Das Glück an Regentagen

von Marissa Stapley 
3,6 Sterne bei188 Bewertungen
Das Glück an Regentagen
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Positiv (107):
maraAngel2107s avatar

Viele wunderbare Wahrheiten und Schicksalsschläge hautnah erzählt

Kritisch (18):
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Sehr enttäuschend!

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Inhaltsangabe zu "Das Glück an Regentagen"

Dinge, die man bei Regen tun kann

'Lies einen Liebesroman. Schäm dich nicht dafür: Die Menschen brauchen Liebesgeschichten.'

Mae hat ihre Eltern verloren, als sie noch ein kleines Mädchen war. Doch in dem Inn ihrer Großeltern, in dem sie aufgewachsen ist, hängt noch heute die tröstliche Liste ihrer Mutter: Dinge, die man bei Regen tun kann.
Denn es regnet oft in dem kleinen Ort am St. Lorenz-Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen.
Erst als erwachsene Frau kehrt Mae zurück in das kleine Inn am Fluss. Doch ihre Großmutter Lilly kämpft mit dem Vergessen. In ihrer Verwirrung hat sie ihrem Mann etwas preisgegeben, das sie über 60 Jahre lang verschwiegen hat. Und auch das Geheimnis um Gabes Verschwinden kann sie nicht mehr lange wahren.
Eines Morgens traut Mae ihren Augen nicht, als sie am nebligen Fluss einen vertrauten Umriss erblickt. Ist es wirklich Gabe, der zurückgekommen ist?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499291708
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:07.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.11.2017 bei Audiobuch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    maraAngel2107s avatar
    maraAngel2107vor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Viele wunderbare Wahrheiten und Schicksalsschläge hautnah erzählt
    Was für ein Glück dieses Buch lesen zu dürfen!

    Schon das Cover hat mich sehr neugierig gemacht, dazu noch der Name des Buches und der Klappentext und ich wurde nicht enttäuscht! Zwei unendliche Liebesgeschichten mit Hindernissen, Menschen, die sich lieben, jedoch durch Schicksalsschläge nicht so leben wie sie es gerne möchten, da sind George & Everett, zwei beste Freunde im Krieg vereint, jedoch einer verliert. Und Lilly, Everetts Liebe, Verlobte, wie auch immer man das früher nannte, die von George nach dem Krieg erfahren muss, das ihr Geliebter Everett leider nicht zurück kommen wird. Doch in Wahrheit liebt sie George und sie heiraten, bekommen ein Kind, dessen Vaterschaft jedoch zuerst verschwiegen wird. Denn nicht George ist der Vater … aber irgendwie auch doch, denn er ist da, für Virginia und liebt sie, Chase, die Liebe seiner Ziehtochter und Mae, die kleine Enkeltochter, eine der Hauptprotagonistinnen, die fort geht, um einen Mann zu heiraten, den sie glaubt zu lieben, jedoch bitter enttäuscht wird und Jahre später nach Alexandria Bay zurück kehrt, um ihre Wurzeln zu suchen. Menschen wieder zu sehen, die sie lange nicht gesehen hat, um heraus zu finden, was wichtig ist. Und dann ist da noch Gabe, ihre Mädchen-Liebe, irgendwie hofft sie ihn zu treffen, doch daran glauben kann sie nicht wirklich. Hier wurde ein wunderbarer Roman geschrieben, mit vielen Geheimnissen und Wahrheiten, mit vielen Schicksalsschlägen und wunderbaren Erlebnissen, Liebe & Leidenschaft (hier etwas versteckt) und doch alles zusammen wunderbar in Einklang gebracht. Jeder/Jede einzelne/r Protagonist/in wird hier ausführlich beschrieben, die Lebensgeschichte bis zu Punkt X und die Wiederkehr, Wiedersehen und wieder Schicksalsschläge. Das Buch hat sich sehr leicht lesen lassen, wunderbar flüssig und man hat sich als Leser "aufgehoben" gefühlt, man fühlte mit den Personen und ebenso hat man mit gelitten und gehofft auf ein schönes Ende. Und man wird nicht enttäuscht, nach vielen Hindernissen und Begebenheiten darf man sich über das Ende freuen und ist glücklich, wie ein Teil des Titels bereits aussagt. Hier ist tatsächlich alles stimmig im Buch, es gibt überhaupt keine langatmigen oder langweiligen Teilestücke oder Erzählungen, man ist gefesselt von der Geschichte und dieses Buch macht ruhig, man kann wunderbar abschalten und in eine andere Welt eintauchen. Die Autorin hat hier ein tolles Werk geschaffen, als Leser hat man den Eindruck "mit Liebe geschrieben" und so ist es wohl auch. Man könnte auf den Gedanken kommen, das hier eine wahre Familiengeschichte erzählt wird, wunderbar rüber gebracht mit einem tollen Schreibstil und sehr viel Gefühl. Ich bin dankbar das ich dieses Buch lesen durfte und gebe es gerne nun weiter! Ich vergebe hier 5 von 5 Sternen, da alles andere keinen Sinn machen würde, absolut verdient und absolut empfehlenswert!

