Scarlet

von Marissa Meyer 
4,5 Sterne bei92 Bewertungen
Scarlet
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (83):
Catties avatar

I'm not a big fan of fairy tales, yet this was entertaining.

Kritisch (1):

Große Enttäuschung ...

Alle 92 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Scarlet"

The second book in The Lunar Chronicles series by Marissa Meyer. This is not the fairytale you remember. But it's one you won't forget. SCARLET BENOIT'S grandmother is missing. The police have closed her case. The only person Scarlet can turn to is Wolf, a street fighter she does not trust, but they are drawn to each other. Meanwhile, in New Beijing, Cinder will become the Commonwealth's most wanted fugitive - when she breaks out of prison to stay one step ahead of vicious Queen Levana. As Scarlet and Wolf expose one mystery, they encounter Cinder and a new one unravels. Together they must challenge the evil queen, who will stop at nothing to make Prince Kai her husband, her king, her prisoner . . . ***Red Riding Hood-meets-Percy Jackson in a thrilling new spin on Grimm by Marissa Meyer, the author of Cinder.***

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781250007216
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Macmillan US
Erscheinungsdatum:04.02.2014
Das aktuelle Hörbuch ist am 05.02.2013 bei St Martins Pr erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,5 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne58
  • 4 Sterne25
  • 3 Sterne8
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Wortmagies avatar
    Wortmagievor einem Jahr
    Rotkäppchen und der große, böse Wolf auf Rettungsmission

    Der zweite Band der „Lunar Chronicles“, „Scarlet“, spielt in Südfrankreich. Warum ausgerechnet Südfrankreich? Der Autorin Marissa Meyer wurde diese Frage oft gestellt. Südfrankreich verfügt über eine Besonderheit, die sie für sich nutzen wollte: einen historisch tief verwurzelten Glauben an Werwölfe. Es ist die Heimat der „Bestie des Gévaudan“, die zwischen 1764 und 1767 etwa 100 Menschen getötet haben soll. Bis heute ist nicht geklärt, was damals tatsächlich vorgefallen ist, doch die Bewohner_innen des Gévaudan waren fest überzeugt, dass sie von einem Loup Garou heimgesucht wurden – von einem Werwolf. Ein passenderes Setting für „Scarlet“ ist daher schwer vorstellbar. Schließlich handelt es sich um eine Variation des Märchens von „Rotkäppchen“ und dem großen, bösen Wolf.

    Scarlet Benoit ist kurz davor, durchzudrehen. Ihre Großmutter ist seit über zwei Wochen spurlos verschwunden. Michelle Benoit mag exzentrisch sein, aber niemals würde sie ihre Enkelin und ihren kleinen Bauernhof im französischen Rieux ohne Nachricht verlassen. Scarlet ist überzeugt, dass ihr etwas zugestoßen ist. Verzweifelt klammert sie sich an jeden Strohhalm und lässt sich auf den zwielichtigen Straßenkämpfer Wolf ein, der behauptet, zu ahnen, wo ihre Großmutter festgehalten wird. Ohne zu wissen, ob sie Wolf trauen kann, begibt sie sich an seiner Seite auf eine halsbrecherische Rettungsmission, während sie pausenlos darüber nachgrübelt, warum ihre Großmutter entführt worden sein könnte. Hatte sie Geheimnisse vor Scarlet? Erst als die beiden der flüchtigen Cyborg Cinder begegnen, ergibt plötzlich alles einen Sinn…

