Mark Chadbourn

 4.5 Sterne bei 47 Bewertungen
Autor von Haus der Pein, Im Angesicht der Götter und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Mark Chadbourn

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Mark ChadbournIm Anbruch der Finsternis
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Im Anbruch der Finsternis
Im Anbruch der Finsternis
 (6)
Erschienen am 01.12.2002
Mark ChadbournDer Zyklop
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Der Zyklop
Der Zyklop
 (6)
Erschienen am 01.07.2003
Mark ChadbournIm Angesicht der Götter
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Im Angesicht der Götter
Im Angesicht der Götter
 (6)
Erschienen am 01.03.2004
Mark ChadbournHaus der Pein
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Haus der Pein
Haus der Pein
 (6)
Erschienen am 11.09.2006
Mark ChadbournDie Jäger von Avalon
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Die Jäger von Avalon
Die Jäger von Avalon
 (5)
Erschienen am 12.03.2007
Mark ChadbournKlingen der Macht
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Klingen der Macht
Klingen der Macht
 (5)
Erschienen am 12.09.2005
Mark ChadbournWeltenend
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Weltenend
Weltenend
 (3)
Erschienen am 01.07.2011
Mark ChadbournDie Rückkehr der Tempelritter 1: Klingen der Macht
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Die Rückkehr der Tempelritter 1: Klingen der Macht

Neue Rezensionen zu Mark Chadbourn

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ewigeweltens avatar

Rezension zu "Weltenend" von Mark Chadbourn

Mächtig schicksalsträchtig
ewigeweltenvor 5 Jahren

Eine melancholische Stimmung umgibt England während der Zeitenwende. Dem Zeitalter der Technik steht das Ende bevor: Autos fahren nicht mehr, die Stromversorgung bricht zusammen, die Menschen meiden die Straßen und durch Risse zu einer parallelen Welt drängt sich eine düstere Bedrohung. Die alten keltischen Götter Túatha Dé Danann suchen nach den »Brüdern und Schwestern der Drachen«, die ihnen im Kampf gegen grausame Fomorii helfen sollen.

Church, ein Archäologe, der genauso gut Architekt sein könnte, versinkt gerade in Vorwürfen und Selbstmitleid, als er eines Nachts Ruth begegnet – und mit ihr zusammen in Ohnmacht fällt. Ein Mord, den die beiden beobachtet haben, vereint das ungleiche Gespann, das fortan auf der Suche nach Wahrheit ist. Jeder dazukommende Charakter scheint unglaublicher und überspitzter zu sein. Doch ihre »Besonderheit« soll die »Brüder und Schwestern der Drachen« ausmachen. Gemeinsam begeben sie sich auf die gefährliche Suche nach rätselhaften Artefakten, die die Welt wieder ins Gleichgewicht bringen können. Die Wilde Jagd, der Schwarze Schuck, ein Drache und ein fieser Plagegeist verwandeln ihr Leben in eine Hölle; niemand weiß, wem sie noch trauen können.

Die Protagonisten bezeichnen sich selbst an einer Stelle als »von inneren Widersprüchen zerrissene Nervenbündel«, tatsächlich fehlt es ihnen lange an Tiefe und emotionaler Nähe zum Leser. Ebenso mühselig schiebt Chadbourn seine Story an; die erste Hälfte des Buches könnte kurzweiliger und zielführender sein -wahrscheinlich eine Frage des Geschmacks.

Stilistisch ist das Buch nur mittelmäßig: Ungelenke Passiv- und Infinitivkonstruktionen und umständliche Satzeinschübe, sowie zahlreiche Wortwiederholungen nehmen der bildhaften Sprache Kraft und Dynamik. Der erste Teil des Buches ist voller Satzfehler: Der Leser stolpert über mysteriöse plötzliche Szenenwechsel ohne Absätze oder scheinbare Überschriften, die nicht als solche erkennbar sind.

Die äußerliche Gestaltung wirkt ansprechend und ist nicht unpassend, weckt jedoch völlig falsche Erwartungen. Es handelt sich hier um einen Urban Fantasy-Roman, der von der Auflösung der Grenzen zu einer parallelen Mythen-Welt berichtet und von einer Hand voll Auserwählten, die vor urzeitlichen Dämonen, finsteren Hunden und grausamen Reitern fliehen. Für Fans düsterer Mystik bleiben kaum Wünsche offen, Glaubhaftigkeit darf man hier nicht suchen. Ein Buch zum Abtauchen in eine völlig schräge keltische Welt.