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    Sissy0302s avatar
    Sissy0302vor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Eine Geschichte, die mich eher verwirrt hat und bei der die tiefsinnigen Themen leider nur oberflächlich behandelt wurden
    Eine Geschichte, die mir leider zu sehr an der Oberfläche geblieben ist

    Mae flieht nach der Trennung von ihrem Verlobten zu ihren Großeltern, bei denen sie nach dem Tod ihrer Eltern aufgewachsen ist. Sie erhofft sich dort Erholung. Doch auch ihre Großeltern haben mit ihren Dämonen zu kämpfen. Zudem taucht ihr Jugendfreund Gabe auf, der eines Tages spurlos verschwand ...

    Ich bin mit der Bewertung dieses Buches etwas hin- und hergerissen. Vom Thema her verspricht es viel Potential, auch konnte ich nicht aufhören zu lesen. Aber wirklich gepackt hat mich das Buch nicht. Irgendwie hat es mich größtenteils eher verwirrt. Es wurden viele schwere Themen angesprochen, aber nicht wirklich vertieft. Irgendwie hatte ich ständig das Gefühl, ich treibe auf der Oberfläche. Noch dazu sprang mir die Geschichte zu schnell zwischen den Gedanken der Charaktere hin und her. Dadurch hatte ich die ganze Lesezeit über das Gefühl, das Geschehen von Außen zu betrachten. Und eigentlich bin ich eine Leserin, die völlig in einer Geschichte versinkt.

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    foreverandgraces avatar
    foreverandgracevor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein tiefsinniges, traurig-bitter-schönes Buch, dem leider das gewisse Quäntchen Etwas fehlt, um als Herzensbuch in Erinnerung zu bleiben.
    Von Schuld und zweiten Chancen

    Eigentlich sind Buchtitel nur und manchmal auch nie ein Bruchteil dessen, was man in einem Buch dann finden wird. Mit dem Titel dieses Buches verhielt es sich für mich aber anders. „Das Glück an Regentagen“ drückt etwas Melancholisches aus, dem gleichzeitig aber eine gewisse Sanftheit und Kostbarkeit beiwohnen. Ich hatte auf gewisse Weise eine Geschichte erwartet, wie ich sie zwischen dem Umschlag dann gefunden habe, auf eine andere Art fand ich aber auch nicht das, was ich gedacht hatte zu finden. Und dieser Umstand passt für mich perfekt in jenes von Marissa Stapley geschriebenes Buch. Da ist etwas, aber da ist eben auch nichts.

