Marita Sydow Hamann Lovisa - Der Riss im Universum

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Inhaltsangabe zu „Lovisa - Der Riss im Universum“ von Marita Sydow Hamann

Romantasy Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen. Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind – Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen. Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt? Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte … Band 1 von 2 Lovisa-Büchern. Die Reihe "Das Vermächtnis der Lil`Lu" wird insgesamt 5 Bände umfassen. (Quelle:'E-Buch Text/17.03.2014')

Geniale Grundidee, leider an manchen Stellen etwas zu lang gezogen. Trotzdem will man wissen wie die Geschichte endet.

— Silvermoonnight
Silvermoonnight

Spannend, unvorhersehbar und originell - sehr zu empfehlen!

— Antje_P
Antje_P
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  • Tolle Grundidee, aber stellenweise etwas zu langatmig

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Silvermoonnight

    Silvermoonnight

    18. February 2017 um 17:41

    Meine Meinung:  Als erstes möchte ich mich ganz herzlich bei der Autorin Marita Sydow Hamann für dieses Rezensionsexemplar bedanken, denn ohne sie würde ich noch immer nichts von Lovisa und ihrer Geschichte wissen.  Das Cover ist sicherlich unumstritten einzigartig, der harmonische Hintergrund mit dem „Riss im Universum“ passt sowohl zum Titel als auch zur Geschichte selbst. Auch die handgemalte Figur gefällt mir an sich gut, auch wenn es sich etwas stark Hintergrund abhebt, und nicht ganz so dazu passt. Es sticht aber ins Auge und man vergisst es nicht so schnell.  Die Autorin bediente sich einem relativ leichten Wortschatz, bis auf einige Namen, welche mir eben nicht so geläufig waren, da sie aus den hohen Norden kamen, es ist somit leicht verständlich und man kommt ohne große Anstrengung voran. Mir persönlich fiel der Einstieg allerdings etwas schwer, da ich bisher meistens nur Bücher las, welche in der Gegenwart aus der personellen Sicht geschrieben wurden und nicht in der Vergangenheit. Das war neu und ungewohnt für mich, aber legte sich aber nach einer Weile.  Schwieriger war für mich generell die Geschichte anfangs zu erfassen und zu verstehen. Ich war stellenweise sehr verwirrt und verstand viele Zusammehänge nicht, dies legte sich dann aber mit dem voran Schreiten in der Geschichte. Ich fand es ausgesprochen reizvoll zu sehen wie die ersten Verwirrungen langsam aber sicher mit jedem Teil der Geschichte und den Nachforschungen von Lovisa selber entschlüsselt wurden. Die Ausarbeitung der Charaktere war sehr faszinierend für mich, denn hier konnte man wahrlich davon sprechen, dass sich Gegensätze anzogen. Sowohl Lovisa und Erik als auch Simon und Amanda waren sehr authentisch und interessant zu erleben.  Ein weiterer Kritikpunkt für mich war, dass die Geschichte nur sehr langsam und schwer in Fahrt kam, stellenweise hatte ich das Gefühl die Autorin verlor sich zu sehr in den Details der Umgebung und auch der Beschreibungen. Einige Abschnitte waren daher sehr langatmig und kurzzeitig empfand ich sie auch langweilig. Das fand ich sehr schade, denn die Geschichte an sich hätte viel Potential für mehr Spannung und Unterhaltung gehabt.   Als ich dachte: „Jetzt geht’s endlich los!“ , wurde der Spannung auch schon bald wieder ein Ende bereitet.  Trotzdem denke ich, nach dem Ende des ersten Bandes, dass ich den zweiten Band lesen werde, da ich einfach willsen muss und will, wie Lovisa`s Schicksal weitergeht. Fazit: Tolle Grundidee der Geschichte mit interessanten und authentischen Charaktere, welche aber etwas zu lange braucht um wirklich in Fahrt zu kommen und dann auch wieder sehr schnell abklingt. Ein bisschen mehr Spannung und evtl. ein bisschen mehr Aktion in der Paarkonstellation hätten hier durchaus noch etwas mehr Schwung gebracht. Die Geschichte und das Ende des ersten Bandes zeigen aber gutes Potential für den zweiten Band.  Von mir gibt es für den Auftakt 3 von 5 Sternen

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  • Tolle Protagonistin und authentisch erzählt

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Antje_P

    Antje_P

    29. December 2015 um 14:40

    Lovisa zeichnet sich insbesondere durch die gut ausgearbeiteten runden Charaktere aus, allen voran Protagonistin Lovisa. Besonders beeindruckt hat mich, wie glaubwürdig die Autorin aus der Sicht der 17-jährigen Lovisa, ein typischer schwedischer Teenager, erzählt. Was sie mit ihren Freunden, in der Schule und mit ihren Eltern erlebt wirkt sehr authentisch. Dass ihre leibliche Mutter nicht für sie sorgen kann und Lovisa in einer Pflegefamilie aufwächst, ist ein ernstes Thema, das aber nie in die Kitsch-Schiene abrutscht. Lovisas Mutter fand ich absolut faszinierend. Natürlich stellt sich heraus, dass Lovisa kein normaler Teenager ist – und die Fantasy Storyline, die nach und nach eingeführt wird, indem Lovisa die Wahrheit über ihre Herkunft herausfindet, ist auch ganz schön fantastisch. Sie ist aber gut ausgearbeitet, und ich glaube, gerade weil die Geschichte am Anfang so gut in der Realität geerdet wurde, kam sie mir nicht zu weit hergeholt vor. Die Liebesgeschichte ist ebenfalls recht ungewöhnlich, weil Dimensionsagent Erik alles andere als ein typischer Junge ist, und irgendwie immer etwas fremd bleibt, obwohl auch aus seiner Sicht erzählt wird. Romance-Fans kommen aber auf jeden Fall auf ihre Kosten. Mir persönlich ging es am Ende ein ganz bisschen zu schnell mit den beiden. Alles in allem fand ich die Geschichte sehr spannend, unvorhersehbar und originell. Sehr zu empfehlen! 

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  • Lovisa: Das Vermächtnis der Lil'Lu 01. Der Riss im Universum - Marita Sydow Hamann

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Nazurka

    Nazurka

    28. February 2015 um 20:40

    Gelungener Auftakt einer fantastischen Fantasyserie. Der Riss im Universum Klappentext: "Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen. Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind – Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen. Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt? Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte …" Informationen zur Autorin: Marita Sydow Hamann wurde in Norwegen in Ålesund geboren und wuchs unter anderem in Deutschland, Österreich und Spanien auf. 1999 heiratete sie und wanderte mit ihrem Mann nach Schweden aus. Dort machte sie eine Ausbildung zur persönlichen Assistentin für Personen mit geistigen und körperlichen Behinderungen. Marita Sydow Hamann lebt mit ihrem Mann, zwei Pferden, zwei Hunden und zwei Katzen auf einem kleinen Hof in Småland und widmet sich außer dem Schreiben auch anderer kreativer Kunst wie beispielsweise dem Malen. Die Autorin schreibt Kinderbücher sowie Fantasy und Romantasy für Jung und Alt. Ihre Interessen sind die nordische und die griechische Mythologie mit all ihren Wesen. Speziell Trolle findet sie faszinierend. Aber auch Geister, Elfen, Drachen, Magier, mystische Begebenheiten, Romantik und Science Fiction Elemente könnt ihr bei Marita finden. Die Autorin ist nicht auf ein Element festgelegt und immer offen für neue Ideen. Marita Sydow Hamann veröffentlicht als Indie- sowie als Verlagsautorin. Nach dem großen Erfolg des ersten Buches ihrer Fantasy-Trilogie „Die Erben der alten Zeit – Das Amulett“, wurde die Reihe von einem Verlag unter Vertrag genommen. Marita freut sich über Post von ihren Lesern. Autorenhomepage: www.marita-sydowhamann.com (Quelle) Rezension Lovisa ist ein ganz normales Mädchen - zumindest glaubt sie das. Bis sie feststellt, dass ihre Träume, welche sie aufschreibt und zu spannenden Geschichten im Alltag ihrer Freunde werden lässt, eigentlich Visionen sind. Und das diese der Wahrheit entspringen und tatsächlich so stattfinden. Was zunächst als schlechter Witz erscheint, wird todernst, als Lovisa ihre leibliche Mutter Ulrika in der Psychiatrie aufsucht um die Dutzend Fragen, welche in ihrem Kopf herumschwirren, aufzuklären. Als diese ihre bestätigt, nicht von dieser Welt zu sein und sie davor warnt, dass Sie kommen würden, um Ulrika zu holen, schiebt Lovisa dies zunächst den traumatischen Erlebnissen ihrer Mutter zu. Doch als Eric aus Ulrikas Welt auftaucht und sie beide entführt um seine Welt zu retten, muss Lovisa sich eingestehen, dass ihre Mutter nicht verrückt ist - und die Bedrohung, in der sie schweben real. Doch woher weiß Lovisa nun, wem sie noch trauen kann? Der erste Band um Das Vermächtnis der Lil'Lu aus der Feder von Autorin Marita Sydow Hamann ist ein erfrischender und gelungener Fantasyroman, welcher einen in die Welt der Protagonistin Lovisa einführt. Dabei wird man in eine Geschichte hineingeworfen, die so unglaublich viele phantastische Aspekte aufweist, dass man sie bei Gott niemals alle beim Namen nennen könnte. Dennoch so viel: Es erwarten einen Parallelwelten, Visionen, alte Prophezeiungen, verschiedenste phantastische Wesen und Völker und eine ganze Menge mehr. Dabei steht die siebzehnjährige Lovisa einem Strudel von Ereignissen entgegen, die ihre gesamte Welt zu erschüttern droht - und sie sich entscheiden muss, wir ihr Leben weitergehen wird. Die Geschichte wird dabei nicht nur aus der Perspektive von Lovisa erzählt, welche klar die Protagonistin der Storyline darstellt, sondern auch teilweise aus Erics Perspektive. Lovisa lernt man zunächst als fantasievolles junges Mädchen wieder, mit dem Drang, ihre Träume auf Papier aufzuschreiben, sich darin zu verlieren und mit dieser Gabe auch ihre Clique zu unterhalten, welche komischerweise mehr als erpicht darauf ist, endlich zu wissen, wie es in den Fortsetzungen weitergehen wird. Doch Lovisa kann auch austeilen - Sarkasmus und Humor sind nämlich ebenfalls zwei Haupteigenschaften dieser Figur, welche im Verlaufe der Handlung des öfteren aufblitzen und den Leser das ein oder andere mal schmunzeln lassen. Eric als männliche Hauptfigur der Storyline kommt anders daher - zunächst lernt man ihn ziemlich wortkarg und kalt kennen. Sein Ziel ist, seine Welt zu retten, und dazu braucht er Lovisa und ihre Mutter. Nicht im Traum hätte er gedacht, dass er sich der siebzehnjährigen auch nur annähend hingezogen fühlen würde, lautet sein selbst geschmiedeter Auftrag doch, sie zu töten, nachdem er sein Ziel erreicht hat. Doch sobald diese beiden Figuren sich begegnen verändert sich alles. Eric ist schon bald von Zweifeln hin und her gerissen, genauso wie Lovisa, die diese körperliche Spannung zwischen ihnen genauso wenig begreift wie er. Und während sie gemeinsam durch Ereignisse gebunden werden, entwickelt sich zwischen diesen beiden eine starke Liebe, mit der sie nie gerechnet hätten. Obgleich diese etwas kitschig und zum Ende hin auch sehr schnell ausartet, ist es dennoch süß mit anzusehen, wie sich beide Figuren in diesem Prozess mental weiterentwickeln und ihre Hingabe zueinander finden. Neben Lovisa und Eric spielen nur wenige andere Figuren eine Rolle, welche dann allerdings nicht sehr tiefgründig daherkommen. Oftmals hat man auch das Gefühl, dass sie gar nur vorkommen, um den Handlungsstrang voranzutreiben, sodass man in der wenigen Zeit, die der Leser mit ihnen verbringen darf, keinen Zugang zu ihnen findet. Die Handlung kommt zunächst eher ruhig daher. Die Autorin fokussiert sich dabei zunächst auf Lovisa und ihre Entwicklung sowie der Aufdeckung, dass ihre Visionen der Wahrheit entsprechen. Ein Versprechen, dass da noch so viel mehr aufwartet. Und das tut es, denn im Verlaufe der Handlung kommen einige innovative Ideen zum Vorschein, welche, kombiniert mit Altbekanntem, einen wunderbaren Reiz für die Geschichte ausmachen. Auf einmal gibt es so viel mehr als nur diese eine Realität, die Lovisa und der Leser, kennen und es ist spannend mit anzusehen, wie ihr Weltbild nach und nach zerbröckelt und dieser unvorstellbaren Tatsache, dass es da draußen noch so viel mehr gibt, Platz macht. Schon bald geht es nämlich deutlich rasanter zu, Ereignisse überschlagen sich - und Lovisa findet sich vor einer der schwersten Entscheidungen ihres Lebens wieder. Zum Ende hin ging alles etwas zu zügig, dennoch ist das Finale am Schluss vielversprechend, zum Teil sogar überraschend und macht Lust auf den nächsten Band dieser Reihe, welche noch einiges Potenzial bereithält und den Leser hoffentlich weiter gut unterhalten wird. Fazit Der Riss im Universum von Marita Sydow Hamann ist ein gelungener Auftakt einer neuen Fantasyreihe, welche mit der Kombination innovativer Ideen und altbekannten Strukturen mit einer spannenden Geschichte aufwarten kann. Obgleich die Nebenfiguren der Storyline sehr flach daherkommen und nur zur Weiterführung der Handlung zu dienen scheinen, wachsen die Protagonisten Lovisa und Eric einem beim Lesen jedoch immer mehr ans Herz. Spannung, Überraschungen und viele phantastische Elemente sorgen für eine durchweg gute Unterhaltung und lässt viel Potenzial für die Folgebände, welche hoffentlich ebenfalls begeistern können. Eine Empfehlung für alle Fantasyfans da draußen, die gerne neues ausprobieren möchten und davor nicht zurückschrecken. Gesamte Reihe in einem Überblick: 01. Der Riss im Universum 02. Im Zeichen des Feuers 03. Noch unbekannt 04. Noch unbekannt 05. Noch unbekannt Pro & Contra + Kombination aus innovativen Ideen & Altbekanntem + Bunte Mischung aus phantastischen Elementen + Lovisa als sehr sympathische Protagonistin + Spannend + Überraschende Ereignisse zum Schluss o Offenes Potenzial - Nebencharaktere zu wenig Tiefe - Liebesgeschichte etwas zu schnell und kitschig - Schluss kommt etwas abrupt Bewertung: Handlung: 3,5/5 Charaktere: 3,5/5 Lesespaß: 4,5/5 Preis/Leistung: 5/5

