Mark Benecke Mumien in Palermo

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Inhaltsangabe zu „Mumien in Palermo“ von Mark Benecke

Ob Italien, Kolumbien oder Vietnam - Wie ein Indiana Jones der Kriminalbiologie wird Mark Benecke in die verschiedenen Länder dieser Welt gerufen, um dunkle Geheimnisse aufzuspüren, brutale Morde und unerklärliche Tötungen zu untersuchen. Dabei begegnet er korrupten Polizeibeamten und trifft auf skrupellose Mörder. Ein ganz besonderer Fall sind die Mumien, die in einem Kapuzinerkloster in Palermo aufgefunden werden. Hunderte, vielleicht tausende. Er lernt die Mönche kennen. Was haben sie zu verbergen? Dr. Made packt seinen Koffer und kommt der Wahrheit auf die Spur.

sehr informatives, interessantes Buch, welches sich sehr fließend lässt

— ban-aislingeach

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    Mumien in Palermo

    Archer

    18. August 2017 um 12:28

    Mark Benecke ist so ziemlich der bekannteste Kriminalbiologe der Welt und als solcher hat er eine ziemliche Fangemeinde. In diesem (Hör-)Buch, das zwar durchaus nicht uninteressant oder gar unspannend war, lässt er sich allerdings ganz schön selbst feiern, das ist mir bei anderen (Hör)Büchern von ihm nicht so aufgefallen. Vielleicht steigt's ihm langsam zu Kopf, aber wer kann's ihm verdenken? ^^Das Buch heißt zwar Mumien in Palermo, aber diese Mumien sind nur ein Teil des Buches. Benecke befasst sich hier mit Alienuntersuchungen, Stigmatahysterien, Selbstenzündungen, heiligen Leichenöl, den erwähnten Mumien und einem absolut überflüssigen Kapitel, das sich mehr mit Reisetipps für Globetrotter beschäftigt als dem, was man von einem Mann wie Benecke erwarten kann. Wie erwähnt sind bis auf die Reisetipps die Kapitel nicht unspannend, aber trotzdem nicht immer das Wahre. Er fällt vom Hundertsten ins Tausendste, wiederholt viele Dinge doppelt, dreifach, sonstmal wie oft (ja, wir haben es irgendwann verstanden, dass es "nicht glauben oder vermuten, sondern messen" heißt!). Das wirkt ab und zu ernsthaft anstrengend, obwohl ich persönlich sogar gut mit der leicht hektischen Erzählweise von Benecke zurechtkomme (teilweise hatte ich Mitfahrer im Auto, die seine Sprechweise unerträglich fanden). Und so sehr ich Benecke dafür schätze, dass er sich anscheinend für die Gleichberechtigung aller einsetzt, so nervig wirkt es, wenn es jedes Mal heißt: Die Forscherinnen und Forscher, die Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamten, die Insektinnen und Insekten (Letzteres habe ich mir ausgedacht, ok, aber die Richtung ist klar). Alles in allem ist es von meiner Seite aus eher nicht das Erwartete gewesen, obwohl ich auch hier wieder einiges lernen konnte. Vielleicht muss man sich immer von Beneckes doch irreführenden Titeln trennen, um unbelastet in seine (Hör)Bücher einsteigen zu können.

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  • als Kriminalbiologe an den dunkelsten Orten der Welt

