Brandmal

von Mark Benecke und Florian Hilleberg
4,6 Sterne bei21 Bewertungen
Brandmal
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Kiwihexes avatar

Der Held meiner Teeniezeit jetzt auch als Roman :)

AnjaScs avatar

John Sinclair und Mark Benecke ermitteln gemeinsam in einem Fall! Schräger geht es nicht. Wissenschaft trifft Paranomal.

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Inhaltsangabe zu "Brandmal"

Ein Fall von spontaner Selbstentzündung im Londoner Hyde Park bringt Geisterjäger John Sinclair auf den Plan. Sofort vermutet er einen Fall vom Vampirismus. Aber warum sollte sich ein Vampir freiwillig dem Sonnenlicht aussetzen?

In Berlin bekommen es der bekannte Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke und sein Team ebenfalls mit einer Serie von Selbstentzündungen zu tun. Seine Nachforschungen ergeben, dass alle Opfer vor Kurzem Urlaub in der Slowakei gemacht haben.

Beide beschließen, vor Ort zu recherchieren. Doch schnell stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens -

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404175864
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:29.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Kaji_Firestars avatar
    Kaji_Firestarvor einem Monat
    Gelungenes Abenteuer

    Ich muss zugeben, es fing erst gegen Mitte an mir richtig zu gefallen, als die Geschichte an Fahrt aufnahm. Am Anfang fand ich sie sehr schleppend da sie sich für meinen Geschmack mit viel zuviel Vorgeplaenkel aufhielt. 
    Gut, für jemanden der John Sinclair, Mark Benecke und die Blutgräfin nicht kennt vielleicht ok, mich hat das fürchterlich ausgebremst. Genauso, wie der Minifall von Suko, den ich komplett überflüssig fand.
    Aber wie gesagt, nachdem es dann endlich zur Sache ging, wurde es Bombe 
    Und reale Personen, also jetzt als Hauptperson Mark, in einer fiktiven Geschichte, hat mich schon manchmal echt schmunzeln lassen ^^
    Ach ja, und bevor ich es vergesse, ich hasse Open Endings

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    Kiwihexes avatar
    Kiwihexevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Der Held meiner Teeniezeit jetzt auch als Roman :)
    Rezension John Sinclair Brandmal

    Vor einiger (sehr langer) Zeit erreichte mich ein kleines „Überraschungspaket“ von Bastei Lübbe. Darin befand sich neben dem Buch „Brandmal“ auch das Hörspiel „Oculus“, ebenfalls aus der John Sinclair-Reihe. Selbstverständlich habe ich mir ein Loch in den Bauch gefreut. Erstens: Wer bekommt nicht gerne so ein „Überraschungspaket“ und zweitens bin ich schon seit meiner Teenagerzeit ein großer John Sinclair Fan (und bei Oculus spielt auch noch das H.P. Lovecraft Universum eine Rolle, wie geil ist das denn bitte??). Dank AmazonMusic begleiten mich die Hörspiele auch auf diversen Gassi-Gängen mit meinem English Setter Archie.

    Nun meine Meinung zu Brandmal, dem Buch das Florian Hillberg, einer der neuen „John Sinclair“ Autoren, zusammen mit Mark Bennecke, besser bekannt als Dr. Made, verfasst hat.
    Der erste Teil des Buches spielt in London und in Berlin. In England untersuchen John Sinclair und sein Team Fälle von spontaner Selbstentzündung, ebenso wie Mark Benecke und Team in und um Berlin. Die Opfer hatten eigentlich keine Gemeinsamkeiten, bis auf die Tatsache, dass sie alle Urlaub in einem Dorf in der Slowakei gemacht hatten.....
    Das Buch hat mir eigentlich sehr gut gefallen. Es ist übrigens sehr gut für „Neueinsteiger“ im John Sinclair Universum geeignet. Sehr reizvoll ist auch die Idee, John Sinclair auf Mark Bennecke, den „Popstar“ unter den Kriminalbiologen, treffen zu lassen. Gut gemacht!
    Beide Teams treffen dann in dem Dorf in der Slowakei aufeinander und beginnen gemeinsam zu ermitteln. Übrigens gibt es auch ein Wiedersehen mit Jane Collins, der Ex-Freundin von John Sinclair und Ex-Hexe, einer meiner Lieblingsfiguren.
    Die Atmosphäre des Buches ist äußerst stimmig und der Schreibstil als gut und fesselnd zusammenzufassen. Den beiden Autoren ist ein hervorragender Horrorroman gelungen und ich bin schon sehr gespannt ob wir weitere John Sinclair feat. Mark Benneke Bücher lesen dürfen.
    Aber.... tatsächlich kommt jetzt doch ein Aber (und es hat nichts mit dem Schluss zu tun!), ich finde, dass der Roman ein wenig den Charme der Groschenromane vermissen lässt. Das Hörspiel „Occulus“-Im Auge des Sturms - verkörpert für mich dann doch eher den „alten“ John Sinclair, was mir wesentlich besser gefällt.
    Trotz allem bekommt „Brandmal“ eine Leseempfehlung von mir, weil spannend, gut geschrieben und John Sinclair halt ;)

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    AnjaScs avatar
    AnjaScvor einem Jahr
    Kurzmeinung: John Sinclair und Mark Benecke ermitteln gemeinsam in einem Fall! Schräger geht es nicht. Wissenschaft trifft Paranomal.
    Wissenschaft trifft auf die paranormale Welt

    Inhalt:

    In London verbrennt eine junge Frau am hellichten Tag im Hyde Park, doch sie bleibt nicht das einzige Opfer. Ihr Lebensgefährte verbrennt ebenfalls am gleichen Tag...
    Wieso gibt es diese beiden Opfer?Welche gemeinsamen Erlebnisse verbinden diese beiden, außer dass sie ein Paar waren?Urlaub, Tätowierung oder doch der Einfluss des Bösen?
    In Berlin wird Mark Benecke zu einem Fall von spontaner Selbstentzündung gerufen um zu prüfen, was hier passiert ist, aber auch hier bleibt es nicht bei einem Fall...
    In London finden John Sinclair und Suko heraus, dass das Paar einen Urlaub in der Slowakei verbracht hat an einem See.
    Mark Benecke mit seiner Assistentin forschen unterdessen in Berlin nach den Ursachen und auch dort kommen sie auf die Gemeinsamkeit von allen Opfern: Ein Urlaub in der Slowakei an einem See!
    Mark und seine Assistentin machen sich auf den Weg in die Slowakei um die Ursache zu erforschen, welches dieses Phänomen verursacht hat.
    John Sinclair und Jane machen sich ebenfalls auf den Weg, allerdings verfolgen sie einen gänzlich anderen Ansatz, denn diese beiden glauben an den Einfluss eines Vampirs.
    In der Slowakei treffen diese vier Protagonisten aufeinander und ermitteln gemeinsam nach der Ursache der Selbstentzündungen.

    Fazit:

    Wissenschaft trifft die paranormale Welt. Fakt und Fiktion treffen hier in mehr als nur einer Beziehung aufeinander.
    Dr. Mark Benecke hat sich, seine Assistentin Nico und seine Frau Ines in dieses Buch hinein geschrieben, um an der Seite des Geisterjägers Sinclair einen Fall zu lösen.
    Florian Hilleberg hat hierbei seine Fähigkeit und Erfahrungen aus anderen John Sinclair Romanen mit eingebracht und gemeinsam ist hier eine wirklich einzigartige Geschichte entstanden, die sowohl die Benecke Fans als auch den Sinclair Fans begeistern dürfte.Mich hat sie auf jeden Fall begeistert.
    Wir versinken in eine Welt, in der es Dinge gibt, die die Wissenschaft nicht erklären kann, aber trotzdem zur Lösung beiträgt.
    Sinclair, Jane, Mark und Nico sind ein tolles Quartett, das gemeinsam in die Schlacht zieht um das Böse zu besiegen.
    Wir kämpfen gegen Wiedergänger, Vampire, Mücken, Zombies und bei allem wird nicht zimperlich erzählt!Für sanfte Gemüter ist dieses Buch sicherlich nicht geeignet.
    Eine gut erzählte Geschichte, die direkt zur Sache kommt und bis zum Ende spannend bleibt. Allerdings war mir der Handlungsstrang rund um Suko in London, dann doch etwas zu kreativ und hätte in dem Buch ruhig weggelassen werden können.
    Von mir bekommt diese Limited Edition 4,5 von 5 möglichen Punkten und eine klare Empfehlung für Fans von Dr. Mark Benecke.

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    ullikens avatar
    ullikenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: wieder ein toller Roman, diesmal in Buchstärke, über John Sinclair, den Geister- und Vampirjäger
    ständig steigende Spannung

    John Sinclair - BRANDMAL
    Mark Benecke und Florian Hilleberg haben mit dem vorliegenden neuen Fall für den Geisterjäger John Sinclair einen rundum passenden und spannenden Roman um zwei Ermittlerteams geschaffen.
    Dr. Mark Benecke ist Deutschlands bekanntester Kriminalbiologe und auf der ganzen Welt unterwegs, um mithilfe seiner speziellen Kenntnisse und Methoden Leichen zu identifizieren und Kriminalisten wie Archäologen, Historikern und Paläontologen bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Florian Hilleberg ist langjähriger Sinclair-Autor und kennt das Universum des berühmtesten Geisterjägers wie seine Westentasche.
    Der Roman:
    In London wird einer Frau beim Joggen dermaßen heiß, dass sie meint zu verbrennen. Sie stürzt sich ins Wasser, als man sie retten möchte, entzündet sich ihr Körper. Diese spontane Selbstentzündung ist Grund für die Polizei, John Sinclair einzubeziehen. Dieser denkt gleich an Vampire, aber warum sollten diese sich dem hellen Licht aussetzen?Weitere Vorfälle folgen, auch in Deutschland gibt es spontane Selbstentzündungen. Dort zieht das Bundeskriminalamt den Kiminalbiologen und Forensiker Mark Benecke hinzu.John Sinclair und Mark Benecke wollen gemeinsam dieser geheimnisvollen und um sich greifenden Angelegenheit auf den Grund gehen.
    Die beiden Ermittlerteams kommen sehr gut miteinander aus, auch wenn es noch von Seiten der Kriminalbiologen viele Fragen gibt, die jedoch schneller, als ihnen lieb ist, gelöst werden.
    Der Roman ist in zwei Zeiten geschrieben, einmal im Mittelalter und einmal in der Jetzt-Zeit, in der es zu diesen Selbst-Entzündungen kommt. Die Spannung steigt stetig und man muss sich zurückhalten, um nicht Seiten zu überspringen. Denn es wird ein Erzählstrang an der spannendsten Stelle abgebrochen, um einen anderen wieder aufzunehmen. Eigentlich möchte man ja gerne wissen, wie geht es hier jetzt weiter. Aber das macht gerade die Gesamtspannung dieses John Sinclair -Romans aus.
    Das Cover regt auf jeden Fall dazu an, das Buch in die Hand zu nehmen - und wie ich meine, auch zu kaufen. 
    Der Roman erscheint im Verlag Bastei-Lübbe und ist eine Sonderedition. Er umfasst 464 Seiten, ist also keines dieser bekannten Heftchen. Er ist als Taschenbuch für 10€ zu erwerben, als e-book und audio-book erhältlich.

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    92liberos avatar
    92liberovor einem Jahr
    Absolut Sinclair!

