Mark Benecke Warum Tätowierte mehr Sex haben

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Inhaltsangabe zu „Warum Tätowierte mehr Sex haben“ von Mark Benecke

Wissen Sie, warum Tätowierte mehr Sex haben als Menschen ohne Tattoos? Wie viele Fotos nötig sind, damit bei einem Gruppenbild keiner blinzelt? Oder ob man in Schleim genauso schnell schwimmen kann wie in Wasser?

Im Auftrag des Komitees des Spaß-Nobelpreises hat sich Mark Benecke auf die Suche nach Erklärungen für diese und viele weitere Rätsel gemacht. Und beweist dabei einmal mehr: Wissenschaftliches Arbeiten bedeutet nicht zwangsläufig nur Zählen, Messen und Dokumentieren, sondern kann absolut spannend sein! Man muss sich nur den richtigen Fragen stellen und darf selbst vor bizarren Experimenten nicht zurückschrecken ...

Provokanter Titel, witzige Experimente und alles wissenschaftlich belegt. Herrlich

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Kurz und dennoch ermüdend

    Warum Tätowierte mehr Sex haben

    mrsmisery

    06. November 2017 um 16:48

    Bücher über wissenschaftliche Experimente gibt es viele. Meist sind sie staubtrocken und zugepackt mit unzähligen Fremdwörtern, sodass Otto Normalverbraucher schon nach wenigen Seiten das Interesse verliert. Es sei denn.. Man untersucht bizarre Fragestellungen. Kann man eine Kokosnuss anstelle einer Kochsalzlösung zur Infusion verwenden? Mit wie viel Druck sondern Pinguine ihren Kot ab? Haben Tätowierte mehr Sex? Der Ig-Nobelpreis (engl.: ignoble=unwürdig) untersucht genau die Fragen. Experimente, die so absurd aber gleichzeitig so interessant sind, dass sie zwar niemals eine offizielle Auszeichnung erlangen, aber dennoch einer Würdigung bedürfen. Mitherausgeber der jährlichen Verleihung ist Mark Benecke. Kommt dir dieser Name bekannt vor? Dann bist du vielleicht Fan von Kriminalsendungen wie Autopsie oder Akte Mord. Dort gibt der Kriminalbiologe spannende Einblicke in die Welt der Forensischen Entomologie und erklärt, wie es den Ermittlern der abscheulichen Morde immer wieder aufs Neue möglich ist, die Täter zu fassen. Mit einem Doktortitel ausgestattet, ist es nicht verwunderlich, warum sich der tätowierte Kriminalist für die Fragestellung des Titels interessieren könnte. Doch schnell wird man enttäuscht. Die Antwort dafür wird in den ersten zweieinhalb Seiten gegeben und hinterlässt die Leserschaft dennoch mit einem weiterhin unwissendem Gefühl – es stellt einfach nicht zufrieden. Wenige Kapitel später, wird die gleiche Frage noch einmal aufgeworfen – dieses Mal mit gepiercten Menschen. Und wieder gewinnt man den Eindruck, dass das keine befriedigende Antwort auf die Frage war. Die kurzen Kapitel eigenen sich hervorragend, um zwischendurch mal eines davon zu lesen. Sie bauen nicht aufeinander auf. Für den nächsten Abend mit Freunden hast du so immer etwas unnützes Wissen im Hinterkopf parat. Leider ist der Schreibstil nicht gerade spannungsaufbauend. Einige der Themen wurden so ausgeschlachtet und die Antwort auf das Experiment längst gegeben, dass man gewillt war, das Kapitel abzubrechen um zum nächsten überzugehen. Andere Kapitel hingegen wurden so knapp beschrieben, dass ein paar Sätze mehr dem Sachverhalt nicht geschadet hätten. Benecke ist ein intelligenter Satiriker – und das merkt man auch. Mit Witz und Charme werden alltägliche Phänomene wissenschaftlich erklärt – aufgelockert durch unzählige Fotos, Diagramme oder Skizzen. So ist das Buch ein relativ kurzes Vergnügen. Das macht jedoch den Eindruck nicht wett, dass man sich hier für eine genaue Zielgruppe hat entscheiden können. Für ein lustiges Buch ist es zu unlustig – für ein wissenschaftliches Buch ist es zu unwissenschaftlich. Der Versuch eine Mischung aus beidem zu erwirken, ist hier nicht sonderlich geglückt, da der eintönige und sich immer wiederholende Ablauf ermüdet. Am Ende einer jeden Abhandlung gibt Benecke glücklicherweise seine persönliche Meinung kund - und rettet dadurch mit Witz den wissenschaftlichen Anspruch des Buches. Auch Wissenschaftler sind vor Kausalitätsproblemen nicht gefeit und verirren sich im ein oder anderen Gedanken. Insgesamt gewinnt man so den Eindruck, keine neuen Erkenntnisse zu gewinnen, da man sich die Antworten meist schon denken kann. Keine Überraschungen und das ständige Gefühl, es bereits gewusst zu haben. Wenn du übrigens das Buch „Warum man Spaghetti nicht durch zwei teilen kann“ schon gelesen hast, dann ist „Warum Tätowierte mehr Sex haben“ definitiv nicht das Richtige für dich. Das ist nämlich nur eine Neuauflage unter einem anderen Titel – mit dem gleichen Inhalt.  

