Mark Benecke Mordspuren

(65)

Lovelybooks Bewertung

  • 84 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 6 Leser
  • 10 Rezensionen
(18)
(23)
(18)
(5)
(1)

Inhaltsangabe zu „Mordspuren“ von Mark Benecke

Das Warten hat sich gelohnt: Der bekannteste Kriminalbiologe der Welt präsentiert eine neue Sammlung mit Mordfällen, die die Öffentlichkeit in Atem hielten. Sein Spezialgebiet ist die Kriminalistik unter besonderer Berücksichtigung von Maden, Würmern und Insekten, die Entscheidendes über Todeszeitpunkt, Tatort oder Täteridentität verraten können. Wenn man die entsprechenden Hinweise deuten kann! Dies ist aber kein wissenschaftliches Buch. Mark Benecke rollt Kapitalverbrechen neu auf, trägt Fakten, Indizien, Aussagen, frühere Bewertungen zusammen und öffnet dem Leser die Augen für die oft vertrackten Fälle. Dabei liefert er dank seiner genauen Recherchen viele neue Informationen. Fesselnd und minutiös werden wahre Begebenheiten nacherzählt und ausgebreitet. Oft genug gibt es überraschende, manchmal tragikomische Wendungen - spannender als jede Fiktion! (Quelle:'Fester Einband/14.08.2007')

Ich mag seine Art zu schreiben und auch trockene Themen zu vermitteln.

— Imoagnet
Imoagnet

Spannend, informativ, jedoch nichts für Zartbesaitete. Hat leider viel zu viele (unnötige) Längen.

— Ambermoon
Ambermoon

Neue und ältere, aber spektakuläre, Fälle

— MissNorge
MissNorge

Der bekannteste Kriminalbiologe der Republik plaudert aus seinem Alltag - das gehört in mein Bücherregal! Nichts für sanfte Gemüter...

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Sachbuch

Kleine Hände – großer Profit

Hinter vielen Grabsteinen verbergen sich traurige Geschichten - nein, ich meine nicht die der Begrabenen, sondern der Kinderarbeiter.

Ann-KathrinSpeckmann

Heimatlos ist nicht gleich hoffnungslos: Sehnsucht einer jungen Frau 1944/2014

Lesestoff für die junge Generation.

annegretwinterberg

Homo Deus

Hararis Buch polarisiert, regt zum Nachdenken an und lässt kaum jemanden kalt.

Bellis-Perennis

Hillbilly-Elegie

Reflektierendes, biografisches Sachbuch über die eigene Herkunft und die möglichen Gründe für eine USA unter Donald Trump! Sehr lehrreich!

DieBuchkolumnistin

The Brain

Das Buch hat mich sehr bewegt, denn wir wissen immer noch wenig darüber, wie das Gehirn funktioniert und woher unser Ich-Gefühl kommt.

Tallianna

Warum wir es tun, wie wir es tun

Erfrischend anders!

Gucci2104

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Umfangreich und anspruchsvoll

    Mordspuren
    Kristinas_Buecherwelt

    Kristinas_Buecherwelt

    06. July 2017 um 00:12

    Wie der Titel schon verrät, werden im vorliegenden Buch vor allem die Spuren an einem Tatort beleuchtet, wofür mehr oder weniger bekannte Kriminalfälle ausgewählt worden sind. Benecke typisch passiert das mit vielen Querverweisen und einer ordentlichen Hintergrundrecherche zu den Verbrechen und den Verbrechern. Es unterscheidet sich dabei in der Tat sehr von „Aus der Dunkelkammer des Bösen“. Auf die Psyche der Täter wird nicht explizit eingegangen, die Täteraussagen stehen größtenteils für sich, dafür sind die Fallschilderungen um einiges sachlicher. Genau diese Sachlichkeit trägt aber an der ein oder anderen Stelle maßgeblich zum Gruselfaktor bei. Wie im Vorwort so schön gesagt, bewegt man sich als Leser am Rand des Randes, extra aufpuschen muss man die Taten dafür wirklich nicht, denn sie sind schon in ihrer simpelsten Beschreibung erschütternd genug. Allerdings wird man sanft in das Buch eingeleitet, die Beschreibung wie es zum Vampirglauben in Europa kam, sind äußerst interessant und spannend zu lesen. Wenn ich einen persönlichen Lieblingsabschnitt angeben müsste, dann genau diesen. Die Verwicklungen sind toll dargestellt und am Ende dieses Kapitels, braucht sich wohl niemand mehr die Frage zu stellen, woher dieser Aberglaube und die tiefe Faszination herrühren mag. Die extrem sachliche Aufarbeitung gefiel mir dabei ganz besonders. Wieder ohne Zeigefinger oder Besserwisserei. Einfach schnörkellos und glaubhaft. Was allerdings auch in diesem Buch auffällt, ist die manchmal etwas sehr weitläufige Art von den Taten zu berichten. Natürlich erhalte ich als Leser dadurch eine menge Informationen, allerdings ermüdet diese Form der „Berichterstattung“ auch schnell. Daher mein Tipp: In Ruhe nacheinander lesen, dabei aber vielleicht die Hauptkapitel am Stück. Gerade das 3. Kapitel ist sonst schwer erfassbar, da vor allem Briefe von einem Serientäter enthalten sind, die weitgehend unkommentiert für sich stehen. Um alle nötigen Informationen daraus zu erhalten, sollte man mit einem wachen Geist rangehen. Die Kapitel in sich hätten für mich auch etwas ‚griffiger‘ sein können, wann ein Teilthema abgeschlossen und ein anderes begonnen wird, ist häufig nicht ganz ersichtlich und hat mich hier und da etwas verwirrt. Was mir besonders aufgefallen ist, auch wenn es im Vorwort extra erwähnt und erläutert wird, ist die Vielzahl an Berichten von Dritten, die an geeigneten Stellen zitiert werden. Diese Zitate füllen ganze Unterkapitel, wodurch man sich immer wieder auf den jeweiligen Erzählstil einstellen muss (und das ist einigermaßen anstrengend!). Darüber war ich tatsächlich etwas enttäuscht, denn ich hätte mir dazu öfter eine begleitende Bemerkung gewünscht, bzw. eigene Schilderungen statt der ewig langen Zitate bevorzugt. Die inhaltliche Tiefe kann ich sicherlich nicht bemängeln, wie oben erwähnt, wird das meiste haarklein dargelegt. Das aktiv geforderte Mitdenken der Leserschaft kann daher gut gelingen und hat mich immer wieder in eine sehr nachdenkliche Stimmung versetzt. Die grauen Zellen müssen tatsächlich auf Hochdruck arbeiten, wenn man nicht nur den Anspruch hat sich berieseln zu lassen. Einzelne Aspekte/ Kapitel werde ich mir aus diesem Grund später noch mal vornehmen, für mich war es nicht möglich, alles sofort greifbar zu erfassen. Ich werde die Informationen einfach erst einmal sacken lassen (müssen). Der Leser bekommt für sein Geld ein wirklich detailtiefes Buch, welches über viele Stunden für aktive Unterhaltung sorgt. Zartbesaiteten kann ich es aber nicht empfehlen. Auch wenn durchaus Fälle dabei sind, die sich weit weg vom Grauen bewegen, so befindet man sich trotzdem oft genug am ‚Rand des Randes‘, was eine menge Stoff für unruhige Nächte geben kann.

