Mark Benecke Mordmethoden

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Inhaltsangabe zu „Mordmethoden“ von Mark Benecke

Kriminalfälle, die die Welt schockierten. Seine Assistenten sind Würmer, Maden und Insekten. Mit ihrer Hilfe kann Mark Benecke Todesumstände von Verbrechensopfern exakt nachweisen. Und oft ist der Täter dann nicht mehr weit. Schauen Sie dem Autor über die Schulter! Mark Benecke erzählt kurzweilig von Kriminalfällen, die die Öffentlichkeit in Atem hielten, schätzt die Ermittlungen aus seiner Sicht neu ein, weist auf folgenschwere Versäumnisse hin. Dabei schöpft er aus seinem riesigen Wissensschatz und zeigt die Fortschritte in der naturwissenschhaftlichen Kriminalistik auf. Ein Buch, das man an langen Abenden gern zur Hand nimmt, während draußen der Wind heult. Es wird Sie gruseln - und faszinieren!

​ Wie immer interessante Grundlage, wirkt aber leider sehr unstrukturiert und undurchdacht

— LaLecture

Gut erklärt anhand spannender Fälle

— MissNorge

Ein im Großen und Ganzen gelungenes Sachbuch, das anhand realer Fälle die Arbeit von Mordermittlern betrachtet.

— Krimifee86

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  • ​ Wie immer toller Ansatz, jedoch leider sehr unstrukturiert und verwirrend

    Mordmethoden

    LaLecture

    30. January 2017 um 18:27

    ​ InhaltMark Benecke, der, wie er auf Radio 1 immer angekündigt wird, "berühmteste Kriminalbiologe der Welt", widmet sich in diesem Buch wieder seiner Arbeit. Er berichtet von Fällen, in denen er Kriminalbiologie zur Auflösung beigetragen hat, und beschreibt verschiedene Tätigkeitsfelder und Methoden seiner Berufsgruppe. Meinung Ich bin ein großer Fan von Mark Benecke und seiner faszinierenden Arbeit, doch mit diesem Buch konnte er mich leider ganz und gar nicht überzeugen. Das Buch ist in verschiedene große Themengebiet eingeteilt, die sich wiederum aus verschiedenen Abschnitten zusammensetzen. Während beim Kapitel "Spuren" der Zusammenhang zu Beneckes Beruf noch recht deutlich ist und man merkt, dass der Autor viel Erfahrung auf dem Gebiet hat, wirken andere Kapitel eher dünn besetzt. In "Tödliche Verbrechen, teils tödliche Strafen" beispielsweise will Benecke sich unter anderem der Frage widmen, welche Täter eine Todesstrafe verdienen, kommt jedoch nie wirklich zu einer Antwort geschweige denn zu wirklichen Überlegungen. Über 40 Seiten geht es beispielsweise um den Fall Bernardo/Homolka. Das Leben und dir Persönlichkeiten der Täter werden ausführlich beschrieben, ebenso wie ihre Taten und die Gründe, wieso beide so lange nicht gefasst wurden. Die Frage, ob die beiden dafür die Todesstrafe verdient hätten, wird dagegen nicht, wie angekündigt, diskutiert. Ich kann es Mark Benecke nicht verdenken, dass er keine Fragen beantworten möchte, die sich mehr mit Moral als mit Fakten befassen, aber dann war der Untertitel dieses Abschnittes ("Wer verdient die Todesstrafe?") einfach ungünstig gewählt. Zudem stellt sich die Frage, worauf genau er mit der Beschreibung dieser Verbrechen hinauswollte, denn sicherlich dienten sie nicht nur dazu, die Neugier von von Gewalt faszinierten Lesern zu befriedigen. Auch Kapitel wie "Auf Ehre und Gewissen" hätte man entweder mit mehr Fakten (in diesem Fall psychologischen) anreichern oder lieber weglassen sollen, um sich mehr auf Kriminalbiologie zu konzentrieren. Denn in der Kriminalbiologie geht es ja gerade darum, nicht aufgrund emotionaler Gründe über die Täter zu urteilen, sondern durch Spuren