    Cover:
    Die Covergestaltung finde ich sehr gelungen. Der starke Kontrast zwischen gelb und schwarz ist sehr auffällig und auch zum Buchtitel „Brandmal“ passend. Die brennende Hand, der Eyecatcher auf dem Cover, bildet ebenfalls eine Verbindung zum Titel und zum Inhalt.
    Die Schriftgestaltung ist ebenfalls gut gelungen. Das John Sinclair-Logo, bildet einen hohen Wiedererkennungswert! Insgesamt passt das Cover sehr gut zur Geschichte.

    Inhalt und eigene Meinung:
    Es gibt einige Vorfälle von spontaner Selbstentzündung: kurz SHC. Diese übernimmt natürlich (unteranderem) Geisterjäger John Sinclair.
    So verliert eine Frau in einem Londoner Park ihr Leben.
    Seine erste Vermutung: Vampirismus. Aber warum sollten sich diese Personen freiwillig in die Sonne begeben?
    Bei einiger Recherche kommt raus, das die Opfer Urlaub in der Slowakei gemacht haben.

    Da ich immer wieder die Hörbücher von John Sinclair höre, war ich umso mehr auf dieses Buch gespannt und ich kann sagen das ich absolut überzeugt bin. Die Bücher / nächsten Bücher von Sinclair möchte ich gerne noch lesen. Meine Erwartungen an diesem Buch wurden übertroffen.
    Die Handlung enthält auch Reisen in verschiedene Städte - dies war auch ganz nach meinem Geschmack.

    Der Schreibstil und Erzählstil hat mir von Anfang an gefallen. Absolut spannend und fesselnd geschrieben. Zudem sehr bildhaft und mit einigen Details. Außerdem gefällt mir, das aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Man taucht in verschiedene Sichtweisen ein - eben in die Sichtweise der erzählenden Person > schön abwechslungsreich.
    Wie schon erwähnt, wird alles toll beschrieben - so auch die Charaktere. Daher wirken sie auch authentisch und individuell. Auf John Sinclair hab ich mich natürlich besonders gefreut.

    Spannung ist in diesem Buch durchweg gegeben - besonders gefallen hat mir, das der Spannungsbogen gegen Ende eines Kapitels immer sehr gestiegen ist, sodass man immer weiter lesen wollte.

    Fazit:
    Jeder der Sinclair-Fan ist und jeder der es noch werden möchte > diese Geschichte / dieses Buch kann ich nur empfehlen, denn es ist insgesamt richtig gut gelungen.
    Es ist toll umgesetzt und hat Spaß gemacht zu lesen - auf jedes weitere Kapitel hab ich mich gefreut.

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    Lieschen87s avatar
    Lieschen87vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannende Geschichte, düstere Atmosphäre und interessante Charaktere
    Geisterjäger und Kriminalbiologe treffen aufeinander

    „Brandmal“ beschäftigt sich mit dem Thema spontaner Selbstenzündungen. Immer mehr Fälle tauchen in Deutschland und London auf. Gibt es einen Zusammenhang? Mit dieser Frage beschäftigen sich Mark Benecke und John Sinclair. Gemeinsam gehen sie der Sache auf den Grund.Das Buch ist durchweg spannend geschrieben. Dies wird durch kurze Kapitel und immer wiederkehrenden Perspektivwechseln erreicht , was mir persönlich sehr gefällt. Gerade wenn die Kapitel mit Cliff-Hangern enden, kann  man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auch haben mir die sehr detaillierten Beschreibungen von  den Selbstenzündungen und verschiedenen Orten gefallen. So konnte ich mich sehr in das Geschehen hineinversetzen und der Fantasie freien Lauf lassen.Es ist auch nicht zu merken, dass „Brandmal“ von zwei Personen geschrieben wurden. Die Übergange von Kapitel zu Kapitel sind flüssig.Spannend fand ich, dass man einen Einblick in die Arbeit von Mark Benecke bekommt. Auch wirkte er als Charakter authentisch. Die Vorgehensweise der Ermittlungen waren interessant dargestellt. Auch John Sinclair und sein Team haben sich gut in die Geschichte eingefügt. Insgesamt haben mir die Charaktere gefallen. Es sind interessante Persönlichkeiten dabei.

