Mark Ch. Newton Die Legende der Roten Sonne

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Inhaltsangabe zu „Die Legende der Roten Sonne“ von Mark Ch. Newton

Unter einer sterbenden roten Sonne harrt Villjamur, die Hauptstadt eines einstmals mächtigen Reiches, der heranrückenden Eiszeit. Ströme von Flüchtlingen sammeln sich vor den Toren und drohen, die ganze Stadt zu überfluten. Da ereignet sich eine furchtbare Tragödie, und die älteste Tochter des Kaisers, Jamur Rika, gelangt auf den Thron. Gleichzeitig ruft der grausame Mord an einem Ratsherrn Inspektor Rumex Jeryd auf den Plan. Im Laufe seiner Ermittlungen deckt Jeryd eine geheime Verschwörung auf, die nicht nur das Leben der Königin, sondern die Zukunft von ganz Villjamur bedroht.

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  • Gutes Potenzial, aber nicht immer glücklich umgesetzt.

    Die Legende der Roten Sonne
    kornmuhme

    kornmuhme

    16. May 2014 um 14:34

    Inhalt: Die Stadt Villjamur ist alt, uralt. Angesichts einer drohenden Eiszeit sammeln sich hunderttausende Flüchtlinge vor den Toren der Stadt und flehen um Einlass, doch der allmächtige Stadtrat weigert sich zur Aufnahme. Als der alte und krankhaft misstrauische Kaiser Johynn Selbstmord begeht und auch noch ein hochangesehenes Ratsmitglied ermordet wird, geraten die Machtverhältnisse ins Wanken und Intrigen beginnen. In dem ganzen Wirrwarr muss Inquisitionsermittler Rumex Jeryd die Aufklärung des Mordes übernehmen und gerät selbst in eine Verschwörung hinein. Kommandeur Brynd Lathraea degegen muss an ganz anderer Front kämpfen. Im Norden des Reiches tauchen rätselhafte Kreaturen auf, die ganze Dörfer niedermetzeln und anscheinend nicht aufzuhalten sind ... Meinung: Das Setting ist schon mal ganz hervorragend gewählt, wie ich finde: eine uralte Stadt voller dunkler Ecken, Geheimnisse, merkwürdiger Leute und erhabenen Bauten. Dazu droht eine Naturkatastrophe, Unmengen an Menschen harren vor den Toren und verlangen Einlass, wohingegen die Mächtigen ihren ganz eigenen Intrigen und Machtgelüsten nachgehen. Was für eine explosive Mischung! Doch bereits am Anfang gibt es ein großes Problem: Es gibt im gesamten Buch keinerlei Erklärungen zu Rassen, Religionen, Gebieten