich sie aber einfach nur überflüssig und irgendwie – ja, eben nervig. Das Ende hat mich wieder schockieren und überraschen können. Ich konnte einfach nicht glauben, was da passiert ist und was Kai getan hat, obwohl beides rückblickend unvermeidlich war. Aber seine Aktion war einfach nur hoffnungslos, wir wissen doch alle, dass das nichts bringen wird. Ich hoffe wirklich, Cinder kann ihn noch davon abhalten, bevor es zu spät ist! Mein Fazit: Zusammenfassend kann ich also sagen, Scarlet ist ein wirklich überraschendes Buch, welches euch sicherlich gefallen dürfte! Und zudem ist es so viel besser als Cinder! Mit umwerfenden Charakteren, einen packenden Schreibstil und einigen ziemlich überraschenden Wendungen kann es punkten. Oh, und es ist ziemlich gut darin, die Gefühle des Lesers zu packen und einmal kräftig durchzuschütteln. Ich kann euch Scarlet – oder allgemein die Lunar Chronicles – also wirklich nur empfehlen!

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  • Rot wie Blut

    Scarlet
    msmedlock

    msmedlock

    31. January 2015 um 15:08

    Auch der zweite Teil der Luna-Chroniken hat mich fasziniert. Zwar hat es ein wenig länger gedauert, bis ich damit durch war, aber es ist auf jeden Fall ein Buch, das ich gerne in meinem Regal stehen habe. Ich bin ich großer Märchenfan und obwohl auch Rotkäppchen nicht unbedingt mein Lieblingsmärchen ist, finde ich es toll, was die Autorin daraus gemacht hat. Marissa Meyer hat wie im ersten Teil der Luna-Chroniken die uns bekannte Welt in ein Zeitalter versetzt, das uns fremd und doch bekannt erscheint. Dieses Mal entführt die Autorin uns in ein sehr modernisiertes Frankreich. Hier muss ich sagen, dass es mir ein wenig schwerer fiel, mir alles futuristisch vorzustellen - das fiel mir im ersten Teil in New Beijing leichter. Möglicherweise liegt das daran, dass weniger Androiden vorkommen oder aber daran, dass Frankreich in unserer Zeit eben ein Land ist, das für sein Flair, Romantik und Lebensfreude bekannt ist. Was die Charaktere angeht hatte ich meine Freude. Die Autorin hat ein paar sehr interessante Figuren geschaffen, die Tiefgang haben und sehr echt erscheinen. Wie auch im ersten Band der Chroniken ist es ihr gelungen mich in das Buch hinein zu saugen und festzuhalten. Besonders toll fand ich übrigens auch, dass wir nicht nur Scarlets Geschichte kennen lernen, sondern auch zwischen drin immer wieder Kapitel sind, in denen wir erfahren, wie es mit Cinder weitergeht. Langsam fallen alle Puzzleteile an ihren Platz. Die Ausgabe von "Scarlet", die ich zuhause habe, hat übrigens auch eine Kurzgeschichte im Anhang, in der wir mehr über Wolfs Kindheit bzw Ausbildung erfahren. Da macht ein Buch doch gleich noch viel mehr Freude. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf "Cress", den dritten Teil der Reihe und die Neuinterpretation von Rapunzel.

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  • Rotkäppchen und der böse Wolf - Scarlet (Die Luna Chroniken: Wie Blut so rot)