    Fazit: Eine durchweg spannende Geschichte mit interessanten Persönlichkeiten und Gruselfaktor. Ich kann „Brandmal“ nur empfehlen und werde mich weiteren John Sinclair-Geschichten widmen.

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    StSchWHVs avatar
    StSchWHVvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein echter Sinclair! Besonders unterhaltsam: Mark Benecke als Co-Autor und Figur im Roman. Wie er sich neben John schlägt? Nicht schlecht.
    Florian Hilleber/Marc Benecke - Brandmal

    Der Autor Florian Hilleberg hat hier ganze Arbeit geleistet und diesen Sinclair durch die Unterstützung von Co-Autor Mark Benecke einzigartig gemacht.

    Die Geschichte um mysteriöse Todesfälle durch Selbstentzüngung startet in Deutschland, wo das Team um den Kriminalbiologen Benecke mit der Untersuchung der Umstände beauftragt wird. Parallel geschieht ähnliches in Sinclairs London und  schließlich treffen beide Plots in der Slowenien zusammen. Dort müssen die zwei vollkommen unterschiedlichen Teams nun den Ursprung der seltsamen Todesfälle ermitteln und sich mit einer ganzen Stadt unter dem Bann dunkler Kräfte auseinandersetzen.

    Soviel zur Story.
    Besonders unterhaltsam ist die Figur Mark Benecke, weil eben nicht nur co-Autor, sondern mitten drin. Und die Tatsache das beide - Benecke und Sinclair - aufeinandertreffen.

    Die Story gibt viel her - Mystisches, Action, Tauchgänge in vampirverseuchten Seen, der gewohnt großspurige Sinclair und viele unterhaltsame Nebencharaktere.

    Das Ende ist zudem spektakulär.

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    bieberbrudas avatar
    bieberbrudavor einem Jahr
    Schaurig schönes Lesevergnügen

    Überraschung: John Sinclair hat den Sprung von Romanheften zum Taschenbuchformat geschafft! Und die Autoren Benecke/Hilleberg legen gleich ordentlich vor, denn "Brandmal" überzeugt auf ganzer Linie!

    Inhalt:
    Ein rätselhafter Fall von spontaner Selbstentzündung beschäftigt Kriminalbiologe Mark Benecke. Auch wenn er die Ursache der Selbstentzündung nicht erklären kann, führt ihn ein weiteres Opfer zumindest zu einem beschaulichen See in die Slowakei. Offensichtlich haben die Opfer sich hier während eines Urlaubs eine Krankheit zugezogen, die zu ihrem plötzlichen Ableben geführt hat. Gleichzeitig ermittelt Geisterjäger John Sinclair an ganz ähnlichen Fällen in London. Auch ihn führt die Spur an den See, aber er hat bereits einen Verdacht, wer hinter den Todesfällen stecken könnte...und dass diese Vorkommnisse erst der Anfang von etwas viel Größerem sind!

    Meine Meinung:
    Der Vorteil eines Romanes von rund 460 Seiten ist, dass man die Geschichten mit viel Hintergrundinfos und Nebenschauplätzen anreichern kann. Und das ist den beiden Autoren gelungen, denn "Brandmal" konnte mich nach einer etwas längeren Abstinenz vom "Sinclair-Universum" sofort in den Bann ziehen! Man verfolgt die Geschichte aus den Perspektiven von Mark Benecke und John Sinclair. Während Mark als moderner Kriminalbiologe einen wissenschaftlichen Grund hinter den Ereignissen sucht, weiß John es von Anfang an besser und stürzt sich in die nächste Monsterjagd. Der Wechsel dieser Perspektiven lockert den Roman auf und verleitet den Leser, das Buch noch schneller zu lesen (wer kennt das nicht, wenn man sich selbst sagt, dass man man "nur noch dieses Kapitel" lesen will?). Die Erklärung hinter den Ereignissen (= das Anstecken mit der Krankheit) macht aus rationalen Gesichtspunkten durchaus Sinn, auch wenn hier natürlich wieder alte Mächte am Werk sind, die übrigens in kurzen Sequenzen aus der Vergangenheit auch selbst zu Wort kommen.
    "Brandmal" bietet also allerfeinstes Horrorvergnügen, an dem nicht nur Fans der John Sinclair -Romanhefte ihre Freude haben werden!