    Mumien in Palermo

    ban-aislingeach

    02. April 2017 um 15:22

    Das Sachbuch „Mumien in Palermo – als Kriminalbiologe an den dunkelsten Orten der Welt“ wurde von Mark Benecke geschrieben. Es ist am 14.10.2016 im Bastei Lübbe Verlag erschienen und umfasst 320 Seiten. Mark Benecke studierte an der Universität Köln Biologie, Zoologie und Psychologie. Seine Promotion schrieb er über genetische Fingerabdrücke und absolvierte in den Vereinigten Staaten bei der FBI Academy wie auch bei anderen Rechtsmedizinern in den USA diverse polizeitechnische Ausbildungen. Sein Berufsfeld ist sehr weit gefasst. Er ist Ausbilder an deutschen Polizeischulen sowie Gastdozent in den USA, Vietnam, Kambodscha und Philippinen. Außerdem wird er als Sachverständiger herangezogen, wenn man Hilfe dabei braucht biologische Spuren bei vermuteten Gewaltverbrechern mit Todesfolgen auszuwerten. Über seine bekannten Fälle haben National Geographic Channel, History Channel und n-tv ausführlich berichtet. Zudem ist er Gastherausgeber der Forensic Science International und Mitglied im Wissenschaftrat der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. Außerdem arbeitet er im Wissenschaftlichen Beirat für die Annals of Improbale Reseach, welche die jährlichen Ig-Nobelpreise der Harvard-Universität verleihen. Im Buch werden fünf Fälle erwähnt, welche ich alle spannend und interessant fand. Nur der zweite Fall ging mir ein wenig zu lange, schon allein weil mich der Wunderglaube der katholischen Kirche als Katholikin extrem stört. Da ich das Buch aus diesem Grund fast abgebrochen hätte, was sehr schade gewesen wäre, muss ich dem Buch leider einen Punkt abziehen. Mir hat sehr gut gefallen wie es Herr Benecke gelungen ist Informationen an den Mann oder die Frau zu bringen und dabei den Text immer spannend zu halten. Außerdem haben mich die Fotos, welche sehr zahlreich sind, begeistert genauso wie die Interviews. Ich habe nicht nur viel über seine Fälle erfahren, sondern generell viel wie zum Beispiel über die unterschiedlichen Augen in der Welt, über die verschiedenen Insekten welche Leichen mögen, weshalb ich nun ganz sicher bin, dass ich nach dem Tod verbrannt werden möchte. Die Fälle waren unterschiedlich und in den einzelnen Fällen hat er dann auch noch über weitere berichtet, was ich sehr spannend fand. Erschreckend fand ich die Fälle mit der spontanen Selbstverbrennung, besonders was dies in Indien ausgelöst hat. Ein ganz großes Plus gibt es dann auch noch für den Bericht seiner Kollegin aus Palermo wie auch für die Informationen von Mark Beneckes Frau, welche ein wenig mehr über deren hartes Leben geplaudert hat. So spannend ich das ganze Thema finde und es bestimmt nicht mein letztes Buch von ihm gewesen ist, könnte ich mir solch ein Leben für mich auf gar keinen Fall vorstellen. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter. Es lohnt sich jedoch nur für Menschen die auch über den Tod lesen können und dies auch möchten.

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  • Mumien in Palermo

    Mumien in Palermo

    Aoibheann

    03. March 2017 um 23:06

    Wer schon einmal einen Vortrag von Mark Benecke besucht hat, kennt seine unterhaltsame und gleichzeitig informative Art einem Laien komplexe Themen näher zu bringen. In diesem Stil ist auch dieses Buch gehalten. Die Themen sind unterschiedlich gewählt und lassen keine Langeweile aufkommen. Besonderes Augenmerk legt Mark Benecke natürlich auf die verschiedenen Insektenarten, die ihm bei seiner Arbeit bereits unbezahlbare Hilfe geleistet haben. Aber auch hier kommen keine Längen auf und er beschreibt anschaulich die Eigenarten der jeweiligen Insekten. Dabei hat er sich Unterstützung von weiteren Forschern eingeholt, die mit ihren Beiträgen interessante Einblicke in weitere Gebiete beisteuern.Im Gegensatz zu seinen vorangegangenen Büchern sind in diesem überwiegend Farbfotos verwendet worden, statt wie bisher in schwarz-weiß. Im Kapitel um die Mumien aus Palermo unterstreichen sie die Einzigartigkeit dieser.Extrem blutige Bilder oder blutrünstige Beschreibungen sucht man in diesem Buch allerdings vergeblich. Wer sich dies erhofft, sollte sich das Buch lieber nicht zulegen.Leider hat hier der "Genderwahnsinn" zugeschlagen. Statt für das leichtere Lesen einfache Formen für diverse Berufsgruppen zu nutzen (z.B. Forscher, Biologen, Kollegen, etc.) werden diese als KollegInnen oder ForscherInnen bezeichnet. Das mag zwar poltisch korrekt sein und dem aktuellen Zeitgeist entsprechen, hat mich nach aber schon nach dem ersten Kapitel sehr genervt. Auch wurden recht häufig Buchstaben in Wörtern vergessen. Das kann schon mal passieren, kam mir für meinen Geschmack aber zu häufig vor.

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