    Ich vergebe meine Sterne-Bewertungen nach Bauchgefühl. Manchmal kann ich an der Beurteilung, die mein Bauch im Alleingang vornimmt, intellektuell noch etwas drehen und ihn davon überzeugen, dass die Fakten eine andere Sprache sprechen, aber meistens ist er unbelehrbar und mir obliegt es, herauszufinden, warum er ein Buch so und nicht anders bewertet. Nach der Lektüre von „Scarlet“ bestand der Bauch auf eine 3-Sterne-Bewertung und schickte mir ein diffuses Gefühl von Enttäuschung. Es ist eindeutig, dass ich „Cinder“ besser fand – jetzt musste ich nur noch definieren, wieso. Leichter gesagt als getan. Ich grübelte lange. Erst dachte ich, die Enttäuschung stamme daher, dass ich keine solide Verbindung zur Protagonistin Scarlet aufbauen konnte. Ich finde sie seltsam flach charakterisiert, da ihr aufbrausendes Temperament die einzige Eigenschaft ist, die sie auszeichnet. Ich sah in ihr wenig Individualität und empfand sie als ernüchternd austauschbar. Ihr männlicher Gegenpart Wolf ist deutlich interessanter, weil ihm seine Unsicherheit auf die Stirn geschrieben steht und ich furchtbar neugierig war, welche Geheimnisse er hinter seiner distanzierten, verschlossenen Fassade verbirgt. Für mich war offensichtlich, dass Wolf kein normaler Mensch ist. Ich war entsetzt, wie blind Scarlet gegenüber seinen Eigenheiten ist. Sie vertraut ihm und entwickelt – typisch YA – innerhalb kürzester Zeit Gefühle für ihn, obwohl alles an Wolf nach einer gesunden Portion Skepsis schreit. Sie reist mit ihm durch die wunderschön atmosphärisch beschriebene Landschaft Südfrankreichs, ohne sein Verhalten anzuzweifeln. Ich glaube, Marissa Meyer wollte so die vertrauensvolle Naivität nachbilden, die Rotkäppchen dem großen, bösen Wolf entgegenbringt. Leider funktioniert diese Form von Beziehung nur im Märchen. In einem modernen Roman wirkt sie unrealistisch. Strukturell folgt „Scarlet“ grob dem Märchen, doch die idiosynkratischen Wiedererkennungsmerkmale fand ich, abgesehen von Scarlets feuerroten Haaren und ihrem roten Hoodie, weniger auffallend als im ersten Band. Der Großteil wurde mir erst nach der Lektüre bewusst. Vielleicht hatte Marissa Meyer nicht genügend Raum, um sie hervorstechend zu inszenieren, da sie zum ersten Mal intensiv mit Perspektivwechseln arbeitete. Ich war positiv überrascht, dass Cinder einen eigenen Handlungsstrang erhält, weil ich mit ihr besser zurechtkomme als mit Scarlet. Cinder gelingt es, aus dem Gefängnis zu flüchten, indem sie sich mit dem selbstbewussten, charmanten Kleinkriminellen Carswell Thorne verbündet, den ich trotz müheloser Sympathie kaum ernstnehmen konnte. Seine Rolle fungiert meiner Meinung nach ausschließlich als Gegenpol zu Cinders Schwermut; er ist der witzige Sidekick, dessen Aufgabe darin besteht, Situationen aufzulockern. Seine Figur ist nicht in sich selbst motiviert, sondern nur in seinem Verhältnis zu anderen Figuren. Ich fand ihn unecht und übertrieben.
    All diese Kritikpunkte sind gute Gründe, „Scarlet“ lediglich mit 3 Sternen zu bewerten. Doch der Bauch war mit diesen Erklärungen noch nicht zufrieden. Er ließ mir keine Ruhe und zwang mich, tiefer zu graben. Ich grub und grub, bis ich endlich den Ursprung meiner sachten Enttäuschung freilegte: „Scarlet“ ist weniger originell als „Cinder“. Für mich enthält es zu wenig frische Ideen. Es unterscheidet sich kaum von einer popeligen YA-Dystopie aus der Durchschnittsecke und deshalb verdient es dem Bauch zufolge auch nur eine durchschnittliche Bewertung.

    „Scarlet“ ist meiner Meinung nach schwächer als der Vorgänger „Cinder“. Trotz der respektvollen, angemessenen Verarbeitung des Märchens „Rotkäppchen“ büßt es durch die enge Anlehnung an genretypische Strukturen deutlich an Reiz ein. Das taffe Mädchen, der geheimnisvolle fremde Junge, Insta-Love und eine gefährliche Rettungsmission – sagt mir nicht, dass euch das nicht bekannt vorkommt. Leider lenken diese Elemente von der kreativen Gestaltung des futuristischen Universums ab, das Marissa Meyer im zweiten Band erfreulicherweise öffnet und erweitert. Ich bin gespannt, welche neuen Facetten ich im dritten Band „Cress“ erleben werde und wie Meyer die Jonglage mit drei Protagonistinnen meistert. Aschenputtel, Rotkäppchen und Rapunzel vereint – das verspricht, interessant zu werden.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Lupina15s avatar
    Lupina15vor einem Jahr
    Even in the future be aware of the big bad wolf

    Content:
    Scarlet Benoit's grandmother is missing. The police have closed her case. The only person Scarlet can turn to is Wolf, a street fighter she does not trust, but they are drawn to each other. Meanwhile, in New Beijing, Cinder will become the Commonwealth's most wanted fugitive - when she breaks out of prison to stay one step ahead of vicious Queen Levana. As Scarlet and Wolf expose one mystery, they encounter Cinder and a new one unravels. Together they must challenge the evil queen, who will stop at nothing to make Prince Kai her husband, her king, her prisoner . . .

    My opinion:
    The second book in the Lunar Chronicles follows Scarlet. Together with her grandmother Michelle she owns a farm and delivers fresh vegetables to the city. But her grandmother is missing and Scarlet is desperate to find out about her whereabout. When she meets Wolf, a street fighter, who seems to know more about the people who kidnapped her grandman, the adventure begins. Parrallel to her hunt, Cinder manages to escape the jail together with handsome captain Thorne. They try to find out more about the missing princess Selene, whereas Prince Kai is forced to find Cinder to return her to evil queen Levana.
    The story is as awesome as the first book. The new characters are lovely, they have their failure and everything but you just fall in love with them from page to page. The writing style is simple, sometimes abit scientific. But the novel is an easy read, so even people who are not so ggod in english are able to understand everything.
    The story is full of mysteries and one gets never tired of reading. It is a perfect sequel to Cinder, and I can't wait to get my hands on Cress, because the story is so addicitve.

    I recommend this series to every fantasy and science fiction fan, but also a fairytale lover will find some pleasure reading it.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Nickss avatar
    Nicksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fortsetzung ebenso gelungen wie Auftakt. Scarlet gefiel mir sogar besser.
    But Grandmother...?


    I had prejudices because of who I am as a person.
    Also, I have some issues with letting go, obviously. Since I really liked Cinder´s story and connected to it, I was convinced another MC would destroy the dynamics. 

    Talking story line and development Scarlet certainly surpasses [book:Cinder|11235712]. It took me all but 10 pages to be hooked. 

    Scarlet, yes like the hair, is a powerful girl with stubborn will and open minded principles. Instead of sharing Earth´s low opinion on everything she actually stops to look behind the curtain. The influence of media obviously never ceased to loose its power, but Scarlet is enough of her own person to not let herself be guided by it. Her plot line - especially where it crosses Cinder´s - is intriguing on its own, but there surely is one thing that raises it on another level: Wolf. 
    I´m not the one searching for romance in every tidbit of story I can get, but. 
    Ladies and Gents, Scarlet - a Lunar novel - presents the first bad boy ever to not only be blessed with smartness and hauntingly good looks, but also the rarest trait ever seen of his species: shyness and fear. Not of the world and its dangers, but of the fear and disgust one could evoke when telling the hard truth. 
    He compliments Scarlet as much as he completes her. And really, although pressed into a few days time, their shared story burns slowly and deeply. 

    Next one. Thorne. Seth Cohen´s brain meets Chuck Bass´ arrogance. 
    Give me the pirate any time, any era, any place and I´ll immediately love him with all my heart. Thorne is the missing piece in the squad- talkative, overly confident, slightly cowardly, absolutely comfortable with every specter of his being and in a love-hate relationship with law and legality. Whoever he ends up with- she won´t be enough. 
    He feels like the linking part between quiet Wolf and ernest-charming Kai. 

    Speaking of, I want to pause for a moment in honor of the perfectly done dynamics between the various characters. The constant bickering between Cinder & Thorne, their growing friendship, their non-existing romance. I´ll cry fat baby tears if anything happens to their relationship. 

    Fortunately Meyer also refrained from turning Kai´s and Cinder´s little romance into a big, star-crossed story that sucks up most of the plot. Instead, Cinder is able to call him an idiot and think of herself and her mission first. She´s neither solely focused on the guy nor lovestruck to stupidity. Also, Kai deserves some applause. Look at his life!! It´s the worst!

