Mark Billingham Love like blood

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Inhaltsangabe zu „Love like blood“ von Mark Billingham

Der Bestseller aus Großbritannien!
In einem friedlichen Wohnviertel wird eine Frau in ihrem eigenen Haus mit Säure begossen und brutal ermordet. Der Polizei fehlt jede Spur. Niemand scheint einen Grund gehabt zu haben, der Lehrerin etwas anzutun. Ihre Lebensgefährtin hingegen war Polizistin, und ermittelte in einer Reihe ungelöster Fälle die alle auf organisierte Ehrenmorde hindeuteten. War sie das eigentliches Ziel der Täter?
DI Tom Thorne übernimmt die Ermittlungen und betritt eine gefährliche Welt, in der Familien ihre eigenen Gesetze haben. Thorne setzt alles daran, zu verhindern, dass Eltern im Namen der Ehre zu Mördern ihrer eigenen Kinder werden – und muss erfahren, was es bedeutet, wenn Liebe zu Blut gerinnt.

Sehr spannend und schockierend

— kabalida

Spannender Krimi über Ehrenmorde

— striesener

Spannend mit überraschenden Wendungen und einem Thema, das viel mehr in die öffentliche Wahrnehmung rücken müsste!

— Bluely

Temporeicher Thriller um ein sehr ernstes Thema

— Annafrieda

Eine starke, spannende Story mit einem ernsten Grundthema und kantigen Charakteren.

— BookHook

Ein Ausgezeichnetes Werk von Mark Billingham

— Alina1011

Ein sehr spannender Krimi aus Sicht des Täters und der Ermittler.

— Odenwaldwurm

Spannend und beklemmend

— Langeweile

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  • Love like blood: aktueller Krimi, der durch die Handlung aber auch durch die Charaktere überzeugt

    Love like blood

    Tiffi20001

    10. December 2017 um 16:50

    Klappentext:Ehrenmord: Im Kreis der Liebsten lauert der TodFür gewöhnlich denkt sich Bestsellerautor Mark Billingham die Fälle, mit denen er seine Leser fesselt, aus. Doch dieses Buch ist anders. Es beruht auf wahren Begebenheiten, die ihn bis heute verfolgen.London. In einem friedlichen Wohnviertel wird eine Frau in ihrem eigenen Haus mit Säure angegriffen und brutal ermordet. Als Detective Inspector Tom Thorne die Ermittlungen aufnimmt, betritt er eine Welt, in der Eltern im Namen der Ehre zum Mord an ihrem eigenen Kind aufrufen.Buchgestaltung:Das Cover zeigt neben dem Titel „Love like blood“ die Zeichnungen eines Mannes sowie Big Bens und ist überwiegend in Lilatönen gehalten worden.Das Cover gefällt mir persönlich ganz gut, da ich die Zeichnungen mag und sie einen guten Einblick in das Buch und den Handlungsort geben. Ich mag auch den Stil des Bildes sehr gerne, da ich diesen ungewöhnlich finde. Die Farbgestaltung finde ich zwar auch gelungen und der Lilaton ist ansprechend, ich muss aber auch sagen, dass er für mich nicht ganz zum Genre des Buches passt und deshalb den Buchinhalt nicht hundertprozentig wiederspiegelt. Der Titel ist sehr prägnant und ich mag, dass man durch ihn neugierig auf die Geschichte wird.Der Klappentext ist relativ kurz gehalten und ich hätte mir hier eine etwas ausführlichere Darstellung gewünscht. Insgesamt gesehen dennoch eine gelungene Buchgestaltung, die durchaus zum Lesen animiert.Eigene Meinung:Ich habe bereits ein Buch des Autors gelesen, welches mir auch gut gefallen hat, weshalb ich auch auf dieses neue Werk neugierig war, das mich letztendlich auch überzeugen konnte.Der Einstieg in das Buch ist mir sehr gut gelungen, vor allem da die Geschichte sofort sehr spannend und unmittelbar beginnt, sodass man sich sofort mitten in der Handlung befindet. Insgesamt empfand ich das Thema der Ehrenmorde und den dahinterliegenden Strukturen auch sehr interessant, sodass mich das Buch von Anfang an fesseln konnte, vor allem da dieses Thema sehr aktuell und viel diskutiert ist, wobei es das Buch bei mir auf jeden Fall geschafft hat, dass ich noch mehr von dieser Thematik erfahren habe und mich auch tiefergehend damit beschäftigt habe. Gut fand ich auch, dass es im Verlauf des Buches immer wieder überraschende Wendungen gab, die zusätzlich zur Spannung beigetragen haben. Das Ende des Romans konnte mich zudem noch einmal überraschen und ich mochte, dass die Fälle der Geschichte für mich schlüssig aufgeklärt wurden. Die Figuren des Buches sind sehr interessant dargestellt worden und ich mochte, dass man sich mit den Hauptermittlern sehr gut identifizieren konnte. Gerade in Tanner konnte ich mich von Beginn an aufgrund des Buchgeschehens sehr gut hineinversetzten und ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen. Aber auch die anderen Figuren haben gut zur Buchhandlung beigetragen und ich fand es sehr spannend gerade von den Personen, die mit den Morden in Verbindung stehen, mehr zu erfahren und einen Einblick in deren Lebenswelt zu erhalten.Die Sprache des Buches ist sehr flüssig zu lesen und modern gehalten worden. Ich konnte der Handlung durch den gelungenen Schreibstil gut folgen und das Buch hat mich insgesamt auch hierdurch gut unterhalten. Das Buch wird am Ende ergänzt durch eine Anmerkung des Autors, welche die realen Fakten und Hintergründe der Ehrenmorde noch einmal beleuchtet, was ich als sehr informativ und berührend empfand.Fazit:Ein gelungener Kriminalroman, der durch eine spannende und aktuelle Handlung sowie einen flüssigen Schreibstil überzeugt. Gut gefallen haben mir auch die Figuren, sodass ich dieses Buch empfehlen kann.Autor:Mark Billingham, 1961 in Birmingham geboren, ist einer der international erfolgreichsten britischen Krimiautoren, seine Bücher erscheinen in über zwanzig Sprachen. Einem großen deutschen Publikum wurde er erstmals mit seinem Thriller Die Lügen der Anderen (Atrium, 2014) bekannt, der zum Bestseller wurde. Zuletzt erschien Die Schande der Lebenden (Atrium, 2016). Billingham lebt im Norden Londons und in Florida.Allgemeine Infos:Titel: Love Like BloodAutor: Mark BillinghamVerlag: AtriumSeitenzahl: 432Preis: 20,00 EURISBN: 978-3855350209

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  • Love like blood

    Love like blood

    abetterway

    22. November 2017 um 13:19

    Inhalt:"In einem friedlichen Wohnviertel wird eine Frau in ihrem eigenen Haus mit Säure begossen und brutal ermordet. Der Polizei fehlt jede Spur. Niemand scheint einen Grund gehabt zu haben, der Lehrerin etwas anzutun. Ihre Lebensgefährtin hingegen war Polizistin, und ermittelte in einer Reihe ungelöster Fälle die alle auf organisierte Ehrenmorde hindeuteten. War sie das eigentliches Ziel der Täter? DI Tom Thorne übernimmt die Ermittlungen und betritt eine gefährliche Welt, in der Familien ihre eigenen Gesetze haben. Thorne setzt alles daran, zu verhindern, dass Eltern im Namen der Ehre zu Mördern ihrer eigenen Kinder werden – und muss erfahren, was es bedeutet, wenn Liebe zu Blut gerinnt."Meinung:Sehr flüssig und spannend zu lesen. Es ist etwas schockierend das dies auf wahrer Begebenheit beruht und ist auch beunruhigend. Die ganze handlung ist sehr realistisch beschrieben (Charaktere  sowie die Spielorte). Fazit:Sehr spannend und teilweise schockierend! Leseempfehlung!

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  • Nach wahren Begebenheiten

    Love like blood

    Bluely

    23. October 2017 um 14:45

    Ein neuer Fall für DI Tom Thorne, den Mark Billingham schon einige Male ermitteln ließ. Diesmal beruht sein Fall jedoch auf wahren Begebenheiten.In London wurde eine Lehrerin in ihrem Haus angegriffen, mit Säure bespritzt und ermordet. Ihre Lebensgefährtin, Nicola Tanner, ist Polizistin und denkt, dass es sich um eine Verwechslung handelt und der Anschlag ihr gegolten habe. Sie ermittelt in mehreren Fällen von vermuteten Ehrenmorden und ist einigen Leuten zu sehr auf die Füße getreten. Daher bittet sie inoffiziell DI Thorne um Hilfe bei ihren Ermittlungen.Wie von Mark Billingham gewohnt, geht es direkt richtig los. Man ist sofort mitten im Geschehen. Dabei wird alles aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Der Leser erfährt recht früh etwas zu den Tätern und ihrer Motivation, dennoch bleibt das Buch bis zum Ende hin sehr spannend und bietet auch überraschende Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hat.Insgesamt ein Krimi, der gerade aufgrund der brisanten Thematik lange nachhallt und nicht sofort wieder vergessen wird!

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  • Sehr spannend und schockierend

    Love like blood

    kabalida

    20. October 2017 um 18:37

    Love like blood Schon der Klapptext hatte sich äußerst spannend angehört und man muss sagen, dass man als Leser nicht enttäuscht wird. Man wird schnell an eine Welt, in der Ehre mehr bedeutet als Liebe und Menschlichkeit, herangeführt. Mit den Protagonisten versucht man zu verstehen wer hinter all den schrecklichen Taten steckt. Und wird auf dieser Reise des öfteren überrascht. Die Geschichte entwickelt sich unvorsehbar, wodurch die ganze Zeit über Spannung vorhanden ist. Figuren: Die Figuren sind allesamt relativ realistisch dargestellt, sodass man sich gut in diese hineinversetzen konnte. Positiv ist auch, dass die Figuren nicht perfekt waren; alle wiesen Stärken und Schwächen auf. Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr flüssig. Dadurch kommt man schnell in die Geschichte und merkt gar nicht wie die Seiten verfliegen. Fazit: Zusammenfassend ist das Buch wirklich lesenswert.  Den Leser erwartet eine durchweg spannende Geschichte mit unvorsehbaren Wendungen. Und Schicksale, die einen auch nachdem das Buch gelesen wurde, nicht aus dem Kopf gehen. 

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  • Alles andere als langweilig

    Love like blood

    sarahalimuhsin

    12. October 2017 um 20:00

    In einem friedlichen Wohnviertel wird eine Frau in ihrem eigenen Haus mit Säure begossen und brutal ermordet. Der Polizei fehlt jede Spur. Niemand scheint einen Grund gehabt zu haben, der Lehrerin etwas anzutun. Ihre Lebensgefährtin hingegen war Polizistin, und ermittelte in einer Reihe ungelöster Fälle die alle auf organisierte Ehrenmorde hindeuteten. War sie das eigentliche Ziel der Täter? DI Tom Thorne übernimmt die Ermittlungen und betritt eine gefährliche Welt, in der Familien ihre eigenen Gesetze haben. Thorne setzt alles daran, zu verhindern, dass Eltern im Namen der Ehre zu Mördern ihrer eigenen Kinder werden – und muss erfahren, was es bedeutet, wenn Liebe zu Blut gerinnt.*Ich war sehr neugierig über das Buch, denn die erste Frage, die ich mir stellte, war: Was sind überhaupt Ehrenmorde?**Ehrenmord. Der Begriff Ehrenmord (engl. honour killing oder honor killing) bezeichnet die Tötung bzw. Ermordung eines in der Regel weiblichen Mitglieds aus der Familie des Täters als Strafe für eine vermutete Verletzung der familieninternen Verhaltensregeln durch das Opfer.* Der Autor selber hat angesprochen, dass es sich um wahre Begebenheiten handelt und das meiste nicht fiktional ist, was mich auch sehr beeindruckt hat. Schreibstil: Einfach und flüssig zu lesen. Also ich hatte keine Probleme damit. Das Verhalten und Auftreten der Charaktere wirkte erstmals ziemlich unbekannt, später jedoch bekamen sie ein wenig Menschlichkeit zugeschenkt. In der Mitte hat man ehrlich gesagt einiges an Papier und Tinte verschwendet, da es mir einfach zu langwierig wurde, man konnte ruhig einiges auslassen, doch der Autor hat sich definitiv mit dem Ende lautlos entschuldigt. Ich habe es nicht kommen sehen!Alles im Ganzen würde ich sagen, dass das Buch sehr zu empfehlen ist und es sich auch lohnt zu lesen. Viel Spaß!! *https://www.amazon.de/Love-like-blood-Mark-Billingham/dp/3855350205/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1507830432&sr=8-2&keywords=love+like+blood*https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenmord 

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  • Im Namen der Ehre

    Love like blood

    camilla1303

    10. October 2017 um 10:50

    Der Roman „Love like Blood“ von Mark Billingham ist als deutsche Übersetzung 2017 im Atrium Verlag erschienen und ist meiner Meinung nach eher ein Krimi, als ein Roman. Die englische Originalausgabe erschien unter gleichem Titel im gleichen Jahr bei Little Brown, London. Vorweg möchte ich sagen, dass das Buch auf wahren Begebenheiten beruht und nicht nur reine Fiktion ist, was die Handlung noch viel spannender macht. Die Geschichten, von denen der Autor im Epilog erzählt, haben mich emotional sehr berührt und betroffen gemacht. Kaum vorstellbar, dass Eltern ihre eigenen Kinder ermorden oder ermorden lassen, damit sie nicht in Ungnade fallen. In einem Wohnviertel in London wird die Lebensgefährtin von Detective Nicola Tanner mit Säure angegriffen und ermordet. Der Säureangriff galt vermutlich der Ermittlerin selbst, ermittelt sie doch schon längere Zeit in „Ehrenmorden“. Vom Dienst beurlaubt bittet sie ihren Kollegen Tom Thorne ihr bei der Aufklärung zu helfen. Dann verschwindet ein junges Pärchen und das Ermittler-Duo scheint einer heißen Spur zu folgen, bis Tanner selbst in Gefahr gerät. Ich finde die Thematik Ehrenmorde für einen Krimi gut gewählt und habe bisher noch nichts in die Richtung gelesen. Aber Mark Billinghams Buch besticht nicht nur durch die Handlung selbst. Nein, er lässt auch die Täter zu Wort kommen und ermöglicht den LeserInnen so einen völlig anderen Blickwinkel. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss aufrecht und der Autor schafft es am Ende noch einmal spannende Wendungen ins Buch zu packen, die ich so nicht kommen sah. Eine klare Leseempfehlung für den bereits 14. Band rund um Detective Tanner.

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  • Spannender Krimi über Ehrenmorde

    Love like blood

    striesener

    07. October 2017 um 19:06

    Detective Inspector Tom Thorne wird von seiner Kollegin Nicole Tanner, deren Lebensgefährtin mit Säure angegriffen und ermordet wurde, um Hilfe gebeten.Tänner vermutet, dass der Mord etwas mit ihren Ermittlungen in Fällen von Ehrenmorden zu tun hat und eigentlich sie selbst ermordet werden sollte. Thorne erklärt sich bereit die beurlaubte Kollegin bei den Ermittlungen zu unterstützen und sieht bald auch eine Verbindung zu einem seiner alten Fälle.Mark Billinghams Roman ist der erste der Reihe um den Polizisten Tom Thorne, den ich gelesen habe. Ich bin mehr als positiv überrascht. Die Geschichte ist spannend erzählt, greift ein brisantes Thema auf und wartet mit einem überraschenden und trotzdem nachvollziehbaren Ende auf. Der Roman hat mich gut unterhalten und mein Interesse geweckt auch die weiteren Romane der Reihe zu entdecken. Wer einen handwerklich gut gemachten Krimi lesen will, ist hier richtig.