reine Fakten darzustellen und den Ermittlern zu überlassen, was sie daraus machen. Das Motiv des Täters dagegen interessiert eher die forensische Psychologie (das Fachgebiet von Beneckes Exfrau), aber diese wird zu wenig mit einbezogen, um das Kapitel wirklich gehaltvoll zu machen. Teilweise war ich einfach verwirrt, ob dieses Buch ein eher allgemeines über verschiedene Aspekte von Verbrechen und Verbrechensbekämpfung sein soll, auf die dafür nicht so genau und wissenschaftlich eingegangen wird, oder ob es um Beneckes Arbeit gehen soll. Ersteren Ansatz würde ich bei jemandem, der Experte auf einem der Gebiete ist, für eher ungünstig halten, da er ihm die Möglichkeit nimmt, seine ganze Expertise zu beweisen. Letzterer Ansatz wurde jedoch scheinbar nicht gewählt, denn sonst könnte ich mir die vielen Kapitel, die mit Kriminal_biologie_ nichts oder nicht viel zu tun haben und mehr aus Fallbeschreibungen als aus Infos zu den Ermittlungen bestehen, nicht erklären. Auch innerhalb der einzelnen Kapitel wirkt das Buch oft unstrukturiert und steckt voller Themensprünge. Innerhalb des Kapitels über die Entführung von Charles Lindbergh Junior beispielsweise beschreibt Benecke erst ausführlich alle Indizien, die an der Schuld des verurteilten Täters Zweifel aufkommen lassen, um dann auf einmal eine 180-Grad-Wende zu machen und zu erklären, es sei offensichtlich, dass nur der Verurteilte der Täter gewesen sein könne. Dabei verzichtet er leider oft auf den Konjunktiv oder andere Kennzeichnungen, dass es sich um seine Meinung und nicht um Tatsachen handelt, obwohl mindestens eine der beiden Ansichten Spekulation sein muss, da nicht beide gleichzeitig wahr sein können. Auf Ungereimtheiten, die es trotz scheinbarer Beweise gegen den Verurteilten noch gibt und die er vorher selbst noch als Unschuldsbeweis aufgezählt hat, geht Benecke nicht mehr ein. Zudem befolgt er die "Doyle'sche Regel", deren Bedeutung er vorher extra herausstellt, in seinem Urteil selbst nicht. Unterbrochen werden die einzelnen Kapitel oft von grau hinterlegten Einschüben, die Hintergrundinformationen oder Beispielfälle zur Vertiefung bieten. Diese stören den Lesefluss allerdings enorm, da man sich entweder entscheiden muss, sie zuerst oder zuletzt zu lesen oder das Lesen des eigentlichen Abschnitts dafür zu unterbrechen. Als höchst irritierend empfand ich auch, das Benecke im Buch von sich selbst in der dritten Person spricht, sich also "der Autor" nennt, auf der anderen Seite aber aber auch bestimmte Meinungen konkret als "Unsinn" bewertet (und nicht als "Der Autor hält dies für unsinnig) und somit die Grenze zwischen Fakten und Meinung des Autors wieder verschwimmen. FazitMark Beneckes Beruf des Kriminalbiologen ist durchaus faszinierend und es ist immer wieder spannend, etwas über dessen Aufgabengebiete und beispielhafte Fälle zu lernen. Gerade von einem Wissenschaftler hätte ich deshalb aber mehr Fokus auf das eigene Fachgebiet oder immerhin mehr Fakten und weniger reine Beschreibungen von Fällen erwartet. Zwar geht es in einigen Kapiteln um die Aufgaben von Kriminalbiologen und es wird auch wunderbar erklärt, wie diese zur Aufklärung von Fällen beitragen. Andere Kapitel jedoch wirken recht oberflächlich, der Bezug zu Benecke bleibt unklar und bei einigen Fallbeschreibungen erschloss sich mir nicht, wozu genau sie dienen sollten. Auch wirkt das Buch oft recht unstrukturiert und Einschübe inmitten der Kapitel stören den Lesefluss. Ich kann nur 2 Sterne vergeben.

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  • Was man bei einem Mord alles beachten muss…

    Mordmethoden

    Krimifee86

    27. October 2015 um 12:57

    Klappentext: Mark Benecke ist auf dem Gebiet der Forensik, der Gerichtsmedizin, eine international angesehene Koryphäe und wird immer wieder zur Auf-klärung schwieriger Mordfälle nach New York gerufen. Dieser Band enthält eine Sammlung der schwärzesten Kriminalfälle des 20. Jahrhunderts, darunter solche wie den Fall Heineken, Lindbergh, Pastor Geyer, O. J. Simpson, Seifert, Hetzel und Bartsch. Überaus lebendig und unterhaltend wird aber auch auf Fragen eingegangen wie: Gab es in modernen Zeiten noch Duelle? Kann man genetische Fingerabdrücke austricksen? Wie führt eine liegen gelassene Brille zu einem grauenhaften Blutbad? Wer außer O. J. Simpson weiß noch etwas über den Tod seiner Ex-Gattin? Cover: Das Cover zu Mordmethoden gefällt mir ausgesprochen gut. Ich finde es eine sehr gute Idee, die auch sehr gelungen umgesetzt wurde, denn man sieht typische Werkzeuge, die für Mordermittler relevant sind. Dabei ist das Cover in zwei Hälften geteilt, sodass es mehrere Aspekte einer Mordermittlung darstellen kann. Im oberen Teil sieht man die Kreidezeichnung einer Person (Leiche) und im unteren Teil Werkzeuge der Pathologen, die noch ein wenig mit Blut verunziert sind, damit auch dem letzten begreiflich wird, worum es geht. Überaus gelungen. Schreibstil: Der Schreibstil des Buches hat mir an sich sehr gut gefallen. Es war alles gut verständlich – auch für Laien – erklärt. Dass ich in den ersten Kapiteln trotzdem nicht immer alles verstanden habe, würde ich nicht dem Autor, sondern meiner mangelnden Konzentration bzw. mangelndem Interesse anlasten. Ich interessiere mich einfach nicht so für Maden, Insekten und Getier. Super fand ich auch, dass der Autor die Mordermittlungen immer anhand realer Fälle dargestellt hat, denn das machte das Ganze sehr greifbar und weniger abstrakt. Leider muss ich jedoch einen großen Minuspunkt geben für die „Info-Kästchen“. Diese befanden sich in nahezu jedem Kapitel, gingen oftmals über mehrere Seiten und haben den Lesefluss oftmals extrem unterbrochen. Oftmals unterbrachen sie sogar den Text direkt im Satz, sodass man erstmal vorblättern musste, um weiterzulesen und dann wieder zurück, um das Infokästchen zu lesen. Hier hätte ich mir definitiv gewünscht, dass diese Informationen entweder am Ende eines Kapitels eingefügt werden oder zumindest so, dass sie den Lesefluss nicht allzu sehr beeinträchtigen. Die Story: Es gibt ja nicht wirklich eine Story an sich, da es sich eher um ein Sachbuch handelt. Dieses beleuchtet die verschiedenen Methoden, die Ermittler anwenden, um Morde aufzuklären. Dies war am Anfang für mich nicht so leicht zu verfolgen, denn hier ging es vor allem um forensische Details, für die mir Hintergrundwissen (und vielleicht auch das Interesse fehlte). Um die Frage, welche Käfer wie aussehen, nachdem sie so und so lange auf einer Leiche waren und so weiter und so fort. Das war für mich sehr unspannend, sodass ich dem Buch am Anfang nur wenige Punkte gegeben hätte. Dann jedoch ging es immer mehr um die Mordermittler außerhalb der Pathologie, was schon eher mein Thema war. Also, Zeugenbefragungen, Ermittlungen, etc. pp. Diese Thematik fand ich sehr spannend, wobei mich insbesondere der Lindbergh-Fall sehr fasziniert hat. Insgesamt also eine rundum gelungene Mischung, die mich persönlich zwar nur teilweise interessiert hat, aber sicherlich einen guten Gesamtüberblick bietet. Fazit: Ein für mich persönlich durchwachsenes Buch, da mich nicht alle Aspekte einer Mordermittlung gleichermaßen interessiert haben und ich mich dadurch stellenweise beim Lesen auch etwas gelangweilt habe. Super finde ich aber, dass immer reale Fälle als Beispiele herangezogen haben, die das Ganze plastischer gemacht haben. Als extrem störend habe ich die „Info-Kästchen“ empfunden, die den Lesefluss stellenweise unterbrochen haben. Insgesamt gute drei Punkte.

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  • Rezension zu "Mordmethoden" von Mark Benecke

    Mordmethoden

    Tina K.

    10. April 2010 um 13:42

    spannend und erschreckend - ich war 2004 bei einer Autorenlesung von Mark Benecke - wir saßen bis Nachts in der Buchhandlung - hätten ihm noch Stunden zuhören können........

  • Rezension zu "Mordmethoden" von Mark Benecke

    Mordmethoden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. March 2010 um 12:38

    Seine Assistenten sind Würmer, Maden und Insekten. Mit ihrer Hilfe kann Mark Benecke Todesumstände von Verbrechensopfern exakt nachweisen. Und oft ist der Täter dann nicht mehr weit. Schaut dem Autor über die Schulter! Er erzählt kurzweilig und manchmal mit einem Grinsen im Knopfloch(ich glaube, dieser Mensch ist ein Schelm) von Kriminalfällen, die die Öffentlichkeit in Atem hielten, schätzt die Ermittlungen aus seiner Sicht neu ein (manchmal überraschend, aber sehr schlüssig), weist auf folgenschwere Versäumnisse hin. Dabei zeigt er die Fortschritte in der naturwissenschaftlichen Kriminalistik auf, und zwar verständlich auch für Laien. Ein Buch, das man an langen Abenden gern zur Hand nimmt, während draußen der Wind heult. Es wird Euch gruseln - und faszinieren!!!

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  • Rezension zu "Mordmethoden" von Mark Benecke

    Mordmethoden

    Jens65

    10. August 2008 um 20:37

    Ich muss gestehen, ich war anfangs ein wenig skeptisch, habe ich doch schon zuvor zahlreiche Bücher gelesen, dessen Inhalt in die gleiche Richtung ging. Nach Lesen von Mordmethoden muss ich sagen: Ich bin absolut begeistert: Es ist wahrhaftig ein Buch für jedermann. Auch Leser, die ihr täglich Brot nicht mit Dingen verdienen, die sich an die Inhalte des Buches anlehnen,werden keine Schwierigkeiten haben, den Ausführungen zu folgen. Es ist höchst interessant, Kriminalfälle aus Sicht des Autors zu erleben, wo man sie bisher doch meistens nur aus der BILD kannte

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