Mark Douglas-Home

 3.8 Sterne bei 32 Bewertungen

Alle Bücher von Mark Douglas-Home

Sea Detective - Ein Grab in den Wellen

Sea Detective - Ein Grab in den Wellen

 (19)
Erschienen am 20.01.2017
Sea Detective: Der Sog der Tiefe

Sea Detective: Der Sog der Tiefe

 (11)
Erschienen am 20.10.2017
The Sea Detective

The Sea Detective

 (2)
Erschienen am 20.02.2012
The Woman Who Walked into the Sea

The Woman Who Walked into the Sea

 (0)
Erschienen am 18.04.2013
The Malice Of Waves

The Malice Of Waves

 (0)
Erschienen am 16.05.2015

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Gwhynwhyfars avatar

Rezension zu "Sea Detective: Der Sog der Tiefe" von Mark Douglas-Home

Thema verfehlt
Gwhynwhyfarvor 9 Monaten

Meeresbiologe Cal McGill betreibt die Einmannfirma »Sea Detective«, hat sich darauf spezialisiert, etwas im Meer aufzuspüren. Menschen, die über Bord gingen, den Verursacher einer Verklappung, er berechnet Strömungen und Meeresbewegungen. Ich dachte, ein interessanter Detektiv, das Thema interessierte mich.

Violet, alleierziehende Mutter, erhält eine geheimnisvolle Nachricht. Sie wurde adoptiert, von Unbekannt vor einem Krankenhaus als Säugling damals abgelegt, das ist bekannt. Wer waren ihre Eltern? Über die Nachricht erfährt sie: Ihre Mutter war angeblich Meagan Bates, die ins Wasser stieg, ihr Leben zu beenden, in einem abgelegenen schottischen Ort namens Poltown. Violet ist neugierig, was ist geschehen? Lebt der Vater noch? Sie mietet dort ein Urlaubs-Cottage, das Haus, indem ihre Mutter einmal gewohnt hat, bekommt heraus, dass diese ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann hatte, von ihm geschwängert wurde und von ihm sozusagen verstoßen wurde. Sie stieg ins Meer, nur Handtasche und Hut spülten an Land, die Leiche wurde nie gefunden. Man nahm an, sie hätte hochschwanger dem Leben ein Ende gemacht. Violet ist der lebende Beweis: Das Kind wurde auf die Welt gebracht. Violet fängt an zu forschen, kann nicht glauben, dass eine Mutter ihr Neugeborenes im Stich lässt, um sich danach umzubringen.

Die Geschichte ist gut geschrieben, hat Atmosphäre, daran gibt es nichts auszusetzen. Allerdings habe ich ähnliche Storys schon oft genug gelesen, also kein Stoff, der fasziniert. Violet befragt die Einwohner, lernt Duncan kennen, den Nachbarn, der etwas wirr im Kopf ist, nicht redet. Cal McGill läuft sie auch über den Weg, der wie Duncan am Strand Treibgut sammelt. Die Geschichte handelt von Violet und ihrer Familiengeschichte, ist nicht sonderlich fantasievoll. Und genau an diesem Punkt fühle ich mich verschaukelt. Ich hatte mich für den Sea Detektive interessiert, der ein paarmal durch die Story wackelt, nichts dazu beiträgt. Irgendwann zum Ende freundet er sich ein wenig mit Violett an und macht ein Experiment mit Orangen, das schien gewollt eingebaut, damit der Sea Detektive eingeworben wird, irgendeinen Nutzen hat. Die Essenz, die daraus folgt, kann man sogar mit logischem Menschenverstand lösen, trägt auch nicht zur Aufklärung bei. Riesig groß steht auf dem Cover: Sea Detective! Der Klappentext zielt auf Cal McGill. Aber Fakt ist, die Figur wurde irgendwie eingewoben, ohne Bedeutung zu haben. Altes Manuskript mit Cal McGill aufgepeppt? Würde man die Figur aus dem Manuskript herausschreiben, gäbe das keinen Unterschied im Verlauf.

Fazit: Gut geschrieben, feine Bilder und Atmosphäre, aber vom Inhalt ein ausgelutschtes Thema. Leser geködert mit etwas, was im Buch nur in Fragmenten vorhanden ist. Ein Kriminalroman wird versprochen. Den konnte ich auch nicht finden. Thema verfehlt, eindeutig, Leser geneppt. Lieber rororo-Verlag, das stößt übel auf!