    Scarlet
    N9erz

    N9erz

    09. November 2014 um 09:38

    Scarlet hat ihre Großmutter als vermisst gemeldet. Seit gut zwei Wochen ist die Polizei jetzt auf der Suche nach ihr, doch es gibt keine Spur zu der alten Dame. Der Fall scheint so aussichtslos, dass die Polizei die Suche einstellen lässt. Doch Scarlet will nicht glauben, dass ihre Großmutter verschollen oder vielleicht sogar schlimmeres ist. Ihre einzige Chance ist Wolf, ein Straßenkämpfer, der scheinbar helfen könnte. Doch ihm traut sie eigentlich keinen Schritt über den Weg. Währenddessen ist Cinder in New Beijing im Gefängnis gelandet. Nach ihren Eskapaden auf dem royalen Ball ist sie dort gelandet um an die Lunar bergeben zu werden. Doch sie wäre nicht sie selbst, wenn sie nicht (wenn auch mit Hilfe) aus dem Gefängnis ausbrechen würde. Ihr Anhaltspunkt für die Flucht: Michelle Benoit - zufällig Scarlets Großmutter. ----- Wer beim ersten Teil der Luna Chroniken nicht schon hellauf begeistert war, dem ist einfach nicht mehr zu helfen. Der sollte auch jetzt lieber weglesen, denn es kommt ein Freudenfeuer. "Scarlet" oder auf Deutsch "Wie Blut so rot" (*uargh* *kotz* - vom Cover fang ich hier diesmal gar nicht an) ist von der Geschichte her genauso genial, wie der erste Teil. Man nehme ein bekanntes Märchen, in diesem Falle Rotkäppchen, setze die Geschichte in eine andere Zeit und Welt, schraubt hier und da ein klein wenig an den Fakten und voila ist eine perfekte Geschichte zwischen Science Fiction/Fantasy und Märchen fertig. Der bekannte Märchenplot ist durch das ganze schrauben und drehen allerdings immer noch vorhanden und auch herauslesbar für alle die genau hinschauen. Was jetzt noch dazu kommt, dass nicht nur ein neues Märchen hergenommen wird, sondern die alte Geschichte dazugewoben wird uns sich beide Handlungen ineinander verstricken. Somit bleiben einem die beliebten Charaktere erhalten und formieren sich zu einer größeren Truppe. Man muss einfach alle Charaktere lieben. Sie sind so eigenständig und so einzigartig, haben alle ihre Ecken und Kanten und spielen nicht nur nach einer perfekten Pfeife. Sie sind genau gesagt einfach so real. Insbesondere Scarlet hat es mir da wirklich angetan. Mit ihrer rotzigen und doch so verletzlichen Art ist sie wirklich das perfekte neue Rotkäppchen. Die Luna Chroniken werden sicher eine meiner liebsten Serie, wenn nicht sogar die Serie schlecht hin, die ich jemals gelesen habe. Ich bin schon extrems gespannt wie sich Rapunzel, denn die erwartet uns in "Cress" da einordnen wird.

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  • Rotkäppchen, äh Rothoodie!

    Scarlet
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. October 2014 um 14:11

    Scarlet's was crashing down around her and nobody noticed. Her grandmother was missing and nobody cared. (Scarlet, S. 7) Nach Vorgänger "Cinder" mit Cinderella hält auch "Scarlet" einen futuristischen, dafür aber weniger sci/fi - haften Wolf im von Märchen angehauchten Schafspelz versteckt. Wortwörtlich, denn wie der Titel bereits verrät bekommt Cinder mit der gleichnamigen neuen Heldin Scarlet Verstärkung, die in Meyers Neuerzählung Rotkäppchen verkörpert. Weil ursprünglich erstmals als "Le petit Chaperon Rouge" von Charles Perrault festgehalten, hat Meyer den Wohnort Scarlets nach Frankreich verlegt. Von der in New Beijing vorherrschenden Technik bekommt man nicht mehr ganz so viel mit. Dafür jedoch sehr wohl den Standort der Geschichte, weshalb für mich die immer wiederkehrende Bezeichnung der Großmutter als "grand-mère" völlig überflüssig und teilweise ein bisschen lächerlich war. Während nun Cinder im Eastern Commonwealth zu fliehen versucht, begegnet man Scarlet in Europa auf der Suche nach ihrer spurlos verschwundenen Großmutter. Bereits durch Scarlets Namen kann man auf Rotkäppchen schließen. Als rotes "Käppchen" könnte man sowohl ihre roten Haare, als auch ihren gleichfarbigen Lieblingshoodie sehen. Besonders lernt man ihren starken, vor allem aber sehr impulsiven Charakter zu schätzen, ebenso wie diese Zielstrebigkeit, mit der sie nach ihrer Großmutter sucht. "I really am sorry about shooting you." "Are you?" Her touch lingered as it reached the end of the bandage, checking that it was still securely tied. "What does that mean?" "I suspect that you would shoot me all over again if you thought it would help your grandmother." [...] "I would," she said. "But that doesn't mean I wouldn't be sorry about it afterward." (Scarlet, S. 222) Überraschend anders dagegen ist Wolf. Auf wen könnte Frau Meyer da wohl abzielen? Der sanfter, teilweise sogar schüchtern auftritt. Wären diese beiden tollen Charaktere nicht schon genug, gibt es auch noch einen dritten Neuling. "[...] I started a riot on the yard." He adjusted his collar, before adding, " Whe were protesting the soap." Her confusion grew [...]. "The soap," he said again, wondering if she'd heard him. "It's too drying." She said nothing. "I have sensitive skin." (Scarlet, S. 33) Carswell Thorne schließt sich Cinder, die ihre Sympathie aus Band 1 nicht eingetauscht hat, an, womit beide zu einem sagenhaft witzigem Team werden. Die zwei gehen wunderbar sarkastisch miteinander um, wobei der charismatische Thorne meines persönlichen Favoriten des Buches einnimmt. "But I am a captain now. I prefer the sound of it. Girls are much more impressed." Cinder, unimpressed, gestured toward the mechanical room on the other side of the wall. "I've decided you can come with me if me make it to your ship. Just... try not to talk too much." He was off his cot before she finished speaking. " It was my irresistible charm that convinced you, wasn't it?" Sighing, she retreated through the hole, careful to step over the disconnected plumbing. "So, this ship of yours. It is the stolen one, right? From the American military?" "I don't like to think of it as 'stolen'. They have no proof that I didn't plan on giving it back." "You're kidding, right?" He shrugged."You have no proof either." She squinted back at him. "Were you planning on giving it back?" "Maybe." (Scarlet, S. 55) Es macht Spaß Scarlets, wie Cinders Wege zu verfolgen und gespannt fiebert man nur so auf das Aufeinandertreffen beider Gruppen hin. Doch nicht nur das ist einer der positiven Aspekte von "Scarlet". Anders als in "Cinder" hält die Geschichte tatsächlich immer wieder Überraschungen, wie Enthüllungen bereit, die man nicht unbedingt erwartet hätte. Weiterhin überraschte mich ebenfalls Kai. Der junge Kaiser wirkt besser ausgearbeitet, als im 1. Band der Reihe. Seine Zweifel, Hoffnungen - die Umsetzung seiner Gedankengänge im allgemeinen - fand ich so gelungen, wie überzeugend. Königin Levana dagegen hat so einiges an Charakterpunkten einstecken müssen. Ihre Sätze erinnerten mich nicht an eine zwar etwas klischeehafte, aber dennoch böse Königin, sondern an ein Kindergartenkind, das versucht diese zu spielen. Jetzt schon bin ich begeistert, wie sich das Netz immer stärker um die Geschichte spinnt. "Cress" und die neuen Bekanntschaften kann ich kaum erwarten. Aber wenn das jetzt schon so ist, wie wird das erst beim Reihenabschluss? "Scarlet" ist ein würdiger Nachfolger!

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  • Eine sehr gelungene Fortsetzung

