Mark Eveleigh Madagaskar - der sechste Kontinent

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Inhaltsangabe zu „Madagaskar - der sechste Kontinent“ von Mark Eveleigh

Mit einem Zebu im Schlepptau wandert Mark Eveleigh vom Heiligen See im Norden Madagaskars über tropische Bergwälder nach Süden. Faszinierende Entdeckungen erwarten ihn auf dieser geheimnisvollen, exotischen Insel: sagenhaft schöne Landschaften, ein unglaublicher Artenreichtum und jede Menge Geschichten von Seeräubern, heiligen Krokodilen und unsichtbaren Zwergvölkern.
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  • Wanderung über die Rote Insel

    Madagaskar - der sechste Kontinent

    juttahammer

    14. October 2017 um 08:30

    Ich habe das Buch nun zum zweiten Mal gelesen, an den Inhalt konnte ich mich grob erinnern, an den Details hatte ich meine Freude. Zum ersten Mal las ich das Buch 2006, bevor ich selbst nach Madagaskar reiste. Mittlerweile bezeichne ich Teile der Insel als meine zweite Heimat.Der Autor beschreibt eine Region der Insel Madagaskar, die ich selbst nur kurz kennenlernen durfte, insofern war es für mich vielleicht doppelt spannend das Buch zu lesen.Ürsprünglich zu einer Wanderung entlang der Längsachse der Insel entschlossen gliedert sich das Buch nun doch in zwei Teile. Der Autor schildert, wie er mit einem Zebu als Gepäckträger aufbricht, da alle Pferde der Insel an einer eigenartigen Viruserkrankung eingegangen sind. Zusammen mit zwei madagassischen Begleitern wandert Mark Eveleigh los und erzählt von den Begegnungen entlang seiner Strecke, vom mora mora als madagassischem Lebensgefühl, dem allgegenwärtigen Aberglauben und von vielen Gelegenheiten in denen er als Besucher sehr freundlich empfangen wurde.Im zweiten Teil des Buches ist das Zebu nicht mehr dabei, dafür aber ein madagassischer Guide mit kugelsicherer Weste, denn der Autor begibt sich in die berüchtigte Zone rouge, in der Banditen das Sagen haben und selbst die Militärs sich nicht hereintrauen. Doch auch hier gibt es wieder viele freundliche Menschen und spannende Begegnungen.Im ersten Teil des Buches springt der Autor oftmals in seiner Geschichte, um Einzelheiten zu erklären, die man als noch nicht in Madagaskar-gereister Mensch vielleicht nicht nachvollziehen könnte. Zwar sind solche Seitesprünge hilfreich und wichtig, allerdings fühlte ich mich dabei manchmal in meinem lesefluss und in der eigentlichen Geschichte unterbrochen.Auf den letzten sechs Seiten des Buches wird dann noch eine Stippvisite im östlichenRegenwald der Insel abgehandelt, eine Region, die sicherlich auch viele eigene Geschichten liefern würde. Das kam mir vor wie unbedingt noch reingepresst ins Buch, es hätte also etweder noch ein eigenes längeres Kapitel gebraucht oder eben weggelassen werden können.Insgesamt erfährt der Leser eine Menge über die Insel und die madagassische Kultur. Damit ist das Buch eine optimale Vorbereitung für alle Reisenden, die sich vorab ein Bild machen möchten. Und um dem hypochondrisch geneigten Leser und potenziellen Madagaskar-Besucher Mut zu machen: Nach allem was ich von anderen besuchern der Insel bisher so erfahren habe, was es dort für Krankheiten gibt und mit was sich meine Bekannten und eben auch dieser Autor rumschlagen mussten, glaube ich manchmal ich war auf einer anderen Insel, weil ich immer wieder kerngesund zurückgekommen bin und nur wenig gesundheitliche Probleme vor Ort hatte. (Dreimal auf Holz geklopft!)

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  • Rezension zu "Madagaskar - der sechste Kontinent" von Mark Eveleigh

    Madagaskar - der sechste Kontinent

    sabatayn76

    27. October 2011 um 21:10

    Gezirat al-Komr Inhalt: Mark Eveleigh erzählt von der Geschichte Madagaskars, von der Erstbesiedlung und der Entdeckung durch die Europäer, von Legenden, Mythen, Traditionen und Tabus (fady). Zudem beschreibt er seine Reise in den Norden und in den Westen der viertgrößten Insel der Welt. Dabei berichtet er über den Regenwald, die Insel Nosy Be, Mangrovensümpfe, Reißighüttendörfer und die Zone Rouge. Mein Eindruck: Eveleighs Reisebericht liest sich flüssig, ist abwechslungsreich und spannend. Der Leser kann so auf recht unterhaltsame Art und Weise viel über die einzigartige Flora und Fauna, über die atemberaubende Naturkulisse, über politische und historische Hintergründe und über die madagassische Lebensart lernen. Gefallen haben mir die vielen Erwähnungen verschiedenster Tabus und Traditionen sowie die häufige Einflechtung von madagassischen Sprichwörtern. Schön hätte ich Hinweise zur Aussprache madagassischer Wörter, Abbildungen und ein Glossar gefunden. Mein Resümee: Macht Lust auf Madagaskar, obwohl Eveleigh nicht nur die schönen Seiten der Insel beleuchtet, sondern auch politische Gewalt, Pest, Armut und Schmutz thematisiert.

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