    Mae steht vor einer dieser Wendungen, die einen manchmal für lange Zeit davon abhalten, das Leben als schön zu empfinden und es zu leben, weil man am Ende des Tages nun mal nur eines davon hat. Eine Trennung, die sie in ihren Grundfesten erschüttert hat, zwingt sie dazu, an den St.-Lorenz-Strom zurückzukehren, wo sie aufgewachsen ist und eine solche nicht nur ein-, sondern bereits zwei Mal hat erleben müssen. Bei ihren Großeltern aufgewachsen, regnete es schon früh in ihrem Leben und das Grau dieses Regens verschwand nie so ganz von ihrem Horizont. Wenn man die große Liebe verliert und dazu noch einen weiteren Schicksalsschlag erfahren hat, ist das womöglich nur logisch.

    Die Geschichte, die sich schon auf den ersten Seiten des Buches mit voller Wucht entfaltet, ist genauso schwer, wie die Vorstellung an triste, graue, leise Regentage, an denen die Welt irgendwie stillzustehen scheint, weil sie unter denjenigen Dingen, auf die die Tropfen bei ihrem Auftreffen deuten, ächzt. Ächzt und schmerzt. Marissa Stapley schafft es mit einem sehr pointierten und vor allem eindrücklich-authentischen Schreibstil, den Leser sofort in die Geschehnisse eintauchen zu lassen. Nicht nur, weil die Autorin aus allen erdenklichen Tempi den Präsens ausgewählt hat, wirkt alles, als geschähe es direkt vor dem Auge des Lesenden, sondern auch, weil der Erzählstil in kurzen Sätzen gehalten ist, die nicht zu verschachtelt sind, nicht zu viele Informationen enthalten, die das Ganze zu sehr ins Erzählende abdriften lassen. Sie sind präzise. Eindrücklich. Einnehmend. Eine Gabe, die die Autorin hat, ist es, für diejenigen Personen, aus deren Sicht die Kapitel unregelmäßig wechselnde erzählt sind, einige Besonderheiten im Erzählstil zu verbauen. Lilly schwelgt in Melancholie und gleichzeitig dem Stolz  auf ihr erlebtes Leben, Mae ist zweifelnd und Gabe schuldbeladen – ich bin mir sicher, dass man diese Eigenschaften der Charaktere auch erfassen könnte, würde man das Buch erst zur Mitte beginnen.

    Die Handlung schiebt sich in einem gemächlich-schweren und gleichzeitig überrumpelnden Rhythmus weiter, in sich logisch und geschlossen, aber leider für mich unrund beendet. Das Buch endet, wie ich finde, typisch – mit einem Ende, das gut ist und einem Epilog, der vom noch Besseren erzählt – aber eigentlich, gerade aufgrund der Geschichte, die die Protagonisten verbindet, hätte ich mir gewünscht, den Prozess des Glücklichseins an Regentagen genauer beschrieben zu bekommen, ihn nachvollziehen und erleben zu können. Dieser ist mit dem Abschluss der Geschichte leider noch nicht abgeschlossen. Das Glück an Regentagen ist nun mal keine alltägliche Sache – man muss es erst finden.

    Ein schönes Buch, das überrascht und nachdenklich stimmt – allemal fehlt mir allerdings jenes besondere Quäntchen, das es von anderen Büchern seiner Art unterscheidet. Das Buch enthält alles, was es braucht, um daraus eine besondere Geschichte zu spinnen – und gleichzeitig nichts, weil es manchmal in seiner Schwere zu versinken scheint. Vier Sterne und der Wunsch nach mehr!

     

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    Silkchen2909s avatar
    Silkchen2909vor einem Monat
    Bezauberndes Buch über das Schicksal

    Mae ist behütet bei ihren Großeltern aufgewachsen, hat den wunderbaren kleinen Ort aber verlassen, als ihre erste große Liebe Gabe von heute auf morgen verschwindet. Jetzt, 17 Jahre später, kehrt sie zurück, weil ihr Verlobter sie übel hintergangen hat.

