Mark Blake

 5 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Pink Floyd, Punk und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Mark Blake

Mark BlakePink Floyd
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Pink Floyd
Pink Floyd
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Erschienen am 15.09.2016
Mark BlakeFreddie Mercury: A Kind of Magic
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Freddie Mercury: A Kind of Magic
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Erschienen am 18.08.2016
Mark BlakeBob Dylan
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Bob Dylan
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Erschienen am 01.09.2006
Mark BlakePunk
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Punk
Punk
 (1)
Erschienen am 18.09.2006
Mark BlakeStone Me
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Stone Me
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Erschienen am 05.05.2009
Mark BlakeMY COMPUTER HATES ME
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MY COMPUTER HATES ME
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Erschienen am 07.04.2000
Mark BlakeIs This the Real Life?
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Is This the Real Life?
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Erschienen am 14.08.2012
Mark BlakePigs Might Fly
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Pigs Might Fly
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Erschienen am 07.02.2013

Neue Rezensionen zu Mark Blake

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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Pink Floyd" von Mark Blake

"Wish You Were Here" - eine schöne Metapher
Bellis-Perennisvor 2 Jahren

Autor Mark Blake beschenkt nicht nur eingefleischte Fans von Pink Floyd mit diesem Buch. Nein, er zeichnet ein detailreiches Bild der Zeit- und Musikgeschichte. Der Titel im Original lautet „Pigs Might Fly: The Inside Story of Pink Floyd“. Das ist genau die Metapher, die für die (kurze) Wiedervereinigung der Band im Jahr 2005 am Besten passt. 24 Jahr lang haben sie nicht mehr gemeinsam auf der Bühne gestanden und seit 1994 kein Aufnahmestudio mehr betreten.

Für das Benefizkonzert im Londoner Hydepark lassen die vier Ausnahmekünstler Streit und Hader für wenige Stunden hinter sich und begeistern das Publikum. Es ist diesmal wirklich das letzte Zusammentreffen in der Besetzung David Gilmour, Richard (Rick) Wright, Roger Waters und Nick Mason, da Keyboarder Rick Wright drei Jahre später seinem Krebsleiden erliegen wird.

Nach dem Einstieg in das legendäre Konzert, begeben wir uns mit Mark Blake auf eine Zeitreise in die Anfänge der Band.
Minutiös wird der Werdegang jedes Einzelnen beleuchtet, eine Fülle von Details (die manchmal ein wenig ermüden) aus dem Leben der Musiker sowie Einblicke in deren Seelenleben zeichnen ein plastische Bild von Pink Floyd.

Bekanntermaßen haben sich Pink Floyd jahrzehntelang geweigert, den Interviews zu geben. Daher ist es erstaunlich, dass sie nun ihre Archive öffnen wollen (das Datum 11.11. wird wohl nicht als Faschingsscherz zu verstehen sein).

Mark Blake hat mit an die hundert Personen aus dem Umfeld von Pink Floyd Interviews geführt, die ihre sehr persönliche Sicht preisgeben.
Jedem Bandmitglied widmet der Autor breiten Raum. Der interessierte Leser erhält dadurch teilweise völlig neue Eindrücke in die Seele von Pink Floyd.
Berührend und beklemmend zugleich schildert er die Begegnung des BBC-Moderators Nicky Horne mit Gründungsmitglied Syd Barret: Barret hatte sich aus gesundheitlichen Problemen, die seinem exzessiven Drogenkonsum geschuldet waren, völlig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Doch Horne gelang es, sich Barrets Adresse von David Gilmour zu beschaffen. Doch als Syd die Haustüre öffnet, erkennt der Radiomoderator nicht (mehr), wer der Glatzkopf ist, der vor ihm steht. Barret stirbt 2006.