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  • Wissenschaft mit Humor

    Warum Tätowierte mehr Sex haben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Sachbücher müssen nicht immer staubtrocken sein. Und schon gar nicht dann, wenn es um wissenschaftliche Experimente geht. Dr. Mark Benecke, seines Zeichens Kriminalbiologe, zeigt in seinem Buch „Warum Tätowierte mehr Sex haben“, zu welchen Forschungen sich Wissenschaflter hinreißen lassen, getreu dem Motto „Erst lachen, dann denken!“ Ja, der Titel hat mich als Tattoo-Trägerin angezogen. Jedoch erfolgte die Ernüchterung schon im ersten Kapitel. Es ist nicht so, wie man gerne glauben möchte. Wie es wirklich ist, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Dennoch schaffte es Mark Benecke auf humorvolle Art und Weise aufzuzeigen, wie selbst Wissenschaftler nicht gegen Vorurteile gefeit sind. Doch weg von Tattoos hin zu den wichtigen Sachen im Leben. Habt Ihr Euch schon mal gefragt, warum Spaghetti NIE in nur 2 Teile brechen? Oder wie die perfekte Formel zum Einparken lautet? Schwimmt man in Gelee langsamer als in normalem Wasser? Und wie bekommt man die perfekte Schaumkrone beim Bier hin? Diese und andere Fragen stellten sich auch Forscher auf der ganzen Welt und haben sie unter Laborbedingungen, durch Experimente und ähnliches versucht zu lösen. Die Ergebnisse erläutert der Herr der Maden, wie Mark Benecke auch genannt wird, sehr anschaulich, mit seinem eigenen Humor unterlegt und so verständlich, dass selbst ich als Laie sowohl Versuchsanordnungen als auch die Grundlagen verstanden habe. Ein toller Einblick! Die Kapitel sind dabei angenehm kurz und eignen sich somit auch für einen Blick zwischendurch ins Buch oder zum Besserwissen beim nächsten Kochabend mit Freunden. Jede Studie ist mit Quellen angegeben, so dass der interessierte Leser sich auch die ursprünglichen Formulierungen und Anordnungen zu Gemüte führen kann. Klasse! Der Stil von Mark Benecke ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Schilderungen wirken locker-leicht und er erklärt die Beobachtungen der Forscher ähnlich verständlich wie es die Maus jeden Sonntag tut. Für mich eine gelungene Mischung. Fazit: wir Bunten sind auch nur normale Menschen und Forscher haben ab und an auch mal Spaß. Ich kann das Buch empfehlen.

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