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M

Rezension zu "Sea Detective: Der Sog der Tiefe" von Mark Douglas-Home

Ein schöner Krimi mit viel Charakter
MK262vor einem Jahr

Werde hier gleichmal voraus schicken das ich das erste Buch von Mark Douglas-Home nicht gelesen habe. Somit habe ich keine Vergleiche und bin hier vorkommen neutral.

Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen, es kommt alles so Stücken weise ans Tageslicht und verschlingt sich doch immer wieder neu. Hat mir sehr gut gefallen auch die verschiedenen Charakterzüge waren sehr bildlich beschrieben so dass man sich die Menschen gut vorstellen konnte. Finde es sehr gut dass es nicht immer nur um Mord und Totschlag auf jeder Zeit geht. Hier ist auch ein bisschen Herz gefragt, fand ich sehr gut. Violet hatte keine leichte Kindheit kein Wunder das Sie gleich losgezogen sit um nach der Wirklichkeit Ihrer Herkunft zu suchen und sich nicht so einfach hat abringen bzw. auszahlen lassen. Hier geht es nicht nur um Violet sondern um einen ganzen Ort der in einem Komplott verstrickt ist. Ein ruhiger Krimi mit sehr viel Charakter.

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faanies avatar

Rezension zu "Sea Detective: Der Sog der Tiefe" von Mark Douglas-Home

Durchhaltevermögen wird belohnt: Erste Hälfte pfui, zweite Hälfte hui
faanievor einem Jahr

Sea-Detective - Der Sog der Tiefe ist der zweite Krimi mit dem Ozeanographen Cal McGill. Wie Band 1 ist auch beim Nachfolger derjenige Leser enttäuscht, der spannende Ermittlungen sucht. Leider kommt auch diesmal sein Gewerbe, die Detektei für Strandgut und Treibgut Ermittlungen, zu kurz, seine Passion spielt leider nur eine sehr kleine Rolle. Dafür bekommt man aber erneut einen ruhigen Krimi präsentiert, der es vor allem in der ersten Hälfte schwer macht, am Ball zu bleiben. 

Zu Beginn des Buches befindet sich McGill in Poltown, einer fiktiven Kleinstadt nähe Ullapool in den schottischen Highlands. Dort sieht er – wie es auch der Klappentext schildert – eine junge Frau namens Violet, die regungslos das Meer beobachtet. Er denkt sich, dass sie eine verwandte Seele sein könnte, die wie er Zuflucht am Meer gesucht hat. Ich glaube nicht, dass es einen Grund mehr gibt, warum er sie laufend ausfrägt, sobald er sie trifft, sie in seinem Auto mitnimmt, als er sie außerhalb Poltowns trifft oder auch bei ihr im Cottage übernachtet (ok, das war nach einem Überfall). Klar, man kann sich zu jemanden hingezogen fühlen, ohne sich groß zu kennen. Aber ich kann McGills Verhalten irgendwie kein bißchen nachvollziehen. Er steigt ihr quasi hinterher und sie hat kein Interesse an ihm. Unheimlich wäre mir das in ihrer Stelle. Hinzu kommt, dass McGill für mich als Leser weiterhin ein Fremder bleibt. Im ersten Band wusste ich schon nicht recht, was ich vom Protagonisten halten soll, dass ändert sich in diesem Band dahingehend, dass ich ihn nun für einen komischen Kauz halte, der Frauen stalkt. Außerdem muss ich sagen, dass ich zu Violet auch keinen rechten Zugang finde. 

Und dann, ab ca. der Hälfte des Buches.. öffnen sich beide einander. Das tut der Geschichte dermaßen gut, es kommt Leben in das Ganze und die Atmosphäre wird angenehmer. Man fühlt sich als Leser nicht mehr als Eindringling. Man bekommt nun sogar einen richtig guten Krimi präsentiert. Die Figuren werden authentischer, greifbarer, sympathischer und ihre Handlungen nachvollziehbarer. Die Story ist komplex, aber realistisch. Nun bin ich froh, das Buch nicht abgebrochen zu haben. Ich stand wirklich kurz davor. Da aber die zweite Hälfte des Buches viel gerettet hat, gebe ich doch noch 3 Sterne.

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