    Mehr
  • Wer das Helle verstehen will, sollte das Dunkle kennen

    Mordspuren
    Ambermoon

    Ambermoon

    Der Buchtitel "Mordspuren" ist etwas irreführend, denn es wird keineswegs nur von Mordspuren berichtet. Hier werden aktuelle, sowie lang zurückliegende Kriminalfälle vorgestellt. Denn ohne Mord -keine Mordspuren, ohne Mordspuren - keine Forensik, ohne Forensik - keine Aufklärung. Hier wird das große Ganze betrachtet.Hier werden jedoch keinesfalls 08/15-Fälle vorgestellt. Diese hier sind schon sehr spektakulär - Kannibalismus, Vampirglaube, Serienmörder, getarnte "Unfälle" und Betrügereien. Man erhält Einblicke in spannende, aber auch vertrackte Ermittlungen. In das psychologische Täterprofil und natürlich auch hin und wieder Mordspuren.Aufgrund des knackigen und flüssigen Schreibstils liest sich das vorliegende Sachbuch wie ein Thriller. Hier wird ein lockerer Plauderton angeschlagen, manchmal mit einem ironischen Augenzwinkern, ohne jedoch respektlos oder reißerisch zu wirken.Spannend - auf jeden Fall!! Für Zartbesaitete - auf keinen Fall!!!Dieses Buch ist wirklich nur etwas für Hartgesottene.Aber nicht das ist der Grund, weshalb ich dieses Buch mit nur 3 Sternen bewerte. Sondern aufgrund der gewaltigen Längen die durch diverse Briefabdrucke entstanden sind - Briefe die unzählige Seiten einnehmen. Der Beweggrund, dass man dadruch z.B. in das psychisch labile Gedankenbild eines Täters Einblick erhält, leuchtet mir ein. Aber da hätten 3, maximal 4 Briefe vollständig gereicht. Hier liest man die komplette Korrespondenz. Dies wiederholt sich bei einem anderen Fall gleich nochmal und zwar wieder über etliche Seiten. Eine knappe Zusammenfassung des Inhalts wäre hier eher angebracht gewesen, denn das Lesevergnügen und die Spannung waren dahin, auf dem Nullpunkt, Game over.Fazit:Interessant - JaSpannend - Ja Informativ - JaUnnötige Info's mit daraus resultierenden Längen - JA JAFür Zartbesaitete - NeinDaher von mir nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.Trotzdem bin und bleibe ich ein Fan von Mark Benecke, denn keiner kann eine so interessante Thematik so spannend und leicht verständlich an den Leser bringen.

    Mehr
    • 3
  • Starke Nerven...

    Mordspuren
    Buecherhexe

    Buecherhexe

    01. April 2016 um 11:21

    Stellenweise braucht man beim lesen, respektive wie in meinem Fall beim hören, des Buches starke Nerven. Benecke spricht  über die verschiedensten Kriminalfälle, von Massenmördern, Kannibalen oder auch Vampirjägern. Richtig gehört, es gibt Menschen, die ihre verstorbenen Angehörigen aus dem Grab ausgraben und köpfen, um zu verhindern, dass diese als Vampire, als Wiedergänger, zurück kehren. Die Geschichte ist auch gar nicht so alt wie gedacht - der letzte bekannte Fall stammt aus diesem Jahrtausend...Schonungslos legt Mark Benecke bei den ausgewählten Kriminalfällen sämtliche grausigen Details dar, allzu empfindlich solltem man also nicht sein.Man lernt so einiges, verstehen wird man Massenmörder und Kannibalen aber auch nach diesem Hörbuch nicht. Erschütternd ist, mit welchem Selbstverständnis die Täter ihre grausigen Taten erklären, manchmal sogar rechtfertigen, Schuldbewusstsein sucht man oft vergebens. Vielleicht möchte man aber auch gar nicht verstehen, was einen Menschen zu solchen Taten treibt...Fazit: Mark Benecke liest sein Buch selbst. Er mag ein grandioser Forensiker sein - ein begnateter Vorleser ist er nicht. Allerdings - und wer Serien wie Medical Detectives kennt, weiß wovon ich rede - kann man doch "hören", wie viel Leidenschaft Mark Benecke in seine Arbeit legt.

    Mehr
  • Zu was "Menschen" fähig sind

    Mordspuren
    MissNorge

    MissNorge

    23. December 2015 um 09:39

    In diesem Buch geht es diesmal, unter anderem, um die Themen Kannibalismus, Vampirverbrechen, Serienmorde und Vergewaltigung. Mark Benecke beschreibt in diesem Buch wieder ausführlich und leicht verständlich, bekannte und spektakuläre Fälle. Benecke ergreit nicht Partei, sondern bleibt mit seiner eigenen Meinung etwas hinter dem Berg und überlässt es somit dem Leser die Geschehnisse und Taten einzuordnen. Sehr bewegend fand ich den Abschnitt mit der persönlichen Schilderung eines Vergewaltigungsopfers und das diese Frau niemals diese Tat anzeigen würde, weil die Frauen oftmals im Gericht noch mehr zum Opfer gemacht werden. Das alleine sagt schon viel aus. In diesem Buch stehen nicht so sehr die Ermittlungen und die Aufklärungen der Taten im Vordergrund, sondern eher das gesellschaftliche Erscheinungsbild der Täter, wo man oft denkt, wie konnte das geschehen.

    Mehr
  • Rezension zu "Mordspuren" von Mark Benecke

    Mordspuren
    Danny

    Danny

    19. December 2014 um 10:48

    Mark Benecke: Mordspuren Mark Benecke ist eine recht schillernde Gestalt und wohl Deutschlands bekanntester Kriminalbiologe. Auch in seinem Buch „Mordspuren“ befasst er sich wieder mit verschiedenen Mordfällen, die teils durch ihre Medienpräsenz vielen Lesern bekannt sein dürften. Informativ und gut verständlich führt Benecke durch sein Buch und lässt den Leser zunächst einen Einblick in verschiedene Fälle von Kannibalismus sehen. Dann widmet er sich dem wohl deutschlandweit bekannten Fall von Jürgen Bartsch, der als pädophiler Serienmörder zu zweifelhaftem Ruhm gelangte, als er seine Kastration einforderte. Zudem widmet er sich dem pädaphilen Serienmörder Luis Alfredo Garavito, mit dem er als einer der wenigen Gespräche geführt hat und der mehr als 300 Jungen ermordete. Das Buch ist wirklich sehr großartig geschrieben, aber sicher nichts für zarte Gemüter.

    Mehr
  • Das Hörbuch ist leider nicht so gelungen

    Mordspuren
    fraeuleinbuecherwald

    fraeuleinbuecherwald

    15. September 2014 um 11:36

    Wer kennt ihn nicht, Deutschlands bekanntesten Kriminalbiologen? Dr. Mark Benecke hatte die spannendsten Fälle der Rechtsmedizin auf seinem Schreibtisch. Die Polizei konnte dank ihm einen Mörder anhand seines Wissens über Madenlarven überführen und er untersuchte als einziger den (vermutlichen) Schädel und das Gebiss von Adolf Hitler. Er tourt mit seinem Wissen von Talkshow zu Talkshow durch Fernsehdeutschland und schreibt ganz nebenbei auch noch Bücher. In „Mordspuren“ berichtet Benecke von Mordfällen, die in ihrer Zeit schier unglaublich zu sein schienen.Das Buch ist allerdings alles andere als ein wissenschaftliches Buch, viel mehr rollt Benecke die Verbrechen neu auf, beschreibt Fakten, Aussagen und Indizien um dem Leser zu zeigen, wie verwinkelt die Kriminalistik sein kann. So beginnt das Buch schon mit der „alten Rechtsmedizinerweisheit“: „Wer das Helle sehen will, muss das Dunkel verstehen.“ Ich gebe zu, allzu empfindlich darf man nicht sein, denn Benecke spricht in diesem Buch über Vampiraustreibungen, pädophile Serienmörder, die ihre Opfer ausnehmen und vermeintliche Selbstmörder, Kannibalismus und die Wirklichkeit der Polizeiarbeit. Zum größten Teil ist es ganz schön erschütternd, ich würde fast schon sagen verstörend, wenn in den zitierten Briefen der Täter nur wenig von Schuldbewusstsein und Reue die Rede ist. Die besten Beispiele hierfür sind wohl Issei Sagawa, der nach dem Mord an seiner Freundin nur ein Jahr in der Psychiatrie war und heute als Restaurantkritiker arbeitet. Dieser schreibt: „Würde es eine Möglichkeit geben, eine hübsche weiße Frau legal zu kochen, wäre ich gern dabei.“ Ebenso wenig Reue zeigte der Pädophile Serienmörder Jürgen Bartsch, der die Jungen zwischen acht und 13 gerne in den Tod quälte.  Das Hörbuch ist über weite Strecken wirklich fesselnd, das einzige was etwas stört ist, dass Benecke selbst liest. Leider stolpert er recht häufig beim Lesen und stockt, er spricht sehr monoton und wäre das Hörbuch nicht so interessant, hätte ich es vermutlich genau wegen des Vorlesers wieder weggelegt. Trotzdem habe ich es bis zum Ende geschafft und muss sagen, dass es wirklich spannend war. Die Fälle, die Benecke beschreibt sind nicht zu lang und es werden für den Leser wirklich nur die wichtigen Fakten beleuchtet. Benecke erklärt, zitiert aus Ermittlungsakten und Zeugenaussagen und glänzt natürlich mit Fachwissen. Hinzu kommt eine kleine Prise unverwechselbaren schwarzen Humors, den, glaube ich, jeder Kriminalbiologe braucht. Insgesamt bleibt also zu sagen, dass ich nun weiß, wieso Benecke Vegetarier und dass jeder Mensch ein kleiner Voyeur ist. Insgesamt eine gute Leistung mit kleinem Abzug in der B-Note für die Stolperer in der Hörbuch Version. Trotzdem: Jeder, der sich für diese Themen interessiert, sollte sich das Buch kaufen, mir waren es manchmal ein paar Ekel- Informationen zu viel, aber das gehört zu diesem Buch auch irgendwie dazu.

    Mehr
  • Rezension zu "Mordspuren" von Mark Benecke

    Mordspuren
    elschummi

    elschummi

    12. August 2010 um 20:42

    Vor einiger Zeit besorgte ich mir im Bastei Lübbe Verlag das Buch von Mark Benecke – Mordspuren. Mark Benecke gab in der Sendung „Natürlich Steffens“ so einiges an Wissen preis, anhand welcher Spuren egal, ob jetzt von Blut, Insekten, Liegezeit einer Leiche uvm., zum Besten. Bemerkt habe ich, dass wenn es um Spurensuche geht, Mark Benecke richtig viel zu erzählen hat. So habe ich das auch in seinem Buch empfunden. Als Anhängerin von den Sendungen Medical Detectives, Dr. G. Die Gerichtsmedizinerin oder andere vergleichbarer Sendungen, bin ich sofort bei der Sendung „Natürlich Steffens“ geblieben. Es ist etwas anderes, tatsächliche Fälle und Spuren an Tatorten zu verfolgen als Sendungen wie „CSI“, „Bones“ oder ähnliches zu schauen. Wirklich wahre Geschichten schreibt nur das Leben oder Mark Benecke. Mark Benecke hat in seinem Buch nicht nur Einblicke über seine Arbeit und Wissen kund getan, er hat auch von verschiedenen Mordfällen, Vampirismus uä. berichtet. Zwischen den einzeln erzählten Geschichten musste ich allerdings, obwohl die dargestellten Morde und Gedanken der Täter schlimm genug waren, etwas lachen, denn die Art und Weise, wie er das sieht ist schon manchmal lustig. Mark Benecke bringt einen dazu, auch mal hinter die Kulissen zu schauen. Ein Kriminalbiologe oder auch Forensiker muss nicht unbedingt Arzt oder Gerichtsmediziner sein um die Spuren an den Tatorten zu verfolgen. Für mich ein sehr interessantes Buch und für jeden, der dieses Metier verfolgt, sicherlich spannend und informativ zugleich. Klasse, mir hat es sehr gefallen.

    Mehr
  • Rezension zu "Mordspuren" von Mark Benecke

    Mordspuren
    blueknight

    blueknight

    21. May 2010 um 19:56

    Der Autor, bereits bekannt aus dem Fernsehen, führt hier wieder recht unterhaltsam durch die Welt des Verbrechens und zeigt uns anhand von wahren Kriminalfällen, daß im Leben eigentlich nichts unmöglich ist. Er berichtet unter anderem auch über den Fall Jürgen Martsch und dem Serienmörder Luis Alfredo Garavito aus Kolumbien, der weiter mehr als 200 Morde begangen hat. Aber auch ein Bericht über eine charmante Betrügerin, über Vampire und Kannibalen beinhaltet dieser Band von Mark Bennecke. Es ist kein Krimi sondern es sich Berichte über wahre Verbrechen und man darf also kein Buch erwarten mit Liebe, Schmalz, übersinnlichen Kommissaren und actionreicher Handlung. Der Autor schildert die Fälle wie sie sind - teils nüchtern und ohne große Emotionen - aber dennoch unterhaltsam und auf jeden Fall lesenswert. Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall auf weitere Bücher von Mark Bennecke gespannt.

    Mehr
  • Rezension zu "Mordspuren" von Mark Benecke

    Mordspuren
    Eule

    Eule

    21. March 2010 um 16:25

    Laut dem Autor sollen die Kriminalfälle dieses, verschiedene Un - und Gräueltaten beschreibenden, kriminalbiologisch und populärwissenschaftlich gestalteten Sachbuchs nicht nur "blutig, grimmig und kniffelig" (S. 323) sondern auch unterhaltsam sein. Leider musste ich während meiner Lektüre feststellen, dass dies nur betreffend des blutigen und des grimmigen Aspektes so halbwegs gelungen ist. Knifflig ist das Buch leider schon deshalb nicht, da häufig zum Beginn der einzelnen "Storys" das Ergebnis vorweg genommen wird. Kommentare und die (oft als objektive Wahrheit verpackte) Meinung des Autors in den Erläuterungen zur "Lösung" des jeweiligen "Falles" nehmen viel Spannung und Unterhaltungswert - der für mich auch durch den teilweise recht umgangssprachlichen Ausdruck gemindert wurde. Darüber hinaus unterbrechen mitunter rasend aufregende Geschichten wie die Beschreibung früherer Gerüchte über menschenmordende Apotheker (S. 103) die Beschreibung einiger recht interessanter Kriminalfälle. Positiv fällt das sehr umfangreiche Literaturverzeichnis - welches zu etwa 10 % weitere Werke von Herrn Benecke beinhaltet - auf. Hier zeigt sich, welche Koryphäe der Autor auf dem Gebiet der Forensik ist (siehe auch: www.benecke.com). Leider zitiert sich der Autor gerne selbst - insbesondere die beiden Vorgänger diesen Buches - so dass insgesamt bei mir der Eindruck entstand, es handle sich bei "Mordspuren" ein wenig um eine Art "Restsammlung" bisher nicht verwendeten Materials.

    Mehr
  • Rezension zu "Mordspuren" von Mark Benecke

    Mordspuren
    Keksisbaby

    Keksisbaby

    07. March 2010 um 20:51

    Kannibalismus, Betrug, Mord und eine Leiche, die vom Himmel gefallen zu sein scheint. Auch in seinem dritten Buch zeigt Mark Benecke, das die Wirklichkeit oft grausamer ist als mancher Krimi. Aufgepeppt werden seine Ausführungen durch den Einbau historischer Dokumente. Zum Beispiel Briefe aus der Anstalt geschrieben vom Serienmörders Bartsch, lassen einen Einblick in eine kranke Seele zu.. Er zeigt das es nicht immer leicht ist, emotionslos und objektiv zu urteilen,besonders wenn es sich um Verbrechen handelt, die jenseits der Vorstellungskraft normaler Menschen liegt. In leichtverständlicher Sprache bringt der berühmteste Krmimnalbiologe Deutschlands den Laien die Arbeit von Forensikern nahe, die sich in der Realität vollkommen von dem unterscheidet, was man CSI-Serien uns glauben machen wollen. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der sich für Forensik und Kriminalbiologie interessiert und nicht von Fachtermini erschlagen oder durch langweiligen Rechtsbelehrungen eingeschläfert werden möchte.

    Mehr