Marjolijn Hof Tote Maus für Papas Leben

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Inhaltsangabe zu „Tote Maus für Papas Leben“ von Marjolijn Hof

Einfach nur dasitzen und abwarten, wenn man große Angst um jemanden hat - wer kann das schon? Die 10-jährige Kiki jedenfalls nicht! Doch wie kann sie helfen, während ihr Vater als Arzt im Krisengebiet ist?

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  • Rezension zu "Tote Maus für Papas Leben" von Marjolijn Hof

    Tote Maus für Papas Leben
    Moena

    Moena

    04. January 2013 um 13:30

    Kikis Vater ist Arzt und reist immer wieder in Länder, in denen gerade Krieg herrscht. Die Zehnjährige macht sich Sorgen: Was, wenn ihm diesmal etwas passiert? Wenn er von einer verirrten Kugel getroffen wird? Kikis Mutter versucht, sie zu beruhigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas geschieht, ist gering. Doch Kiki will sie noch kleiner machen und sie weiß auch schon wie: Wie viele Kinder gibt es, die einen toten Vater haben? - Nicht so viele. Und wie viele Kinder haben einen toten Hund oder eine tote Maus? - Das sind schon einige mehr. Aber wie viele Kinder haben einen toten Vater und einen toten Hund und eine tote Maus? »Mama, kann ich eine Maus haben?« "Tote Maus für Papas Leben" ist eins der Bücher, die man einfach lieben muss. Ich habe es während meiner Ausbildung in der Kinderbuchabteilung entdeckt und mich schon auf der ersten Seite in das Buch verliebt. Seitdem habe ich es mehrmals gelesen und bin immer noch genauso verzaubert wie am Anfang. Erzählt wird die Geschichte von der zehnjährigen Kiki. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter, die kaputte Dinge liebt und sich am liebsten damit beschäftigt, alte Schränke neu anzumalen, und mit Hündin Mona, die an beiden Enden seufzen kann. Kiki macht sich Sorgen um ihren Vater, der als Arzt regelmäßig in Kriegsgebiete reist, um dort den Menschen zu helfen. Sie hat große Angst, denn sie hat gehört, dass verirrte Kugeln auch Menschen treffen können, die unschuldig sind. Was, wenn so eine Kugel ausgerechnet ihren Vater trifft? Da hilft es auch nicht, dass ihr alle sagen, wie unwahrscheinlich so etwas ist. Und als ihr Vater dann plötzlich vermisst wird, kann Kiki erst recht nicht mehr daran glauben. Einfach nur dasitzen und abwarten, während man große Angst um jemanden hat - wer kann das schon? Kiki jedenfalls nicht. Sie will etwas tun. Und sie weiß auch schon, was: wenn es so unwahrscheinlich ist, von einer verirrten Kugel getroffen zu werden, dann lässt sich diese Wahrscheinlichkeit doch bestimmt noch geringer machen! Marjolijn Hof verarbeitet in "Tote Maus für Papas Leben" die Ängste einer Zehnjährigen auf humorvolle, aber auch sehr einfühlsame Weise. Kiki schildert ihre Gedanken auf eine naiv-kindliche Art, die einerseits zum Schmunzeln bringt und Kiki als Hauptfigur unglaublich süß und sympathisch macht, die aber Erwachsene auch immer wieder entsetzt. Kikis Pläne zur Minimierung der Wahrscheinlichkeiten sind sehr kreativ, lassen einem beim Lesen aber mehr als einmal den Atem stocken. "Tote Maus für Papas Leben" ist damit ein ruhiger und gleichzeitig nachdenklich stimmender Roman, den sowohl Kinder als auch Erwachsene lesen können - und lesen sollten! Denn "Tote Maus für Papas Leben" ist ein Buch, das noch lange nach dem Lesen im Kopf bleibt. Fazit: Eine Geschichte über Wahrscheinlichkeiten, verirrte Kugeln und tote Mäuse, die nicht nur unglaublich süß ist, sondern auch nachdenklich macht. Unbedingt lesen!

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