    Ihre Großeltern sind nicht mehr die alten – etwas stimmt nicht und Mae kommt nicht dahinter, was es ist. Und dann taucht auch noch Gabe auf und Mae muss sich ihrer Vergangenheit und auch der ihrer viel zu früh verstorbenen Mutter stellen.

     

    „Das Glück an Regentagen“ hat mich verzaubert. Es ist ein Buch über Fehler, über das Schicksal, das sich wiederholt, wenn man nicht aufpasst, über die Liebe und über Kompromisse. Der Stil der Autorin ist ruhig und bedächtig, zuweilen etwas langatmig. Aber mir hat er genauso gefallen. Das Buch ist eine ruhige Reise durch die Emotionen der Protagonisten. Es hat mich eingelullt wie Regen, der an Scheiben prasselt.

     

    Für Leser, die sich gerne ein eine Geschichte fallen lassen, ohne dass diese schmalzig oder überzogen ist, ist dieses Buch genau das Richtige. Absolute Leseempfehlung.

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    simsas avatar
    simsavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein durchwachsener Roman, der mir irgendwie gefallen hat, der es aber auch schwer machte die Figuren in sein Herz zu lassen.
    Eine Familiengeschichte

    Mae hat alles verloren.

    Nach einer Trennung weiß sie nicht wohin mit sich und ihren Leben und kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück. In das alte Hotel ihrer Großeltern und zurück in ihr Zuhause.

    Doch auch dort ist nichts mehr wie es war. Ihre Großmutter scheint verwirrt, ihr Großvater ist nicht auffindbar und ER ist wieder da. Gabe, ihr bester Freund, ihre große Liebe und der Mann, der ihr Herz in tausend Stücke zerschlagen hat.




    Ich lese recht selten Leseproben, aber bei „Das Glück an Regentagen“ lockte mich nicht nur das Cover, sondern auch dieser wunderschöne Titel.


    Und ja, nachdem mir die Leseprobe sehr zugesagt hatte, musste auch das komplette Buch ausprobiert werden.


    Wir lernen in diesem Roman nicht nur Mae und das Scheitern ihrer Beziehung kennen, sondern treffen auch in kurzen Abschnitten auf ihre Mutter, erleben Kapitel mit ihren Großeltern und Gabe. Jeder berichtet aus seiner Perspektive über gerade geschehenes, lässt die Vergangenheit aufleben und uns somit Teilhaben an dem Großén und Ganzen.


    Dabei ist „Das Glück an Regentagen“ kein dicker Wälzer. Mit seinen gerade einmal 304 Seiten ist es ein kleines Büchlein, welches von der Größe perfekt für laue Sommerabende geeignet ist.


    Vor jedem Kapitel, die eine gute Länge von ca. 10 Seiten haben, bekommen wir Tipps, was man an Regentagen unternehmen kann. Diese Tipps hängen auch im Hotel von Maes Eltern und sind ein Vermächtnis ihrer Mutter.

    Jeder einzelne Vorschlag brachte mir ein Lächeln und zeigt auf, dass man sich auf keinen Fall von so Kleinigkeiten, wie dem schlechten Wetter aufhalten lassen darf.


    Zur Geschichte kann ich allerdings sagen, dass ich sie durchwachsen fand. Das Buch lässt sich sehr schnell lesen und die Geschichte kommt voran, allerdings lässt die Autorin Marissa Stapley ihre Figuren sehr hölzern wirken. Es gibt im Erzählfluss immer wieder kleine Sprünge und wenig Gefühl, so dass ich Personen zwar mochte und auch ihr Handeln verstehen konnte, allerdings sehr schlecht eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte.


    Der Schreibstil macht ein flüssiges Lesen dadurch nicht unmöglich, aber auch nicht so, dass man sich zurücklehnt und genießt.


