Sea Detective: Der Sog der Tiefe

von Mark Douglas-Home 
3,7 Sterne bei11 Bewertungen
Sea Detective: Der Sog der Tiefe
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M

Ein leichter Krimi mit viel Familie.

faanies avatar

Durchhalten lohnt sich. Nach einem distanzierten Start entwickelt sich das Buch in der zweiten Hälfte zu einem guten Krimi

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Inhaltsangabe zu "Sea Detective: Der Sog der Tiefe"

Durch die schmutzige Windschutzscheibe seines Wagens sieht er die junge Frau. Ganz reglos schaut sie aufs Meer, eine gefühlte Ewigkeit lang. Cal McGill packt die Neugierde – was hat sie an den entlegenen Strand getrieben, was sucht sie dort? Seine Neugier mündet in einen neuen Fall, als er herausfindet, dass 26 Jahre zuvor eine andere junge Frau am selben Strand stand, bevor sie ins Meer ging. Laut Angaben der Polizei tötete sie sich selbst und ihr ungeborenes Kind. Cal kommen Zweifel an dieser Version, doch bei seinen Nachforschungen gerät er an eine Küstengemeinde, die beharrlich schweigt. Zu beharrlich.

Band 2 der schottischen Krimireihe um den 'Sea Detective'.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499272479
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:20.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 7 Monaten
    Thema verfehlt

    Meeresbiologe Cal McGill betreibt die Einmannfirma »Sea Detective«, hat sich darauf spezialisiert, etwas im Meer aufzuspüren. Menschen, die über Bord gingen, den Verursacher einer Verklappung, er berechnet Strömungen und Meeresbewegungen. Ich dachte, ein interessanter Detektiv, das Thema interessierte mich.

    Violet, alleierziehende Mutter, erhält eine geheimnisvolle Nachricht. Sie wurde adoptiert, von Unbekannt vor einem Krankenhaus als Säugling damals abgelegt, das ist bekannt. Wer waren ihre Eltern? Über die Nachricht erfährt sie: Ihre Mutter war angeblich Meagan Bates, die ins Wasser stieg, ihr Leben zu beenden, in einem abgelegenen schottischen Ort namens Poltown. Violet ist neugierig, was ist geschehen? Lebt der Vater noch? Sie mietet dort ein Urlaubs-Cottage, das Haus, indem ihre Mutter einmal gewohnt hat, bekommt heraus, dass diese ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann hatte, von ihm geschwängert wurde und von ihm sozusagen verstoßen wurde. Sie stieg ins Meer, nur Handtasche und Hut spülten an Land, die Leiche wurde nie gefunden. Man nahm an, sie hätte hochschwanger dem Leben ein Ende gemacht. Violet ist der lebende Beweis: Das Kind wurde auf die Welt gebracht. Violet fängt an zu forschen, kann nicht glauben, dass eine Mutter ihr Neugeborenes im Stich lässt, um sich danach umzubringen.

    Die Geschichte ist gut geschrieben, hat Atmosphäre, daran gibt es nichts auszusetzen. Allerdings habe ich ähnliche Storys schon oft genug gelesen, also kein Stoff, der fasziniert. Violet befragt die Einwohner, lernt Duncan kennen, den Nachbarn, der etwas wirr im Kopf ist, nicht redet. Cal McGill läuft sie auch über den Weg, der wie Duncan am Strand Treibgut sammelt. Die Geschichte handelt von Violet und ihrer Familiengeschichte, ist nicht sonderlich fantasievoll. Und genau an diesem Punkt fühle ich mich verschaukelt. Ich hatte mich für den Sea Detektive interessiert, der ein paarmal durch die Story wackelt, nichts dazu beiträgt. Irgendwann zum Ende freundet er sich ein wenig mit Violett an und macht ein Experiment mit Orangen, das schien gewollt eingebaut, damit der Sea Detektive eingeworben wird, irgendeinen Nutzen hat. Die Essenz, die daraus folgt, kann man sogar mit logischem Menschenverstand lösen, trägt auch nicht zur Aufklärung bei. Riesig groß steht auf dem Cover: Sea Detective! Der Klappentext zielt auf Cal McGill. Aber Fakt ist, die Figur wurde irgendwie eingewoben, ohne Bedeutung zu haben. Altes Manuskript mit Cal McGill aufgepeppt? Würde man die Figur aus dem Manuskript herausschreiben, gäbe das keinen Unterschied im Verlauf.