    Fazit:
    Brandmal bietet klassisches Gruselvergnügen mit einer fesselnden und gut durchdachten Geschichte. Ich vergebe 5 Sterne und spreche eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Fans sowie Neueinsteiger aus.

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    Astajas avatar
    Astajavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Staub der "Groschenromane" wurde erfolgreich abgeschüttelt!
    Willkommen im Reich der Romane!

    # der erste Eindruck #
    John Sinclair! Vor vielen vielen Jahren waren die Romanhefte meine Einstiegsdroge in die Welt der Wörter. Ich habe immer sehnsüchtig auf die neuste Ausgabe gewartet! Umso erstaunter war ich, als ich das Überraschungspaket des Verlages „Bastei Lübbe“ erhielt. John Sinclair verlässt die Welt der Romanhefte und wird eine richtige Romanserie? Das klang aufregend und ich wagte mich nur zu gern zurück in meine Jugend!
    # worum geht’s eigentlich? #
    # erster Satz # Beißender Uringestank erfüllte das Turmzimmer, das von dem flackernden Schein unzähliger Kerzen erhellt wurde.
    Am helllichten Tag bricht eine junge Frau im Park zusammen. Ihre Haut ist so heiß, sie scheint zu kochen. Sie dampft und fängt Feuer. Feuer, welches auch der nahe See nicht zu löschen vermag. Dieser mysteriöse Fall bringt den Kriminalbiologen, Dr. Mark Benecke, und sein Team nach Berlin. Aus den kaum vorhandenen Überresten der jungen Frau, können sie nur wenige Schlüsse ziehen. Zeitgleich verfolgt Jane Collins in London einen jungen Mann, als jemand – als brennende menschliche Fackel – an ihr vorbei rennt und vor ihren Augen verstirbt. Jane denkt sofort an Vampire und damit an ihren Bekannten, dem Geisterjäger John Sinclair. Aber so recht scheint nichts zusammen zu passen. Warum sollte ein Vampir bei Tag durch London spazieren?
    # und wie war es? #
    Die Begegnung mit meiner Jugendzeit konnte mich schon nach wenigen Seiten gefangen nehmen. Ich war in London und sie waren alle wieder da: John, Suko, Jane. Keine Angst – auch ich habe schon vor vielen Jahren meinen letzten John Sinclair Roman gelesen – man kommt schnell wieder ins Geschehen. Es hat sich nicht viel verändert und wenn wird es kurz angerissen und erläutert. Für absolute Neulinge ist es eine sehr gute Möglichkeit die Welt dieser erfolgreichen Romanheftserie zu erkunden. Eine der größten Unterschiede zwischen diesen Veröffentlichungsarten ist sicher, dass man bei einem Roman mehr Zeit hat um die Geschichte aufzubauen. So gibt es zunächst zwei Schauplätze – London und Berlin – bevor die beiden Teams aufeinander treffen und gemeinsam ermitteln. Diese Teams haben es mir schon nach kurzer Zeit angetan. Natürlich gibt es dort John Sinclair und seine Vertrauten. Aber man lernt auch einen der Autoren in seiner „normalen“ Welt kennen. Dr. Mark Benecke ist der wohl bekannteste deutsche Kriminalbiologe und hat sich selbst in diesem Roman mit eingebracht. Spannend zu sehen, wie diese Welten aufeinander treffen und sich doch so gut ergänzen. “Brandmal“ ist ein gelungener Auftakt der Romanserie und eine schöne Chance, den Geisterjäger endlich vom Staub der „Groschenromane“ zu befreien. Ich bin auf die nächsten Veröffentlichungen gespannt und werde erneut davon berichten. Von mir gibt es verdiente 5 von 5 Punkte!
    Vielen Dank an das Team von Bastei Lübbe für die Überraschungspost und das darin enthaltene Rezensionsexemplar.