    Scarlet
    sally1383

    sally1383

    21. April 2014 um 14:57

    Kritik: Cover:  Musste ich mich mit dem Cover zu “Cinder” erst anfreunden, gefällt mir dieses wieder außerordentlich gut. Der wehende Umhang von Scarlet, dem Rotkäppchen, ist ja auch titelgebend. Dieses Cover ist zum Verlieben. Handlung/Kulisse: Es werden einige neue Figuren eingeführt, die wir nun an einem anderen Handlungsort verfolgen. Es gibt immer wieder Wechsel zwischen den Geschehnissen um Scarlet und Wolf, die versuchen Scarlets Großmutter zu retten und sich dabei näher kommen. Doch Wolf bleibt immer mysteriös. Ist ihm zu trauen? Mir hat dieser Handlungsstrang sehr gut gefallen. Immer wenn es um Scarlet und Wolf ging, konnte ich das Buch gar nicht weglegen. Obwohl ich mich auch auf Cinder gefreut hatte, fand ich diese Seiten schöner. Cinder wird bei ihrem Ausbruch aus dem Gefängnis von Thorne begleitet, einem Dieb, der auch im Gefängnis saß. Auf eine besondere Art ist auch der sympathisch. Irgendwie hat mich die Geschichte um Emperor Kai nicht wirklich mitgerissen. War immer froh, wenn ich mit diesen Kapiteln fertig war. Ich weiß nicht warum, aber mir ist Kai fremd. Kann nicht wirklich mit ihm mitfühlen. Alle drei Handlungsstränge kommen immer mehr zueinander und man versteht zunehmend, wie sie zusammen hängen. Man möchte, dass sie sich nun endlich finden. Die Kapitel waren kurz und haben durch den Wechsel zwischen den Handlungsorten immer wieder Spannungsbögen aufgebaut, die einen das Buch kaum weglegen ließen. Wenn man das erste Buch nicht mehr so in Erinnerung hat, ist das nicht schlimm. Meyer schafft es einen unaufdringlich wieder in die Geschichte zurück zu führen. Auch ohne viel zu wiederholen. Wie oft hab ich Schwierigkeiten gehabt, wenn der letzte Band ein Jahr her war. Ich wusste gar nicht, was los ist. Wer ist wer und wie kam es zu den aktuellen Gegebenheiten? Über mehr als 100 Seiten war ich manchmal wie verloren. Das ist hier nicht so. Charaktere: Hauptsächlich werden drei neue Charaktere eingeführt. Da haben wir zum Einen Scarlet, die auf einer Farm in Frankreich lebt. Sie ist eine starke, junge Frau, bildhübsch. Sie ist offen, das heißt, sie verurteilt Menschen nicht für ihre Herkunft. So ist sie auch den Lunariern erst einmal neutral gegenüber eingestimmt. Scarlet war mir sehr sympathisch. Zu ihr gesellt sich Wolf. Wie wir später herausbekommen ist er einer der Kesley Brüder aus der Kurzgeschichte “Queen’s Army”. Auch seinen Bruder treffen wir wieder. In seiner Härte und Rauheit fand ich Wolf sehr sexy. Darunter verbirgt sich ein ganz verletzliches Herz. Genau der Antiheld, den ein Fantasyroman braucht. Und schließlich ist da noch Thorne, der zusammen mit Cinder aus dem Gefängnis flieht. Dieser ist sehr selbstbewusst und etwas schrullig. Von den neuen Charakteren für mich der neutralste. Soll heißen, er ist für mich für die Handlung nicht so wichtig. Auch Iko ist wieder mit von der Partie, unser kleiner geliebter Android. Einfach niedlich. Prinz Kai hat in diesem Band nicht viel Raum und so bekommen wir auch kaum eine Chancen, ihn besser kennen zu lernen. Mir war er ganz ehrlich egal. Ich hoffe aber, dass er im folgenden Band wieder mehr Raum bekommt. Und letzlich haben wir da noch Cinder. Sie muss lernen mit ihrer neuen alten Idendität zu leben und sich selbst zu finden, obwohl sie auf der Flucht ist. Ich fand auf persönlicher und emotionaler Ebene haben wir Cinder in diesem Band ein ganzes Stück besser kennen gelernt. Fazit: Das war mal wieder ein absoluter Pageturner. Durch die verschiedenen Handlungsorte gab es immer wieder Spannungsbögen, die einen das Buch nicht weglegen ließen. Eine absolut gelungene Fortsetzung. Für mich war dieser Band noch besser als der erste und ich kann es kaum noch erwarten, zu lesen, wie es mit Scarlet, Wof, Cinder und Kai weiter geht. Besonders auf Scarlet und Wolf freue ich mich.

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