Marjan Kamali Tausendundein Granatapfelkern

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Inhaltsangabe zu „Tausendundein Granatapfelkern“ von Marjan Kamali

Zu ihrem 25. Geburtstag bekommt Mina von ihrer Mutter Darya ein ganz besonderes Geschenk: den idealen Heiratskandidaten. Doch Mina möchte keine arrangierte Ehe eingehen. Nach einer Kindheit in Teheran und vielen Jahren in New York will sie ihr Leben endlich selbst in die Hand nehmen. Aber wohin gehört sie wirklich? Auf der Suche nach ihren Wurzeln reist sie gemeinsam mit ihrer Mutter in den Iran. Es ist eine Reise, die tief in die Vergangenheit führt und beiden Frauen den Weg in die Zukunft weist.

Warmherzige Geschichte über Familie und Heimat. Sympathische Charaktere!

— Pagina86
Pagina86

Hat mich in den Iran entführt. Interessant!

— LeBoudoir
LeBoudoir

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  • Tausendundein Granatapfelkern- warmherzig

    Tausendundein Granatapfelkern
    Pagina86

    Pagina86

    03. January 2017 um 17:10

    Der erste Satz Mina schlief noch halb, als ihre Mutter Darya anrief, um ihr mitzuteilen, dass sie das perfekte Geschenk zu ihrem fünfundzwanzigsten Geburtstag gefunden habe. Meine Meinung Mina, die bald ihren 25. Geburtsteig feiert, bekommt von Ihrer Mutter Darya ein außergewöhnliches Geschenk. Darya möchte für ihre Tochter den idealen Hochzeitskandidaten suchen. Aber Mina möchte keine arrangierte Ehe eingehen. Beide Frauen fühlen sich fremd in ihren Heimat Amerika und reisen deshalb in den Iran, um ihre Wurzeln zu suchen. Lange Zeit bin in der Bücherei um dieses Buch geschlichen. Ich wusste nicht wirklich, ob ich es lesen wollte. Ich bin froh, dass ich doch den Roman gelesen habe. "Tausendundein Granatapfelkern" ist Marjan Kamalis erster Roman. Die Geschichte ist in 3 Kapiteln eingeteilt, sie beginnt im Jahr 1996, in der Mitte macht die Story einen Abstecher in die Vergangenheit (1979) und zum Ende hin sind wir wieder im Jahr 1996. Das Kapiteln II im Jahr 1979 war absolut interessant und sehr spannend. Wie das Leben vor der Revolution war, wurde bildlich sehr gut beschrieben. Die Hauptcharaktere sind allesamt sympathisch und die persische Familie waren überschwänglich freundlich. Der Schreibstil war gut, sodass ich jederzeit ohne Probleme mitkommen konnte, auch mit Unterbrechungen. Es geht in diesem Roman um Familie, Heimat, Wurzeln, ein bisschen Liebe, Kindheit und um fremde Kultur. Fazit warmherzig, interessant, farbenfroh & liebenswert  

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  • Auf der Suche nach Heimat

    Tausendundein Granatapfelkern
    Monika58097

    Monika58097

    06. April 2015 um 16:27

    Ganze 15 Jahre ist es inzwischen her, dass Minas Familie den Iran verlassen hat. Minas Eltern wollten, dass sie und ihre zwei Brüder in Freiheit aufwachsen und leben können. Nun wird Mina 25 und ihre an alten Traditionen festhaltende Mutter Darya hat vor, Mina zu ihrem Geburtstag einen Ehemann zu schenken! Darya liebt Zahlen über alles und mit Hilfe ihrer Excel-Tabellen versucht sie, den richtigen Mann für ihre Tochter zu berechnen und zu finden. Mina jedoch muss immer öfter an die verlassene Heimat denken. Sie träumt von den roten Granatäpfeln, die ihre Großmutter ihr immer extra gekauft und mitgebracht hat und die schließlich in Sadams Bombenhagel umgekommen ist. Als ihr Wunsch immer größer wird, beschließt sie nach Teheran zu reisen. Zu ihrer großen Überraschung wird sie von ihrer Mutter begleitet. Beide begehen sie eine Reise in eine Welt, die sie schmerzlich vermisst und die sich doch so sehr verändert hat. Es ist die Reise in ein Teheran mit seinen Revolutionswächtern, die an jeder Ecke lauern. Die Reise in ein Iran voller Angst, aber es ist auch die Reise in ein Land voller Geschichten und Erinnerungen. „Tausendundein Granatapfelkern“ – ist einer dieser leisen Romane, die ich so sehr mag. Marjan Kamali lässt so viel Lebensgefühl mit einfließen, dass man das Gefühl hat, es wäre kein Roman, sondern als sei es ihre Geschichte. Sie zaubert wunderbare Bilder von der Hitze Teherans, der Farbe des Safrans und dem Duft der roten Granatäpfel. Sie zeichnet aber auch die Angst und die Panik, die aufkommt, sobald die gnadenlosen Revolutionswächter auftauchen, die die Menschen oft grundlos ins Gefängnis stecken. „Tausendundein Granatapfelkern“ – die gefühlvolle Geschichte von Menschen, die sich in der einstigen Heimat nicht mehr und in der neuen Heimat noch nicht Zuhause fühlen. Ein charmantes Lesevergnügen mit viel Wärme und einer mitreißenden Leichtigkeit.

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