    I readily admit that I fell in love with a story, of which I didn´t think I´d ever give it a try. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Blintschiks avatar
    Blintschikvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Action und Abenteuer pur mit einem Sahneklecks Romantik
    Das taffe Rotkäppchen und ihr (böser) Wolf

    In "Scarlet" liegt der Schwerpunkt auf der Rotkäppchengeschichte. Passend dazu trägt die Hauptperson Scarlet immer einen roten Pullover, was total passend ist. Es ist auch witzig, dass sie doch eher eine hartgesottene Farmerin ist, obwohl man sich das Rotkäppchen im klassischen Märchen eher als kleines, süßes Mädchen vorstellt. Der zweite Teil der "Lunar Chronicles" Reihe entpuppt sich als richtiges Abenteuer, da Scarlet mithilfe von Wolf nach ihrer Großmutter sucht und dafür nach Paris reisen muss und auf der anderen Seite versuchen Cinder mit Thorn aus dem Gefängnis zu fliehen und nicht wieder eingefangen zu werden. Dabei lässt Levana ihre Wolfsoldaten auf die Erde los. Die Persektive wechselt immer zwischen den verschiedenen Chrakteren und man will immer wissen wie es bei den anderen weitergeht, da sie teilweise in schwierigen Situationen stecken und man nie richtig weiß, welche Personen vertrauenswürdig sind und welche nicht. Es waren schon so manche Stellen im Buch bei denen ich kurz das Buch weglegen musste, weil ich so erstaut war, dass manche Dinge sich anders entwickelt haben als ich dachte oder weil ich Parallelen zu den klassischen Märchen gefunden habe, die wirklich wahnsinnig gut in die Geschichte eingearbeitet wurden.

    Wer von Cinder noch nicht ganz überzeugt gewesen ist, der wird es mit diesem Buch sein. Es wird mit jeder Seiter spannender und man kann ein atemberaubendes Abenteuer erleben.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    Cari_fs avatar
    Cari_fvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Cinderella meets Little Red Riding Hood - eine gute Fortsetzung der Lunar Chronicles.
    Rezension zu „Scarlet“ von Marissa Meyer

    Dieser zweite Band der Lunar Chronicles schließt direkt an den ersten Band, „Cinder“ an.
    Cinder flieht aus ihrer Haft im Gefängnis des Palastes. Dabei trifft sie Carswell Thorne, einen Deserteur und notorischen Charmeur, der sich ihr anschließt. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach Informationen über Cinders Vergangenheit, während sie ständig auf Gefahr laufen, entdeckt zu werden.
    Unterdessen muss Emporer Kai einen Weg finden, die Lunar Königin Levana zu besänftigen und sein Reich zu beschützen.
    Außerdem lernen wir Scarlet Benoit kennen, deren Großmutter entführt wurde. Als die Polizei die Ermittlungen einstellt, macht sie sich selbst auf die Suche nach ihr. Dabei hilft ihr der geheimnisvolle Wolf, ein junger Straßenkämpfer, der scheinbar mehr über die Umstände der Entführung weiß.

    In „Scarlet“ werden einige neue Charaktere in die Luna Chronicles eingeführt. Besonders angetan hat es mir dabei Thorne. Während er mir anfangs nicht so recht sympathisch war und mir einen eher einfältigen Eindruck gemacht hat (zwischenzeitlich hielt ich ihn sogar für einen alten senilen Mann), entwickelt er sich doch zu dem Charakter des Buches, der mir am meisten Spaß gemacht hat. Seine selbstüberzeugte Art und ironischen Kommentare sind wahre Highlights. Herrlich ist es auch, wie er in dem ach so beherrschten Kai prompt einen Anflug von Eifersucht auslöst.
    Scarlet und Wolf sind beide starke Charaktere, zu denen (und deren Beziehung) ich persönlich aber keine so rechte Verbindung aufbauen konnte. Trotzdem ist ihr Handlungsstrang spannend und führt uns in das Herz der europäischen Federation.
    Cinder wird mir immer sympathischer. Sie wirkt auf mich etwas reifer als im ersten Band und ich bin gespannt darauf, wie sie mit ihren Aufgaben wächst. Das gleiche gilt auch für Kai.