Der Entstehungsgeschichte der einzelnen Songs wird ebenfalls breiter Raum eingeräumt. Wir erleben das zähe Ringen, die Kämpfe der Bandmitglieder untereinander und mit sich selbst mit. Wir schauen der Band bei der Erschaffung ihres unvergleichlichen Sounds über die Schulter. Mit „The Dark Side Of The Moon“ gelingt ihnen ein Meisterwerk, das auch Filmregisseure auf die Band aufmerksam machen. Soundtracks zu
Barbet Schroeders „More“, Michelangelo Antonionis „Zabriskie Point“ oder Adrien Mabens langwierige Produktion „Pink Floyd Live At Pompeji“ folgen.

Dass nach dem Riesenerfolg des Albums "Dark Side of the Moon" noch weitere so großartige Konzept-Alben wie "Wish You Were Here", "Animals" oder "The Wall" folgen würden, damit hatte niemand gerechnet. Doch Pink Floyd werden zu einer der erfolgreichsten Rockbands mit ausgedehnten Welttourneen und ausverkauften Stadionkonzerten.

Mark Blake spart aber auch Streitereien innerhalb der Band, Prozesse gegen Plattenfirmen und finanzielle Katastrophen nicht aus. Genauso akribisch wie die Erfolge berichtet er über Misserfolge und die Solokarrieren der einzelnen Bandmitglieder.

Das Cover des Buches erinnert an das Platten-Cover von „Animals“ (1977). Dafür hatte man ein mit Helium gefülltes Stoffschwein zwischen die Schornsteine des Londoner Kohlekraftwerk Battersea Power Station aufgehängt. Die Performaence ist beinahe aus dem Ruder gelaufen. Die Entstehungsgeschichte ist von Mark Blake penibel recherchiert worden und kann hier nachgelesen werden.

Bislang zählte, „Inside Out“ von Nick Mason als ultimative Pink Floyd Biografiie. Mark Blake schafft es, durch akribische Recherchearbeit den Fans der Band weitere interessante Details zu präsentieren. Der umfangreiche Schlagwort-Index am Ende lässt den Musikfan das Buch als Nachschlagewerk nutzen. Ergänzt wird das Werk durch zwei Fotostrecken mit Hochglanzfotos. Die Aufmachung sowie der Inhalt sind absolut gelungen.

„Pink Floyd - die definitive Biografie“ hält genau das, was ihr Titel verspricht: die umfassende Geschichte dieser außergewöhnlichen Musiker. Nichts wird ausgelassen, nichts wird beschönigt, doch der Autor wertet nicht. Er erzählt einfach, was geschehen ist – bestens informiert, farbig, facettenreich und ausgesprochen lebendig.

Mark Blake (Magazine „Q“ und „Mojo“) ist Verfasser einer Reihe von Büchern über Rockgrößen wie Queen, Keith Richards, Bob Dylan und die Punk-Bewegung.


Fazit: 


"Pigs Might Fly"  - als Geschenk eine wunderbare Idee. Ich gebe gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Kommentare: 6
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Rezension zu "Pink Floyd" von Mark Blake

Diese Biografie verbindet musikgeschichtliche und zeitgeschichtiche Aspekte
Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren

Nicht nur für Fans der Band ist diese Sammlung von Informationen, Interviews und Bildern ein wirkliches Erlebnis. Denn nicht nur die Band wird hier in den Fokus gerückt sondern auch die Zeit ihres Entstehens und Erfolges, und zwar in gewohnt hoher Qualität. Unbedingt lesenswert

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LadyMacbs avatar

Rezension zu "Punk" von Mark Blake

Rezension zu "Punk" von Mark Blake
LadyMacbvor 10 Jahren

Punk: The Whole Story gibt einen netten Eiblick in die Punk-Szene der 70er, sowohl in England, als auch den USA. Es beschreibt die Entwicklung, wie eher erfolgloser Punk, oder DIY, zunächst von den USA nach England schwappte, um schließlich von dort wieder zurück in die USA zu gelangen und erst dann wirklich erfolgreich wurde. Leider beschäftigt sich das Buch hauptsächlich mit Bands oder Personen, die eigentlich sowieso fast jeder kennt, dennoch wird es den Ansprüchen an eine reine Einführung in das Thema absolut gerecht.

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