Marit Schalk Spiegelreihe / Außerhalb der Zeit

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Inhaltsangabe zu „Spiegelreihe / Außerhalb der Zeit“ von Marit Schalk

Die junge Hamburgerin Lena hat ihr Psychologiestudium abgebrochen und schlägt sich mit einem Aushilfsjob durch. Als sie einen Antiquitätenladen in der Altstadt betritt, ahnt sie nicht, dass ihr Leben an diesem Ort eine dramatische Wendung nehmen wird: Sie fällt in einen antiken magischen Spiegel und findet sich gleich darauf im Hamburg der Biedermeierzeit wieder. Damit nicht genug, landet sie genau in den Armen des attraktiven Kaufmanns Henry Sieveking. Dieser stellt die unfreiwillige Zeitreisende kurzerhand als Gouvernante für seine Kinder ein, obwohl die Frau aus der Zukunft offensichtlich recht ungewöhnliche Ansichten und Methoden vertritt. Doch Sieveking und seine Familie umgibt ein düsteres Geheimnis, das es für Lena zu lüften gilt, genauso wie sie die Frage klären muss, ob sie jemals wieder zurückkehren kann in ihre eigene Zeit.

Atemberaubend! <3

— nicki2905
nicki2905

Gekonntes Debüt- Ein unglaublich fesselndes Zeitreise-Erlebnis!

— Tine13
Tine13

Dieses Buch macht einfach ALLES richtig!

— Frau-Aragorn
Frau-Aragorn

Romantische Zeitreise ins Hamburg der 1840er mit sympathischen Charakteren

— AmaliaZeichnerin
AmaliaZeichnerin
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  • Leserunde zu "Spiegelreihe / Außerhalb der Zeit" von Marit Schalk

    Spiegelreihe / Außerhalb der Zeit
    Maritsch

    Maritsch

    Liebe Fans von Zeitreisen und historischen Stoffen! Hiermit möchte ich euch ganz herzlich zu meiner ersten Leserunde einladen. Es geht um meinen Debütroman "Außerhalb der Zeit - Über raue Pfade", der im Juli erschienen ist und der den 1. Teil von zweien darstellt. Unter den Bewerbern, die sich bis zum 1.9.17 melden, werde ich 10 Taschenbuch-Exemplare verlosen.InhaltLena, Ende zwanzig, fällt versehentlich in einen antiken Spiegel und findet sich daraufhin im Hamburg der Biedermeierzeit wieder. Dort trifft sie auf den attraktiven, aber unnahbaren Kaufmann Henry, der sie als Gouvernante für seine Kinder einstellt. Eine Entscheidung, die im Folgenden für zahlreiche Konflikte zwischen den beiden Hauptpersonen sorgt, da die Ansichten und Methoden der Frau aus der Zukunft rein gar nicht in ihre neue Umgebung passen und sie dementsprechend in so allerhand Fettnäpfchen tritt, die die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts bereitstehen hat. Im Laufe der Zeit gelingt es Lena aber zunehmend sich anzupassen und nicht nur Henrys Anerkennung zu erlangen, sondern es entwickeln sich zwischen den beiden auch tiefergehende Gefühle.Trotzdem steht für Henry fest, dass er Lena helfen muss, in ihre Zeit zurückzukehren. Dafür bedarf es sowohl einiger Recherchen des befreundeten Dichters Heinrich Heine, als auch einer abenteuerlichen Postkutschenfahrt durch halb Deutschland, um den Schöpfer des Spiegels zu finden, der für Lenas Zeitreise verantwortlich zu sein scheint.Ich freue mich auf euch! Eure Marit Schalk

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    • 176
  • Einfach wunderbar! :)

    Spiegelreihe / Außerhalb der Zeit
    nicki2905

    nicki2905

    17. September 2017 um 16:49

    Was für ein Buch <3 Eine atemberaubende Geschichte , eine der besten Zeitreisegeschichten, die ich seit langem gelesen habe :) Das Cover ist wunderbar , obwohl es für diese Geschichte etwas unscheinbar ist, aber es hat diesen 'Vintagtouch' , der gut zu der Story passt. Die Hauptcharaktere haben es mir wirklich angetan, sie sprühen voller Leben, obwohl sie nur aus Worten bestehen <3 Auch die Nebencharaktere sind so liebevoll gestaltet, dass sie einem richtig ans Herz wachsen. Der Roman ist so spannend geschrieben, dass einem die 692 Seiten wie 200 vorkommen :) Die Geschichte wechselt zwischen den Zeit, einmal spielt ein Abschnitt im Jahr 1841/1842 und der andere im Jahr 2016/2017, anfangs ist es etwas ungewohnt , aber nach einer Zeit gewöhnt man sich daran und genießt die Story einfach. Die Zeit, in die Lena 'katapultiert' wird ist sehr zeitgetreu geschrieben und man hat das Gefühl, als wäre man selbst dort. Die Ortsschilderungen sind auch für Nicht-Hamburger sehr interessant, generell die Schilderungen der Umgebung (Ball usw.) sind sehr detailverliebt und geben ein sehr reales Bild ab. Es gibt viele lustige Szenen, bei der man sich das Lachen bzw. Schmunzeln nicht verkneifen kann. Ich kann dieses Buch nur empfehlen! Ich freu mich schon sehr auf den 2.Band !<3

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  • Man kann gar nicht mehr aufhoeren zu lesen

    Spiegelreihe / Außerhalb der Zeit
    elvire

    elvire

    17. September 2017 um 12:26

    Als ich die Zusammenfassung hinten auf dem Buch gelesen habe, hatte ich ein wenig die Befuerchtung, dass es eine etwas kitschige Geschichte werden koennte… Aber ganz im Gegenteil, mich hat schon lange kein Roman mehr so sehr in seinen Bann gezogen. Ich konnte gar nicht mehr aufhoeren zu lesen, gleichzeitig hatte ich Angst davor ans Ende der Geschichte  zu kommen. Als ich das Buch anfing, schreckte mich zunaechst die extrem kleine Schrift ab - nach zwei Seiten hatte ich kein Problen mehr damit. Der Schreibstil ist sehr fluessig zu lesen, wenn ich die Zeit gehabt haette, haette ich das Buch in einem Zug durchgelesen. Die verschiedenen Charaktere wurden so liebevoll geschildert, Lenas Erlebnisse im Jahr 1841 so detailliert dargestellt, dass ich glaubte dabei zu sein. Der Roman hat alles was eine gute Geschichte braucht und ist so gut gemacht, dass er in keinem Moment ins Kitschige abgleitet. Einziges Manko: die Fortsetzung ist erst für Sommer 2018 vorgesehen.

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  • Generation Y trifft auf Biedermeier

    Spiegelreihe / Außerhalb der Zeit
    Tine13

    Tine13

    12. September 2017 um 19:23

    Im Roman dreht sich alles um Lena, eine junge Hamburgerin, die noch nicht so ganz ihren Platz im Leben gefunden hat. Als sie mit ihrem Zwillingsbruder Gregor ausgeht um seinen neuen Freund Alex, einen Antiquitätenhändler kennenzulernen, passiert Lena in dessen Laden ein Missgeschick! Die junge Frau stolpert über eine Teppichkante, fällt in einen großen antiken Spiegel und löst sich vor den Augen der Männer in Luft auf. Als Lena in den Armen eines fremden, sehr attraktiven Mannes wieder zu sich kommt weiß sie gar nicht wie ihr geschieht. Sie befindet sich im Haus von Kaufmann Henry Sieveking und seinem Bruder Edward, die sich um die unerwarteten Besucherin kümmern. Das Lena  sich nicht mehr im Jahre 2016 befindet dringt dann so langsam in ihr Bewusstsein…… Der Debütroman „Außerhalb der Zeit- Über rauhe Pfade“ von Marit Schalk ist der Auftakt zu einer Serie die sich „Spiegelreihe“ nennt. Hauptrolle in diesem Buch ist ein antiker Spiegel mit dem Sinnspruch „Regardez le temps“…..“Betrachte die Zeit“, der das Leben der Protagonistin Lena völlig aus den Angeln hebt, katapultiert er sie doch zurück in das Jahr 1841. Es ist eine wahre Freude zusammen mit Lena, diese Zeit zu erkunden, ihr Staunen über die veränderte Stadt, die seltsame Mode, die Stengen Sitten, all das heißt es zu erkunden und zu erleben. Diese „Situationen“ lassen mich schmunzeln und machen bewusst wie sich das Leben dort für einen Menschen aus den 21. Jahrhundert dort anfühlen muss! In humorvollen Szenen, unterhaltsamen Dialogen und Meinungen prallen im Alltag 1841 natürlich Welten aufeinander. Besonders mit dem etwas steifen und unzugänglichen Henry liefert Lena sich so manches Duell. Zur gleichen Zeit lassen Lenas Bruder und sein Freund Alex nichts unversucht um Lena in ihre Zeit zurück zu holen und ihre Abwesenheit zu vertuschen. Dadurch wechseln sich auch die Zeitperspektiven ab und verschaffen dem Roman noch mehr Dynamik. Der Schreibstil ist äußerst angenehm und flüssig zu Lesen und die Seiten fliegen nur so dahin. Der Zeitsprung in die Biedermeier-Epoche ist gekonnt recherchiert, sowie auch die Handlung, die in sich schlüssig und logisch aufgebaut ist. In die Geschichte ist auch etwas magisches und märchenhaftes eingebaut, das sie aber weder unglaubhaft noch lächerlich macht.  Dieser Roman war genau mein Ding, fesselnd, abenteuerlich, intelligent, amüsant, unerwartet, romantisch, spannend…..also einfacher gesagt FANTASTISCH:)) Ich habe diese Lektüre jedenfalls unglaublich genossen und freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung!

