Mark Beeman , John Kounios Das Aha-Erlebnis: Wie plötzliche Einsichten entstehen und wie wir sie erfolgreich nutzen -

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Inhaltsangabe zu „Das Aha-Erlebnis: Wie plötzliche Einsichten entstehen und wie wir sie erfolgreich nutzen -“ von Mark Beeman

Warum wir unter der Dusche die besten Ideen haben Jeder kennt das: Wir kauen ewig auf einem Problem herum und suchen eine Lösung, und lange passiert nichts. Dann plötzlich kommt die Erleuchtung. Wie aus heiterem Himmel. John Kounios und Mark Beeman, zwei der weltweit führenden Neurowissenschaftler auf dem Gebiet der Kreativität, erklären in Das Aha-Erlebnis, wie solche plötzlichen kreativen Eingebungen in unserem Gehirn zustande kommen, warum sie nicht ganz so zufällig geschehen, wie es uns scheint, und was wir tun können, um ihr Entstehen zu befördern. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit hoher Nutzanwendung, unterhaltsam und fesselnd präsentiert.

Leicht zu lesendes Sachbuch! Thema packend aufbereitet.

— MargareteRosen
MargareteRosen

Schöne Einsicht in die Neurologie und Verhaltensforschung!

— melli_2897
melli_2897

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  • Ah, so kommen wir zum Aha-Erlebnis!

    Das Aha-Erlebnis: Wie plötzliche Einsichten entstehen und wie wir sie erfolgreich nutzen -
    MargareteRosen

    MargareteRosen

    11. February 2017 um 18:29

    Zwei Autoren schreiben fachlich hochinteressant. Der Stil ist so leicht, dass ich zwischendurch dachte, dass ich einen leichten Roman lese. Die Fakten werden allgemeinverständlich aufbereitet. Die verwendeten Fachbegriffe gut erklärt und die Sprache bleibt durchweg für jeden Leser gut zu verstehen. Von Kapitel zu Kapitel werden wir auf den neuesten Stand der Forschung und deren praktischer Anwendung gebracht. Die "Rate"-Beispiele werden gut im Kontext der verwendeten Forschungen erklärt. Wir können uns fragen: Sind wir ein Analyst oder doch eher ein Einsichtsvoller? Genug Hilfe es herauszufinden gibt es im Buch. Besonders entspannend fand ich den Satz "Jeder tickt anders!" Die rund 300 Seiten haben sich doch recht leicht lesen lassen und mir die eine und andere neue Erkenntnis über mein Denken beschert. Fazit: Gutes Fachbuch, auch für "Nichtwissenschaftler".

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  • Sehr verständlich geschrieben

    Das Aha-Erlebnis: Wie plötzliche Einsichten entstehen und wie wir sie erfolgreich nutzen -
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    27. January 2016 um 11:09

    Die beiden Autoren des hier  anzuzeigenden von Nele  Junghanns  ins Deutsche übersetzten Sachbuches, John  Kounos und  Mark  Beeman gehören in den  USA zu den führenden Neurowissenschaftlern. In ihrem Buch "Das Aha-Erlebnis" gehen sie der Frage nach,  "wie plötzliche Einsichten entstehen  und wie wir sie erfolgreich nutzen". Viele Menschen, nicht nur die mit den herausragenden  Geistesblitzen und Entdeckungen wissenschaftlicher oder künstlerischer Art, haben diese Erfahrung schon gemacht, dass sie, oft nach langem vergeblichen Nachdenken  über eine Sache oder ein zu  lösendes  Problem, eine urplötzliche  Einsicht  hatten,  an die  sie  vorher nie zu denken gewagt hätten. Ich bin sicher, dass es  in jedem Leben eine ganze Menge solcher  kreativer Momente gibt oder gegeben  hat, die von dem jeweiligen  Menschen aber entweder  gering geschätzt wurden oder aus Angst  vor den Folgen nicht umgesetzt worden sind. Wie viel reicher, wie viel erfüllter  könnte das Leben und der Alltag vieler Menschen sein,  hätten sie ihren Aha-Erlebnissen  mehr getraut  und sie ernst genommen. Die Autoren  zeigen in einer auch für den wissenschaftlichen Laien verständlichen Sprache,  was bei solchen kreativen Prozessen  im Gehirn geschieht und beschreiben, wie jeder von uns diese Fähigkeit auch in kleinen Dingen  entdecken und für sich und andere sinnvoll  und erfüllend nutzen kann. Viele Beispiele machen das Buch nicht nur zu einer lehrreichen, sondern auch zu einer regelrecht unterhaltsamen  Lektüre.