    Fazit: Gut geschrieben, feine Bilder und Atmosphäre, aber vom Inhalt ein ausgelutschtes Thema. Leser geködert mit etwas, was im Buch nur in Fragmenten vorhanden ist. Ein Kriminalroman wird versprochen. Den konnte ich auch nicht finden. Thema verfehlt, eindeutig, Leser geneppt. Lieber rororo-Verlag, das stößt übel auf!

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    M
    MK262vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein leichter Krimi mit viel Familie.
    Ein schöner Krimi mit viel Charakter

    Werde hier gleichmal voraus schicken das ich das erste Buch von Mark Douglas-Home nicht gelesen habe. Somit habe ich keine Vergleiche und bin hier vorkommen neutral.

    Mir hat der Aufbau der Geschichte sehr gut gefallen, es kommt alles so Stücken weise ans Tageslicht und verschlingt sich doch immer wieder neu. Hat mir sehr gut gefallen auch die verschiedenen Charakterzüge waren sehr bildlich beschrieben so dass man sich die Menschen gut vorstellen konnte. Finde es sehr gut dass es nicht immer nur um Mord und Totschlag auf jeder Zeit geht. Hier ist auch ein bisschen Herz gefragt, fand ich sehr gut. Violet hatte keine leichte Kindheit kein Wunder das Sie gleich losgezogen sit um nach der Wirklichkeit Ihrer Herkunft zu suchen und sich nicht so einfach hat abringen bzw. auszahlen lassen. Hier geht es nicht nur um Violet sondern um einen ganzen Ort der in einem Komplott verstrickt ist. Ein ruhiger Krimi mit sehr viel Charakter.

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    faanies avatar
    faanievor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Durchhalten lohnt sich. Nach einem distanzierten Start entwickelt sich das Buch in der zweiten Hälfte zu einem guten Krimi
    Durchhaltevermögen wird belohnt: Erste Hälfte pfui, zweite Hälfte hui

    Sea-Detective - Der Sog der Tiefe ist der zweite Krimi mit dem Ozeanographen Cal McGill. Wie Band 1 ist auch beim Nachfolger derjenige Leser enttäuscht, der spannende Ermittlungen sucht. Leider kommt auch diesmal sein Gewerbe, die Detektei für Strandgut und Treibgut Ermittlungen, zu kurz, seine Passion spielt leider nur eine sehr kleine Rolle. Dafür bekommt man aber erneut einen ruhigen Krimi präsentiert, der es vor allem in der ersten Hälfte schwer macht, am Ball zu bleiben. 

    Zu Beginn des Buches befindet sich McGill in Poltown, einer fiktiven Kleinstadt nähe Ullapool in den schottischen Highlands. Dort sieht er – wie es auch der Klappentext schildert – eine junge Frau namens Violet, die regungslos das Meer beobachtet. Er denkt sich, dass sie eine verwandte Seele sein könnte, die wie er Zuflucht am Meer gesucht hat. Ich glaube nicht, dass es einen Grund mehr gibt, warum er sie laufend ausfrägt, sobald er sie trifft, sie in seinem Auto mitnimmt, als er sie außerhalb Poltowns trifft oder auch bei ihr im Cottage übernachtet (ok, das war nach einem Überfall). Klar, man kann sich zu jemanden hingezogen fühlen, ohne sich groß zu kennen. Aber ich kann McGills Verhalten irgendwie kein bißchen nachvollziehen. Er steigt ihr quasi hinterher und sie hat kein Interesse an ihm. Unheimlich wäre mir das in ihrer Stelle. Hinzu kommt, dass McGill für mich als Leser weiterhin ein Fremder bleibt. Im ersten Band wusste ich schon nicht recht, was ich vom Protagonisten halten soll, dass ändert sich in diesem Band dahingehend, dass ich ihn nun für einen komischen Kauz halte, der Frauen stalkt. Außerdem muss ich sagen, dass ich zu Violet auch keinen rechten Zugang finde. 