etc. Keine Karte, keine Zeichnungen, kein Glossar, nix. Und das macht einem den Einstieg in die Welt von Villjamur wirklich schwer, weil der Autor gleich mit der Tür ins Haus fällt. Da ist die Rede von Kultisten, Artefakten, der Insel Folke, Jamur-Soldaten, Jorsalir-Priestern, Rumeln, Dawnir und und und ... Man kann kaum mal Luft holen, ohne dass einem schon wieder neue Begriffe um die Ohren fliegen, ohne dass sie irgendwo einzuordnen wären! Erst zum Ende des Buches hatte ich eine - grobe! - Vorstellung von der Aufteilung des Reiches und ihren Bewohnern. Aber wie gesagt, nur grob! Ich finde, mit dieser völligen Abwesenheit von Erklärungen und Einordnungshilfen hat sich Marc Charan Newton keinen Gefallen getan - und dem Leser schon gar nicht! Die Geschichte selbst entwickelt sich leider auch ziemlich langsam, sodass man als Leser schon einigen Willen aufbringen muss, um durchzuhalten. Ich hatte oft das Gefühl, dass der Autor falsche Schwerpunkte setzt. Oftmals wurden Szenen bis ins kleinste Detail beschrieben oder Dialoge geführt, die aber letztlich nicht wirklich dem Vorankommen der Geschichte gedient haben. Zwar wurde den Charakteren dadurch eine gewisse Tiefe verliehen und auch die Stadt Villjamur nahm durch die vielen Beschreibungen Gestalt an, aber mir fehlte einfach der Fokus auf dem Kern der Geschichte. Was mit den Flüchtlingen passiert, weiß man am Ende immer noch nicht; oder auch, wie sich die Eiszeit nun im Reich auswirkt. Auch den merkwürdigen Kreaturen im Norden wird nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Die Fäden laufen erst ziemlich zum Schluss zusammen, und da merkt man auch, dass die Figuren alle etwas miteinander verbindet. Doch bis zu diesem Punkt muss man viel Geduld und Konzentration aufbringen ... Fazit: Die Geschichte hat wirklich Potenzial, was vor allem an dem genialen Schauplatz und den vielen Intrigen und den vielfältigen Figuren liegt. Doch ohne Karte und Glossar blieb für mich vieles im Dunkeln, was das Lesen mühsam machte. Zudem werden falsche Schwerpunkte in der Erzählung gelegt, so dass mir einfach die Spannung fehlte. Es handelt sich bei der Geschichte allerdings um eine Reihe, und ich bin durchaus geneigt, mir den 2. Band zu Gemüte zu führen. 3 von 5 Sternen

