Mark Bowden Killing Pablo

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Inhaltsangabe zu „Killing Pablo“ von Mark Bowden

1992 rief der Präsident Kolumbiens die Amerikaner gegen den mächtigsten Staatsfeind des Landes zu Hilfe: Pablo Escobar hatte mit seinen Kokainmilliarden und seinen Killerkommandos das Land an den Rand des Chaos gebracht. Mark Bowden schildert in seinem atemberaubenden Bericht die Jagd einer Spezialeinheit des amerikanischen Militärs auf einen der »größten Verbrecher der Welt«. Dabei stützt er sich auf Interviews mit Beteiligten und auf Hunderte von Seiten geheimdienstlicher Dokumente, darunter die Mitschriften von Escobars abgehörten Telefongesprächen.

Perfekt recherchiert vom Pulitzer-Preisträger und mit Sicherheit das beste Buch über den größten Drogendealer aller Zeiten

— LinusGeschke

Wie ein Sachbuch: spannend aber manchmal viel zu langatmig

— MissKiss

Unglaublich, wie ein Mann zwei so verschiedene Seiten haben kann!

— Curin

Faszinierend, unglaublich, brutal - ein wahnsinniges Leseerlebnis. Und erschreckend, weil wahr!

— StSchWHV

Das Leben eines Drogenbosses - sehr gut recherchiert und geschrieben

— efell

Ein gut rechachiertes Sachbuch.

— Wiener_Melange

Sachbuch, das einiges verständlich macht

— Faidit

Zweiklassengesellschaft und schwacher Staat gebären die Hydra der organisierten Kriminalität.

— Lienz

Nie hätte ich gedacht, welch eine Aufbietung von Kräften, welch ein Krieg vonnöten war, um die Drogenlegende Kolumbiens niederzustrecken.

— Claddy

Ein spannendes und detailreiches Sachbuch über die Jagd auf Escobar. Die Nachbetrachtung hatte etwas ausführlicher sein können.

— Gulan

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  • Leserunde zu "Killing Pablo" von Mark Bowden

    Killing Pablo

    Berlin_Verlag

    Book'n'Cinema no.2! Liebe Lovely Booker, nach den positiven Reaktionen auf unsere gemischte Lese/Kino-Runde zu Tanzende Araber / Mein Herz tanzt wollen wir euch heute erneut nach dem Lesen ins Kino schicken: Wir verlosen 20 Exemplare von Mark Bowdens KILLING PABLO und legen jedem Buch eine Kinokarte zu ESCOBAR – PARADISE LOST bei. Diesmal handelt es sich zwar nicht um eine werkgetreue Verfilmung eines Romanstoffs, doch sowohl im Film als auch im Buch dreht sich alles um Pablo Escobar, den kolumbianischen Drogenbaron, der Anfang der 90er Jahre zu unglaublicher Macht aufstieg. Das Buch KILLING PABLO hat Marc Bowden geschrieben, einer der renommiertesten amerikanischen Journalisten.  Er erzählt die Geschichte der einzigartigen Jagd auf einen Drogenboss, der eine ganze Nation zu seiner Geisel machte. 1992 rief der Präsident Kolumbiens die Amerikaner gegen den mächtigsten Staatsfeind des Landes zu Hilfe: Pablo Escobar hatte mit seinen Kokainmilliarden und seinen Killerkommandos das Land an den Rand des Chaos gebracht. Mark Bowden schildert in seinem atemberaubenden Bericht die Jagd einer Spezialeinheit des amerikanischen Militärs auf einen der »größten Verbrecher der Welt«. Dabei stützt er sich auf Interviews mit Beteiligten und auf Hunderte von Seiten geheimdienstlicher Dokumente, darunter die Mitschriften von Escobars abgehörten Telefongesprächen. Beim Film ESCOBAR – PARADISE LOST handelt es sich um einen Thriller mit Oscarpreisträger Benicio del Toro sowie den Newcomern Josh Hutcherson, Claudia Traisac und Brady Corbet. Der junge Surfer Nick Brady (Josh Hutcherson) will sich gemeinsam mit seinem Bruder Dylan (Brady Corbet) an der kolumbianischen Küste den Traum einer eigenen Surfschule erfüllen. Dort verliebt sich Nick in Maria (Claudia Traisac), die Nichte des berüchtigten kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar (Benicio del Toro). Das anfänglich unbeschwerte Liebesglück – wohlwollend geduldet vom mächtigen "Patrón" – ist jedoch nicht von langer Dauer. Marias skrupelloser Onkel führt einen blutigen Kampf gegen die kolumbianische Regierung. Mehr und mehr lässt sich der unbedarfte Nick in die schmutzigen Machenschaften des Medellín-Kartells verstricken, bis Escobar schließlich seinen neugewonnenen „Sohn“ vor eine folgenschwere, tödliche Entscheidung stellt. Ihr wollt dabei sein? Guckt euch den Trailer zum Film an, lest die Leseprobe, und sagt uns dann, was ihr vom Film, und was ihr vom Buch erwartet. Wir sind gespannt auf eure Bewerbungen und wünschen euch viel Glück bei der Verlosung! Herzliche Grüße aus Berlin