    Bei der Geschichte war es für mich auch so, dass in Maes Leben gravierende Dinge geschehen, die für mich viel zu schnell zur Seite gelegt werden, was ich schade fand. Denn ein wenig mehr Ausarbeitung und dieser Roman hätte deutlich umfangreicher und vielleicht auch spannender werden können.


    Mein Fazit:

    Ein durchwachsener Roman, der mir irgendwie gefallen hat, der es aber auch schwer machte die Figuren in sein Herz zu lassen.


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    DarkReadervor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr enttäuschend!
    Langweilig und nichtssagend

    Und wieder einmal viel vergeudete Zeit für ein Buch, welches zu lesen sich nicht lohnt!
    Ich habe mich von dem hübschen Cover dazu verleiten lassen, das Buch zu kaufen. Auch die Inhaltsangabe las sich gut. Doch leider hielten weder Cover noch IA, was sie versprachen.
    Ich mochte die Charaktere nicht, Gabe war mir zu wenig Mann und Mae nervte mit ihrer Naivität und ihrem ständigen Pessimismus.
    Auch die Nebenfiguren waren überhaupt nicht nach meinem Geschmack und so quälte ich mich mühsam durch die Seiten und war froh, als ich das Buch endlich durch hatte.
    Das lag daran, dass die Story nur so fade vor sich hin dümpelte, es kam keine Spannung auf. Der Schreibstil war ok, aber auch da habe ich schon hunderte Male etwas Besseres in Händen gehabt.
    Schade um die vertane Zeit und das Geld.

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    ConnyKathsBookss avatar
    ConnyKathsBooksvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Das Cover ist toll, der Inhalt leider nicht.
    Tolle Optik, aber schwächelnder Inhalt

    Mae Summers stammt aus Alexandria Bay, einem kleinen Ort am Sankt-Lorenz-Strom. Hier verlor sie nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre große Liebe Gabe, der eines Tages verschwand. Seitdem sind 17 Jahre vergangen. Nach einer schlimmen Trennung kehrt Mae nun wieder in ihre alte Heimat und das Haus ihrer Großeltern zurück, wo sich vieles verändert hat. Schon bald kommt Mae folgenschweren Lügen und Geheimnissen auf die Spur und trifft erneut auf Gabe. Gibt es eine zweite Chance für ihre Liebe?

    "Das Glück an Regentagen" wurde von Marissa Stapley geschrieben, einer kanadischen Autorin. Optisch ist das Buch schon mal ein echter Hingucker. Das gold-glänzende Cover lädt sofort zum Lesen ein und auch die Innengestaltung ist sehr gelungen - mit einer schön gezeichneten Karte von Alexandria Bay und einer "Dinge, die man bei Regen tun kann"- Liste von Maes Mutter Virginia. Jedes Kapitel wird davon eingeleitet. Eine nette, aber eher sinnbildliche Idee, denn echten Regen erleben wir hier kaum.

    Inhaltlich kann der Roman aber nicht überzeugen. Bereits der Einstieg fiel mir recht schwer und auch später hatte ich so einige Probleme, mich zurechtzufinden. Vier verschiedene Perspektiven in der 3. Person mit wechselnden Zeitformen sowie eingeschobene Rückblenden und Erinnerungen machen es dem Leser nicht gerade leicht. Der Schreibstil punktet zwar durch seine poetische Note, liest sich aber recht mühsam und transportiert so gut wie keine Emotionen. Leider fand ich keinen Zugang zu den Figuren und konnte auch ihr Verhalten oft nicht nachvollziehen. Gerade Mae und auch Gabe lassen sich von ihren Schuld- und Schamgefühlen sehr vereinnahmen, was dem Roman eine recht trübselige Stimmung verleiht. Erst am Ende ist Hoffnung in Sicht.

    Zudem werden hier viele Dinge nur sehr oberflächlich abgehandelt und bleiben im Unklaren. Ein paar Seiten hätten wirklich nicht geschadet, denn manches habe ich bis zum Schluss nicht verstanden. Auch bei den Schauplätzen fehlten mir anschauliche Details. Ein netter Epilog mit weitem Blick in die Zukunft rundet die Geschichte schließlich ab.

    Insgesamt kann ich daher "Das Glück an Regentagen" nur sehr eingeschränkt empfehlen. Die Optik und die Regenliste haben mir gut gefallen, der Rest eher nicht. Knappe 3 Sterne von mir.

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    Bücherfüllhorn-Blogs avatar
    Bücherfüllhorn-Blogvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Setting bleibt im Hintergrund, kein Hotel- Stadt- Landschafts-Flair. Auch der Regen bleibt „draußen“. Zu viele Geheimnisse in Vergangenheit
    Setting bleibt im Hintergrund, kein Hotel- Stadt- Landschafts-Flair. Auch der Regen bleibt „draußen“

    Oberflächlich gesehen lässt sich die Geschichte flüssig und unterhaltsam lesen, sie ist emotional und eignet sich gut zum abschalten für ein paar rührselig-traurige Stunden. Dennoch hat mir einiges gefehlt, was vielleicht auch an den für dieses Buch nur knappen dreihundert Seiten gelegen hat.

    Diese Geschichte hat etliche Hauptprotagonisten die alle miteinander verwoben sind. Es gibt drei Zeitsprünge und drei Protagonisten-Paare. Jeder von ihnen hat Geheimnisse und da kann es schon leicht unübersichtlich werden. Es sind nicht nur die Geheimnisse und die emotionalen Verstrickungen in der Gegenwart, nein, es gibt dazu auch viele Rückblicke in die Vergangenheit, die verwirren können. Zumal die Rückblicke von Maes Eltern, die ja tot sind, mir am Anfang eher unklar erschienen.

    Das lag auch daran, dass die Geschehnisse natürlich im spannendsten Moment abbrachen und es dann im nächsten Kapitel mit einem anderen Protagonisten weiterging. Bis ich dann wieder an der entsprechenden Stelle weiterlesen konnte, war so vieles passiert, dass ich mich erst wieder rückbesinnen musste, wer jetzt eigentlich warum was und wo erzählte.

    Das Love-Interest von Mae und Gabe wird zwischendurch erzählt. Es birgt eine gewisse Melancholie, die sich allerdings auch durch die ganze Geschichte zieht. Es ist keine Geschichte wie in typischen Liebesromanen, diese hier ist zurückhaltener und ich hatte den Eindruck, dass Gabe mehr liebt als Mae. So richtig plausibel wurde mir das Love-Interest nicht, das lag vielleicht daran, dass mir Mae nicht so ganz sympathisch wurde. Eine weitere dezente Liebesgeschichte ist die von Lily und George, voller Missverständnisse, voller Geheimnisse, aber auch nur schwach skizziert.

    Mein Lieblingscharakter in diesem Buch war George, der Mann, der an Lilys Seite blieb, obwohl er von ihren Geheimnissen wusste, der seine Tochter und seine Enkelin über alles liebte, der ein liebevoller Ausgleich zu der manchmal herrischen und verstörten Lily war. Die Prise Magie, die George am Schluss widerfuhr, versöhnte mich dann aber wieder Lily, und ich war einfach nur froh, dass er nicht so einsam und verloren war.

    Die Charaktere aller Hauptprotagonisten waren zwar schon gut ausgearbeitet, hätten aber definitiv intensiver sein können. Vor allem Mae blieb mir bis am Schluss ein wenig fremd und unsympathisch.

    Das Setting im Hotel und der Ort Alexandria Bay im St. Lawrence Island National Park gerieten für meinen Geschmack zu sehr in den Hintergrund. Dabei hätte dieser Ort alles für eine wunderschöne Regengeschichte gehabt. Ich liebe Geschichten, die im Regen spielen, aber hier konnte ich den Regen nicht fühlen. Das war sehr schade. Denn gerade ein charmant-morbides Hotel wie das von Lily und George bietet sich doch schon fast von alleine für eine Fülle an Geschichten an. Stattdessen wird es hier nur kurz als Wohnstätte erwähnt. Keine Gäste, keine Angestellten, es blieb ziemlich leer, was vielleicht auch an der Winter-Saison lag. Aber auch die Landschaft blieb sehr blass. Schade.  