    Und dann, ab ca. der Hälfte des Buches.. öffnen sich beide einander. Das tut der Geschichte dermaßen gut, es kommt Leben in das Ganze und die Atmosphäre wird angenehmer. Man fühlt sich als Leser nicht mehr als Eindringling. Man bekommt nun sogar einen richtig guten Krimi präsentiert. Die Figuren werden authentischer, greifbarer, sympathischer und ihre Handlungen nachvollziehbarer. Die Story ist komplex, aber realistisch. Nun bin ich froh, das Buch nicht abgebrochen zu haben. Ich stand wirklich kurz davor. Da aber die zweite Hälfte des Buches viel gerettet hat, gebe ich doch noch 3 Sterne.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zu langatmig und weitschweifig um wirkliche Spannung aufkommen zu lassen.
    Der Sog der Tiefe

    Violet, Zeit ihres Lebens auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter, klammert sich an einen anonymen Brief, der ursprünglich an das Sozialamt adressiert, dank eines engagierten Mitarbeiters, überraschend den Weg zu ihr gefunden hat. Nach kurzem Zögern gibt es für sie kein Halten mehr und sie begibt sich an den einsamen Küstenstrich, in dem ihre Mutter gelebt haben soll. Doch dort stehen die Zeichen auf Sturm und sie gerät in die Mühlen des dörflichen Kleinkrieges. Erst als Cal McGill, sich ihrer annimmt, gewinnt sie an Sicherheit. Doch auch ihm gelingt es nicht zu verhindern, dass Violet dem Mörder ihrer Mutter ins offene Messer rennt …

    Fazit
    Eine im Ansatz gute Story, mit interessanten Hauptfiguren, die sich spannungsarm und kaugummiartig hinzieht, bevor sie mit einer wenig überraschenden Auflösung endet.

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    tootsy3000s avatar
    tootsy3000vor einem Jahr
    McGill kann mehr ...

    Cal McGill ist Meeresbiologe, Umweltaktivist und er hilft im Meer verschollene oder vermisste Menschen aufzuspüren. Da ihm seine Arbeit mitunter sehr belastet, vor allem wenn er für verzweifelte Eltern Kinder sucht und findet, verschlägt es ihn an die raue Küste Schottlands, um dort Abstand und Ruhe zu finden. In Poltown begegnen ihm recht eigenbrötlerische Menschen, vor allem Fremden gegenüber sind sie nicht sehr offen. Das bekommt nicht nur Cal zu spüren. Violet, die in den Ort gekommen ist, um mehr über ihre Mutter herauszufinden, ergeht es ebenso. Cal ist vom ersten Moment an fasziniert von ihr und beschließt ihr zu helfen herauszufinden welches Drama sich mehr als 20 Jahre zuvor in dem Küstendorf zugetragen hat……

    Auf diesen zweiten Band mit Cal McGill war ich echt gespannt. Band 1 hat mir sehr gut gefallen. Die Arbeit, die Suche nach Vermissten hat mich sehr überrascht. Mir bot sich mal etwas ganz Neues im Krimisektor. Es war interessant zu erfahren, wie der Meeresbiologe mit Hilfe von moderner Technik, aber auch mit einfachen Hilfsmitteln seine Recherchen macht und festigt und so zu einem Ergebnis kommt. Daher hab ich mir auch in “Der Sog der Tiefe” wieder eine fesselnde und spannende Story erwartet. Leider bedarf es in der Handlung nicht so seiner Fähigkeiten, wie es in Band 1 der Fall war. Die Handlung konzentrierte sich mehr auf die Personen, die unmittelbar mit Violet und ihrer Mutter zu tun hatten. Die Story selber ist nicht schlecht aufgezogen. Man erfährt nach und nach was sich zugetragen hat und welche Rolle gewisse Nebencharaktere darin gespielt haben. Auch der Umweltschutzgedanke floss mit in die Handlung und die damit verbundenen Gegner ebenso. Das Für und Wider gut in Szene gesetzt. McGils Know-how bekommt leider nur wenig Raum geboten.

