Mariusz Czubaj

 3.9 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von 21:37, Wiegenlied für einen Mörder und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Mariusz Czubaj

21:37

21:37

 (6)
Erschienen am 12.03.2013
Wiegenlied für einen Mörder

Wiegenlied für einen Mörder

 (1)
Erschienen am 15.01.2015
21:37: Thriller

21:37: Thriller

 (0)
Erschienen am 13.03.2013

Neue Rezensionen zu Mariusz Czubaj

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Schnuffelchens avatar

Rezension zu "21:37" von Mariusz Czubaj

Sehr angenehm überrascht
Schnuffelchenvor 5 Jahren

Originaltitel:   21:37
Verlag:               Prospero
Format:             Broschur, eBook
Umfang:            380 Seiten
Erschienen:     12. März 2013

Inhalt:
In der Nähe des Olympia-Zentrums in Warschau werden die Leichen zweier junger Männer gefunden. Die Opfer waren Schüler eines örtlichen Priesterseminars. Vor ihrem Tod wurden sie grausam gefoltert, der Mörder hat ihnen anschließend die Zahlen 21 und 37 ins Gesicht geschrieben. Beziehen sich diese auf den Todeszeitpunkt von Johannes Paul II.? In welchem Zusammenhang stehen diese Morde zum Tod des Papstes? 

Ein Sonderkommando wird ins Leben gerufen, das sich auf die Fährte des Killers setzen soll. Darunter ist auch Rudolf Heinz, ein erfahrener Profiler.

Zum Kreis der Verdächtigen gehören bald einflussreiche und angesehene Leute, ein Skandal großen Ausmaßes bahnt sich an. 

"21:37" ist eine Geschichte über die Scheinheiligkeit innerhalb der polnischen katholischen Kirche, es ist der erste Thriller der Serie um den Profiler Rudolf Heinz. (Quelle: Amazon.de)


Meine Meinung:

Anfangs dachte ich wirklich ich müsste einen totalen Verriss schreiben, aber ich habe nur zur falschen Zeit mit dem Buch angefangen (ich war krank-Angina). Als ich hinterher nochmal anfing, hat es mir super gefallen. 
Ich habe alles in diesem Buch gefunden, was ich suchte. Eine spannende und mysteriöse Geschichte, Verschwörungen, interessante Charaktere in denen mehr steckte als man am Anfang dachte und ein überraschendes Ende.

Rudolf Heinz (wie der Ketchup - O-Ton Charakter) ist Profiler. Von den meisten seiner Kollegen wird er misstrauen ignoriert, da er für sie kein richtiger Polizist ist. Und immer wieder muss er beweisen was er drauf hat. Manchmal muss er sich aber auch helfen lassen, was er nie zugeben würde. Zu seinem Sohn hat er eine schwierige Beziehung, die im Laufe der Geschichte besser, aber auch wieder schlechter wird.

Als ob er privat noch nicht genug zu tun hätte, kommen dann auch noch 2 Mordfälle dazu. Erst in seiner Heimatstadt Kattowitz und dann verlangt die Chefetage auch noch, das er sich in Warschau um den Tod von 2 Priesterschüler kümmert. Dort angekommen, muss er sich wieder dem Misstrauen neuer Kollegen aussetzen und den Drohungen alter Feinde zusätzlich hat er schon nach kurzer Zeit mehr Verdächtige als ihm lieb ist.

War es der Leiter des Priesterseminars, der den weltlichen Reichtümern näher steht als der christlichen Zurückhaltung, oder Professor Rutger, der in Kambodscha in der Kriegsgefangenschaft mit der Foltermethode Bekanntschaft gemacht hat, die den Schülern zum Verhängnis wurde. Was hat der Großindustrielle mit den Priesterschülern zu tun, der glaubt das Recht steht nur auf der Seite des Geldes oder der Karatelehrer Bator, dem das geheime Treiben innerhalb des Priesterseminars ein Dorn im Auge ist. Was haben außerdem die 2 schon früher verschwundenen Schüler mit der Geschichte zu tun.

Wie ihr seht - Fragen gibt es genug - nur mit den Antworten ist es nicht so einfach. Und so werden einige Knochen gebrochen, dabei ist auch Heinz nicht zimperlich, und viele Geheimnisse aufgedeckt.

Ich hatte schon ziemlich früh meinen Lieblingstäter, allerdings hat mich der Autor damit ganz schön aufs Glatteis geführt, den er stirbt kurz vor Ende. mit dem eigentlichen Täter habe ich selbst dann noch nicht gerechnet. Sowas hab ich schon lange nicht mehr erlebt und das hat für mich den i-Punkt auf der Geschichte ausgemacht. 

Ich empfand den Thriller auf interessant und spannend konstruiert. Nicht vergleichbar mit den typischen amerikanischen Thrillern, in dem das Blut nur so fließt. Hier gibt es verhältnismäßig wenige Leichen und der Thrill wird eher durch rätselhafte Symbole und knifflige Rätsel geschaffen.  Sowas kann ich ruhig öfter lesen. 

Diesen Autor sollte man sich merken.

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amazingbookworlds avatar

Rezension zu "21:37" von Mariusz Czubaj

Kein Thema für mich
amazingbookworldvor 5 Jahren

Meinung: Das Buch hat mich durch seine polnische Herkunft angesprochen (ein polnischer Autor und es spielt in Warschau). Ich selbst bin Halbpolin und liebe dieses Land. Deswegen war das Buch ein Muss für mich. Thriller lese ich ja gerne - eigentlich.

Inhaltlich konnte "21:37" mich nicht unbedingt überzeugen. Themen wie Priester und Bibel finde ich ermüdend und langweilig. So war es dann auch leider in diesem Buch. Meine Hoffnung, der Autor würde mich durch seinen Protagonisten dazu bewegen, dieses Thema doch interessant zu finden (wie es z.B. Langdon in Sakrileg usw. tut), ist schnell gestorben.

Den Protagonisten und Profiler Heinz (wie der Ketchup) finde ich als Person schrecklich. Er ist unhöflich, frech und irgendwie Einsiedler-mäßig. Darüber könnte man ja hinweg sehen, wenn wenigstens die anderen Charaktere des Buches überzeugen. Aber auch diese, vor allem die Polizisten fand ich unglaublich... Allesamt gewaltätig und beleidigend und das ohne Grund. Da kann man nur hoffen, dass nicht alle Polizisten in Polen so sind! Am sympatischsten war mir dann der Mörder. Naja.

Ich musste mich also durch das Buch quälen, was am Ende auch seine positiven Seiten hatte. Gegen Ende wird es ein bisschen spannender und man rätselt mit, wer denn nun der Täter ist. Ab und zu wird man auch kurz auf eine falsche Fährte geleitet. Das sind die Aspekte eines Thrillers, die ich sehr gerne mag und für mich ein Muss sind.

Ingesamt also für mich ein Flop-Buch, was seine zwei Sterne nur durch sein Ende verdient hat. Sehr enttäuschend aber wirklich schade!

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Das_Lesedings avatar

Rezension zu "21:37" von Mariusz Czubaj

Langatmig
Das_Lesedingvor 5 Jahren

Inhalt:
2 Priesterschüler werden tot aufgefunden. Beide wurden vor ihrem Ableben bestialisch gefoltert, mit einer Plastiktüte erstickt und tragen auf der Stirn die Zahlen 21 und 37. Profiler Rudolf Heinz wird nach Warschau beordert, um den Ortsansässigen Kollegen zu Helfen den Fall zu lösen …

Schreibstil:
Schreibstil bzw. Übersetzung lagen mir gar nicht. Der Satzbau ist mir zu lang, zu konfus und einfach zu viel. Es wurden zu viele Details eingebaut, die das Buch in die Länge ziehen, der Wortwitz ist konstruiert und nicht lustig.

Zitat S. 375
“Unser Priesterlein hatte einen eingedrückten Kehlkopf. Und danach hat es jemand in einen Sessel gesetzt und [...] ihm einen Skistock ins rechte Auge gestoßen.” “Die Saison ist vorbei [...] dann noch die Skiausrüstung im Haus zu haben kann gefährlich werden.”

Charaktere:
Diese gab es wohl, aber mir ist keiner im Gedächtnis geblieben. Auch wenn ich als Leser den Profiler über das gesamte Buch begleitet habe, blieb mir kein Detail im Kopf. Ich konnte zu keiner Person eine Bindung aufbauen, sie waren alle so verkorkst, langweilig und nichtssagend, dass ich froh bin das Buch beendet zu haben.

Cover:
Das Cover finde ich richtig gut! Eine Person, die ihre letzten Atemzüge unter einer Plastiktüte verbringt. Das Cover passt also wunderbar zur Geschichte.

Fazit:
Ein Krimi der mich nicht fesseln konnte, weder durch die Personen noch durch den Schreibstil. Der Hintergrund zum Krimi ist gut, ebenso das Cover, daher vergebe ich 2 Sterne und eine Leseempfehlung an Leser, welche sich auch mal mit polnischer (Krimi-)Literatur vertraut machen wollen.

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