Mark Billingham Das Blut der Opfer -

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Inhaltsangabe zu „Das Blut der Opfer -“ von Mark Billingham

Einen Toten erkennt Detective Inspector Tom Thorne sofort, und das Foto auf seinem Handy ist eindeutig das einer Leiche. Nur wer ist dieser Mann, und warum hat man Thorne dieses Bild zugeschickt? Weitere Todesnachrichten folgen, und die Spur führt zu einem erst kürzlich entlassenen Häftling. Dessen Familie wurde durch einen angeblichen Autounfall getötet. Doch daran glaubt er nicht – er will Rache. Und Thorne weiß, dass es keinen gefährlicheren Killer gibt, als einen, der nichts zu verlieren hat … • Die Tom-Thorne-Krimis werden derzeit von der BBC für das Fernsehen verfilmt. • Ausgezeichnet mit dem Theaktson's Old Peculier Crime Novel of the Year Award

Fesselnd und spannend - wie gehabt bei Billingham

— TheSilencer

Habs mir gestern ausgeliehen und bin schon gespannt, was mich erwartet...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Thorne kehrt zurück

    Das Blut der Opfer -

    TheSilencer

    26. April 2016 um 13:49

    Inspector Thorne ist zurück in seinen alten Gefilden: in seinem Londoner Morddezernat.Sein neuer Fall beginnt bizarr: als MMS erhält er ein geheimnisvolles Foto auf sein Handy geschickt. Während er und seine Kollegen noch rätseln, ob der Pixel-Mann tot ist, wird dessen Leiche gefunden.Ein nächster Mord wird per Nachricht angekündigt.Thorne steckt mitten drin im Fall, ehe er sich versieht. Warum erhält er diese Mitteilungen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Toten?Billingham beginnt diesen Roman untypisch. Fast familiär, einfachst strukturiert. Doch Seite um Seite kehrt er zu seinem üblichen Stil zurück und packt den Leser an der Crime-Gurgel.Geschickt greift er auf alte Stories seiner Thorne-Reihe zurück und löst nebenbei ein Geheimnis, das nur Gänsehaut zurückläßt.Wenn's auch langweilig klingen mag: Billingham fesselt mich weiterhin, auch mit dem 7. Teil.

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  • Rezension zu "Das Blut der Opfer -" von Mark Billingham

    Das Blut der Opfer -

    Rainbobs

    19. July 2012 um 15:45

    Das ist der sechste Band der Inspector - Thorne Reihe und ich habe die anderen nicht gelesen, da jeder Krimi für sich allein steht und abgeschlossen ist. Dennoch waren in diesem Band viele Andeutungen auf Handlungen aus älteren Bänden und deswegen, würde ich erst die anderen Bände lesen. Nichts desto Trotz fand ich diesen Krimi sehr gut. Er war fesselnd und überraschend, auch wenn man am Anfang direkt wusste, wer der Täter ist. Aber Thorne habe ich überhaupt nicht gemocht... . Er war mir zu komisch, zu glatt irgendwie... . Mal gucken ob ich die anderen Bände auch lesen werde.

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  • Von der Variation auf kleinstem Raum

