Marjane Satrapi Persepolis 1

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Inhaltsangabe zu „Persepolis 1“ von Marjane Satrapi

Aus der Perspektive eines kleinen Mädchens erzählt die gebürtige Iranerin Marjane Satrapi von der islamischen Revolution von 1979 und vom Krieg mit dem Irak – und zwar in einer einfachen, aber effektiven Bildsprache.
Um dem iranisch-irakischen Krieg zu entkommen, wird sie als Jugendliche von ihren Eltern aus Teheran nach Wien geschickt. Nach vier Jahren kehrt sie trotz der Faszination der europäischen Jugendkultur wegen Heimweh nach Teheran zurück, wo sie als dekadent gilt und mit den täglichen Widerwärtigkeiten des islamischen Regimes konfrontiert wird. Von nun an ist sie nirgendwo mehr zuhause.

Ein sehr bewegender Comic-Roman. Der Iran-Krieg der 80er Jahre wird sehr persönlich und emotional veranschaulicht. Absolut lesenswert!

— kim58x

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  • Ergreifend!

    Persepolis 1

    Sandy3437

    25. January 2017 um 13:31

    Anschauliche und ergreifende Darstellung der Geschehnisse während der islamischen  Revolution und in den Folgejahren. Hervorragend!

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    • 1702
  • Eine Kindheit im Iran

    Persepolis 1

    sollhaben

    21. June 2015 um 15:18

    An dieser Stelle möchte ich mein gewöhnliches Schema - zuerst eine Inhaltsangabe und anschließend meine Meinung - durchbrechen und meinen Eindruck als Gesamtes schildern. Mein regelmäßiger Lesezirkus bringt mich immer wieder dazu, aus meiner Wohlfühlzone auszubrechen. Dieses Mal war ich mit einer Graphic Novel gefordert, überhaupt nicht mein Genre. Allerdings ist es der Sinn unserer Zusammentreffen sich über Neues auszutauschen und deshalb habe ich mich überwunden und das Buch zur Hand genommen. Das sehr blaue Cover fällt einem sofort auf. Das Mädchen soll natürlich die Autorin/Zeichnerin darstellen. Ein Vorwort stimmt den Leser auf das Buch ein, mit kleinem Geschichteunterricht. An dieser Stelle wäre vielleicht auf eine Zeittafel, mit den wichtigsten Jahren und Daten von Nutzen. Die Geschichte an sich spielt hauptsächlich in Teharan rund um die Familie Satrapi. Diese entstammt aus der sehr gehobenen Mittelschicht, ist direkter Nachfahre eines Schahs und heisst die Revolution zuerst willkommen und erst im Fortlauf der Zeit, wird den Eltern klar, dass die Zeichen weiter auf Sturm deuten und deshalb wird Marjane auch nach Europa geschickt, um sie vor Gefahren zu bewahren. Gewaltig unterstützt wird die Erzählung von den in schwarz-weiß gehaltenen Bildern. Manche Ereignisse sind ohne Worte doch mit passenden und ergreifenden Bildern beschrieben. Manches Mal haben mich die Bemerkungen des Mädchens auch zum Lachen gebracht, wenn das auch extremer Galgenhumor ist. Erschüttert hat mich vorallem die Vorstellung eines Krieges in meiner Heimat. Wie furchtbar muss es sich anfühlen, Fliegerbombenalarm zu hören, in einen Keller zu rennen und das Ende des Beschusses abzuwarten. Die kulturellen Veränderungen, wie das Tragen des Kopftuches, als Frau keine eigene Meinung mehr haben zu dürfen, müssen unerträglich gewesen sein. Es war für die Familie natürlich von Vorteil, finanziell abgesichert zu sein. So war es möglich Marjane ins Ausland zu bringen. Sie lebt heute immer noch in Frankreich. Ihre Eltern dagegen sind im Iran geblieben. Das Buch wurde auch verfilmt und hat einige Preise gewonnen. Im Iran durfte er nur vor ausgewähltem Publikum vorgeführt werden und das auch nur zensuriert.

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  • Rezension zu "Persepolis - Eine Kindheit im Iran" von Marjane Satrapi

    Persepolis 1

    Kamila

    15. October 2011 um 17:19

    Ein wunderbar anderer Bericht über ein Land, das seit Jahren recht einseitig in den Schlagzeilen vertreten ist. Aus dem Vorwort der Autorin: "(Seit 1979) wird diese traditionreiche Zivilisation fast ausschließlich mit Fundamentalismus, Fanatismus und Terrorismus in Verbindung gebracht. Als Iranerin, die mehr als ihr halbes Leben im Iran verbracht hat, weiß ich, dass dieses Bild falsch ist." Mein einziger Kritikpunkt - wenn auch nur ein ganz kleiner: das Buch hört sehr abrupt auf. Aber gut, es gibt ja einen zweiten Teil ;-) ABSOLUTE EMPFEHLUNG!!!!

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  • Rezension zu "Persepolis - Eine Kindheit im Iran" von Marjane Satrapi

    Persepolis 1

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. November 2010 um 22:43

    Absolut genial gemachter Comic. Die Verfilmung ist ebenfalls sehr gut gelungen und empfehlenswert.

  • Rezension zu "Persepolis Band 01" von Marjane Satrapi

    Persepolis 1

    Orisha

    21. September 2010 um 12:50

    Der Iran in den 1980er Jahren - eine Kindheit, in einem mir vorher doch unbekannten Land. Die Geschichte eines Landes und die einer Kindheit, beide im Umbruch befindlich, auf die eine oder andere Art. Ein Blick in eine andere Welt, die doch nicht so anders scheint. Der Kampf um Freiheit: eines Landes, ihrer Bevölkerung und vor allem der Kampf um eine freie Meinung... Dies ist die Geschichte des Irans verbildlicht in Comicform. Anspruchsvoll und leicht verständlich für jedermann. Fazit: Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Persepolis - Eine Kindheit im Iran" von Marjane Satrapi

    Persepolis 1

    erdbeerliebe.

    31. August 2009 um 17:05

    Ein Comic mit Hintergrund - und jede Menge Lebensstil. Fast könnte man meinen, irgendwie hätte man Marjane mal gekannt. Zudem erfährt man als Leser eine Menge Hintergrundwissen überdie Islamische Revolution von 1979 und andere Kriege - soviel, dass man schon fast wieder nicht alles behalten kann. Gespickt mit Humor und subtilem Mitgefühl ist das Buch in zwei Teile gegliedert. Marjanes Kindheit, und ihre Jugend in der Schweiz. Ich habe das Buch gelesen, ohne etwas von der Comicverfilmung gesehenzu haben - nun bin ich jedoch umso gespannter!

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  • Rezension zu "Persepolis - Eine Kindheit im Iran" von Marjane Satrapi

    Persepolis 1

    glowinggloom

    19. January 2009 um 22:50

    Dieser Comic handelt davon, was die Autorin als Kind im Iran erlebt hat. Man erfährt kurz von ihrer Abstammung aus iranischem Hochadel und viel über die islamische Revolution von 1979. Ihre modern denkende Familie hatte schwer unter den fanatischen Fundamentalisten, die das Land mit Terror und Mord regierten, zu leiden. Dazu kamen die Schrecken des Iran-Irak-Krieges.Marjane war 14 jahre alt, renitent, hörte westliche Musik und trug westliche Kleidung. Zu ihrer Sicherheit schickten ihre Eltern sie schließlich nach Wien. Man befürchtete, daß es ihr ergehen könnte, wie der 18-jährigen Nilufar. Diese wurde ,als Kommunistin, zum Tode verurteilt. Laut Gesetz dürfen jedoch im Iran keine Jungfrauen hingerichtet werden. Deshalb hat man sie zum Entjungfern pro Forma mit einem Revolutionswächter verheiratet und danach exekutiert. Auch der Verpflichtung des Ehemannes, der Braut eine Mitgift zu zahlen, wurde genüge getan, indem man Nilufars Eltern den Gegenwert von 5 Euro auszahlte.Ich glaube, US-Präsident Bush liegt doch nicht weit daneben, wenn er die islamische Republik Iran zur Achse des Bösen zählt. 

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  • Rezension zu "Persepolis Band 01" von Marjane Satrapi

    Persepolis 1

    melonlei

    28. July 2008 um 12:10

    Normalerweise lese ich nicht so gern Comics,aber der hier hat mir wirklich total gut gefallen.
    Die Autorin erzählt in schlichten und doch ausdrucksstarken Bildern.
    Sehr empfehlenswert.

  • Rezension zu "Persepolis - Eine Kindheit im Iran" von Marjane Satrapi

    Persepolis 1

    Nil

    09. January 2008 um 00:11

    Ein wertvolles Comic. Man lernt wahnsinnig viel über die neuere Geschichte des Irans und wie das Leben funktioniert, wenn viele politische und religiöse Schwierigkeiten auftauchen. Ein Comic erster Klasse!

  • Rezension zu "Persepolis - Eine Kindheit im Iran" von Marjane Satrapi

    Persepolis 1

    ramonapop

    16. August 2007 um 19:29

    Großartiger Komik über das Aufwachsen im Iran. Aktuell verfilmt

  • Rezension zu "Persepolis Band 01" von Marjane Satrapi

    Persepolis 1

    bruehwuerfel

    04. May 2007 um 17:29

    Marjane Satrapi beschreibt ihre Kindheit im Iran. Das Buch ist im Comicstyl verfasst und
    lässt sich leicht und schnell lesen.

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