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  • Da geht Ihnen bestimmt ein Licht auf...

    Das Aha-Erlebnis: Wie plötzliche Einsichten entstehen und wie wir sie erfolgreich nutzen -
    melli_2897

    melli_2897

    01. January 2016 um 23:10

    Die Möglichkeiten, Aha-Erlebnisse hervorzurufen, sind vielfältig - und alles andere als kompliziert. Sie lassen sich beispielsweise befördern, indem man sich von der Außenwelt löst: Der gefeierte Schriftsteller Jonathan Franzen etwa schrieb an seinem Bestseller "Die Korrekturen" oft im Dunkeln, er trug dazu obendrein Ohrstöpsel, Ohrenschützer und eine Schlafbrille. Sich in positive Stimmung zu versetzen, mentale Reisen in ferne Länder und vergangene Zeiten zu unternehmen, über die Zukunft nachzusinnen - auch das kann plötzliche Einsichten auslösen. Und wenn die Lösung eines kniffligen Rätsels, eines vertrackten Problems sich ganz und gar nicht einstellen mag, hilft es nicht selten, eine Pause zu machen und etwas völlig anderes zu tun oder zu denken. Das Aha-Erlebnis taucht dann zu den unwahrscheinlichsten Zeiten und an den abwegigsten Orten auf [...] (Klappentext) Die renommierten Psychologen John Kounios und Mark Berman präsentieren ihren Lesern die neuesten Ergebnisse der modernen Neurologie aus dem Bereich der Erkenntnis-Forschung. Mit Hilfe kurzer Geschichten und Anekdoten schaffen es die Autoren, die Theorie, die hinter dieser Wissenschaft steckt, aufzulockern und für jeden verständlich zu machen, der Interesse an Verhaltensforschung oder den dazu gehörenden Gebieten zeigt. Dabei findet sich in den einzelnen Kapiteln immer wieder ein aktueller Bezug oder eine sorgfältig ausgewählte Grafik. Ebenfalls zur Verständlichkeit der Erklärungen beitragend sind die genauen Schilderungen der beschriebenen Studien, sowie (insofern möglich) Abbildungen, um Rätsel oder Aufgaben selbst durchdenken zu können. Der einzigen Kritikpunkt, den ich an dieser Stelle einbringen möchte ist aber, dass die Studien teilweise sehr ähnliche Ergebnisse liefern können und eine Anhäufung schon mal dazu führen kann, dass sich ein bis zwei Kapitel etwas träge wirken bzw. zu Wiederholungen neigen. Man sollte sich bewusst sein, dass es sich bei diesem Buch nicht um einen Selbsthilfe-Ratgeber für inspirationslose Künstler handelt. Der Anteil der Neurologie und Verhaltenspsychologie dominiert, während "Tipps" zur Förderung von Aha-Erlebnissen nicht das Hauptaugenmerk auf sich ziehen. Viel mehr kann sich der Leser aus den Erkenntnissen der Forschungen erschließen, welche seiner persönlichen Verhaltensweisen förderlich sind oder eben nicht. Ein großes Lob möchte ich für den umfassenden Anhang aussprechen, der fein säuberlich nach den Kapiteln gegliedert ist und eine Menge inhaltlicher Ergänzungen gibt, sowie weitere Literaturempfehlungen. Wer sich etwas genauer in ein spezielles Thema einlesen möchte, kommt hier sicherlich voll auf seine Kosten. Im Großen und Ganzen ein Buch, das durch ausgezeichnete wissenschaftliche Recherche punkten kann.