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    • 148
  • Ein Dokumentationsroman mit vielen Actions

    Killing Pablo

    MissKiss

    22. September 2015 um 19:38

    Eine spannende Beschreibung der Jagd auf einen Drogenboss, der ein ganzes Land terrorisiert hat, aber gleichzeitig manchmal wie ein Held der Armen in Kolumbien gefeiert wurde und wird bis heute. Ein Dokumentationsroman (2001) der amerikanischen Autor Mark Bowden, der sich auf der Suche gemacht hat um mit Hilfe von Geheimdokumente und Interviews die Beteiligung der amerikanischen Spezialeinheit in der Suche nach Pablo Escobar darzustellen. Das Buch „Killing Escobar“ ist keine Gute Nacht Lektüre. Die manchmal viel zu einseitige, aber sehr detaillierte Beschreibung macht das Lesen ein bisschen langatmig und man kann den Überblick schnell verliere. Nichtdestotrotz hat der Roman viele spannende Seiten und möchte die LeserInnen über  wichtige Zusammenhänge, wie z.B. Macht, Politik und Gesellschaft in der damaligen Zeit aber natürlich auch heute zum Nachdenken bringen. Aber wie war Pablo Escobar in der Wirklichkeit? Ich weiss es leider -nach gefüllten 400Seiten - leider immer noch nicht ganz.

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  • Ein Mann mit zwei Gesichtern

    Killing Pablo

    Curin

    24. August 2015 um 20:16

    Pablo Escobar gilt bis heute als der mächtigste Drogenboss Kolumbiens, der nur sehr schwer zur Strecke gebracht werden konnte. In diesem Buch hat Mark Bowden Escobars Laufbahn vom Kleinkriminellen bis zum Politiker nachgezeichnet und zeigt eindrücklich, wie ein einzelner Mann einer ganze Nation beeinflussen konnte. Das Buch informiert sehr detailliert über das Thema Escobar. Man kann durch die gut recherchierten Informationen gut nachvollziehen, wie ihm der Aufstieg gelang. Mich hat immer wieder gewundert, wie Mensch zwei so verschiedene Gesichter haben kann. Einerseits gab es den netten Familienmenschen und Freund der Armen, aber andererseits auch den kaltblütigen und berechnenden Kriminellen, der über Leichen ging. Allerdings gab es zwischendurch immer wieder längere Passagen, in denen sich vieles wiederholte und somit das Lesen anstrengend wurde. Auch war mir die Schrift ein bisschen zu klein. Gefallen haben mir die Fotos im Innenteil, den dadurch konnte man die auch erwähnten Menschen um Pablo auch einmal sehen und sich so alles besser vorstellen. Das Buch ist insgesamt sehr interessant und spannend. Man muss sich allerdings viel Zeit zum Lesen einplanen.

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  • Mark Bowden - Killing Pablo

    Killing Pablo

    StSchWHV

    16. August 2015 um 17:51

    Die Jagd auf Pablo Escobar! Ich muss gestehen, ich wusste fast nichts über Escobar und bin deswegen umso mehr erschrocken darüber, wie detailliert und vielschichtig dieses Buch die Situation Kolumbiens in den 80er und 90er Jahren betrachtet. Der Schreibstil ist sehr flüssig, roman-ähnlich und deswegen tatsächlich "unterhaltend". Jedoch verschwindet dieser Eindruck vor dem Bewusstsein, dass das alles passiert ist! Das ein Mann ein ganzes Land terrorisiert, sogar hohe Beamte und Richter in Angst und Schrecken versetzt und Kolumbien zu dieser Zeit praktisch zu einem Kriegsschauplatz gemacht hat. Ein offensichtlicher Mängel des Buches ist die Amerika zentrierte Erzählperspektive, die doch gern einmal stärker hervortritt. Und leider ist es für mich ab einem bestimmten Punkt nicht mehr okay gewesen, diese ganze Jagd wie einen Actionfilm zu beschreiben. Nichts desto trotz halte ich hier nicht umsonst die 11. deutsche Auflage in Händen. Leseempfehlung für alle, die mehr wissen wollen und mit schonungslosen Details umgehen können.

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  • Welche Macht kann ein einzelner Mensch besitzen?

    Killing Pablo

    efell

    07. August 2015 um 17:01

    Habe das Buch nun auch beendet - Wahnsinn, wie ein Mensch die anderen Menschen, ein ganzes Land und auch andere im Positiven aber auch im Negatven beeinflusssen kann. Welche Macht ein Mensch haben kann und immer wieder! Wie ergeben sein Clan ihm so vieles ebnet. Wühlt sehr auf, weils auch so genau beschrieben wurde! Deshalb konnte ich nicht lange aufeinmal lesen. So hat sich das Buch leider etwas gezogen! Danke für diesen Einblick in die Drogenwelt, Mafiagebilde, Politsche Verwicklungen... Leider kann ich den Film nicht sehen, weil wir kein Kino haben. Aber wenn er einmal im Fernsehrn gezeigt wird, werde ich sicherlich dabei sein. Die Karten habe ich meiner Tochter weitergeben, vielen Dank!

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  • Killing Pablo

    Killing Pablo

    Wiener_Melange

    07. August 2015 um 00:45

    Das Buch "Killing Pablo" dreht sich, wie man dem Titel auch entnehmen kann, um Pablo Escobar. Eingangs wird eine, meiner Meinung nach traurige, aber spannende Szene beschrieben. Escobar wurde in dieser Szene erschossen.  Danach geht es etwas langatmig, aber lehrreich weiter. Die Geschichte Kolumbiens wird dabei Skizziert. Besonderes Augenmerk wird debei auf die politische Lage zur Zeit von Escobars Kindheit und Jugend gelegt. Er wurde in seiner Kindheit ein Kleinkrimineller, brach beispielsweise Autos auf. Schnell wird er durch seine skrupellose Art bekannt und kann sich so bis zu dem Bandenführer einer Drogenmafia hocharbeiten. Mit dem Geld, das er dabei verdient, unterstützt er auch soziale Projekte. In seinem Heimatdorf wird er deswegen gefeiert. Kaum Einer schaut dabei hinter die Fassade, was ihm auch nicht gut bekommen würde... Das Buch ist auf jeden Fall sehr lehrreich. Beim Lesen lernt man sehr viel über die Kolumbianische Geschichte und Gesellschaft. Zudem wird Pablo Escobar gut beschrieben: Ich finde die Ambivalenz, also seine zwei Gesichter, die des sozialen Mannes und die des skrupellosen Drogenbarons, wird gut ausgearbeitet. Man merkt, dass sich der Autor sehr viel Mühe mit dem Rechachieren der Quellen gemacht hat. Immer wieder werden Interviews u.ä. in den Text eingeflochten. An manchen stellen ist das Buch jedoch etwas langatmig und es fällt dem Leser schwer es weiterzulesen und nicht einfach wegzulegen. Das Layout hat mir nicht ganz gefallen: Die Schriftgröße ist etwas zu klein, für meinen Geschmack. Ohne Lesebrille konnte ich das Buch garnicht lesen, aber selbst mit Lesehilfe war es nicht gerade angenehm. Der geringe Zeilenabstand tut da sein übriges. Zudem ist so sehr viel auf eine Seite gepackt. Der Kinofilm "Escobar" beschreibt die zwei Seiten Escobars auch gelungen. Er wird dabei als liebendes Familienoberhaupt beschrieben; Bis ihm etwas gegen den Strich geht.

