Mark Fahnert

 4.3 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von EDOM, Dark Rain City und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Mark Fahnert

EDOM

EDOM

 (20)
Erschienen am 04.04.2014
Dark Rain City

Dark Rain City

 (1)
Erschienen am 31.12.2014
Schlauer als die Angst

Schlauer als die Angst

 (0)
Erschienen am 15.02.2018

Neue Rezensionen zu Mark Fahnert

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Rezension zu "Dark Rain City" von Mark Fahnert

Die Drogenzombies kommen ...
Wuerfelheldvor 4 Jahren

Ich steh ja nicht so auf Kroppzeugs wie Vampire, Werwölfe und Zombies und das nicht erst seit Vampire glitzern. Von daher wandern untote Konsumgüter ehr selten in meine Hirnwindungen und noch seltener kann ich mich später daran erinnern. Nichts desto trotz besuchte ich Dark Rain City. Hier mein Erlebnisbericht.

Klappentext:
Willkommen in Dark Rain City! Hier findet man keine Wärme und erst recht kein Licht. Die Stadt ist ein unerbittlicher und gefährlicher Ort. Unweigerlich verfängt man sich im Netz der Gewalt, das die Asphaltschluchten durchzieht. Es gibt Gerüchte über eine neue Droge: Locura. Niemand weiß, woher sie kommt und woraus sie gemacht wird. Fest steht, dass Locura monströse Auswirkungen hat. Sie verbreitet sich epidemisch und ist absolut tödlich. Man erzählt sich, dass die Junkies schnell krepieren – und ebenso schnell wiederkehren. Das Wort ›Drogenzombie‹ gewinnt eine ungeahnte, schreckliche Bedeutung. Dark Rain City bietet eine Rahmenhandlung und vier reich illustrierte Kurzgeschichten von Patrick Schardt, Mark Fahnert, Sönke Hansen und Malte S. Sembten. Die Zeichnungen stammen aus der Feder von Norman Zey.

Zum Inhalt:
Herzlich Willkommen in Dark Rain City, der Stadt die niemals das Sonnenlicht erblickt, niemals einem rechtschaffenden Bürger eine Chance gewährt und vor allen die Stadt von der keiner weiß wie Sie früher einmal hieß. Manche meinen es war einmal New York, andere wiederum tippen auf eine der unzähligen anderen Großstädte der USA. Diese unterschiedlichen Meinungen haben schon Schlägereien und Weiteres verursacht.
Wir befinden uns in der Villa Burgees. Dies ist der Wohnsitz der Familie von Dark Rain City. Über Jahrzehnte hat sich Frank, das Oberhaupt, die Stadt zunutze gemacht und ist zu einem der gefürchtetsten Syndikatbosse aller Zeiten aufgestiegen. Nun liegt dieser im Sterben und will seinen Nachfolger bestimmen. Dafür kommen seine beiden Söhne Sonny und Johnny in Betracht. Frank bitte seinen Erstgeborenen zu sich und erklärt ihn die offensichtliche Situation und stellt seinen Sohn dann vor die Wahl. Er kann das „Familienunternehmen“ führen oder er entscheidet sich für eine Abfindung und verschwindet. Johnny, in dieser Situation nicht ganz auf den Kopf gefallen, stellt den Alten zur Rede und findet heraus, dass dieser Sonny, den jüngeren der beiden Brüder, erneut bevorzugt hat und dieses Angebot als erstes Unterbreitet hatte. Dieser hat allerdings dankend abgelehnt und ist laut Frank mit der Kohle verschwunden. Er will sein Glück nun in Mexiko versuchen, dort wo derzeit dieses Zeug Namens Locura herkommt. Die Droge soll seine Nutzer zu Drogenzombies verwandeln und soll so derb sein, dass die Zombifizierung erst dann endet, wenn man verbrannt ist und nichts mehr von einem übrig ist.
Johnny, ziemlich über diese Situation angepisst, geht mit dem Familienoberhaupt hart ins Gericht und will einiges über die Stadt, die Geschäfte und die Verbündeten wissen. Dieses geschieht anhand von einigen Storys bzw. Ereignisberichten.
Nachdem Johnny nun auf den aktuellen Stand ist, lädt Frank noch den leitenden Chief des DRPD ein, um Johnny zu zeigen auf wenn er alles setzen kann. Die Entscheidung steht an und es gibt mehr als nur diese Wahl!