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  • Ermordet im Auftrag der eigenen Eltern

    Love like blood

    TochterAlice

    04. October 2017 um 22:17

    werden im Rahmen sogenannter Ehrenmorde jährlich zig junge Frauen und viele davon leb(t)en mitten unter uns. Wenig wissen wir darüber und Mark Billingham, der schon einige mehr oder weniger spannende Krimis geschrieben hat, trägt dazu bei, hier ein Tabuthema zu beleuchten.Und wie er das tut - dieser Krimi ist eindeutig einer seiner spannendsten und gelungensten, auch wenn streckenweise recht ruhig daherkommt. Aber dann zieht es auch wieder an.Einmal mehr ist  die ebenso außergewöhnliche wie vielschichtige Londoner Ermittlerin Nicola Tanner involviert, doch diesmal leitet sie die Untersuchung nicht. Sie ist nämlich stark lädert, hat sie doch ein privates Unglück der schlimmsten Art erfahren. Aber sie holt sich ein paar Kollegen ins Boot, allen voran den etwas unkonventionellen, man könnte sogar manchmal sagen: nassforschen Thorne - und stößt gemeinsam mit ihnen zunächst auf eine ganze Reihe von Hindernissen.Asien - denn die Personen, die Tanner verdächtigt, einen Ehrenmord verübt zu haben, kommen von diesem Kontinent - bebt, doch das Londoner Team kommt nicht weiter. Oder doch?Mark Billingham schreibt eloquent und eindringlich, er entwickelt gekonnt eine gewisse Spannung, die er aus meiner Sicht diesmal durchgehend halten kann. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, man kann sich sowohl die Mitglieder der muslimischen Gemeinde als auch weitere Figuren, die im Erzählverlauf eine Rolle spielen, sehr gut vorstellen. Trotz einigen ziemlich brutalen Szenen ist dies ein eher ruhiger Spannungsroman, der überhaupt nicht auf Knalleffekte setzt, sondern auf subtile Schwingungen und Verwebungen.  Obwohl, es ist ein richtig, richtig dickes Ende und wenn dies nicht Billingham wäre, würde ich den Autor verdächtigen, doch ein klein bisschen sensationslüstern unterwegs zu sein.Die Auflösungen waren für mich dieses Mal eine absolute Überraschung. Nicht so sehr die Personen, sondern vielmehr die Motive bzw. die Motivationen. Wirklich sehr geschickt und und klug konstruiert!  Und es war immer was los, was bei diesem Autor nicht immer der Fall ist. Aus meiner Sicht sein bislang gelungenster Spannungsroman, den ich wirklich jedem Krimifreund ans Herz lege!

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  • Ehrenmorde

    Love like blood

    tweedledee

    01. October 2017 um 14:29

    Schauplatz London: Detective Nicola Tanners Lebensgefährtin Susan wird in ihrem eigenen Haus Opfer eines Verbrechens. Die Täter haben sie mit Säure angegriffen, überwältigt und erstochen. Tanner ist sich sicher, dass es sich um eine Verwechslung handelte und eigentlich sie selbst sterben sollte. Denn bei ihren letzten Ermittlungen beschäftigte sie sich mit Ehrenmorden, sie vermutet dass sie den bezahlten Mördern zu nahe kam. Sie selbst ist momentan suspendiert, weswegen sie ihren Kollegen Thorne in ihre Überlegungen einweiht und von ihm Hilfe erbittet. Als zwei junge Muslime nach einem verbalen Angriff in der U-Bahn verschwinden, ermittelt Thorne in dem Fall, Tanner steht ihm inoffiziell zur Seite. Als die Leiche der jungen Frau gefunden wird deutet alles auf eine Beziehungstat hin, Tanner muss Thorne überzeugen, dass hinter dem Mord ein in Auftrag gegebener Ehrenmord steht. Mark Billingham verarbeitet ein ganz aktuelles Thema in seinem neuesten Krimi, ein Thema das unter die Haut geht. Wann immer über  einen Ehrenmord in den Medien berichtet wird frage ich mich, was die Eltern, die Familie umtreibt, wie sie ihr eigenes Kind töten können. Das Buch bietet einen guten Einblick in die Denkweise der Menschen, deren Ehre durch das Verhalten ihrer Kinder vermeintlich verletzt, das Ansehen geschädigt wurde. Für mich bleibt es trotzdem ein Thema das ich nicht verstehen kann und auch gar nicht verstehen möchte. Mord bleibt Mord, egal aus welchen Beweggründen. Da ich die vorigen Bücher des Autors gelesen habe, waren mir einige Protagonisten schon bekannt, so dass der Einstieg schön flüssig verlieft. Durch Tanner und Thornes Augen verfolgt man die Ermittlungen, lernt aber schon früh auch die Täter kennen. Was im Dunklen bleibt, ist die Schnittstelle zwischen den Mördern und den Familien, doch Thorne hat den richtigen Riecher und kommt der Auflösung des Falls immer näher. Tanner ist sich sicher, wenn sie die Auftragsmörder gefunden haben, hat sie auch die Mörder ihrer Freundin Susan. Sprachlich sehr gut geschrieben konnte ich tief in die Geschichte und das Milieu eintauchen. Auch die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet, durch den Anriss des Privatlebens wirken sie authentisch. Thorne und Tanner sind sympathische Typen, so dass ich mit ihnen mitfiebern und die Geschichte gebannt verfolgen  konnte. Es wäre kein Billingham, wenn es im letzten Drittel nicht noch eine hammerharte Wendung geben würde die mich einfach sprachlos gemacht hat. Ein Wow-Effekt, der es in sich hat. 5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Love like blood" von Mark Billingham