    Im Vergleich zu „Cinder“ gibt es weniger Parallelen zum Märchenvorbild, aber das stört nicht weiter. Eine tolle Idee ist es, dass Rotkäppchen statt dem bekannten Cape einen abgenutzten roten Hoodie trägt – eine knallige Kombination zu ihren feuerroten Haaren.
    „Scarlet“ ist ebenso düster und konsequent wie der Vorgänger und man erfährt mehr über die düsteren Machenschaften der Lunar-Königin, aber auch wie diese Welt in der Zukunft aufgebaut ist.

    Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, die sich sehr schnell liest und gut unterhält. Mir kam sie aber mehr wie ein Verbindungsband vor und mich konnte sie bis auf ein paar gute Dialoge und Kampfszenen nicht so recht vom Hocker hauen.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    M
    Mara12345vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle neue Märchenadaption !
    Rotkäppchen mal neu

    Scarlets Großmutter ist verschwunden und die Polizei ist sich sicher, dass sie abgehauen ist. Doch Scarlet ist sich sicher, dass sie entführt wurde und versucht sie selbst zu finden. Als sie auf Wolf trifft, einen Jungen Mann, der scheinbar in die Sache verwickelt ist macht sie die sich mit ihm auf den Weg, um ihre Oma zu retten.
    Cinder bricht zusammen mit einem Verbrecher aus dem Gefängnis aus, die Regierung auf den Versen. Sie versucht sich klar zu werden, wer sie wirklich ist.Und Kai sieht sich gezwungen die Königin Lunars zufrieden zustellen.

    Meine Meinung :
    Ich fand die Geschichte zwischen Wolf und Scarlet sehr gelungen. Spannend und doch Rotkäppchen ähnlich. Man konnte Wolf die ganze Zeit über nicht wirklich durchschauen und das hat ihn interessant gemacht. Auch Scarlet setzt sich für ihrer Familie ein und würde alles für ihre Großmutter tun. Sie ist stark und setzt sich durch. 
    Auch Cinders Fortsetzung fand ich sehr gelungen. Ich fand ihren Begleiter total lustig, der hat wirklich Humor in die Sache gebracht. Kais Seite konnte ich acuh sehr gut verstehen, weil er ja im Endeffekt keine andere Wahl hatte, als Cinder wieder einzufangen und er glaubt ja auch, dass sie ihn die ganze Zeit belogen und manipuliert hat. Sehr spannend geschrieben, mir gefallen die mehreren Perspektiven.
    Das Englisch war auch wieder gut zu verstehen, außer die ganzen mechanischen Begriffe, die Cinder immer benutzt.

    Fazit: Ein absolut gelungener zweiter Teil, der noch ein weiteres Märchen mit Cinders Geschichte verknüpft und das geht super auf! Tolle Märchen Neuerzählung, ich bin schon gespannt, wie es weitergeht!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    marthamarias avatar
    marthamariavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: It just gets better and better!
    Very magnifique!

    the second installment of the Lunar Chronicles takes place in France,.. well at least a big part of it does. And that fact is a very important one since I thought I would read about this totally new protagonist, Scarlet Benoit, without getting any more chapters out of Cinder's point of view. Oh boy, was I wrong, and gladly so! Marissa Meyer just keeps adding new PoVs and I looove it! 

    Now onto a quick summary.
    The story picks up where we left in "Cinder". Cinder had just been visited in her prison cell by Doctor Erland who helped her escape by giving her new, improved cyborg parts. She then breaks into the prison cell of a handsome, young  criminal named Cadet Carswell Thorne, err I mean, Captain(!) Carswell Thorne as she tries to make her way out of the prison. Thorne turns out to be a thief and happens to have stolen a ship, the Rampion, that the two of them locate after escaping. They manage to take off and Cinder immediately proposes a new goal to pursue: tracking down Michelle Benoit, a former military pilot, who might have some information about the lost Princess Selene, aka Cinder herself. Ultimately, they head towards Rieux, Michelle's hometown in France. 
    Meanwhile, Scarlet Benoit is very concerned about her grandmother, Michelle. She has been missing for about two weeks and cannot seem to be found. Scarlet knows, something is off and her grandmother is not crazy or has ran away, but has rather been kidnapped. One day, Scarlet delivers fresh vegetables, harvested from her and her grandmother's own little farm, to a restaurant, where she encounters Wolf, a street fighter, who somehow captures her attention. They talk a little and she notices a strange tattoo on his upper arm, consisting of various numbers and letters. Shortly after that, Scarlet returns to her home, only to find her father waiting for her. Her father who abandoned her a long time ago, now crawling back to her, bruised and wounded. He claims to have been tortured by a man with a strange tattoo of numbers and letters, who captured Michelle and tortured him to make her talk about important information she supposedly holds back. Scarlet immediately thinks of Wolf and confronts him about the issue. Turns out he is not the one she was looking for but knows exactly who Scarlet's father was talking about and where to find him. Eventually he agrees to help Scarlet find her grandmother and without spoiling the end, yes, they do encounter Cinder at some point which ties the storylines together. 