    Das Blut der Opfer -

    Stefan83

    06. October 2011 um 21:11

    „Ein Weltklasse-Krimiautor mit einem wunderbaren Serienhelden. Lesen Sie Mark Billingham“. Das ist wohl das erste (und wahrscheinlich auch letzte) Mal, dass ich einen Satz aus der Feder Karin Slaughters, welche auf der Rückseite von „Das Blut der Opfer“, gemeinsam mit dem Daily Mirror und The Times, die Werbetrommel für den britischen Kriminalautor und Teilzeit-Comedian rührt, begrüßen bzw. unterstreichen kann. Allein das Wort „Weltklasse“ halte ich für etwas gewagt, da dies nicht nur allerhöchste literarische Qualität, sondern auch weltweiten Erfolg impliziert. Und das ist, zumindest bezüglich Billinghams Standing auf dem deutschen Buchmarkt, bisher noch nicht der Fall. Mehr Aufmerksamkeit verdient hätte er jedoch ohne Zweifel, denn auch der siebte Band aus der Reihe um den eigenwilligen Londoner Detective Inspector Tom Thorne vermag wieder für ordentlich Spannung zu sorgen und bestens zu unterhalten. Keine Selbstverständlichkeit, wenn man sich viele der anderen Krimiserien betrachtet (z.B. Cornwell, Deaver, Reichs etc.), die den besten Zeitpunkt für den Abschied oder das Ende ganz klar verpasst haben. Kurz zur Handlung: Tom Thorne ist, nach noch anfänglichem Widerstand, endgültig im 21. Jahrhundert angekommen. Nicht nur, dass es auf dem Revier des Londoner Morddezernats mittlerweile nicht mehr ohne Computer, Fax und Drucker geht. Auch im Feierabend nutzt Thorne die Funktionen des Internets. Kein Abend mehr ohne ein paar Runden Online-Poker, welche natürlich allein der Entspannung dienen und nur ganz nebenbei auch etwas Geld in die private Kasse spülen. Louise Porter, Thornes neueste Freundin, welche er im Entführungsfall Mullen (siehe „Die Geliebte des Mörders“) kennen gelernt hat, ist gottseidank äußerst tolerant und lässt ihm den nötigen Freiraum. Die recht zwanglose Beziehung, beide haben aufgrund ihrer Polizeiarbeit kaum Zeit füreinander, funktioniert bisher hervorragend. Will man sich treffen, verabredet man sich kurzerhand per Mail oder SMS. So ist der Signalton einer eingehenden Nachricht auf seinem Handy für Thorne auch keine große Überraschung … bis er die Nachricht selbst sieht. Die MMS zeigt das verzerrte Foto eines offensichtlich sehr toten Mannes. Ansonsten ist die Nachricht leer. Kein Kommentar, keine hässlichen Grüße, kein Absender. Von wem stammt diese Botschaft? Und warum wurde sie ausgerechnet an ihn geschickt? Die Suche nach der Leiche läuft bereits auf Hochtouren, als ein weiteres Foto eines Toten bei Thorne eintrifft. Diesmal lässt sich die Spur weit besser zurückverfolgen und führt den Detective direkt in den Hochsicherheitstrakt eines nahen Gefängnisses, wo ein gefährlicher Killer sitzt, den er vor Jahren selbst in den Knast gebracht hat (siehe „Die Tränen des Mörders“). Stuart Nicklin sitzt zwar hinter Gittern und hat deshalb ein Alibi. Das scheint ihn jedoch nicht davon abgehalten zu haben, jemand anderen zum Morden zu motivieren. Dieser andere jemand ist Marcus Brooks. Ein Mann, der jahrelang zu Unrecht in Haft saß und kurz vor seiner Entlassung seine Familie verlor: Seine Freundin und sein Sohn wurden – angeblich durch einen Unfall – von einem Auto überfahren, doch der Fahrer entkam. Brooks hat nun nichts mehr zu verlieren und macht Jagd auf die Schuldigen. Und Thorne, der nun in schöner Regelmäßigkeit Bilder oder Videos von zukünftigen Opfern bekommt, versucht diesen Wettlauf mit der Zeit für sich zu entscheiden … Nein, damit habe ich nicht die komplette Handlung verraten und auch nicht die Identität des Mörders zu früh gelüftet. Letztere steht nämlich bereits nach wenigen Seiten einwandfrei fest. Und so ist auch diesmal nicht die Whodunit-Frage entscheidend, als man vielmehr der Ansatz, wieso dieser Brooks überhaupt tut, was er tut. Wozu die Nachrichten an Thorne? Warum dieser Rachefeldzug, wo es sich doch offensichtlich um einen einfachen Fall von Fahrerflucht handelt? Billingham scheint selbst einige Erfahrungen beim Online-Poker gemacht zu haben, denn wie ein erfahrener Spieler am Kartentisch, so blufft auch er gewaltig. Er wiegt den Leser in Sicherheit, lässt ihn Dinge glauben, die dieser glauben soll, um dann schließlich ein Blatt auf den Tisch zu werfen, mit dem man so gar nicht gerechnet hat. Der zu Beginn so offensichtliche Mordfall, mit der typisch amerikanischen Jagd auf einen Serienmörder, nimmt im weiteren Verlauf Wendungen und Kurven, welche die Ermittlungen von Thorne und seinem Team in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Und dieses Team ist mir seit jetzt mittlerweile sieben Büchern richtig ans Herz gewachsen. Vom gewissenhaften Dave Holland, der von seiner Frau zum Ausstieg aus dem Job gedrängt wird und mit dem Thorne immer weniger arbeitet, über den lasterhaften Frauenverführer Andy Stone bis hin zum schwulen Pathologen Phil Hendricks. Sobald man den Fuß über die Schwelle des Metropolitan Police Murder Squard-Gebäudes setzt, fühlt man sich wie zuhause. Wie Robert B. Parker oder Ian Rankin, so beherrscht auch Mark Billingham diese Variation auf kleinem Raum inzwischen meisterhaft. Da wird kein Schauplatz verschwendet, sich der Figuren ökonomisch bedient und nicht wie in vielen Ami-Thrillern in jedem Band ein neuer Schweinehund von der Leine gelassen. Die Thorne-Bände wirken deshalb mehr wie eine einzige, ineinander verzahnte Geschichte, welche immer wieder Vergangenheit und Gegenwart verbindet, und lose Fäden aus vorhergehenden Büchern aufgreift und zu Ende führt. In diesem Fall betrifft das u.a. das traurige Ableben von Thornes Vater, an dessen Unfallcharakter Billingham den Leser durch die Bücher hinweg immer zweifeln ließ. Freunde der Reihe kommt diese Art des Handlungsaufbaus entgegen. Quer- bzw. Neueinsteiger werden dagegen das ein oder andere Problem haben, die vielen Anspielungen zu verstehen und dementsprechend in manchen Passagen weniger Freude haben als der Leser mit Vorkenntnissen. Auf sie dürfte auch ein Großteil der Besetzung kaum Eindruck machen, da Billingham ein Grundmaß an Wissen einfach voraussetzt und den persönlichen Hintergrund der einzelnen Teammitglieder nicht noch einmal näher erläutert. Er hat gut daran getan, denn zu viele Beschreibungen wären der sehr stringenten und auf Tempo ausgelegten Geschichte nicht zuträglich gewesen. Die hält, wie bereits oben erwähnt, ein paar Überraschungen parat, wobei, soviel sei verraten, die wenigsten davon den eigentlichen Mordfall betreffen. Wer bereits einige Thorne-Bände hinter sich gebracht hat, wird zwar schwer zu irritieren sein, aber dennoch wieder darüber staunen, wie gekonnt Billingham die einzelnen Handlungsstränge zusammenführt, ohne den Plot dabei in einem Logik-Schlagloch zu versenken. Und auch wenn Tom Thorne mehr als bei vorherigen Morden im Mittelpunkt des Ganzen steht, vermögen die Nebenschauplätze, wie Kitsons Ermittlungen im Falle eines türkischen Ehrenmords, wieder mal gänzlich zu überzeugen. Für Spannung ist ebenso gesorgt wie für Humor, den der Comedian Billingham erneut an den herrlichsten Stellen einbaut, um selbst griesgrämigen Lesern ein scheeles Grinsen zu entlocken. Der starke Kontrast zwischen körperlich spürbarer Gefahr am Ende eines Kapitels und lockerer Partystimmung zu Beginn des folgenden Kapitels ist ein geschickter Schachzug, der das Gesamtkonstrukt authentischer und nachvollziehbarer macht. Auch im siebten Fall konnten mich die Ermittlungen des bärbeißigen, kleinen Mistkerls Tom Thorne bestens unterhalten. Die Tatsache, dass ich die letzten hundert Seiten wild blätternd und in einem Ruck hinter mich gebracht habe, spricht einmal mehr für die Qualitäten Mark Billinghams. Insgesamt ist „Das Blut der Opfer“ ein gut konstruierter, abwechslungs- und spannungsreicher Police-Procedual-Krimi, der zwar auch den Vergleich mit Rankins Rebus-Reihe immer wieder über sich wird ergehen lassen müssen, meiner Ansicht nach diesen aber durchaus standhalten kann. Was Rankin für Edinburgh längst ist, ist Billingham nun für Nordlondon geworden. Und eine weitere Gemeinsamkeit besteht: Die Werke beider Autoren kriegen vom gemeinsamen deutschen Verleger Goldmann stets aufs Neue die dümmsten Titel verpasst.