    McGill selber ist ein Charakter, den ich eigentlich ganz gut finde, ist aber noch ausbaufähig. Durch Band 1 weiß ich ja schon einiges über ihn, über sein Privatleben und über seine Kindheit. Violet war anfangs schwer einzuschätzen, einerseits Mutig andererseits zutiefst verängstigt. Mary Anderson, eine zentrale Figur in der Handlung, nette alte Dame oder doch eher schlaue Spielleiterin? Duncan, menschenscheuer Sonderling aber doch irgendwie liebenswert. Der Roman ist mir recht vielen Charakteren gespickt, die man sich aber gut merken kann und die sich gut in die Geschichte einfügen.

    Mein Fazit:

    Persönlich kamen mir Cal McGills Potenzial in der Handlung zu kurz. Die Haupthandlung und die gut eingefügte Nebenhandlung war aber gut umgesetzt. Die Spannung war aber doch recht niedrig angesiedelt und kam erhöhte sich erst zum Ende hin etwas. Das lag vor allem daran, dass die Handlung recht vorhersehbar war und es nicht wirklich überraschende Wendungen gab. Ablenkungsmanöver ja, für die Polizei, aber nicht für den Leser.

    Band 1 bekam von mir damals drei Sterne, mittlerweile würde ich ihm vier geben. Denn er war weitaus spannender und hatte mehr von einem SEA DETECTIVE in sich als Band 2.

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    walli007s avatar
    walli007vor einem Jahr
    Poltown

    Eine alte Freundin seiner Eltern ist verstorben und Cal McGill nimmt an der Bestattung teil. Dort hilft er einer alten Frau, die von der Gemeinde seltsam abweisend behandelt wird. Nur wenig später sieht er am Strand eine junge Frau, die aufs Meer hinausblickt. Violet Wells wurde adoptiert, erst jetzt hat sie erfahren, dass sie an einem Krankenhaus ausgesetzt wurde und laut einem anonymen Brief soll ihr Vater einer der angesehensten Bewohner des Ortes Poltown gewesen sein. Violet beginnt mit Nachforschungen, was an dieser Geschichte dran sein könnte. Vorsichtig möchte sie vorgehen, nichts aufrühren, aber dennoch brennt sie darauf, das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften.


    Zum zweiten Mal beschäftigt sich der Ozeanograph Cal McGill mit einer Ermittlung nach den Umständen eines Todesfalls. Schon vor sechsundzwanzig Jahren verschwand die junge Frau im Meer. Nur ein Kleid und ihre Tasche wurden am Strand angespült. Die Polizei entschied damals, es könne sich nur um einen Selbstmord gehandelt haben. Auf Fragen jedoch reagieren die Bewohner so zurückhaltend, wenn nicht gar abweisend, dass Cal vermutet, es müsse doch mehr hinter den bekannten Fakten stecken. Seine flüchtige Bekanntschaft mit Violet, die sich nur nach und nach etwas öffnet, bestätigt Cals Gedankengänge.