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  • War on drugs

    Killing Pablo

    Gulan

    Der neue Richter war für Bestechung zugänglicher, und Pablo, sein Cousin und die anderen wurden freigelassen. Das Tauschgeschäft war aber so offenkundig gewesen, dass ein Berufungsrichter wenige Monate später die Anklage wieder zuließ und erneut die Verhaftung von Pablo und seinen Kumpanen anordnete. Der Prozess wurde jedoch durch weitere Rechtsmittel verzögert, und im März des folgenden Jahres, als Pablo immer noch auf freiem Fuß war, wurden die beiden DAS-Beamten, die für den Prozess die Hauptzeugen waren, Luis Vasco und Gilberto Hernández ermordet. (S.40) Pablo Escobar – eine der schillerndsten Verbrecherpersönlichkeiten des letztes Jahrhunderts. Der Kolumbianer war von Ende der 1970er bis zu seinem Tod am 2. Dezember 1993 der Führer des Medellín-Kartells, des mächtigsten Drogenkartells der Welt. In seinem Sachbuch „Killing Pablo“ versucht Autor Mark Bowden den Weg dieses Mannes und insbesondere die erbitterte Jagd auf ihn nachzuzeichnen. Bowden beginnt das Buch mit einem Exkurs in die jüngere kolumbianische Geschichte, die entscheidend für die Entwicklung des Landes und auch Escobars war. 1948 wird der liberale Präsidentschaftskandidat Gaitán ermordet. Auf ihm ruhten die Hoffnung vieler Benachteiligter und insbesondere der unterdrückten Landbevölkerung. Es folgte ein Bürgerkrieg, „La Violencia“, der auf beiden Seiten mit großer Brutalität geführt wurde. Auch nach offizieller Beendigung des Bürgerkriegs 1958 führten bewaffnete Guerillagruppen (u.a die FARC) den Kampf (bis heute) weiter. In diesem Klima der Gewalt wächst der 1949 geborene Escobar in bescheidenen, aber nicht armen Verhältnissen auf. Escobar beginnt Anfang der 1970er seine kriminelle Karriere mit Überfälle, Autodiebstahl und Marihuanaschmuggel. Er erkennt aber rasch die Potenziale des Kokains, insbesondere die USA als Absatzmarkt. Mit Skrupellosigkeit und Brutalität steigt er in der Hierarchie schnell auf. Für die gelähmten und ineffizienten offiziellen Behörden Kolumbiens entwickelt er die erfolgreiche Strategie „plata o plomo“ - „Silber oder Blei“. Entweder man ließ sich von ihm schmieren oder man war vom Tode bedroht. Die Autor zeigt auf, wie erfolgreich Escobar eine ungeheure Machtposition in seiner Heimatstadt Medellín aufbaute. Dort war er praktisch unantastbar. Er setzte hohe Summe seines unvorstellbaren Vermögens für soziale und Stadtentwicklungsprojekte ein und erwarb sich damit auch die Gunst des überwiegenden Teils der Bevölkerung. Geschickt spielt er mit einem Outlaw-Image, trotz seiner Brutalität und legendären Exzesse auf seinen zahlreichen Haziendas. Doch aus Sicht Bowdens überzieht Escobar, als dieser beginnt, auch in die Politik einzusteigen. Er schafft es sogar 1982 zum stellvertretenden Kongressabgeordneten. Er will auch in die offizielle Elite des Landes aufsteigen. Doch damit begibt er sich zunehmend ins Visier von politischen Feinden. 1979 hatten die USA und Kolumbien bereits ein Auslieferungsabkommen für Drogenbosse abgeschlossen, 1983 kam mit Rodrigo Lara erstmals ein Justizminister ins Amt, der dieses Abkommen auch erfüllen wollte. Mit der Ermordung Laras 1984 war endgültig eine Grenze überschritten worden, mit großer Unterstützung der Amerikaner begann der kolumbianische Staat endlich ernsthaft die Verfolgung von Pablo Escobar. Damit begann ein (von beiden Seiten) mit großer Härte und Brutalität geführter Kampf, der den Großteil des Buches einnimmt. Der Autor erzählt die Geschichte streng chronologisch und faktenreich, aber zu einer durchaus packenden Geschichte verdichtet. Er hat zahlreiche Interviews geführt und Quellen gesichtet, allerdings kann er kaum auf Quellen des ehemaligen Escobar-Lagers zurückgreifen. Bowden nimmt als Amerikaner zwangsläufig eine Position von außen ein. Die Entmystifizierung Escobars gelingt ihm, aber gleichzeitig verschweigt er nicht die fragwürdigen und illegalen Methoden seiner Häscher. Am Ende gibt er eine (leider) etwas zu kurz geratene Reflektion. Der DEA-Mann Joe Toft sagt im letzten Satz des Buches: „Welche Lehre aus der Geschichte zu ziehen ist, weiß ich nicht. Ich hoffe, es ist nicht die, dass der Zweck die Mittel heiligt.“ Hier hätte man noch etwas mehr Aufwand betreiben können. Mark Bowden schafft es die Geschichte des Pablo Escobar spannend und detailreich zu erzählen, vielleicht hier und da zu ausschweifend. Dafür war mir der Abschluss zu schnell geraten. Dennoch eine lesenswerte Lektüre.

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    • 10

    clary999

    06. August 2015 um 19:47
    Janosch79 schreibt Eine Rezension, die mich neugierig macht.

    Mich auch :)

  • Der Zweck heiligt nicht die Mittel

    Killing Pablo

    Faidit

    06. August 2015 um 19:14

    Noch heute verbindet ein jeder mit dem Namen des Landes Kolumbien Drogenhandel, Gewalt und Lebensgefahr und so mancher bezweifelt, dass es inzwischen ein wunderschönes Reiseland ist. Schon gut vierzig Jahre vor dem berüchtigten Drogenbaron Pablo Escobar herrschte gewissermaßen Bürgerkrieg in diesem südamerikanischen Staat, der doch über unsäglichen Reichtum an Bodenschätzen und eine paradiesische Landschaft verfügt. Ob Guerilleros oder verfeindete Drogenkartelle untereinander oder gegen die Staatsmacht – bis vor zwanzig Jahren kam das Land nicht zur Ruhe. Einer der größten und unberechenbarsten Gewalttäter war der durch seinen Reichtum übermächtige Pablo Escobar, der sein Geld mit dem Tod verdiente. Sein Hunger nach Reichtum und Macht war unermesslich, seine Handlungsweise skrupellos und kaltblütig. Selbst ihm nahestehende Personen, die er wie allernächste Verwandte vertrauensvoll zu behandeln schien, waren eigentlich nur Statisten seines Images, die jederzeit ihre Schuldigkeit getan haben konnten. Jeder, der freiwillig oder gezwungenermaßen mit Escobar zu tun hatte, schwebte in beständiger Lebensgefahr und man wünscht sich oft genug beim Lesen des Buches, dass sie ihn endlich zur Strecke bringen sollten. Durch die detaillierte Beschreibung des Autors Mark Bowden in seinem Bericht über die Jagd auf den Drogenbaron Pablo Escobar, wird neben dem genauen chronologischen Ablauf der Geschehnisse und den daran beteiligten Politikern, kolumbianischen Staatsorganen, Militärs und amerikanischen Geheimdiensten, Sonderkommandos und Spezialeinheiten auch Pablo Escobar selbst als Person recht gut skizziert. Trotz seiner nicht sehr hohen Schulbildung wird einem bald klar, dass der Boss des Drogenkartells von Medellín über eine ausgebuffte Intelligenz und große Menschenkenntnis verfügt haben muss, indem er die Psyche seiner Gegner und Mittäter, ihre Schwächen und Handlungsweisen genau berechnen konnte, und sie entsprechend antriggerte, um sie in der Hand zu haben. Obwohl er ihre Schwächen sicher nur deshalb so gut erkannte, weil er auf sich, auf die Ängste seines Egos reflektiert hat, war Escobar von der moralischen Richtigkeit seines Tuns überzeugt und es gab genügend Leute, die ihn darin bestätigten, indem sie ihn in den 80er und 90er Jahren an der Spitze der High Society begrüßten. Killing Pablo ist, obwohl Mark Bowden als u.s.-amerikanischer Journalist etwas voreingenommen, ein einigermaßen objektiv gelungener Bericht, der hier und da natürlich einen leicht überheblichen Beigeschmack hat. Dennoch werden die Kolumbianer am Ende nicht als unfähig dargestellt und auch die menschlichen Schwächen der u.s.-amerikanischen Spezialisten vorgeführt, die während und am Finale der Menschenjagd den Leichnam Escobars quasi am liebsten als Trophäe ausgestopft und in ihren Wohnzimmern an die Wand gehängt hätten. Ihr Töten und Morden – auch wenn sie dabei teilweise nur als Informanten mit sachdienlichen Hinweisen fungiert haben – wurde und wird weder von der Gesellschaft noch vom Gesetz jemals angeklagt. Nur dem einen oder anderen scheint bewusst zu werden, dass sie als Menschen nicht besser als der Gejagte waren. Auch sie töteten für Geld und in der Überzeugung recht zu handeln… Auf unterschwellige Art und Weise und wahrscheinlich unbeabsichtigt zeichnet Mark Bowden in Killing Pablo auf, wie Politik und Gesellschaft funktioniert haben, noch immer funktionieren und auch in Zukunft funktionieren werden. Man erschrickt während des Lesens über die Kaltblütigkeit und stellt sich viele Fragen, die offen bleiben müssen, weil das Buch nur ein Bericht ist, der keine Antworten gibt. Was für eine Lehre könnten wir aus der Geschichte dieses Landes ziehen, die wiederum nur ein Beispiel für viele – vergangene und leider auch zukünftige – ist, weil wir Menschen nicht dazu zu lernen scheinen? Wie konnte ein Escobar so mächtig werden? Mein kolumbianischer Brieffreund schrieb mir dazu: „Global nahm man nicht an den Problemen unseres Volkes Anteil, aber durch Schweigen verurteilte man Kolumbien indirekt und durch den Konsum bestimmter Erzeugnisse, welche die Psyche verändernde Halluzinationen erzeugen und welche zum guten Ton einer jeden gehobenen Gesellschaft weltweit gehörten, sponserte man die Gewalt.“ An anderer Stelle bemerkte mein Chatpartner aus Südamerika: „Manchmal, wenn es Gesellschaften und Feste gab, wussten die meisten, dass die Gäste Drogenhändler waren, aber alle hielten den Mund, weil es eine Ehre war, diese Reichen als Gäste zu haben.“ Schreib- oder übersetzungstechnisch gibt es im Buch ein paar kleine Mängel. Oft genug ist man verleitet, auf die Kolumbianer hinabzusehen. Von den Einflüssen aller Geschehnisse auf die Bevölkerung wird nur wenig berichtet, was eine Erklärung liefern könnte, weshalb die Menschen Pablo z. B. auch zugejubelt haben oder noch heute sein Grab liebevoll gepflegt wird. Der Autor beruft sich auf eine Vielzahl von Quellen, die im Anhang aufgeführt sind, aber mitunter ist der Bericht etwas langatmig und schweift bei den Beschreibungen der organisatorischen Zusammenhänge der Jäger oft so weit ab, dass mir als Leser bisweilen der Überblick verloren ging, wer denn jetzt genau den Drogenboss jagt und mit welcher Ambition. Möglicherweise ist dies jedoch Absicht, weil auch in der Politik vieles im Dunkeln liegt, denn gibt es nicht auch da in weißen Westen genügend leitende Köpfe, die Kokain oder Ähnliches konsumieren?

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  • Mord als Mittel zum Zweck

    Killing Pablo

    Lienz

    „Killing Pablo“ beschreibt ausführlich und eindringlich den raschen Aufstieg und langsamen, den Staat Unmengen an Blut und Geld kostenden Niedergang des Mannes, der zu seiner Zeit einer der reichsten Männer der Welt war. Und der meistgesuchte Kriminelle der 1980er Jahre, der eines der großen Verbrechersyndikate führte.   Mark Bowden bereitet die sehr komplexen Tatsachen und Darstellungen der Tatabläufe für den Leser relativ gut verdaulich auf. Dies gelingt ihm, indem er zunächst den historischen Hintergrund und die Ausgangssituation in Kolumbien beleuchtet. Dann zeichnet er ein sehr scharfes Bild der Person Pablo Escobar. Er beschreibt außerdem die politische Situation in Südamerika, die Escobar seinen Aufstieg erleichtert hat. Zuletzt stellt er die Jagd auf Escobar chronologisch dar und geht auch auf äußere Einflüsse wie den somalischen Bürgerkrieg ein. Es zeigt sich, dass die USA auch an dieser Stelle als Weltpolizei agieren. Damit soll keine Kritik an den USA geübt sein. Wäre die damalige UdSSR mit dem Drogenproblem konfrontiert gewesen, hätte sie genauso reagiert. Man denke nur an die sowjetische Intervention in Afghanistan.   Bowden gelingt ein schwieriger Spagat recht gut, denn er muss die Darstellung von relevanter Geschichte, Gesellschaft, politische Umständen und politischen Verstrickungen in den USA zu einem runden Ganzen zusammenfügen.   Nach der Lektüre habe ich einen tiefergehenden Eindruck, wer bzw. was Pablo Escobar und das Medellín-Kartell waren.   Allerdings gibt es auch Punkte, die ich kritisiere. Bowden neigt zum Schwafeln. Beispielhaft sei die Erwähnung der Auswirkungen des US-Einsatzes in Somalia genannt, die mit zwei, drei präzisen Sätzen abgehandelt sein könnte. Bowden hingegen lässt es sich nicht nehmen, dazu gut eine Seite zu schreiben. Weiters finde ich sehr ausführliche Beschreibungen von Nebenpersonen, d.h. deren Alter, Größe, Aussehen, Kleidung, deren Gedanken und Gefühle völlig überflüssig. Es würde vollkommen ausreichen, derartiges in Bezug auf Escobar und seine Familie zu beschreiben. Auch die wörtliche Rede ist nicht immer angebracht, obwohl Bowden wohl verschiedene Beteiligte interviewt hat.   Gut und einem Sachbuch angemessen sind die Quellenangaben. Außerdem gefällt mir, dass – möglicherweise ungewollt – bereits das anklingt, was im Frühjahr 2015 über die DEA bekannt wurde und einen Eklat brachte: Einige DEA-Agenten sind keine Übermenschen. Sondern bestechlich.   Persönlich würde ich mir das amerikanische Original kaufen, da die Übersetzung des inzwischen verstorbenen Kollegen m.E. nicht mehr den neuesten Standards entspricht und eine teilweise altertümliche Wortwahl aufweist, so ist immer wieder vom „Obersten“ die Rede. Dazu ist freilich anzumerken, dass die Übersetzung an die 14 Jahre alt ist.   Würde ich das Buch empfehlen? – Die Antwort ist ein klares Ja. Es ist gutes Sachbuch.

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    • 3
  • Die Jagd auf Escobar

    Killing Pablo

    Bella5

    Über den Autor: Mark Bowden ist einer der berühmtesten amerikanischen Journalisten. Er arbeitete zwanzig Jahre lang für den Philadelphia Inquirer und schreibt heute für Vanity Fair, the Atlantic und andere US-Zeitschriften. Sein vielfach ausgezeichneter Bestseller Black Hawk Down, die Geschichte der gescheiterten US-Militäraktion in Somalia, wurde von Regisseur Ridley Scott verfilmt. Mark Bowden lebt in Oxford, Pennsylvania. Zum Inhalt: 1989 war Pablo Escobar vierzig Jahre alt. Er war einer der reichsten Männer der Welt und vielleicht ihr infamster Verbrecher. Das von ihm beherrschte Medellín-Kartell lieferte 50 Prozent des in den USA konsumierten Kokains, und die Drogenmilliarden machten Escobar zum mächtigsten Mann Kolumbiens. Doch seine maßlose Gewalt wurde ihm zum Verhängnis. Um der drohenden Auslieferung an die USA zu entgehen, erklärte Pablo dem kolumbianischen Staat den Krieg. Wer sich nicht kaufen ließ, wurde ermordet. Hunderte Richter, Polizisten und Politiker, darunter drei Präsidentschaftskandidaten, fielen seinem Terror zum Opfer. Allein der Bombenanschlag auf eine Linienmaschine der Avianca kostete 110 Menschenleben. Escobar war damit zum meistgefürchteten Terroristen der Welt geworden. Man musste ihn stoppen, egal wie. Was folgte, war die größte Menschenjagd aller Zeiten, unterstützt von der CIA, der Anti-Drogenbehörde DEA und von Spezialverbänden der US-Armee. Am "erfolgreichsten" war jedoch eine ominöse Todesschwadron namens "Los Pepes", deren Mitglieder damit prahlten, mindestens 300 Handlanger des Drogenbarons ermordet zu haben. Am 2. Dezember 1993 war schließlich auch Pablos Flucht zu Ende. Nach offiziellen Angaben wurde er bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet, doch sind die genauen Todesumstände bis heute umstritten. Killing Pablo beschreibt erstmals das volle Ausmaß des geheimen US-Engagements in Kolumbien. Bei seinen Recherchen stieß Mark Bowden zudem auf brisantes Material, das die tiefe Verstrickung der USA in den Terror von Los Pepes beweist. "Die Regierung Kolumbiens ging praktisch ein förmliches Bündnis mit den kriminellen Splittergruppen ein", schreibt Bowden, und die US-Agenten ließen es geschehen, weil Escobar sonst auf freiem Fuß geblieben wäre. Manchmal ist die Realität spannender als jede Fiktion. Die Jagd auf Pablo Escobar ist so ein Fall, und Mark Bowden hat ein ungemein fesselndes Buch darüber geschrieben. Killing Pablo ist die minutiöse Rekonstruktion einer beispiellosen Verbrecherjagd und das beklemmende Porträt einer Gesellschaft, die sich im Chaos der Gewalt aufzulösen droht. MEINE Meinung: Das Buch habe ich gerne gelesen, auch wenn es Sachbücher gibt, die packender geschrieben sind, etwa S. Montefiores "Stalin - am Hof des roten Zaren", welches faktentreu, historisch korrekt und doch spannend und fesselnd wie ein Roman geschrieben ist. Boden ist literarisch - handwerklich leider nicht ganz so versiert, in "Killing Pablo" gibt es leider Wiederholungen, die meinen Lesefluß doch gestört haben. Das Thema ist natürlich hochspannend, Escobar ist noch immer berühmt - berüchtigt. Gut gefallen hat mir , dass er im Buch nicht romantisch verklärt wird. Mark Bowden liefert zudem auch einen Anhang, der in jedem Sachbuch Bestandteil sein sollte. Ich vergebe insgesamt 4 von 5 Sternen für Mark Bowdens Buch.