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    Tom_Read4us avatar
    Tom_Read4uvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Die Kultserie lebt! Wisschenschaft trifft Magie. Der Geisterjäger John Sinclair bekommt prominente Unterstützung von Mark Benecke. Genial!!!
    John Sinclair und Mark Benecke - das coolste Duo im Kampf gegen das Böse

    Mehrere seltsame Fälle von spontaner Selbstentzündung treten fast zeitgleich in London und Berlin auf. In England nimmt daraufhin der Geisterjäger John Sinclair von Scotland Yard die Ermittlungen auf, währenddessen wird in Deutschland der Kriminalbiologe Mark Benecke zu einem ähnlichen Fall hinzugezogen und ist aus wissenschaftlicher Sicht absolut fasziniert von dem, was er da vorfindet.  Während für John recht schnell klar ist, dass dahinter etwas Böses/Übernatürliches stecken muss, versucht Mark und sein Team mehr über die Opfer zu erfahren und entdeckt bald eine Gemeinsamkeit. Alle Opfer waren kurz zuvor in der Slowakei Urlaub machen. Vom Wissensdurst getrieben, will Mark unbedingt mehr erfahren und macht sich mit seiner Kollegin Tina auf den Weg in die Slowakei. Aber auch John bleibt diese Gemeinsamkeit nicht verborgen und macht sich ebenfalls auf den Weg zum Ort, wo scheinbar alles seinen Anfang genommen hat. Vor Ort kommt es nun zum Aufeinandertreffen der beiden Koryphäen a la Wissenschaft trifft Magie. Schnell erkennt Mark, dass nicht alles mit Wissenschaft erklärbar ist und dass das neue Team einem weitaus mächtigeren Gegner entgegensteht als bisher gedacht.

    Wo John Sinclair drauf steht, kann sicher sein, ist auch John Sinclair drin. Der Geisterjäger, wie er leibt und lebt.
    Die anfänglichen Ortswechsel mit den unterschiedlichen Erzählarten für Mark Benecke und John Sinclair und seinen Kollegen sind hervorragend gelungen. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und lädt hier und da auch zum Schmunzeln ein. John ist ein cooler Typ und seine Passagen sind wie immer sehr unterhaltsam. Super finde ich auch wie Mark Benecke im Buch auftritt. Wenn es bei denen im Labor genauso abgeht, ist das wirklich cool.
    Die einzelnen Kapitel sind nicht nur spannend,  sondern auch sehr unterhaltsam geschrieben und bringen immer wieder neue Details ans Licht, sodass an ein Aufhören nicht zu denken ist. Sehr gut platziert sind die einzelnen Cliffhanger an manchen Kapitelenden durch Personen/Szenenwechseln, was aber wiederum zum steten Weiterlesen verleitet. Auch die mehrmals auftauchenden Rückblicke sind sehr gut gelungen und geben nochmals ein paar Hintergrundinfos, wodurch auch das eine oder andere klarer wird.
    In den 463 Seiten ist alles dabei, was bei einem John Sinclair erwartet wird. Bissel Grusel, bissel Trash, unerwartete und sehr gut platzierte Wendungen und fiese Cliffhanger, Spannung, Witz und ein geiler finaler Fight. Mit dem Ende bleibt nun noch genug Raum zum Spekulieren. Bin sehr gespannt und hoffe auf eine Fortsetzung.

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