    Love like blood

    NetzwerkAgenturBookmark

    Im Kreis der Liebsten lauert der Tod! Der Bestseller aus Großbritannien!Bewerbt euch direkt zur Leserunde "Love Like Blood" von Mark Billingham und erfahrt was es mit der Geschichte auf sich hat.In einem friedlichen Wohnviertel wird eine Frau in ihrem eigenen Haus mit Säure begossen und brutal ermordet. Der Polizei fehlt jede Spur. Niemand scheint einen Grund gehabt zu haben, der Lehrerin etwas anzutun. Ihre Lebensgefährtin hingegen war Polizistin, und ermittelte in einer Reihe ungelöster Fälle die alle auf organisierte Ehrenmorde hindeuteten. War sie das eigentliches Ziel der Täter? DI Tom Thorne übernimmt die Ermittlungen und betritt eine gefährliche Welt, in der Familien ihre eigenen Gesetze haben. Thorne setzt alles daran, zu verhindern, dass Eltern im Namen der Ehre zu Mördern ihrer eigenen Kinder werden – und muss erfahren, was es bedeutet, wenn Liebe zu Blut gerinnt.Leseprobe VerlagsprogrammMark Billingham, 1961 in Birmingham geboren, ist einer der international erfolgreichsten britischen Krimiautoren, seine Bücher erscheinen in über zwanzig Sprachen. Einem großen deutschen Publikum wurde er erstmals mit seinem Thriller Die Lügen der Anderen bekannt, der 2014 bei Atrium erschien und zum Bestseller wurde. Billingham lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern im Norden Londons und in Florida.Wir suchen 20 Leser, die gerne in spannender Literatur versinken und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. Bewerbungsaufgabe: Schreibe uns deinen Eindruck zur Leseprobe *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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    • 209
  • Spannender Krimi

    Love like blood

    Alex1309

    23. September 2017 um 11:40

    Das Cover fand ich recht unscheinbar, aber der Klappentext hat mich neugierig gemacht auf das Buch. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung baut sich nach und nach auf und hält bis zum Schluss. Es ist bereits der 14. Fall des Ermittlers, aber ich hatte, trotz der fehlenden Kenntnisse aus den Vorgängerbänden, keine Probleme mich zurechtzufinden. Die Hauptakteure sind gut beschrieben, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte, auch die Handlungsorte hatte ich immer vor Augen. Die Auflösung hat mich überrascht und ich hätte mit diesem Ende so nicht gerechnet. Für mich ein absolut lesenswerter Krimi und sicherlich nicht mein letztes Buch um Detektive Tom Thorne.