Mein Fazit:
Kreisch! Schrei! Klischeebombenalarm.
„Dark Rain City“ konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten, auch wenn man auf viele bekannte Aspekte, wie zum Beispiel die Stadt an sich könnte man auch als „Gotham“ bezeichnen, trifft. Auch die Syndikatserbschaft ist nicht wirklich die Neuerfindung des Rades, aber sie hält eine Überraschung parat.
Die vielen Illustration bzw. Karikaturen passen hervorragend zur Story und tun einiges fürs Feeling und den Flair.
Wer auf Action mit Untoten steht, ist hier genau richtig!

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Rezension zu "EDOM" von Mark Fahnert

Ein Kindheitserlebnis mit Konsequenzen bis in die Gegenwart
Kerstin_KeJasBlogvor 4 Jahren

Wenn eine Schuld so schwer wiegt, wenn aus Wunschdenken Wahn wird, wenn sich ein Mensch über den Schöpfer stellt und die Konsequenzen all dessen auf so eine spannende und mysteriöse Art und Weise erzählt wird - dann nenne ich das Buch gelungen.
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Zur Story: Artjem und Jakup, 2 Waisen die den grauenvollen Tot ihrer Eltern mit ansehen mussten, leben 1942 in Prag. Auf einer Erkundungstour, immer mit Obacht gegenüber den Wehrmachtshäschern, entdecken sie in einem Keller Unfassbares.
Gute 60 Jahre später wird auf einem Friedhof ein geschändetes Grab gefunden und ein ermordeter Wachmann.
Der Leiter der Kölner Mordkommision Klaus Brehmer und seine neue Kollegin Sybille Baker ermitteln und kommen immer mysteriöseren Umständen auf die Spur.
Was hat die Vergangenheit des Begrabenen damit zu tun?
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EDOM von Autor Mark Fahnert, erschienen im Luzifer Verlag, hat mich herausgefordert. Schon das Cover machte mich neugierig.

Auf jedenfall empfehle ich ein "durch lesen" mit viel Konzentration.
Es gibt viele Protagonisten, die an den unterschiedlichsten Orten und zu den verschiedensten Zeiten 'erzählt' werden.
Vergangenheit und Gegenwart verknüpfen sich aber im Laufe des Buches miteinander und zeigen dem Leser die Zusammenhänge auf.

Inwieweit die Erlebnisse von 1942 mit dem Toten der Gegenwart zu tun  haben, sollte jeder sich selber erlesen.
Lange hatte ich eine Ahnung was dahinter steckt, aber als aufmerksamer Leser habe ich diese Mischung aus Krimi, Thriller, Abenteuer, Historie und etwas Mysterium genossen.

Toll fand ich wie die Protagonisten gezeichnet waren, egal ob sie zu den Guten oder Bösen gehörten.
Menschlich, verletzt, ängstlich, überheblich oder abgründig.

Das gebotene Repertoire war in jeglicher Hinsicht sehr umfangreich und ich wurde sehr gut unterhalten.
Deshalb vergebe ich 5 von 5 Sternen. 
c ) K.B. 03/2015


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Rezension zu "EDOM" von Mark Fahnert

Ich hatte leichte Schwierigkeiten
lord-byronvor 5 Jahren

Als neustes Mitglied im Team der Mordkommission hat es Sybille Baker nicht leicht, denn sie wird nicht von jedem mit offenen Armen empfangen. Zum Glück bleibt der jungen Frau nicht viel Zeit darüber nachzudenken, denn auf dem Melaten-Friedhof wird eine Leiche in einem geschändeten Grab gefunden. Außerdem wurde die Graberde gestohlen. Aber wer stiehlt denn bitte Graberde? Und wozu? Hat dieser Stanislav Loev etwas damit zu tun? Immerhin will der eine alte Sage wahr werden lassen und sich damit einen Kindheitstraum erfüllen. Aber würde er dafür auch über Leichen gehen?

Als ich sah, dass der LUZIFER-Verlag ein neues Buch eines mir noch unbekannten Autors herausgebracht hat, wollte ich das Buch unbedingt lesen. Und dann hatte ich auch noch das große Glück und durfte an der Leserunde bei Lovelybooks teilnehmen. Nochmal herzlichen Dank dafür.

Leider tat ich mir bei diesem Buch sehr schwer, denn es gibt sehr viele verschiedene Erzählstränge, die sehr kurz gehalten sind, bevor sie schon wieder wechseln und es gibt sehr viele Charaktere, die ich irgendwann nicht mehr auseinander halten konnte. Zum Teil war das auch meine Schuld, weil ich gerne mehrere Bücher parallel lese und das sollte man eben bei diesem Buch nicht tun. Wenn man dabei bliebt, dann bekommt man eine spannende Geschichte, die eine gekonnte Mischung aus Thriller, Historie und Mystik ist.

Die Polizistin Sybille war mir sofort sympathisch und auch ihren Kollege Bremer mochte ich gleich, auch wenn er ein ziemlicher Dickkopf ist. Loev und Levy, die ich leider ständig verwechselte, sind totale Psychopathen. Darum war die Verwechslung auch nicht besonders schlimm. Am meisten litt ich mit Gabriele und hoffte, dass ihre Zeit noch kommen wird und sie sich an denen Rächt, die sie wie ein Stück Dreck behandelten. Ob ihr das gelungen ist, müsst ihr schon selbst lesen.

Der Plott war sehr interessant und mystisch. So etwas mag ich ja total und auch der Schreibstil des Autors ist flüssig und bildhaft. Ich denke, wenn ich das Buch an einem Stück gelesen hätte, hätte ich auch nicht solche Schwierigkeiten gehabt. Darum vergebe ich 4 von 5 Punkten und eine Leseempfehlung an alle, die gerne mystische und spannende Bücher mit historischen Ausflügen mögen. Es ist kein Buch für nebenher, aber wenn man sich ganz drauf einlässt,  wird man mit einer intelligenten Story belohnt.

© Beate Senft

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Gespräche aus der Community

Neu
Heute starte ich die Leserunde zu meinem Debütroman "Edom", der am 04.04.2014 zunächst als eBook erschienen ist. Im Juni folgt dann auch die Printausgabe.

Klappentext:
Ein erschlagener Wachmann.
Ein geschändetes Grab.
Gestohlene Graberde.
Wie passt das zusammen?
Um ihren ersten Fall als Mordermittlerin zu lösen, muss Sybille Baker diese Frage beantworten.


Mitten in der Nacht machen zwei Streifenpolizisten auf dem Melatenfriedhof eine grausige Entdeckung. Ein Wachmann liegt erschlagen in einem geschändeten Grab. Kriminalhauptkommissar Brehmer beschleicht das Gefühl, dass dieser Mord nur die Spitze des Eisberges ist. Und das ist nicht das einzige Problem, denn die neue Mitarbeiterin stößt in seinem Team nicht unbedingt auf uneingeschränkte Sympathie. Die Spur führt die Ermittler zu Stanislav Loev, der davon besessen ist, eine uralte Sage wahr werden zu lassen - aber würde dieser auch für seinen Traum über Leichen gehen?


Ich darf 10 Exemplare des eBooks unter all denen verlosen, die sich bis zum 18.04.2014 für die Leserunde beworben haben.

Ich freue mich schon sehr auf die Leserunde und bin auf eure Meinung sehr gespannt!

Liebe Grüße,
Mark Fahnert
(Autor)

Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Mark Fahnert wurde am 23. August 1973 in Kamen (Deutschland) geboren.

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