    Next paragraph may include spoilers!

    Everyone was right about "Scarlet", it gets so much better with every chapter! This series unfolds in such a great way, I am way to excited to see how it goes on! Specific things I liked: Captain Carswell Thorne is so wonderfully sassy and witty, gotta love his sarcasm. Definitely a great addition to the series! And Scarlet is so strong and feisty, very determined and strong-willed. I love how much power she has, really. Her and Wolf make a great couple, however I preferred their platonic relationship more because their romance bordered on insta-love in the end. Yet I don't really mind because I know there is a lot of development in their relationship to come in the following books. With this novel, I just couldn't keep myself from reading, although I have so much school work to do at the moment! It is just that good, how all the pieces come together and everything falls into place... The world building was perfectly done by Meyer so far, not too overwhelming but rather told little by little. The best thing was the fight in the opera house because I happened to be at a musical that evening (of course I took my book with me lol) and said musical took place in an old, beautiful opera house. It was literally amazing to be reading about a fight... in an old opera house... when you are sitting right there... in an old opera house... I won't ever forget this great reading experience! It may sound awkwardly fangirlish but I was looking forward to these Kai chapters soooo much! His inner fight, feelings toward Cinder, her betrayal, all the responsibility that now lays upon him... How he copes with it is very relatable. And cute. Ahh Kai. He is such a cinnamon roll and a perfect fictional boyfriend really. To conclude this, everybody in that fictional world is just so good-looking, pretty or handsome. Why is that so? I do not know but it's great and a little frustrating tbh

    I need to get back to reading "Cress" now, I am already halfway through and I can't stop hah

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Isabella_s avatar
    Isabella_vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Lunar Chroniken haben das Potential, zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zu werden!
    Was für ein Buch!


    Ich werde niemals verstehen, warum ich so lange gezögert habe, diese Reihe überhaupt erst angefangen. Niemals hätte ich gedacht, dass man "bloße" Märchen so kunstvoll und fantasiereich nacherzählen kann. Aber die Lunar Chroniken als bloße Nacherzählung zu bezeichnen, wäre falsch - ich bin schwer begeistert von Marissa Meyers Welt, die vor meinem inneren Auge so lebhaft, so detailliert geschaffen worden ist.
    Mit Scarlet tritt das erste weitere "Pärchen" abgesehen von Cinder und Kai auf - Scarlet und Wolf. Ich hab mir bis dato nicht vorstellen können, wie das Ganze denn funktionieren soll, wie es gelingen kann, so viele Handlungsstränge aufrecht zu erhalten. Aber auch diese Sorgen sind nach Scarlet verschwunden. Meyer hat nicht nur einen Vorgeschmack darauf gegeben, was noch kommen kann/wird, sondern auch bewiesen, WIE gut sie die Fäden in den Händen hält. Es wird nicht nur aus Scarlets und Cinders Perspektive berichtet, sondern auch aus Thornes, Kais, selbst Levanas. Die Diversität ist beeindruckend.
    Bisher habe ich noch gar keinen Favoriten, was die Pärchen anbetrifft - obwohl mein Herz ja schon etwas für Cinder und Kai schlägt (bei denen ich ausdrücklich hoffe, dass sie ein ordentliches Happy End bekommen). Aber auch Scarlet und Wolf haben ihren Reiz, da ihre Beziehung immer von einer gewissen (An)Spannung geprägt ist. Scarlet ist eine dieser Protagonistinnen, die mit unglaublicher Stärke und einem noch größeren Willen beeindrucken. So wie Cinder einst für Peony kämpfte, so setzt Scarlet alles in Bewegung, um ihre Großmutter zu retten.
    Wolf hat als Straßenkämpfer und Ex-Zugehöriger einer Bande etwas Mystisches an sich, das ihn sehr spannend und undurchsichtig macht - vor allem, da durch das Buch hindurch immer wieder animalische Merkmale angesprochen wurden wie Eckzähne oder ein Knurren. Ich war stellenweise kurz davor, ihn für einen Werwolf zu halten. Echt jetzt. (Aber Meyers Lösung ist viel cooler. Wie gesagt, die Frau weiß, was sie tut!)
    Es gibt allerdings einen Punkt, in dem Scarlet noch besser ist als Cinder - und das soll was heißen. Um was es sich dabei handelt? Schlichtweg die Spannung. Ich habe selten ein Buch in der Hand gehabt, das mit solch einem enormen, konstanten Spannungsbogen bestückt war. Im Ernst. Es dauerte nicht mal drei Kapitel, bis ich von der Geschichte begeistert war, und ich verfluchte mich, das Buch morgens vor der Schule begonnen zu haben. Eines Nachmittags konnte ich mich erst gar nicht mehr lösen - und fand mich plötzlich zwei Stunden später wieder vor, das Buch ausgelesen. Ein Plottwist folgte auf den anderen, und ich wusst zeitweise gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Es steht daher außer Frage, dass ich die Serie weiter lese. Scarlet ist für mich ein weiterer absoluter Favorit und ich kann es kaum abwarten, die Cress und Winter kennen zu lernen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Große Enttäuschung ...
    Habe eine Steigerung erwartet ...