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  • Ehrenmorde

    Love like blood

    cyrana

    20. September 2017 um 16:31

    Nach einem Gerichtstermin (der Leser der Bücher von Billingham fühlt sich gleich an den vorhergehenden Fall erinnert) trifft Tom Thorne auf Nicola Tanner, die ihn um Hilfe bei einem Fall bittet. Tanners Lebensgefährtin, die Lehrerin Susan, wurde in ihrem Haus brutal ermordet und Tanner vermutet nun eine Racheaktion, da sie sich als Polizistin viele Feinde gemacht hat. Thorne und Tanner ermitteln in Fällen von Ehrenmorden, die nicht gelöst wurden.Dann verschwinden Kamal und Amaya - sind sie nur vermisst, oder was ist passiert? Ungerne möchte ich hier mehr zur spannenden Handlung verraten. Erzählt wird die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven; Hauptperspektiven sind die von Thorne und Tanner, doch auch die Opfer ebenso wie die Täter geben Einblicke in ihre Denkweise. Das Buch hinterlässt ein beklemmendes Gefühl. Ganz am Ende gibt es noch eine überraschende Wende, wie Billingham es gerne macht.

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  • Behandelt ein wichtiges Thema

    Love like blood

    Nadl17835

    18. September 2017 um 22:18

    Ehrenmorde geschehen oft heimlich und werden als andere Verbrechen getarnt, damit die Schuldigen ungeschoren davon kommen. Detective Tanner möchte nicht länger wegsehen und begibt sich auf eine heiße Spur eines Mörderduos, das für solche Morde bezahlt wird, von den Familien der Opfer. Nach einem schweren Schicksalsschlag überzeugt sie den erfahrenen Mordermittler Thorne ihr zu helfen, den Tod einer Geliebten zu rächen. Prompt stoßen sie auf einen interessanten Fall, der sie zu den Tätern führen könnte... Ich habe bisher kein Buch über Ehrenmorde gelesen und war dementsprechend ziemlich neugierig darauf. Überzeugen konnte mich neben dem Interesse zudem die Tatsache, dass es sich hier um wahre Begebenheiten handelt und die Geschichte nicht nur rein fiktiv ist. Die Schicksale, die am Ende beschrieben werden, haben mich sehr berührt und getroffen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und verstrickt sich nicht in zu vielen unnötigen Details. Die Charaktere wirken erst blass, zeichnen sich nach und nach durch bestimmte Wesenszüge überzeugend, wenn auch undurchschaubar, aus. Wenngleich nicht so viel passiert und es sich nur um einen Fall handelt ist es sehr spannend geschrieben. Im Mittelteil hätte man etwas an der Länge sparen können, aber sonst ist es super. Die unerwarteten Wendungen, vor allem zum eigentlichen Hauptgrund des Rachefeldzuges, sind sehr überraschend und perfekt in Szene gesetzt. So erwarten den Leser am Ende noch einige Überraschungen. Kann ich nur empfehlen!

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  • Spannender Thriller um den Detektive Inspector Thorne

    Love like blood

    Annafrieda

    18. September 2017 um 21:19

    Die Lebensgefährtin von Detective Nicola Tanner fällt einem Säureattentat zum Opfer. Dabei galt der Anschlag Tanner selbst. Da sie vom Dienst beurlaubt wird, bittet sie ihren Kollegen Thorne um Hilfe. Denn sie recherchiert schon lange in einigen Fällen von "Ehrenmorden" und glaubt, deshalb auf der Abschussliste zu stehen. Zur gleichen Zeit verschwindet ein ausländisches junges Päarchen. Die Ermittlungen bewegen sich im Umfeld einer Glaubensgemeinschaft und schließlich fällt Tanner selbst auch einem Mordversuch zum Opfer.Man lernt hier die Täter sehr früh kennen, dennoch ist es spannend und es gibt so einige Wendungen. Die Darstellungen der Beweggründe für die Taten sind umfangreich und man erfährt viel über die Täter. Ich fand es sehr schlimm, dass es diese Taten auch in der Realität gibt. Dass Eltern ihre Kinder töten lassen, um Ihr Gesicht nicht zu verlieren. Grauenvoll. Und das alles unter dem Deckmantel des Glaubens. Genauso schlimm finde ich, dass diese jungen Menschen - hier meistens die Frauen - ohne eigenen Willen und Lebensplanung dazu verdammt sind, nach dem Willen ihrer Familien zu leben. Leider bewegt sich das alles im Verborgenen, die Kinder haben kaum die Möglichkeit, sich zu befreien.Das alles ist gut in der Story verpackt und zum Schluss gibt es noch eine Wendung, die überrascht. Das ist gut gemacht. Mir haben das Tempo, die Spannung und die Charaktere gut gefallen, alles ist gut rüber gebracht. Auch der Schreibstil ist gefällig. Das Buch ist empfehlenswert.'