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  • Rezension zu "Die Legende der Roten Sonne" von Mark Ch. Newton

    Die Legende der Roten Sonne
    Leocanto_Kosta

    Leocanto_Kosta

    23. January 2013 um 11:03

    Eine jahrzehntelange Eiszeit bahnt sich an. Die Menschen suchen in den Städten Zuflucht, werden dort aber nicht eingelassen und lagern vor den Toren. In der Stadt selbst schmiedet eine Sekte im Rat ein Komplott gegen die neue Kaiserin und arbeitet an einem perfiden Plan, die Menschen vor der Stadt zu beseitigen. Ein Ermittler gerät zwischen die Fronten, Kultistenorden spielen ihr eigenes Spiel, ein Albinohauptmann soll eine unbekannte Bedrohung aus dem Norden untersuchen, ein Dieb will um jeden Preis das Leben seiner Mutter retten, usw. Die Geschichte wird aus der Sicht unterschiedlicher Personen erzählt. Die unterschiedlichen Handlungsstränge laufen dabei parallel und kreuzen sich auch regelmäßig. Die Personen selbst sind aber auch schon der Hauptkritikpunkt an dem Werk. Fast alle bleiben eindimensional, auch wenn sich der Autor verzweifelt bemüht alle mit Attributen und teilweise auch mit einer eigenen Geschichte auszustatten um sie vielschichtiger zu machen. Dabei lässt der Autor kaum ein Klischee aus und die Beweggründe für die Handlungen der Personen bleiben einem oft ein Rätsel oder die Handlungen selbst wirken schlicht unlogisch oder nicht nachvollziehbar. Wer auf gute Charakterzeichnungen wert legt oder auch nur schlicht Personen mag in die er sich hineinversetzen kann sollte von diesem Buch wohl eher die Finger lassen. Der Plot und das Setting entsprechen einer klassischen Fantasygeschichte. Jedoch versucht der Autor mit neuen Ideen die Welt anzureichern und sich so von der Masse abzuheben. Man findet hier keine Elfen, Zwerge oder Orks. Auch keinen Waisenjungen der mit ein paar Begleitern die Welt rettet. Aber trotzdem ist alles da, nur eben in einem etwas anderen Gewand. Das Setting ist klassisch ein mittelalterliches Feudalsystem, die bekannte Welt sind unterschiedliche Inseln. Es gibt Menschen und Rumel, die miteinander in dieser Welt leben (könnten ebebso Menschen und Elfen sein, auch wenn Rumel anders aussehen). Der Waisenjunge ist am wahrscheinlichsten der Dieb. Das Böse kommt aus dem Norden und die Ungeheuer sehen aus wie Krustentiere, könnten aber genauso gut Orks sein. Die Magier sind in dieser Geschichte sog. Kultisten, die magische Effekte (inkl. Anhalten der Zeit) mit Relikten aus untergegangenen Kulturen erzeugen. Also alles da was man so braucht. Und trotzdem packt der Autor noch wandelnde Untote, Vampire und Riesenspinnen (letztere erst im zweiten Band) obendrauf. Damit hat er dann für meinen Geschmack deutlich übertrieben. Man wartet eigentlich nur noch auf Werwölfe und dann irgendwann doch noch auf Elfen und Orks (denn warum sollten die nun noch fehlen). Die vorherrschende Stimmung ist düster und grau und passt gut zur Geschichte. Die Zeichnung der Stadt ist noch am besten gelungen. Die Beschreibungen lassen sie vor dem geistigen Auge förmlich entstehen. Die Geschichte selbst ist leider auch nicht frei von Logikproblemen. Wie eine Insel eine Eiszeit von mehreren Jahrzehnten überleben soll (bei durchgehend geschlossener Schneedecke) wird nicht mal ansatzweise erklärt. Es werden zwar Vorräte angelegt (zB Brennstoffe) aber auch in einem warmen Haus wird man verhungern wenn es jahrzehntelang keine Ernten gibt. Auch halten die Kultisten eine eigene Insel mit ihren Künsten frei von Schnee und Eis. Aber warum dann nicht alle dorthin wollen anstelle in eine überfüllte Stadt ohne Zukunft wird auch nicht näher erklärt. Auch warum man warten musste bis das Meer im Norden zugefroren ist um dorthin zu Reisen ist ein Rätsel, wo doch jede Menge Schiffe jeder Größe zwischen den Inseln verkehren (inkl. Eisbrecher). Jedoch ist hier im Gegensatz zu der Charakterzeichnung genug Potential vorhanden und streckenweise auch gut genutzt. Der Autor erzählt in einer düsteren Szenerie eine Handlung ohne allzu große Durchhänger, über weite Teile spannend, jedoch ein wenig zu vorhersehbar. Tote gibt es genug, die Personen sind nicht zimperlich, manche Beschreibungen sind jedoch schlichte Effekthascherei (egal ob beim Morden oder im Bett). Wieviel Sterne gibt man also dem Machwerk? Von mir gibt es zwei, und ich hadere gerade mit mir selbst ob ich dem zweiten Teil noch eine Chance geben soll.

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  • Rezension zu "Die Legende der Roten Sonne" von Mark Ch. Newton

    Die Legende der Roten Sonne
    BlueNa

    BlueNa

    08. October 2012 um 20:46

    Die Winterstarre zieht auf . Eine bittere Eiszeit zieht über der Stadt Villjamur herauf, Flüchtlinge vom Land strömen zur großen Stadt in der sie sich Schutz vor der Kälte erhoffen. Brynd, der Kommandant der der kaiserlichen Nachtwache wird ausgesandt um die neue Kaiserin nach Hause zu geleiten. Ermittler Jeryd wird zu einem Mord an einem hohen Ratsmitglied herangezogen und Randur kommt nach Villjamur, um mit unlauteren Mitteln genügend Geld zu verdienen, um seiner Mutter zu einem längeren Leben zu verhelfen. Im Untergrund braut sich gleichzeitig eine finstere Verschwörung zusammen. . Das klingt jetzt alles ein wenig zusammenhanglos und das ist es irgendwie auch. Sämtliche Protagonisten werkeln vor sich hin, man weiß oft lange gar nicht, was überhaupt der Grund dafür ist, dass eben jene Person in dieser Geschichte existieren darf und erst zum Schluss fügt sich das ein oder andere Puzzleteil ineinander. Das hat mir aber nicht genügt! Schon der Beginn der Geschichte gestaltete sich schleppend, ich bin nur sehr schwer reingekommen und habe doch tatsächlich immer wieder vergessen, wer denn eigentlich wer war, weil es einfach zu viele Protagonisten waren, die sich da aneinander gereiht haben. Und alle waren irgendwie wichtig und dann doch wieder nicht, so als ob sich der Autor einfach nicht hat entscheiden können, auf wen oder was er nun sein Augenmerk legen soll. Meiner Ansicht nach, ein Fehler, denn so wurde die Handlung ziemlich verworren und ich habe irgendwann die Lust an diesem Buch verloren. Natürlich habe ich es trotzdem zu Ende gelesen, auch wenn das am Schluss ein wahrer Kraftakt war! . Der Schreibstil an sich ist gar nicht mal schlecht. Mark Charan Newton kann gut erzählen und Städte, sowie Landschaften beschreiben, bei Personen sieht das Ganze schon wieder anders aus. So ist Ermittler Jeryd zum Beispiel ein Rumel. Der Erklärung nach ein, mit dem Menschen verwandtes Wesen, dass viel länger lebt, eine festere Haut und einen Schwanz hat. Nur konnte ich mir unter dieser mageren Beschreibung absolut nichts Konkretes vorstellen! Auch sämtliche Menschen waren für mich nur vage umrissene Gestalten. Allein Hauptmann Brynd wird als Albino bezeichnet und sticht so deutlich aus der Masse heraus. Eine Spannungskurve konnte ich auch nicht wirklich entdecken, vielleicht ganz zum Schluss war ein Hauch von Spannung zu spüren, davor plätschert die gesamte Geschichte und auch der Kriminalfall, in dem Ermittler Jeryd ermittelt, vor sich hin. . Mit den Protagonisten wurde ich einfach nicht warm. Erst einmal hat mich die Fülle der handelnden Personen genervt, denn keine von ihnen hatte irgendwas Spannendes zu tun. Am besten hat mir dann doch noch Randur gefallen, der von weiter entfernten Inseln stammt und der zweiten Kaisertochter Eir Fechten und Tanzen beibringt. Hier bleibt natürlich die Romanze nicht aus. Ermittler Jeryd war mir einfach zu gemächlich, wobei er zum Ende hin zu wahren Höchstleistungen aufläuft. Brynd reitet eigentlich unentwegt durch eisige Landschaften auf sinnlosen Missionen. Außerdem ist da noch Rika, die zukünftige Kaiserin, die auch einmal im Mittelpunkt steht um dann wieder in die Bedeutungslosigkeit zu versinken. Natürlich gibt es noch einen Haufen an Nebenpersonen, die sich immer wieder in den Vordergrund drängen, darunter zu finden sind eine Hure, ein Kanzler, ein Ermittlergehilfe, zwei Kultisten, usw. . Das Cover der großformatigen Klappenbroschur gefällt mir dafür sehr gut. Es verspricht High-Fantasy und passt mit den dunklen, Blau-, Grau- und Violett Tönen sehr gut zur Stimmung des Buches. Der Titel ist in Spotlackoptik aufgebracht. Die Innenseiten der Klappen sind mit einem sehr schönen Bild bestückt, doch leider ist es beides Mal das Gleiche. . Für mich war „Die Legende der roten Sonne: Nacht über Villjamur“ von Mark Charan Newton ein zäher Brocken. Allein die Ideen und Fantasie, die in dieser Geschichte stecken, haben mich davon abgehalten, das Buch zur Seite zu legen und mich bis zum Ende durchhalten lassen. Wem eine düstere Stimmung und eine Vielzahl von Protagonisten gefallen, der sollte es sich mal anschauen und alle, die auf Spannung aus sind, sollten die Finger von diesem Buch lassen! Für mich ist in dieser Reihe auf jeden Fall Schluss!

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