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  • Der Riss im Universum

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Johannisbeerchen

    Johannisbeerchen

    02. October 2014 um 19:33

    Meinung: Ohne die Autorin wäre ich wohl nie auf das Buch aufmerksam geworden und dafür möchte ich mich bedanken. Lovisa lebt bei ihren Pflegeeltern und ist eigentlich ganz glücklich. Bis sie herausfindet, dass ihre Tagträume Visionen sind, ihre Mutter ein großes Geheimnis hat und dieser Typ eigentlich ganz süß ist. Von da an läuft ihr Leben aus dem Ruder und sie entdeckt eine Welt voller Geheimnisse und Magie. An sich eine tolle Handlung, aber meiner Meinung kam sie nicht richtig in Fahrt. Das Spannungslevel bleibt konstant und steigt leider nicht an. Die Grundidee gefiel mir und man bekommt auch einige Infos, aber es war mir zu viel Erik und Lovisa. Das Liebesgeplänkel war einerseits ergreifend, faszinierend und nachvollziehbar, andererseits ging es zu schnell und hatte keine Tiefe. Die Charaktere waren allesamt nett und gut beschrieben, aber so im Nachhinein blieben mir nur Erik, Lovisa und Ulrika im Gedächtnis. Ich denke nicht, dass ich die Reihe weiter lesen werde. Dafür ist sie mir zu lang und es gibt noch andere Bücher. Fazit: Tolle Grundidee, aber es bleibt leider nicht richtig im Gedächtnis.

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  • ich bin positiv überrascht worden

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Letanna

    Letanna

    05. September 2014 um 20:10

    Die 17-jährige Lovisa lebt seid klein auf bei Pflegeeltern, mit denen sie sich sehr gut versteht. Ihre Mutter befindet sich in einer Psychiatrie und Lovisa hat jetzt nur noch wenig Kontakt zu ihr. Lovisa führt ein völlig normales Leben, geht mit ihren Freunden aus und schreibt sogar Bücher. Als Lovisa plötzlich Visionen gemacht, hat sie anfangs erst einmal Angst wie ihre Mutter zu endet. Dann taucht der junge Mann aus einer ihrer Visionen in Echt bei ihr auf und erzählt ihr Dinge über sich und ihre Mutter, die Lovisa gar nicht glauben kann. Es gibt neben der normalen Welt eine Parallelwelt und wie es scheint, kommt ihre Mutter von dort. Ich muss gestehen, das mir das Cover von diesem Buch nicht so richtig zusagt. Das Buch wäre mir eigentlich nie aufgefallen, obwohl der Klapptext  doch recht vielversprechend klingt. Jetzt bin ich wirklich froh, dass ich das Buch doch gelesen habe, denn es hat mir richtig gut gefallen. Das Thema Parallelwelten finde ich immer sehr interessant, und die Autorin hat es sehr gut umgesetzt. In diesem Teil der Serie findet die die Handlung aber ausschließlich in unserer Welt statt.  Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt sehr unverblümt und verschönert auch nichts, was ich sehr begrüße. Lovisa ist ein selbstbewusster Charakter. Direkt von Anfang an hat sie Zweifel an Eriks Beweggründen. Die Informationen, die sie von ihm bezüglich ihrer Mutter erhält, sind wirklich unglaublich, aber sie merkt schnell das alles stimmt was er ihr erzählt. Die Liebesgeschichte zwischen Lovisa und Erik nimmt eine wichtige Rolle in der Handlung ein. Eriks Auftrag ist es, Lovisas Mutter zurück zu bringen, sonst wird seine Welt zerstört. Diese weigert sich aber vehement.  Die Auflösung am Ende hat mich doch sehr überrascht, positiv wohlgemerkt. Es werden zwar viele Fragen beantwortet, trotzdem gibt es einen wirklich gemeinen Cliffhanger. Ich freue mich jetzt sehr auf den 2. Teil und vergebe die volle Punktzahl. 

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  • „Das Vermächtnis der Lil`Lu: Lovisa – Der Riss im Universum“ von Marita Sydow Hamann

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Sonnenbluemchen67

    Sonnenbluemchen67

    13. August 2014 um 10:27

    Inhalt: Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen.  Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind – Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen. Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt? Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte … (Text amazon.de) Mein Fazit: Und wieder bekam ich von der lieben Marita die Möglichkeit eines ihrer Bücher lesen zu dürfen. Dieses Mal schickte sie es mir als E-Book. Im Allgemeinen bin ich ja eher für das Buch in der Hand, aber mittlerweile lese ich auch immer mal wieder ein E-Book und bei dem vorliegenden viel es mir, wieder mal, nicht schwer. Wieder hat Marita es so spannend und leichtflüssig geschrieben und da das Wetter eher so lala war, hab ich es auch ziemlich schnell durch gehabt. Ihre Protagonistin Lovisa ist, wie auch schon in ihrem anderen von mir vorgestellten Buch, ein Pflegekind. Dieses Mal jedoch ist sie nicht auf der Suche nach ihren Eltern, diese, zumindest ihre leibliche Mutter, kennt sie. Nein dieses Mal wird es so richtig mystisch und geheimnisvoll. Die Autorin entführt uns in eine Welt die nicht nur einmal existiert und wenn dann von der eine zur anderen jemand schwitscht, dann muss damit gerechnet werden, wenn er oder sie nicht in die eigene Welt zurückkehrt, dass diese untergeht. Und genau dort setzt Marita ihre Geschichte an, ihre Protagonistin erfährt mehr und mehr, wer und was sie ist und warum gerade sie den Retter spielen muss und dabei verliebt sie sich dann auch noch. Genau wie im anderen Buch der Autorin, schreit auch dieses Buch nach einer Fortsetzung, denn auch hier hat sie wieder ein offenes Ende geschrieben. Mich selbst hat diese Geschichte richtig gepackt, aber das war bei diesem richtig geheimnisvollen und mystischen Thema auch wirklich keine Kunst.

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  • Überraschend charmant!

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Liv

    Liv

    04. June 2014 um 10:41

    Ich liebe es, Bücher von Independent Autoren zu lesen, weil man ab und an zwischen viel Mist einen Rohdiamanten findet. Auch dieses Buch gehört mit dazu. Mir hat die Inhaltsangabe, die ein jugendliches Fantasy-Buch versprach, auf Anhieb gut gefallen, weshalb ich um ein Rezensionsexemplar gebeten habe, das mir von der Autorin sofort zur Verfügung gestellt wurde. Mit dem Cover konnte ich mich anfangs nicht so anfreunden. Es sieht zwar schön aus und die (von der Autorin eigens angefertigte) Zeichnung der Frau ist durchaus gelungen, aber sie passt nicht so wirklich zum Hintergrund, was mich persönlich sehr stört. Ich denke, ohne die Frau wäre es sogar ein schöneres Cover geworden. Trotzdem hat es mich nicht davon abgehalten, das Buch zu lesen! Schon von Anfang an ist Lovisa ein sehr interessanter Charakter. Sie ist siebzehn Jahre alt, war noch nie verliebt und mag die Avancen, die ihr einer ihrer besten Freunde zukommen ist, nicht leiden. Außerdem ist sie adoptiert und ihre leibliche Mutter befindet sich in der Psychiatrie. Mit viel Witz und Charme entführt die Autorin den Leser in Lovisas Alltag in Schweden, bringt einem das alltägliche Leben dort nahe und weckt sowohl für die Protagonistin als auch für das Land Interesse. Als Erik ins Spiel kommt, hatte ich schon so eine Ahnung, in welche Richtung es laufen würde, aber nichtsdestotrotz hat die Autorin es geschafft, mich mit hier und dort eingestreuten Überraschungen am Ball zu halten. Zwischendurch wurde es zwar für meinen Geschmack etwas zu kitschig, aber auch darüber kann ich mit Leichtigkeit hinwegsehen, denn die Geschichte ist in sich rund. Klar hat sie am Ende schon einen kleinen Cliffhanger eingebaut, der auf den zweiten Teil vorbereiten soll, aber im Grunde sind die Stränge alle zusammengelaufen und ich konnte ohne großes Federlesen das Ende nachvollziehen und mag es sogar. Mir hat dieses Buch gut gefallen. Besonders einige der Momente zwischen Erik und Lovisa waren unaufgesetzt und schön, und Ulrika hat mir als Charakter wohl am meisten gefallen. Ich bedanke mich hiermit bei der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares und freue mich auf den zweiten Band. Dem Buch gebe ich 4 von 5 Sternen, weil auch noch etwas Luft nach oben ist.

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  • Macht einfach Spaß...

    Lovisa - Der Riss im Universum
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    02. June 2014 um 11:16

    Kurzbeschreibung: Romantasy Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen. Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind – Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen. Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt? Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte … Meinung: Von der Autorin Marita Sydow Hamann habe ich bereits die ersten beiden Teile ihrer „Die Erben der alten Zeit – Reihe“ gelesen, welche mir gut gefallen haben und vor allem durch ihre tollen Ideen und ihren bildhaften Schreibstil überzeugen konnten. Dementsprechend gespannt war ich nun, was mich in ihrem neuen Werk erwartet. Der Einstieg in die Geschichte bildet ein geheimnisvoller und zu Beginn etwas verwirrender Prolog, der zwar sehr neugierig macht, den man aber dann lange Zeit, auch als die Hauptgeschichte schon weit vorangeschritten ist, nicht wirklich zuordnen kann und sogar fast etwas vergisst. Doch am Ende, bei der Aufklärung vieler wichtiger Fragen, bekommt man endlich eine Antwort, was es damit auf sich hat und wie es mit Lovisas Geschichte zusammenhängt. Denn Lovisa ist auf dem ersten Blick eigentlich ein ganz normales 17-jähriges Mädchen, mit einer psychisch kranken Mutter und der Fähigkeit sehr realistisch zu träumen – denkt sie. Doch als der geheimnisvolle Erik auf der Bildfläche erscheint, wandelt sich Lovisas Leben schlagartig. Indes nimmt sich die Autorin zu Beginn auch die Zeit, dass der Leser Lovisa und ihr normales, relativ unbeschwertes Leben, erstmal kennenlernen darf. Dabei gibt’s auch kleinere Einblicke in die schwedische Kultur, die sehr interessant sind und dem Buch einen besonderen Charme verleihen. Lovisa selbst ist eine gut erarbeitete und tiefgründige Protagonistin. Sie ist selbstsicher, weiß was sie will und gibt auch gerne mal den ein oder anderen spritzigen Kommentar ab. Doch gleichzeitig werden ihre Zweifel bezüglich ihrer Tagträume und die Angst, so wie ihre Mutter an einer psychischen Störung zu leiden, sehr deutlich. Je mehr Lovisa von den erschütternden Geheimnissen und Zusammenhängen um sie herum erfährt, desto Zerrissener wird sie, da diese Erkenntnisse so unglaublich sind und sie nicht weiß, was sie glauben soll. Natürlich ist es da auch nicht hilfreich, dass ihr Herz verrückt spielt und sie dem charmanten, aber auch irgendwie undurchsichtigen Erik nicht widerstehen kann. Die Liebesgeschichte der beiden hält sich zwar in der ersten Hälften noch ziemlich im Hintergrund, dafür entwickelte sie sich danach (für meinen Geschmack) doch etwas zu schnell. Zwischenzeitlich fand ich sie dann sogar fast ein bisschen übertrieben und an manchen Stellen auch ein bisschen schnulzig. Jedoch schafft es die Autorin trotzdem den Leser mit der immer größer werdenden Spannung am Ball zu halten und geschickt nach und nach genau die richtige Menge an Informationen Preis zu geben und ihr Augenmerk wieder auf die Hintergründe zu legen. Vor allem gegen Ende konnte die mich Autorin mit ihren mehrfachen Wendungen nochmal richtig fesseln und meine unbedingte Neugier auf die Fortsetzung wecken. Denn auch wenn am Ende noch viele Fragen beantwortet werden, bleiben doch noch viele Fragen übrig und endet die Geschichte mit einem Cliffhanger. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr bildhaft und anschaulich. Die Geschichte wird abgesehen vom Prolog aus zwei verschiedenen Perspektiven (Lovisa und Erik) erzählt, weshalb der Leser immer einen guten Gesamtüberblick hat. Fantasyelemente spielen z. B. durch die Visionen oder das Gleiten in Parallelwelten natürlich auch eine Rolle, jedoch alles sehr realistisch und glaubhaft ausgearbeitet. Fazit: Eine eingängie Romantasy-Story mit guten Ideen, überzeugenden Charakteren, vielen spannenden Hintergründen und einem besonderen Flair. Einzig die Liebesgeschichte hat in der zweiten Hälfte ein bisschen zu viel Raum eingenommen, was aber durch die vielen fulminanten Wendungen am Ende wieder mehr als wettgemacht wird. Ich hatte beim Lesen sehr viel Freude, weshalb ich gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung vergebe.