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  • Rezension zu "Das Blut der Opfer -" von Mark Billingham

    Das Blut der Opfer -

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. September 2010 um 11:18

    Auch mit diesem Buch zeigt, Mark Billingham, wie guter spannender englischer Krimi geht. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und sehr gut durchdacht und daher während des ganzen Buches zu keiner Zeit langweilig. Man sollte allerdings die vorher erschienen "Inspector-Thorne-Krimis" gelesen haben, den Personen bzw. Gegebenheiten aus den Vorgängerbüchern tauchen in diesem Buch vermehrt auf. Wieder einwandfrei, daher von mir 5 glatte Sternchen.

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  • Rezension zu "Das Blut der Opfer -" von Mark Billingham

    Das Blut der Opfer -

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. January 2010 um 23:32

    Ein spannender Thriller aus der Reihe der Mark-Billingham-Romane um den Polizisten Tom Thorne. Hat mir gut gefallen! Jahrelang war er im Gefängnis. Für eine Tat, die er gar nicht begangen hatte. Kurz vor seiner Entlassung wird ihm die Nachricht vom angeblichen Unfalltod seiner Frau und seines kleines Sohnes überbracht. Einige Monate später bekommt Polizist Tom Thorne ein Foto von einer Leiche auf sein Handy. Die Ermittlungen laufen an, und Tom bekommt weitere Meldungen. Bis plötzlich ein enger Freund von ihm in Gefahr ist. Es gibt zahlreiche Personen und Verwicklungen im Roman, diese werden jedoch immer auf den folgenen Seiten aufgelöst. Dies sorgt dafür, dass man immer weiter lesen will, um zu wissen, was als nächstes passieren wird und was eigentlich gerade passiert ist. Dieses Buch ist der siebte Band der Tom Thorne-Reihe, aber das erste, das ich lese. Man kommt trotzdem schnell in die Story rein. Auch sehr gut hat mir gefallen, dass es auf der ersten Seite im Buch einen Steckbrief über Tom Thorne gibt, so dass man sich schon mal ein grobes Bild von der Persönlichkeit machen kann. Fand die Personen gut geschildert, sie waren einem schnell vertraut. Angenehm zu lesen, spannend geschrieben, unterhaltsam. Ein gutes Buch!

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  • Rezension zu "Das Blut der Opfer -" von Mark Billingham

    Das Blut der Opfer -

    Malibu

    17. March 2009 um 11:26

    Ein Mörder, der sechs Jahre im Gefängnis saß und das unschuldig. Seine Frau und sein Kind wurden ihm genommen durch einen "Unfall". Als er rauskommt will er alle, die mit seiner Verhaftung und dem Tod seiner Liebsten zu tun hatten, um die Ecke bringen. Er schickt Fotos der Toten, der potenziellen Opfer an Detective Thorne und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Alles in allem ein super Buch, sehr gut geschrieben. Man kann sich auch gut in die Charaktere hineinversetzen und es bleibt spannend. Mehr von diesem Autor!

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