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Elachus avatar

Rezension zu "Für immer und ewig" von Mark Chadbourn

Rezension zu "Für immer und ewig" von Mark Chadbourn
Elachuvor 6 Jahren

Dies ist der abschließende Teil von Mark Chadbourns Urban-Fantasy Trilogie "Zeitenwende"

Da der Klappentext schon genug über die Handlung erzählt, schenke ich mir wieder die kurze Inhaltsangabe.

Wie bereits im erstes Satz schon recht wehmütig erwähnt, ist dies der abschließende Teil der Zeitenwende-Trilogie. Obwohl ich eine Nacht drüber schlafen musste, kann ich mich immer noch nicht ganz entscheiden, ob dieser oder das erste Band der beste Teil der Trilogie war.
Die fünf Helden und ihr "Lehrmeister" haben sich über die Bücher hinweg weiter entwickelt und verändert (meistens zum besseren, aber der ein oder andere auch zum schlechteren. Oder aber auch einfach gar nicht bzw nicht viel) und müssen sich der unvermeidlichen Gefahr und den Herausforderungen entweder allein oder in kleinen Grüppchen gegenüberstellen. Ich fand es sehr schön gemacht, dass man den "Werdegang" selbst miterleben konnte und man auch noch in diesem Buch Veränderungen miterleben konnte, mit denen man fast schon nicht mehr gerechnet hätte. Bis zum bitteren Ende hin wurden sie gut eingearbeitet. Das Endergebnis war daher stimmig gewesen.
Während es im zweiten Teil fast schon ruhig zuging, ist der letzte Teil wieder sehr actiongeladen. Da die Gruppe getrennt voneinander war, gab es ein paar Schauplätze mehr, zwischen denen hin und her gewechselt wurde. Jeder von ihnen hatte seinen eigenen Schrecken und mir wurde mehrfach ziemlich anders zumute. Zart besaitete Personen dürften hier jedenfalls zwischenzeitlich an ihre Grenze kommen. Meiner Meinung nach passte es aber in die Geschichte hinein. Immerhin sind die da nicht auf einem Kindergeburtstag. ;) Moral und Grundgedanke traten in diesem Band am deutlichsten heraus und geben im Nachhinein noch etwas Stoff zum nachdenken.
Die Rechtschreibpatzer, über die ich mich im zweiten Teil so ausgelassen habe, haben sich im dritten Teil wieder halbwegs normalisiert. Es war bei weitem nicht mehr so schlimm gewesen. Dafür gab es aber ziemlich viele unsinnige Zeilenumbrüche und der Satz wurde mittendrin abgebrochen, um dann eine Zeile weiter unten weiter zu machen. Vielleicht verstehe ich auch einfach nur den tiefen Sinn dahinter nicht. Jedenfalls war es nicht mehr ganz so nervig.

Fünf Sterne sind hier, nach meiner Ansicht, jedenfalls gerechtfertigt :)

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Elachus avatar

Rezension zu "Die dunkelste Stunde" von Mark Chadbourn

Rezension zu "Die dunkelste Stunde" von Mark Chadbourn
Elachuvor 6 Jahren

Da der Klappentext eigentlich schon genug vom Inhalt erzählt, komme ich einfach mal gleich zur Sache.
Nach einem kleinen, recht nett gemachten Rückblick, knüpft das Buch mit seiner düsteren, bedrohlichen Atmosphäre an seinen Vorgänger an, und hat es wieder geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Anders als im ersten Buch, geht es im Zweiten etwas weniger brisant zu. Auch der Horror ist etwas zurückgegangen und wurde dafür aber mit mehr Fantasy wieder ausgeglichen, was meiner Meinung nach sehr schön zu der neuen Situation und Weltordnung passte, in der sich die "Helden" nun neu orientieren mussten. Man kann sagen, dass dieser Teil von der Zeitenwende-Reihe zwar der Schwächste ist, aber trotzdem auf seine eigene Art und Weise liebenswert. Oder wie ein große, bekannter Zauberer aus einer anderen Welt nun sagen würde: Das ist das große Luft holen vor dem Sprung.

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