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  • Das beste Fantasy-Buch, das ich seit langer Zeit gelesen habe!

    Spiegelreihe / Außerhalb der Zeit
    Frau-Aragorn

    Frau-Aragorn

    08. September 2017 um 20:30

    Ich lernte dieses Buch im Rahmen einer Leserunde kennen. Vielen Dank für das Leseexemplar!  Zunächst abgeschreckt vom schieren Umfang und der kleinen Schrift bereue ich nach dem Lesen, dass die Schriftgröße nicht noch kleiner, und die Seitenzahl nicht noch höher war, dann hätte ich nämlich mehr davon lesen können. Eine kurze Zusammenfassung: Lena ist Ende 20, wohnt in Hamburg, hat ihr Psychologiestudium abgebrochen und hält sich mit einem Gelegenheitsjob über Wasser und wohnt mit Freund Johannes, von dem sie sich aus Bequemlichkeit nicht trennt, in Hamburg Altona. Ihr Zwillingsbruder Gregor hat einen neuen Freund, und in dessen Antiquitätenladen passiert das Missgeschick, das Lenas Schicksal von einer Sekunde auf die andere verändert: Sie stürzt durch einen der berühmten Lohrer Spiegel und findet sich unversehens im Hamburg von 1941 wieder. Ihr Aufprall wurde abgefedert von den Kaufmännern Eduard und Henry Sieveking, die nicht wissen, woher diese merkwürdige junge Dame kommt und was sie von ihr und ihren überaus modernen Ansichten halten sollen. Ist Eduard nett und aufgeschlossen erweist sich Henry als missmutiger Stoffel, und doch ist es er, der Lena eine Bleibe und Arbeit gibt und sie mit all seiner Kraft unterstützt und ihr oftmals aus der Klemme hilft. Schon bald stellt sich heraus, dass Henry ein düsteres Geheimnis mit sich herumträgt... Marit Schalk springt in ihrem Roman immer zwischen den Zeiten hin und her. Auf der einen Seite erleben wir als Leser Lenas Alltag im 19 Jahrhundert, auf der anderen Seite Gregors Bemühungen, Lena wieder ins Jahr 2017 zu bekommen. Die Autorin schafft es scheinbar mühelos diese beiden Handlungsstränge sinnvoll und authentisch zu verbinden. Die Spannung, die in einem Handlungsstrang aufgebaut wird, wird im anderen fortgesetzt und beide Stränge ergänzen sich ins Vortrefflichste, so dass man schon nach kurzer Zeit das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Alle Protagonisten, und ich meine wirklich alle, von Hauptprotagonisten Lena und Henry, über die ganze Familie Sieveking bis hin zur letzten Nebenfigur sind mit vollständigen und authentischen Persönlichkeiten ausgestattet und so genau beschrieben, dass man denkt, sie schon immer gekannt zu haben. Man könnte jetzt meinen, so was würde schnell langatmig, doch ist es Marit Schalks über den ganzen Roman hinweg gegebener spritzigen, humorvollen und unterhaltsamen Schreibweise zu verdanken, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Ich konnte mich komplett in diesem Buch verlieren und gerade Protagonistin Lena konnte ich durch die Darstellung ihrer überaus lustigen und menschlichen Gedanken nachfühlen. Würde sie nicht nur auf dem Papier bestehen, wäre sie wahrscheinlich eine meiner besten Freundinnen. Das wunderschöne und vor allem gut recherchierte Lokalkolorit des jetzigen und damaligen Jahrtausends tragen außerdem noch dazu bei, sich vollkommen in die Geschichte einfühlen zu können. Mir als Aschaffenburgerin gefallen natürlich die Stellen, die in Lohr am Main spielen besonders, und ich werde höchstwahrscheinlich immer an Lena und Henry denken, wenn ich im Spessart unterwegs bin. Was mir außerdem gut gefällt, ist, dass ich immer noch etwas über diese Zeiten dazu lernen konnte. Ein weiterer toller Coup war es, bekannte Persönlichkeiten auf lustige und unaufdringliche Weise in die Geschichte einzuflechten. Man wird dazu verleitet nachzurecherchieren und besonders die bekannte Figur Heinrich "Harry" Heine verleitet einen zum mehrmaligen Schmunzeln. Auch Märchenfiguren sind eingebaut. Natürlich erkenne ich eindeutig Rumpelstilzchen und Schneewittchen wieder. Alice im Wunderland steht außer Frage, aber auch Mary Poppins ist mit von der Partie. Die Passagen um den Unterricht im 19 Jahrhundert und Lenas Bemühungen um die adäquate Erziehung der ihr anvertrauten Kinder, fand ich als Pädagogin natürlich äußerst interessant. Was mich doch bei all dem Lob, das ich für dieses Buch übrig habe am aller verblüffendsten finde, ist, dass die Autorin es geschafft hat, eine dermaßen komplexe Geschichte dermaßen realistisch und detaillegetreu zu erzählen, dass nichts, aber wirklich absolut nichts unrealistisch oder zu märchenhaft klingt. Am Ende des Buches war ich fast selbst schon drauf und dran an Zeitreisen durch Spiegel zu glauben, ja mir sie fast sogar schon zu wünschen. Denn all ihre Charaktere laden einen als Leser dazu ein die Welt von Marit Schalk immer und immer wieder bereisen zu wollen. Sei es die lustige Hetty, Alex Opa, Lena und Henry natürlich, die stoffelige, alte Tante, Sophie und Carl oder Gregor... ich bin froh sie alle kennengelernt zu haben und ich hoffe es dauert nicht allzu lange, bis ich sie im nächsten Teil wiedersehe. Könnte ich 10 Sterne geben, ich würde es tun. Leider gibt es nur fünf, aber die gebe ich sehr gerne für das beste Buch aus diesem Genre, das ich seit langer, langer Zeit gelesen habe.  

