Marita de Sterck Morgen, wenn Frieden ist

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Inhaltsangabe zu „Morgen, wenn Frieden ist“ von Marita de Sterck

Eine Familiensaga aus dem 20. Jahrhundert • Ein junger Mensch erlebt eine intensive Zeit mit seinem Urgroßvater • Zeitreise in den Ersten Weltkrieg • Liebe, Krieg und politisches Engagement Joppe hat eine Woche lang sturmfreie Bude. Das passt gut, denn seine Freunde und er brauchen einen Treffpunkt um ihren Auftritt auf der großen Friedensdemo zu planen. Außerdem würde dann die schöne Alya bei ihm aus und ein gehen ... Doch ausgerechnet jetzt wird Urgroßvater Tist krank und Joppe muss bei dem mürrischen alten Mann einziehen. Während die Stadt unter der Gewalt der Demonstration zittert, reist der alte Tist zurück in seine Kindheit – und in den Ersten Weltkrieg. Alte Ängste und erschütternde Ereignisse werden wach. Tists Zeit geht zu Ende. Joppe pflegt ihn und erst im Sterben ist der alte Mann ihm ganz nah. »Die unerwartete Leidenschaft und Wärme, die den Roman durchströmen, bringen einen aus dem Gleichgewicht.» Standaard der Letteren

Kinderbuch??? Jugendbuch!!! Buch für Erwachsene!!!

— Wasp
Wasp

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    Morgen, wenn Frieden ist
    Wortklauber

    Wortklauber

    25. June 2014 um 17:47

    Joppe hat das Leben noch vor sich. Alles scheint möglich, wenn man jung und verliebt ist – auch wenn in Amerika Dinge vor sich gehen, die einen neuen Krieg fürchten lassen. Während Joppe und seine Freunde Vorbereitungen für eine große Friedensdemo treffen, wird sein Urgroßvater Tist krank. Der uralte, zähe Tist, der zwei Weltkriege erlebt und überlebt und doch daran fast zugrunde gegangen ist. Leicht hat es niemand mit ihm; seit dem ersten, zweiten, dritten großen Verlust in seinem Leben macht er es den Menschen um sich herum generell nicht leicht. Trotzdem gibt es eine Bindung zwischen den beiden. Eine Bindung, die noch enger wird, als Joppe den alten Mann auf seinem letzten Weg intensiv zur Seite steht. „Morgen, wenn Frieden ist“ wird in mehreren Handlungssträngen erzählt. Man lernt Tist als hinfälligen alten Mann und als Jungen kennen. Somit ist es ein Buch auch über den Ersten Weltkrieg, über seine Folgen auf die Betroffenen und die folgenden Generationen. Außerdem ist es ein Buch übers Erwachsenwerden, über Abschiede, Familie, Generationskonflikte, körperlichen Verfall, Sterben, über Verlust, Traumatisierung, wie jemand geradezu versteinern kann vor Kummer. Wie „Zuletzt die Hunde“ nennt dieser Roman die Dinge beim Namen, beschönigt nichts, lässt aber auf der anderen Seite auch Wärme und Verständnis für die Figuren und ihr Tun nicht vermissen. Die Autorin erklärt nicht, sie erzählt. Gerade deshalb ist es ausgesprochen anrührend – man fühlt mit den Männern und Frauen dieser Familie mit, fühlt sich erinnert, erkennt das eine oder andere wieder; die Gefahr besteht, stellenweise Rotz und Wasser zu heulen.

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