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  • Interessantes Wissen mit passenden Anekdoten

    Das Aha-Erlebnis: Wie plötzliche Einsichten entstehen und wie wir sie erfolgreich nutzen -
    Eva-Maria_Obermann

    Eva-Maria_Obermann

    14. October 2015 um 17:50

    In dem Buch mit dem Untertitel Wie plötzliche Einsichten entstehen und wie wir sie erfolgreich nutzen schreiben die Autoren über das AHA-Erlebnis, jenen seltenen Moment, wenn alles klar und deutlich wird. Mit prägnanten Beispielen, passenden Anekdoten und fundiertem Wissen schaffen sie es dabei nicht nur biologische Vorgänge zu erklären, sondern auch darüber zu rätseln, ob und wie solche Erlebnisse forciert werden können und ob sie wirklich so unglaublich toll sind, wie auf den ersten Blick vielleicht anzunehmen. Ich bin wirklich begeistert. Gerade Sachbücher schaffen es ja nicht immer den Leser so zu fesseln, dass nichts überflogen wird, sondern jedes Kapitel nicht nur Daseinsberechtigung erhält, sondern auch mit Interesse gelesen wird. Dieses Buch hat mich gefesselt. Mit der richtigen Mischung aus fachlichen Infos und geschichtlichen Erzählungen liefern die Autoren nicht nur Wissen, sondern auch gleich anschauliche Beispiele. Sie berichten von wichtigen AHA-Erlebnissen der Geschichte und erklären wann, wo und auch wie diese möglich waren – nicht ohne ihren Spekulationsanteil zu verheimlichen. Dadurch zeigen sie das, was sie gelernt haben, nicht nur, sie argumentieren dafür, führen Beweisketten aus und lassen Raum für eigene Überlegungen. Schnell wird klar, dass ein AHA-Erlebnis nicht etwa dank konzentriertem Denken entsteht, aber auch nicht vom stetigen Müßiggang, sondern dass ein geübtes Gehirn sich eines verzwickten Problems manchmal erst dann wirklich bewusstwird, wenn es eine Pause bekommt. Mir kommen die besten Ideen für Geschichten beim Stillen, Joggen, Bügeln oder in der Sauna (wenn ich jetzt auch noch die Zeit hätte, sie aufzuschreiben könntet ihr euch gar nicht mehr retten ^^). Ein AHA-Erlebnis kann dabei bahnbrechend sein, wie beim Kampf gegen Krebs oder der Entdeckung der Schwerkraft, es kann aber auch relativ banal sein. Die Autoren erklären, dass eine Umgebung der Ruhe, hilft, solche Erlebnisse auszulösen, sie aber auch nicht erzwingen kann. Manche Menschen arbeiten besser analytisch, also indem sie das Problem Stück für Stück lösen, ohne je ein „Heureka“ geschrien zu haben. Allein diese potentielle Abwesenheit des Geniestreichs macht es aus meiner Sicht umso interessanter, denn scheinbar funktionieren beide, aber der Schritt-für-Schritt-Weg ist oft der „schulische“, den wir beigebracht bekommen – vielleicht auch, weil wir die plötzliche Erkenntnis nicht lernen können. Die Beispiele die gewählt wurden reichen dabei von biblischen Geschichten bis zu eigenen Erlebnissen der Autoren, so dass ein breites Spektrum abgedeckt ist und wirklich viele Geschichten zusammenkommen. Das macht zum großen Teil den Unterhaltungswert des Buches aus. Aber auch, dass oft von Möglichkeiten und Versuchen die Rede ist, führt dazu, das Buch selbst als Möglichkeit zu betrachten. Es gibt hier keine Anleitung für Einsichten und Erlebnisse, aber es wird beschrieben, welche Umgebungen förderlich sind und auch, dass Wege, die Scheitern essentiell für den Durchbruch sind. So oder so kann ein AHA-Erlebnis nach den Autoren nur haben, wer vorher schon gründlich an dem Problem gearbeitet hat – sich also auch eines Problems angenommen hat. Die Eigeninitiative ist also auch hier entscheidend und erlaubt damit keineswegs Faulheit, sondern lediglich gehörige Portionen der Entspannung. Ich fand das Buch sehr interessant und lehrreich auf dem Gebiet der Neurowissenschaft. Da habe ich so einiges dazugelernt. Die Anekdoten waren nette, unterhaltsame Geschichten, die gelungen den Wissenschaftlichen Teil ergänzt haben. Jeder, der ab und an auch gerne was Wissenschaftliches liest, sei hier absolut der Griff zum AHA Erlebnis geraten.

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