    Ist es möglich, wenn schon so viel Zeit vergangen ist, das Schicksal der verschwundenen Frau aufzuklären? Warum schweigen die Menschen, die sie eigentlich gekannt haben müssten? Hatte sie keine Freunde, die sich um sie gesorgt hätten? Je weniger man erfährt, desto neugieriger wird man. Was ist hinter der Fassade der nichtssagenden Freundlichkeit verborgen? Man möchte nachbohren. Man möchte wissen, wie Anspielungen zu deuten sind. Zwar fehlt etwas die Brisanz eines aktuellen Ereignisses, doch geschickt sind Vergangenheit und Gegenwart verbunden. Bande der Abhängigkeiten, die vor Jahren geknüpft wurden, wirken sich bis zu den heutigen Tagen aus. Welch eine Nachwirkung hat ein vergangenes Ereignis, kann ein Unrecht wieder gut gemacht werden, durch einen Brief, der auch nicht aus den besten Motiven entstanden ist. Vertuschung, Neid und Missgunst, Abhängigkeiten und ungute Beziehungen. Poltown ist ein Ort, an dem man nicht leben möchte, von dem es aber sehr spannend ist zu lesen und wo schließlich  doch alles anders war, als man selbst erraten könnte.


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    detlef_knuts avatar
    detlef_knutvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Leser kann Sympathie für viele Figuren entwickeln und auch dort wird er Überraschungen erleben.
    Der Leser kann Sympathie für viele Figuren entwickeln und auch dort wird er Überraschungen erleben.

    Mit seinem zweiten Roman schafft der Autor erneut einen spannenden Kriminalroman, in welchem es in erster Linie nicht um Ermittlungen geht. Trotzdem wird er mit jedem Kapitel spannender.

    Die Handlung rankt sich erneut um Cal McGill, seines Zeichens Meeresforscher, der in zunehmendem Maße von Menschen beauftragt wird, ihre vermissten Angehörigen aufzuspüren. McGill ist aber kein klassische Ermittler, der von Beginn an wie ein Detektiv oder Polizist auf Jagd nach einem Verbrecher ist. Er ist ein charmantes Beiwerk in der Handlung. Die beginnt mit der Verbannung von Mrs. Anderson, genannt Mrs. A., beim Begräbnis ihres Arbeitgebers auf die hintersten Plätze. William Richis Stieftochter konnte die Haushälterin noch nie ausstehen und verstößt die ältere Dame aus dem Haushalt. Doch Mrs. A. kennt die Familie seit Jahrzehnten und lässt sich nicht die Butter vom Brot klauen. Getreu dem Motto "Ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt" will sich Mrs. A. das nicht bieten lassen. Kurze Zeit darauf wird Violet, die im Kinderheim aufgewachsen ist, von ihrem Anwalt darüber informiert, in welchen Ort an der schottischen Küste sie etwas über ihre Herkunft erfahren kann. Es ist ein Brief an Violet aufgetaucht, für dessen Weiterleitung an die Empfängerin der Anwalt seinen Job verliert. Violet macht sich auf dem Weg nach Poltown. Dort trifft sie zufällig auf Cal McGill, der wegen eines ozeanografischen Auftrags dort verweilt. Violet erfährt, wer ihre Mutter war und dass diese vor 26 Jahren einen Freitod im Meer suchte. McGill berechnet die Umstände einer Möglichkeit eines solchen Freitodes. So graben beide in der Vergangenheit des Dorfes herum, was vielen Bewohnern ein Dorn im Auge ist. Vergangenheit sollte man besser ruhen lassen.

    Der Roman erzählt sich über die Charakter der Figuren. Ihr Verhalten gegeneinander sorgt für Spannung, zumal Stück für Stück das Geschehen von vor 26 Jahren aufgedeckt wird. Violet wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Wurzeln zu entdecken und ihrer Tochter eine Großmutter zu präsentieren. McGill hilft ihr dabei. Der Leser kann Sympathie für viele Figuren entwickeln und auch dort wird er Überraschungen erleben. Humorvoll sind die Szenen mit den Kindern geschildert. Und extrem mysteriös erscheint Mrs. A.

    Unbedingt lesen!

    © Detlef Knut, Düsseldorf 2017

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    smutcopvor 7 Monaten
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    billîvor einem Jahr
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    Liseronvor einem Jahr

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