Mark Douglas-Home Sea Detective: Der Sog der Tiefe

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Inhaltsangabe zu „Sea Detective: Der Sog der Tiefe“ von Mark Douglas-Home

Durch die schmutzige Windschutzscheibe seines Wagens sieht er die junge Frau. Ganz reglos schaut sie aufs Meer, eine gefühlte Ewigkeit lang. Cal McGill packt die Neugierde – was hat sie an den entlegenen Strand getrieben, was sucht sie dort? Seine Neugier mündet in einen neuen Fall, als er herausfindet, dass 26 Jahre zuvor eine andere junge Frau am selben Strand stand, bevor sie ins Meer ging. Laut Angaben der Polizei tötete sie sich selbst und ihr ungeborenes Kind. Cal kommen Zweifel an dieser Version, doch bei seinen Nachforschungen gerät er an eine Küstengemeinde, die beharrlich schweigt. Zu beharrlich.

Band 2 der schottischen Krimireihe um den 'Sea Detective'.

Zu langatmig und weitschweifig um wirkliche Spannung aufkommen zu lassen.

— twentytwo

Der Leser kann Sympathie für viele Figuren entwickeln und auch dort wird er Überraschungen erleben.

— detlef_knut

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  • Der Sog der Tiefe

    Sea Detective: Der Sog der Tiefe

    twentytwo

    20. November 2017 um 16:19

    Violet, Zeit ihres Lebens auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter, klammert sich an einen anonymen Brief, der ursprünglich an das Sozialamt adressiert, dank eines engagierten Mitarbeiters, überraschend den Weg zu ihr gefunden hat. Nach kurzem Zögern gibt es für sie kein Halten mehr und sie begibt sich an den einsamen Küstenstrich, in dem ihre Mutter gelebt haben soll. Doch dort stehen die Zeichen auf Sturm und sie gerät in die Mühlen des dörflichen Kleinkrieges. Erst als Cal McGill, sich ihrer annimmt, gewinnt sie an Sicherheit. Doch auch ihm gelingt es nicht zu verhindern, dass Violet dem Mörder ihrer Mutter ins offene Messer rennt …FazitEine im Ansatz gute Story, mit interessanten Hauptfiguren, die sich spannungsarm und kaugummiartig hinzieht, bevor sie mit einer wenig überraschenden Auflösung endet.

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  • McGill kann mehr ...

