Mark Billingham Die Blumen des Todes

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 29 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(3)
(4)
(4)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „Die Blumen des Todes“ von Mark Billingham

Als er zu einem Tatort in ein heruntergekommenes Londoner Hotel gerufen wird, ahnt Detective Tom Thorne noch nicht, dass er der gefährlichsten Herausforderung seiner bisherigen Laufbahn gegenübersteht. Doch schon bald häufen sich die Mordfälle, und das Muster ist stets dasselbe: Bei den Opfern handelt es sich um kürzlich entlassenen Häftlinge, die sich offenbar freiwillig zu ihrem Rendezvous mit dem Tod begeben haben - und jedes Mal hat bereits jemand den Blumenschmuck für die Bestattung geordert ...

Stöbern in Krimi & Thriller

SOG

Spannend und gut unterhaltend, allerdings fand ich den Fall selber sehr hart!

Mira20

Stille Wasser

Psychologischer Sprengstoff in und um HH

dreamlady66

Die Brut - Sie sind da

Ein Thriller, der es echt in sich hat! Er ist nichts für schwache Nerven und baut eine atemberaubende Spannung und Grauen auf...

Leseratte2007

Stimme der Toten

Ein toller Krimi, besser als Band 1 der Reihe

faanie

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Ein Kriminalroman der Stellung bezieht und nachdenklich macht, ohne dass die Spannung zu kurz kommt.

Bibliomarie

Die gute Tochter

Perfekt konzipiert, spannend, psychologisch tiefgehend.

tardy

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Billingham spinnt ein spannendes Garn

    Die Blumen des Todes

    Stefan83

    06. October 2011 um 21:03

    In seinem dritten Kriminalroman um Detective Tom Thorne von der "Serious Crime Group" des Londoner Metropolitan Police Service beweist Mark Billingham einmal mehr, dass er die Vergleiche mit Ian Rankin und Colin Dexter nicht zu scheuen braucht. Unpassend sind diese dennoch, da sich der Autor und Teilzeitcomedian mit seiner eigenen Stimme in diesem Genre zu behaupten weiß und teilweise arrivierten Kollegen bereits den Rang abgelaufen hat. Thorne ist alles andere als ein englischer Rebus, sondern ein erfrischend eigenständiger Charakter, der auch dieses Mal in einen Fall verwickelt wird, welcher all seine Fähigkeiten auf die Probe stellt. Nach den doch auch für die Londoner Polizei schockierenden Ereignissen des Vorgängerromans, hat Thorne nicht viel Zeit um sich zu erholen, denn ein Mord setzt nicht nur sein Team unter Druck, sondern bringt auch den moralischen Kompass der ermittelnden Beamten ziemlich durcheinander. In einem heruntergekommenen Londoner Hotel hat man die Leiche eines erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassenen Häftlings aufgefunden. Damals selbst wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt, hat ihn sein Mörder in ungewöhnlicher Pose samt schwarzer Kapuze auf dem Bett gefesselt und brutal vergewaltigt. Und damit nicht genug: Wie es scheint hat der Mörder noch kurz zuvor eine Bestellung aufgegeben. Ein Blumenkranz für den Toten. Während Thornes neu formiertes Team jeder Spur nachzugehen versucht, erfährt sein zuvor tristes Privatleben mit der Bekanntschaft zu einer Floristin neuen Aufschwung. Ganz im Gegensatz zu seinem Kollegen Dave Holland, der unter der Last der Arbeit und der Verantwortung für seine schwangere Frau zu zerbrechen droht... Erneut spinnt Billingham ein spannendes Garn, das von Seite eins weg den Leser packt und zu fesseln weiß. Und wie immer springt er dabei zwischen Gegenwart und Vergangenheit, gewährt er uns stets kurze Einblicke in die Psyche des Mörders, ohne dabei zu viele Hinweise zu geben. Einen Anfangsverdacht wird der aufmerksame Vielleser wohl aber dennoch haben, weshalb es dann umso erstaunlicher ist, wie der Schriftsteller einen ins Leere laufen lässt. Billingham hat stets aufs Neue eine Überraschung parat, führt auf die falsche Fährte, wodurch man letztendlich wieder auf Thorne angewiesen ist, der einmal mehr sehr authentisch ist und sich von den depressiven Alki-Ermittlern und ballernden Heldentypen unterscheidet. Alles wirkt nah an der Wirklichkeit, lässt das Gefühl aufkommen, echte Polizeiarbeit zu beobachten. Lange Tage voller Routine, Akten und Hoffnungslosigkeit, dazu die verschiedenen Ansichten der Ermittler. Natürlich sollte jeder Mörder gleich verfolgt werden. Doch erweist dieser nicht sogar der Gesellschaft einen Dienst, in dem er die richtet, welche ihrerseits für Leid und Schrecken verantwortlich gewesen sind und eine ständig drohende Gefahr darstellen? Eine interessante Frage, die Billingham mehr hätte in den Mittelpunkt stellen sollen. Stattdessen verliert er sich ein wenig zu sehr in den privaten Problemen der Beteiligten und eröffnet uns damit auch zu schnell einen Blick auf die wahren Täter. Das nimmt dem Ende viel seiner Faszination und Spannung (Ich hatte es ungefähr so erwartet), schmälert den Lesespaß aber in keinster Weise. Insgesamt ist auch der dritte Streich "Die Blumen des Todes" ein gelungener Mischling aus britischem Polizeiroman und amerikanischen Thriller, den man nur ungern aus der Hand legt und mich nach neuen Fällen mit Tom Thorne gieren lässt. Mark Billingham hat sich hiermit mehr als etabliert und das hohe Niveau gehalten.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Blumen des Todes" von Mark Billingham

    Die Blumen des Todes

    Karr

    17. September 2011 um 20:41

    Schauplatz London, der Mutter aller Schauplätze für klassiche britsiche Polizeikrimis. Inspektor Tom Thorne wird zu einem Tatort gerufen, der ihn schockiert - eine Szene in einem Hotelzimmer, die an Grausamkeit kaum zu ertragen ist. Und schon bald stellt sich heraus, dass es sich hier nur um den ersten einer Serie von Morden handelt, denen jeweils kürzlich entlassene Sträflinge zum Opfer fallen. Ein Krimi, der nicht nur die Ermittlungsarbeit (legwork) der Polizei in den Mittelpunkt stellt, sondern auch die Gruppendymanik innerhalb des Ermittlertemas. Denn nicht jede Polizeieinheit tritt immer geschlossen zum Kampf gegen des Vebrrcehen an, sondern besteht aus einer Vielzahl von Charakteren, die alle Einzelinteressen verfolgen.

    Mehr
  • Rezension zu "Die Blumen des Todes" von Mark Billingham

    Die Blumen des Todes

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. November 2009 um 11:07

    Unerwartet ein wirklich durchgehend sehr spannender englischer Krimi, von Mark Billingham. Glatte 5 Sternchen von mir.

  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks