Mark Bowden Worm

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Inhaltsangabe zu „Worm“ von Mark Bowden

"Dass Cyberverbrechen und Cyberwar keine bloß virtuellen Gefahren mehr sind, sickert erst allmählich ins öffentliche und politische Bewusstsein. Als der Computerwurm »Conficker« im November 2008 auf die Welt losgelassen wurde, infizierte er binnen weniger Wochen Millionen von Computern weltweit. War er in ein System eingedrungen, konnte er dieses mit anderen verbinden und so ein Netzwerk bilden, das sich von außen kontrollieren ließ. Ein solch großes Botnetz ist theoretisch in der Lage, sämtliche Computernetzwerke zu überwältigen, ohne die heute unsere Banken, Telefone, Kraftwerke oder Flughäfen, ja sogar das Internet selbst kollabieren würden - mit unabsehbaren Folgen. War »Conficker« nur das Werkzeug von Cyberkriminellen oder gar eine reale militärische Waffe mit so nie dagewesenem Zerstörungspotenzial? Mark Bowden erzählt, wie in einem dramatischen Wettlauf Computerexperten alles daransetzen, den brandgefährlichen Wurm auszuschalten. Packend beschreibt er einen nach wie vor völlig unterschätzten Krieg, der buchstäblich unter unseren Fingerspitzen auf der Tastatur ausgefochten wird."

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  • Super spannend (und lehrreich)!

    Worm

    kvel

    10. August 2013 um 23:58

    Sehr aktuelles Thema – sehr gut recherchiert und aufbereitet.

    Inhalt:
    Ein Computer-Wurm greift die digitale Welt an. Es wird die Bekämpfung der digitalen Bedrohung beschrieben.

    Ich finde es sehr spannend, wie viel Arbeit darin steckt dem Wurm nachzuspüren, um ihn aufzuhalten.

    Fazit: Ein Thriller über Computertechnik. Bleibt mit Sicherheit im Gedächtnis.

    Absolut lesenswert!

  • Für Interessierte: Infos zum Info-Krieg

    Worm

    joergmcfly

    12. June 2013 um 16:45

    "Don't you know we got smart bombs, it's a good thing that our bombs are clever. Don't you know that the smart bombs are so clever, they only kill bad people now." (Oingo Boingo, "War Again") Wer Mark "Black Hawk Down" Bowden ist und was "Conficker" für eine Bedeutung hat, dessen sollte man sich bewusst sein, damit man "Worm" nicht für ein Biologiebuch hält. Wobei es das irgendwie ja dann doch ist - denn die Krankheiten, mit denen sich unsere Vorfahren herumschlagen mussten, sind wohl gar nichts gegen die elektronischen Viren der Neuzeit, wo man nicht einmal mehr physikalisch irgendwohin reisen muss, um sich oder jemand anderen anzustecken. Bowden als Wissenschaftsjournalist macht es sich hier also zur Aufgabe, dem interessierten (!) Laien zu verdeutlichen und überhaupt erst bewusst zu machen, wie die - für den Normalbürger eher nervige - Virenbedrohung speziell von Windows-Computern zustandekommt und was frei nach Goethe "die Virenwelt im Innersten zusammenhält" bzw. - daher der Untertitel "Der erste digitale Weltkrieg" - wie und wieso Computerviren eben nicht nur Computer, sondern tatsächlich die Menschheit als solche bedrohen. Er verfolgt dabei in semi-erzählenden Passagen die Bemühungen einzelner Mitglieder der "Kabale" (nicht im alten Sinne von "Intrige", sondern hier anglo-amerikanisch für eine "verschworene Gemeinschaft" gebraucht) von Ideal- und Spezialisten, die dem "Conficker"-Wurm (offenbar der zum Zeitpunkt gefährlichste Computervirus in freier Wildbahn) auf den Fersen sind. Eine treffende Pointe, die mir in diesem Zusammenhang positiv im Gedächtnis geblieben ist: Nach ungefähr der Hälfte kommt der Autor auf die interessante Feststellung, dass die Leute, die sich ehrenamtlich (!) darum kümmern, dass die Virenprogrammierer nicht gewinnen, die wahren Superhelden à la X-Men sind: Sie sind nicht nur "Mutanten" in dem Sinne, dass sie in vielerlei Hinsicht keine "Normalbürger" (mehr) sind, sie erfüllen damit sogar das Kriterium der unspektakulären Reallebens-identitäten, die sich viele Superhelden zulegen bzw. aus denen sie hervorgegangen sind und die sie zwischendurch wieder annehmen (müssen). Dieses Buch ist für alle, die einmal über den "ich-brauch-Computer-nur zum Arbeiten, aber wie sie funktionieren ist mir prinzipiell wurscht"-Tellerrand hinweg gucken wollen, eine durchaus spannende Lektüre, aber in besonderem Maße natürlich für diejenigen, die zumindest schon eine kleine Affinität zur Geekigkeit besitzen. Man muss zwar nicht unbedingt Vorwissen haben, aber der im Buch mehrfach zitierte "Blick" (wenn ein Spezialist über sein Fachgebiet referiert, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass der Zuhörer nicht unbedingt vom Fach ist) stellt sich, denke ich, ansonsten auch beim Leser ein. Da ist es doch ganz praktisch, das der Reportage-Erzählung nicht nur ein Personenverzeichnis voran- sondern auch ein Glossar der wichtigsten Begriffe nachgestellt wurde. Gelegentlich merkt man dem Buch nicht nur wegen der englischen Fachbegriffe (die sind auf dem behandelten Gebiet einfach unvermeidlich, es sei denn, man geht den Weg der Franzosen und nenn Computer konsequent "ordinateur", die Software "logiciel" und die Spice Girls "Leh Spiss Schirl") gelegentlich an, dass es aus dem Englischen übersetzt wurde, aber die sprachliche Gestaltung geht insgesamt schon in Ordnung. Vor allem ist das Buch ein faszinierender Blick hinter die Kulissen des Internets (auch einige geschichtliche Details, die mir noch nicht bekannt waren, habe ich gelernt) - ob die Bedrohung nun wirlich so dramatisch ist, dass man das ganze als "Weltkrieg" verkaufen muss, wird sich vielleicht noch herausstellen. Dass der Autor das Ganze ein wenig dramatisiert und man sich bei dem Text stilistisch nicht immer sicher ist, ob man ein Sachbuch oder einen Thriller vor sich hat, liegt in der Natur der Sache, kann manchmal aber auch irritieren. Was ich seit langer Zeit gerne einmal nachvollziehbar und befriedigend beantwortet hätte, weil es den "Info-Krieg" tatsächlich zu einem weltbedrohlichen machen könnte: Warum muss die entsprechende Infrastruktur überhaupt ans "zivile" WWW angeschlossen sein? Den prinzipiellen Sinn der Vernetzung von Krankenhäusern sehe ich ja noch ein, aber muss man ein Atomkraftwerk (überspitzt ausgedrückt) unbedingt mit dem Internet Explorer von zu Hause aus steuern können? Klar, dass da nicht unbedingt Ziel und Aufgabe des Buchs ist, aber man wird ja schon mal fragen dürfen... Eine Zurück-in-die-Zukunft-Verbindung fürs Hill Valley Blog (dort erschien diese Rezension erstmalig) hab' ich als übrigens auch noch gefunden: Phil Porras, der erste "Held" der Geschichte, ging nämlich auf die Whittier High School - wer's nicht weiß: Das ist nicht nur die Schule von Ex-Präsident Richard Nixon, sondern auch die Kulisse der Hill Valley High gewesen...

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  • Rezension zu "Worm" von Mark Bowden

    Worm

    Eltragalibros

    01. January 2013 um 16:23

    Inhalt: Das Internet hat sich über die vergangenen Jahre zu einem Medium entwickelt, das nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken ist. Egal ob es sich dabei um unser Privatleben oder den Beruf handelt. Auf der einen Seite stehen drahtlose Kommunikation mit Freunden und Geschäftspartner aus aller Welt, Unterhaltungsmedium, Informationsquelle und vieles mehr, was das Internet für uns heute geworden ist. Auf der anderen Seite stehen Sicherheitslücken, ständige Updates, gehackte Emailkonten, Viren und Würmer. Seit 2008 hat sich ein solcher Wurm mit dem Namen „Conficker“ weltweit auf Millionen Computer ausgebreitet und ein Netzwerk geschaffen, das mit einem Schlag das gesamte Internet zusammenbrechen lassen könnte. Meinung: Was ist das Internet? Jeder nutzt es, aber kaum jemand weiß, wie es funktioniert oder von wo aus das Internet überhaupt in die Welt hineingetragen wird. Es ist eine abstrakte Welt, die nur Wenige wirklich vollständig verstehen und dennoch hat der Autor Mark Bowden mit Worm ein Buch geschrieben, das dem Leser diese Abstraktheit näher bringt. Das gelingt ihm durch viele anschauliche Beispiele, die es für den normalen Leser mit gerademal anwendungsbeschränktem Computer/Internetkenntnissen ermöglicht sich eine Vorstellung von den abstrakten Verläufen des World Wide Web zu machen: So beschreibt er die Abläufe von Programmen im Vergleich mit dem Rezeptbuch eines Küchenchefs oder die Angreifbarkeit von Ports im Windows Betriebssystem als Sicherheitslücke in einem Fort. Außerdem verwendet Bowden an den richtigen Stellen Wiederholungen, die auf bereits Erzähltes verweisen, sowohl um den geschichtlichen Zusammenhang zu erhalten als auch um technische Begriffe in Erinnerung zu rufen. Diese sind nicht überflüssig angelegt, sondern helfen beim Verständnis, wenn man bestimmte Begrifflichkeiten bereits vergessen hat oder dienen als Seelenstreicher, weil man sich daran noch erinnern konnte und somit am Ball geblieben ist und weiß, man versteht die Ereignisse und ihre Verknüpfungen immer noch. Bowden zeigt die historischen Anfänge des Internets auf und stellt die Personen vor, die sich dahinter verbergen, Geeks, welche die besten Cyber-Sicherheitsexperten der Welt sind. Der Autor beschreibt die Schwierigkeiten, vor die diese Experten gestellt werden, die häufig als Spinner oder Fachidioten abgetan werden, da ihr Vokabular und Fachgebiet bei „Normalos“ häufig „den Blick“ hervorrufen, der völliges Unverständnis ausdrückt. Zur Jahrtausendwende warnten sie, dass die Computer möglicherweise Probleme bei der Umstellung haben könnten. Fehlalarm. Als nun 2008 ein neuartiger Wurm im Internet gesichtet wurde, der sich rasend schnell verbreitete und innerhalb weniger Wochen in Millionen Computer eingenistet hatte, um ein gigantisches Botnetz (Robot-Netz) aufzubauen, mit welchem, verfügt man über die richtigen Kenntnisse, nicht nur unheimlich viel Geld stehlen, sondern auch gezielt Firmen oder sogar Staaten angreifen kann, standen diese Internet-Experten wieder vor dem Problem ihre Glaubwürdigkeit zu vermitteln und das Gefahrenpotenzial an wichtige staatliche Instanzen weiterzuleiten. Ein Cyberkrieg ist schon lang keine Erfindung der Science-Fiction-Literatur, sondern eine Möglichkeit, die zum Greifen nahe ist. Mark Bowden beschreibt den Verlauf des „Conficker“-Wurms und seiner diversen Weiterentwicklungen auf interessante und vor allem verständliche Weise. Das Buch zeigt, wie instabil die digitale Welt, mit der wir uns tagtäglich befassen, sein kann und wer die Menschen sind, die Fähigkeiten besitzen, diese Welt vor dem Einsturz zu bewahren. Fazit: Obwohl es sich bei Worm um ein Fachbuch handelt, empfand ich es beim Lesen eher als eine Mischung aus Fachbuch und Roman. Mark Bowden hat das Talent diese langsame und teilweise stagnierende Entwicklung gekoppelt an die Geschichte des Internets und der Computer-Hacker mit leicht verständlichen Worten zu versehen, die das Interesse und die Neugierde konstant aufrechterhalten. Die meisten Leser können sich ein Leben ohne das Internet gar nicht mehr vorstellen, umso erschreckender ist der Gedanke, was passieren könnte, wenn Cyberkriminelle dieses für ihre niederträchtigen Zwecke gebrauchen. Wer hat nicht schon einmal erlebt, dass das eigene Email-Konto gehackt wurde, aber was, wenn es sich nicht um kleinkriminelle Angriffe handelt, sondern um weit größere Machenschaften?

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