    Sea Detective: Der Sog der Tiefe

    tootsy3000

    15. November 2017 um 14:58

    Cal McGill ist Meeresbiologe, Umweltaktivist und er hilft im Meer verschollene oder vermisste Menschen aufzuspüren. Da ihm seine Arbeit mitunter sehr belastet, vor allem wenn er für verzweifelte Eltern Kinder sucht und findet, verschlägt es ihn an die raue Küste Schottlands, um dort Abstand und Ruhe zu finden. In Poltown begegnen ihm recht eigenbrötlerische Menschen, vor allem Fremden gegenüber sind sie nicht sehr offen. Das bekommt nicht nur Cal zu spüren. Violet, die in den Ort gekommen ist, um mehr über ihre Mutter herauszufinden, ergeht es ebenso. Cal ist vom ersten Moment an fasziniert von ihr und beschließt ihr zu helfen herauszufinden welches Drama sich mehr als 20 Jahre zuvor in dem Küstendorf zugetragen hat…… Auf diesen zweiten Band mit Cal McGill war ich echt gespannt. Band 1 hat mir sehr gut gefallen. Die Arbeit, die Suche nach Vermissten hat mich sehr überrascht. Mir bot sich mal etwas ganz Neues im Krimisektor. Es war interessant zu erfahren, wie der Meeresbiologe mit Hilfe von moderner Technik, aber auch mit einfachen Hilfsmitteln seine Recherchen macht und festigt und so zu einem Ergebnis kommt. Daher hab ich mir auch in “Der Sog der Tiefe” wieder eine fesselnde und spannende Story erwartet. Leider bedarf es in der Handlung nicht so seiner Fähigkeiten, wie es in Band 1 der Fall war. Die Handlung konzentrierte sich mehr auf die Personen, die unmittelbar mit Violet und ihrer Mutter zu tun hatten. Die Story selber ist nicht schlecht aufgezogen. Man erfährt nach und nach was sich zugetragen hat und welche Rolle gewisse Nebencharaktere darin gespielt haben. Auch der Umweltschutzgedanke floss mit in die Handlung und die damit verbundenen Gegner ebenso. Das Für und Wider gut in Szene gesetzt. McGils Know-how bekommt leider nur wenig Raum geboten. McGill selber ist ein Charakter, den ich eigentlich ganz gut finde, ist aber noch ausbaufähig. Durch Band 1 weiß ich ja schon einiges über ihn, über sein Privatleben und über seine Kindheit. Violet war anfangs schwer einzuschätzen, einerseits Mutig andererseits zutiefst verängstigt. Mary Anderson, eine zentrale Figur in der Handlung, nette alte Dame oder doch eher schlaue Spielleiterin? Duncan, menschenscheuer Sonderling aber doch irgendwie liebenswert. Der Roman ist mir recht vielen Charakteren gespickt, die man sich aber gut merken kann und die sich gut in die Geschichte einfügen. Mein Fazit: Persönlich kamen mir Cal McGills Potenzial in der Handlung zu kurz. Die Haupthandlung und die gut eingefügte Nebenhandlung war aber gut umgesetzt. Die Spannung war aber doch recht niedrig angesiedelt und kam erhöhte sich erst zum Ende hin etwas. Das lag vor allem daran, dass die Handlung recht vorhersehbar war und es nicht wirklich überraschende Wendungen gab. Ablenkungsmanöver ja, für die Polizei, aber nicht für den Leser. Band 1 bekam von mir damals drei Sterne, mittlerweile würde ich ihm vier geben. Denn er war weitaus spannender und hatte mehr von einem SEA DETECTIVE in sich als Band 2.

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  • Poltown

    Sea Detective: Der Sog der Tiefe

    walli007

    14. November 2017 um 12:02

    Eine alte Freundin seiner Eltern ist verstorben und Cal McGill nimmt an der Bestattung teil. Dort hilft er einer alten Frau, die von der Gemeinde seltsam abweisend behandelt wird. Nur wenig später sieht er am Strand eine junge Frau, die aufs Meer hinausblickt. Violet Wells wurde adoptiert, erst jetzt hat sie erfahren, dass sie an einem Krankenhaus ausgesetzt wurde und laut einem anonymen Brief soll ihr Vater einer der angesehensten Bewohner des Ortes Poltown gewesen sein. Violet beginnt mit Nachforschungen, was an dieser Geschichte dran sein könnte. Vorsichtig möchte sie vorgehen, nichts aufrühren, aber dennoch brennt sie darauf, das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Zum zweiten Mal beschäftigt sich der Ozeanograph Cal McGill mit einer Ermittlung nach den Umständen eines Todesfalls. Schon vor sechsundzwanzig Jahren verschwand die junge Frau im Meer. Nur ein Kleid und ihre Tasche wurden am Strand angespült. Die Polizei entschied damals, es könne sich nur um einen Selbstmord gehandelt haben. Auf Fragen jedoch reagieren die Bewohner so zurückhaltend, wenn nicht gar abweisend, dass Cal vermutet, es müsse doch mehr hinter den bekannten Fakten stecken. Seine flüchtige Bekanntschaft mit Violet, die sich nur nach und nach etwas öffnet, bestätigt Cals Gedankengänge. Ist es möglich, wenn schon so viel Zeit vergangen ist, das Schicksal der verschwundenen Frau aufzuklären? Warum schweigen die Menschen, die sie eigentlich gekannt haben müssten? Hatte sie keine Freunde, die sich um sie gesorgt hätten? Je weniger man erfährt, desto neugieriger wird man. Was ist hinter der Fassade der nichtssagenden Freundlichkeit verborgen? Man möchte nachbohren. Man möchte wissen, wie Anspielungen zu deuten sind. Zwar fehlt etwas die Brisanz eines aktuellen Ereignisses, doch geschickt sind Vergangenheit und Gegenwart verbunden. Bande der Abhängigkeiten, die vor Jahren geknüpft wurden, wirken sich bis zu den heutigen Tagen aus. Welch eine Nachwirkung hat ein vergangenes Ereignis, kann ein Unrecht wieder gut gemacht werden, durch einen Brief, der auch nicht aus den besten Motiven entstanden ist. Vertuschung, Neid und Missgunst, Abhängigkeiten und ungute Beziehungen. Poltown ist ein Ort, an dem man nicht leben möchte, von dem es aber sehr spannend ist zu lesen und wo schließlich  doch alles anders war, als man selbst erraten könnte.

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  • Der Leser kann Sympathie für viele Figuren entwickeln und auch dort wird er Überraschungen erleben.

    Sea Detective: Der Sog der Tiefe

    detlef_knut

    08. November 2017 um 09:01

    Mit seinem zweiten Roman schafft der Autor erneut einen spannenden Kriminalroman, in welchem es in erster Linie nicht um Ermittlungen geht. Trotzdem wird er mit jedem Kapitel spannender. Die Handlung rankt sich erneut um Cal McGill, seines Zeichens Meeresforscher, der in zunehmendem Maße von Menschen beauftragt wird, ihre vermissten Angehörigen aufzuspüren. McGill ist aber kein klassische Ermittler, der von Beginn an wie ein Detektiv oder Polizist auf Jagd nach einem Verbrecher ist. Er ist ein charmantes Beiwerk in der Handlung. Die beginnt mit der Verbannung von Mrs. Anderson, genannt Mrs. A., beim Begräbnis ihres Arbeitgebers auf die hintersten Plätze. William Richis Stieftochter konnte die Haushälterin noch nie ausstehen und verstößt die ältere Dame aus dem Haushalt. Doch Mrs. A. kennt die Familie seit Jahrzehnten und lässt sich nicht die Butter vom Brot klauen. Getreu dem Motto "Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt" will sich Mrs. A. das nicht bieten lassen. Kurze Zeit darauf wird Violet, die im Kinderheim aufgewachsen ist, von ihrem Anwalt darüber informiert, in welchen Ort an der schottischen Küste sie etwas über ihre Herkunft erfahren kann. Es ist ein Brief an Violet aufgetaucht, für dessen Weiterleitung an die Empfängerin der Anwalt seinen Job verliert. Violet macht sich auf dem Weg nach Poltown. Dort trifft sie zufällig auf Cal McGill, der wegen eines ozeanografischen Auftrags dort verweilt. Violet erfährt, wer ihre Mutter war und dass diese vor 26 Jahren einen Freitod im Meer suchte. McGill berechnet die Umstände einer Möglichkeit eines solchen Freitodes. So graben beide in der Vergangenheit des Dorfes herum, was vielen Bewohnern ein Dorn im Auge ist. Vergangenheit sollte man besser ruhen lassen. Der Roman erzählt sich über die Charakter der Figuren. Ihr Verhalten gegeneinander sorgt für Spannung, zumal Stück für Stück das Geschehen von vor 26 Jahren aufgedeckt wird. Violet wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Wurzeln zu entdecken und ihrer Tochter eine Großmutter zu präsentieren. McGill hilft ihr dabei. Der Leser kann Sympathie für viele Figuren entwickeln und auch dort wird er Überraschungen erleben. Humorvoll sind die Szenen mit den Kindern geschildert. Und extrem mysteriös erscheint Mrs. A. Unbedingt lesen! © Detlef Knut, Düsseldorf 2017

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

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  • Serienjunkie sucht Gleichgesinnte

    LovelyBooks Spezial

    ChattysBuecherblog

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