    Alles in allem:
    Ausnahmsweise denke ich, der Geschichte hätten mehr als die dreihundert Seiten gut getan. Denn was bei dieser Fülle an Geheimnissen, Vergangenheit und Protagonisten alles miteinander verwoben ist, kann so nur oberflächlich erwähnt werden. Auch fehlte mir das Flair vom Leben in einem Hotel, von der Landschaft und der kleinen Stadt im St. Lawrence Strom. Der Regen blieb so leider „draußen“, ich konnte ihn nicht fühlen.

    Sterne:
    Am liebsten hätte ich zwei Sterne vergeben. Weil die Geschichte nur an den Oberflächen der Protagonisten kratzt, weil mir das Flair dieser Regengeschichte komplett fehlt. So bietet sich diese Landschaft im St. Lawrence Strom doch gerade zu für eine tolles „Location-Setting“ an. Darauf hatte ich auch gehofft, es machte einen Anreiz für mich zum Lesen aus. Im Buch gibt es auf der letzten Seite eine illustrierte Karte, und leider hat diese mehr Stadt- und Landschaftsflair als in der Geschichte vorkommt. Das finde ich sehr schade. Vielleicht hätte man die Geschichte ausdehnen können. Normalerweise tendiert man eher dazu, zu kürzen, aber hier denke ich, wären mehr Seiten für das Setting und für die Protagonisten mit ihren vielen verschlossenen Gefühlen und Geheimnissen besser gewesen. Alle Protagonisten waren wie Scherenschnitte, sie blieben im Schatten. Dennoch konnte man das Potenzial ahnen. Auch das Love-Interest blieb blass, war wie nur angedeutet. Tja, wie nun werten? Vergebe ich zwei oder drei Sterne? Alle Protagonisten, Geheimnisse und Verbindungen sind dennoch gefühlvoll und halbwegs rund erzählt sind. Zwar oberflächlich, aber ich konnte dennoch die große Geschichte, die dahinter gesteckt hätte, erkennen. Nach ein paar Tagen habe ich nochmal überlegt und mich für zwei von fünf Sternen entschieden, weil es doch stellenweise verwirrend und unübersichtlich zu lesen war und weil das Setting in der Landschaft, der kleine Ort Alexandria Bay und auch das Hotel stark im Hintergrund blieben. Zudem konnte mich nach ein paar Tagen auch die Liebesgeschichte nicht mehr wirklich berühren.

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    buechermauschens avatar
    buechermauschenvor 6 Monaten
    Etwas völlig anderes

              Mae ist von ihrem Verlobten verlassen worden und es stellt sich heraus daß er ein von der polizei gesuchter Betrüger ist . Sie kehrt zurück in ihre Heimatstadt , Alexandria Bay am Strand.-Lorenz-Strom . Dort ist sie nach dem Tod ihrer Eltern bei ihren Großeltern Lilly und George aufgewachsen.
    Gäbe hat sich gerade von seiner Frau getrennt und kehrt ebenfalls nach Alexandria Bay zurück und das Schicksal nimmt seinen Lauf ...

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt . Aus der Gegenwart von Mae und Gabe und aus der Vergangenheit von Lilly und George.
    Der Schreibstil ist einfach gehalten und die kurzen Kapitel laden dazu ein die Geschichte schnell zu lesen . 
    Doch ich brauchte etwas um in die Geschichte zu finden ,da mich zu Beginn das hin und her der Erzähler etwas verwirrt hat .