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  • Ein spannender Krimi über ein sehr ernstes und leider zeitgemäßes Thema

    Love like blood

    BookHook

    18. September 2017 um 14:07

    Meine Meinung:„Hier geht es nicht darum, was Gott will, sondern nur um Männer, die alles beherrschen und Mädchen wie mich in ihre Schranken weisen wollen.“ (S. 302) „Love like blood“ ist der mittlerweile 14. Band um den Londoner Ermittler Tom Thorne des britischen Bestsellerautors Mark Billingham (u.a.: „Die Schande der Lebenden“, „Die Scherben der Wahrheit“). Obwohl ich bislang keinen einzigen der Vorgängerbände kenne, hatte ich keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte hinein- und mich im Kreis der Hauptcharaktere zu Recht zu finden. Die Story nimmt mit dem Prolog schon sehr schnell an Fahrt auf, in dem Susan Best, die Lebensgefährtin der zweiten Protagonistin, DI Nicola Tanner, brutal ermordet wird. Diese schreckliche Tat wirft DI Tanner komplett aus der Bahn und krempelt ihre Persönlichkeit nahezu vollständig um. War sie in den Reihen der Londoner Polizei bislang eher als pedantisch und regel-verliebt bekannt, so scheut sie sich in diesem Fall nicht, trotz Beurlaubung Ermittlungen auf eigene Faust aufzunehmen und dabei auch sehr unkonventionelle Wege einzuschlagen. Eigenschaften, die eigentlich eher Tom Thorne zugeschrieben werden, den Tanner kurzerhand um Hilfe bittet. Im Verlauf der Story entwickeln sich die beiden Protagonisten zu einem sehr interessanten Team, in dem Thorne überraschender Weise den Part des eher Bedächtigen und überlegt Handelnden einnimmt. Ein wahrlich sehr interessant zu verfolgendes Spiel der Charaktere, dass Autor Mark Billingham gekonnt mit weiteren interessanten Figuren arrondiert, wie beispielsweise dem flapsigen, homosexuellen Gerichtsmediziner Hendricks oder auch dem eher schüchternen, aber sehr pflichtbewussten DS Dipak Chall.Der Fall selbst fusst auf einem grausamen Phänomen, dass man sich selbst eigentlich nicht vorstellen kann, das aber doch leider traurige Realität ist: Ehrenmorde. Entsprechend eng und verschworen sind die Gruppierungen und die Ermittler haben es schwer, hier die sich immer wieder auftürmende Mauer des Schweigens zu überwinden. Sehr geschickt spielt der Autor noch mit einem anderen großen Hindernis für die Ermittlungen: Vorurteilen! Diese ausgewogene Betrachtungsweise Billinghams hat mir dabei sehr gut gefallen!Auch der Schreibstil des Autors gefällt und passt perfekt zur Story und zu seinen Charakteren: direkt, schnörkellos und offen. Manchmal blitzt sogar ein feines Quäntchen Humor durch („Kläffendes, kleines Mistvieh. – Die Frau oder der Hund?“ - S. 249), der nicht selten als Schutzschild der Ermittler vor der harten Realität dient. Als sehr gelungen empfunden habe ich es auch, dass uns der Autor schon sehr früh und regelmäßig an den Handlungen und Denkweisen der Täter, einem extrem ungleichen Duo, teilhaben lässt. Am Ende, nach einem über weite Strecken intakten Spannungsbogen (mit einem leichten Durchhänger im Mittelteil) gelingt es Billingham, seinen Fall in sich rund und nachvollziehbar aufzulösen. Teile der Auflösung hatte ich hierbei schon vorausgeahnt, mit einem anderen Teil ist es dem Autor aber eindrucksvoll gelungen, mich komplett zu überraschen und doch noch zu schockieren. FAZIT:Eine starke, spannende Story mit einem ernsten Grundthema und kantigen Charakteren.

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