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  • Traumhaft

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Kitty411

    Kitty411

    14. May 2014 um 17:19

    Zum Buch: „Lovisa – Das Vermächtnis der Lil’ Lu: Der Riss im Universum“ von Marita Sydow Hamann ist ein Romantasy-Roman, der am 17.03.2014 erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/B00J2PM3QI/lovebook-21  Klappentext: Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen. Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind – Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen. Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt? Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte … Band 1 von 2 Lovisa-Büchern. Die Reihe "Das Vermächtnis der Lil`Lu" wird insgesamt 5 Bände umfassen. Die Story: Lovisa ist jung und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Sie schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen erscheinen und ist zufrieden mit ihrem Leben bei ihren Pflegeeltern. Doch eines Tages wird ihr klar, dass diese Tagträume eigentlich Visionen sind, und die Visionen führen sie zu ihrer leiblichen Mutter, die sich in der Psychiatrie befindet. Hinzu kommt ein junger Mann, der sie verfolgt und ihr die Augen öffnet über die Wirklichkeit und ihr Leben, doch trotz großer Zuneigung gibt es Barrieren, die zwischen den Beiden stehen. Diese gilt es zu überwinden… Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist unterteilt in einen Prolog in der dritten Form und in 12 Kapitel, die teilweise in der Ich-Form aus Lovisa’s Sicht und teilweise in der dritten Form verfasst worden sind.  Covergestaltung: Das Cover ist in Blautönen gehalten und zeigt die Zeichnung eines jungen Mädchens vor einem See, der von Tannen eingerahmt wird. Der Titel des Buches steht über dem See während der Autorenname ganz unten steht. Zum Autor: Marita Sydow Hamann über sich selbst: „Ich wurde in Norwegen in Ålesund geboren und wuchs unter anderem in Deutschland, Österreich und Spanien auf. Nach Abitur und Lehramtsstudium arbeitete ich in der Firma meines Bruders und unterrichtete norwegisch an der Volkshochschule, bis ich 1999 heiratete und mit meinem Mann nach Schweden auswanderte. Dort machte ich eine Ausbildung als persönliche Assistentin und arbeitete für Kinder und Erwachsene mit geistigen und körperlichen Behinderungen. Ich lebe mit meinem Mann, drei Pferden, zwei Hunden und zwei Katzen auf einem kleinen Hof in Småland und widme mich außer dem Schreiben auch anderer kreativer Kunst wie beispielsweise dem Malen.“ (Quelle: http://www.marita-sydowhamann.com/startseite/%C3%BCber-mich/ )  Meine Meinung: Die Story um Lovisa hat mich absolut begeistert. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich hervorragend lesen, und es ist mir sehr leicht gelungen, mich in die Geschichte hineinzuversetzen. Gerade mit Lovisa konnte ich sehr gut mitfühlen. Die Geschichte ist mitreissend und fesselnd, und ich habe sie verschlungen, ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Die Thematik ist etwas Neuartiges und gefällt mir super, und die vielen Wendungen innerhalb der Story sorgen dafür, dass es dem Leser nicht langweilig wird, bis zuletzt gibt es immer wieder neue Erlebnisse, die die Spannung erhalten und Lesegenuss bis zur letzten Seite garantieren. Ein wenig wurmt mich das offene Ende, da ich nun auf den nächsten Band aus dieser Reihe warten muss um zu erfahren, wie es weitergeht. Darauf freue ich mich schon jetzt. Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne.

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  • wunderbar gelungener Auftakt mit authentischen Charakteren

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Manja82

    Manja82

    02. May 2014 um 16:28

    Kurzbeschreibung: Romantasy Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen. Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind – Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen. Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt? Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte … (Quelle: Marita Sydow Hamann Books) Meine Meinung: Lovisa lebt bei Pflegeeltern, da ihre leibliche Mutter in einer psychiatrischen Klinik ist. Ihre Freunde lieben ihre Geschichte. Keiner weiß, dass diese durch Tagträume und Visionen entstehen. Eines Tages erkennt Lovisa in einer Vision eine ihr bekannte Person, ihre Mutter Ulrika. Sie weiß nicht was sie davon halten soll und schnell ist ihr klar sie muss zu ihr und mit ihr reden. In einem klaren Moment gibt Ulrika Lovisa dann zu verstehen das alle Visionen wirklich wahr sind. Mehr aber bekommt sie von Ulrika nicht heraus und so macht sich Lovisa daran herauszufinden was das alles zu bedeuten hat. Und prompt wird sie auch fündig, hat allerdings die Rechnung ohne den Hausbesitzer gemacht, in dessen Haus sie geht. In der Not wird Lovisa von Erik gerettet, einem gutaussehenden jungen Mann den Lovisa ebenfalls schon einmal in einer Vision gesehen hat. Wer aber ist Erik wirklich? Und was haben die Visionen zu bedeuten? Der Fantasyroman „Lovisa - Das Vermächtnis der Lil`Lu: Der Riss im Universum“ stammt von der sympathischen Autorin Marita Sydow Hamann. Es ist der Auftaktband einer 5-teiligen Reihe. Die Charaktere hat Marita Sydow Hamann wirklich ganz wundervoll dargestellt. Sie sind alle authentisch und liebenswert. Lovisa wird von ihren Freunden einfach nur Isa genannt. Sie ist 17 Jahre alt und wohnt bei Pflegeeltern. Ihre leibliche Mutter Ulrika ist in einer psychiatrischen Klinik. Isa kann wunderbare Geschichten schreiben, ihre Freunde lieben diese sehr. Was keiner ahnt, ihre Geschichten stammen aus Tagträumen und Visionen. Isa behält das aber für sich, hat sie doch Angst eventuell auch verrückt zu werden. Isa weiß was sie will und war mir von Beginn an sehr sympathisch. Das Isa etwas Besonders ist wird im Verlauf der Geschichte immer deutlicher. Erik ist gutaussehend und charmant. Er hat Interesse an Isa, zunächst aber ist der Grund dafür nicht wirklich erkenntlich. Er beobachtet sie und letztlich ist er sogar ihr Held in großer Not. Erik ist anders, das wird auch Isa schnell klar. Und er birgt ein Geheimnis. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt bleibt über lange Strecken eher im Hintergrund. Erst nach und nach passt sie sich sehr gut ins Geschehen ein und es wird deutlich was Isa und Erik füreinander empfinden. Ich persönlich fand die Lovestory richtig schön gestaltet. Auch die Nebencharaktere, wie beispielsweise Isas Freunde oder ihre Pflegeeltern oder auch Ulrika gefielen mir gut und runden das Geschehen ab. Hauptsächlich aber dreht sich die Geschichte um Erik und Lovisa. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht zu lesen. Sie beschreibt Szenen und Orte sehr gut vorstellbar. Man fühlt sich als Leser einfach richtig wohl in der Geschichte. Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Perzeptiven von Lovisa und Erik. Für Lovisa hat Marita Sydow Hamann die Ich-Perspektive verwendet, Eriks Teil wird in der personalen Erzählperspektive geschildert. Die Handlung selber war zu Beginn ein wenig verwirrend für mich. Das hat sich aber sehr schnell gegeben und die Spannung stieg und stieg. Die Zusammenhänge sind schlüssig und verständlich erklärt, man ist als Leser gefangen und möchte einfach nur wissen wie es weitergeht. Besonders gut gefallen hat mir das Marita Sydow Hamann ihre Geschichte in Schweden spielen lässt. So lernt man ganz nebenbei auch noch das Land etwas kennen. Zum Ende hin steigert sich die Spannung nochmals. Das Ende selber passt gut zum Geschehen. Es ist schlüssig und hat mir gefallen. Es bleiben einige Fragen ungeklärt und somit ist genügend Raum für den zweiten Teil vorhanden. Meine Neugier jedenfalls ist geweckt. Fazit: „Lovisa - Das Vermächtnis der Lil`Lu: Der Riss im Universum“ von Marita Sydow Hamann ist ein wunderbar gelungener Auftakt der 5-teiligen Reihe. Die authentischen Charaktere, der flüssig lesbare Stil und eine recht neuartige Idee in einer spannenden Handlung gepaart mit einer süßen Liebesgeschichte konnten mich vollkommen überzeugen und neugierig auf die Fortsetzung machen. Ganz klare Leseempfehlung!

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  • Buchverlosung zu "Lovisa - Das Vermächtnis der Lil`Lu: Der Riss im Universum" von Marita Sydow Hamann

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Aleshanee

    Aleshanee

    Ein toller Auftakt zu einer ungewöhnlichen Romantasyreihe! Den ersten Band zu "Das Vermächtnis der Lil´Lu" von der lieben Marita Sydow Hamann gibt es bei mir als ebook zu gewinnen. Worum gehts? Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen. Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind – Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen. Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt? Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte … Ich habe das Buch schon gelesen und meine Rezi dazu findet ihr hier Auf meinem Blog gibt es ein tolles Interview mit der lieben Autorin Marita Sydow Hamann und das Gewinnspiel, wobei ihr mir nur eine kleine Frage beantworten und als Kommentar hinterlassen müsst. Zur Verlosung kommt ihr ---> hier <--- Das Gewinnspiel läuft bis 30. April und am 1. Mai wird ausgelost und der Gewinner bekannt gegeben - die wenigen Regeln dazu findet ihr in meinem Beitrag ;) Ich wünsche allen viel Glück!

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    • 6
  • Romantasy, die Lust auf mehr macht

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Natalie77

    Natalie77

    Inhalt: Lovisa ist 17 und lebt in einer Pflegefamilie. Ihre Mutter hat Psychosen und ist deswegen auch immer wieder in der Psychiatrie. Lovisa schreibt gerne Geschichten, die sie erträumt, so denkt sie bis sie raus findet das es Visionen sind. Visionen aus dem Leben ihrer leiblichen Mutter. Visionen die ihr Angst machen und nach denen sie sich verfolgt fühlt... Meine Meinung: Ich kenne die beiden Bände der Trilogie: Die Erben der alten Zeit und als die Autorin anfragte ob ich Lust hätte Lovisa zu lesen war ich nicht gleich abgeneigt. Nachdem ich die Leseprobe gelesen habe war ich dann überzeugt. Doch der Einstieg fiel mir zunächst schwer. Es waren einige Namen und vor allem waren die Visionen recht wirr. So wirr wie sie eben kamen und damit eigentlich gut beschrieben. Als Leser konnte man empfinden wie durcheinander Lovisa sein muss und doch musste ich mich erst einmal dran gewöhnen um in einen Lesefluss zu kommen. Das gelang mir aber trotz allem recht schnell. Was vermutlich auch daran lag das die Visionen nicht mehr so häufig kamen. Dabei hat die Autorin schon drauf geachtet das diese Abschnitte kursiv geschrieben sind, doch zum Beispiel große Zeilenabstände machten das Lesen etwas schwierig. Wie schon geschrieben nur von den Bereichen der Visionen wo ich nun einfach mal ein Wollen voraus setzen. Ansonsten ist alles leicht und flüssig zu lesen. Den Schreibstil der Autorin kenne ich ja schon durch die Erben-Trilogie und wusste das ich da eintauchen kann und so war es dann auch. Umso weiter ich voran kam umso klarer wurde alles auch wenn natürlich am Ende vom ersten von fünf Bänden Fragen offen blieben. Ich muss auch sagen das ich der ein oder anderen Ausführung zum Ende hin nicht folgen konnte. Ich hoffe einfach mal das es klarer wird wenn ich den nächsten Band lese. Die wichtigen Figuren sind mit viel Tiefe beschrieben. Lovisa lebt bei einer Pflegefamilie und führt sich dort auch wohl. Bis zu dem Punkt an dem sie merkt das ihre Eingebungen Visionen sind führt sie ein normales Teenieleben. Ab dem Moment an dem sie realisiert das an diesen Visionen etwas wahres dran ist hat sie Angst verrückt zu werden, wie ihre leibliche Mutter. Man spürt ihre Ängste. Überhaupt konnte ich mich gut in sie rein versetzen. Die Pflegeeltern von Lovisa sind sehr verständnisvoll und lassen ihr schon einiges durch gehen. Sie erlebte ich immer als positiv. Lovisas Freunde lieben ihre Geschichten und ahnen nicht was da wirklich hinter steckt. Ihre leibliche Mutter erlebt man fast nur wirr und das ist bei der Geschichte auch kein Wunder. Dann gibt es da noch Eric, der geheimnisvolle junge Mann der eine besondere Rolle einnehmen wird. Das Buch ist im Bereich Romantasy anzusiedeln und es fehlt ihm an nichts. Es hat mich am Ende neugierig gemacht wie der zweite Band wohl weiter geht. Bei der Bewertung habe ich lange überlegt, weil ich aber davon ausgehe das der Anfang absichtlich verwirrend sein soll und das ja auch gelungen ist mir zu vermitteln habe ich mich für die volle Punktzahl entschieden

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    • 2
    Arun

    Arun

    25. April 2014 um 19:07
  • Skurriles Science Fantasy Abenteuer mit einem Schuss Romantik

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Aleshanee

    Aleshanee

    16. April 2014 um 08:36

    Klappentext Lovisa ist 17, selbstsicher, sarkastisch und schreibt Geschichten, die ihr in Tagträumen einfach zufliegen. Doch es nagen Zweifel an ihr, als sie erfährt, dass ihre Tagträume eigentlich Visionen sind – Visionen, die sie zu ihrer leiblichen Mutter in die Psychiatrie führen. Lovisa fühlt sich zunehmend verfolgt. Wer ist der junge Mann aus ihrer Vision, der ihr das Gefühl eines leidenschaftlichen Kusses auf den Lippen hinterlässt? Ozeanblaue Augen verfolgen sie, ihr Weltbild wird erschüttert, und die Realität ist viel unglaublicher, als sie es sich je erträumt hätte … Meine Meinung Die ganze Geschichte ist noch abgefahrener, als ich nach dem Klappentext vermutet habe. Ich hatte am Anfang ein bisschen Schwierigkeiten, mich mit dem Schreibstil zurecht zu finden, denn die Autorin hat eine jugendliche, einfache Art, mit den Worten in komprimierter Form umzugehen. Im Laufe der Erzählung empfand ich es flüssiger und konnte mich gut damit arrangieren. Dass die Handlung in Schweden spielt ist eine schöne Abwechslung - ebenso wie die Erzählperspektive, die zwischen Lovisa und Erik wechselt. Lovisa ist ein sehr undurchsichtiger Charakter. Eigentlich ein ganz normaler Teenager, lebt sie bei ihren Pflegeeltern, hängt mit ihrer Clique ab und geht auf Partys. Doch die Tagträume, die ihr die Geschichten für ihre Bücher liefern, beängstigen sie zunehmend. Es scheinen die gleichen Wahrnehmungsstörungen zu sein, die ihre psychotische Mutter hat und diese Ängste verunsichern sie. Auch wenn sie meist selbstbewusst erscheint merkt man doch, wie sehr diese Visionen ihr zusetzen. Erik dagegen geht mit viel Überlegung und Organisiertheit an seine Aufgabe heran. Dass er Lovisa und ihre Mutter beobachtet, hat einen wichtigen Grund und er wird alles daran setzen, seine Pflicht zu erfüllen. Doch wie so oft entwickelt sich alles anders, als geplant. Während man anfangs noch rätselt, was es mit den ganzen ungewöhnlichen Vorkommnissen auf sich hat, wird man immer tiefer in die Verwicklungen hinein gezogen. Die Romantik bleibt lange im Hintergrund und erst ab der Hälfte kommen sich die beiden Protagonisten näher. Sehr anschaulich werden die widerstreitenden Gefühle in ihren Gedanken wieder gegeben und obwohl es viele bedrohliche Situationen gab, hat die lockere, witzige Schreibweise vieles entspannt. Lovisa war mir manchmal etwas zu naiv, was aber natürlich auch an ihrem Alter und ihrer Vergangenheit liegen kann, die sie immer mehr vereinnahmt. Die Zusammenhänge werden schlüssig aufgeklärt, obwohl es zum Schluss ziemlich abgefahren wird und mich eher an einen skurrilen Science-Fiction Roman erinnert, aber im positiven Sinn. Einige Fragen bleiben noch offen und ich bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Fazit Nachdem ich über den etwas verwirrenden Anfang hinaus war, hat mich die Geschichte sehr in den Bann gezogen. Die neuen Ideen wurden überzeugend umgesetzt und haben dem ganzen eine völlig ungewöhnliche Wendung gegeben. Ein überraschend erfrischender Auftakt zu der voraussichtlich 5teiligen Reihe. Vielen Dank an die Autorin für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! © Aleshanee Weltenwanderer

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  • Romantasy hautnah!

    Lovisa - Der Riss im Universum
    merlin78

    merlin78

    Sie ist doch erst siebzehn Jahre alt und weiß noch gar nicht, welches Mysterium noch auf sie warten wird. Welches Geheimnis das Universum für sie parat hat. Doch schon bald wird Lovisa verstehen und sich auf das größte Abenteuer ihres Lebens einlassen. Bisher bestand ihr Dasein aus Schule, Familie und Freunden und damit war sie vollkommen zufrieden. Allerdings leidet die Schwedin Lovisa unter Visionen, die sie immer in ungünstigen Momenten heimsuchen. Bisher hat sie aus diesen Visionen Geschichten aufgeschrieben und damit viele ihrer Freunde wunderbar unterhalten, ohne zu wissen, dass diese Visionen wahr sind. Als sie Erik kennenlernt, ist sie von ihm verzaubert und kann sich nur schwer von ihm fernhalten, doch schon bald erfährt Lovisa, dass Erik nicht von dieser Welt ist. Mit einem Mal steht ihr ganzes Leben auf den Kopf und Lovisa steckt in einem großen Gefühlschaos, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint. Lovisa und Erik sind die beiden Charaktere, die im Mittelpunkt dieser Erzählung stehen. Beide Seiten beschreiben die Geschichte aus ihrer Sicht. Dadurch wird es leicht, alle Auswirkungen zu erfassen und ihr Handeln zu verstehen. Lovisa und Erik wirken lebendig und voller Gefühl, ihre Gedankengänge glaubhaft und nachvollziehbar. Zusammen ergeben sie ein harmonisches Paar, das für das nötige Kribbeln im Bauch sorgt. Mit dem Cover ist dem Verlag ein wunderbarer Blickfang gelungen, denn schon hier wird deutlich, dass es sich um ein sehr gefühlvolles Werk handelt. Die Geschichte baut sich langsam auf und schon nach wenigen Seiten ist es einfach, der Erzählung zu folgen. Die Autorin greift dabei auch auf aktuelle Themen zurück, die sich ideal in die fantasievolle Handlung integrieren und so das Buch vervollständigen. Außerdem wird zum Schluss genug Raum gelassen, um daraus eine Fortsetzung zu erschaffen. Fazit: Dieses Buch ist ein wahrer Romantasy-Roman, denn Romantik und Fantasie werden hier groß geschrieben. Autorin Marita Sydow Hamann ist mit diesem Jugendbuch eine leichte Lektüre gelungen, die wunderbar unterhält und den Leser glaubhaft verzaubert. Mit einer verständlichen Ausdrucksweise und erklärenden Worten, wird eine liebenswerte, nordische Atmosphäre erzeugt, die von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt und an die Geschichte fesselt. Zwei reizende Hauptprotagonisten nehmen jeden Leser gleich gefangen und begleiten ihn durch diese tolle Erzählung, die mich vollkommen begeistert hat. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen. Ich freue mich schon jetzt auf den 2. Teil der Reihe: "Lovisa - Im Zeichen des Feuers".

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    • 2
    Arun

    Arun

    04. April 2014 um 08:48
  • Gelungener Auftakt

    Lovisa - Der Riss im Universum
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2014 um 09:07

    „Lovisa - Das Vermächtnis der Lil`Lu: Der Riss im Universum“ von Marita Sydow Hamann   Handlung Die Mutter der 17 jährigen Lovisa lebt aufgrund von psychischen Wahnvorstellungen in einer psychiatrischen Klinik und wird dort behandelt. Lovisa wächst deswegen bei Pflegeeltern auf, die sie über alles lieben. Doch auch zu ihrer Mutter Ulrika hat Lovisa immer mal wieder Kontakt und verliert sie nie aus den Augen. Lovisa schreibt in ihrer Freizeit Geschichten, die ihre Mitschüler mit Begeisterung lesen. Sie sind überzeugt von Lovisas Talent. Was sie jedoch nicht ahnen ist, dass Lovisa sich diese Geschichten nicht ausdenkt, sondern sie in Visionen selber erlebt. Nach und nach macht Lovisa das jedoch Angst. Was ist, wenn sie wie ihrer Mutter, auch eine psychische Störung hat? Nachdem sie in einer ihrer Visionen eindeutig ihre Mutter Ulrika erkennt, gibt es für Lovisa nur eine Möglichkeit, herauszufinden, ob sie durchdreht oder etwas anderes dahinter steckt. Sie muss Ulrika einen Besuch abstatten. Ihre Mutter offenbart Lovisa, dass alle ihre Visionen echt sind und sie nennt ihr eine Adresse, wo Briefe unter einer losen Diele liegen sollen. Da Ulrika jedoch wieder in eine Wahnvorstellung gerät, kann Lovisa nicht noch mehr fragen. Kurzerhand macht sie sich auf den Weg, um an der besagten Adresse nach den Briefen zu suchen. Sie wird fündig, wird aber auch vom Hausbesitzer erwischt. Zum Glück kommt ihr der mysteriöse Erik zur Hilfe, der sie schon von Anfang der Geschichte an verfolgt. Nun steht Lovisas Leben völlig Kopf und nichts ist mehr so, wie es zu sein scheint.   Layout Das Cover ist in vielen verschiedenen Blautönen gehalten. Im Vordergrund erkennt man das Abbild einer jungen Frau. Es wirkt auf mich wie eine Buntstiftzeichnung, im Hintergrund erkennt man einen See, Berge und den Nachthimmel mit Vollmond. Ich mag das Cover sehr. Es wirkt geheimnisvoll und lädt mich ein, die junge Frau auf dem Cover kennenzulernen. Die Geschichte ist in Kapitel gegliedert, zwischen den Gedankensprüngen erkennt man ein mysteriöses Symbol, welches ich als Schwert mit Flammen drum herum bezeichnen würde. Die Aufmachung macht Spaß, die Geschichte zu lesen.   Fazit Romantasy, die keinen Wunsch offen lässt. Fantasy und Romance wurden in dieser Geschichte geschickt miteinander verwoben. Durch den flüssigen und einfachen Schreibstil gelingt es der Autorin mich als Leserin schon nach den ersten Sätzen an der Hand zu nehmen und mit Lovisa auf ein Abenteuer der besonderen Art zu gehen. Lovisa erzählt mir ihre Geschichte selber, so dass ich die Chance habe, sie und ihre Gedanken kennenzulernen. Ich spüre deutlich ihre Angst, dass sie auch wie ihre Mutter, an einer psychischen Störung leiden könnte. Ich finde es bemerkenswert, wie sie dadurch nach und nach stärker zu werden scheint. Sie reißt sich immer wieder zusammen, als sie die unglaublichen Hintergründe und Zusammenhänge ihrer Visionen versteht. Das beeindruckt mich schon sehr, wie es Lovisa immer wieder gelingt, sich zu beruhigen und nicht durchzudrehen. Die Vergangenheit ihrer Mutter Ulrika hat sie stark gemacht. Erik lerne ich in separaten Abschnitten kennen, indem ein außenstehender Erzähler die Ereignisse schildert. Zunächst finde ich ihn weniger spannend, aber das entwickelt sich im Laufe der Geschichte und ich finde seine Wandlung spannend. Durch Lovisas Erzählungen haben ich die Chance ihn durch ihre Augen zu sehen und ich kann mit ihnen und ihrer entstehenden Liebe fiebern. Das Ende ist sehr rund gestaltet, macht jedoch neugierig wie es weiter geht. Ob der liebe Eric wirklich begeistert sein wird? Sehr guter und spannender Auftakt zu dieser Reihe. Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht. Für Romantik pur an und stimmiger Fantasy an drei lauen Märzabenden vergebe ich alle 5 Eselsöhrchen.

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