    Gefallen haben mir die Tipps für Regentage zu Beginn jedes neuen Kapitels , das lockert die Geschichte auf und lässt einen trotz der traurigen Stimmung des Buches hier und da schmunzeln .
            

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    Adina13s avatar
    Adina13vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Familiendrama, was mich leider nicht vollends fesseln konnte. Nichtsdestotrotz eine schöne Geschichte!
    Angenehmer Schreibstil und schönes Setting


    Ein Familiendrama, was mich leider nicht vollends fesseln konnte. 
    Mae hat schon viele Schicksalsschläge erleiden müssen, jetzt stell sich auch noch heraus dass ihr Verlobter sie schlimm enttäuscht hat. 
    Sie macht sich auf in ihre Heimat und trifft dort ihre Jugendliebe wieder. 
    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und das Buch liest sich gut, jedoch fehlt mir das gewisse etwas. Ich bin bin zum Schluss leider nicht vollends warm geworden mit Mae. Nichtsdestotrotz eine schöne Geschichte, die sich schnell liest.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    NaddlDaddls avatar

    Kann die Wahrheit Liebe retten?

    Mae hat in ihrem Leben schon viele Verluste hinnehmen müssen. Ihre Eltern sind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Ihre erste große Liebe Gabe ist von einem Tag auf den anderen spurlos verschwunden. Als sie nun aus New York in das idyllische Inn ihrer Großeltern am Fluss zurückkehrt, ist dort jedoch nichts mehr, wie es war. Stattdessen kommen Wahrheiten ans Licht, die alles verändern.
    In ihrem neuen Roman "Das Glück an Regentagen" erzählt Marissa Stapley eine bewegende Geschichte über Familie, Liebe und Verlust. Wenn ihr erfahren wollt, wie es für Mae, Gabe und die anderen Bewohner des kleinen Inn weitergeht, solltet ihr bei dieser Leserunde teilnehmen! 

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    Dinge, die man bei Regen tun kann 'Lies einen Liebesroman. Schäm dich nicht dafür: Die Menschen brauchen Liebesgeschichten.' Mae hat ihre Eltern verloren, als sie noch ein kleines Mädchen war. Doch in dem Inn ihrer Großeltern, in dem sie aufgewachsen ist, hängt noch heute die tröstliche Liste ihrer Mutter: Dinge, die man bei Regen tun kann. Denn es regnet oft in dem kleinen Ort am St. Lorenz-Strom. Hier in Alexandria Bay hat Mae nicht nur ihre Eltern verloren, sondern auch ihre erste große Liebe Gabe. Eines Tages war er einfach verschwunden. Und so ist auch sie gegangen. Erst als erwachsene Frau kehrt Mae zurück in das kleine Inn am Fluss. Doch ihre Großmutter Lilly kämpft mit dem Vergessen. In ihrer Verwirrung hat sie ihrem Mann etwas preisgegeben, das sie über 60 Jahre lang verschwiegen hat. Und auch das Geheimnis um Gabes Verschwinden kann sie nicht mehr lange wahren. Eines Morgens traut Mae ihren Augen nicht, als sie am nebligen Fluss einen vertrauten Umriss erblickt. Ist es wirklich Gabe, der zurückgekommen ist?

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    Marissa Stapley hat als Zeitschriftenredakteurin gearbeitet und kreatives Schreiben unterrichtet, bevor sie sich an ihren ersten Roman wagte – in Kanada auf Anhieb ein Bestseller. Sie rezensiert Romane für die Zeitung Globe & Mail und berichtet im Toronto Star über Bücher und Kulturereignisse. Marissa Stapley lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Toronto.

    Gemeinsam mit ROWOHLT Taschenbuch vergeben wir in dieser Leserunde 25 Exemplare von "Das Glück an Regentagen". 

    Was ihr für dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 04.10. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:   


    Was ist eure Lieblingsbeschäftigung bei Regen? 

    Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und drücke euch allen ganz fest die Daumen!  

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