    Das Buch und ich hatten keinen guten Start, was an mehreren unglücklichen Faktoren liegt. Zum einen wäre da Band 1 ›Cinder‹, der mir nur mittelmäßig gefallen hat – nichts Herausragendes, aber auch nichts dramatisch Schlechtes. Mittelmaß eben. Angst und Schrecken eines jeden Autoren. Aber gut, ich war letztendlich neugierig genug, mir Teil 2 zu kaufen. Faktor 2. Blogger und bekannte Leser haben die Reihe in den Himmel gelobt und versichert, dass sie von Band zu Band besser wird. Blöde, gemeine Erwartungen, die natürlich nur enttäuscht werden können. Faktor 3. Perspektivenwechsel. Ich bin kein Fan davon – insbesondere wenn es andauernd passiert und plötzlich aus der Sicht einer Figur geschrieben wird, die in Band 1 nicht ein einziges Mal erwähnt worden ist. Dies ist hier der Fall. Ich lese die erste Seite und denke ›Who the f**k is Scarlet?‹.

    Teil 2 beginnt aus der Sicht von Scarlet Benoit, der Enkelin von Michelle Benoit, die auch schon mal Erwähnung in ›Cinder‹ fand. Scarlet repräsentiert das Märchen Rotkäppchen, welches die Autorin wirklich gut in die Geschichte einwebt. Großes Lob! Mein Problem allerdings war, dass ich von Anfang an eine Abneigung gegen Scarlet hegte und nicht mit ihr sympathisieren konnte. Ich musste andauernd daran denken, dass sie feuerrote Haare hat und trotzdem ständig einen knallroten Pullover trug. Und es wurde auch noch ständig wiederholt! Ich meine, das muss sich doch einfach total beißen! Grausig, anscheinend hat die liebe Autorin keinen Sinn für Mode … In meiner Vorstellung sah Scarlet immer wie eine Tomate aus, die jemand in Brand gesteckt hat. Das ist Säure für’s ganze Buch, insbesondere wenn 3/4 aus Scarlets Sicht geschrieben wurde und ich eigentlich nur Cinders Passagen gut fand.

    Jetzt habe ich Angst davor, zu Teil 3 zu greifen. Zwar gefällt mir der Schreibstil nach wie vor [er ist klar, fokussiert und präzise], doch ich habe zur Fortsetzung gegriffen, um mehr über Cinder zu erfahren und nicht über Rotkäppchen. Ich hoffe, dass Cress wieder mehr auf das Cyborgmädchen eingeht. Ansonsten werde ich die Reihe wohl nicht beenden …

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    rosebuds avatar
    rosebudvor 4 Jahren
    Rezension: Scarlet - Marissa Meyer

    Original-Rezension: The emotional life of books

    Meine Meinung:

    Ich muss ja zugeben, dass mir Cinder nicht so gut gefallen hat wie allen anderen, auch wenn ich es durchaus nicht schlecht fand, nur eben nicht überragend. Daher habe ich mich auch nicht so auf Scarlet gefreut wie alle anderen, was, wie ich zugeben muss, ein Fehler war, denn Scarlet ist so viel besser als Cinder!

