Marita Sydow Hamann Ragnarök

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Inhaltsangabe zu „Ragnarök“ von Marita Sydow Hamann

Das Fantasy-Abenteuer „Ragnarök“ ist der dritte und letzte Teil der Trilogie „Die Erben der alten Zeit“. Auch in diesem Band führt Marita Sydow Hamann die Leser aller Altersklassen in Welten, die auf eine unnachahmliche Art mit der nordischen Mythologie verwoben sind und die selbst für eingefleischte Fantasy-Fans viel Neues enthalten. In „Ragnarök“ laufen die einzelnen Erzählstränge der vorausgegangenen Bände zusammen. Die einzelnen Puzzlesteine fügen sich zu einem Bild. Alles macht Sinn – und ist doch vollkommen anders, als sich der Leser bislang gedacht haben mag. Wahrlich ein Buch mit Überraschungen!

Sehr schöner Abschlussband der Trilogie. Fantasy für Jugendliche, spannend und gut geschrieben!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein toller Abschluss der Fantasy-Science Fiction-Reihe von Marita Sydow Hamann!

— Maus71
Maus71

Ein gelungener Abschluss der Triologie

— Monihil
Monihil

Wieder eine tolle Mischung aus Mytholgie, Fantasy & realer Welt. Mit großen Entwicklungen, faszinierenden Wendungen & einem gelungenem Ende.

— steffis-und-heikes-Lesezauber
steffis-und-heikes-Lesezauber

Alles in allem ist “Ragnarök” ein wunderbarer Abschluss für eine wirklich großartige Trilogie.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Fazit: Opulent, fantasievoll und hochspannend. Gelungener Abschluss einer wunderbaren, bildhaften, mystischen Trilogie.

— Bellexr
Bellexr

gradioses Ende

— Sonnenbluemchen67
Sonnenbluemchen67

Toller Abschluss der Fantasy-Trilogie, voll Spannung, Humor und Magie

— readeralex
readeralex

Ein unterhalsamer und spannender Abschluss der Trilogie, voll bepackt mit phantastischen Ideen! :)

— Aleshanee
Aleshanee
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  • Ragnarök

    Ragnarök
    Marie1990

    Marie1990

    05. September 2015 um 11:07

    Der Versuch, Hanna durch einen Sieg im Großen Rennen zu retten, ist furchtbar schief gelaufen. Charlie, Sora und ihre Freunde konnten Odens Häschern zwar mit knapper Not entkommen, sitzen jetzt aber auf dem Planeten Euripides fest. Währenddessen erlebt die Erde den Ausbruch des von Oden magisch heraufbeschworenen Fimbulwinters, der gemäß nordischer Mythologie Ragnarök einleitet - das Ende der Welt wie wir sie kennen. Trotz ihrer Hochtechnologie steht die Menschheit den entfesselten Naturgewalten vollkommen machtlos gegenüber. Die Erde kann nur gerettet werden, wenn Odens Machtquelle entdeckt und zerstört wird. Charlie beginnt zu ahnen, wo und wie Oden geschlagen werden kann. Doch trotz ihrer magischen Fähigkeiten scheint die Aufgabe für eine Jugendliche von der Erde niemals bewältigbar. "Ragnarök" ist der dritte und damit letzte Band der "Die Erben der alten Zeit"-Trilogie von Marita Sydow Hamann. Die Autorin führt in gewohnter Manier die Geschichte, die schon in den ersten beiden Bänden so wunderbar mitzureißen wusste, fort. Sie besitzt etwas ganz Besonderes, weshalb jedes Buch zu einem Leseerlebnis wird, das man weder missen, noch aus der Hand legen möchte.  Marita Sydow Hamann konstruiert auf eindrucksvolle Art und Weise eine Geschichte, die durch so viele Facetten und Details zu bestechen weiß, dass man direkt in ihre Welt eintaucht und niemals wieder mit dem Lesen aufhören möchte. Jede Seite ist ein Erlebnis und mit viel Feinsinn erarbeitet. Alles ist bis ins Detail aufeinander abgestimmt und entführt den Leser immer wieder aufs Neue und lässt ihn stets am Ende begeistert und nach mehr lechzend zurück. Die Spannungskurve ist dabei so konstant weit oben angelegt, dass es extrem schwer fällt, "Ragnarök" zur Seite zu legen. Begierig liest man Seite um Seite und ist stets mit dem Wunsch bedacht, diese Trilogie möchte niemals enden.  Diese Trilogie besitzt eine eindrückliche Tiefe und Komplexität, dass die Autorin damit ein Werk geschaffen hat, das sich durchaus mit den besten dieses Genres messen kann. Nicht umsonst hat sich diese schon ab Band eins zu meinen Lieblingsbüchern gemausert und mich auch in den Folgebänden niemals enttäuscht, sondern immer wieder aufs Neue begeistert. Ganz besonders ist dabei die Atmosphäre, die dieses Buch ausstrahlt. Es ist ein ganz eigener Zauber, dem man sich weder entziehen kann, noch will. Man kann in schwer beschreiben, aber er lässt damit jedes Buch lebendig werden und verzaubert den Leser auf jeder Seite, sodass man ein Teil davon werden will.  Leider ist nun diese wunderbare Trilogie zu Ende und ich würde mir dementsprechend wünschen, dass die Autorin vielleicht doch noch einmal in ihre Welt zurückkehren wird, um uns weitere Abenteuer zu bescheren und den Zauber zurückkehren zu lassen. Fazit: Wer diese Trilogie nicht liest, ist selber Schuld. 

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  • ein vollkommener Abschlussband

    Ragnarök
    Manja82

    Manja82

    03. December 2014 um 13:56

    Kurzbeschreibung: Der Versuch, Hanna durch einen Sieg im Großen Rennen zu retten, ist furchtbar schief gelaufen. Charlie, Sora und ihre Freunde konnten Odens Häschern zwar mit knapper Not entkommen, sitzen jetzt aber auf dem Planeten Euripides fest. Währenddessen erlebt die Erde den Ausbruch des von Oden magisch heraufbeschworenen Fimbulwinters, der gemäß nordischer Mythologie Ragnarök einleitet - das Ende der Welt wie wir sie kennen. Trotz ihrer Hochtechnologie steht die Menschheit den entfesselten Naturgewalten vollkommen machtlos gegenüber. Die Erde kann nur gerettet werden, wenn Odens Machtquelle entdeckt und zerstört wird. Charlie beginnt zu ahnen, wo und wie Oden geschlagen werden kann. Doch trotz ihrer magischen Fähigkeiten scheint die Aufgabe für eine Jugendliche von der Erde niemals bewältigbar. In „Ragnarök“ laufen die einzelnen Erzählstränge der vorausgegangenen Bände zusammen. Die einzelnen Puzzlesteine fügen sich zu einem Bild. Alles macht Sinn – und ist doch vollkommen anders, als sich der Leser bislang gedacht haben mag. Wahrlich ein Buch mit Überraschungen! (Quelle: Homepage der Autorin) Meine Meinung: Auf der Erde tobt ein unbarmherziger Eissturm, dem die Menschheit eiskalt ausgesetzt ist. Währenddessen sind Charlie und ihre Freunde auf Euripides gefangen. Eine Flucht nach Godheim ist leider nicht möglich, denn die Euripiden haben Sora das Amulett abgenommen. Doch es naht zum Glück Hilfe, wenn auch unerwartet, durch die Schwarzelfe Nyva und den Drachen Favne. Wieder zurück in Godheim wollen Charlie und die anderen den Orden ein für alle Mal besiegen. Doch dafür müssen sie erst mal herausfinden woher er seine Macht bezieht. Es beginnt eine abenteuerliche und nicht immer einfache Suche durch Godheim … Der Fantasyroman „Die Erben der alten Zeit – Ragnarök“ stammt aus der Feder der Autorin Marita Sydow Hamann. Es ist der 3. Und somit abschließende Teil der „Die Erben der alten Zeit“ – Trilogie. Die Charaktere sind der Autorin wirklich absolut klasse gelungen. Man kann sie sich vorstellen und ihre Handlungen nachvollziehen. Charlie lernt in diesem Teil sehr viel dazu. Sie versteht ihre magischen Fähigkeiten und lernt sie einzusetzen. Ich für meinen Teil empfand Charlie als ziemlich sympathisch, da sie auch Ecken und Kanten besitzt. Auch die anderen Charaktere sind wirklich toll. Sora steht zu Charlie. Auf den Schultern von beiden lastet die Last der alten Prophezeiung. Doch beide stellen sich nicht als Wunderkinder dar und spielen sich nicht auf. Und genau das macht sie menschlich, sympathisch. Biarn, der Magier der alle 4 Elemente beherrscht, steht ebenfalls an Charlies Seite. Langsam kommen hier sein e Gefühle für Charlie ans Tageslicht und es entwickelt sich eine junge sehr schön beschriebene Liebe. Und auch zwischen Sora und Ragnar beginnt es gewaltig zu knistern, was mir ebenfalls gut gefiel. Neben bereits bekannten Charakteren gibt es hier auch noch neue, wie beispielsweise die Lichtelfen, die Marita Sydow Hamann gut ins Geschehen einbindet. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen. Trotz dass die Bücher dieser Trilogie recht dick sind kommt keinerlei Langeweile auf, es gibt keine Längen. Geschildert wird das Geschehen in verschiedenen Zeiten. Diese Stränge werden schlüssig und nachvollziehbar zueinander geführt und ergeben am Ende ein schönes Ganzes. Die Handlung knüpft am zweiten Teil „Der Thul“ an. Es empfiehl t sich sehr die beiden Vorgänger der Trilogie zu lesen. Nur so versteht man als Leser die Zusammenhänge vollständig. Für Kenner der Vorgänger ist der Einstieg wirklich gut gelöst. Es gibt kleinere Zusammenfassungen, die nicht langweilig wirken, eher im Gegenteil. Es geht erneut sehr spannend zu und komplex zu- Die nordische Mythologie wurde von Marita Sydow Hamann wieder ins Geschehen eingewoben und so wird es auch ziemlich mystisch. Das Ende des Buches, der Trilogie, ist schlüssig und es bleiben keinerlei Fragen zurück. Alle entstandenen Lücken werden zufriedenstellend gefüllt und man klappt das Buch schließlich zufrieden zu. Fazit: Alles in Allem ist „Die Erben der alten Zeit – Ragnarök“ von Marita Sydow Hamann ein vollkommener Abschlussband der „Die Erben der alten Zeit“ – Trilogie. Weiter gewachsene Charaktere, der angenehm zu lesende Stil und eine spannende Handlung mit Elementen der nordischen Mythologie haben mich abermals überzeugt. Wirklich empfehlenswert!

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  • gelungener Abschluss

    Ragnarök
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    22. November 2014 um 08:21

    Kurzbeschreibung: Der Versuch, Hanna durch einen Sieg im Großen Rennen zu retten, ist furchtbar schief gelaufen. Charlie, Sora und ihre Freunde konnten Odens Häschern zwar mit knapper Not entkommen, sitzen jetzt aber auf dem Planeten Euripides fest. Währenddessen erlebt die Erde den Ausbruch des von Oden magisch heraufbeschworenen Fimbulwinters, der gemäß nordischer Mythologie Ragnarök einleitet - das Ende der Welt wie wir sie kennen. Trotz ihrer Hochtechnologie steht die Menschheit den entfesselten Naturgewalten vollkommen machtlos gegenüber. Die Erde kann nur gerettet werden, wenn Odens Machtquelle entdeckt und zerstört wird. Charlie beginnt zu ahnen, wo und wie Oden geschlagen werden kann. Doch trotz ihrer magischen Fähigkeiten scheint die Aufgabe für eine Jugendliche von der Erde niemals bewältigbar. Meinung: Nachdem ich auch dieses Mal wieder sehnsüchtig auf die Fortsetzung gewartet habe, war es nun endlich soweit und ich konnte wieder eine Reihe beenden. Die Geschichte setzt genau da ein, wo sie beim Vorgänger aufgehört hat. Dabei gibt es auch wieder einige kleinere Erinnerungsstützen, die ich bei der komplexen Handlung doch ziemlich hilfreich fand. Und auch dieses Mal gibt es den deutlichen Hinweis von mir, die Vorgänger unbedingt zu lesen, da man die Zusammenhänge sonst einfach sehr schwer verstehen kann. Sowohl Handlung, als auch Charaktere entwickeln sich sichtlich weiter und so wird die Geschichte auch dieses Mal nicht langweilig. Charlie und ihre Freunde erleben auch weiterhin ihre großen Abenteuer und erscheinen dem Leser aufgrund ihrer jeweils eigenen und gut erarbeiteten Art extrem greifbar. Zusätzlich gibt auch wieder viel Neues und Faszinierendes zu entdecken und doch noch einige überraschende Wendungen. Durch den bereits bekannten sehr bildgewaltigen und ausschweifenden Schreibstil der Autorin wird man wieder mitten in die Geschichte katapultiert und kann gar nicht anders, als sich von den fantastischen Ideen bezaubern zu lassen. Doch durch diese detaillierten Beschreibungen und das ausführliche Kopfkino, entsteht manchmal auch das Gefühl, dass man die Handlung ein bisschen straffen hätte können. Vor allem die am Ende doch recht häufig eingestreuten Liebesbekundungen hätten in meinen Augen nicht dieses Ausmaß benötigt. Aber wie gesagt, das ist Meckern auf hohem Niveau, denn fesselnd und unterhaltend bleibt es trotzdem zu jeder Zeit. In „Ragnarök“ fließen nun alle Fäden zusammen und auch wenn es wieder mehrere Handlungsstränge gibt, verschwimmen die Grenzen gegen Ende immer mehr und es wird alles zu einem stimmigen Abschluss gebracht. Nach beenden des Buches bleiben keine Fragen zurück und man ist ein bisschen wehmütig nun nichts Neues mehr über die liebgewonnenen Charaktere und die faszinierende Mischung aus nordischer Mytholoige, Fantasy und realer Welt zu erfahren, aber auch froh solch ein tolles und zufriedenstellendes Ende bekommen zu haben. Fazit: Ein toller Abschluss einer rundum gelungenen Reihe. Es gibt nochmal viele Entwicklungen, faszinierende Wendungen, Spannung und ein zufriedenstellendes Ende. Von mir gibt’s gute 4 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung für alle die etwas für Mythologie übrig haben und sich begeistern lassen wollen.

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  • Der Untergang ist nah

    Ragnarök
    ChrischiD

    ChrischiD

    17. November 2014 um 16:56

    Der Menschheit scheint nichts anderes übrig zu bleiben als sich ihrem Schicksal zu stellen. Der Niedergang der Welt, wie wir sie kennen, steht kurz bevor. Laut einer Überlieferung soll es einzig und allein einer 14-jährigen bestimmt sein, dies zu verhindern. Doch wie soll sie das schaffen, wenn sie auf einem anderen Planeten – Euripides – festsitzt? Außerdem muss sie sich zusätzlich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, die für sie auch völliges Neuland bedeutet. Wird es dem Mädchen gelingen alle zu überraschen und den Untergang zu stoppen? Mit „Ragnarök“ endet die Trilogie von Marita Sydow Hamann um „Die Erben der alten Zeit“. Wie bei einem solchen Projekt üblich, sollte die vorgegebene Reihenfolge beim Lesen eingehalten werden, da es ansonsten fast unmöglich ist, die richtigen Zusammenhänge zu erkennen und zu verstehen, um was es eigentlich geht. Das fällt teilweise sogar schwer, wenn man die Reihe verfolgt hat, denn es ist unumgänglich konzentriert bei der Sache zu bleiben. Fremde Planeten, ferne Welten und mystische Vorkommnisse sind nur ein Bruchteil von dem, was den Leser an Neuland erwartet. Nicht alles erschließt sich sofort, wodurch ein gewisses Maß an Fantasie vorhanden sein muss. Realität und Fiktion vermischen sich sehr schnell, so dass man unbedingt offen für dieses Genre sein muss. Aber zum Abschluss der Trilogie: Der Schreibstil der Autorin ist flüssig wie eh und je und schafft es somit, den Leser schnell wieder ins Geschehen zu ziehen. Ihre Darstellungen, egal wie realitätsfern sie erscheinen, kommen lebendig und authentisch daher, so dass man tatsächlich glaubt, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als man eigentlich zu wissen meint. Auch die Charakterentwicklung nimmt einen Großteil der Beschreibungen ein, die jedoch gekonnt ins Geschehen eingewoben werden, so dass es nicht zu einer Unterbrechung im Lesefluss kommt. Verfolgt man die Reihe von Beginn an, wird man schnell feststellen, dass sich hier einiges getan hat. Da schon sehr viel im Vorhinein geschehen ist, springt dem Leser die Spannung von Anfang an entgegen. Es wird versucht, diese auf einem recht hohen Niveau zu halten, doch hier liegt die Schwierigkeit darin, da es sich um den Abschlussband handelt, dass ebenfalls versucht wird bis zum Ende alle offenen Fragen zu klären. Dadurch ergibt sich zeitweise eine Kollision, so dass die Spannung zwar nicht unbedingt absinkt, aber durchaus stagniert. „Die Erben der alten Zeit“ - eine Geschichte weit ab vom Mainstream, die auf jeden Fall eine Chance verdient hat. Allerdings sollte man sich zuvor gut überlegen, ob man bereit ist ein wenig Zeit zu investieren. Außerdem ist es zwingend erforderlich ohne Erwartungen an die Sache heranzugehen, denn man wird sicherlich nicht das bekommen was man sich vorgestellt hat. Doch ist man offen und lässt das Geschehen einfach auf sich zukommen, wird man es nicht bereuen.

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  • Gelungener Abschluss der Trilogie

    Ragnarök
    Natalie77

    Natalie77

    Inhalt: Auf der Erde tobt der Eissturm und es droht eine Katastrophe während auf Euripidis Chiara, Sora und ihre Freunde fest sitzen. Der Fimbulwinter, von Oden heraufbeschworen sucht die Erde Heim und leitet Ragnarök ein - Das Ende der Welt. Die Menschen wissen nicht was sie tun sollen, nur Chiara und ihre Freunde können nun helfen indem sie Oden bekämpfen und besiegen... Meine Meinung: Wieder ist eine Trilogie zu Ende und gerade bei dieser fiel es mir schwer wirklich bis zum Ende zu lesen. Das liegt aber wohl an meinem Geschmack und daran das ich es nicht mit Mythologie habe. Trotzdem wollte ich diese Trilogie beenden und zu einem Abschluss bringen. Es gibt wirklich mehr positive Eindrücke dieser Reihe und dieses Buches als negative Seiten. Die negativen sind eindeutig Geschmacksache. Beim ersten band fand ich die IDee von der Verbindung von der Erde und einem fernen Planeten noch sehr interessant und spannend. Doch dann wendete sich meines Empfindens nach alles ein wenig mehr Richtung mythologie und irgendwann kam ich dann nicht mehr mit. Die Autorin beschreibt alles recht verständlich und doch was es manchmal zu viel Input so dass ich auch dran zweifel ob 12 Jährige dann wirklich noch mitkommen, aber vielleicht unterschätze ich sie da. Marita Sydow Hamann erzählt sehr auschweifend. Wichtig um vieles zu verstehen aber schwierig um das Wichtige für das Fortkommen und weiterlesen raus zu filtern. Die Figuren haben sich allesamt sehr weiter entwickelt und haben alle ihren eigenen Charakter der sie so unverwechselbar machen. Charlie macht wohl den größten Sprung was ihre Entwicklung und auch ihre magischen Kräfte betrifft. Bei mir muss die Magie nach 14 Jahren unter Menschen erstmal erwachen, das braucht Zeit und auch wenn sie immer besser wird hebt sie nicht ab. Sie bleibt normal und verfolgt ihr Ziel. Die Autorin hat die nordische Mythologie gekonnt in Szene gesetzt und mit einem modernen Märchen verwoben. Die Spannung ist überwiegend spürbar und ich war auf das Ende gespannt. Auch hier hat sie mich nicht enttäuscht, so dass ich am Ende eine doch recht positive Bewertung abgeben kann. Als ich diese Trilogie begann war mir nicht klar wie viel Mythologie drin steckt und wurde damit überrascht. Jedem der bei Band eins anfängt sollte klar sein, das nicht immer alles leichte Kost ist und das man sich für diese Reihe etwas Zeit nehmen sollte.

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    • 3
    Sabine17

    Sabine17

    17. November 2014 um 11:37
    parden schreibt Da wüsste ich jemanden, dem die Trilogie gefallen könnte...

    Ich bin es nicht :-)

  • Tolles Finale einer mitreissenden Trilogie

    Ragnarök
    Kitty411

    Kitty411

    13. November 2014 um 15:56

    Zum Buch: „Die Erben der alten Zeit – Ragnarök“ von Marita Sydow Hamann ist ein Fantasy-Roman, der am 27.09.2014 in der Grassroots Edition bei Santicum Medien erschienen ist. Es ist der dritte Teil einer Trilogie. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/Die-Erben-alten-Zeit-Ragnar%C3%B6k-ebook/dp/B00O09RQQS/ref=sr_1_4?s=books&ie=UTF8&qid=1412420224&sr=1-4&keywords=ragnaroek Klappentext: Das Fantasy-Abenteuer „Ragnarök“ ist der dritte und letzte Teil der Trilogie „Die Erben der alten Zeit“. Auch in diesem Band führt Marita Sydow Hamann die Leser aller Altersklassen in Welten, die auf eine unnachahmliche Art mit der nordischen Mythologie verwoben sind und die selbst für eingefleischte Fantasy-Fans viel Neues enthalten. In „Ragnarök“ laufen die einzelnen Erzählstränge der vorausgegangenen Bände zusammen. Die einzelnen Puzzlesteine fügen sich zu einem Bild. Alles macht Sinn – und ist doch vollkommen anders, als sich der Leser bislang gedacht haben mag. Wahrlich ein Buch mit Überraschungen! Die Story: Während auf der Erde immer schlimmere Zustände herrschen durch den seltsamen Schneesturm, schaffen es Charlie und ihre Freunde, einen endgültigen Plan gegen Oden zu fassen. Doch um diesen Plan verwirklichen zu können brauchen sie viele Verbündete, und das Vorhaben ist alles andere als ungefährlich. Der Weg zum Ziel erweist sich als steinig und es gibt viele Abenteuer zu überstehen und Überraschungen zu verdauen bis die Prophezeiungen sich erfüllen können… Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der dritten Form verfasst und in 21 Kapitel plus Epilog unterteilt. Covergestaltung: Das Cover ist oben und unten goldfarben hinterlegt, dort stehen auch der Autorenname und der Titel des Buches. In der Mitte sieht man im Vordergrund ein stürmisches Meer, während im Hintergrund ein Mond und das Weltall zu sehen sind. Zum Autor: Marita Sydow Hamann über sich selbst: „Ich wurde in Norwegen in Ålesund geboren und wuchs unter anderem in Deutschland, Österreich und Spanien auf. Nach Abitur und Lehramtsstudium arbeitete ich in der Firma meines Bruders und unterrichtete norwegisch an der Volkshochschule, bis ich 1999 heiratete und mit meinem Mann nach Schweden auswanderte. Dort machte ich eine Ausbildung als persönliche Assistentin und arbeitete für Kinder und Erwachsene mit geistigen und körperlichen Behinderungen. Ich lebe mit meinem Mann, drei Pferden, zwei Hunden und zwei Katzen auf einem kleinen Hof in Småland und widme mich außer dem Schreiben auch anderer kreativer Kunst wie beispielsweise dem Malen.“ (Quelle: http://www.marita-sydowhamann.com/startseite/%C3%BCber-mich/) Meine Meinung: Wie auch schon die beiden vorangegangenen Bände hat mich auch dieser dritte und letzte Teil der Trilogie um Charlie und ihre Freunde total begeistert. Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch hervorragend lesen und man kann sehr gut in das Geschehen abtauchen. Die Story ist weiterhin von Spannung geprägt, die einen förmlich zum Weiterlesen zwingt, und die vielen unerwarteten Wendungen sorgen dafür, dass man das Buch regelrecht mit angehaltenem Atem verschlingt. Weiteres Geschehen ist absolut nicht vorhersehbar, da die Autorin es meisterhaft versteht, ihre Leser zu überraschen. Auch in diesem Band ist natürlich wieder eine tolle Mischung aus realer Welt, Magie und nordischer Mythologie vorhanden, die ein einzigartiges Buch hat entstehen lassen. Schade, dass diese Trilogie nun beendet ist… Von mir gibt es 5 Sterne!

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  • Rezension zu Die Erben der alten Zeit: Ragnarök von Marita Sydow Hamann

    Ragnarök
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. November 2014 um 18:44

    Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele “Die Erben der alten Zeit: Ragnarök” ist der fulminante Abschluss zuMarita Sydow Hamanns Fantasy-Science-Fiction-Genre-Mischmasch-Trilogie “Die Erben der alten Zeit”. Die ersten beiden Bände der Serie konnten mich von der ersten bis zur letzten Seite total begeistern und dieser dritte Band stand dem in nichts nach. Erneut konnte mich diese einmalige Mischung aus Parallelwelten, High Fantasy, Science Fiction und nordischer Mythologie, die die Autorin hier in einer Geschichte zu einem gelungenen Ganzen verknüpft, ganz schnell fesseln und ich habe ohne große Probleme wieder in die Geschichte hineinfinden können, die nahtlos ans Ende des zweiten Bandes anschließt. Erneut begleitet man als Leser die junge Charlie und die Freunde, die sie im Laufe der ersten beiden Bände während ihrer Abenteuer gefunden hat. Sie alle stehen ihrem bislang größten Abenteuer gegenüber, einem, das unweigerlich im entscheidenden Kampf gegen das ultimative Böse in Form Odens münden wird. Marita Sydow Hamann gelingt es schnell ihre Leser wieder mit dieser ausgefallenen Geschichte zu fesseln. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen und es entsteht schnell eine dichte Atmosphäre, die die verschiedenen Welten, in denen die Handlung spielt, perfekt zur Geltung bringt. Dazu kommt eine Handlung, die mich durch ihre vielen Überraschungen und Wendungen sowie einen sehr gelungenen Spannungsaufbau überzeugen konnte. All das mündet in einem gelungenen, schlüssigen Ende, das die Geschichte hervorragend abrundet und meiner Ansicht nach sehr befriedigend ist, da es die Autorin versteht alle noch offenen Elemente der Handlung zu beantworten. Alles in allem ist “Ragnarök” ein wunderbarer Abschluss für eine wirklich großartige Trilogie, mit der mir Autorin Marita Sydow Hamann sehr viele Stunden fabelhaften Lesespaß beschert hat. “Die Erben der alten Zeit” kann ich nur allen Fans spannender, Genre übergreifender Fantasy/SciFi All Age Romane wärmstens empfehlen 

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  • Ein fulminanter Abschluss der Trilogie

    Ragnarök
    Bellexr

    Bellexr

    31. October 2014 um 19:08

    Die Erde ist gnadenlos dem magischen Fimbulwinter ausgesetzt, Eis, Schnee und starke Winde machen einen Aufenthalt im Freien schier unmöglich. Währenddessen befinden sich Charlie und ihre Freunde auf Euripides im Jahre 15077. Eine Flucht nach Godheim ist nicht möglich, da die Euripiden Sora das Amulett entwendet haben. Doch Hilfe naht überraschend durch die Schwarzelfe Nyva und dem Drachen Favne. Zurück in Godheim versuchen die Freunde endlich Oden zu besiegen, doch zuerst einmal müssen sie herausfinden, wodurch der grausame Despot seine Macht bezieht. Eine abenteuerliche, gefährliche Reise durch das magische Godheim beginnt.   Nahtlos führt Marita Sydow Hamann ihren dritten Teil fort und die Geschichte beginnt auf Euripides. Charlie, Kunar, Tora, Sora, Ragnar und Brian leben mehr unfreiwillig dort, doch an eine Flucht ist nicht zu denken, da Sora ihr Amulett abgeben musste. Allerdings haben die Freunde nicht mit der aufmüpfigen wie hochnäsigen, aber äußerst liebenswerten Schwarzelfe Nyva und dem Drachen Favne gerechnet. Dank deren magischen Kräften gelingt den Freunden die Flucht und sie machen sich auf die Suche nach dem Geheimnis der Macht des Magiers Oden. Denn irgendwoher muss dieser seit bereits rund 15.000 Jahren seine Kraft und Macht beziehen. Unterstützung erhalten die Freunde durch die Fenriswölfe und den Lichtelfen.   Der Hauptteil der Geschichte spielt im magischen Godheim, in dem Elfen, Magier, Einhörner, Bergtrolle, Wichtel und Kentauren leben. Von Asgard aus regiert der grausame Magier Oden, der erbarmungslos über sein Volk herrscht. Doch Charlie und ihre Freunde haben mittlerweile eine Spionin in Asgard. Tora ist es gelungen mit Hannah Kontakt aufzunehmen und diese versorgt die Freunde regelmäßig mit wichtigen Informationen, immer mit dem Wissen, dass sie dabei ihr Leben aufs Spiel setzt.   Die Story entwickelt sich sehr wendungsreich, überraschend und hochspannend. Geschickt bindet Marita Sydow Hamann die nordische Mythologie in ihre Fantasy-Geschichte ein und erzählt diese so bildhaft, dass das magische Godheim oder auch das Wolkenasgard problemlos vor dem inneren Auge Gestalt annehmen.   Der mutigen, ehrlichen, wissbegierigen Charlie stehen wieder die aufbrausende, liebenswerte Tora und deren älterer Bruder Kunar zur Seite. Aber auch der Raidho Brian und der Geschichtenerzähler Ragnar gehören mittlerweile der eingeschworenen Gruppe an wie auch Prinzessin Sora. Tatkräftig unterstützt werden die Freunde von der sehr eigenwilligen und herrlich hochnäsigen Schwarzelfe Nyva, welche den Freunden mit ihrem magischen Können hilfreich zur Seite steht und Charlie hilft, hinter das Geheimnis ihrer magischen Fähigkeiten zu gelangen.   Fazit: Opulent, fantasievoll und hochspannend. Gelungener Abschluss einer wunderbaren, bildhaften, mystischen Trilogie.  

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  • und die Legende geht weiter

    Ragnarök
    Sonnenbluemchen67

    Sonnenbluemchen67

    28. October 2014 um 09:24

    Inhalt: Plötzlicher Wetterumschwung erreicht die Erde. Extreme Kälte, Stürme und vieles mehr. Oden rächt sich und Charlie und ihre Helfer stehen vor einer schweren Aufgabe. Schaffen sie es den Allvater der Götter zu stürzen und was müssen sie auf ihrem Weg dorthin noch alles ertragen?   Mein Fazit: Nun beendet Marita ihre Trilogie zu „Die Erben der alten Zeit“ und wieder lässt sie uns teilhaben an der faszinierenden nordischen Mythologie. In diesem Band werden all die aufgeworfenen Fragen der beiden vorherigen beantwortet und dies in so wortgewaltiger Weise, dass man meint, mitten im Geschehen zu stecken.  Ich war total begeistert über all die tollen Wendungen, die diese Geschichte immer wieder nahm. Wieder konnte ich die Anlehnung an die nordische Mythologie erkennen. Solche Dinge wie z. B. Thors Hammer fanden sich dort, auch waren Drachen und Magie all gegenwärtig. Aber auch die Liebe zog ein, gerade unter den Helden des Buches fand ich sie wieder und das hat mich richtig gefreut. Denn nun fügte sich alles zu einem Ganzen, was ja bisher noch fehlte. Doch ich möchte einfach nicht zu viel darüber erzählen, sonst nehme ich euch noch die Spannung, ich kann euch einfach nur empfehlen, wenn ihr schon die beiden ersten Bände verschlungen habt, nehmt euch den dritten Band vor und taucht ein die Welt von Mythen und Legenden. Lasst euch ein auf dieses Abenteuer und vor allem auf die Liebe.

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  • grandioser Abschluss

    Ragnarök
    Chiawen

    Chiawen

    22. October 2014 um 11:55

    „Die Erben der alten Zeit – Ragnarök“ von Marita Sydow Hamann ist der letzte Teil dieser Fantasy-Trilogie. Die Freunde rund um Charlie und Sora sind auf Euripedes gefangen. Zwar wird es nett als Hausarrest bezeichnet, ab das war es auch schon. Da sie auch an Soras Amulett nicht ran kommen, können sie nicht fliehen. Doch dann sehen Ragnar und sie einen Drachen mitten vor ihrem Fenster. Charlie lernt auch in diesem Teil wieder richtig viel dazu. Ihre magischen Fähigkeiten erweitern sich und auch in Sachen Liebe erlebt sie einiges. Auch muss sie so einiges im Laufe des Buches verarbeitet, was mit ihr selbst zu tun hat. Die Charaktere sind wieder richtig gut ausgearbeitet, egal ob die Alten oder die Neuen. Es gibt vieles zu erfahren, sie entwickeln sich weiter und sorgen auch schon mal für Überraschungen. Dabei wirken Charlie und Sora, obwohl ja auf ihnen die Last der Prophezeiung liegt, nicht wie Wunderkinder. Charlie fliegt zwar die Magie zu, aber sie zweifelt oft an sich und ihren Fähigkeiten. Beide spielen sich in ihren Rollen nicht auf und das macht sie sympathisch. Auch in Godheim gibt es wieder einiges neues zu entdecken. Man lernt mehr über die Geschichte des Landes und Odens Aufstieg. So schließen sich die Lücken prima. Es gibt aber auch ganz neue Wesen zu erkunden, die bis jetzt noch nicht vorkamen bzw. nur namentlich erwähnt wurden, wie die Lichtelfen. Der Wiedereinstieg wird durch kleine Zusammenfassungen total leicht. Dabei werden nur die wichtigsten Infos genannt und somit nervt es auch nicht, dies noch einmal zu lesen. Die Autorin hat es geschafft diese Trilogie zum einen rund abzuschließen. Also es bleiben keine Fragen offen und es ist in sich schlüssig. Zum anderen gipfelt die Spannung in diesem Teil. Denn alles wird auf die finale Schlacht vorbereitet um Oden zu stürzen. Bis dahin müssen noch einige Steine aus dem Weg geräumt werden und manchmal sogar die Pläne umgeworfen werden. Aber genau durch solche Wendungen wird es spannend und interessant. Als Leser fiebert man mit und hofft, dass sie es schaffen. Das Cover ist wie üblich braun und in der Mitte ist dies mal das Choas auf der Erde zu sehen zusammen mit einem Amulett und dem Universum. Dies passt super zur Geschichte, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht. Auf dieses Buch habe ich jetzt ca. ein halbes Jahr gewartet. Ich war sofort wieder drin und konnte mit Charlie und Co. Mitfiebern. Es war schön wieder in Godheim abtauchen zu können und alles aufsaugen zu können, was es so neues gibt. Es war richtig spannend und zum Schluss so schlimm, dass ich nicht schlafen konnte. Also musste ich es zu Ende lesen bevor es ins Bett ging. Es gibt 5 von 5 Wölfen!

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  • Lohnenswertes Fantasyabenteuer

    Ragnarök
    readeralex

    readeralex

    18. October 2014 um 13:56

    Ragnarök hat mir genauso wie der Rest der Trilogie sehr gut gefallen. Die Abenteuer der Protagonistin Charlie und ihren Freunden sind spannend und leicht zu lesen. SciFi, Erdenalltag, mittelalterliche Welt voller Magie und nordische Mythologie stehen glaubhaft auf unterschiedlichen Erzählebenen nebeneinander und ergeben am Ende ein gelungenes gemeinsames Bild. Es macht Spaß, die vielen unterschiedlichen Charaktere, egal ob menschlich oder Fabelwesen, bei ihren Abenteuern und ihrer Entwicklung zu begleiten. Alle haben ihre Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen und bringen so oft den Leser zum Schmunzeln oder Kopfschütteln, aber auch zum Mitfühlen und Nachdenken. Man kann nur mit ihnen mitfiebern. Die Waffen, die (ich denke, damit verrate ich nicht zu viel?!) als Schlüssel zur Rettung der Welt(en) benötigt werden, sind bei aller Magie sehr irdisch und auf den ersten Blick einfach und doch so schwierig umzusetzen. Nicht nur „der Bösewicht“ Oden wird überrascht sein, welche Mittel die Grundlage für seine Niederlage sind… Mir hat die gesamte Trilogie „Die Erben der alten Zeit“ sehr gut gefallen. Die Autorin Marita Sydow Hamann hat für ihr Fantasyabenteuer einen sehr dichten Erzählteppich gewoben, auf dem es sich der Leser bequem machen kann. Alle Erzählebenen sind durchgängig ausführlich gestaltet, so dass man sehr gut sowohl in den Erdenalltag, als auch in die SciFi-Welt der Euripiden oder die mittelalterliche Welt von Godheim eintauchen kann. Spannung, nachdenkliche Momente, Humor und Liebe wechseln sich ab, so dass trotz vergleichsweise entspannter Erzählweise zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. Daumen hoch für „Die Erben der alten Zeit“ und ich hoffe, schon bald Neues von Marita Sydow Hamann lesen zu dürfen.

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  • Ein schöner Abschluss der Trilogie!

    Ragnarök
    Aleshanee

    Aleshanee

    17. October 2014 um 08:47

    "Die Schicksale aller Lebensformen auf Godheim, der Erde und Euripides waren ineinander verwoben. Es war Charlies Aufgabe dieses Netz zu entwirren und eine neue Zukunft zu erschaffen. Zum Glück war sie nicht allein." S. 117 Klappentext Der magische Fimbulwinter des Despoten Oden hat die Erde im Würgegriff. Die Menschen sind den dramatischen Klimaveränderungen hilflos ausgeliefert. Gemäß einer uralten Überlieferung kann alleine die 14jährige Charlie den endgültigen Niedergang mit einer sagenumwobenen, vollkommen neuen Waffe verhindern. Doch um diese Waffe zu entdecken, muss Charlie zunächst einmal ihre eigene, im Dunkeln liegende Vergangenheit erkennen und zudem die Quelle von Odens unendlich erscheinender Kraft finden. Beides erscheint vollkommen aussichtslos, sitzt sie schließlich auf dem Planeten Euripides fest. Doch Charlie ist für viele Überraschungen gut und sie hat Freunde auf Euripides, Godheim und der Erde, die felsenfest hinter ihr stehen. Gemeinsam machen sie sich auf, der 15.000jährigen Herrschaft Odens ein Ende zu setzen. Wird das gelingen? Und wird dadurch Ragnarök gestoppt? Meine Meinung Mir haben ja die ersten beiden Bände der Trilogie schon sehr gut gefallen und das Abenteuer von Charlie geht spannend auf einen entscheidenen Kampf gegen den Herrscher Oden zu. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten - manchmal hatte ich aber Schwierigkeiten, den Erklärungen und Rückblicken zu folgen, denn die Auslöser aus der Vergangenheit haben viele Ursachen und Entwicklungen, bei denen ich den Überblick zeitweise etwas verloren habe. Am Anfang nahmen die Erklärungen manchmal etwas überhand und der Einstieg war schwieriger, als bei den vorherigen Bänden, aber danach hat das Tempo wieder angezogen. Sehr schön ist die kurze Erklärung der Autorin zur nordischen Mythologie auf den ersten Seiten, die beiden Karten der Länder Godheim und Vanaheim und der kleine Einblick, wie die ungewöhnlichen Namen ausgesprochen werden. Am Ende findet man auch noch eine schöne Übersicht der Runen. Die Charaktere sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen. Sie wirken lebendig und haben die Hoffnung, gegen die bösen Mächte von Oden zu bestehen, noch nicht aufgegeben. Dass sie auf dem Planeten Euripides festsitzen, schweißt sie zusammen und ihre einzige Möglichkeit, noch größeres Unheil abzuwenden, besteht darin, zu fliehen und nach Godheim zurückzukehren. Charlie wirkt in sich gefestigter. Sie nimmt die Herausforderung an und versucht alles, um die alte Prophezeiung zu erfüllen. Biarn steht ihr als tapferer Raidho zur Seite, ein seltener Magier, der nicht nur ein Element, sondern alle vier beherrscht. Seine Gefühle für Charlie kommen langsam an die Oberfläche und es war allerliebst zu verfolgen, wie diese junge Liebe zwischen all dem Chaos, was um sie herum geschieht, aufzublühen beginnt. Auch zwischen Ragnar und Sora knistert es gewaltig, was aber vorherzusehen war. Auch sie sind in ihre Rollen hineingewachsen und müssen einen Weg finden, die jahrhundertelange Herrschaft Odens aufzuhalten. Natürlich sind auch die Geschwister Tora und Kunar mit von der Partie - und Hanna, die immer noch in Asgard unter Odens Macht gefangen gehalten wird. Die Autorin hat hier eine sehr unterhaltsame, mystische Geschichte erschaffen, die weit über die Grenzen hinausgeht. Nicht nur der lange Zeitraum in die Vergangenheit, der die heutigen Ereignisse beeinflusst, sondern auch die Vielfalt an Ideen und magischen Geschöpfe, die diese Welten bevölkern, machen die Trilogie zu etwas besonderem. Wenn sich bei Vollmond die Fenriswölfe in die bestialischen Garm verwandeln, man den Schutzzauber eines Jordvätten aufsuchen muss, die Schwarzelfen magische Gegenstände schmieden und die Wichtelfichten mit wehenden Nadeln durch die Wiesen streifen - ja dann ist man mitten in dem zauberhaften Abenteuer angelangt :) Der komplexe Hintergrund war selbst für mich manchmal nicht ganz zu durchschauen und ich habe mich gefragt, ob das Alter ab 12 Jahren dafür nicht noch etwas zu jung ist. Jedenfalls ist alles sehr gut durchdacht und die leichte Erzählweise lockert das ganze auch wieder gut auf. Die Geheimnisse um Odens Macht werden nach und nach gelüftet und die Zusammenhänge klarer; auch die Spannung nimmt immer mehr zu und auch wenn das Ende keine große Überraschung ist, habe ich die Figuren auf ihrem Weg dorthin sehr gerne begleitet! Fazit Ein unterhaltsamer und spannender Abschluss der Trilogie. Für alle Fans von phantastischen Abenteuern junger Helden, neuen Welten und einem unerschöpflichen Ideenreichtum an Entwicklungen, einer illustren Vielfalt und liebevollen Details. © Aleshanee Weltenwanderer Die Erben der Alten Zeit 1 ~ Das Amulett 2 ~ Der Thul 3 ~ Ragnarök

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