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  • Romantische Zeitreise

    Spiegelreihe / Außerhalb der Zeit
    AmaliaZeichnerin

    AmaliaZeichnerin

    01. September 2017 um 18:00

    Dieser umfangreiche Roman erzählt von einem Abenteuer: Lena gerät versehentlich ins Jahr 1841 und hat zunächst keine Ahnung, wie sie wieder in ihre eigene Zeit zurückreisen kann. Aber da enden die Probleme noch lange nicht ...Man merkt dem Roman an, dass die Autorin die historische Epoche gründlich recherchiert hat, denn diese wird anschaulich geschildert. Und sogar einige historische Persönlichkeiten tauchen auf.Der Roman ist flüssig zu lesen und wechselt von der Perspektive her zwischen Lena (in der Vergangenheit) und ihrem Bruder und weiteren Personen, die in der Gegenwart versuchen, Lena zurückzuholen.Besonderes Vergnügen hat mir die Gegensätzlichkeit von Lena und Henry bereitet, denn ihre unterschiedlichen Ansichten sorgen immer wieder für komische Momente und sie liefern sich gelegentlich auch Wortgefechte. Doch es kommt auch zu einigen anrührenden Momenten, denn zwischen Lena und Henry entwickelt sich schon bald eine starke Anziehungskraft.Im übrigen finde ich es interessant, dass hier keine Zeitreise-Maschine, sondern ein Spiegel für die Zeitreise zuständig ist.Bei diesem Buch musste ich ein wenig an den Film "Kate und Leopold" denken sowie an den Roman "Der Funke des Chronos" von Thomas Finn, bei dem es auch um eine Zeitreise (ins Hamburg des Jahres 1842) geht.

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