Marius Kriege hat mich mit dem ersten Band der Vierbergen Trilogie absolut überzeugt.
Schon allein der Prolog war sehr emotional, berührend und fesselnd.
Wie schlimm müssen solche Kriegserfahrungen besonders für Kinder sein und wie prägend?!
Ich wünsche mir und hoffe sehr, dass ich so etwas nie erleben muss.
Dieser erste Band der Romanreihe besticht durch eine besondere Wortwahl und einen wunderbaren Schreibstil des Autors. Ich mag es, wenn Worte, die kaum noch im Alltag benutzt werden, in aktuellen Büchern vorkommen. Das erinnert mich immer an vergangene und frühere Zeiten mit meiner Oma. „Tölpelhaft“ sei hier beispielhaft angeführt.
Marius Kriege hat hier eine besondere Atmosphäre mit seinem Schreibstil geschaffen, die den Leser absolut in die Geschichte zieht und bis zum Schluss auch nicht mehr loslässt. Auch der bildliche Aspekt trägt dazu bei.
Das Dorf in den vier Bergen wirkt in meiner Vorstellungskraft eigentlich behütet und fest umschlossen von den Bergen - vielleicht sogar sicher, aber die Dinge, die immer wieder passieren, setzen es in ein anderes Licht.
Von Seite zur Seite war ich gespannt, was als Nächstes passiert.
Nachdem die Spannung auch am Ende des Romans nicht nachgelassen hat, bin ich gespannt, was im zweiten Band passieren wird.
Für diesen ersten Band gebe ich eine klare Leseempfehlung ab.