    Einer der wenigen Aspekte, die mir bei Cinder nicht gefallen habe, war, dass die Geschichte so vorhersehbar ist. Natürlich liegt das teilweise daran, dass es eine Fairy Tale Retelling ist. Scarlet hat jedoch bewiesen, dass das alleine keine Entschuldigung ist. Denn Scarlet konnte mich durchaus überraschen und das nicht zu selten. So viele Dinge haben mich schockiert, mir Angst eingejagt, mich fröhlich oder traurig gemacht. So viele Dinge, die ich niemals vorhersehen hätte können!
    Der Anfang ist vorwiegend aus Scarlets Perspektive erzählt. Später jedoch kommen Cinders und Kais Perspektive hinzu, wobei Kais Perspektive relativ selten vorkommt und Cinders Perspektive etwa eine genauso große Rolle spielt wie Scarlets. Mir hat der Mix aus den verschiedenen Perspektiven mit unterschiedlichen Handlungssträngen sehr gut gefallen. Der Leser kann so zwei zunächst komplett verschieden erscheinende Geschichten entdecken, die dann durch eine geschickte und überraschende Wendung zusammengeführt werden. Man findet in Scarlet übrigens mehrere solcher überraschender Wendungen. Cinders Perspektive hat mir nebenbei bemerkt am besten gefallen. Ich kann es nicht genau benennen warum, aber vielleicht liegt es daran, dass ich Cinder schon aus dem ersten Teil der Lunar Chronicles kannte und mich so bei ihr am wohlsten fühlte. Oder daran, dass es bei ihrer Perspektive am meisten Action gab. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass die anderen Perspektiven langweilig sind, denn auch diese sind aufregend und spannend gestaltet, nur setzte Cinders Perspektive einfach noch eins drauf. 
    Marissa Meyers Schreibstil hat mir übrigens auch sehr gut gefallen. Er ist schnell und flüssig zu lesen. Man kann regelrecht durch das Buch fliegen! Es macht so viel Spaß die Geschichte zu erleben, wenn der Schreibstil haargenau dazu passt!
    Darüber hinaus haben auch die Charaktere mir wirklich gut gefallen. Natürlich kannte und liebte ich Cinder und Kai schon davor, aber auch Scarlet konnte ich nach ein paar Seiten in mein Herz schließen. Was ich allerdings von Wolf halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Irgendwie bin ich mit ihm nicht recht warm geworden. Da ist immer dieser Sicherheitsabstand zwischen uns geblieben, nicht dass er auf einmal auf die Idee kommen sollte, mich anzuspringen. Oh, und Thorne fand ich ziemlich nervig. Seine Kommentare konnten zwar lustig sein, in den meisten Fällen fand ich sie aber einfach nur überflüssig und irgendwie – ja, eben nervig.
    Das Ende hat mich wieder schockieren und überraschen können. Ich konnte einfach nicht glauben, was da passiert ist und was Kai getan hat, obwohl beides rückblickend unvermeidlich war. Aber seine Aktion war einfach nur hoffnungslos, wir wissen doch alle, dass das nichts bringen wird. Ich hoffe wirklich, Cinder kann ihn noch davon abhalten, bevor es zu spät ist!

    Mein Fazit:

    Zusammenfassend kann ich also sagen, Scarlet ist ein wirklich überraschendes Buch, welches euch sicherlich gefallen dürfte! Und zudem ist es so viel besser als Cinder! Mit umwerfenden Charakteren, einen packenden Schreibstil und einigen ziemlich überraschenden Wendungen kann es punkten. Oh, und es ist ziemlich gut darin, die Gefühle des Lesers zu packen und einmal kräftig durchzuschütteln. Ich kann euch Scarlet – oder allgemein die Lunar Chronicles – also wirklich nur empfehlen!

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks