Persepolis 2

von Marjane Satrapi 
4,5 Sterne bei49 Bewertungen
Persepolis 2
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Sehr gelungene Fortsetzung der Comic-Autobiographie von Marjane Satrapi, auch diesen Band kann man kaum aus der Hand legen

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Eine bewegende Geschichte über das (über-)leben zwischen zwei Kulturen. Ein guter Abschluss der Dilogie.

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Inhaltsangabe zu "Persepolis 2"

"Ich erzähle die große Geschichte anhand der kleinen Geschichte", sagt Marjane Satrapi, die wegen des iranisch-irakischen Kriegs von ihren Eltern nach Wien geschickt wurde. Nach vier Jahren kehrt sie aus Heimweh nach Teheran zurück und wird dort mit dem täglichen Grauen des islamischen Regimes konfrontiert. Nachdem sie Kunst studiert und geheiratet hat, beschließt sie, Land und Mann zu verlassen, um nach Europa zurückzukehren. Marjane Satrapi lebt heute in Paris. Und zwischen den Welten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783800054022
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:191 Seiten
Verlag:Ueberreuter
Erscheinungsdatum:01.10.2007

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    Alaiss avatar
    Alaisvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gelungene Fortsetzung der Comic-Autobiographie von Marjane Satrapi, auch diesen Band kann man kaum aus der Hand legen
    Nonnen, Drogen und erste Liebe

    Nach dem brillanten ersten Band ihrer Comic-Autobiographie über ihre Kindheit im Iran geht es im Band "Jugendjahre" spannend weiter: Im Alter von nur vierzehn Jahren fliegt Marjane allein nach Österreich, wo sie von nun an leben soll. Ihre Eltern hoffen, sie so vor Krieg und Unterdrückung beschützen zu können. Doch das Einleben fällt ihr nicht leicht und die Freundin ihrer Mutter, bei der sie leben sollte, steckt sie in eine von Nonnen geführte Pension ...

    In diesem Band zeigt Marjane sich als typischer Teenager, voreingenommen und aufsässig, in einer alles andere als typischen Situation für eine Vierzehnjährige: ganz allein meilenweit von zuhause entfernt und plötzlich als "die Iranerin" auf ihre Nationalität reduziert und mit Vorurteilen konfrontiert. So sympathisch wie im ersten Band fand ich sie nicht - dafür neigte sie etwas zu sehr dazu, die Menschen in ihrer Umgebung vorschnell zu verurteilen. Besonders unverständlich fand ich, wie sie sich zusammen mit ihrer Mutter über das Aussehen ihrer späteren Vermieterin Doktor Heller lustig machte. 
    Allerdings lässt gerade diese ehrliche Darstellung diese Autobiographie sehr authentisch wirken. Und vielleicht lässt sich das gemeinsame Lachen über Frau Doktor Heller auch durch Satrapis spätere Erkenntnis "Man kann sich nur solange selbst bemitleiden, wie die eigenen Probleme noch erträglich sind ... ist diese Grenze einmal überschritten, ist Lachen die einzige Möglichkeit, das Unerträgliche erträglich zu machen." (S. 116) erklären, denn Marjane geht es in Österreich nicht immer gut. Sie leidet an Einsamkeit, findet ihren Weg nicht und hat deshalb ein schlechtes Gewissen, weil sie an ihre Familie denkt, die nicht diese Chance der Freiheit hat ...
    Absolut bewundernswert finde ich immer wieder den Mut, zu dem sie in der Lage ist, und dies nicht nur in der Fremde, sondern selbst während eines späteren Aufenthalts im Iran, wo ein solcher Mut gefährlich ist ...
    Wie der erste Band verfügt auch dieser über eine enorme Sogwirkung und man kann ihn kaum aus der Hand legen - eine spannende Erzählung über das Erwachsenwerden und die Suche nach dem richtigen Weg in einer ungewöhnlichen Situation.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Persepolis - Jugendjahre" von Marjane Satrapi

    Auch dieser Teil (auch in der aktuell verfilmten Fassung) ist einfach nur genial und sehr empfehlenswert.

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    Nils avatar
    Nilvor 11 Jahren
    Kurzmeinung: Wie das erste Werk, "KINDHEIT", einfach grandios!
    Rezension zu "Persepolis. Bd.2" von Marjane Satrapi

    Der zweite Teil von Persepolis ist genausol gut wie der erste. Ein Comic, welches einem die Geschichte des Irans in Ansätzen näher bringt. Ein tolles Werk!

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    kim58xvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine bewegende Geschichte über das (über-)leben zwischen zwei Kulturen. Ein guter Abschluss der Dilogie.
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