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    • 3

    Janosch79

    30. July 2015 um 15:35
  • thrillermäßig spannend, leider mit Mängeln

    Killing Pablo

    Claddy

    28. July 2015 um 22:06

    Am 2. 12. 1993 war die Jagd zu Ende: Pablo Escobar wurde auf dem Dach seines Hauses erschossen. „Jetzt hat er wenigstens seine Ruhe“, sagte seine Mutter, nachdem sie seinen Leichnam gesehen hatte. Kolumbien war von jeher ein Land der Gewalt. Der nordamerikanische Journalist Mark Bowden beschreibt in seinem Buch zunächst übersichtlich die geschichtlichen Hintergründe, bevor er sich dem Werdegang Escobars zuwendet. Der wurde 1943 als drittes von sieben Kindern in einem Dorf in der Nähe von Medellín geboren. Schon in seiner Jugend ging er kriminelle Wege, erschuf in den 70ern das Drogenkartell von Medellín und wurde mit der Industrialisierung des Kokains und dessen Vermarktung in den USA einer der reichsten und einflussreichsten Männer der Welt. Immer ging es ihm neben dem Reichtum auch um Selbstdarstellung. Einen Großteil seines Vermögens steckte er in die Infrastruktur seiner Heimat und erkaufte sich so in der Bevölkerung einen starken Rückhalt. Sicherlich gibt Escobars Leben genug her, um eine thrillerartig spannende Biografie zu schreiben. Die vielseitige Persönlichkeit des Kriminellen, des Familienvaters, des Politikers, des Geschäftsmannes wird bis ins Einzelne ausgeleuchtet. Seine Familie, Freunde, Geschäftspartner lernen wir kennen - doch ganz besonders seine Feinde. Denn darum geht es: wie er nach jahrelanger Jagd in Zusammenarbeit einzelner Sondereinheiten der USA mit den kolumbianischen Behörden zur Strecke gebracht wird. Die Gewaltbereitschaft auf beiden Seiten ist erschreckend, die Mittel der Wahl grenzenlos grausam, das Aufgebot an Personen und Material gigantisch. Und eben das verrät der Titel: Es geht nicht nur um Pablo Escobar, sondern in erster Linie um den Kampf, der gegen ihn geführt wurde, und der detailreich recherchiert und in allen Einzelheiten dargestellt wird. Dabei fällt auf, dass, so gründlich die Tatsachen auch erarbeitet worden sind, sie doch zu offensichtlich aus amerikanischer Feder stammen. Inwieweit sich so ein weitgehend objektiver Bericht verfassen lässt, muss dahingestellt bleiben. Kleinigkeiten stören den Lesefluss: Der junge Escobar, später der erwachsene, wird sicher gefühlte hundert Mal als „rundlich“ bezeichnet. Auch wird er oft als klein beschrieben, was die subjektive Perspektive verdeutlicht: Mit den erwähnten 1,69 m Körpergröße wich Escobar gerade mal einen Zentimeter von der Durchschnittsgröße kolumbianischer Männer ab. Auf Seite 259 erfahren wir dieselben Einzelheiten über eine Autobombe in Bogotá wie auf Seite 262. Da mitunter auch längere Passagen wiederholt werden, wird die Chronologie an manchen Stellen etwas mühsam. Auch Unstimmigkeiten fallen auf. S. 120 wird von einem Mord am 9. August berichtet, eine Seite weiter findet er zwei Tage später statt. Die Ochoa-Brüder heißen auf Seite 250 zwei Mal Ochao. Obwohl also die Summe der zusammengetragenen Fakten wirklich imponiert und eine Balance von Spannendem und Wissenswertem durchaus gelingt, scheinen mir die Mängel insgesamt zu gravierend für eine sehr gute Bewertung.

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  • 'Er stand für etwas.'

    Killing Pablo

    sabatayn76

    21. July 2015 um 23:27

    Inhalt: 1993 wurde Pablo Escobar in seiner Heimatstadt Medellín erschossen. Mark Bowden erzählt in 'Killing Pablo' von der Kindheit und Jugend Escobars, von Delinquenz und Skrupellosigkeit, vom Beginn seiner Drogenhändler-Karriere und von seinem Aufstieg an die Spitze des Medellín-Kartells. Mein Eindruck: 'Killing Pablo' stand mindestens 10 Jahre lang auf meinem Wunschzettel, aber aus irgendeinem Grunde habe ich es nie geschafft, das Buch zu lesen. Nun war es endlich soweit, und ich muss leider sagen, dass mich das Buch letztendlich enttäuscht hat. Den Einstieg ins Buch fand ich sehr gelungen, dieser hat sich fast wie ein Roman gelesen und war sehr stimmungsvoll. Doch auch schon im ersten Kapitel war mir die Sprache etwas zu blumig und zu reißerisch, und nach dem gelungenen Start des Buches empfand ich die folgenden 350 Seiten teilweise etwas langatmig. Was mir besonders gefehlt hat, war das Gefühl, vom Autor mit nach Kolumbien genommen zu werden, in das Land und in eine andere Zeit versetzt zu werden. Ich lese sehr gerne Sachbücher über geschichtliche Themen, aber 'Killing Pablo' fand ich oft viel zu trocken und zu wenig packend. Und das bei diesem Thema, das so viel Potenzial bietet! Gut gefallen haben mir die ausführliche Recherche mit dem Quellenverzeichnis und die Fotos, die das Gelesene gut veranschaulichen. Mein Resümee: Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, doch ich bin nach der Lektüre etwas enttäuscht. Ich habe in Mark Bowdens Buch viel über Pablo Escobar gelesen, aber 'Killing Pablo' hat mir Pablo Escobar dennoch nicht näher gebracht.

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  • Rezension zu "Killing Pablo" von Mark Bowden

    Killing Pablo

    hazweiozwei

    21. May 2008 um 21:54

    Eine unglaubliche Beschreibung über den Aufstieg eines kaltblütigen Killers, der sich auf sehr geschickte Art gesellschaftlich etabliert und trotz seiner schwersten Verbrechen Politik und Gesellschaft infiltriert und steuert. Spannend, empörend und faszinierend...indifferent wie der Protagonist. Gut geschrieben, mit einigen wenigen Durchhängern.

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